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DE4228630A1 - Bausatz für einen Transport-Rollbehälter - Google Patents

Bausatz für einen Transport-Rollbehälter

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Publication number
DE4228630A1
DE4228630A1 DE19924228630 DE4228630A DE4228630A1 DE 4228630 A1 DE4228630 A1 DE 4228630A1 DE 19924228630 DE19924228630 DE 19924228630 DE 4228630 A DE4228630 A DE 4228630A DE 4228630 A1 DE4228630 A1 DE 4228630A1
Authority
DE
Germany
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kit according
walls
longitudinal
edge
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19924228630
Other languages
English (en)
Inventor
Roland Denz
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KAROSSERIEFABRIK BIBERACH GmbH
Original Assignee
KAROSSERIEFABRIK BIBERACH GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KAROSSERIEFABRIK BIBERACH GmbH filed Critical KAROSSERIEFABRIK BIBERACH GmbH
Priority to DE19924228630 priority Critical patent/DE4228630A1/de
Publication of DE4228630A1 publication Critical patent/DE4228630A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/0033Refuse receptacles; Accessories therefor specially adapted for segregated refuse collecting, e.g. receptacles with several compartments; Combination of receptacles
    • B65F1/0053Combination of several receptacles
    • B65F1/006Rigid receptacles stored in an enclosure or forming part of it
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • B65F1/1426Housings, cabinets or enclosures for refuse receptacles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65F1/00Refuse receptacles; Accessories therefor
    • B65F1/14Other constructional features; Accessories
    • B65F1/16Lids or covers
    • B65F1/1607Lids or covers with filling openings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pallets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Bausatz für einen rollbaren Transportbehälter, der vor allem von Einzelhandelsunternehmen mit Filialbetrieben, insbesondere im Lebensmittelbereich, benötigt wird.
Nachdem diese Unternehmen neuerdings verpflichtet sind, die Umverpackungen dieser Waren und andere Wertstoffe entgegenzunehmen und einer Wiederverwertung zuzuführen, besteht der Wunsch, den Abtransport der Wertstoffe von den Filialbetrieben mit den gleichen Fahrzeugen vorzunehmen, mit denen die Waren geliefert werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, in kostengünstiger Weise Behälter zu schaffen, die sich für die Erfüllung der jeweiligen Transport- und Lagerungsaufgaben sowohl der Verkaufswaren als auch der Wertstoffe eignen und wie bisher auf den vorhandenen Frachtraum der Lieferfahrzeuge abgestimmt sind.
Diese Aufgabe wird durch einen Bausatz mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Dabei besteht der Grundgedanke darin, die bei Handelsbetrieben verbreiteten und bewährten Rollpaletten, auch Transport- Rollbehälter genannt, weiter zu verwenden, sie jedoch für die zusätzlichen Anforderungen umzurüsten.
Diese Rollpaletten, auf welche die erfindungsgemäßen Bausätze eng abgestimmt sind, bestehen aus einer mit 4 Laufrollen versehenen rechteckigen Bodenplatte oder rostartig ausgebildeten Palette, an der nicht selten auch zwei hochstehende Stützbügel parallel zu den Längsrändern angebracht sind. Wenn Stützbügel vorhanden sind, haben diese meist ein Gitter und sind durch Bänder oder Stangen miteinander verbunden. Zwischen den Stützbügeln können Kartons oder andere Warenbehältnisse hoch aufgestapelt werden. Auf ihren Rollen lassen sich die Rollpaletten im Selbstbedienungsgeschäft zu den Regalen fahren und als Leergut ebenso jederzeit leicht handhaben.
Der erfindungsgemäße Bausatz besteht aus gefalzten Wandteilen aus Blech, die mit einer Rollpalette zu einem seitlich geschlossenen Behälter zusammengesteckt werden können. Er erhält dadurch eine größere Festigkeit und kann auch Schüttgüter aufnehmen, insbesondere als Wertstoff- Sammelbehälter dienen. Das Zusammenstecken in Höhenrichtung geschieht mit wenigen Handgriffen. Die Herstellung der Bauelemente, vorzugsweise aus verzinktem oder kunststoffbeschichtetem Blech, Aluminiumblech oder Flachmaterial am Kunststoff, erfordert nur einfache Stanz- und Abkantvorgänge, so daß sich die Investitionskosten für die Bausätze in Grenzen halten. Dabei bleibt den so geschaffenen Transportbehältern ihre Beweglichkeit und ihre Grundrißdimension erhalten, so daß die überörtlichen Transportkapazitäten in beiden Richtungen genutzt, d. h. die Wertstoffe in den Lieferfahrzeugen auf der Rückfahrt mitgenommen werden können.
Im einzelnen sind als Bauelemente zwei Längswände mit seitlichen Randfälzen vorgesehen, deren Außenstreifen um 180 Grad abgebogen sind und dabei die Stützbügelpfosten, sofern vorhanden, umfassen. Diese Längswände werden zunächst mit diesen Randfälzen von oben über die Stützbügel gesteckt, wobei die Wandpartie an der Innenseite liegt. Ferner sind zwei Stirnwände mit seitlichen Randfälzen vorgesehen, welche anschließend aufgesteckt werden und die Randfälze der Längswände außen umgreifen und mit ihren Außenstreifen zwischen die Außenstreifen und die Wandpartie der Längswände eingreifen. Diese vollflächige glatte seitliche Abdeckung ist somit unverlierbar und widerstandsfähig gegen beträchtliche Innendrücke mit der Rollpalette verbunden, welche dem kompletten Behälter seine Grundsteifigkeit verleiht. Bei Zuhilfenahme vorhandener Stützbügel sind zur Montage keine zusätzlichen Befestigungselemente, wie Schrauben oder Niete, erforderlich.
Zur besseren Abstützung der Längswände gegeneinander wird vorgeschlagen, daß die Wandpartien der Stirnwände bezüglich der Stirnflächen ihrer Randfälze zum Behälterinnenraum hin versetzt sind. Somit ergeben sich an den Stirnwänden Schultern, die sich an der Innenseite der Längswände anlegen können. Die Fälze können übrigens aus mehr oder weniger scharfkantigen rechtwinkligen Abkantungen gebildet sein, oder so, daß sie sich mit einer rinnenförmigen Wölbung an die Außenform der runden Stützbügelpfosten anschmiegen.
Falls die betreffende Rollpalette nicht schon selbst eine durchgehende ebene Bodenplatte mit einem geeigneten Oberflächenbelag hat, ist es zweckmäßig, vor dem Aufstecken der Längs- und Stirnwände ein Bodenblech aufzulegen, das für diesen Fall als weiteres Bauelement vorgesehen ist und an den Längsrändern nach oben und an den Stirnrändern nach unten abgekantete Streifen aufweist. Die Längswände werden über die nach oben stehenden Streifen gefügt, d. h. so, daß die Wandpartien innen und die Streifen des Bodenblechs außen liegen. Dadurch wird ein evtl. störender Längsschlitz zwischen Wand und Boden vermieden. Insbesondere die nach unten abgekanteten Außenstreifen halten das Bodenblech gegen Verschieben auf der Bodenplatte der Rollpalette fest.
Insbesondere zum Einstapeln und Entnehmen der Verkaufswaren, aber auch zum Entleeren von Schüttgut, wird vorgeschlagen, daß bei wenigstens einer Stirnwand die Wandpartie von den Randfälzen getrennt und durch ein Türblatt ersetzt ist, das an einem der Randfälze angeschlagen und mit dem anderen Randfalz verriegelbar ist. Die Randfälze bilden in diesem Fall Profilschienen, wobei diese ähnlich den vorerwähnten Schultern der eingezogenen Stirnwände einen streifenförmigen Profilteil aufweisen sollten, der sich an der Innenseite der Längswände anlegt. Dadurch fügt sich dieses Profil fester um den entsprechenden Randfalz der Längswand und ist damit den Belastungen durch die geöffnete Türe besser gewachsen. Wird die Tür in Drehzapfen gelagert, an denen sie hochschiebbar ist, so können als Verriegelungselemente am anderen Randfalz ähnliche Türbänder, jedoch mit kürzeren Zapfen verwendet werden. Die Entriegelung und Verriegelung der Tür erfolgt in diesem Fall durch Anheben. Die Verriegelung kann selbstverständlich auch mit anderen Verschlußelementen durchgeführt werden.
Da der obere Rand eines solchen Transportbehälters infolge der gegebenen Abmessungen der Stützbügel der Rollpaletten verhältnismäßig hoch liegt, ist es erforderlich, bei einer Verwendung als Sammelbehälter Maßnahmen zu treffen, welche Kindern und kleineren Menschen das Einwerfen von Gegenständen erleichtern. Diesbezüglich wird vorgeschlagen, daß ein oberer Abschnitt der Stirnwand oder des Türblatts an einem Querscharnier nach unten klappbar gelagert ist. Diese Klappe wird beim Aufstellen als Sammelbehälter geöffnet. Schließlich ist noch anzumerken, daß zweckmäßiger Weise an den Wandteilen Grifforgane, beispielsweise versenkte Handgriffe zum Anheben und Öffnen der Tür oder zum Bewegen des Behälters vorgesehen sein können. Desgleichen, möglicherweise zusätzlich, können Verbindungsorgane für Hebe-, Halte- und/oder Kippvorrichtungen vorgesehen sein.
Bei dem oben erwähnten Anwendungsfall als Aufstell- oder Sammelbehälter befinden sich die Behälter im Lagerbereich oder an zentraler Stelle der Verkaufsräume oder des näheren Außenbezirks im Blickfeld der Kunden. Es ist deshalb eine optisch gut gestaltete Anlage erwünscht, an der auch leicht informative und werbende Beschriftungen angebracht werden können. Um diesem Bedürfnis zu entsprechen, wird in Weiterbildung der Erfindung ein Einstellgehäuse für mit den erfindungsgemäßen Bausätzen komplettierte Transportbehälter vorgeschlagen. Es besteht aus mehreren Gefachen zum Einfahren der Transportbehälter, die nebeneinander angeordnet sind und insbesondere seitlich und vorne mit Sichtblenden und oben mit je einem Einwurfkopf ausgestattet sind, welcher an einer von vorne nach hinten ansteigenden Schrägfläche Einwurföffnungen aufweist.
Vorzugsweise ist der Einwurfkopf als Winkelstück ausgebildet, das den vorderen Teil der Deckfläche und den oberen Teil der Frontfläche umfaßt und mit dem hinteren Teil der Deck- und dem unteren Teil der Frontfläche durch Querscharniere verbunden ist. Dadurch läßt sich die ganze Frontfläche hochklappen, so daß ein Transportwagen, dessen Stirnwandklappe geöffnet ist, in das Gefach eingefahren werden kann, wobei er vorzugsweise an der Rückseite von einer Klinke erfaßt und festgehalten wird. Nach Herunterklappen des Winkelstücks ist der ganze Transportbehälter abgedeckt. An der frontseitigen Sichtfläche oder einer zusätzlichen, das ganze Einstellgehäuse überspannenden Werbefläche kann deutlich angegeben werden, was in den betreffenden Wertstoffbehälter einzuwerfen ist. Die Schrägfläche, deren Breite auf die Breite der Klappe an der Stirnwand des Transportbehälters abgestimmt ist, kann einen auswechselbaren Rahmeneinsatz oder dergleichen enthalten, welcher die Größe und Form der Einwurfsöffnung bestimmt. Letztere kann somit leicht entsprechend der Form der einzuwerfenden Wertstoffe ausgewählt werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine räumliche Darstellung einer bekannten Rollpalette,
Fig. 2 eine räumliche Explosionsdarstellung eines auf diese Rollpalette abgestimmten Transportbehälter-Bausatzes,
Fig. 3 eine räumliche Darstellung eines fertig zusammengefügten Transportbehälters,
Fig. 4 einen schematischen Horizontalschnitt der Längs- und Stirnwände,
Fig. 5 einen ähnlichen Horizontalschnitt einer geänderten Stirnwand,
Fig. 6 einen schematischen Horizontalschnitt der Eckpartie einer weiteren Variante einer Längs- und Stirnwand,
Fig. 7 einen schematischen Horizontalschnitt einer als Türe ausgebildeten Stirnwand,
Fig. 8 eine räumliche schematische Darstellung eines Transportbehälters mit geöffneter Türe, gefüllt mit Verkaufswaren,
Fig. 9 eine räumliche schematische Darstellung eines Transportbehälters mit offener Klappe, zur Verwendung als Wertstoff-Sammelbehälter, und
Fig. 10 eine schematische räumliche Darstellung eines teilweise unverkleideten Einstellgehäuses für mehrere Transportbehälter.
Die in Fig. 1 gezeigte Rollpalette 1 besteht aus einer rechteckigen, mit zwei Lenkrollen 2 und zwei Bockrollen ausgestatteten Bodenplatte 3 und zwei Stützbügeln 4, die durch zwei Bänder 5 zusammengehalten sind. Die Stützbügel 4 bestehen bei diesem Beispiel aus einem rechteckigen Rohrrahmen, der an der Bodenplatte 3 befestigt ist und ein Drahtgitter 6 umschließt. Wesentlich für die Anbringung der nachfolgend beschriebenen Wandteile sind die vertikal stehenden Rahmenteile, im folgenden als Stützbügelpfosten 7 bezeichnet.
Die Grundelemente des Bausatzes sind zwei Längswände 8, zwei Stirnwände 9 und ein Bodenblech 10. Falls dieses zur Anwendung kommt, wird es zuerst auf die Bodenplatte 3 aufgelegt, wobei zwei längs des vorderen und hinteren Randes nach unten abgekantete Streifen 11 sich an den Stirnseiten der Bodenplatte 3 anlegen und dadurch ein Verschieben in Längsrichtung verhindern. Die Bodenplatte 10 hat ferner an den Längsseiten je einen breiteren nach oben abgekanteten Streifen 12. Die Breite des Bodenblechs ist so gewählt, daß es die Bodenplatte 3 voll abdeckt und die hochstehenden Streifen 10 sich eng an das Drahtgitter 6 anlegen.
Als zweiter Schritt werden, nach Entfernen der Bänder 5, die Längswände 8 von oben über die Stützbügel 4 gesteckt. Die Längswände haben dazu an ihren vertikalen Rändern Randfälze, die so ausgebildet sind, daß sie die Stützbügelpfosten 7 umfassen. Im einzelnen haben die Randfälze einen gegenüber der Wandpartie um 90 Grad abgekanteten Streifen 13 und einen noch einmal um 90 Grad abgekanteten Außenstreifen 14. Diese beiden Außenstreifen 14 sind einander zugewendet. Die Längswände 8 werden so aufgeschoben, daß die Wandpartie innen liegt und auch den hochgekanteten Streifen 12 des Bodenblechs gegenüber dem Innenraum abdeckt.
Schließlich werden die Stirnwände 9 aufgesteckt, wobei sie sich mit ihren Randfälzen außen um die Randfälze der Längswände legen. Gemäß Fig. 3 ist die hintere Stirnwand noch nicht ganz nach unten geschoben. Die Randfälze der Stirnwände 9 umfassen je einen um 90 Grad gegenüber der Wandpartie abgekanteten Streifen 15, der etwas breiter als der Streifen 14 der Längswand ist, einen weiteren um 90 Grad abgekanteten schmäleren Streifen 16 und einen abermals um 90 Grad abgekanteten Außenstreifen 17. Dieser steht parallel zu dem Streifen 15, wobei dieser Abstand nur so groß zu sein braucht, daß der Außenstreifen 14 dazwischen Platz findet. Der Streifen 16 kann daher in der Praxis durch einen einfachen Parallelfalz dargestellt sein.
Fig. 4 zeigt die ineinander verkrallten Randfälze deutlicher. Die einzelnen Streifen sind hier mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
Die Variante der Stirnwand 9′ gemäß Fig. 5 besteht darin, daß sie zum Innenraum hin eingezogen, d. h. gekröpft ist. Dadurch entstehen Schulterstreifen 18, die sich an der Innenseite der Längswände anlegen können und dadurch diese Längswände gegeneinander abstützen. Bei dem Beispiel nach Fig. 6 ist der Randfalz der Längswand 8′ und der Stirnwand 9′′ gerundet.
Gemäß Fig. 3 und gemäß der schematischen Horizontalschnitt- Darstellung in Fig. 7 ist die vordere Stirnwand als Türe ausgebildet. Die Randfälze sind hier zu Profilschienen 20 vereinzelt, wobei das Türblatt 19 an einer dieser Profilschienen mittels mehreren Scharnierbänder 21 angeschlagen ist. Als Türverschluß sind weitere Scharnierbänder 22 vorgesehen, die jedoch kürzere Zapfen haben. Somit kann der Verschluß durch Anheben des Türblatts und anschließendes Absenken geöffnet und geschlossen werden. Wie schon erwähnt sind auch noch andere Verschlußvorrichtungen möglich.
Das Türblatt 19 hat ferner eine Klappe 23, die mittels eines querverlaufenden Bandscharniers 24 angelenkt ist. Durch Herunterschlagen dieser Klappe 23, wie in Fig. 9 gezeigt, wird die Einfüllkante des Behälters um rund 300 mm abgesenkt. Wenn ein solcher Transportbehälter als Wertstoff- Sammelbehälter aufgestellt ist, wird somit das Einwerfen von gebrauchten Umverpackungen oder dergleichen erleichtert bzw. für Kinder überhaupt erst möglich.
Für die zuletzt erwähnte Verwendung des Transportbehälters als Sammelbehälter dient auch das in Fig. 10 gezeigte Einstellgehäuse. Es umfaßt mehrere Gefache, so daß mehrere Transportbehälter für die Aufnahme unterschiedlicher Wertstoffe in einer ästethisch ansprechenden Weise als Wertstoff-Center zusammengefaßt werden können. Im Beispiel werden drei Gefache dargestellt. Sie sind aus geeigneten Verstrebungen 25 gebildet, welche frontseitig eine Einfahröffnung freilassen. Eine geeignete Fangklinke 26 hält jeden der drei Behälter in seiner Endstellung fest. Auch seitlich und hinten können die Gefache je nach Bedarf mit Sichtblenden verkleidet sein.
Ein besonderes vorteilhaftes Merkmal der in Fig. 10 gezeigten Ausführungsform ist ein winkelförmiger Einwurfkopf 27, bestehend aus einem frontseitigen Flachteil 28 und einem oberen Flachteil 29, wobei die gebildete Kante einen Quereinschnitt hat, der durch eine Schrägfläche 30 und zwei seitliche Zwickel begrenzt ist. Diese Einwurfköpfe 27 sind an der Oberseite des Gestells mit einer Scharnierachse 31 angelenkt und andererseits über eine Scharnierachse 32 mit einem frontseitigen unteren Flachteil 33 verbunden. Durch Hochschwenken des Einwurfkopfs 27 und Hochziehen des Flachteils 33, so, daß dessen unterer Rand mit der vorderen oberen Kante des Einstellgehäuses fluchtet, wird das betreffende Gefach zum Einfahren eines Transportbehälters geöffnet. Ist dieser eingefahren und verklinkt und seine Klappe 23 nach unten geschlagen, so kann das Flachteil 33 wieder abgesenkt und der Einwurfkopf geschlossen werden. Der Transportbehälter ist damit oben und an der Frontseite abgedeckt. In die bequem zugängliche Schrägfläche 30 kann wahlweise einer von mehreren Einsätzen 34 eingesetzt werden, der eine für den betreffenden Wertstoff geeignete Einwurföffnung enthält, möglicherweise auch eine solche mit Verschluß. Ohne Einsatz dient der rechteckige Fensterausschnitt der Schrägfläche 30 selbst als Einwurföffnung. Zur Erleichterung der Öffnung der Sichtblende und des Entwurfkopfs 27 dient ein vertiefter Handgriff 35 am Flachteil 33.
Bezugszeichenliste
 1 Rollpalette
 2 Lenkrolle
 3 Bodenplatte
 4 Stützbügel
 5 Band
 6 Drahtgitter
 7 Stützbügelpfosten
 8 Längswand
 8′ Längswand
 9 Stirnwand
 9′ Stirnwand
 9′′ Stirnwand
10 Bodenblech
11 Streifen
12 Streifen
13 Streifen
14 Außenstreifen
15 Streifen
16 Streifen
17 Außenstreifen
18 Schulter
19 Türblatt
20 Profilschiene
21 Scharnierband
22 Verschluß
23 Klappe
24 Bandscharnier
25 Verstrebung
26 Fangklinke
27 Einwurfkopf
28 Flachteil, Front oben
29 Flachteil, oben
30 Schrägfläche 31 Scharnierachse
32 Scharnierachse
33 Flachteil, Front unten
34 Einsatz
35 Handgriff

Claims (13)

1. Bausatz für einen rollbaren Transportbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß gefalzte Wandteile (8, 9) aus Flachmaterial vorgesehen sind, die mit einer Rollpalette (1), bestehend aus einer mit vier Laufrollen (2) versehenen rechteckigen Bodenplatte (3), zu einem seitlich geschlossenen Behälter zusammengefügt werden können.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Bodenplatte (3) der Rollpalette parallel zu ihren Längsrändern (2) hochstehende Stützbügel (4) angebracht sind und daß zwei Längswände (8) vorgesehen und mit den Stützbügeln zusammensteckbar ausgebildet sind.
3. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längswände (8) mit seitlichen Randfälzen versehen sind, deren Außenstreifen (14) um 180 Grad abgebogen sind.
4. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Stirnwände (9) mit seitlichen Randfälzen vorgesehen sind, welche die Randfälze der Längswände (8) außen umgreifen und mit ihrem Außenstreifen (17) zwischen die Außenstreifen (14) und die Wandpartie der Längswände (8) eingreifen.
5. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandpartie der Stirnwände (9′) bezüglich der Stirnflächen ihrer Randfälze zum Behälterinnenraum hin versetzt ist.
6. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fälze aus rechtwinkligen Abkantungen gebildet sind.
7. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bodenblech (10) vorgesehen ist, das an den Längsrändern nach oben und an den Stirnrändern nach unten abgekantete Streifen (12) bzw. (11) aufweist.
8. Bausatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei wenigstens einer Stirnwand die Wandpartie von den Randfälzen (20) getrennt und durch ein Türblatt (19) ersetzt ist, das an einem der Randfläze angeschlagen und mit dem anderen Randfalz verriegelbar ist.
9. Bausatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschluß ein Scharnier (22) mit kürzeren Zapfen als die Türscharniere (21) am anderen Randfalz vorgesehen ist.
10. Bausatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein oberer Abschnitt (23) der Stirnwand oder des Türblatts (19) mittels eines Querscharniers (24) nach unten klappbar gelagert ist.
11. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Wandteilen Grifforgane und/oder Verbindungsorgane für Hebe- und/oder Kippvorrichtungen vorgesehen sind.
12. Einstellgehäuse für mit Bausätzen nach Anspruch 1 komplettierte Transportbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Gefache zum Einfahren der Transportbehälter nebeneinander angeordnet sind, die insbesondere seitlich und vorne mit Sichtblenden und im oberen Bereich mit je einem Einwurfkopf (27) ausgestattet sind, der an einer von vorn nach hinten ansteigenden Schrägfläche (30) Einwurföffnungen aufweist.
13. Einstellgehäuse nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Einwurfkopf (27) als Winkelstück ausgebildet ist, das den vorderen Teil der Deckfläche und den oberen Teil der Frontfläche des Gefachs umfaßt und mit dem hinteren Teil der Deckfläche und mit dem unteren Teil (33) der Frontfläche durch Querscharniere (31, 32) verbunden ist.
DE19924228630 1992-08-28 1992-08-28 Bausatz für einen Transport-Rollbehälter Withdrawn DE4228630A1 (de)

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Date Code Title Description
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