DE929166C - Schleifring-Dichtung - Google Patents
Schleifring-DichtungInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/34—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
- F16J15/36—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member connected by a diaphragm or bellow to the other member
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Description
- Schleifring-Dichtung Bekannt sind Schleifring-Dichtungen, bei denen die Dichtungsflächen in eine Plan- und eine Zylinderfläche aufgeteilt werden und durch besondere zur Anlage- gebrachte Werkstoffe die Dichtheit erreicht wird.
- Sofern jedoch die: Planfläche eine gewisse Neigung zurr Drehachse hat, versagen diese Dichtungen, insbesondere dann, wenn gegen Gase abgedichtet werden soll. Ein leichter Seitenschlag, wie er beispielsweise durch ungleiches Anziehen der Befestigungsschrauben des Deckels entsteht, stellt die Wirksamkeit der üblichen Schleifring-Dichtungen in Fra;ge,.
- Durch Verwendung eines Federelementes, das die Beweglichkeit zwischen Welle und Schleifringträger und damit eine zwanglose Einstelljung des Schleifringes zur notwendigen satten Anlage an der Gleitfläche gestattet, und durch eine Verkleinerung der bewegten Massen, um. dem der Drehzahl der Welle entsprechenden. Wechsel weitgehend träghe@itslo:s folgen zu können, kann eine; erheblich bessere Dichtheit erreicht werden, als es. mit den. bis jetzt bekannten möglich ist.
- Die Zeichnung zeigt Ausführungsbeispiele der Erfindung. In Abb. i dienen zwei Schleifrinige i aus einem Stoff, dessen Reibungszahl möglichst gering ist, zur Abdichtung an der Planfläche des Gehäuses und des Deckels. Als geeigneter Stoff für die Schleifringe sein Tetrafluoräthylen genannt. Diie Gleitflächen des Gehäuses und des Deckels, aus Stahl müssen dabei eine, Oberflächenigüte aufweisen, wie sie durch Läppen zu erreichen ist. Die SchleaHrin;ge i sind in die Druckringe 2 eingeliebt und damit also fest verbunden. Die Drudkringle 2 sind aus Metall mit einem möglichst geringen. Gewicht etwa einer Aluminium- oder einer Magnesdumlegierung hergestellt. Ein Luftschlauch 3 aus einer elastischen Gummiqualität mit dünner Wandstärke liegt zwischen den beiden Druckringen 2. An der Innenseite des Luftschlauches. 3 ist :ein kurzer Anschlußschlauch angesetzt und mit einem, Federring q. fest in die Rille der Querbohrung der Welle gekleunrnt. Der Luftschlauch 3 liegt also in einem Ringraum, der vom der Wellte innen, vom, den beiden Druckringen 2 seitlich und einer feinen Schraubenfeder 5 innerhalb: der Abstandshülse 6 begrenzt ist. Die Schraubenfeder 5 soll einte geringe Längsbewegung der Außenfläche des Luftschlauches 3 insofern zulassen, als der freie Durchhang der Gummihaut von Windung zu Windung und insbesondere in den Ecken vom Federende zur Innenfläche des Druckringes 2 eine elastische Verformung begünstigt. Die Welle 9 hat eine Längsbohrung, und diese ist mit einer Verschlußschraube 7 mit Gewindenippel zur Befestigung eines üblichen Ventils $ versehen..
- Durch Einpumpen von Luft durch das Ventil 8 wird der Raum der Längsbohrung und Quarbohrung der Welle 9 und des Luftschlauches 3 unter Druck gesetzt. Ein Entweichen der Luft aus diesem Raum wird durch die entsprechenden Dichtungen verhindert. Zwischen Querbohrung der Wellte 9 und am Anschlußschlauch wird die ,Dichtung einerseits durch den Federring q. und ,andererseits durch den Innendruck auf die Gummihaut erreicht. Der Innendruck des Luftschlauches 3 bringt eine vollkommen dichte Anlage auf der Zylinderfläche der Welle 9 und an den Seitenflächen der Druckringe 2 zustande. Lediglich in den Ecken ist ein kleiner Übergang der Gummihaut des Luftschlauches 3 gegeben, der eine elastische Vierformung in der Längsbewegung der Druckringe 2 innerhalb gewisser Grenzen zuläßt. Dadurch können drei Schleifringe i immer in, voller Berührung auf der Gleitfläche des Gehäuses bz@w. des Deckels bleiben. Der Innendruck de Luftschlauches bewirkt eine gleichmäßiges Verteilung der Anpreßkraft auf die Schleifringe i. Damit auch eine leichte Nachgiebigkeit zwischen der Hülso 6 und den Druckringen 2 erfolgen kann, ist die weiche Schraulbenfeder eingelegt. Die Anpreßkraft des Luftschlauches sorgt für eine Mitnahme von den Druckringen 2 - mit ihren. Schlewfringen i, der Schraubenfeder 5 und der diese abstützenden Hülse 6 bei der Drehung.
- Eine leichte Flatterbewegung, die insbesondere zwischen Schleifring i und der Gleitfläche des Deckels dann zu erwarten ist, wenn die Fertigungstoleranzenund Zusammenbau-Ungenauigkeiten diese hervorrufen, wird durch den nahezu trägheitslosen Andruck und die Schaffung kleinster bewegter Massen zu keiner Unterbrechung der Anlagedes Schleifringes führen und damit die Dichtheit nicht gefährden.
- Die druckluftbetätigte Schleifring-Dichtung wird zweiseitig, weil der dem Innern der Maschine zugewendete und auf der Gleitfläche des Gehäuses liegende Schleifring i dichtende Wirkung hat und nur die Gase @im Spalt zwischen Deckel und Welle austreten können, die den ersten Schleifring bereits passiert haben.
- Die in Abb. 2@ dargestellte Schleifringdichtung ist nach dem gleichen Grundsatz aufgebaut wie die Scheifring-Dichtung der Abb. i. Der Luftschlauch 3 hat seinen Anschluß jedoch seitlich. Er ist mit denn Wellenring io in gleicher Weise mit einfern Federring verbunden. Der Wellenriing io, axial in seiner Lage- gehalten durch einen Federring i i, vereinigt hierbei also den äußeren Druckringe und die, Hülse6 der Schleifring-Dli,chtung nach Abb. i. Im Wellenring io ist ein kurzes Kugelventil 12, etwas seitlich versetzt zur Bohrung für die Aufnahme des An.-schlußschlauches, untergebracht. Die Verbindung erfolgt durch eine schräg liegende Bohrung.
- Die Wirkungsweise der Schleifring-D,ichtung nach Abb.2 entspricht der der Abb-i mit dem Unterschied, daß die Anlageflächen des Luftschlauches, die, vom Wellenring gebildet werden,, ads feststehend wirken. Das Aufpumpen mit Druckluft wird durch das radial sitzende Kugelventil vorgenommen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schleifring=Dichtung, im wesentlichen bestehend aus einer gegen die Welle abdichtenden Paakungseinlage und einem Schleifring, der unter dem Druck ebnes Federelementes gegen eine Dichtfläche der den Durchführungsraum der Welle begrenzenden Seitenflächen läuft, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel 'zum Erzeugen der Druckkraft, mit der der Schleifring @(i) 'gegen die Dichtfläche gepreßt wird, ein um die Welle gelegter Luftschlauch (3) dient, wobei der Luftschlauch (3) durch Bohrungen in der Welle (9) über ein an sich bekanntes Ventil (8) durch Aufpumpen beliebig unter-Druck gesetzt werden kann.
- 2. Schleifring-Dichtung nach Anspruch i., jedoch mit dem Unterschied" daß drei Zuführunigswege für die Druckluft durch die die Welle umgebenden Bauteile gehen und nicht durch die Welle selbst.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH17014A DE929166C (de) | 1953-07-11 | 1953-07-11 | Schleifring-Dichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH17014A DE929166C (de) | 1953-07-11 | 1953-07-11 | Schleifring-Dichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE929166C true DE929166C (de) | 1955-06-20 |
Family
ID=7148076
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH17014A Expired DE929166C (de) | 1953-07-11 | 1953-07-11 | Schleifring-Dichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE929166C (de) |
-
1953
- 1953-07-11 DE DEH17014A patent/DE929166C/de not_active Expired
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