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DE929179C - Behaelter mit einer Ausschenkoeffnung - Google Patents

Behaelter mit einer Ausschenkoeffnung

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Publication number
DE929179C
DE929179C DEL11611A DEL0011611A DE929179C DE 929179 C DE929179 C DE 929179C DE L11611 A DEL11611 A DE L11611A DE L0011611 A DEL0011611 A DE L0011611A DE 929179 C DE929179 C DE 929179C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
opening
air supply
wall
supply pipe
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL11611A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Leer S Vatenfabrieken N V Van
Original Assignee
Leer S Vatenfabrieken N V Van
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leer S Vatenfabrieken N V Van filed Critical Leer S Vatenfabrieken N V Van
Priority to DEL11611A priority Critical patent/DE929179C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE929179C publication Critical patent/DE929179C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D47/00Closures with filling and discharging, or with discharging, devices
    • B65D47/04Closures with discharging devices other than pumps
    • B65D47/06Closures with discharging devices other than pumps with pouring spouts or tubes; with discharge nozzles or passages

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Behälter mit einer Ausschenköffnung Die Erfindung bezieht sich auf einen Behälter der bekannten Art mit einer Ausschenköffnung und einem Luftzuführungsrohr, das von außen in der Nähe der Ausschenköffnung zum Innern des Behärters führt.
  • Obwohl die Erfindung nicht darauf beschränkt ist, ist sie insbesondere gerichtet auf tragbare Behälter mit im wlesentlichen der Form eines rechtwinkeligen Paral lelepipedons, wie sie allgemein üblich sind für den Transport von beim Militär gebräuclhlichen Mengeneinheiten von Wasser, flüssigem Brennstoff, Schmiermitteln usw., und die meistens einen Inhalt von etwa 201 haben.
  • Das Luftzuführungsrohr bei solchen Behältern dient dazu, während des Entleerens des Behälters durch die Ausschenköffnung Luft über den Flüssigkeitsspiegel einzulassen, damit mehr oder weniger ein praktisch gleichmäßiger, nicht glucksender und nicht spritzender Flüssigkeitsstrom erzielt wird.
  • Bei den bisher vor,ge.schllagenen Behältern dieser Art hat das Luftzuführungsrohr einen verhältnismäßig geringen Querschnitt, und dieser Umstand hat sich als ein Nachteil herausgestellt. In erster Linie kann der Durchlaß eines solchen verhäftmsmäßig engen Rohres sich leicht verstopfen, so daß das Luftzuführungsrohr seine Aufgabe nicht länger erfüllt. Dieses ist qusbesondere unerwünscht, weil der Gebraucher in der Regel nicht darauf achten und daher den Behälter mit weniger Sorgfalt ausschenken und damit mehr Flüssigkeit vergeuden wird als in dem Fall, in dem er vor dem Ausschenken weiß, daß die Luftzufuhr unterbrochen ist.
  • Weiterhin wird dem Spritzen nicht endgültig abgeholfen mit einer verhältnismäßig geringen Luft- zufuhr, insbesondere nicht, wenn der Behälter mit zu großer Eile entleert wird.
  • Scihließllich ist die zum Entleeren des Behälters benötigte Zeit immerhin ziemlich groß, weil sie hauptsächlich von der Schnelligkeit, mit welcher die Luft über den Flüssiigkeitsspiegel im Behälter zugeführt wird, abhängt.
  • Die Benutzung eines Luftzuführungsrohres mit größerem Durchlaß wäre daher anscheinend die auf der Hand liegende Maßnahme zur Überwindung der genannten Schwierigkeiten, wenn es sich nicht bei Versuchen in dieser Richtung herausgestellt hätte, daß dann andere Schwierigkeiten auftreten. Wenn der Durchmesser bzw. der Querschnitt des Luftzuführungsrohres vergrößert wird, wird es al.s unpraktisch empfunden, dieses Rohr zum Innern des Behäl'ters durch die Aussehenköffnung zu leiten, wie es bisher üblich war. Aber die Verbindung des Luftzuführungsrohres mit einer zusätzlichen, nicht mit der Ausschenköffnung einheitlichen Lufteintritttsöffnung bedeutet die Notwendigkeit von zwei Verschlußkörpern. Ganz abgesehen davon, daß die Herstellungskosten dadurch erhöht werden, besteht der auf der Hand legende Nachteil solch einer Konstruktion eben darin, daß jetzt zwei Verschlüsse statt eines Verschlusses unwirksam werden oder verlorengehen könnten. Weiterhin kann der Gebraucher vergessen, einen der Verschlüsse zu öffnen, wodurch er beim Entleeren Schwierigkeiten empfinden wird. Diese Gefahr besteht insbesondere, wenn der Gelbraudher Eile hat oder im Dunkeln vorgehen muß, und dieses wird' bisweilen der Fall sein, wenn Behälter dieser Art insbesondere von Truppen im Felde benutzt werden.
  • Es hat sidh dabei herausgestellt, daß eine Anordnung der beiden Verschlüsse auf einem gemeinschaftliohen Deckel oder einer gemeinsamen Kappe, keine befriedigende Lösung dieser Probleme darstellt.
  • Zudem besteht ein erheblicher Nachteil eines Luftzuführungsrohres, das zu einer von der Ausschenköffnung gesonderten Lufteintrittsöffnung führt, darin, daß beim Entleeren des Behälters manchmal auch Flüssigkeit aus dem Luftzuführungsrohr heraustreten wird, insbesondere während des Anfanges des Entleerungsvorganges.
  • Die Ursache ist die, daß das Luftzuführungsrohr bei abgefülltem Behälter immer eine gewisse Blüssigkeitsmenge enthalten wird, denn es hat sich herausgestellt, daß es. praktisch unmöglich ist, das Rohr derart im Behälter zu verlegen, daß sein im Innern des Behälters befindliches Ende unabhängig davon, in welche Lage der Behälter beim Entleeren umgekippt wird, immer über dem Flüssigkeitsspiegel verbleiben wird.
  • Wenn das Luftzuführungsrohr eng und außerdem durch die Aussehenköffnung geführt ist, bedeutet dieser Umstand keinen ernsthaften Nachteil. Wenn aber ein Luftzuführungsrohr mit größerem Querschnitt angewendet wird, das zudem noch in einer von der Ausschenköffnung getrennten Lufteintrittsöffnung ausmündet, vergrößert sich dieser Umstand zu einem Nachteil, der genügend groß ist, um die Brauchbarkeit des Behälters zu beseitilgen, insbesondere, wenn er für den Transport von feuergefährliolnen Flüssigkeiten, wie Benzin, gedacht ist.
  • Der Hauptzwech der Erfindung besteht darin, die genannten Schwierigkeiten zu überwinden. Zu diesem Zweck ist der Behälter, der eine Aus schenköffnung und ein in der Nähe der Ausschenköffnung von außen zum Innern des Behälters führendes Luftzuführungsrohr aufweist, erfindungsgemäß mit bleibend mit dem Behälter verbundenen Mitteln versehen, die gegebenenfalls aus dem Luftzuführungsrohr theraulstretende Flüssigkeit in den aus der Ausschenköffnung fließenden Hauptflü,ssigkeitsstrom richten.
  • In einer Ausführungsform der Erfindung bestehen die genannten Mittel aus einer die Ausschenköffnung und die Ausmündung des Luftzuführungsrohres umgebenden Außenwand, die einen riingförmi,gen Raum einschließt, der in offener Verbindung steht mit einem gedachten, zylindrischen, oberhalb der Ausschenköffnung in Verlängerung deren Längsachse liegenden Raum. Vorzugsweise hat diese Außenwand dabei einen Teil, der die gedachte Verlängerung des Luftzuführungsrohres schneidet.
  • Gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung bestehen die genannten Mittel aus einer Innenwand, die eine verlhältni.smäßig kleine Kammer in der Nähe der Ausschenköffnung vom Hauptraum des Behälters abtrennt, weldlne Kammer mittels einer der Ausschenköffnung gegenüber liegenden Öffnung mit dem genannten Hauptraum in Verbindung steht, wobei das Luftzuführungsro;hr in diese Kammer in der Nähe einer oder beider der genannten Ölinungen ausmündet.
  • Mehrere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden jetzt in der nachfolgenden Beschreibung zweier in der Zeichnung nur als Ausfüzhrungsbei spiele dargestellten Ausführungsformen der Erfindung näher erläutert werden.
  • In der Zeichnung ist Fig. 1 ein senkrechter Querschnitt von einem Teil eines Behälters in einer Ausführungsform der Erfindung, wobei der Schmtt nach einer, die Längsachsen der Ausschenköffnung und der Lufteintrittsöffnung enthaltenden Ebene durchgeführt ist, Fig. 2 ein ähnlicher senkrechter Querschnitt von einer anderen Aus führungs form und Fig. 3 eine Ansicht gemäß dem Pfeil.III in Fig. 2.
  • Der teilweise in Fig. I dargestellte Behälter hat eine Wand II, aus welcher eine Ausschenköffnung 12 durch irgendwelche zweckmäßige Schneid- oder Stanz- oder sonstige Bearbeitung ausgeschnitten ist. In der Nähe dieser Ausschenköffnung mündet ein Luftzuführungsrohr I3 mit verhältnismäßig großem Querschnitt in eine entsprechende, ebenfalls in der Wandle åusgeschni,ttene Lufteintrittsöffnung 14. Eine zusätzliche Außenwand I5 ist flüssigkeitsdicht auf der Behälterwand befestigt, z. B. durch elektrisches Schweißen. Gegenüber der Öffnung I2 ist eine Öffnung I6 in der zusätzlichen Außenwand 15 ausgeschnitten, ausgestanzt oder in irgendwelcher anderen Weise vorgesehen. Die beiden Öffnungen korrespondieren im wesentlichen miteinander, aber sie sind nicht genau koaxial; der Atittelpunkt der Öffnung I6 in der Außenwand 15 liegt nämlich näher zu der Lufteintrittsöffnung 14 als der Mittelpunkt der Öffnung 12 in der Wand II, und zwar aus Gründen, die nachfolgend noch näher erläutert werden.
  • Das Luftzufülhrungsrothr I3 mündet deshalb in einen ringförmigen Raum 17, welcher einen gedachten zy lindrischen, oberhalb der Aussthenköffnung liegenden Raum umgibt und mit diesem in offener Verbindung steht. Wenn also der Behälter in einer den Uhrzeiger entgegengesetzten Richtung umgekippt wird, um den Behälterinhalt durch die Öffnungen 12 und I6 auszuschenken, wird Luft durch den ringförmigen Raum 17 zu der Lufteintrittsöffnung 14 und mittels des Luftzuführungsrohres 13 in den Raum über dem FlüssiEgkeitsspiegel im Behälter zugelassen werden, die ausströmende Flüssigkeit ersetzen und demzufolge ein schnelles Entleeren des Behälters mittels eines gleichmäßigen und glatten Flüssi;td,keitsstromes bewirken.
  • Dieser Erfolg wird noch erhöht werden durch die Exzentrizität der Öffnungen 12 und I6 zueinander, wobei die Öffnung I6 ein wenig nach der Luftei'ntrittsöffnuug 14 verschoben ist. Außerdem ist gefunden worden, daß die Luftzufuhr zum Innern des Behälters erheblich dadurch verbessert werden kann, daß, der Öffnung I6 ein größerer Querschnitt als der Öffnung I2 gegeben wird und daß dile genannten 'Öffnungen derart bemessen werden, daß ihr Unterschied im Querschnitt mindestens gleich dem Ouerschniitt der Lufteintrittsöffnung 14 oder des Luftzuführungsrohres I3 ist, wobei stets der kleinere von den beiden letztgenannten Querschnitten maßgebend ist.
  • Stets wird im Anfang des Ausschenkvorganges das Luftzuführungsrohr I3 eine bestimmte Flüssigkeitsmenge enthalten, entweder weil der Behälter völlig abgefüllt ist, oder weil das in das Innere des Behälters ragende Ende des Rohres untergetaucht ist dadurch, daß der Behälter während des Aufbewahrens oder des Transportes gekippt worden ist oder flach gelegen Ihat. Durch die Erfindung wird der Vorteil erzielt, daß dieser Flüssigkeitsanteil nicht vergeudet, sondern ein gegebenenfalls aus der Lufteintrittsöffnung 14 tretender Flüssigkeitsstrahl in oder um den aus der Ausschenköffnung fließenden Hauptflüssigkeitsstrom geleitet wird.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch im erhöhten Maße erreicht, daß der Wandteil 18 der Wand 15 die gedachte Verlängerung des Luftzuführungsrohres 13 und seine untere Fläche mit der verlängerten Achse der Lufteintrittsöffnung einen spitzen Winkel einschließt. Dieser Wandteil dient deshalb als ein Fülhrungsschirm, der jeden mit großer Geschwindigkeit aus der Lufteintrittsöffnung tretenden Flüssigkeitsstrahl abbiegt und in den Hauptfiüssigkeitsstrom richtet.
  • Selbstredend sollen die Öffnungen I2 und I4 während des Aufbewährens und des Transportes von Fliüssigkeit enthaltenden Behältern abgeschlossen sein. Dieses Erfordernis bedeutet beim Behälter nach der Erfindung, daß nur die Öffnung I6 abgeschlossen werden muß. Der Verschluß selber bildet keinen Teil der Erfindung, und irgendeine zweckmäßige Verschlußausbildung kann zu diesem Zweck angewandt werden. Zwecks völliger Aufklärung aber ist eine Vorzugsausführung in Fig. I dargestellt, wobei die gezogenen Linien d.ie offene und die punktierten Linien die geschlossene Lage zeigen.
  • Ein Deckel 19 ist gelenkig mit der Behälterwand 11 oder der Außenwand 15 verbunden, wobei der Gelenkzapfen mit 20 bezeichnet ist. Der eigentliche Verschlußkörper 2I ist an diesem Deckel. befestigt, z. B. durch elektrisches Punktschweißen. Der Verschlußkürper trägt einen elastisch nachgiebigen Ring 22, der in einer Umfangsrille 23 gelagert ist, solange der Verschlußkörper sich in der offenen Lage befindet. Wenn der Deckel in einer dem Uhrzeiger entgegengesetzten Richtung niedergeklappt wird, wird der elastische Ring 22 auf den Umfangsrand der Öffnung 16 stoßen, und wenn der Deckel il die mit punktierten Linien dargestellte Lage niedergedrückt wird, wird der Ring über den Kragen 24, der seine Auflagefläche begrenzt, kippen und zwischen diesem Kragen und der Innenfläche der Öffnung bzw. dem Umfangs rande derselben eingeklemmt werden, damit einen flüssigkeitsdichten und gasdichten Verschluß der Öffnung I6 bewirliend. Demzufolge sind die beiden Öffnungen 12 und 14 auch mittels eines einzigen Verschlußkörpers abgeschlossen, und sie können unmittelbar und gleichzeitig mit Hilfe einer einfachen Bewegung, nämlich durch Aufklappen des Deckels I9, geöffnet werden.
  • Der dargestellte und beschriebene Verschluß kann einen Außendruck von über So Atmosphären aushalten, und er ist imstande, ohne weiteres einem Innendruck von etwa 3/4 atü zu widerstehen. Im Betrieb aber können ganz erhebliche überdrücke im Behälter entstehen, z. B. wenn abgefüllte Behälter der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden.
  • Damit der Verschlußkörper verhindert wird, in einem solchen Fall aus der Öffnung I6 gedrückt zu werden, können zweckmäßige Verriegelungsx oder Sperrmittel vorgesehen werden. Solche Mittel sind aber nicht dargestellt oder beschrieben worden, weil die Erfindung sich nicht darauf bezieht.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen eine abgeänderte und verbesserte Ausführungsform der Erfindung. In dieser Ausgestaltung bildet die mit einer Ausscfhenköffnung 32 versehene, eigentliche Behälterwand 31 die Außenwand der Einheit. Die Mittel, um etwaige, aus dem Luftzuführungsrohr 33 durch die Lufteintrittsöffnung 34 entweichende Flüssigkeit in den Hauptfiüssigkeitsstrom zu richten, werden in diesem Fall von einer z. B. durch elektrisches Punktschweißen mit der Behälterwand 3I verbundenen Innenwand 35 gebildet. Diese Innenwand 35 trennt eine verhältnismäßig kleine Kammer 37 von dem Innenraum des Behälters ab, wobei diese beiden Räume miteinander in Verbindung stehen mittels der Öffnung 36 in der Innenwand 35, welche Öffnung im wesentlichen mit der Ausschenköffnung 32 korrespondiert.
  • Es ist leicht einzusehen, daß jede, gegebenenfalls aus der Lufteintrittsöffnung entweichende Flüssigkeit in den aus der öffnung 36 fließenden Hauptflüssigkeitsstrom gerichtet oder besser gesagt, um diesen Strom herumgeleitet werden wird. Demzufolge können solche zusätzlichen Strahlen nie vergeudet werden und auch nie eine Gefahr bilden.
  • Dieser Erfolg wird auch hier wieder bedeutend dadurch vergrößert, daß der Behälterwandteil 38 eine Führung für einen gegebenenfalls mit großer Geschwindigkeit aus der Lufteintrittsöffnung tretenden Strahl bildet, und wird außerdem noch dadurch verbessert, daß die verlängerte Achse des Luftzuführungsrohres 33 einen spitzen Winkel mit der Achse der Öffnung 32 einschließt.
  • Ein scheibenartig ausgebildeter, an der Behälterwand 3I befestigter Körper 39 dient als Verstärkung und Schutz des Umfangs der Öffnung 32, er kann auch alsUntenstützu.ng für einenVerschlußkörper dienen, der z. B. gelenkig mit dem Körper 39 verbunden sein kann, dessen umgebördelter Rand 40 ein Lager für einen Gelenkzapfen od. dgl. bilden kann. Der eigentliche Verschiußkörper ist nicht gezeichnet und beschrieben weil er irgendwelche zweckmäßige Ausgestaltung aufweisen kann. Er kann z. B. ausgeführt sein, wie in F.ig. I dargestellt und in dem entsprechenden Teil der Beschreibung erläutert wurde.
  • Auch in diesem Ausführiungsbeispiel' ist, wie Fig. 3 zeigt, die Öffnung 32 in der Außenwand 3I mit Bezug auf die Öffnung 36 in der Innenwand 35 ein wenig in Richtung zur Lufteintrittsöffnung 34 verschoben. Die Fig. 3 zeigt auch, daß der Querschnitt der ;Offnunig 32 in der Außenwand 3I größer ist als der der Öffnung 36 in der Innenwand 35. Der Größenunterschied zwischen den beiden Querschnitten überschreitet in erheblichem Ausmaß die Größe des Querschnittes des Luftzufiuhrungisrohres 33 und die der Lufteintrittsöffnung 34. Diese Merkmale unter£tützen den Lufteinftitt zum Innern des Behälters und die Bildung eines einheitlichen und glatten, aus der Öffnung 32 in der Außenwand 31 fließenden Flüssigkeitsstromes.
  • Theoretisch könnten die Begrenzungen der beiden Öffnungen 32 und 36 in dem Punkt A in Fig. 3 der Zeichnung in einer Linie liegen. Vorzugsweise werden die beiden Öffnungen derart mit Bezug aufeinander angeordnet, daß im Punkts der Umfangsrand der Öffnung 32 außerhalb des Umfangrandes der ÖKnung 36 liegt, damit verhindert wird, daß der aus der Öffnung 36 fließende Flussigkeitsstrom auf den Umfangsrand der Öffnung 32 stößt und dadurch Spritzen verursacht.
  • Das Außenende 33a des Luftzuführungsrohres 33 ist derart abgeplattet, daß die Lufteintrittsöffnung 34 einen D-förmigen Querschnitt aufweist, wobei der gerade Teil des D und der gebogene Teil oben liegt. Man hat nämlich auch gefunden, daß die du'roh eine Leitung strömende Flüssigkeit die Neigung hat, flachen Seitenwänden, falls vor'handen, zu folgen, während Gase gewölbte oder gebogene Wände bevorzugen, wenn alle anderen Umstände gleich sind. Die Abplattung des Außenendes 33a des Luftzuführungsrohres 33 in die in Fig. 3 dargestellte bevorzugte Form ergibt demzufolge den zusätzlichen Vorteil, daß verhindert wird, daß die in das Rohr hineintretende Luftströmung auf den gegebenenfalls heraustretenden Flüssigkeitsstrahl stößt; dementsprechend braucht die Luft nicht durch die Flüssigkeit zu strömen, sondern die beiden Medien 'haben das Bestreben, getrennten Wegen zu folgen.
  • Abgesehen von und im Zusatz zu den vielen und wesentlichen Vorteilen, die durch die in Fig. I dargestellte und im Vorhergehenden beschriebene Ausführung erzielt werden, hat die in Fig. 2 abgebildete Ausführungsform der Erfindung noch andere Vorteile.
  • Zum Beispiel muß in der in Fig. I dargestellten Ausführung die Verbindungsnaht zwischen der Be'hälterwand II und der Außenwand 15 flüssigkeitsdicht und vorzugsweIse auch gasdicht sein und muß außerdem einem verhältnismäßig hohen Druckunterschied zwischen innen und außen widerstehen können. Auf diese Erfordernisse kaun in der Ausführungsform nach Fig. 2 verzichtet werden, da der Verschluß körper mit der Behälterwand selber zusammenarbeitet, so daß die Naht zwischen Innenwand und Behälterwand sogar lecken kann und die beiden Teile deshalb nur örtlich aneinander befertigt zu sein brauchen.
  • Außerdem ist die Bauart nach Fig. 2 einfacher und' daher billiger in der Herstell'ung; z. B. kann das Luftzufülhlrufigsro!hr gerade statt wie bei der anderen Konsitruktilon gebogen sein. Man hat nämlich gefunden, daß die beste Lage für das Luftzuführungsrohr ungefähr parallel zur Bodenfläche verläuft, weil dabei die Gefahr, daß das in das Behälterinnere ragende Ende des Rohres beim Ausschenken untertaucht, am geringsten ist. In Anbetracht dessen, daß die Ausschenköffnung bei Behältern dieser Art gewöhnlich in einem Wandteil vorgesehen ist, das ein wenig zur Bodenfläche geneigt ist, muß das Luftzuführungsrofhr in der in Fig. 1 dargestellten Konstruktion gebogen werden.
  • Es soll aber kein Zweifel daran bestehen, daß, obwolhr die Ausführungsform nach Fig. 2 die Vor--zugsausführung der Erfindung darstellt, auch die in Fi;g. I abgebildete Ausführung einen erheblichen Fortschritt dem Stande der Technik gegenüber bedeutet und deswegen auch mit im Schutzumfang einbegriffen ist.
  • Auch andere Ab änderungen und Zusätze können vorgenommen werden, ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen.

Claims (11)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Behälter mit einer Ausschenköffnung und einem in der Nähe der Ausschenköffnung von außen zum Innern des Behälters führenden Luftzuführungsrohr, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Behälter fest verbundene Mittel vor- gesehen sind, die gegebenenfal?s aus dem Luftzuführungsrohr heraustretende Fliissigkeitsmengen in den aus der Aussdhenköffnung fließenden Hauptflüssigkeitsstrom leiten.
  2. 2. Behälter nach Anspruch I, dadurch gekenn zeichnet, daß die Mittel aus einer die Ausschenköffnung (I2) und die Ausmündung (14) des Luftzuführungsrohres (I3) umgebenden Außenwand (I5) bestehen, die einen ringförmigen Raum einschließt, welcher in offener Verbindung mit einem gedachten, zylindrischen, oberhalb d;er Ausschenköffnung (I2) liegenden Raum steht.
  3. 3. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Außenwand (I5) einen Teil (IS) aufweist, der die gedachte Verlängerung des Luftzuführungsrohres (I3) schneidet.
  4. 4. Behälter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel aus einer Innenwand (35) bestehen, die eine verhältnismäßig kleine Kammer (37) in der Nähe der Ausschenköffnung (32) vom Innenraum des Behälters abtrennt, welche Kammer (37) mittels einer der Ausschenköffnung (32) im wesentlichen gegenüberliegenden Öffnung (36) der Innenwand (35) mit dem Innenraum in Verbindung steht, und daß das Luftzuführungsrohr (33) in der Nähe von einer oder beiden der genannten Öffnungen (32, 36) in die Kammer (37) ausmündet.
  5. 5. Behälter nach einem der Ansprüche 2, 3 oder 4, dadurch Ige'kennzeichnet, daß der Mittelpunkt der Öffnung (I6 bzw. 32) in der Außenwand (I5 bzw. 3I) näher zur Ausmündung (I4 bzw. 34) des Luftzuführungsrohres (13 bzw. 33) liegt als der Mittelpunkt der Öffnung (I2 bzw.
    36) in der Innenwand (11 bzw. 35).
  6. 6. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Öffnung (i6 bzw. 32) in der Außenwand (I5 bzw. 3I) größer ist alis der der Öffnung (I2 bzw. 36) in der Innenwand (II bzw. 35) und daß der jeweilige Unterschied der Öffnungsquerschnitte von Außen- und Innenwand mindestens gleich dem Querschnitt des Luftzuführungsrohres (13, 33) oder dessen Ausmündung (I4, 34) ist.
  7. 7. Behälter nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das nach außen gerichtete Ende des Luftzuführungsrohres (I3, 33) auf einen Teill (I8 bzw. 38) der Außenwand (I5 bzw. 39) gerichtet ist und daß der von der verlängerten Achse des Rohres (I3 bzw. 33) und der unteren Fläche des jeweiligen Wandteiles (I8, 38) eingeschlossene Winkel zwischen 8o und 650 beträgt.
  8. 8. Behälter nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse der Ausmündung des Luftzuführungsrohres (33) und- die Achse der Ausschenköffnung (32) zusammen einen spitzen Winkel einschließen.
  9. 9. Behälter nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das nach außen gerichtete Ende (33a) des Luftzuführungsrohres (33) abgeplttet ist, wobei die kurze Mittellinie des durch die Abplattung sich ergebenden Rohrendquerschnittes im wesenilichen in oder parallel zu der die Achsen der Ausschenköffnung (32) und der Ausmündung (34) des Luftzuführungsrohres (33) enthaltenden Ebene liegt.
  10. I0. Behälter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnftt der Ausmündung (34) des Luftzuführungsrohres (33) im wesentlichen D-förmgig ist und der runde Teil des D oben liegt.
  11. 11. Behälter nach Anspruch 4, ,gelçennzeichnet durch einen scheibenartigen Körper (39), der die Ausschenköffnung (32) umgibt und als Unterstützung oder Lager für einen Verschlußkörper für die Öffnung (32) in der Außenwand (3I) dienen kann.
DEL11611A 1952-02-19 1952-02-19 Behaelter mit einer Ausschenkoeffnung Expired DE929179C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1180305B (de) * 1956-11-30 1964-10-22 Ambi Budd Presswerk Ges Mit Be Fluessigkeitsbehaelter aus thermoplastischem, vorzugsweise schweissbarem Kunststoff
DE1226482B (de) * 1956-12-15 1966-10-06 Grundstuecksverwaltungsgesells Kanister

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DE1180305B (de) * 1956-11-30 1964-10-22 Ambi Budd Presswerk Ges Mit Be Fluessigkeitsbehaelter aus thermoplastischem, vorzugsweise schweissbarem Kunststoff
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