DE9219061U1 - Einsteck-Gebinde-Box - Google Patents
Einsteck-Gebinde-BoxInfo
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Description
1. Apotheker Fasching KG, 80335 München, DE
2. Roman Mayer, Raiffeisenstr. 6, 86167 Augsburg, DE
Die Erfindung betrifft eine Einsteck-Gebinde-Box aus Kunststoff, die aus einem Behälterkastenelement und einem
klappbaren abnehmbaren Deckel besteht und sowohl mit geschlossenem Deckel als auch leer ohne Deckel stapelbar ist,
wobei im letzteren Fall der gefaltete Deckel in einem über der Bodenfläche des zugehörigen Behälterkastenelements
verbleibenden Stauraum untergebracht wird.
Derartige Mehrweg-Boxen finden Anwendung bei der Konfektionierung, dem internen Transport, der Lagerung, der
Kommissionierung und dem Versand bzw. externen Transport von Waren sowohl beim Hersteller als auch beim Großhandel, ferner
zur Lagerung, Bereitstellung und Ausstellung von Waren in Verkaufs- und Abgaberäumen.
Bekannte Einsteck-Gebinde-Boxen weisen, sofern es sich um dünnwandige Boxen handelt, nicht die zur Erfüllung der
obengenannten Aufgaben erforderliche Formstabilität auf. Bieten die Einsteck-Gebinde-Boxen eine ausreichende
Formstabilität, so wird dies durch die Verwendung einer relativ großen Wandstärke und damit zu Lasten des Gewichts
der Box erzielt, was zu hohen Frachtkosten führt.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Einsteck-Gebinde-Box zu Verfügung zu stellen, die bei
möglichst geringer Wandstärke und damit möglichst geringem Gewicht eine hohe Formstabilität bietet.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Seitenwände des Behälterkastenelements vom Kastenrand zum Kastenboden hin dreistufig eingezogen sind und daß an den
Seitenwänden zwei außenseitig horizontal umlaufende Aufnahmeleisten vorgesehen sind.
Vorteilhafterweise werden in den Eckbereichen des Behälterkastenelements innen vertikale Verstärkungsfelder
angeordnet, wodurch zusätzlich zu der Wirkung der mehrstufigen Ausgestaltung der Seitenwände und der Ausbildung
der zwei Aufnahmeleisten eine weitere Versteifung der Box erzielt wird und eine höhere Auflast bei Stapelung der Boxen
aufgenommen werden kann.
Es ist zweckmäßig, die drei gestuften Flächenabschnitte so auszuführen, daß sie jeweils in etwa die gleiche Wandhöhe
aufweisen. Weiterhin ist es günstig, die eine Aufnahmeleiste in Form einer Randaufnahmeleiste als Abschlußrand des
Behälterkastenelements auszubilden und die zweite Aufnahmeleiste als Seitenaufnahmeleiste auf Höhe des Absatzes
zwischen dem oberen und dem mittleren Flächenabschnitt der Seitenwände vorzusehen. Bei einer Stapelung leerer
Behälterkastenelemente liegt auf diese Weise jeweils die Seitenaufnahmeleiste des oberen Behälterkastenelements auf
der Randaufnahmeleiste des unteren Behälterkastenelements
auf. Ein Behälterkastenelement wird auf diese Weise in ein darunterliegendes Behälterkastenelement zu etwa zwei Drittel
seiner Seitenwandhöhe eingesteckt und man erreicht somit eine volumensparende Stapelung leerer Einsteck-Gebinde-Boxen.
Dabei kann der abgenommene und zusammengeklappte Deckel in dem gestapelten Gebinde jeweils in dem verbleibenden Stauraum
oberhalb des Kastenbodens des zugehörigen Behälterkastenelements untergebracht werden.
Außerdem können in dem verbleibenden Stauraum beispielsweise Waren, Zubehör oder Umverpackungen rücktransportiert werden.
Die beschriebene Ausgestaltungsform der zwei umlaufenden Aufnahmeleisten ermöglicht auch ein Aufnehmen mehrerer
ineinandergestapelter Behälterkastenelemente, da zwischen jeweils zwei aufeinanderliegenden Seiten- und
Randaufnahmeleisten ein genügend großer Zwischenraum zum Einführen einer entsprechenden Aufnahmevorrichtung bleibt.
Diese Aufnahme gestapelter Behälterkastenelemente kann von allen vier Seiten aus z.B. mit einem Gabelstapler oder von
oben z.B. mit einem Greifgeschirr erfolgen. Es ist dabei also nicht erforderlich, alle gestapelten Behälterkastenelemente
auf einmal aufzunehmen. Diese bevorzugte Ausführungsform führt somit zu sehr guten logistischen
Handhabungsmöglichkeiten der Einsteck-Gebinde-Box.
Vorteilhafterweise sieht man weitgehend übereinstimmende Profile für die Unterseite der Seitenaufnahmeleiste und die
Oberseite der Randaufnahmeleiste vor, damit bei der Stapelung leerer Behälterkastenelemente eine abdichtende Wirkung
zwischen aufeinanderliegenden Seitenaufnahmeleisten und Randaufnahmeleisten erzielt wird. So werden alle gestapelten
Behälterkastenelemente mit Ausnahme des obersten Behälterkastenelements des Gebindes gegen Spritzwasser und
Staub abgedichtet, wobei das oberste Behälterkastenelement durch Verschließen mit dem zugehörigen Deckel abgedichtet
werden kann.
Weiterhin ist es günstig, für die vom Kastenrand zum Kastenboden hin dreistufig eingezogenen Seitenwände einen
möglichst geringen Seitenwinkel vorzusehen und die Stufenübergänge weich auszuformen. Auf diese Weise wird ein
großes Innenvolumen im Verhältnis zu den Außenabmessungen erzielt. Dabei kommt es durch die dreistufige Gestaltung der
• · % 1
— 4 —
Seitenwände trotz geringen Seitenwinkels kaum zu einer bemerkenswerten Vakuumbildung bei der Entnahme eines
Behälterkastenelements, das in ein anderes gesteckt ist, und somit ist eine gute Handhabung gewährleistet. Durch den
geringen Seitenwinkel haben auch mehrlagig im Behälterkastenelement gestapelte Waren eine geringe
Bewegungsfreiheit zu den Innenwandungen, Da also die Waren innerhalb der Box praktisch nicht verrutschen können, ist ein
automatisches Befüllen mit Waren bzw. ein automatisches Entleeren der Box mit Hilfe entsprechender Vorrichtungen
möglich. Andererseits bietet die dreistufig eingezogene Gestaltung des Behälterkastenelements ausreichend Freiraum
für die Fingerkuppen zwischen mehrlagig im Behälterkastenelement gestapelten Waren und den
Innenwandungen, so daß die Box manuell von oben her befüllt oder entleert werden kann. Weichgeformte Übergänge zwischen
den Stufen der Seitenwände verringern bei manueller Befüllung die Verletzungsgefahr für das Personal und ermöglichen bei
automatischer Befüllung das sichere Einbringen der Waren, da diese nicht an den Stufenübergängen hängenbleiben können.
Außerdem erleichtern weiche Übergänge die Reinigung der Seitenwände des Behälterkastenelements.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind ein oder mehrere herausnehmbare Seitenwandeinsätze vorgesehen, so
daß die Einsteck-Gebinde-Box besser zur Präsentation von Waren in Verkaufs- und Abgaberäumen geeignet ist. Die
Ausbildung eines Seitenwandeinsatzes ist an jeder der vier Seitenwände des Behälterkastenelements möglich. Der
Seitenwandeinsatz ist formschlüssig mit der Seitenwand des Behälterkastenelements verbindbar, wodurch der Wareninhalt
der Box vor Spritzwasser und Staub geschützt ist. Ferner ist der Seitenwandeinsatz kraftschlüssig mit der Seitenwand
verriegelbar, damit die Kraftübertragung zwischen dem
Behälterkastenelement und den Aufnahmeleisten des
herausnehmbaren Seitenwandeinsatzes gewährleistet ist. Die
Verriegelungsvorrichtung ist so ausgeführt, daß sie auch automatisch betätigt werden kann. Zur schnelleren
Sichtkontrolle des Wareninhalts der Box kann der Seitenwandeinsatz auch Sichtfenster aus transparentem
Kunststoff aufweisen.
Weiterhin ist es vorteilhaft, entweder das Profil der Randaufnahmeleiste U-förmig zu gestalten und die Oberseite
der Seitenaufnahmeleiste mit einer passenden Nut zu versehen oder an der Oberseite der Seitenaufnahmeleiste eine zur
Kastenmitte hin abfallende Schräge auszubilden, die mit der Unterseite der Randaufnahmeleiste zusammenwirkt, damit ein
herausgenommener Seitenwandeinsatz außen an einer geschlossenen Seitenwand des Behalterkastenelements mit der
Randaufnahmeleiste in der Nut bzw. an der Schräge der behälterseitigen Seitenaufnahmeleiste eingehängt werden kann.
Diese Einhängvorrichtung kann auch mit einer Klemmvorrichtung zur besseren Fixierung des eingehängten Seitenwandeinsatzes
kombiniert sein. Nachdem die Seitenaufnahmeleiste umlaufend gestaltet ist, kann ein Rechtshänder den Seitenwandeinsatz
rechts und ein Linkshänder links einhängen. Zudem können an der Seitenaufnahmeleiste umlaufend mehrere Anschläge
angeordnet sein, so daß eine sichere Fixierung eines eingehängten Seitenwandeinsatzes auch bei Schräglage des
Behalterkastenelements gewährleistet ist, z.B. bei der Warenpräsentation.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Deckel zwei Deckelhälften aufweist, die so klappbar sind,
daß zumindest die beiden Oberseiten der Deckelhälften aneinanderstoßen können. Die aneinandergeklappten Oberseiten
der Deckelhälften können dann miteinander verriegelt werden. Dazu kann an der Oberseite einer Deckelhälfte zumindest eine
Deckelverriegelungsnase ausgebildet werden, die zur
Verriegelung in eine passende Aussparung in der anderen Deckelhälfte einrastet. Außerdem können an den vier Ecken der
Deckeloberseite vier Rastnocken angeordnet werden, die abwechselnd als Einfach- oder Doppelnocken ausgeführt sind,
so daß zur Verriegelung der aneinandergeklappten Deckelhälften jeweils eine Einfachnocke in eine Doppelnocke
einrastet. In dieser Form können die zusammengeklappten Deckel bei einer Stapelung leerer Behälterkastenelemente auf
dem Boden des zugehörigen Kastens verstaut werden, ohne daß die Stapelung der Behälterkastenelemente dadurch
beeinträchtigt wird.
'*■'-" Es ist zweckmäßig, zumindest an den zwei zur Klappachse
parallelen, gegenüberliegenden Kanten des Deckels Klemmleisten vorzusehen, und zumindest an den zwei dazu
passenden, gegenüberliegenden Rändern des Behälterkastenelements Klemmnuten auszubilden, die mit den
Klemmleisten des Deckels zusammenwirken. So kann der mit den Oberseiten zusammengeklappte und verriegelte Deckel mit den
Klemmleisten einer Deckelhälfte in den zugehörigen Klemmnuten des Behälterkastenelements befestigt werden, wobei der Deckel
dann die halbe Öffnung des Behälterkastenelements abdeckt.
Die beschriebene Gestaltung des Behälterkastenrands mit &Agr;·'. Klemmnuten zumindest an den zwei zur Deckelklappachse
parallelen Rändern, wobei die an diesen beiden Rändern angeordneten Klemmnuten zur Kastenmitte hin orientiert sind,
und den dazu passenden Klemmleisten an den Deckelkanten führt zu einer vorteilhaften Klappweise beim Verschließen der Box.
Dabei werden zunächst die zur Klappachse parallelen, gegenüberliegenden Klemmleisten des Deckels an die
entsprechenden Klemmnuten am Kastenrand angesetzt, wobei der Deckel giebelartig geklappt ist, und anschließend wird der
Deckel im Bereich der Scharniere nach unten gedrückt, bis er eben auf dem Kastenrand aufliegt. Dieses bloße Auflegen und
Zudrücken des Deckels stellt eine sehr bequeme und einfache Verschlußmöglichkeit dar. Außerdem wird die Verletzungsgefahr
des Bedienpersonals beim Verschließen der Einsteck-Gebinde-Box verringert. Dabei können die
Klemmleisten und die zugehörigen Klemmnuten an den Rändern des Deckels und des Behälterkastenelements in Form mehrerer
kurzer Stücke zum gegenseitigen Einrasten ausgeführt werden. Zusätzlich zur Fixierung durch Einrasten der Klemmleisten des
Deckels in die Klemmnuten am Kastenrand kann man im Bereich der Scharniere am Deckel Verriegelungsfinger vorsehen, die in
entsprechende Aussparungen am Kastenrand einrasten. Die Gestaltung von umlaufenden Dichtkanten zwischen Deckel und
Kastenrand bietet Schutz gegen Spritzwasser und Staub, so daß die Einsteck-Gebinde-Box nicht zusätzlich in eine Schutzfolie
eingeschweißt werden muß.
Zwischen Deckel und Kastenrand kann auch eine Verplombungsvorrichtung vorgesehen werden, die dann
günstigerweise im Bereich der Deckelscharniere ausgebildet wird. Bei entsprechender Gestaltung der Seitenwandeinsätze
ist eine solche Sicherungsvorrichtung sowohl für die Seitenwandeinsätze als auch für den Deckel wirksam und
schützt gegen unbefugten Zugriff zum Wareninhalt. Gleichermaßen kann die Einsteck-Gebinde-Box durch ein
Umgreifband gesichert werden, das vorteilhafterweise entlang der Deckelscharniere umläuft.
Eine weitere günstige Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, auf der Deckeloberseite Begrenzungsleisten vorzusehen,
die zusammen mit entsprechenden Vertiefungen im Boden des Behälterkastenelements ein Verrutschen der Boxen verhindern,
wenn diese mit verschlossenem Deckel gestapelt werden.
Ferner ist es günstig, an den Seitenwänden des Behälterkastenelements Etikettierflächen anzubringen, die
eine wellenförmige Oberfläche aufweisen, was ein leichtes
Ablösen der Klebeetiketten ermöglicht. Außerdem können außen am Behälterkastenelement zwischen der Rand- und der
Seitenaufnahmeleiste beispielsweise Versandpapiere oder Codiertafeln angebracht werden. Zu deren Halterung können
entsprechende Haltestege zwischen und an den Aufnahmeleisten vorgesehen werden.
Um die für Kontrollwägungen bei automatisierter Warenbefüllung und -entleerung erforderlichen sehr geringen
Gewichtstoleranzen bei der erfindungsgemäßen Box zu erzielen, können sowohl am Deckel als auch am Behälterkastenelement
entsprechende Trimmgewichtselemente angebracht werden.
Weiterhin kann für eine automatisierte Handhabung der Einsteck-Gebinde-Box ein Transponder beispielsweise in die
Randaufnahmeleiste des Behälterkastenelements eingesetzt
werden, so daß er vom ihn umgebenden Kunststoff geschützt wird und trotzdem ausgetauscht werden kann.
Als Materialien für die Einsteck-Gebinde-Box eignen sich vorzugsweise stoßfeste, formbeständige, witterungsbeständige,
temperaturbeständige, säure- und laugenbeständige sowie recyclingfähige Kunststoffe. Wegen der Mehrfachverwendung der
Box ist eine hohe Lebensdauer des Materials erforderlich.
Die nachfolgenden Figuren zeigen beispielhaft eine Ausführungsform der Erfindung:
Fig. 1 Einsteck-Gebinde-Box mit geschlossenem Deckel in der Vorderansicht im Schnitt;
Fig. 2 Einsteck-Gebinde-Box mit noch nicht ganz geschlossenem Deckel in der Vorderansicht im
Schnitt;
Fig. 3 drei Behälterkastenelemente ohne Deckel gestapelt in der Seitenansicht im Schnitt;
Fig. 4 drei Behälterkastenelemente ohne Deckel gestapelt in der Vorderansicht im Schnitt;
Fig. 5 Behälterkastenelement mit geschlossenem Seitenwandeinsatz in der Seitenansicht;
Fig. 6 vergrößerter Ausschnitt eines Behälterkastenelements mit geschlossenem
Seitenwandeinsatz in der Seitenansicht;
Fig. 7
und Fig. 8 Behälterkastenelement mit seitlich eingehängtem Seitenwandeinsatz in der Seitenansicht im Schnitt;
Fig. 9 Deckelverriegelung sowohl für geschlossenen Deckel als auch für halbseitig geöffneten Deckel in der
Vorderansicht im Schnitt.
Fig. 1 zeigt das Behälterkastenelement 1 mit drei gleichmäßig stufenförmig vom Kastenrand zum Kastenboden hin eingezogenen
Flächenabschnitten 9 der Seitenwand, die jeweils in etwa gleiche Wandhöhen aufweisen. Es sind die Randaufnahmeleiste 2
und die Seitenaufnahmeleiste 3 dargestellt, die außenseitig
horizontal um das Behälterkastenelement 1 umlaufen. Weiterhin ist der geschlossene Deckel 20 mit den zwei Deckelhälften 22
und den zwei Filmscharnieren 21 abgebildet. An den Ecken des Deckels sind Einrastnocken 29 angeordnet, die dazu dienen,
die aneinandergeklappten Oberseiten der Deckelhälften
miteinander zu verriegeln.
Fig. 2 zeigt das Behälterkastenelement 1, wobei der Deckel 20 noch nicht ganz geschlossen ist. Man erkennt, daß der
klappbare Deckel beim Verschließen des Behälterkastenelements
an den Außenkanten mit den Klemmleisten 23 in die entsprechenden Klemmnuten 5 des Kastenrands eingerastet wird
(vgl. Fig. 9) und dann der Deckel durch Druck von oben auf den Bereich der Filmscharniere 21 in die horizontale Position
gebracht wird.
In Fig. 3 und Fig. 4 sind drei leere Behälterkastenelemente dargestellt, die übereinander ohne Deckel gestapelt sind.
Dabei liegt jeweils die Seitenaufnahmeleiste 3 eines Behälterkastenelements auf der Randaufnahmeleiste 2 des
darunter befindlichen Behälterkastenelements auf. Man erkennt, daß die Profile der Unterseiten der
Seitenaufnahmeleisten 3 und der Oberseiten der Randaufnahmeleisten 2 so aufeinander abgestimmt sind, daß
sich zwischen zwei aufeinanderliegenden Aufnahmeleisten eine Dichtwirkung gegen Staub und Spritzwasser ergibt. Wie aus
Fig. 3 ersichtlich, sind dadurch also alle Innenflächen der im Stapel befindlichen Behälterkastenelemente abgedichtet mit
Ausnahme des obersten Behälterkastenelements. Weiterhin zeigen die Fig. 3 und die Fig. 4 die Stauräume 8, die sich
jeweils zwischen zwei leeren gestapelten Behälterkastenelementen ergeben und in die jeweils der
zusammengeklappte Deckel gelegt werden kann. Fig. 3 zeigt auch die Flächen für die Etikettierfelder 10, die auch bei
ineinandergestapelten Behälterkastenelementen 1 noch sichtbar bleiben.
Fig. 5 stellt das Behälterkastenelement mit geschlossenem Seitenwandeinsatz 30 dar. In den Eckbereichen des
Behälterkastenelements sind innen vertikale Verstärkungsfelder 4 vorgesehen. Am Kastenrand des
Behälterkastenelements 1 sind Klemmnuten 5 angebracht, die einer Verriegelung der Deckelränder dienen, die parallel zur
Klappachse liegen. Zur Verriegelung des Seitenwandeinsatzes 30 sind Verriegelungsbolzen 31 vorgesehen, die auch
automatisch mit Hilfe von Druckluft in die Ver- oder Entriegelungsposition gebracht werden können. Arn
Seitenwandeinsatz sind außerdem Klammern 33 für eine zusätzliche Fixierung im Behälterkastenelement ausgebildet.
Die Verriegelungsnasen 32 dienen der besseren Fixierung eines außen am Behälterkastenelement eingehängten
Seitenwandeinsatzes (vgl. Fig. 7 und Fig. 8).
In Fig. 6 ist ein Anschlag 12 zu erkennen, der verhindert, daß ein außen an der Seitenaufnahmeleiste 3 eingehängter
Seitenwandeinsatz 30 (vgl. Fig. 7 und Fig. 8) bei Schräglage des Behälterkastenelements abrutscht. Weiterhin ist eine
'»■' Aufnahme 13 für einen Transponder abgebildet.
Fig. 7 zeigt einen herausgenommenen Seitenwandeinsatz 30, der
mit der Randaufnahmeleiste 2, die ein U-förmiges Profil aufweist, in die entsprechende Nut 6 auf der Oberseite der
Seitenaufnahmeleiste des Behälterkastenelements eingehängt ist, wobei der Seitenwandeinsatz zusätzlich durch die
Verriegelungsnasen 32 fixiert wird.
In Fig. 8 ist im Gegensatz zu Fig. 7 an der Oberseite der Seitenaufnahmeleiste 3 eine zur Kastenmitte hin abfallende
Schräge 11 (statt einer Nut 6) ausgeführt, an der der ,~Vi Seitenwandeinsatz 30 eingehängt werden kann.
Fig. 9 zeigt einmal einen Deckel 20, dessen Deckelhälften
mit den Oberseiten aneinandergeklappt sind und von einer Deckelverriegelungsnase 25 zusammengehalten werden, die in
eine entsprechende Aussparung 28 eingerastet ist. Der Deckel ist mit dem Behälterkastenrand durch das Einrasten der
Klemmleisten 23 in die entsprechenden Klemmnuten 5 verriegelt. Auf diese Weise ist die halbe Öffnungsfläche des
Behälterkastenelements vom Deckel verschlossen. Wie aus der
Figur ersichtlich ist, weist der klappbare Deckel einen Scharniersteg 26 sowie zwei Filmscharniere 21 auf. Ferner ist
eine Wasserabweiskante 27 ausgebildet.
Ebenfalls in Fig. 9 ist der Deckel in der Position dargestellt, in der er das Behälterkastenelement vollkommen
verschließt. Dabei rastet auch der Verriegelungsfinger 24 in eine entsprechende Aussparung des Behälterkastenelements ein.
Claims (16)
1. Einsteck-Gebinde-Box aus Kunststoff, die aus
einem Behälterkastenelement (1) und einem klappbaren abnehmbaren Deckel (20)
besteht, und sowohl mit geschlossenem Deckel als auch leer ohne Deckel stapelbar ist, wobei im letzteren Fall
der gefaltete Deckel in einem über der Bodenfläche des zugehörigen Behälterkastenelements verbleibenden
Stauraum (8) untergebracht wird, dadurch gekennzeichnet , daß
die Seitenwände des Behälterkastenelements vom Kastenrand zum Kastenboden hin dreistufig
eingezogen sind, und daß - an den Seitenwänden zwei außenseitig horizontal umlaufende Aufnahmeleisten (2, 3) vorgesehen sind.
2. Einsteck-Gebinde-Box nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß
die vom Kastenrand zum Kastenboden hin dreistufig eingezogenen Seitenwände des Behälterkastenelements
einen sehr geringen Seitenwinkel aufweisen.
3. Einsteck-Gebinde-Box nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß
die Übergänge zwischen den stufenförmig vom Kastenrand zum Kastenboden hin eingezogenen Flächenabschnitten (9)
der Seitenwand weichgeformt sind.
4. Einsteck-Gebinde-Box nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß
in den Eckbereichen des Behalterkastenelements innen vertikale Verstärkungsfelder (4) angeordnet sind.
5. Einsteck-Gebinde-Box nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß
die drei gestuften Flächenabschnitte (9) der Seitenwände jeweils in etwa gleiche Höhen aufweisen,
daß die eine Aufnahmeleiste als Randaufnahmeleiste (2) den Kastenrand bildet und daß die andere Aufnahmeleiste
als Seitenaufnahmeleiste (3) auf Höhe des Absatzes zwischen dem oberen und dem mittleren Flächenabschnitt
der Seitenwände ausgebildet ist, so daß, wenn leere Behälterkastenelemente ohne Deckel gestapelt werden,
jeweils die Seitenaufnahmeleiste (3) des oberen
*·■■=■-" Behälterkastenelements auf der Randaufnahmeleiste (2)
des unteren Behälterkastenelements aufliegt.
6. Einsteck-Gebinde-Box nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , daß
das Profil der Unterseite der Seitenaufnahmeleiste (3) weitgehend mit dem Profil der Oberseite der
Randaufnahmeleiste (2) übereinstimmt.
7. Einsteck-Gebinde-Box nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß
mindestens ein herausnehmbarer Seitenwandeinsatz (30)
^;- vorgesehen ist.
8. Einsteck-Gebinde-Box nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet , daß
der Seitenwandeinsatz (30) formschlüssig mit der Seitenwand des Behälterkastenelements (1) verbindbar
und kraftschlüssig verriegelbar ist.
9. Einsteck-Gebinde-Box nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet , daß
der Seitenwandeinsatz (30) ein Sichtfenster aus transparentem Kunststoff aufweist.
10. Einsteck-Gebinde-Box nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß
das Profil der Randaufnahmeleiste (2) U-förmig gestaltet ist und die Oberseite der
Seitenaufnahmeleiste (3) eine passende Nut (6) aufweist, so daß ein herausgenommener Seitenwandeinsatz
(30) an einer geschlossenen Seitenwand des Behälterkastenelements außen mit seiner
Randaufnahmeleiste in die Nut der behälterseitigen Seitenaufnahmeleiste eingehängt werden kann.
11. Einsteck-Gebinde-Box nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß
die Oberseite der Seitenaufnahmeleiste (3) eine zur Kastenmitte hin abfallende Schräge (11) aufweist, so
daß ein herausgenommener Seitenwandeinsatz (30) an einer geschlossenen Seitenwand des
Behälterkastenelements außen mit seiner Randaufnahmeleiste in dieser Schräge der
behälterseitigen Seitenaufnahmeleiste eingehängt werden kann.
12. Einsteck-Gebinde-Box nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß
der Deckel (20) zwei Deckelhälften (22) aufweist, die so klappbar sind, daß die beiden Oberseiten der
Deckelhälften aneinanderstoßen.
13. Einsteck-Gebinde-Box nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet , daß
an einer Deckelhälfte auf der Oberseite eine Deckelverriegelungsnase (25) ausgebildet ist, für die
an der anderen Deckelhälfte auf der Oberseite eine entsprechende Aussparung (28) vorgesehen ist, und daß
an den vier Ecken des Deckels auf der Oberseite vier Rastnocken (29) gestaltet sind, die abwechselnd als
ineinandersteckbare Einfach- oder Doppelnocken ausgeführt sind, so daß die Oberseiten des Deckels in
aneinandergeklapptem Zustand miteinander verriegelbar sind.
14. Einsteck-Gebinde-Box nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet , daß an den zwei gegenüberliegenden, zur Klappachse
parallelen Rändern des Deckels Klemmleisten (23) ausgebildet sind, die mit dazu passenden Klemmnuten (5)
an den zwei zugehörigen Rändern des Behälterkastenelements zusammenwirken, wobei die
Klemmnuten zum Kasteninnenraum hin orientiert sind, so daß der Deckel, nach einem Einrasten der beiden
gegenüberliegenden, zur Klappachse parallelen Klemmleisten des Deckels in die zugehörigen Klemmnuten
an den Behälterrändern, aus einer giebelartigen Stellung durch Niederdrücken des
Deckelscharnierbereichs mit dem Behälterkastenelement verschlossen werden kann.
15. Einsteck-Gebinde-Box nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet , daß
zur Verriegelung des Deckels mit dem Kastenrand beidseitig am Deckelrand im Bereich des Scharnierstegs
(26) Verriegelungsfinger (24) angeordnet sind, für die am Kastenrand entsprechende Aussparungen vorgesehen
sind.
16. Einsteck-Gebinde-Box nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet , daß
außen am Behälterkastenelement am Flächenabschnitt zwischen der Randaufnahmeleiste (2) und der
Seitenaufnahmeleiste (3) Etikettierfelder (10) vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19924223460 DE4223460C2 (de) | 1992-07-16 | 1992-07-16 | Einsteck-Gebinde-Box |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=6463376
Family Applications (2)
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| DE19924223460 Expired - Lifetime DE4223460C2 (de) | 1992-07-16 | 1992-07-16 | Einsteck-Gebinde-Box |
Family Applications After (1)
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|---|---|---|---|
| DE19924223460 Expired - Lifetime DE4223460C2 (de) | 1992-07-16 | 1992-07-16 | Einsteck-Gebinde-Box |
Country Status (2)
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Also Published As
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