DE4228630A1 - Bausatz für einen Transport-Rollbehälter - Google Patents
Bausatz für einen Transport-RollbehälterInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Bausatz für einen rollbaren
Transportbehälter, der vor allem von Einzelhandelsunternehmen
mit Filialbetrieben, insbesondere im Lebensmittelbereich,
benötigt wird.
Nachdem diese Unternehmen neuerdings verpflichtet sind, die
Umverpackungen dieser Waren und andere Wertstoffe
entgegenzunehmen und einer Wiederverwertung zuzuführen,
besteht der Wunsch, den Abtransport der Wertstoffe von den
Filialbetrieben mit den gleichen Fahrzeugen vorzunehmen, mit
denen die Waren geliefert werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, in
kostengünstiger Weise Behälter zu schaffen, die sich für die
Erfüllung der jeweiligen Transport- und Lagerungsaufgaben
sowohl der Verkaufswaren als auch der Wertstoffe eignen und
wie bisher auf den vorhandenen Frachtraum der Lieferfahrzeuge
abgestimmt sind.
Diese Aufgabe wird durch einen Bausatz mit den
kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Dabei
besteht der Grundgedanke darin, die bei Handelsbetrieben
verbreiteten und bewährten Rollpaletten, auch Transport-
Rollbehälter genannt, weiter zu verwenden, sie jedoch für die
zusätzlichen Anforderungen umzurüsten.
Diese Rollpaletten, auf welche die erfindungsgemäßen Bausätze
eng abgestimmt sind, bestehen aus einer mit 4 Laufrollen
versehenen rechteckigen Bodenplatte oder rostartig
ausgebildeten Palette, an der nicht selten auch zwei
hochstehende Stützbügel parallel zu den Längsrändern
angebracht sind. Wenn Stützbügel vorhanden sind, haben diese
meist ein Gitter und sind durch Bänder oder Stangen
miteinander verbunden. Zwischen den Stützbügeln können
Kartons oder andere Warenbehältnisse hoch aufgestapelt
werden. Auf ihren Rollen lassen sich die Rollpaletten im
Selbstbedienungsgeschäft zu den Regalen fahren und als
Leergut ebenso jederzeit leicht handhaben.
Der erfindungsgemäße Bausatz besteht aus gefalzten Wandteilen
aus Blech, die mit einer Rollpalette zu einem seitlich
geschlossenen Behälter zusammengesteckt werden können. Er
erhält dadurch eine größere Festigkeit und kann auch
Schüttgüter aufnehmen, insbesondere als Wertstoff-
Sammelbehälter dienen. Das Zusammenstecken in Höhenrichtung
geschieht mit wenigen Handgriffen. Die Herstellung der
Bauelemente, vorzugsweise aus verzinktem oder
kunststoffbeschichtetem Blech, Aluminiumblech oder
Flachmaterial am Kunststoff, erfordert nur einfache Stanz-
und Abkantvorgänge, so daß sich die Investitionskosten für die
Bausätze in Grenzen halten. Dabei bleibt den so geschaffenen
Transportbehältern ihre Beweglichkeit und ihre
Grundrißdimension erhalten, so daß die überörtlichen
Transportkapazitäten in beiden Richtungen genutzt, d. h. die
Wertstoffe in den Lieferfahrzeugen auf der Rückfahrt
mitgenommen werden können.
Im einzelnen sind als Bauelemente zwei Längswände mit
seitlichen Randfälzen vorgesehen, deren Außenstreifen um 180
Grad abgebogen sind und dabei die Stützbügelpfosten, sofern
vorhanden, umfassen. Diese Längswände werden zunächst mit
diesen Randfälzen von oben über die Stützbügel gesteckt,
wobei die Wandpartie an der Innenseite liegt. Ferner sind
zwei Stirnwände mit seitlichen Randfälzen vorgesehen, welche
anschließend aufgesteckt werden und die Randfälze der
Längswände außen umgreifen und mit ihren Außenstreifen
zwischen die Außenstreifen und die Wandpartie der Längswände
eingreifen. Diese vollflächige glatte seitliche Abdeckung ist
somit unverlierbar und widerstandsfähig gegen beträchtliche
Innendrücke mit der Rollpalette verbunden, welche dem
kompletten Behälter seine Grundsteifigkeit verleiht. Bei
Zuhilfenahme vorhandener Stützbügel sind zur Montage keine
zusätzlichen Befestigungselemente, wie Schrauben oder Niete,
erforderlich.
Zur besseren Abstützung der Längswände gegeneinander wird
vorgeschlagen, daß die Wandpartien der Stirnwände bezüglich
der Stirnflächen ihrer Randfälze zum Behälterinnenraum hin
versetzt sind. Somit ergeben sich an den Stirnwänden
Schultern, die sich an der Innenseite der Längswände anlegen
können. Die Fälze können übrigens aus mehr oder weniger
scharfkantigen rechtwinkligen Abkantungen gebildet sein, oder
so, daß sie sich mit einer rinnenförmigen Wölbung an die
Außenform der runden Stützbügelpfosten anschmiegen.
Falls die betreffende Rollpalette nicht schon selbst eine
durchgehende ebene Bodenplatte mit einem geeigneten
Oberflächenbelag hat, ist es zweckmäßig, vor dem Aufstecken
der Längs- und Stirnwände ein Bodenblech aufzulegen, das für
diesen Fall als weiteres Bauelement vorgesehen ist und an den
Längsrändern nach oben und an den Stirnrändern nach unten
abgekantete Streifen aufweist. Die Längswände werden über die
nach oben stehenden Streifen gefügt, d. h. so, daß die
Wandpartien innen und die Streifen des Bodenblechs außen
liegen. Dadurch wird ein evtl. störender Längsschlitz
zwischen Wand und Boden vermieden. Insbesondere die nach
unten abgekanteten Außenstreifen halten das Bodenblech gegen
Verschieben auf der Bodenplatte der Rollpalette fest.
Insbesondere zum Einstapeln und Entnehmen der Verkaufswaren,
aber auch zum Entleeren von Schüttgut, wird vorgeschlagen,
daß bei wenigstens einer Stirnwand die Wandpartie von den
Randfälzen getrennt und durch ein Türblatt ersetzt ist, das
an einem der Randfälze angeschlagen und mit dem anderen
Randfalz verriegelbar ist. Die Randfälze bilden in diesem
Fall Profilschienen, wobei diese ähnlich den vorerwähnten
Schultern der eingezogenen Stirnwände einen streifenförmigen
Profilteil aufweisen sollten, der sich an der Innenseite der
Längswände anlegt. Dadurch fügt sich dieses Profil fester um
den entsprechenden Randfalz der Längswand und ist damit den
Belastungen durch die geöffnete Türe besser gewachsen. Wird
die Tür in Drehzapfen gelagert, an denen sie hochschiebbar
ist, so können als Verriegelungselemente am anderen Randfalz
ähnliche Türbänder, jedoch mit kürzeren Zapfen verwendet
werden. Die Entriegelung und Verriegelung der Tür erfolgt in
diesem Fall durch Anheben. Die Verriegelung kann
selbstverständlich auch mit anderen Verschlußelementen
durchgeführt werden.
Da der obere Rand eines solchen Transportbehälters infolge
der gegebenen Abmessungen der Stützbügel der Rollpaletten
verhältnismäßig hoch liegt, ist es erforderlich, bei einer
Verwendung als Sammelbehälter Maßnahmen zu treffen, welche
Kindern und kleineren Menschen das Einwerfen von Gegenständen
erleichtern. Diesbezüglich wird vorgeschlagen, daß ein oberer
Abschnitt der Stirnwand oder des Türblatts an einem
Querscharnier nach unten klappbar gelagert ist. Diese Klappe
wird beim Aufstellen als Sammelbehälter geöffnet. Schließlich
ist noch anzumerken, daß zweckmäßiger Weise an den Wandteilen
Grifforgane, beispielsweise versenkte Handgriffe zum Anheben
und Öffnen der Tür oder zum Bewegen des Behälters vorgesehen
sein können. Desgleichen, möglicherweise zusätzlich, können
Verbindungsorgane für Hebe-, Halte- und/oder
Kippvorrichtungen vorgesehen sein.
Bei dem oben erwähnten Anwendungsfall als Aufstell- oder
Sammelbehälter befinden sich die Behälter im Lagerbereich
oder an zentraler Stelle der Verkaufsräume oder des näheren
Außenbezirks im Blickfeld der Kunden. Es ist deshalb eine
optisch gut gestaltete Anlage erwünscht, an der auch leicht
informative und werbende Beschriftungen angebracht werden
können. Um diesem Bedürfnis zu entsprechen, wird in
Weiterbildung der Erfindung ein Einstellgehäuse für mit den
erfindungsgemäßen Bausätzen komplettierte Transportbehälter
vorgeschlagen. Es besteht aus mehreren Gefachen zum Einfahren
der Transportbehälter, die nebeneinander angeordnet sind und
insbesondere seitlich und vorne mit Sichtblenden und oben mit
je einem Einwurfkopf ausgestattet sind, welcher an einer von
vorne nach hinten ansteigenden Schrägfläche Einwurföffnungen
aufweist.
Vorzugsweise ist der Einwurfkopf als Winkelstück ausgebildet,
das den vorderen Teil der Deckfläche und den oberen Teil der
Frontfläche umfaßt und mit dem hinteren Teil der Deck- und
dem unteren Teil der Frontfläche durch Querscharniere
verbunden ist. Dadurch läßt sich die ganze Frontfläche
hochklappen, so daß ein Transportwagen, dessen
Stirnwandklappe geöffnet ist, in das Gefach eingefahren
werden kann, wobei er vorzugsweise an der Rückseite von einer
Klinke erfaßt und festgehalten wird. Nach Herunterklappen des
Winkelstücks ist der ganze Transportbehälter abgedeckt. An
der frontseitigen Sichtfläche oder einer zusätzlichen, das
ganze Einstellgehäuse überspannenden Werbefläche kann
deutlich angegeben werden, was in den betreffenden
Wertstoffbehälter einzuwerfen ist. Die Schrägfläche, deren
Breite auf die Breite der Klappe an der Stirnwand des
Transportbehälters abgestimmt ist, kann einen auswechselbaren
Rahmeneinsatz oder dergleichen enthalten, welcher die Größe
und Form der Einwurfsöffnung bestimmt. Letztere kann somit
leicht entsprechend der Form der einzuwerfenden Wertstoffe
ausgewählt werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand
der Zeichnung erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine räumliche Darstellung einer bekannten
Rollpalette,
Fig. 2 eine räumliche Explosionsdarstellung eines auf
diese Rollpalette abgestimmten
Transportbehälter-Bausatzes,
Fig. 3 eine räumliche Darstellung eines fertig
zusammengefügten Transportbehälters,
Fig. 4 einen schematischen Horizontalschnitt der
Längs- und Stirnwände,
Fig. 5 einen ähnlichen Horizontalschnitt einer
geänderten Stirnwand,
Fig. 6 einen schematischen Horizontalschnitt der
Eckpartie einer weiteren Variante einer Längs-
und Stirnwand,
Fig. 7 einen schematischen Horizontalschnitt einer
als Türe ausgebildeten Stirnwand,
Fig. 8 eine räumliche schematische Darstellung eines
Transportbehälters mit geöffneter Türe,
gefüllt mit Verkaufswaren,
Fig. 9 eine räumliche schematische Darstellung eines
Transportbehälters mit offener Klappe, zur
Verwendung als Wertstoff-Sammelbehälter, und
Fig. 10 eine schematische räumliche Darstellung eines
teilweise unverkleideten Einstellgehäuses für
mehrere Transportbehälter.
Die in Fig. 1 gezeigte Rollpalette 1 besteht aus einer
rechteckigen, mit zwei Lenkrollen 2 und zwei Bockrollen
ausgestatteten Bodenplatte 3 und zwei Stützbügeln 4, die
durch zwei Bänder 5 zusammengehalten sind. Die Stützbügel 4
bestehen bei diesem Beispiel aus einem rechteckigen
Rohrrahmen, der an der Bodenplatte 3 befestigt ist und ein
Drahtgitter 6 umschließt. Wesentlich für die Anbringung der
nachfolgend beschriebenen Wandteile sind die vertikal
stehenden Rahmenteile, im folgenden als Stützbügelpfosten 7
bezeichnet.
Die Grundelemente des Bausatzes sind zwei Längswände 8, zwei
Stirnwände 9 und ein Bodenblech 10. Falls dieses zur
Anwendung kommt, wird es zuerst auf die Bodenplatte 3
aufgelegt, wobei zwei längs des vorderen und hinteren Randes
nach unten abgekantete Streifen 11 sich an den Stirnseiten
der Bodenplatte 3 anlegen und dadurch ein Verschieben in
Längsrichtung verhindern. Die Bodenplatte 10 hat ferner an
den Längsseiten je einen breiteren nach oben abgekanteten
Streifen 12. Die Breite des Bodenblechs ist so gewählt, daß
es die Bodenplatte 3 voll abdeckt und die hochstehenden
Streifen 10 sich eng an das Drahtgitter 6 anlegen.
Als zweiter Schritt werden, nach Entfernen der Bänder 5, die
Längswände 8 von oben über die Stützbügel 4 gesteckt. Die
Längswände haben dazu an ihren vertikalen Rändern Randfälze,
die so ausgebildet sind, daß sie die Stützbügelpfosten 7
umfassen. Im einzelnen haben die Randfälze einen gegenüber
der Wandpartie um 90 Grad abgekanteten Streifen 13 und einen
noch einmal um 90 Grad abgekanteten Außenstreifen 14. Diese
beiden Außenstreifen 14 sind einander zugewendet. Die
Längswände 8 werden so aufgeschoben, daß die Wandpartie innen
liegt und auch den hochgekanteten Streifen 12 des Bodenblechs
gegenüber dem Innenraum abdeckt.
Schließlich werden die Stirnwände 9 aufgesteckt, wobei sie
sich mit ihren Randfälzen außen um die Randfälze der
Längswände legen. Gemäß Fig. 3 ist die hintere Stirnwand
noch nicht ganz nach unten geschoben. Die Randfälze der
Stirnwände 9 umfassen je einen um 90 Grad gegenüber der
Wandpartie abgekanteten Streifen 15, der etwas breiter als
der Streifen 14 der Längswand ist, einen weiteren um 90 Grad
abgekanteten schmäleren Streifen 16 und einen abermals um 90
Grad abgekanteten Außenstreifen 17. Dieser steht parallel zu
dem Streifen 15, wobei dieser Abstand nur so groß zu sein
braucht, daß der Außenstreifen 14 dazwischen Platz findet.
Der Streifen 16 kann daher in der Praxis durch einen
einfachen Parallelfalz dargestellt sein.
Fig. 4 zeigt die ineinander verkrallten Randfälze
deutlicher. Die einzelnen Streifen sind hier mit den gleichen
Bezugszeichen bezeichnet.
Die Variante der Stirnwand 9′ gemäß Fig. 5 besteht darin,
daß sie zum Innenraum hin eingezogen, d. h. gekröpft ist.
Dadurch entstehen Schulterstreifen 18, die sich an der
Innenseite der Längswände anlegen können und dadurch diese
Längswände gegeneinander abstützen. Bei dem Beispiel nach
Fig. 6 ist der Randfalz der Längswand 8′ und der Stirnwand
9′′ gerundet.
Gemäß Fig. 3 und gemäß der schematischen Horizontalschnitt-
Darstellung in Fig. 7 ist die vordere Stirnwand als Türe
ausgebildet. Die Randfälze sind hier zu Profilschienen 20
vereinzelt, wobei das Türblatt 19 an einer dieser
Profilschienen mittels mehreren Scharnierbänder 21
angeschlagen ist. Als Türverschluß sind weitere
Scharnierbänder 22 vorgesehen, die jedoch kürzere Zapfen
haben. Somit kann der Verschluß durch Anheben des Türblatts
und anschließendes Absenken geöffnet und geschlossen werden.
Wie schon erwähnt sind auch noch andere
Verschlußvorrichtungen möglich.
Das Türblatt 19 hat ferner eine Klappe 23, die mittels eines
querverlaufenden Bandscharniers 24 angelenkt ist. Durch
Herunterschlagen dieser Klappe 23, wie in Fig. 9 gezeigt,
wird die Einfüllkante des Behälters um rund 300 mm abgesenkt.
Wenn ein solcher Transportbehälter als Wertstoff-
Sammelbehälter aufgestellt ist, wird somit das Einwerfen von
gebrauchten Umverpackungen oder dergleichen erleichtert bzw.
für Kinder überhaupt erst möglich.
Für die zuletzt erwähnte Verwendung des Transportbehälters
als Sammelbehälter dient auch das in Fig. 10 gezeigte
Einstellgehäuse. Es umfaßt mehrere Gefache, so daß mehrere
Transportbehälter für die Aufnahme unterschiedlicher
Wertstoffe in einer ästethisch ansprechenden Weise als
Wertstoff-Center zusammengefaßt werden können. Im Beispiel
werden drei Gefache dargestellt. Sie sind aus geeigneten
Verstrebungen 25 gebildet, welche frontseitig eine
Einfahröffnung freilassen. Eine geeignete Fangklinke 26 hält
jeden der drei Behälter in seiner Endstellung fest. Auch
seitlich und hinten können die Gefache je nach Bedarf mit
Sichtblenden verkleidet sein.
Ein besonderes vorteilhaftes Merkmal der in Fig. 10
gezeigten Ausführungsform ist ein winkelförmiger Einwurfkopf
27, bestehend aus einem frontseitigen Flachteil 28 und einem
oberen Flachteil 29, wobei die gebildete Kante einen
Quereinschnitt hat, der durch eine Schrägfläche 30 und zwei
seitliche Zwickel begrenzt ist. Diese Einwurfköpfe 27 sind an
der Oberseite des Gestells mit einer Scharnierachse 31
angelenkt und andererseits über eine Scharnierachse 32 mit
einem frontseitigen unteren Flachteil 33 verbunden. Durch
Hochschwenken des Einwurfkopfs 27 und Hochziehen des
Flachteils 33, so, daß dessen unterer Rand mit der vorderen
oberen Kante des Einstellgehäuses fluchtet, wird das
betreffende Gefach zum Einfahren eines Transportbehälters
geöffnet. Ist dieser eingefahren und verklinkt und seine
Klappe 23 nach unten geschlagen, so kann das Flachteil 33
wieder abgesenkt und der Einwurfkopf geschlossen werden. Der
Transportbehälter ist damit oben und an der Frontseite
abgedeckt. In die bequem zugängliche Schrägfläche 30 kann
wahlweise einer von mehreren Einsätzen 34 eingesetzt werden,
der eine für den betreffenden Wertstoff geeignete
Einwurföffnung enthält, möglicherweise auch eine solche mit
Verschluß. Ohne Einsatz dient der rechteckige
Fensterausschnitt der Schrägfläche 30 selbst als
Einwurföffnung. Zur Erleichterung der Öffnung der Sichtblende
und des Entwurfkopfs 27 dient ein vertiefter Handgriff 35 am
Flachteil 33.
Bezugszeichenliste
1 Rollpalette
2 Lenkrolle
3 Bodenplatte
4 Stützbügel
5 Band
6 Drahtgitter
7 Stützbügelpfosten
8 Längswand
8′ Längswand
9 Stirnwand
9′ Stirnwand
9′′ Stirnwand
10 Bodenblech
11 Streifen
12 Streifen
13 Streifen
14 Außenstreifen
15 Streifen
16 Streifen
17 Außenstreifen
18 Schulter
19 Türblatt
20 Profilschiene
21 Scharnierband
22 Verschluß
23 Klappe
24 Bandscharnier
25 Verstrebung
26 Fangklinke
27 Einwurfkopf
28 Flachteil, Front oben
29 Flachteil, oben
30 Schrägfläche 31 Scharnierachse
32 Scharnierachse
33 Flachteil, Front unten
34 Einsatz
35 Handgriff
2 Lenkrolle
3 Bodenplatte
4 Stützbügel
5 Band
6 Drahtgitter
7 Stützbügelpfosten
8 Längswand
8′ Längswand
9 Stirnwand
9′ Stirnwand
9′′ Stirnwand
10 Bodenblech
11 Streifen
12 Streifen
13 Streifen
14 Außenstreifen
15 Streifen
16 Streifen
17 Außenstreifen
18 Schulter
19 Türblatt
20 Profilschiene
21 Scharnierband
22 Verschluß
23 Klappe
24 Bandscharnier
25 Verstrebung
26 Fangklinke
27 Einwurfkopf
28 Flachteil, Front oben
29 Flachteil, oben
30 Schrägfläche 31 Scharnierachse
32 Scharnierachse
33 Flachteil, Front unten
34 Einsatz
35 Handgriff
Claims (13)
1. Bausatz für einen rollbaren Transportbehälter, dadurch
gekennzeichnet, daß gefalzte Wandteile (8, 9) aus
Flachmaterial vorgesehen sind, die mit einer Rollpalette (1),
bestehend aus einer mit vier Laufrollen (2) versehenen
rechteckigen Bodenplatte (3), zu einem seitlich geschlossenen
Behälter zusammengefügt werden können.
2. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an
der Bodenplatte (3) der Rollpalette parallel zu ihren
Längsrändern (2) hochstehende Stützbügel (4) angebracht sind
und daß zwei Längswände (8) vorgesehen und mit den
Stützbügeln zusammensteckbar ausgebildet sind.
3. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Längswände (8) mit seitlichen Randfälzen versehen sind, deren
Außenstreifen (14) um 180 Grad abgebogen sind.
4. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwei Stirnwände (9) mit seitlichen Randfälzen vorgesehen
sind, welche die Randfälze der Längswände (8) außen umgreifen
und mit ihrem Außenstreifen (17) zwischen die Außenstreifen
(14) und die Wandpartie der Längswände (8) eingreifen.
5. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wandpartie der Stirnwände (9′) bezüglich der Stirnflächen
ihrer Randfälze zum Behälterinnenraum hin versetzt ist.
6. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Fälze aus rechtwinkligen Abkantungen gebildet sind.
7. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Bodenblech (10) vorgesehen ist, das an den Längsrändern nach
oben und an den Stirnrändern nach unten abgekantete Streifen
(12) bzw. (11) aufweist.
8. Bausatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei
wenigstens einer Stirnwand die Wandpartie von den Randfälzen
(20) getrennt und durch ein Türblatt (19) ersetzt ist, das an
einem der Randfläze angeschlagen und mit dem anderen Randfalz
verriegelbar ist.
9. Bausatz nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als
Verschluß ein Scharnier (22) mit kürzeren Zapfen als die
Türscharniere (21) am anderen Randfalz vorgesehen ist.
10. Bausatz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein
oberer Abschnitt (23) der Stirnwand oder des Türblatts (19)
mittels eines Querscharniers (24) nach unten klappbar
gelagert ist.
11. Bausatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an
den Wandteilen Grifforgane und/oder Verbindungsorgane für
Hebe- und/oder Kippvorrichtungen vorgesehen sind.
12. Einstellgehäuse für mit Bausätzen nach Anspruch 1
komplettierte Transportbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere Gefache zum Einfahren der Transportbehälter
nebeneinander angeordnet sind, die insbesondere seitlich und
vorne mit Sichtblenden und im oberen Bereich mit je einem
Einwurfkopf (27) ausgestattet sind, der an einer von vorn
nach hinten ansteigenden Schrägfläche (30) Einwurföffnungen
aufweist.
13. Einstellgehäuse nach Anspruch 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Einwurfkopf (27) als Winkelstück
ausgebildet ist, das den vorderen Teil der Deckfläche und den
oberen Teil der Frontfläche des Gefachs umfaßt und mit dem
hinteren Teil der Deckfläche und mit dem unteren Teil (33)
der Frontfläche durch Querscharniere (31, 32) verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924228630 DE4228630A1 (de) | 1992-08-28 | 1992-08-28 | Bausatz für einen Transport-Rollbehälter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924228630 DE4228630A1 (de) | 1992-08-28 | 1992-08-28 | Bausatz für einen Transport-Rollbehälter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4228630A1 true DE4228630A1 (de) | 1994-03-03 |
Family
ID=6466642
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924228630 Withdrawn DE4228630A1 (de) | 1992-08-28 | 1992-08-28 | Bausatz für einen Transport-Rollbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4228630A1 (de) |
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