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DE926972C - Elektrischer Regler fuer einen Einphasen-Repulsionsmotor - Google Patents

Elektrischer Regler fuer einen Einphasen-Repulsionsmotor

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Publication number
DE926972C
DE926972C DEN354D DEN0000354D DE926972C DE 926972 C DE926972 C DE 926972C DE N354 D DEN354 D DE N354D DE N0000354 D DEN0000354 D DE N0000354D DE 926972 C DE926972 C DE 926972C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
grid
tube
tachometer
alternating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN354D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Niles Bement Pond Co
Original Assignee
Niles Bement Pond Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Niles Bement Pond Co filed Critical Niles Bement Pond Co
Priority to DEN354D priority Critical patent/DE926972C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE926972C publication Critical patent/DE926972C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/24Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices
    • H02P7/26Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using discharge tubes
    • H02P7/265Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using discharge tubes or semiconductor devices using discharge tubes whereby the speed is regulated by measuring the motor speed and comparing it with a given physical value

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

  • Elektrischer Regler für einen Einphasen-Repulsionsmotor Es ist ein elektrischer Regler für einen Repulsionsmotor bekannt, in dessen Ankerstromkreis ein durch eine gittergesteuerte Röhrenanordnung steuerbarer veränderlicher Widerstand liegt. Ein mit dem Repulsionsmotor gekuppelter Tachometerdvnamo beeinflußt den Eingangskreis der Röhrenanordnung.
  • Auch die Erfindung bezieht sich auf einen derartigen elektrischen Regler. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß in den Ankerstromkreis, insbesondere über einen Transformator, eine gasgefüllte Röhre in Reihe geschaltet ist, deren Gitter eine netzfrequenteWechselspannung und eine von der Tachometermaschine stammende Gleichspannung zugeführt wird, die in Abhängigkeit von ihrer Größe denjenigen Zeitpunkt der positiven Halbwelle der Anodenspannung beeinflußt, an welchem die Röhre zündet.
  • Im Gegensatz hierzu handelt es sich bei der Röhrenanordnung des bekannten elektrischen Reglers um Vakuumröhren, welche eine Gleichstromvormagnetisierung der den veränderlichen Widerstand bildenden Wicklung mittels einer Gleichstromspule steuern und auf diese Weise den regelbaren Widerstand im Ankerstromkreis des Motors nach Bedarf verändern.
  • Der durch die Erfindung der bekannten Anordnung gegenüber erzielte Fortschritt liegt in einer wesentlichen Vereinfachung der Schaltung und in einer größeren Steilheit der Regelkennlinie. Denn an die Stelle mehrerer Vakuumröhren tritt eine einzige gasgefüllte Röhre, und eine sehr geringe Geschwindigkeitsänderung ergibt eine sehr enhehliche Beeinflussung des Anodenstromes und mithin eine sehr hohe Regelempfindlfichkeit.
  • Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen wiedergegeben. In diesen zeigt Fig. i ein Schaltschema des elektrischen Reglers, Fig. 2 Kennlinien des Anodenstromes und der Gitterspannung der gasgefüllten Röhre und Fig. 3 Kennlinien des mit dem Regler versehenen Repulsionsmotors. '-Die Feldwicklung 9 des Repulsionsmotors ist an das Wechselstromnetz i i angeschlossen. Der in der! Wicklungen des Ankers io induzierte Strom verläuft durch die Bürsten 12 und durch eine mit diesen in Reihe geschaltete Eingangswicklung eines Transformators 13. Die an dieser Eingangswicklung entstehende Spannung hat dieselbe Frequenz wie die Netzspannung, unabhängig -von der Geschwindigkeit des Motors. Die Phase dieser Wechselspannung steht in einer bestimmten Beziehung zur Phase der Netzspannung.
  • Die Ausgangswicklung des Transformators ist in Reihe mit einer gasgefüllten Röhre 14 geschaltet, die eine Anode 15, ein Gitter ig und eine Kathode 2o hat. Durch die nachstehend beschriebene Regelung der Gitterspannung des Gitters ig wird der Zündpunkt der Röhre bestimmt, und dadurch wird der Mittelwert des durch die Röhre fließenden Stromes und somit auch die Stärke des durch den Anker io fließenden Stromes und das davon abhängige Drehmoment des Motors geregelt.
  • Der Gitterstromkreis der Röhre 14 besteht aus dem Gitter ig, einer Leitung 22, einem Widerstand 21, einer Leitung 23, einem Potentiometerwiderstand 24, einer Leitung 25, einem Potentiometer 26 und Leitungen 27 und 28, die zur Kathode 2o führen und damit den Gitterstromkreis schließen. Im Widerstand 21 wird mit Hilfe eines Tachometergenerators 16, 17 ein Spannungsabfall erzeugt, der von der jeweiligen minutlichen Drehzahl des zu regelnden Motors 9, io abhängt. Der Tachometergenerator erzeugt einen Wechselstrom: Sein Anker 16 besteht aus einem Magneten mit abwechselnden Polen und ist mit dem Anker io des zu regelnden Repulsionsmotors gekuppelt. Die Feldwicklung i8 des Ständers 17 der Tachometermaschine liefert also eine Wechselspannung, die von der zu regelnden Geschwindigkeit des Repulsionsmotors abhängt.
  • Die Feldwicklung 18 ist in der Mitte bei 33 angezapft. Sie liegt mit ihren Enden an Potentiometerwiderständen 29 und 3o, die in Reihe geschaltet sind und deren Verbindungsstelle mit der Anzapfstelle 33 verbunden ist. Die Gleitschieber 31 und 32 der beiden Potentiometerwiderstände 29 und 30 sind mechanisch gekuppelt, so daß die Spannungen zwischen den beiden Potentiometerschiebern und dem Anzapfpunkt 33 gleichbleiben. Die von -den Potentiometerwiderständen durch die Schieber 34 32 abgegriffenen Spannungen sind durch Leitungen 34 35 an die Anoden 37 und 38 einer Gleichrichterröhre angelegt, deren Kathode 39a- durch eine Ausgangswicklung 39 eines Netztransformators beheizt wird. Der Stromkreis des Gleichrichters verläuft wie folgt: Kathode 39a, mittlerer Anzapfpunkt 4o der Transformatorwicklung 39, Leitung 41, Schieber eines Potentiometers 42, unterer Abschnitt dieses Potentiometers, Leitung 23, Widerstand 2i und Leitung 36 zurück zum Anzapfpunkt 33 der Wicklung 18. Infolgedessen erzeugt die Tachometermaschine einen den Widerstand 21 durchfließenden Gleichstrom, welcher sich mit der zu regelnden Geschwindigkeit des Repulsionsmotors ändert. Dieser Gleichstrom wird durch einen zum Widerstand 21 parallel geschalteten Kondensator geglättet. Da der Widerstand 21 gleichzeitig im Gitterstromkreis liegt, beeinflußt der in ihm entstehende Spannungsabfall die Gitterspannung.
  • Parallel zum Potentiometer 42 ist eine Gleichstromquelle 43 geschaltet. Infolgedessen entsteht zwischen den Leitungen 41 und 23 eine einstellbare Gleichstromspannung, die dem Spannungsabfall im Widerstand 21 entgegenwirkt. Das Potentiometer 42 bildet den Sollwertgeber, mit dessen Hilfe man die- Solldrehzahl des Repulsionsmotors einstellen kann. Die Regelwirkung tritt ein, wenn der von der Regelgröße, d. h. der Drehzahl des Repulsionsmotors, abhängige Spannungsabfall im Widerstand 29, 30 größer wird als die durch den Sollwertgeber 42 eingestellte Vorspannung.
  • Am Potentiometer 24 liegt eine Wechselspannung; denn das Potentiometer 24 ist mit einerAusgangswicklung 44 des Netztransformators in Reihe in einem Stromkreis geschaltet, in welchem außerdem ein Kondensator 45 und ein Phasenschieber 46 eingeschaltet sind. Daher entsteht am Potentiometer 24 ein Spannungsabfall, welcher eine Wechselspannung von Netzfrequenz von einstellbarer Phase darstellt. Ein beliebiger Anteil dieser Spannung kann durch Einstellen des Schiebers des Potentiometers 24 dem Gitter ig aufgedrückt werden. Das ebenfalls im Gitterkreis liegende Potentiometer 26 wird durch eine Gleichstromquelle 47 gespeist. In ihm entsteht daher ein Gleichstromspannungsabfall einstellbarer Größe. Mithin setzt sich die Spannung des Gitters ig aus folgenden Anteilen zusammen: i. Der Gleichspannungsabfall im Widerstand 21, welcher dem Regelunterschied verhältnisgleich ist, d. h. dem Unterschied zwischen der Ist-Drehzahl des Repulsionsmotors 9, io und der durch den Sollwertgeber 41, 42 eingestellten Soll-Drehzahl. Läuft der Repulsionsmotor mit der Soll-Drehzahl, so fließt kein Strom durch den Gleichrichter 37, 38, 39, und die Tachometermaschine erzeugt daher keinen Spannungsabfall im Widerstand 21.
  • 2. Der Gleichspannungsabfall im Widerstand 26, der sich demjenigen im Widerstand 21 überlagert. 3. Der Wechselspannungsabfall im Potentiometerwiderstand 24, welcher ebenso wie die an Anode 15 und Kathode 2o liegende Spannung Netzfrequenz hat, aber durch den Phasenschieber 46 dieser Spannung gegenüber phasenverschoben eingestellt werden kann.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen die Wirkung des Reglers. In Fig. 2 gibt die Kurve 5o die Wechselspanneng wieder, welche in der Ausgangswicklung des Transformators 13 erzeugt wird und an der Anode 15 und der Kathode 2o liegt. Der durch die Röhre fließende Strom hängt bekanntlich davon ab, in welchem Zeitpunkt der ,positiven Spannungshalbwelle die Röhre zündet. Dieser Zündpunkt wird durch den Verlauf der Gitterspannung bestimmt. Die Röhre zündet nämlich, wenn diese Gitterspannung einen Wert erreicht, der durch die gestrichelte Kurve 5 i bezeichnet ist.
  • In Fig. 2 sind die drei oben bezeichneten, einander überlagerten Anteile der Gitterspannung mit 21, 26 und 24 bezeicihnet, entsprechend den im Gitterkreis liegenden Potentiometerwiderständen 21, 26 und 24, in denen sie erzeugt werden. Man erkennt, daß, wenn die Spannung 26 auf den in Fig.2 vorausgesetzten positiven Wert eingestellt ist und wenn der Repulsionsmotor mit der Soll-Drehzahl umläuft, so daß die Spannung 21 gleich Null ist, die Gitterspannung den durch die Kurve 52 bezeichneten Verlauf nimmt. Die Röhre zündet dann im Punkt a der positiven Halbwelle; d. h. im Schnittpunkt der Kurven 51 und 52. Läuft aber der Repulsionsmotor mit höherer Drehzahl als mit der durch den Sollwertgeber 41, 42 eingestellten Drehzahl, so wird die durch die Kurve 52 dargestellte Gitterspannung infolge Überlagerung der Spannung 21 bis auf die Kurve 53 abgesenkt, welche die Kurve 51 im Punkt b schneidet. Mithin zündet die Röhre erst im Punkt b der Halbwelle.
  • Man kann nun die Spannung 26 hinsichtlich ihrer Größe und die Spannung 24 hinsichtlich ihrer Größe und Phase so .einstellen, daß sich der Zündpunkt in Abhängigkeit von der Regelspannung 21 praktisch über die ganze positive Halbwelle verschiebt.
  • Fig. 3 zeigt das Ergebnis dieser Regelung. Sie gibt Kennlinien wieder, welche die minutliche Drehzahl des Repulsionsmotors in Abhängigkeit vom Drehmoment zeigen: Die Kurvenschar T1 ergibt sich bei einer Einstellung der Potentiometer 26 und 24, derzufolge im Soll-Zustand (Spannung 21 gleich Null) der Zündpunkt a bei Beginn der positiven Halbwelle der durch die Kurve 5o dargestellten Anodenspannung liegt. Die einzelnen Kurven der Kurvenschar T1 unterscheiden sich durch die Soll-Drehzahl, d. h. durch die Einstellung des Sollwertgebers 4, 42.
  • Die Kurvenschar T2 ergibt sich bei einer anderen Einstellung der Potentiometer 24 und 26, und zwar etwa bei derjenigen, auf welche sich die Fig. 2 bezieht. Bei dieser Einstellung erfolgt im Soll-Zustand die Zündung der Röhre etwas später, etwa so, wie es Fig. 2 zeigt.
  • Bezeichnend für die Auswirkung der beschriebenen Schaltung ist der steile Verlauf der Kennlinien in ihrem abfallenden Bereich. Dieser steile Verlauf wirkt sich dahin aus, daß, wenn sich die Belastung,des Motors ändert, die Ist-Drehzahl nur eine geringfügige Änderung gegenüber der Soll-Drehzahl erfährt, die auf S1, S2, S3 . . . oder SS eingestellt werden kann. Ferner ist aus Fig. 3 ersichtlich, daß die durch den Sollwertgeber eingestellte Soll-Drehzahl sich nicht oder nicht wesentlich ändert, wenn die Potentiometer 25 und 26 in dem Bereich zwischen T1 und T2 verstellt werden. Eine Ausnahme hiervon macht nur die höchste Drehzahl S5. Diese verschiebt sich etwas, wenn man durch Verstellung der Potentiometer 24 und 26 vom Zustand T2 auf den Zustand T1 übergeht; dann nämlich wächst die Soll-Drehzahl von S5 bis auf den Wert S6, sofern die Belastung des Motors sich in Abhängigkeit von der Drehzahl im Sinne der Kurve 5,4 ändert.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Regler für einen Einphasen-Repulsionsmotor, in dessen Ankerstromkreis ein durch eine gittergesteuerte Röhrenanordnung steuerbarer veränderlicher Widerstand liegt, wobei ein mit dem Motor gekuppelter Tachometerdynamo den Eingangskreis der Röhrenanordnung beeinflußt, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ankerstromkreis, insbesondere über einen Transformator, eine gasgefüllte Röhre (i4) in Reihe geschaltet ist, deren Gitter eine netzfrequente Wechselspannung und eine von der Tachometermaschine stammende Gleichspannung zugeführt wird, die in Abhängigkeit von ihrer Größe denjenigen Zeitpunkt der positiven Halbwelle der Anodenspannung beeinflußt, an welchem die Röhre zündet.
  2. 2. Regler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Sollwertgeber für die Drehzahl von einer der Tachometergleichspannung entgegengeschalteten regelbaren Gleichspannungsquelle (42, 43) gebildet wird.
  3. 3. Regler nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen vorzugsweise einstellbaren Phasenschieber (46) für die UTitterwechselvorspannung.
  4. 4. Regler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Tachometerdynamo ein einen Gleichrichter (37, 38, 39a) speisender Wechselstromerzeuger (i6, 17, 18) ist.
  5. 5. Regler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Gitterwechselvorspannung eine regelbare Gleichspannung (26, 47) überlagert wird, deren Höhe den Höchstwert des Ankerstromes bestimmt.
DEN354D 1941-02-12 1941-02-12 Elektrischer Regler fuer einen Einphasen-Repulsionsmotor Expired DE926972C (de)

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