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DE1442781A1 - Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von Korn- und/oder Staubgut mit Gas - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von Korn- und/oder Staubgut mit Gas

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Publication number
DE1442781A1
DE1442781A1 DE19641442781 DE1442781A DE1442781A1 DE 1442781 A1 DE1442781 A1 DE 1442781A1 DE 19641442781 DE19641442781 DE 19641442781 DE 1442781 A DE1442781 A DE 1442781A DE 1442781 A1 DE1442781 A1 DE 1442781A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
nozzle
standpipe
dust
funnel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19641442781
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Dr-Ing Wolfgang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Original Assignee
Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH140563A external-priority patent/CH417539A/de
Application filed by Miag Muehlenbau und Industrie GmbH filed Critical Miag Muehlenbau und Industrie GmbH
Publication of DE1442781A1 publication Critical patent/DE1442781A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/18Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2208/00Processes carried out in the presence of solid particles; Reactors therefor
    • B01J2208/00008Controlling the process
    • B01J2208/00017Controlling the temperature
    • B01J2208/00106Controlling the temperature by indirect heat exchange
    • B01J2208/00265Part of all of the reactants being heated or cooled outside the reactor while recycling
    • B01J2208/00274Part of all of the reactants being heated or cooled outside the reactor while recycling involving reactant vapours
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2208/00Processes carried out in the presence of solid particles; Reactors therefor
    • B01J2208/00008Controlling the process
    • B01J2208/00548Flow
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01J2208/00Processes carried out in the presence of solid particles; Reactors therefor
    • B01J2208/00008Controlling the process
    • B01J2208/0061Controlling the level

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Cyclones (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von Korn- und/oder Staubgut mit Gas enn man Korn- und/oder Staubgut mit Gas oder mit einem anderen hochkompressiblen Medium behandeln will, so gibt es, wenn man von den Möglichkeiten der Zunngsführung des Gutes in perforierten Behältern absieht, unterschiedliche Behandlungsarten : Das Gut liegt auf einer gasdurchlässigen Unterlage und wird von dem Gas durchströmt; die Druckverluste sind hierbei hoch und man benötigt Vorkehrungen zum Querbewegen des Gutes auf der Unterlage, Intensiviert man die Gasströmung und/oder sind die Teilchen relativ leicht genug, so gelangt man zu der bekannten Wirbelschicht. Diese verhält sich wie eine Plude, fur die man Leitunge und Schaltorgane vorsehen muß.
  • Geht man mit den Betriebsbedingungen bei der tirbelschicht weiter ins Extreme so kann man die Unterlage fortlassen, ds die dem Gas entzogenen Auftriebskräfte groß genug sind, um das Gut zu tragen.
  • Ist die Gasgeschwindigkeit gleich der sogenannten Schwebegeschwindigkeit, so handelt es sich um einen stationären Betriebszustand, bei dem die Teilchen unter der Voraussetzung, daß sie gleich sind, in ihrer Lage gehalten werden; in diesem Fall kann nur Chargenbetrieb durchgeführt werden.
  • Mscht man die Gasgeschwindigkeit größer als die Schwebegeschwindigkeit, 80 hat man es mit der pneumatischen Förderung zu tun, beider aber nur sehr kurzzeitige Behandlungen durchführbar sind.
  • Unter den Voraussetzungen geringen Konstruktionsaufwandes, zuverlässiger Betreibbarkeit und intensiver Behandlung kann man gemäß der Erfindung ein Verfahren zum kontinuierlichen Behandeln von Korn- und/oder Staubgut mit Gas im Gegenstrom durchführen, und zwar in einem vertikal durchströmbaren Standgefäß, in das das Gut oben eingeführt wird, wenn man die zeiteinheitllch zugegebene Gutmenge bei bei mit mehr als der Schwebegeschwindigkeit aufwärts strömendem Gas derartig bemißt, daß sich jeiIchenkonzentrationen ergeben, die ein selbstgesteuertes Austreten von Gut durch die gasdurohströmte Eintrittsöffnung hindurch bewirken.
  • Der apparative Aufwand für die Durchführung des Verfahrens ist denkbar gering, da er praktisch nur in einem Standrohr besteht.
  • Die betriebliche Zuverlässigkeit ist aus demselben Grunde gegeben.
  • Die Behandlungs intensitat ist groß, da das Gut im Gegenstrom zum Gas geführt wird. Dies geschieht aber nicht etwa bei Gasgeschwindigkeiten unterhalb der Schwebegeschwindigkeit denn hierbei wäre die Behandlungsintensität viel zu gering. Vielmehr wird von der Brscheinung Gebrauch gemacht, daß sich bei Steigerung der Gutdichte im behandelnden Gasstrom Teilchenkollektjve mit derartig dicht beieinander befindlichen Teilchen ergeben, daß andere Strömungsverhältnisse auf treten als bei Teilchen, die sich sozusagen allein im Gas strom befinden. Die Umströmungen der Teilchen werden gründlich gestört, so daß sich ein Tellchenkoll-ektiv oder eine Teilohenwolke mit besonderem Gemeinschafts-Strömungsverhalten bildet, das bei genügender Materialdichte durch die Einströmöffnung gegen die Gasströmung nach unten austritt. Hierbei kann eine gewisse Selbststeuerung beobachtet werden, die sich in einer ungleichrßigen Ausscheidung des Gutes nach unten zeigt.
  • Da das Gas, in dem das Korn- und/oder Staubgut suspendiert ist, möglichst ohne Ablösungen nach oben strömen soll, ist es vorteilhaft, das Standrohr in an sich bekannter Weise als Trichter auszubilden, der als Diffusor wirkt. Das erbringt auch den weiteren Vorteil eines nur wenig oder gar nicht fluktuierenden Gutausfalls' nach unten; außerdem kann man zur erzielung günstiger Einströmverhältnisse des Trichterloch auswölben.
  • Wenn die Kornverteilung innerhalb großer Grenzen liegt, zum Beispiel zwischen 1 und 200 p, ist das abströinende Gas durch einen Zyklon zu fuhren, der das mitGeführte Gut abscheidet und wieder in die Behandlungskammer zurückfördert, Man kann im Deckel des Behandlungsgefäßes mehrere Öffnungen für Gutsufuhr und Gasabzug vorsehen und den Zyklon gegebenenfalls zentral in den Deckel einsetzen.
  • Das Das Verfahren und die zu seiner Durchführung geeignete Vorrichtung erlauben zahlreiche Anwendungen, wie zum Beispiel Trocknen, Befeuchten, Erhitzen, Kühlen und chemisches Verändern aller Art.
  • Die Erfindung ist an Hand von Ausf%-hrungsbeispielen, die als systemstisierte Vertikelsohnitte n den Figuren 1 bis 4 dargestellt sinde im. folgenden näher erläutert. Figur 5 zeigt eine Draufsicht auf den Apparat nach Figur 4 und Figur 6 zeigt ein Schaltbild für Staubabscheider.
  • Die Vorrichtung besteht aus dem zylindrischen Standrohr 1 mit dem Trichter 2, der diffusorartig susgebildet ist und sich von der Ddse 3 mit innerer Auswblbung 4 aus nach oben erstreckt. Die Auswölbung geht in eine Scheibe 5 über, die unter Belassung eines kleinen Spaltes 6 von einem zylindrischen Gefäß 7 umgeben ist. Oberhalb der Scheibe bildet sich ein Ringkanal 8 mit einem Einlaß 9 für das Behandlungsgas. Unten verengt sich der Behälter 7 durch zwei ebene Schrägwände f, die unten in das Gehäuse für die Austragsachnecke 11 zusammenlaufen.
  • Im Deckel 13 des Behilters 1 befinden sich Offnungen 14 für die Zufuhr von Gut in Richtung 12 und 15 für den Abzug des Gases. Die letztgenannten Öffnungen können zu einem Zyklon 16 geführt werden, der das Gut in Pfeilrichtung 17 in das Behandlungsgefäß 1 zurückführt und das gereinigte Gas nach oben abziehen läßt.
  • Das Behandlungsgas tritt durch den Stutzen 9 in den Ringraum 8 ein, gelangt durch den Ringschlitz 6 unter die Platte 5 und strömt beschleunigt in Richtung der Pfeile 18 der Trichterdüse 3 zu, um dann in Richtung der Pfeile 19 von unten in das Standrohr 7 einzuströmen.
  • Das durch die Öffnungen 14 eingebrachte Staub- und/oder Korngut fällt entgegen dem aufwärts strömenden Gas durch da Standrohr 1 hindurch dem Trichterboden 2 zu, wobei es mehr oder weniger stark verzögert wird, was bis zum Stillstand oder sogar teilweise bis zur Bewegungsumkehr führen kann. 3ei weiterer Steigerung der Teilchenkonzentration bilden sich Teilchenkollektive, in denen das Strömungsverhalten des F, inzelteilchens anders ist als das eines Teilchens außerhalb des Teilcenkollektivs. Dieses Teilchenkollektiv fällt dann in Pfeilrichtung 17 <, eschlossen durch die Trichterdüse 3 hindurch in den @aum@unterhalb der Scheibe 5; dies geschieht bei Geasgeschwindigkeiten, die mehr bis vielfach größer als die Schwebegeschwindigkeit sein kunden.
  • Je Je größer die Gasgeschwindigkeiten im Trichter des Standrohres sind, umso mehr kann man die Einrichtung mit Gut beladen und die entstehenden Partikelwolken verdichten. Theoretisch genügte es, wenn das Standrohr nur aus dem Trichterteil bestünde* wobei sich der Öffnungswinkel des Trichters nach der Zähigkeit des Behandlungs gases richtet, um weitgehend ablösungsfreie Verzögerung der Gasgeschwindigkeit zu erzielen, ährend die Höhe des Standrohres durch denjenigen Querschnitt theoretisch gegeben ist, bei dem sich die-Schwebegeschwindigkeit einstellen würde. Derartig ausgebildete -Standrohre würden bei der Durchführung bestimmter Prozesse sehr hoch werden; aus diesem Grunde kürzt man das Verfahren im Standrohr ab und wiederholt es ein oder mehrere Male dadurch, daß man eine bestimmte Menge des Gutes im Kreislauf führt und dadurch eine beträchtliche Verminderung der Bauhöhe des Standrohres erzielt.
  • Als Mittel zur Verwirklichung des Kreislaufes wird, wie schon beschrieben, der Staubabscheider, vornehmlich in der bekannten Zyklon bauart verwendet. Bei Verkürzung des Standrohres empfiehlt es sich, dessen Oberteil als Haube auszubilden, die in ihrem unteren Bereich eins nur geringe oder gar keine Querschnittsveränd erung zeigt, um der Strömung Gelegenheit zur Beruhigung. zu geben, während der obere Teil eine starke Querschnittsverengung aufweist, um ein klar definierbares Verhalten der Strömung vor ihrem Verlassen des 3tandrohres zu erzwingen. Die Haube kann wie in Fig. 3 dargestellt, als Halbkugel 21, aber auch als Peraboltid oder ähnlich gerundeter Körper ausgebildet sein. Da die Herstellung solcher Körper Sehwierigkeiten macht, kann man die Haube auch sus mindestens zwei Körpern mit abwickelbarer Oberfläche zusammensetzen, wie in Fig. 2 dargestellt. Hier besteht der untere Teil der Haube aus einem zylindrischen Teil 22 und aus einem aufgesetzten Kegelstumpf 20.
  • Pur bestimmet Ausführungsformen kann die Querschnittsverengung mendlich groD gemacht werden, wodurch der Kegelstumpf 20 zur @benen Scheibe wird, wie das bei 13 in Fig. 1 dargestellt ist.
  • @a es erforderlich ist, die nach unten durch die Düse 3 des Stand-@chrtrichters ausgefallene und in Fig. 1 mit Pfeil 17' gekennzeich-@ete Gutwolke durch das entgegenkommende Behandlungsgas 18 nicht aufreißen zu lassen, ist nicht nur der unterhalb der Düse angeordniete Raum 10 querschnittsmäßig wesentlich größer zu machen als der @üsenquersehnitt, sondern man kann zusätzlich auch ein Fengrohr @3 (Fig. 2) vorsehen, das die ausgefallene Gutwolke aufnimmt und @ortleitet, wobei der in Fig. 2 dargestellte Fallkanal 24 durch eine übliche und gegebenenfalls mit einer Rückstellkraft belastete Klappe Klappe 25 verschlossen ist.
  • Soll das in dem Standrohr behandelte Gut in einem Drehrohxjweiter behandelt werden, so kann der in Fig. 2 dargestellte Gutkanal 24 und der Gaszuströmkanal 26 an das Kopfgehäuse des Drehrohres sngeschlossen werden. Eine wesentlich einfachere, billigere und vor allen Dingen wenig Bauhöho erfordernde Ausbildung kann man dem Standrohr geben, wenn man nach Fig. 3 sein Trichterteil 27 mit gebogener Achse ausbildet und die Düse 33 sich unmittelbar in das Drehrohr 28 hinein erstrecken läßt. Das Kopfgehäuse des Drehrohres kann dann eingespart und das Drehrohr mit geschlossener Stirnwand ausgebildet werden, die nur eine Zentralöffnung für den Düsenhals besitzt.
  • Die zur Erzielung des bereits erwähnten Kreisprozesses angewendeten Staubabscheider, vornehmlich Zyklone, sind in vielfältiger Weise einsetzbar. Die zu Fig. 1 beschriebene Anordnung hat den Nachteil, die vom Zyklon 16 abgeschiedene Rückgutmenge nicht messen zu können, da sie unmittelbar in dss Standrohr geht. in kann daher den Zyklon 29 auch neben dem Standrohr anordnen, wie des aus Fig. 3 zu ersehen ist. Hier wird das Frischgut in Pfeilrichtung 30 den aus dem Zyklon 29 austretenden Rückgut zugefügt und beide Gutanteile zusammen mit der Einspeiseschnecke 31 in das Standrohr 21,27 gebracht. Dabei kann eine Förderschnecke zunehmender Steigung verwendet werden.
  • Bei der ähnlichen @yklonanordnung nch Fig. 2 wird das Frischgut in Pfeilrichtung 32 in ds Rohr 35 zwischen Standrohrhaube 21,20 und Zyklon 3t zugeführt. Die Einspeisung des im Zyklon abgeschiedenen Gutes geschieht durch Injektor 36 mit durch das Gebläse 38 aus dem Düsenkasten 37 in Pfeilrichtung 18' abgesaugtem Gas.
  • Das Verfahren nach der Erfindung und die zur Durchführung des Verfahrens beschriebenen Vorrichtungen eignen sich besonders für das thermische Vorbereiten von Zementrohgut in Staubform. Man braucht jedoch hierbei für die Erzielung einer ausreichenden Kalzi@ierung lane Behandlungszeiten des Gutes, was sich darin auswirkt, daß die Rücklaufmengen vielfach größer sind als die Frischgutmengen. Demzufolge muß das Standrohr mit einer umfangreicheren Abscheideanlage zusammenarbeiten, wie das in Fig. 4 dargestellt ist. Hier wird das Frisohgut in Pfeilrichtung 40 der Abgasleitung 41 des ersten Zyklones 42 zugegeben, der durch das tangential einmündende Hohr 43 seitlich am Haubenteil 44 des Standrohres angeschlossen ist. Das aus dem Stsndrohr mitgenommene Gut wird durch die Schurre 45 dem Standrohr rohr wieder zugeführt. Das in Pfeilrichtung 40 eingespeiste Gut wird in einem zweiten Zyklon 46 abgeschieden und dem Standrohr in gleicher weise ebenfalls zugeleitet. Hierbei können die Einspeiserinnen 45 des Primärzyklons 42 und 47 des Sekundärzyklons in verschiedenen Höhen angeordnet sein. Die beschriebene Einrichtung ist in Fig. 4 und 5 als Doppelanordnung dargestellt. Genausogut ist eine Mehrfachanordnung Llöglich, wobei mehr Zyklone, zum Beispiel drei, wie in lig. 6 dargestellt, verwendet werden können. Parallelanordnung mehrerer Zyklongruppen ist möglich, zum Beispiel dreifach.
  • Bei der Verwendung von drei Zyklonen nach Fig. 6 ist ein Primärzyklon 50 vorgesehen, der die mit dem Abgasstrom 51 mitgenommenen Grobteilchen abscheidet, während der Sekundärzyklon 52 der Feinabscheidung dient. Ein Tertiärzyklon 59 sorgt fur trocknung und Vorwärmung des in Pfeilrichtung 54 zugeführten Frischgutes. Das aus ihm abgeschiedene Gut wird in der pneumatischen Förderleitung 55 vor dem Sekundärzyklon 52 in die vom Primärzyklon 50 kommende Abgasleitung 56 eingespeist. Das Gas, das das aus dem Tertiärzyklon 53 abgeschiedene Gut in Leitung 55 fördert, wird dem Standrohr 57 entnommen.
  • Die erfindung ermöglicht den Bau gedrungener Behandlungsanlagen, die sich bei der Herstellung von Zement bescnders in einem stark verkürzten Drehofen mit anschließendem Vorbereiter erträglicher Bauhöhe auswirken.
  • Die Einrichtung ist sehr einfach zu steuern durch die durchgesaug te Gasmenge in Verbindung mit einer weiteren Größe, zum Beispiel der Abgastemperatur hinter dem letzten Zyklon, iie sie zum Beispiel in der Leitung 48 (Fig. 4) zu messen ist.

Claims (9)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Verfahren zum kontinuierlichen Behandeln von Korn- und/oder Staubgut im Gegenstrom zu verzögernd aufsteigendem Gas oder anderem hochkompressiblen Medium, das später beschleunigt abgeführt wird, kennzeichnet durch eine solche Größe der in der Zeiteinheit dem mit Überschwebegeschwindigkeit strömenden Gas zugegebenen Gutmenge, daß sich das Gut zu nacheinander entstehenden Wolken verdicl et, deren jede nach Erreichen einer bestimmten Dichte durch die Stelle größter Gasgeschwindigkeit hindurch ausfällt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Extraktion von Gut aus dem nach der Behandlung beschleunigt sbgeffihrten Gas und Rückführung des extrshierten Gutes in den aufsteigenden Gasatrom
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zeit einheitlich zurückgeführte Gutmenge ein Vielfachen von der in derselben Zeit zugeführten Frischgutmenge ist.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch Einführung des friachgutos in das beschleunigt abgeführte Gas.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut Zementrohmehl und das Gas Abgas aus dem Brennofen für das Gut ist.
  6. 6. Vorrichtung zum Durchführen der Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, 'gekennzeichnet durch ein abgeschlossenes, von e iner Düsenöffnung (3,33) ausgehendes und nach oben hin erweitertes Standrohr (2,27) Mit mindestens einem oben angeordneten Gasauslass (15, 25, 43) und mit mindestens einem vorzugsweise tiefer als der Gasauslass angeordnetem Einlass (14, 31, 36, 45, 47) fAr unbehandeltes und/oder rückgeführtes Gut.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet dadurch, daß das Standrohr aus mindestens zwei Körpern zusammengesetzt ist, deren unterer als von der düsenförmigen Öffnung (3,33) ausgehender Trichter (2,27) und deren darüber angeordneter als Haube (21; 20,22) auagebildet ist, die sich in ihrem unteren Bereich wenig oder gar nicht, im oberen Bereich stark nach oben hin verengt.
  8. 8.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Haube als Halbkugel (21) oder ähnliche Form, die aus mindestens zwei Körpern mit abwickelbaren Oberfläche bestehen, zum Beispiel Zylinder (22) und Kegelstumpf (20).
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, gekennzeichnet durch eine gebogene Achse des Trichters (27), der so angeordnet werden kann, daß er in ein Drehrohr (28) unmittelbar hineinragt.
    0. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7 oder 8 oder 9, gekennzeichnet durch mindestens einen Staubabscheider (16, 29, 34) in der Rohrleitung (35) zur Abführung des Gases aus dem Standrohr 1. Vorrichtung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch mehrere in Reihe geschaltete Staubabscheider (42, 46; 50, 52, 53), deren Gutabf ührorgane (45,47) den Mantel des Standrohrs durchdringen, zum Beispiel in verschiedenen Höhen.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, gekennzeichnet durch Anerdnung eines Guteinlasses (32,40,54) in einer Zuleitung des Gases zu einem Staubabscheider (34, 46, 53).
    3. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7 oder 8 oder 9, gekennzeichnet durch die beidseits des engsten Querschnitts gewölbte Innenwandung der Düse (3,33), die in einen Raum (10) mit einem im Vergleich zum Düsenquerschnitt großen Strömungsquerschnitt ragt.
    4, Vorrichtung nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch ein unter der Düse (3) mit Abstand angeordnetes Fangrohr (23), das die aus der Düse ausgetretene Gutwolke vor dem Ergreifen durch das zur Düse strömende Gas (18) schütz.
DE19641442781 1963-02-05 1964-01-31 Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von Korn- und/oder Staubgut mit Gas Pending DE1442781A1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2510765A1 (de) * 1974-03-25 1975-10-09 Veitscher Magnesitwerke Ag Verfahren zur waermebehandlung feinkoernigen oder fluessigen materials und ofen zum durchfuehren des verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2510765A1 (de) * 1974-03-25 1975-10-09 Veitscher Magnesitwerke Ag Verfahren zur waermebehandlung feinkoernigen oder fluessigen materials und ofen zum durchfuehren des verfahrens

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