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DE1048943B - Einrichtung zum Umwandeln von Impulskombinationen in Bewegungsgroessen - Google Patents

Einrichtung zum Umwandeln von Impulskombinationen in Bewegungsgroessen

Info

Publication number
DE1048943B
DE1048943B DES52288A DES0052288A DE1048943B DE 1048943 B DE1048943 B DE 1048943B DE S52288 A DES52288 A DE S52288A DE S0052288 A DES0052288 A DE S0052288A DE 1048943 B DE1048943 B DE 1048943B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
punch
tape
mask
lamps
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES52288A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Salchow
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DES49035A external-priority patent/DE1006885B/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES52288A priority Critical patent/DE1048943B/de
Publication of DE1048943B publication Critical patent/DE1048943B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L21/00Apparatus or local circuits for mosaic printer telegraph systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Input From Keyboards Or The Like (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung der Einrichtung zum Umwandeln von Impulskombinationen in Bewegungsgrößen mittels photoelektrisdier Abtastung zur Einstellung eines Zeichenschreibers bei Eintritt von Kongruenz nach der Patentanmeldung S 49035 VIII a/21 a1.
Die Zusatzerfhiduing ist dadurch gekennzeichnet, daß die durchsichtigen Teile eines Zeichenträgers, z. B. die Löcher eines Lochstreifens oder die transparenten Stellen eines Filmbandes, als Lichttore dienen.
Die Erfindung ist nachstehend in mehreren Beispielen beschrieben.
1. Beispiel
Ausfuhruingsbeispiel der Übertragung der Lochschrift in die Schreibmaschine
Nach der Hauptpatentanmeldung ist vor eine Lampe eine Reihe von sehaltbaren Lichttoren gesetzt. Dort ist angenommen, daß die Ausgangsschrift vorzugsweise magnetisch bzw. photoelektrisch abzufühlen ist. Beim Lochstreifen dagegen sind seine Löcher unmittelbar als Lichttore verwendbar. Wenn der Einrichtung die Aufgabe gestellt ist, ausschließlich Lochschrift vom Streifen in die Schreibmaschine zu übertragen, braucht hinter dem Streifen bloß eine einfache Lampe angeordnet zu sein, die während des Abfühlvorganges dauernd leuchtet. Das Bilden der strahlenden Impulskombinationen besorgt der Lochstreifen selbst. Und weil zwischen ihm und der Maskensdheibe (Drehscheibe) jede Mechanik fehlt, ist der. technische Aufwand bedeutend geringer als bei den bekannten Einrichtungen.
Der Lochstreifen' der Einrichtung der Erfindung ist auf die eingeführten Lochstreifen (Fernschreiber, Telesetter) abgestimmt, so daß auch, diese statt seiner für jene tauglich sind. Die unterschiedlichen Kombinationssysteme (Fernschreiber: 5er-Kanal = 5 Löcher, Telesetter: 6er-Kanal) bedingen allein verschiedene Maskenscheiben, die sich bequem tauschen lassen.
2. B e i s ρ i el
Ausführungsbeispiel für die Übertragung
von Fleckschrift in die Schreibmaschine
Der Mikrofilm hat den Nachteil, daß bestimmte Teile des gespeicherten Schriftgutes schwer auffindbar sind. Für ihn passen ebenfalls die für den Lochstreifen vorgeschlagenen Mittel zum Wandeln seiner Lochschrift in Normal schrift.
Gemäß Abb 9 sind auf dem Film 11 die Löcher des Lochstreifens durch die Klarstellen 12 ersetzt. Die Flecke 13 entsprechen den Papierstegen zwischen den Einrichtung zum Umwandeln von
Impulskombinationen in Bewegungsgrößen
Zusatz zur Patentanmeldung S 49035 VIII a/21 a.1
(Auslegesdirift 1 006 885)
Anmelder:
Willy Salchow,
Reinfeld (Holst.), Carl-Harz-Str. 43
Willy Salchow, Reinfeld (Holst.),
ist als Erfinder genannt worden
Löchern. Das einfachste Mittel zum Kennzeichnen des Films ist die Matrize 14 (Abb. 10), die zum Kennzeichnen (Kopieren) des Films bestimmt ist. Zum Lesen (späteren Herbeiführen der Kongruenz)
as muß sie laut Abb. 11 negativ sein.
Das Startzeichen 9 muß auf dem Film abseits der Bildchen sein, weil die meist negativen (dunklen) Mikrobilder während des Durchlaufs leicht zu unerwünschter Kongruenz führen.
3. Beispiel
Ausführungsbeispiel für das gekuppelte direkte
Schreiben und für das Schreiben mit Lochstreifen
Diese Aufgabe zählt zu den häufigen im Schrifttumsverkehr, z. B. beim Fernschreiben. Während die Finger den Text mit der .Schreibmaschine auf ein Papierblatt tippen, wird selbsttätig der für das Telegraphieren od. ä. bestimmte Streifen mi.tgelocht. Die Einrichtung der Erfindung löst das bisher umständlich bewältigte Problem auf die einfachste Weise.
In der Hauptpatentanmeldung ist vorgeschlagen, mit den Tasten bzw. mit dem Lochstreifen mechanische Lichttore kontaktelektrisoh zu steuern. Die dort erstrebte Wirkung ist mit den in der Zusatzerfindung empfohlenen Mitteln mit bedeutend geringerem Aufwand erzielbar.
Die zentrale Lichtquelle der Hauptpatentanmeldung ist gemäß Abb. 1 zu so viel Lampen aufgeteilt, wie das Steuern der Vorrichtung beansprucht.
Jeder Lampe 15 ist ein Lichtleiter 16 zugeteilt, der ihr Licht mittels Totalreflexion zu einem der Löcher des Streifens 5 führt (Abb. 1 und 2). Von hier wandert es weiter durch die Zusatzleiter 17 zur Drehsos 730/18?
scheibe 18, deren maskenfreie Stellen 19 es durch die Blende 21 auf die Photozelle 4 strahlen lassen. Gelangt eine Maske 20 in den Strahlengang, tritt Kongruenz und damit der von der Hauptpatentanmeldung . bekannte Steuervorgang ein.
Soll die Vorrichtung nicht mit dem Lochstreifen, sondern durch eine Tastatur gesteuert werden, sind die Mittel der Abb. 4 bis 6 zu verwenden.
Über der Wanne 22 mit den mäanderförmig ausgebildeten Kanälen 23 α bis 23 g, die mit einer kontaktfreundlichen Masse, z. B. Graphit, gefüllt sind, schweben die Tasten 24 mit den Kontaktkuppen 25. Beim Drücken einer Taste werden von ihren Kontaktkuppen 25 die diesen zugewiesenen Stromkreise 23 zu den Lampen 15 geschlossen. Es leuchten dann die verschiedenen Lampen kombinationsgerecht auf. Es entspricht also die in ihrer Kammer 32 strahlende Lampe 15 einem Loch im Streifen 5. Der nachfolgende S teuer Vorgang verläuft wie beim oben beschriebenen Lochstreifeneinsatz und der Hauptpatentanmeldung gemäß.
4. Beispiel
Ausführungsbeispiel, für das gemeinsame Schireiben und Lochen
Die Maskenscheibe 18 ist durch die Achse 26 mit der Lochersteuerungsscheibe 27 . fest verbunden (Abb. 1 und 3), die an ihrer Unterseite mit den Nocken 28 besetzt ist. Beim Heben des Lochers 29, in dem der Streifen 5 läuft, halten die Nocken 28 die Stanzstempel 30 zurück, womit der Streifen 5 die von der Maskenscheibe 18 eingestellte Lochkombination erhält.
Am Rand ist die Lochersteuerungsscheibe 27 mit den Typen 31 (Abb. 1 und 3) ausgerüstet, die beim Lochstanzen auf dem Streifen 5 die seinen Lochzeilen entsprechenden Buchstaben oder Ziffern prägen, so daß der Streifen ohne Beherrschung seiner Lochschrift lesbar ist.
5. Beispiel
Ausführungsbeispiel der Übertragung der Lochschrift eines Streifens in die Schreibmaschine und des gleich- 4-zeitigen Mitlochens eines zweiten Streifens
Die Einsrichtung stellt den Streifen mit Lochschrift und Narmalsdhrift am Rande bei Benutzung der Maskenscheibe durch Tastensteuerung (Abb. 4 bis 6) in numerisch-progressiver Abfühlfolge gemäß der Hauptpatentanmeldung her.
Solange mit demselben Kombinationssystem auszukommen ist, steht die Achse 26 (Abb. 2 und 3) vorteilhaft senkrecht, so daß Typenrad 32, Maskenscheibe 18, Lochersteuerungsscheibe 27 und nicht dargestellte Schaltscheibe übereinanderzuliegen kommen. Diese Anordnung erlaubt eine gedrungene Bauweise. Die beiden Lochstreifen (Mutterstreifen 5 zum Diktieren und Tochterstreifen 55 zum Registrieren laut Abb. 7) laufen links und rechts der Achse .26. Die Gesamtkonstruktion der Maschine und ihre Einzelheiten sind nicht Gegenstand dieser Anmeldung.
6. Beispiel
Ausführungsbei spiel des Übersetzens von Lochschriftkombinationen verschiedener Systeme
. Es wird zum Exempel gefordert, von dem vom Fernschreiber empfangenen Lochstreifen nach dem 5-Kanal-System einen 14-Kanäl-*Streifen zu formen.
Die Arbeit des Setzers wird zunehmend vom schmalen Lochstreifen übernommen. Mit Hilfe eines solchen Streifens ist vom Aufsatz einer Fachzeitschrift ein Faksimile bequemer und werkgerechter als mit der Photokopie gemacht. Doch da zu dieser Aufgabe auch das Suchen der gewünschten Textstelle gehört, ist das Übersetzen von einem Streifen zum anderen nicht zu umgehen. Im übrigen hat aus organisatorisdhen Gründen der Telesetterstreifen in der Druckerei zu bleiben, während der von ihm übersetzte Streifen der Erfindung in die Obhut der zuständigen Redaktion gelangt.
Das Übersetzen fremder Lochstreifen bedingt die leichte Au'swechselbarkeit der Maskensoheibe und der Lochersteuerungsscheibe, die ja den anderen Kombinationssystemen angepaßt sein müssen. Dann eignet sich wegen der bequemeren Zugänglichkeit zu den zu tauschenden Teile die waagerechte Anordnung der Achse 26 laut der Abb. 8 besser. Aus der Scheibe 27 wird die Lochsteuertrommel 34.
Fremde Lochstreifen enthalten oft Zusätze, die der Streifen der Erfindung nicht benötigt. Wenn die Maskensciheibe für solche Zusatzlochkombinationen des Muitterstreifens nicht hergerichtet ist, wird bei ihrem Kreisen das betreffende Zeichen weder geschrieben noch im Tochterstreifen gelocht, während der Mutterstreifen auf die nächste Lochzeile geschaltet wird.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Uni wandeln von Impulskombinationen in Bewegungsgrößen mittels photoelektrischer Abtastung zur Einstellung eines Zeichenschreibers bei Eintritt von Kongruenz zwischen den Masken einer rotierenden Maskenscheibe und einer Reihe von beliebig schaltbaren Lichttoren nach Patentanmeldung S 49035 VIII a/21 a1, dadurch gekennzeichnet, daß die durchsichtigen Teile eines Zeichenträgers, z. B. die Löcher eines Lochstreifens oder die transparenten Stellen eines Filmbandes, als Lichttore dienen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dar Maskenscheibe (18) zugeordnete Lichtquelle zu Einzellampen (15) in der Zahl der vorkommenden1 Impulsstellen (Kanäle) aufgeteilt ist, und zwar so, daß die Einzellampen für die verschiedenen Impulskombinationen beliebig schaltbar sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch alphabetisch od. dgl. geordnete Tasten (24) mit Kontaktstellen (25), die nach den ihnen zugeteilten Werten 'über Kontaktbahnen (23) Stromkreise zu den Impulslampen (15) schließen.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbahnen mäanderförmig angeordnet sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch Lichtführungen (16, 17) zwischen den Impul'slampen (15), den maskierenden Mitteln (5, 18, 25) und der Photozeile (4), die nach dem Prinzip der Totalreflexion geschaltet sind.
6. Eiörichtunig nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der unmittelbar maskierende Lochstreifen (5) und die Maskenscheibe (18) das
.. Licht der Impulslampen (15) durch dieselben Führungen (16) erhalten (Abb. 1 und 2).
7. Einrichtung nach Anspruch 2, 3, 5 und 6, gekennzeichnet durch eine Anordnung in Abschirmkammern (32), ■ in denen ' ihnen Liehttorklappen ■ (35) vqrgeordnet sind;" die der Hauptpatentartmel-
dung gemäß magnetisch (36) gesteuert werden (Abb. 1 und 2).
8. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Maskenscheibe (18), die sich und eine mit ihr axial verbundene Lochersteuerungsscheibe (27) drehend durch Kongruenz auf die vom Mutterlochstreifen (5) empfangenen Befehle einstellt und damit einen geeigneten Mehrfachlocher (29) in eine Stellung bringt, in der seine Lochstempel (30) den Tochterlochstreifen (55) mit der der Mutterlochung gleichwertigen Lochung in einem anderen Impulskombinationssystem versehen (Abb. 1, 3 und 7).
9. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Maskenscheibe (18), die sich und mehrere mit ihr axial verbundene Lochersteuerungstrommeln (34) drehend durch Kongruenz auf die von einer Tastatur (Abb. 2 bis 7) und einer mit dieser elektrisch gekuppelten Lampenbatterie (Abb. 1 und 2) empfangenen Befehle einstellt und damit mehrere geeignete Mehrfachlocher in eine Stellung bringt, in der ihre Lochstempel mehrere Streifen mit Lochungen verschiedener Impulskombinationssysteme versehen (Abb. 8).
10. Einrichtung nach Anspruch 1, 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochsteuerungsscheibe (27) od. dgl. neben ihrem Steuermittel (28) für den Locher (29) einen Kranz mit Typen (31) zum Bedrucken des Lochstreifenrandes mit Klarschrift trägt (Abb. 3).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES52288A 1956-06-12 1957-02-11 Einrichtung zum Umwandeln von Impulskombinationen in Bewegungsgroessen Pending DE1048943B (de)

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DES52288A DE1048943B (de) 1956-06-12 1957-02-11 Einrichtung zum Umwandeln von Impulskombinationen in Bewegungsgroessen

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DE (1) DE1048943B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135517B (de) * 1959-07-24 1962-08-30 Smith Corona Marchant Inc Einrichtung zum Empfang von elektrischen Telegrafie-Signalgruppen, die die Nachricht in codierter Form darstellen, und zu deren Aufzeichnung auf einem streifenfoermigen Aufzeichnungstraeger
DE1255361B (de) * 1962-12-12 1967-11-30 Nat Res Dev Optische Abtasteinrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135517B (de) * 1959-07-24 1962-08-30 Smith Corona Marchant Inc Einrichtung zum Empfang von elektrischen Telegrafie-Signalgruppen, die die Nachricht in codierter Form darstellen, und zu deren Aufzeichnung auf einem streifenfoermigen Aufzeichnungstraeger
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