DE1072033B - - Google Patents
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/34—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member
- F16J15/36—Sealings between relatively-moving surfaces with slip-ring pressed against a more or less radial face on one member connected by a diaphragm or bellow to the other member
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine rotierende Gleitringdichtung zur Abdichtung einer aus einem
Gehäuse austretenden umlaufenden Welle. Dabei kann das Innere des Gehäuses unter Über- oder Unterdruck
stehen.
Zu diesem Zweck werden neben den bekannten Stopfbuchsen in zunehmendem Maß Gleitringdichtungen
verwendet, z. B. für die sichere Abdichtung zwischen der umlaufenden Welle und dem stillstehenden
Gehäuse bei Kreiselpumpen und anderen Maschinen.
Für die Ausführung solcher Gleitringdichtungen gibt es die verschiedensten Vorschläge. Ein Ausführungsbeispiel,
einer solchen bekannten Gleitringdichtung zeigt Fig. 1 der Zeichnung.
Dabei wird die Verbindung des beweglichen Gleitdichtringes 1 mit dem auf der Welle 13 mittels einer
Schraube 7 befestigten Widerlager 6 durch einen FaI- ,,,.
tenbalg 5 über einen Haltering 2 hergestellt. Der umlaufende Gleitdichtring 1 wird durch eine Druckfeder
9 gegen den im Gehäuse 4 festsitzenden Ring 3 angedrückt. Die radiale. Abdichtung wird also an der
Gleitfläche 10 bewirkt.
Damit feinste Bewegungen der Welle in radialer oder axialer Richtung sich auf die Abdichtung nicht
nachteilig auswirken, muß der Gleitdichtring 1 in jeder Richtung beweglich sein. Der Faltenbalg 5 bewirkt
in Verbindung mit der Feder 9 die Mitnahme des Gleitdichtringes 1 in Drehrichtung, die federnde,
bewegliche Befestigung des Gleitdichtriages 1 und die axiale Abdichtung des Gleitdichtringes 1 gegen die
Welle 13. Bei anderen Ausführungen wird das durch plastische Dichtelemente, z. B. aus Gummi, erreicht.
Bei den bekannten Faltenbalgdichtungen hat der Gleitdichtring 1 bz\v. sein Haltering 2 immer ein gewisses
Spiel gegenüber der Welle. Dies ist für kleinste Schwingungen der Welle und für den Durchtritt des
Mediums zur Erzielung eines Druckausgleichs innerhalb des Faltenbalges erforderlich.
Der Druckausgleich hat folgende Aufgabe. Die beiden aufeinandergleitenden Ringe 1 und 3 werden
durch den Federdruck 9 aufeinandergepreßt. Gewöhnlich besteht bei Pumpen ein innerer Überdruck im
Gehäuse, der eine mehr oder weniger starke zusätzliche Anpressung der Gleitringe hervorruft. Durch
richtige Wahl der Durchmesser kann man die wirksame Fläche für diesen statischen Flüssigkeitsdruck
ausschalten bzw. klein halten, um eine hohe Standzeit der Gleitringe zu sichern. Dazu ist es notwendig,
daß der Druckausgleich zwischen dem Gehäuse und dem Federbalg durch möglichst großen Querschnitt
gesichert ist. Es kommt hinzu, daß für den Gleitring 1 wegen des Verschleißes der kleinstmögliche
Durchmesser gewählt werden muß.
Rotierende Gleitringdichtung
Anmelder:
Wilhelm Dickow Pumpenfabrik, Waldkraiburg (Obb.)
Dabei hat es sich gezeigt, daß der Gleitdichtrlng 1
durch äußere Schläge oder Erschütterungen in radialer Richtung aus seiner Lage gebracht werden kann,
derart, daß er sich auf der Stirnfläche des Ringes 3 verschiebt. Dadurch verändern sich die Weite des
ringförmigen Spalts und die Anpreß- und Reibungsverhältnisse zwischen dem Gleitdichtring 1 und dem
feststehenden Ring 3 des Gehäuses 4. Es entstehen häufig Undichtigkeiten, zumal der Anpreßdruck der
Feder aus Gründen der Lebensdauer der geläppten Gleitdichtringe möglichst niedrig gehalten werden
muß. Eingehende Versuche haben gezeigt, daß bereits sehr geringe radiale Verschiebungen ziemlich
starke Undichtigkeiten der geläppten Gleitdichtringe hervorrufen können, was einen gewissen Mangel dieser
Konstruktion darstellt.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diesen Nachteil zu beheben. Dabei wird zur Befestigung des
beweglichen Gleitdichtringes ebenfalls ein elastischer Faltenbalg verwendet, bei dem zum Zweck des
Druckausgleichs im Innern des Faltenbalges zwischen Welle und Gleitdichtring bzw. zwischen Welle und
Haltering ein mehr oder weniger großes Spiel vorhanden ist.
Die Erfindung geht von einer rotierenden Gleitringdichtung aus, bei der zur Halterung des beweglichen
Gleitdichtringes ein elastischer, mit der umlaufenden Welle fest verbundener Faltenbalg verwendet
wird und bei dem zum Zweck des Druckausgleichs zwischen der Welle und dem Gleitdichtring bzw. zwischen
der Welle und dem Haltering des Gleitdichtringes ein mehr oder weniger großes Spiel vorhanden
ist.
Das Neue und Erfinderische der Erfindung kennzeichnet sich darin, daß gegen eine radiale Bewegung
des Gleitdichtringes in diesen oder in dessen Haltering ein elastisches Führungselement eingebaut ist,
dessen Formgebung zugleich den bequemen Durchfluß des Mediums für den Druckausgleich gestattet.
1 '" 90*690/325
Dieses elastische Führungselement kann beispielsweise durch eine steilgärigige Spiralfeder dargestellt
werden/Damit verbleibt zwischen den einzelnen Windungen genügend Zwischenraum für den Durchtritt
des Mediums zum Druckausgleich. Auf diese Weise wird durch eine verhältnismäßig einfache Änderung
der Dichtung eine elastische Zentrierung des Gleitdichtringes erreicht.
Ein Ausführungsbeispiel der Gleitringdichtung gemäß derErfmdung ist in Fig. 2 der Zeichnung dargestellt,
die eine Gleitringdichtung mit umlaufendem Faltenbalg und umlaufendem Gleitdichtring zeigt.
Nach Fig. 2 wird der Gleitdichtring 1 durch eine Druckfeder 9 über einen Haltering 2 gegen den im
Gehäuse 4 festsitzenden Ring 3 gedrückt. Der Haltering 2 ist durch den Faltenbalg 5 mit dem Widerlager
6 für die Druckfeder 9 verbunden. Dieses Widerlager 6 ist mittels einer Schraube 7 auf der Welle 13
befestigt und nimmt einen Abdichtungsring 8 auf.
Die radiale Abdichtung wird an der Gleitfläche 10 zwischen dem Gleitdichtring 1 und dem im Gehäuse 4
festsitzenden Ring 3 bewirkt.
Im Haltering 2 ist ein kreisringförmiger Zwischenraum 11 zwischen der Welle 13 und dem Haltering 2
vorgesehen, um den Durchtritt des Mediums in den Faltenbalg zum Druckausgleich zu ermöglichen.
Das Führungselement gemäß der Erfindung ist nach Fig. 2 durch eine steilgängige Spiralfeder 12
dargestellt, die in den Haltering 2 für den Gleitdichtring 1 eingelegt ist.
Der Faltenbalg 5 kann aus metallischen oder nichtmetallischen Werkstoffen hergestellt werden.
Das elastische Führungselement gemäß der Erfindung kann als eingelegte Feder 12 aus Stahl, Bronze
oder anderen elastischen Werkstoffen hergestellt werden. Es kann auch z. B. durch einen elastischen
Ring mit Durchtrittsöffnungen gebildet werden.
Claims (2)
1. Rotierende Gleitringdichtung, bei der zur to Halterung des beweglichen Gleitdichtringes ein
elastischer, mit der umlaufenden Welle fest verbundener Faltenbalg verwendet wird und bei dem
zum Zweck des Druckausgleichs zwischen der Welle und dem Gleitdichtring bzw. zwischen der
Welle und dem Haltering des Gleitdichtringes ein mehr oder weniger großes Spiel vorhanden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß gegen eine radiale Bewegung des Gleitdichtringes (1) in diesen oder
in dessen Haltering (2) ein elastisches Führungselement (12) eingebaut ist, dessen Formgebung
zugleich den bequemen Durchfluß des Mediums für den Druckausgleich gestattet.
2. Gleitringdichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eingebaute elastische
Führungselement durch eine steilgängige Spiralfeder (12) dargestellt wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 624 600, 2 662 480,
2 758 856;
USA.-Patentschriften Nr. 2 624 600, 2 662 480,
2 758 856;
deutsche Patentanmeldung G 8192 XII/47f (bekanntgemacht am 24. 9. 1953).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 690/325 12.59
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR788549A FR1255939A (fr) | 1959-03-06 | 1959-03-06 | Dispositif d'étanchéité rotatif à bague de joint mobile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1072033B true DE1072033B (de) | 1959-12-24 |
Family
ID=8712104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1072033D Pending DE1072033B (de) | 1959-03-06 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1072033B (de) |
| FR (1) | FR1255939A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4621975A (en) * | 1984-10-25 | 1986-11-11 | Graco Inc. | Centrifugal pump seal |
| DE102022130415A1 (de) * | 2022-11-17 | 2024-05-23 | Eagleburgmann Germany Gmbh & Co. Kg | Gleitringdichtungsanordnung |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3170660D1 (en) * | 1980-01-10 | 1985-07-04 | Leipzig Chemieanlagen | Rotating mechanical seal with spring bellows |
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0
- DE DENDAT1072033D patent/DE1072033B/de active Pending
-
1959
- 1959-03-06 FR FR788549A patent/FR1255939A/fr not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4621975A (en) * | 1984-10-25 | 1986-11-11 | Graco Inc. | Centrifugal pump seal |
| DE102022130415A1 (de) * | 2022-11-17 | 2024-05-23 | Eagleburgmann Germany Gmbh & Co. Kg | Gleitringdichtungsanordnung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1255939A (fr) | 1961-03-17 |
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