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DE928814C - Schraegschulterfelge - Google Patents

Schraegschulterfelge

Info

Publication number
DE928814C
DE928814C DEL16907A DEL0016907A DE928814C DE 928814 C DE928814 C DE 928814C DE L16907 A DEL16907 A DE L16907A DE L0016907 A DEL0016907 A DE L0016907A DE 928814 C DE928814 C DE 928814C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
tapered shoulder
snap ring
rim
loose
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL16907A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Lemmerz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lemmerz Werke GmbH
Original Assignee
Lemmerz Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lemmerz Werke GmbH filed Critical Lemmerz Werke GmbH
Priority to DEL16907A priority Critical patent/DE928814C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE928814C publication Critical patent/DE928814C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B25/00Rims built-up of several main parts ; Locking means for the rim parts
    • B60B25/04Rims with dismountable flange rings, seat rings, or lock rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Snaps, Bayonet Connections, Set Pins, And Snap Rings (AREA)

Description

  • Schrägschulterfelge Gegenstand des Patents 884 ooI ist eine Schrägschulterfelge, bei welcher das Reifenbett an der Montageseite begrenzt ist durch einen in eine Vertiefung eingreifenden Schrägschulterring sowie den eigentlichen Seitenring, die beide durch einen in eine Nut des Felgenbettes eingreifenden Sprengring in axialer Richtung abgestützt sind. Auf der gegenüberliegenden Seite ist ebenfalls ein loser Seitenring angeordnet, der vorteilhaft gleichartig ausgebildet und austauschbar mit dem Seitenring auf der Montageseite ist. Dadurch wird eine leichtere Demontage vor allem der größeren und steiferen Reifen ermöglicht. Man kann dann nämlich einfach durch seitliches Verschieben der beiden Seitenringe nach der Felgenmitte zu die 'auf den Schrägschultern festsitzenden Reifenfüße leichter von der schiefen Ebene abdrücken. Ein weiterer Vorteil der beiden losen Seitenringe ist der, daß man z. B. bei den großen Erdbewegerfahrzeugen, wo zwei verschiedene Reifengrößen zwar auf der gleichen Felge, aber mit verschiedenen Felgenhörnern laufen, das gleiche Felgenprofil verwenden kann und dabei, je nachdem welcher Reifen aufgezogen wird, die dazu passenden Seitenringe einsetzt. Diese Vorteile wiegen in den meisten Fällen den Nachteil der etwas größeren Breite und des dadurch bedingten Mehrgewichtes auf.
  • Bei den bisher bekannten Schrägschulterfelgen handelt es sich immer um ein Walzeisenprofil. Neuerdings -besteht jedoch auch die Möglichkeit, derartige Schrägschulterfelgen im Fließpreßverfahren aus Blech, Band- oder Universaleisen herzustellen. Hierbei müssen die Rundungen, insbesondere in der Sprengringnut und auf der entgegengesetzten Seite an der Haltekante des zweiten losen Seitenringes, größer sein als. beim Walzprofil, wo bekanntlich rechtwinklige Anlageflächen ohne Schwierigkeiten geschaffen werden können.
  • Wenn man also bei diesen aus Blech, Band- oder Universaleisen bestehenden Schrägschulterfelgen den oben beschriebenen Vorteil der beiden losen auswechselbaren Seitenringe auf beiden Seiten beibehalten will, muß eine zweckmäßige Gestaltung derselben, vor allem des zugehörigen Schrägschulterringes; vorhanden sein. Gemäß der Erfindung ist die Schrägschulterfelge in gleicher Weise ausgebildet wie nach dem Hauptpatent, jedoch mit dem Unterschied, daß die beiden losen und austauschbaren Seitenringe sowie der Schrägschulterring den bei gepreßten Felgen gegebenen Verhältnissen angepaßt sind.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. I einen axialen Querschnitt durch eine Schrägschulterfelge mit zwei losen, gleichartigen und damit austauschbaren Seitenringen, Fig. 2 ebenfalls einen gleichen Querschnitt, jedoch mit einer anderen Begrenzung des einen losen Seitenringes.
  • In Fig. I der Zeichnung wird das Felgenbett Io auf der einen Seite von einer festen Schrägschulter II sowie einem losen Seitenring 12 begrenzt. Dieser Seitenring wird durch die Haltewulst 13 gesichert. Wie oben bereits dargelegt, kann die Felge im Fließpreßverfahren nicht geradwinklig abgebogen werden, sondern muß an ihrer seitlichen Begrenzungskante entweder in. einem schrägen Winkel verlaufen oder mit einem genügend großen Radius abgerundet werden. Jede Ausführung ist in Fig. I besonders .dargestellt. Die Sitzpartie des Seitenringes muß dieser Felgengestaltung in bekannter Weise genau angepaßt sein, damit man hier keine Punkt-, sondern eine satte Flächenberührung erhält, d. h. also, der Seitenring r2 bat an seiner Sitzfläche ebenfalls entweder eine kegelige oder eine entsprechend gerundete Form.
  • Auf der gegenüberliegenden Seite sind wie im Hauptpatent ein loser Schrägschulterring 14 sowie ein ebenfalls loser Seitenring 15 angeordnet. Der letztgenannte soll vorteilhaft gleichartig ausgebildet wie der Seitenring I2 und austauschbar mit diesem sein. Beide Teile, der Schrägschulterring 14 sowie der Seitenring 15, werden in ihrer Betriebslage durch den Sprengring 16 gehalten, der in einer Nut 17 des Felgenbettes eingreift. Um nun auch hier wieder eine satte Anlagefläche des Seitenringes 15 auf dem Schrägschulterring 14 zu gewährleisten, kann man letzteren, der j a sowieso ein Walzprofil darstellt, von vornherein so gestalten, daß er nach der Sprengringseite zu eine Verdickung r.8 erhält, die unten der Schrägfläche I9 der Sprengringnut 17 angepaßt ist und damit ein Kippen des Schrägschulterringes verhindert sowie oben der runden oder der kegeligen Sitzfläche 2o des Seitenringes 15 angepaßt ist, womit dann die Austauschbarkeit beider Seitenringe r2 und 15 gegeben ist, wobei eine genügend große Abstützung gegen den Sprengring erzielt wird, so daß dieser in der beim Preßprofil breiteren Sprengringnut nicht kippen kann.
  • Bei der kegeligen Ausführung des Seitenringes müßte der Sprengring 16 zwecks Erzielung einer satten Sitzfläche an der oberen Kante 2 1 gleichfalls entsprechend abgeschrägt werden. Statt der Verdickung des Schrägschulterringes können auch auf dem Umfang verteilt eine Reihe abwechselnd nach oben und unten zungenförmige, herausgedrückte Auspressungen 22, 23 (siehe den besonders herausgezeichneten Schrägschulterring) vorgesehen sein, die den gleichen Zweck erfüllen.
  • Fig. 2 zeigt eine andere Ausführung der im Fließpreßverfahren aus Blech, Band- oder Universaleisen hergestellten Schrägschulterfelge IoI. Hierbei können die beiden losen, austauschbaren Seitenringe 12 und 15 sowie der Schrägschulterring 14 und der Sprengring 16 nach der Ausführung gemäß der Erfindung oder in der heute bereits üblichen Form des Hauptpatents verwendet werden. Die Felge wird auf der der Sprengringnut gegenüberliegenden Seite bei 24 so weit herumgezogen, daß sie über die Nase 25 des losen Seitenringes 12 hinüberfaßt und letzteren in seiner Betriebslage sichert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Schrägschulterfelge nach Patent 884 ooI aus Blech, Band- oder Universaleisen, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung einer satten Sitz- bzw. Abstützfläche sowohl am Sprengring wie in der Sprengringnut der Schrägschulterring (I4) eine angepaßte Verdickung (I8) oder auf .dem Umfang verteilte zungenförmige Befestigungen (22, 23) aufweist, wobei bei, kegeliger Gestaltung des Seitenringes der Sprengring (r6) an der oberen Kante eine Schrägkante (2r) besitzt.
  2. 2. Schrägschulterfelge nach Patent 884 ooI, die aus Blech, Band- oder Universaleisen besteht und bei der beide losen Seitenringe gegeneinander austauschbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die der Sprengringnut gegenüberliegende Felgenseite so weit herumgezogen wird, daß der umgebogene Rand (24) die Nase (25) des Seitenringes (i2) übergreift und diesen in seiner -Betriebslage sichert. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 713 369;-USA.-Patentschrift Nr. 899 856.
DEL16907A 1953-10-22 1953-10-22 Schraegschulterfelge Expired DE928814C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL16907A DE928814C (de) 1953-10-22 1953-10-22 Schraegschulterfelge

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL16907A DE928814C (de) 1953-10-22 1953-10-22 Schraegschulterfelge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE928814C true DE928814C (de) 1955-06-10

Family

ID=7260573

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL16907A Expired DE928814C (de) 1953-10-22 1953-10-22 Schraegschulterfelge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE928814C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114103B (de) * 1955-10-31 1961-09-21 Goodyear Tire & Rubber Laengsgeteilte Schraegschulterfelge fuer schlauchlose Bereifung

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US899856A (en) * 1906-07-27 1908-09-29 Charles Gilbert Hawley Convertible pneumatic-tire rim.
FR713369A (fr) * 1931-03-16 1931-10-27 Olier Sa Ets A Perfectionnement aux roues à jantes métalliques

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