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DE928177C - Speicherstreifen fuer telegrafische UEbertragung - Google Patents

Speicherstreifen fuer telegrafische UEbertragung

Info

Publication number
DE928177C
DE928177C DES32855A DES0032855A DE928177C DE 928177 C DE928177 C DE 928177C DE S32855 A DES32855 A DE S32855A DE S0032855 A DES0032855 A DE S0032855A DE 928177 C DE928177 C DE 928177C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
memory
telex
characters
strip
markings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES32855A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Passow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES32855A priority Critical patent/DE928177C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE928177C publication Critical patent/DE928177C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L13/00Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
    • H04L13/02Details not particular to receiver or transmitter
    • H04L13/06Tape or page guiding or feeding devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Credit Cards Or The Like (AREA)

Description

  • Speicherstreifen für telegrafische Übertragung Die Erfindung bezieht sich auf Speicherstreifen für telegrafische Übertragung, insbesondere Lochstreifen, und befaßt sich mit der Aufgabe, solche Speicherstreifen so,rtierfälhig zu gestalten.
  • Es ist bekannt, zur vollen Ausnutzung der Fernschreibgeräte und: -leitungen. -die Nachrichten auf Speicherstreifen aufzunehmen und das, Weitersenden, der Nachrichten durch Abtasten dileser Speicherstreifen vorzunehmen. Der bekannteste Speicherstreifen(dieser Art ist der Lochstreifen, in welchem die Nachrichten durch Lochreihen nach dem Fernschreibkode gespeichert werden. Weitere bekannte Speicherstreifen sind. Druckstreifen, die optisch oder elektrisch abgetastet werden, und Streifen aus magnetisierbarem Material, die Nachrichten nach dem Magnettonprinzip enthalten.
  • Die vorliegende Erfindung gibt die Ausführung eines Speicherstreifens an, der außer einer automatischen telegrafischen Aufnahme und Wiedergabe der Nachrichten auch eine Aussoirtierung der gespeicherten Nachrichten nach verschiedenen Gesichtspunkten gestattet.
  • Es ist bekannt, zur schnelleren statistischen Auswertung von Lagerbeständen, wissenschaftlichem Material und anderen karteimäßig erfaßbaren. Nachrichten diese in sortierfähigen Karteikarten nach dem Hol.lerith-, Powers- oder einem ähnlichen Verfahren zu speichern. Nach diesen, Verfahren werden die; Nachrichten. durch Lochung bestimmter Kartenfelder in den Karteikarten gespeichert und die Karteikarten: mit einer Nummern- oder Buchstabenlochung versehen, nach der die Kauten maschinell aussortiert werden können.
  • Ein, bekanntes manuelles Sortierverfahren für Karteikarten beruht auf Schlitzlochungen, die im oberen; Rand. der Karteikarte angeordnet werden. Jede Lochung ist einem: bestimmten, Nachrichteninha;lt zugeordnet und wird aufgeschlitzt, wenn; die Kmteikazte kennen: diesbezüglichen Nachrichteninhalt enthält. Mittels einer Sortiernadel, die durch die Lochungen durchgeführt wird, kann man aus einem Stapel von Kairteikarten die gesuchten Karten herausheben, während die nicht gewünschten Karten im Stapel verbaledben, da ihre Lochungen; aufgeschlitzt sind und sie vom der beim Herausheben nicht erfaßt werden. Durch Anordnung von: mehreren Loichzeilen werden gemäß der Koimbinatoirik die Soartiermöglichkeiten vergrößert.
  • Es ist auch eine Kodeu;mwandeleinrichtung bekannt, mit der man den für Hollerithkarten oder ähnliche Nachrichtenspeicher angewendeten, für telegrafische Übertragung ungeeigneten Kode in einen für telegrafische Übertragung .geeigneten Kode umwandeln kann.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Speicherstreifen für telegrafische Übertragung, insbesondere ein. Lochstreifen, dadurch für die Anwendung vorn Mitteln der Sortiertechnik geeignet gemacht, daß er als. Kairteikarte auf ein voirz.wgs:weise einheitliches Maß begrenzt und. außer- dem; vorzugsweise in Schrittgruppen nach denn; Fernschreibkode gespeicherten Fernschreibzeichen mit zusätzlichen Markieirungen.. für Sortierzwecke versehen ist.
  • Auf diese Weise können aus einer Vielzahl -von Speicherstreifen der angegebenen Art durch Saartiermittel bestimmte Speicherstreifen *herausgegriffen und, die; darin gespeicherten Nachrichtentelegrafisch weitergeleitet werden, umgekehrt können telegrafisch empfangene Nachrichten, soifoart sortiert und die siie enthaltenden Speicherstreifen karteimäßig abgelegt werden.
  • Die Erfindung isst auf Speicherstreifen mit beliebiger Speicherungsart anwendbar, also, nicht nur auf Lochstreifen; der im Fernschreibabetrieb@ üblichen Art, sondern auch auf Speicherstreifen mit andersartiger mechanischer, optischer, magnetischer oder elektrischer Speicherung.
  • Besonders vorteilhaft ist bei Speicherstreifen für telegrafische Übertragung eine einheitliche Länge des Speicherstreifens., wenn sie gleich der für die Speicherung einer vollen Blattschreiberzeile (6g Zeichen) erforderlichen Länge oder einem Vielfachen dieser Länge gewählt isst, denn bei dieser Länge isst auch. bei Zusarnmenairbeit von Blattschreibern und Streifensendern eine einwandfreie Übertragung gewährleistet, da keine zusätzlichen Kommandos für Wagenrücklauf und Zedlenvoirschub. außer den. für Blattschreiberbetrieb, ohnehin erforderlichen gegeben werden müssen.
  • Zur vorteilhaften Durchführung der Erfindung kann:, wenn auch für die Soartiermarlcierungen Lochungen angewendet werden, der im Fernschreibebetrieb übliche Lochstreifen verbreitert ausgeführt sein, vorzugsweise jedoch unter Beihehaftung der normalen Lochabstände der Fernrschreibilaachstreifen. Diese Verbreiterung des: Fernschreiblachstreifens gestattet eine Unterteilung des. Lochstreifens in ein Feld für Soirtiermarkierungen und ein zweites. Feld; für die zu speichernden Fernschreibzeichen.
  • Eine Verbreiterung des Speicherstreifens kann auch mit Vorteil zu dein Zweck angewendet werden, größere, Nachrichteninhalte, die sich in einer Lochzeile begrenzter. Länge nicht unterbringen lassen, auf mehrern nebeneinander verlaufende Zeilen aufzuteilen und dementsprechend die Breite des Speicherstreifens. mindestens gleich einem Vielfachen, der für eine Zeile von FeTnschreibzeichen erfoirdcrlichen Breite zu bemessen. Diese Speicherung der Nachrichten in mehreren Zeilen gestattet eine besonders. übersichtliche Anordnung der zu speichernden Nachrichten und gestaltet dem Feris.chreiiblochstreifen sehr vorteilhaft zur Ablage ads soirtierfähüge Ferischreiblochkaxte.
  • Zur der Erfindung werden: die Aufzenchnungs- und. Ahtastgeräte für Ferischrenbzeichen,, insbesondere- Hand- oder Empfangslacher und Lochstreifensender, zur Herstellung bzw. zur Abtas,tung der erfindungsgemäß verbreitert ausgeführten Speicherstreifen mit einer verbreiterten Streifenführung versehen, die im Fall mehrzeiliger Aufzeichnung auch gegenüber der Losch- bzw. Ab:-tas:teinrichtung beweglich ausgeführt sein muß.
  • Der soirtierfähige Lochstreifen für fernschriftliche Übertragung ist gemäß seiner Ausführung als Karteikarte für eine beliebig oft wiederholbare 'Wiedergabe der gespeicheirten Nachricht bestimmt und wird daher vorteilhaft aus einem dafür geeigneten Werkstoff, beispielsweise Kartonpapier, ausgeführt.
  • Erfindungsgemäß kann der Speicherstreifen für telegrafische Übertragung zur automati.schen Sortierung. vorteilhaft mit der üblichen Ziffernoder, Buchs:taben:markierung für Sortier- oder Buchungsmaschinen oder mit mechanischen, magnetischen oder optischen abtastbaren Markierungen versehen werden, durch die in. der Soirtiermasohine Hebelmechanismen oder Kontakte zur Soirtieerun:g gesteuert werden.
  • Weitere Merkmale gehen aus den in. Fig. i bis 3 dargestellten Ausführungsbeispielen hervor. In der Zeichnung zeigt Fig. i den bekannten endlosen Fernschreiblochstreifen, Fig. z eine erfindungsgemäß ausgeführte soirtierfähige Fernschreiblochkairte mit einer Textspeicherung in einer Zeile; Fig. 3 eine erfindungsgemäße Ausführung einer soirtierfähigen Fernschreiblochkarte mit einer Textspeicherung in mehreren Zeilen:, bei der die Soirtierlochungen und die Fernschreiblochungen, wie in Fig. z beschrieben, ausgeführt sind.
  • In Fig. a ist eine gemäß der Erfindung ausgefiihite soirtierfähige Fernschreiblochkarte i dargestellt. Sie enthält einerseits die gespeicherte Nachricht im Kartenfeld 2 in Form der Lochungen 3, die zweckmäßig in der für Fernschreiblochstreifen üblichen Verteilung und Größe ausgeführt sind, andererseits im Kartenfeld 4. zusätzliche, für Sortierzwrecl;e angeordnete Markierungen 5, die beispielsweise am oberen Rand der FernschTeiblochkarte und in Form von Lochungen angeordnet sind. Zwischen den Loichungen 6, die in bekannter Weise dem gleichmäßigen Voirschub, der Fernschreiblochkarte dienen" kann noch, wie dargestellt, zusätzlich der Klartext der gespeicherten. Nachricht aufgezeichnet sein.
  • Bei einer Anoirdnung der Sortiermarkierungen nach. Fig.2, alsoi in Form einer Doppel:lochz:eile, ergeben sich für jedes Lochpaar drei So,rtiermüglich:kenten, indem entweder beide Lochungen 5a und 5b oder nur die Lochungen 5a oder keine Lochungen aufgeschlitzt werden. Zwei dieser drei Möglichkeiten sind durch die Einschnitte 4ä und 4ab im Kartenfeld 4 dargestellt. Bei einer Länge. der sortierfähigen Fernsch:re!iblo,chkart:e, die der Länge einer Blattschreib :rzeile (69 Zeichen) und einem wie in diesem Beispiel gewählten Abstandsverhältnis vom: Nach irichtenlochung zur Sortierlochung von 2,54 : 6 = o,42 entspricht, würde die Möglichkeit vorhanden sein, 69 mail 0,42, also, ungefähr 2 9 Sortierlochungen anzuordnen. Da eine Doppellochzeile pro" Lo@chpaair, wie schon, beschrieben, drei Soirtiermöglich:keiten bietet, würde die Kartei in, 3 X 29 = 87 Gesichtspunkte unterteilharr sein.. Die Unterteilbarkeit der Kartei würde sich selbstverständlich bei doppelter Länge der Lochkarte verdoppeln.
  • Die Anwendung der Erfindung soll noch durch ein Beispiel veranschaulicht werden.. Bei eineu Volkszählung werden die. einzelnen. Einwohner karteimäßig in einzelnen Bezirken erfaßt. Von diesen Bezirken müssen listenmäßige Aufstellungen an. Zentralstellen. weitergegeben werden:, gleichzeitig müssen in der Zentralstelle Duplikate der Karteikarten vorhanden sein., um spätere. Kontrollen zu ermöglichen. Bei Anlage einer Fernschreiblo,chka:rtei in den einzelnen Bezirksstellen ist es jederzeit möglich, einzelne Gruppen, z. B. Berufsgruppen oder Branchen des Einzelhandels, fernschriftlich an die, Zentralstelle durchzugehen, ohne einen besonders ins Gewicht fallenden Mehraufwand an Zeit und Arbeit, wobei in der Zentrale einerseits auf einem Blattschreiber sofoirt die Listen geschrieben werden und, andererseits in einem erfindungsgemäß ausgebildeten Streifenschreiher mit Sta.nzvoirrichtung sofort das, Duplikat der Fernschreiblochkarte 'hergestellt wird. Umgekehrt können von der Zentrale aufs Anfragen von Nebenstellen sofort fernschriftlich biea:n.two:rtet und im Bedarfsfall in beliebigen Nebenstellen Duplikate der in, der Zentrale vorhandenen Unterlägen fernschriftlich hergestellt werden.

Claims (13)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Speicherstreifen für telegrafische Übertragung, insbesondere Lochstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß er in seiner Länge, auf ein vorzugsweise einheitliches, Maß begrenzt und außer den. voTzugsweisiei in( Schrittgruppen nach dem Fernschreibkode gespeicherten Ferns,ch@re:ibzeichen mit zusätzlichen Markierungen für Soirtie@rzwecke versehen ist.
  2. 2. Speicjherstreifen nach Anspruch i, dadurch: gekennzeichnet, da; :ß die Länge des Streifens mindestens: gleich der für die Speicherung der Zeichen einer vollem. Blattschreibe.rzeile (69 Zeichen) erforderlichen. Länge oder einem Vielfachen dieser Länge ist.
  3. 3. Speicherstreifen nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er gegenüber der im Fernschreibbetrieb üblichen Lochstreifenausführung verbreitert ausgeführt ist, vorzugsweise jedoch unter Beibehaltung der normalen Lochabstände der Fernschreiblochstreifen.
  4. 4. Speicherstreifen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Streifens für die Speicherung von Fernschreibzeichen in mehreren Zeilen mindestens gleich einem Vielfachen .der für eine Zeile von Fernschreibzeichen erforderlichen Breite ausgeführt ist.
  5. Speicherstreifen nach Anspruch i bis dadurch gekennzeichnet, daß er gegenüber der im Fernschreibbetrieb üblichen Papierausführung aus für Sortierzwecke geeignetem Werkstoff, insbesondere Kartonpapier, ausgeführt ist.
  6. 6. Speicherstreifen nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Markierungen für Sortierzwecke am Rande neben den Fernschreibmarkierungen angeordnet sind.
  7. 7. Speicherstreifen nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er mit mechanisch abtastbaren Markierungen, vorzugsweise Lochungen, für Sortierzwecke versehen ist. B.
  8. Speicherstreifen nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er mit magnetischen Markierungen für Sortierzwecke versehen ist.
  9. 9. Speicherstreifen nach Anspruch i bis 6. dadurch gekennzeichnet, d@aß er mit optischen Markierungen für Sortierzwecke verstehen ist. io.
  10. Speicherstreifen nach Anspruch i bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß er mit von Sortierungs- oder Buchungsmaschinen abtastbaren Markierungen für Sortierzwecke versehen ist. i i.
  11. Speicherstreifen nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die gespeicherten Fernschreibzeichen zusätzlich in Klartext aufgezeichnet sind. i2.
  12. Aufzeichnungsgerät für Fernschreibzeichen, insbesondere Hand- oder Empfangslocher, zur Herstellung von Speicherstreifen nach Anspruch 3 oder 4., dadurch gekennzeichnet, daß bei normaler Ausführung der Stanzorgane eine verbreiterte und für mehrzeilige Aufzeichnung gegenüber der Locheinrichtung bewegliche Streifenführung vorgesehen ist. 13. Abtastgerät für Fernschreibzeichen, insbesondere Lochstreif ensender, zur Abtastung von Speicherstreifen nach.
  13. Anspruch 3 oder q., dadurch gekennzeichnet, daB bei normaler Ausführung der Abtastorgane eine verbreiterte und für Abtastung mehrzeiliger Aufzeichnungen gegenüber der Abtasteinrichtung bewegliche Streifenführung vorgesehen ist.
DES32855A 1953-03-31 1953-03-31 Speicherstreifen fuer telegrafische UEbertragung Expired DE928177C (de)

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DE (1) DE928177C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192862B (de) * 1961-11-02 1965-05-13 Dr Fritz Friedl Als Schlitzlochkarte verwendbare Maschinenlochkarte

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1192862B (de) * 1961-11-02 1965-05-13 Dr Fritz Friedl Als Schlitzlochkarte verwendbare Maschinenlochkarte

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