[go: up one dir, main page]

DE898260C - Apparat, insbesondere elektrischer Feuermelder - Google Patents

Apparat, insbesondere elektrischer Feuermelder

Info

Publication number
DE898260C
DE898260C DEM12285A DEM0012285A DE898260C DE 898260 C DE898260 C DE 898260C DE M12285 A DEM12285 A DE M12285A DE M0012285 A DEM0012285 A DE M0012285A DE 898260 C DE898260 C DE 898260C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sensor
fire alarm
contact element
contact
alarm according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM12285A
Other languages
English (en)
Inventor
Henning Mollenberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE898260C publication Critical patent/DE898260C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B17/00Fire alarms; Alarms responsive to explosion
    • G08B17/06Electric actuation of the alarm, e.g. using a thermally-operated switch

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fire-Detection Mechanisms (AREA)

Description

  • Apparat, insbesondere elektrischer Feuermelder £--xlj Die Erfindung betrifft einen wärmeempfindliche#n Apparat, insbesondere einen elektrischen Feuermelder.
  • Es sind Feu-ermelder bekannt, deren Hauptbestandteilie eine dicke Metallstange und ein dünner Metalldrah,t sind, welche nebeneinander in geringern gegenseitigem Abstand liegen und an den Enden aneinander befestigt sind. Der Metalldraht, welcher von einer Feder in Spannung gehalten wird, steht mit einem beweglichen Kentaktorgan in Verbindung, das unter gewissen Bedingungen Kontakt mit einem zugehörigen, festen Kontaktorgan schließen kann, Bei einer langsamen Erhöhung der Temperatur der Umgebung werden sowohl die dicke Metallstange als auch der dünne Metalldraht sich gleich schnell ausdehnen, und der bewegliche Kontakt wird niicht dazu kommen, den festen Kontakt zu berühren, weil eine Ausdehnung des Metalldrahtes im wesentlichen durch eine erhöhte, durch die Ausdehnung der Metallstange hervorgerufene Spannung aufgehoben wird. Eine plöt#z1.iche Erhöhung der Temperatur der Umgebung bewirkt dagegen eine schnellere Ausdehnung des dünnen Metalldraht-es als der dicken Meitallstange, die eine größere Wärmekapazität hat, und infolge der Einwirkung der Feder auf den Draht wird der elektrische Kontakt geschlossen.
  • Feuermelder dieser Art können sehr empfindlich gemacht werden., so daß sie gegenüber einer geringen, jedoch schnellen Temperatursteigerung reagieren. Indessen hat es sich gezeigt, daß die bekannten Feuermelder dieser Art nicht. zuverlässig,sind, und da Zuverlässigkeit gerade die erste Bedingung ist, die an einen Feuermelder gestellt wird, weil er ja in Hinblick auf eine Situation, die sehr lange nach der Aufstellung des. Apparates eintreten kann, aufgestellt wird., hat dieser bekannte Feuermelder trotz seiner Verwendung während eines halben Jahrhunderts in der Praxis keine große Ausbreitung gefunden. Eine Ursache der Unzuverlässigkeit dieses bekannten Feuermelders kann sein, daß der dünne Draht sich im Laufe der Zeit entweder so. viel streckt, daß der Kontakt geschlossen wird, oder auch nur so viel, daß die Empfindlichkeit geändert wird und nicht mehr der ursprünglichen Justierung entspricht. Es sind diese Mängel, die Anlaß zur Abgabe unrichtiger Meldungen geben können., die die Aufmerksamkeit gegenüber Fällen, wo eine Meldung von einem solchen Differentialmelder aus von Wichtigkeit sein kann, abschwächen. Daß der bekannte Melder kein Signal abgibt, wenn wirklich Grund dafür ist, kann darauf zurückzuführen sein, daß der Kontaktdruck wegen der begrenzten, Federbelastung, der der dünne Draht ausgesetzt w-eirden kann, nicht genügend groß gemacht werden kann, um eine sichere Kontaktschlsießung stattfinden zu lassen. Im Laufe der Zeit können die Kontakte nämlich beschmutzt werden, z. B. durch Spinngewebe, und da sie nicht ständig in Gebrauch sind, wie dies z, B. bei kelaiskontakten einer Telefonzentrale der Fall ist, besteht die sehr große Gefahr, daß sie versagen, wenn sie wirklich in. Tätigkeit treten sollen.
  • Ferner sind Feuermelder bekannt, die aus einer Kombination aus einerseits einer durch eine geriffelte Membran geschlossenen, mit Luft gefüllten Dose, durch welche Luft mit begrenzter Geschwindigkeib durch eine Öffnung entweichen kann, andererseits aus, einem Kontaktthermotneter besteht. Die Dose soll als, Diffeirentialmelder und das Kontaktthermometer als Maximalmelder wirken; aber die Empfindlichkeit des Differeneiahnelders ist gering, weil die Luft nur langsam erwärmt wird, und seine Stabilität ist auch gering, weil seine Tätigkeit von der Öffnung abhängt, durch -welche die Luft abströmen soll. Diese Öffnung kann im Laufe der Zeit leicht durch Schmutz verstopft werden, und die Regelung ihrer Größe bildet daher ein schwieriges Problem.
  • Man hat daher andere Wege zur Herstellung von Feuermeldern eingeschlagen, und die heutzutage verwendeten Feuermelder arbeiten nach anderen Prinzipien.
  • Durch die vorliegende Erfindung strebt man die Herstellung eines Apparatetsz an, der sich durch Zuverlässigkeit und groß,a Empfindlichkeit auszeichnet, ohne die Mängel der bekannten Feuerm-elder zu haben. Die Erfindung betrifft einen Apparat der vorerwähnten Art:, d. h. einen Feuermelder, zur Angabe plötzlicher Temperaturschwingungen und von der Art, die Werkstoffstücke verschiedener Wärmekapazität, einen starken Trägeir mit größter Wärmekapazität und einen nachgiebigen Fühler mit kleinster Wärmekapazität umfaßt und wo der quer zur Längsrichtung kraftbeeinflußte Fühler an zwei in gegenseitigem Absband liegenden Stellen in fester Verbindung mit dem Träger und an einem oder mehreren dazwischenlicgenden Punkten in mechanischer Verbindting mit einem elektrischen Kontaktorgan, das Kontakt mit einem anderen elektrischen Kontaktorgan schließen. kann, ist. Das, was in erster Linie diesen neuen Apparat kennzeichnet ist, daß der Fühler, d. h. das Werkstoffstück mit kleinster Wärmekapazität, aus mindestens einem bandförmigen Körper, vorzu 'gs-#veise aus Aluminium, gebildet ist-, Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß es möglich ist, durch diese Konstruktion die an: dem bekannten Feuermelder dieser Art haften-den Mängel unter Beibehaltung oder sogar Erhöhung der Empfindlichkeit zu beseitigen. Die Erhöhung der Empfindlichkeit ist inerster Linie dem zuzuschreiben, daß das Verhältnis zwischen dem Raumgehalt, und der Oberfläche des Fühlers bei einem Band vorteilhafter ist als bei. einem Draht oder einer Stange.
  • Der Träger und der Fühler können mit verschiedenen Zwecken vor Augen aus je ihrem geeigneten Werkstoff bestehen, jedoch in einer zweckmäßigen Ausführungsform nach der Erfindung bestehen sie aus Werkstoff mit dein gleichen Ausdehnungskoeffizienteii, z. B. beide aus Aluminium.
  • Der Apparat nach der Erfindung kann vorteilhaft als, ein Apparat zum Registrieren von Wärmestrahlung geformt werden. In Rücksicht hierauf kann die Oberfläche des Fühlers nach der Erfindung mindestens an den Teilen, die während des Betriebs einer zu indizierenden Strahlung ausgesetzt sind, zum Absorbieren. dieseer Strahlung eingerichtet sein. Wenn der Apparat nach der Erfindung als Feuermelder angewendet werden soll, muß die- Oberfläche desi Fühlers dagegen mindestens an den Teilen, die derart liegen, daß sie während des Betriebs einer Strahlung, besonders infraroter Strahlung, ausgesetzt werden können" reflektierend sein, so daß die Wärmestrahlung ohne merkbare Erwärmung des Fühlers reflektiert wird. Hierdurch werden irrtümliche Meldungen, die z. B. daher stammen, daß Sonnenstrahlen den Melder treffen, vermieden.
  • In einer zweckmäßigen Ausführungsform des Feuermelders nach der Erfindung wird der handförmige I#,'-örper, der den Fühler bildet, an d,-ii Enden des Bandes von in fester Verbindung mit dem Träger stehenden Greiforganen festgehalten, von welchen wenigstens das: an dem einen Ende des Bandes liegeuide eine Spannorgan zur Einstellung der mechanischen Spannung des Fühlers ist. Die Anwendung des Spannorgans erleichtert die Justierung des Feuermelders-.
  • Der Fühler kann auf verschiedene, Weisen im Verhältnis zum Träger montiert werden; eine besonders zweckmäßige Konstruktion, die -nur verhältnismä.ßig wenig Platz einnimmt, wird erreicht, wenn der Fühler sein-. breite Fläche dem Träger zukehrt und mit dieser Fläche gegen ein Transmis#sionsorgan, anliegt, dessen Anlagefläche gegen den Fühler sich über einen wesentlichen Teil der Breite des bandförinigen Fühlers'erstreckt und das zur Überführung der quer zur Längsrichtung des Fühlers gehenden Bewegungen auf das elektrische Kontaktorgan eingerichtet ist.
  • Der Fühler kann allein von der Schwerkraft beeinflußt --ein, besonders vorteilhaft ist es jedoch, eine Konstruktion anzuwenden, bei welcher das Transmissionsorgan des Fühlersi von. einer Federkraft in Richtung gegen den Fühler beeinflußt ist. Das TransmissiGnisorgan kann an seinem freien Ende das, bewegliche Kontaktorgan tragen, das mit dem zugehörigen festen Kontaktorgan zum Schließen und Unterbrechen eines Stromkreises zusammenarbeitet. Das feste Kontaktorgan kann zur Einstellung der Empfindlichkeit des Melders einstellbar sein.
  • Um eine Meldung zu erhalten selbst in dem Falle, wo, die Temperatur mit so geringer Geschwindigkeit wächst, daß der Differentialmelder nicht in Tätigkeit tritt, und wo die Temperatur in dieser Weise über einen. maximal zuverlässigen Wert ansteigt, wird nach der Erfindung in den Stromkreislauf des Fühlerkantaktes ein weiteres Kontaktorgan eingeschaltet, das in fester Verbindung mit dem Träger ist, undein im Verhältnis zu diesem festen, Kontaktorgan, bewegliches Kontaktorgan, das gegen eine Federkraft gegen das feste-Kontaktorgan mittels eines, Schmelzkörpers, der in der Bahn des beweglichen Kontaktorgans: liegt, gepreßt gehalten wird. Durch diese Konstruktion kann man eine siichere Meldung bei einer genau festgesetzten Temperatur erzielen, da es leicht isti, die Masse des, Schmelzkörpers so zu bemessen, daß er konstant wird und nicht, -wie bei bekannten Anordnungen" die eine Zusammenlötung der Kontakte verwendet, von Fall zu Fall abhängig von der Menge des Schmelzmetalls vari4ert. Der Schmelzkörper kann nach der Erfindung nveckmäßig als ein Stift gestaltet sein, der durch Löcher in an je- #ihrer Seite des beweglichen Kontiaktorgans liegenden Stützen geisteckt ist, nachdem das, bewe,-, liche Kontaktorgan gegen das feste Kontaktorgan gepreßt ist.
  • Die Erfindung -#vi-rd im folgenden näher unter Hinweis auf die rein schematische Zeichnung erklärt.
  • Fig. i zeigt eine Ausführungsform eines Feuermelders nach der Erfindung in Vorderansicht, Fig, 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in Fig. i, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. i und Fig. 4 eine perspektivische Darstellung eines Teils; einer anderen Ausführungsform nach der Erfindung.
  • Der in der Zeichnung gezeigte Feuermelder hat einen, Träger i, der im vorliegenden Fall einen U-förmigen, Querschnitt hat, wie- aus; Fig. 3 hervorgeht, und z. #. aus Aluminium bestehen kann. Im Träger oder Rahmen i ist eine bündförmige FOlie 2 vorgesehen, die den Fühler bildet und die an den Enden von Greiforganen 3 getragen. wird, die je die Gestalt eines aufgeschlitzten, in den Rahmen i eingeschraubten Bolzens oder einer Schraube haben. Die Folie oder das Band 2 iisit in die Schlitze der Schrauben 3 -eingeführt, und durch Drehung dieser kann die Spannung des Bandes eingestellt werden. Gegen das Band 2 drückt ein. durch eine filz efütterte öffnung im Träger i gehendes Trans-9 r# missionso,rgan 4 mit einer von der Feder 5 stammenden Kraft, wohei das; eine Ende dieser Feder an den Träger i angenietet ist und das andere gabelförmige Ende gegen einen Kragen am Transmisisionsorgan 4 drückt. Am Transmissionso,rgan 4 ist am freien Ende ein, Kontaktorgan 6 angeordnet, das mit einem festen Kontaktorgan 7 zusammenarbeitet, welches im gezeigten Fall in. Hinblick auf Justierung des Kontaktdrucks der Kontakte am Ende einer Stellschraübe angeordnet ist. In dem gezeigten Fall arbeitet, der Feuermelder nach dein Unterbrechungsprinzip (Ruhestrom), d. h. daß die Kontakte normal geschlo-seen. sdnd, so daß die Verbindung unterbrochen wird, wenn der Melder ein Signal abgeben soll. Es isti indessen auch möglich, den Melder nach der Erfindung so zu gestalten, daß er mit Schließen der Kontakte arbeitet. Um die Stellschraube mit dem Kontakt 7 in einer bestimmten Lage festzuhalten, ist eine von einer Schraube festgehaltene Arretiervorrichtung 8 vorgesehen- die in Rillen im Kopfe der Stellschrauben eingreift.
  • Die Teile 5, 6 und 7 befinden sich in einem Gehäuse 12, das in festerVerbindung mit dem Träger i ist. Das Gehäuse kann z. B, aus Formstoff (Plastik), wie Bakelit, bestehen. In der Wand des Gehäuses können metallische Teile eingegossen s,eiii, die als Verbindungselemente oder als Sitz für Gewinde für z. B. die Stellschraube mit dem KOntakt 7 dienen.
  • Die Anschlußklemmen des Feuermelders slind. mit io bezeichnet und befinden sich in einem Teil des Gehäuses 12, abgeschlossen durch eine Luke, oder eine Schutzplatte i i, die in Fig. 2 gezeigt, jedoch der Übersichtlichkeit halber in Fig. 3 entfernt iist.
  • Das Gehäuse 12 enthält ferner einen Widerstand 9, der parallel zu den Kontakten 6 und 7 eingeschaltet ist.
  • Außen am Gehäuse 12 kann. gegebenenfalls noch ein Kontaktpaar 13, 14 vorgesehen sein, wie dies. in der Zeichnung gezeigt ist. Der KOntakt 13 wird von einer starken Blattfeder getragen, die gegen die Federkraft in Anlage gegen den Kontakt 14 mittels eines Stiftes 15 gehalten wird, welcher von Sbützen 17 getragen wird. Die Teile 13, 14, 15 und 17 können von einem durchlöch-erten Schutzdeckel 16 umgeben sein.
  • Der beschriebene Feuermelder wirkt folgendermaßen - Wird der Feuermelder einer langsamen Erwärmung ausgesetzt, d. h. einer Erwärmung, wo, die Temperatursteigerung per Sekunde gering ist, werden der Träger i und der Fühler:2 hinsichtlich ihrer Längenausdehnung einander folgen, da der Träger i trotz seiner größeren Masse bei langsamer Erwärmung imstande Ist, der Temperatursteigerung der Umgebung folgen zu können. Die- gleichartige Ausdehnung des Trägers i und des Fühlers 2 bewirkt, daß der Fühler 2 ständig unter gleicher mechanischer Spannung gehalten wird und daher sitändig den gleichen. Gegendruck gegen die Feder 5 durch das Traiisni,i#ssionso,rgan 4 ausübt, so daß die geschlossenen Kontakte 6 und 7 geschlossen verbleiben. Bei einer schnellen, Erwärmung der Umgebung, des Feuermelders' z. B. dadurch, daß ein Luftstrom, der etwa 3' wärmer alsi der Feuermelder ist, all diesem vorbeizicht, wird der Fühler -schnell die Temperatur der umgebenden Luft annehmen und eine dieser Temperatur entsprechende Längenausdehnung erhalten. Der Träger i, worin der Fühler:2 ausgespannt ist, wird dagegen infolge seiner größeren Masse nicht so schnell erwärmt werden -können und braucht daher längere Zeit, um auf eine Verlängerung von der gleichen, Größenordnung wie die des Bandes zu kommen. Die schnelle Erhöhung der Temperatur der Umgebung bewirkt daher, daß der bandförmige Fühler 2, der normal straff ausgespannt iot, infolge seiner Verlängerung gelockert wird, wodurch das Transmissionsorgan 4 unter Einfluß deer Feder 5 den Kontakt 6 vom Kontakt' 7 entfernen kann, so, daß der Stromkreis Über die Kontakte 6 und 7 unterbrochen und von einem Stromkreis durch den zu den Kontakten parallel verbundenen Widerstand 9 ersetzt wird. Die Herabsetzung der Stromstärke, die hierdurch im Kreislauf entsteht, kann zur Anregung einer Feuermeldung über einen Relaiskreislauf ausgenutzt werden.
  • Ob der in der Zeichnung gezeigte Feuermelder einer langsamen oder einer schnellen Temperatursteigerung ausgesetzt wird, so wird er immer, wenn eine gewisse maximal zulässigeTemperatur erreicht isit, eine Meldung dadurch abgeben, daß der Stift 15 schmilzt und der KOntakt 13, 14 unterbrochen wird, so daß die Blattfeder, die den Kontakt 13 trägt, vom Druck des Stiftes 15 befreit wird und mit großer Stärke zurückspringt.
  • Der Stift 15 kann z. B. aus Woodlegierung oder einer ähnlichen Legierung mit niedrigem Schmelzpunkt bestehen. Der Schmelzpunkt kann z. B. so gewählt werden., daß der Melder in Tätigkeit tritt, wenn die Temperatur in dem Raum, wo der Melder angebracht ist, eine Höhe von etwa, 5o' über normaler Zimmertemperatur erreicht hat.
  • Die Relhenverbindung der Kontakte 13, 14 und 6, 7 kann parallel zum Widerstand 9 verbunden sein, so daß die gleiche Stromherabsetzung in dem Kreislauf stattfindet, ob nun der eine oder der andere Satz Kontakte in Tätigkeit tritt, was im vorliegenden Fall besagt, daß sie unterbrochen wird.
  • Während der Kontaktsatz 6, 7 mit dazugehörenden Organen reversibel arbeitet, arbeitet der Kontaktsatz 13, 14 mit seinen dazugehörenden Organen irreversibel. ES ist indessen leicht, nachdem der Kontakt 13, 14 unterbrochen ist, ihn wieder in Bereitschaftszustand zu bringen, da hierzu nur nötig ist, daß die beiden Kontakte gegeneinandergepreßt werden und ein neuer Stift als Sperrorgan für die Blattfeder, die den Kontakt 13 trägt, eingesetzt wird. Eine Auswechslung braucht also nicht unter Anwendung von. Spezialwerkzeug zu geschehen. Dies bedeutet im übrigen, daß vorhandene Feuermelder durch Einsetzen geeigneter Stifte lei#cht von einer Maximaltemperatur auf eine andere umgestellt werden können, so daß sie zum Arbeiten nach der augenblicklichen Anforderung gebracht werden können.
  • Während die Kontakte 6 und 7 staub- und feuchtigkeitsdicht im Gehäuse 12 eingeschlossen sind, liegt der Träger frei, so daß die Luft: der Umgebung über ihn hinstreichen kann. Der Fühler.2 liegt gegen Beschädigung geschützt, ist jedo-ch auch ZD el durch geeignete Durchlächerungen oder Schlitze im Gehäuse ig, miit der umgebenden Luft in Verbindung. Der Melder wird zweckmäßig so bemessen, daß er bei Aufstellung unter der Zimmerdecke den Fühler 2 in einem solchen Abstand von der Decke hält, daß die dünne Schicht kalter Luft, die sich oft bei Berührung der Luft mit der Decke bildet, den Fühler nicht beeinflussen kann.
  • Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel begrenzt. Es kann beispiel-sweise erwähnt werden, daß der Melder aus mehreren Bändern hergestellt werden kann und daß jedes- Band gegebenenfalls mit längs, gehenden Einschnitten versehen sein kann. Die somit doppelt unterteilten Elemente können je ihren Fühler bilden oder können zur Beeinflussung einer und derselben Kontaktgruppe benutzt werden.
  • Der Melder kann #so, gestaltet sein, daß er, anstatt einen Kontakt 6, 7 zu unterbrechen, einen Kontakt schließt. Dies kann z. B. dadurch erreicht werden, daß das TransmitssionsOrgan wie ein Bügel den Fühler 2 umgibt und ihn in Richtung nach aufwärts in Fig. ?, zieht. Die Feder 5 muß dann das Transmissionsorgan in dieser Richtung beeinflussen. Das TransmissionsOrgan 4 kann in anderer Weise als in der Figur gezeigt, wo es durch eine filzgefütterte Öffnung im Träger i hindurchgeht, gesteuert werden. Beispielsweise soll erwähnt werden, daß das Transmissionsorgan 4 auls, einem Hebel oder einem Hebelsystem gebildet werden kann.
  • Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform ist nur ein Satz Kontakte 6, 7 vorgesehen, die sowohl als, Differentialmeldekontakte als auch als Maximalmeldekontakte wirken. Dies wird dadurch erzielt, daß der feste Kontakt 7 an einer Einstellschraube vorgesehen ist-, die in eine Buchse, --o mit einer Ringnut:2i und konischer Anlagefläche gegen eine entsprechende konische Vertiefung in der festen Unterlage geschraubt ist. Die Konizität ist derart bemessen., daß ein Festkeilen nicht stattfinden kann. In die Ringnut :21 greift. das gabelförmige freie Ende einer Blattfeder ein, die an der Unterlage durch Schrauben oder Nieten 23 befestigt ist. Gegen ihre Fcderkraft wird die Feder 22 von einem Schmelzstift 15 festgehalten. Wenn der Schmelz-Stift 15 bei einer im voYaus festgelegten Maximaltempera.tur schmilzt, wird die Feder:22 freigegeben, die darauf die Buchse 2o und damit den KOntakt 7 von dem Kontakt 6 entfernt, wodurch eine Meldung an einen angeschlossenen Ruhestromkreislauf abgegeben wird. Der feste Kontakt, des Differentialmelders arbeitet, mit anderen Worten, als beweglicher Kontakt im Maximalmelder, und umgekehrt.
  • Es liegt innerhalb des Rahmens der Erfindung, die Mittel, die bei einer bestimmten, maximalen Temperatur den, festen Kontakt des Differentialmelders von dem vom Fühler beweglichen Kontakt entfernen, andersi zu konstruieren, z. B. kann eine Schraubenfeder die Kontakte zur Bewegung in auseinandergehender Richtung beeinflussen, und die Bewegung kann von einem Schmelzkörper, der in unmittelbarer Berührung mit der Buchse 2o ist, verhindert" werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Apparat, insbesondere elektrischer Feuermelder, zum Anzeigen plötzlicher Temperaturschwingungen und von der Art, die zwei Wcrl#,-stoffstücke mit verschiedener Wärmekapazität, einen starren Träger mit größter Wärmekapazität und einen nachgiebigen Fühler mit kleinster Wärmekapazität umfaßt und wo der quer zur Längsrichtung kraftbeeinflußte Fühler an zwei in gegenseitigem Abstand liegenden Stellen in fester Verbindung mit dem Träger und an einem oder mehreren dazwischenliegenden Punkten. in mechanischer Verbindung mit einem eilektrischen Kontaktorgan ist, das Kontakt mit einem anderen elektrischen Kontaktorgan schließen kann, dadurch gekennzeichnet, daß du WerkstoffsitÜck mit kleinster Wäxme-Icapazität, der Fühler, aus mindestens einem dünnen, bandförmigen Körper, vorzugsweiise aus Aluminium, besteht. :2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gelzennzeichnet, daß der Träger und der Fühler aus Werkstoff mit dein gleichen Wärme-koeffizient-,in beistehen. 3. Apparat nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichneti, daß die Oberfläche des; Fühlers in dem kleineren der beiden Teilie, die während des Betriebs einer anzuzeigenden Strahlung ausgesetzt werden sollen, zur Absorbierung dieser Strahlen eingerichtet ist. 4. Feuermelder nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ober9äche des Fühlers wenigstensi an dien Teilen, die so gelegen sind, daß sie während des Betriebs einer Strahlung, besonders infraroter Strahlung, ausgesetzt werden können, reflektierend iist, so daß die Wärmestrahlung reflektiert wird, ohne den Fühler merkbar zu erwärmen. 5. Feuermelder nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der bandförmige Körper, der Fühler, an den Enden des Bandes von in feister Verbindung mit dem Träger stehenden Greiforganen festgehalten wird, von welchen mindestens das, an dem einen Ende des Bandes liegende, ein Spannorgan ium Einstellen ,der mechanischen Spannung des Fühlers ist. 6. Feuermelder nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fühler eine der breiten Flächen dem Träger,zukehrt und mit dieser Fläche gegen ein Transmis,sionsorgan anliegt, dessen Anlagefläche gegen den Fühler sich über einen we:sentlichen Teil der Breite des bandförm:igen Fühlers erstreckt, und welches Organ, zur Übertragung von senkrecht, zur Oberfläche gehenden Bewegungen des, Fühlers zum elektrischen Kontaktorgan eingerichtet ist. 7. Feuermelder nach Anspruch 6, dadurch gekenn-zeichnet, daß das Transmissionsorgan des Fühlers von einer Federkraft in Richtung gegen den Fühler bei,-,influßb ist und an dem freien Ende da& bewegliche Kontaktorgan trägt, das mit dem dazugehörenden festen, Kontaktorgan zum Schließen und Unterbrechen eines Stromkreis:es zusammenarbeitet. 8. Feuermelder nach Anspruch 7, dadurch ge- kennzeichnet, daß das feste Kontaktorgan zur Einstellung der Empfindlichkeit des Melders einstellbar ist. 9; Feuermelder nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 8, dadurch gel#:ennzeizhnet, daß das feste Kontaktorgan gegen die Wirkung einer Federkraft in Anlage gegen eine feste Unterlage gehalten wird, welche Federkraft, bei einer im voraus; festgelegten Temperatur auslösbar ist. io. Feuermelder nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das feste KontaIutorgan in einem Halterorgan angeordnet ist, das gegen eine Unterlage von einem durch einen Schmelzstift arretierten. Federorgan mit einer so-Ichen Vorspannung gepreßt wird, daß dass feisite Kontaktorgan des Differentialmelders von dem bewegli#chen Kontaktorgan entfernt wird, wenn der Schmelzstift schmilzt. i i. Feuermelder nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 8, gekennzeichnet durch ein weiteres, in den Stromkreis:lauf desz Fühlerko#ntaktes eingeschaltetes, und in fester Verbindung mit dem Träger stehendeis, Kontaktorgan und ein im Verhältnis zu diesem bewegliches Kontaktorgan, das gegen eine Federkraft gegen das feste Kcntaktorgan mittels eines Schmelzkörpers" der in der Bahn des, beweglichen Kontaktorgans liegt-, gepreßt gehalten wird. 12. Feuermelder nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß der Schmelzkörper als ein Stift geformt, ist, der durch Löcher in an je ihrer Seite des beweglichen Kontakts liegenden Stützen gesteckt ist, nachdem das bewegliche Kontaktorgan gegen das feste Kontaktorgan gepreßt iist. 13. Feuermelder nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet daß das Band mit längs gehenden Einschnitten versehen ist. 14. Feuermelder nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Aufschlitzen entstandenen Elemente je ihren Fühler bilden. 15. Feuermelder nach Ansprach 13, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Aufschlitzen entstandenen Elemente zur Beeinflussung einer und dersielben. Kontaktgruppe benutzt werden.
DEM12285A 1950-12-21 1951-12-21 Apparat, insbesondere elektrischer Feuermelder Expired DE898260C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DK898260X 1950-12-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE898260C true DE898260C (de) 1953-11-30

Family

ID=8153627

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM12285A Expired DE898260C (de) 1950-12-21 1951-12-21 Apparat, insbesondere elektrischer Feuermelder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE898260C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2542391A1 (de) Temperaturueberwachungseinrichtung
DE898260C (de) Apparat, insbesondere elektrischer Feuermelder
DE895576C (de) Thermokontakt oder Sicherung fuer automatische Feueralarmanlagen
CH298711A (de) Apparat zum Anzeigen plötzlicher Temperaturschwankungen.
DE1914687B2 (de) Schutzschalter
DE19510025C5 (de) Auslöseeinrichtung für eine Brandschutz-Absperrung in lufttechnischen Anlagen
DE2219451B2 (de) Raumtemperaturregler
DE2509894A1 (de) Brandueberwachungseinrichtung
DE1104608B (de) Elektrothermisches Relais
DE1083413B (de) Thermischer UEberstromausloeser
DE626486C (de) Thermische UEberstrom-Ausloesevorrichtung unter Verwendung von zwei Bimetallstreifen
DE446463C (de) Selbsttaetiger Feuermelder mit einem bei Erhitzung sich ausdehnenden Metalldraht
DE695904C (de) Mehrpolige UEberstrom-Waermeausloesevorrichtung (Ausloeser oder Relais)
DE539154C (de) Fensterhalter
DE2716544C2 (de) Sprinkler
DE7712696U1 (de) Feuerschutzventil
DE968260C (de) Magnetischer UEberstromausloeser mit stromunabhaengiger Zeitverzoegerung
DE593008C (de) Selbsttaetiger Bimetalltemperaturregler, insbesondere fuer elektrisch beheizte Geraete
DE1590149C3 (de) Thermoschalter
DE1252300B (de)
DE957554C (de) Temperatur-UEberwachungsgeraet
DE958938C (de) Schalteinrichtung, bei der die Schaltung wahlweise mit der Hand vorgenommen oder durch eine Ausloesevorrichtung ausgeloest wird, insbesondere fuer Schaltuhren
DE2553996C2 (de) Thermisch betätigter Stellantrieb
DE1067649B (de) Ventil, insbesondere fuer Hochvakuumleitungen, mit Loetmetalldichtung
DE2608595C3 (de) Thermische Überstromauslösevorrichtung