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DE1111713B - Anordnung zur Steuerung eines Drehstrominduktionsmotors innerhalb einer Folgeregelanordnung mit Hilfe vorgeschalteter Magnetverstaerker - Google Patents

Anordnung zur Steuerung eines Drehstrominduktionsmotors innerhalb einer Folgeregelanordnung mit Hilfe vorgeschalteter Magnetverstaerker

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Publication number
DE1111713B
DE1111713B DES39286A DES0039286A DE1111713B DE 1111713 B DE1111713 B DE 1111713B DE S39286 A DES39286 A DE S39286A DE S0039286 A DES0039286 A DE S0039286A DE 1111713 B DE1111713 B DE 1111713B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
voltage
phase
feedback
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES39286A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Werner Doell
Dipl-Ing Wilhelm Kafka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES39286A priority Critical patent/DE1111713B/de
Priority to FR1123628D priority patent/FR1123628A/fr
Priority to CH332295D priority patent/CH332295A/de
Priority to GB15004/55A priority patent/GB803550A/en
Publication of DE1111713B publication Critical patent/DE1111713B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B7/00Heating by electric discharge
    • H05B7/02Details
    • H05B7/144Power supplies specially adapted for heating by electric discharge; Automatic control of power, e.g. by positioning of electrodes
    • H05B7/148Automatic control of power
    • H05B7/152Automatic control of power by electromechanical means for positioning of electrodes
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/14Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device
    • G05D3/1418Control of position or direction using feedback using an analogue comparing device with AC amplifier chain
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P10/00Technologies related to metal processing
    • Y02P10/25Process efficiency

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  • Automation & Control Theory (AREA)
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Description

  • Anordnung zur Steuerung eines Drehstrominduktionsmotors innerhalb einer Folgeregelanordnung mit Hilfe vorgeschalteter Magnetverstärker Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen folgegeregelten Verstellantrieb mit einem Drehstrominduktionsmotor zu bauen, der hinsichtlich seiner Eigenschaften den besten bekannten elektrohydraulischen Antrieben oder Leonardantrieben gleichwertig ist. Die Erfindung geht von der Überlegung aus, daß, sobald eine Lösung der genannten Aufgabe gelingt, die betriebstechnischen Vorteile des rein elektromotorischen Antriebes gegenüber den elektrohydraulischen überwiegen, nämlich Wegfall des hydraulischen Mediums, der Abdichtungen, der ständigen Wartung usw. Auch gegenüber dem Leonardantrieb bestehen dann wegen des Wegfalls der Kollektormaschinen und deren verhältnismäßig langer Anlaufzeiten Vorteile.
  • Die Erfindung verwendet einen durch Magnetverstärker gesteuerten Drehstrominduktionsmotor. Bei einer bekannten Einrichtung wird die Drehzahl eines ständig in der gleichen Drehrichtung laufenden Asynchronmotors lastunabhängig auf einem an sich zeitlich unveränderten Wert dadurch gehalten, daß der ihn speisende Magnetverstärker durch den Unterschied zweier vom Motorstrom und von der Motorspannung abgeleiteter Größen gesteuert wird. Eine andere bekannte Einrichtung steuert über Magnetverstärker die Drehzahl eines Drehstrominduktionsmotors nach Größe und Richtung, wobei zur Umsteuerung der Drehrichtung eine kontaktlose Phasenvertauschung mit Hilfe der Magnetverstärker vorgenommen wird. Durch an sich bekannte Verwendung hochwertiger Magnetwerkstoffe kann es dabei gelingen, Zeitkonstante und Empfindlichkeit der Magnetverstärker so zu steigern, daß der Motor noch sehr kleinen Regel- oder Steuerbefehlen hinreichend schnell folgt.
  • Bei sehr genauen Folgeregelungen, wie beispielsweise die Elektrodeneinstellung bei Elektrostahlöfen, die ein wichtiges Anwendungsgebiet des Erfindungsgegenstandes bildet, besteht für einen zufriedenstellenden Betrieb bei der Regeleinrichtung neben der Forderung nach einer großen Empfindlichkeit hinsichtlich Regelabweichung und nach einer kleinen Regelzeitkonstanten auch noch die Notwendigkeit, den Regelvorgang dynamisch zu stabilisieren, insbesondere ihn pendelfrei zu halten. Dieses Problem tritt immer dann auf, wenn die Elektroden sich ihrer Sollstellung nähern oder wenn plötzlich auf Grund eines Regelbefehls eine Drehrichtungsumkehr des Stellmotors erforderlich wird. Zu diesem Zweck kann eine der Änderungsgeschwindigkeit der Regelabweichung proportionale Rückführung .vorgesehen werden. Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Steuerung der Drehzahl und Drehrichtung eines Drehstrominduktionsmotors als Stellmotor innerhalb einer Folgeregelanordnung mit Hilfe vorgeschalteter, insbesondere selbstsättigender Magnetverstärker mit einer die Verstellgeschwindigkeit berücksichtigenden Rückführung. Zur Nachbildung der ersten Ableitung der Regelgröße nach der Zeit wurde hierbei bisher in herkömmlicher Weise die Spannung einer vom Verstellmotor angetriebenen Tachodynamo verwendet. Demgegenüber besteht das Kennzeichen der Erfindung darin, daß die Rückführungsgröße mit ruhenden Mitteln aus den sich mit der Drehzahl ändernden elektrischen Werten des Motors oder der ihn steuernden Magnetverstärker abgeleitet ist und diese Magnetverstärker in dem Sinn beeinflußt, daß nach Empfang eines Stehbefehls die Verstellgeschwindigkeit mit abnehmender Regelabweichung sinkt.
  • Neben der Einsparung einer 'teueren Tachodynamo erhält man im Fall eines kontaktlosen Induktionsmotors, also eines Kurzschlußläufermotors, wie er für die Zwecke der Erfindung in Verbindung mit ebenfalls kontaktlosen Magnetverstärkern in Frage kommen kann, den weiteren Vorteil, daß die gesamte An- Lage kontaktlos ausgeführt ist, wodurch sie wesentlich weniger störanfällig und eine diesbezügliche Wartung. entbehrlich wird.
  • Zur Bildung einer drehzahl- und drehrichtungsproportionalen Spannung als Rückführungswert bei einer Verstellungsregelung mit einem Schleifringläufermotor kann gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal ein einen Quotienten bildendes Mittel vorgesehen werden, dem als Dividend die Differenz aus zwei gleichgerichteten Spannungen zugeführt ist. Von diesen soll die eine der Motorprimärspannung und die andere der Motorsekundärspannung entsprechen. Als Divisor wird dem Quotienten bildenden Mittel eine nach Größe und Richtung der Motorprimärspannung proportionale Spannung zugeführt. Der Dividend kann dadurch gebildet werden, daß die Motorprimärspannung Ei und die Motorsekundärspannung E.>, die an dem Schleifringläufer abgenommen wird, gleichgerichtet und unter Berücksichtigung des Motorübersetzungsverhältnisses ü gegeneinander- ns stellt die Synchrondrehzahl des Motors dar und k eine Proportionalitätskonstante. Im vorstehenden Fall ergibt sich wiederum eine mit völlig kontaktlosen Mitteln gebildete drehzahl- und drehrichtungsproportionale Spannung.
  • Beim Antrieb nach der Erfindung kann es in gewissen Fällen wünschenswert sein, für verschiedene Drehrichtungen unterschiedliche Verstellgeschwindigkeiten bei ein und derselben Steuergröße zu erhalten. Ein einfaches Mittel hierzu besteht darin, daß man in den Rückführungsstromkreis der Magnetverstärkeranordnung einen richtungsabhängigen Widerstand einschaltet, z. B. die Parallelschaltung eines ohmschen Widerstandes mit einem Trockengleichrichter.
  • Im Falle der Anwendung von gleichstromvormagnetisierten Drosselspulen mit in Reihe geschalteten Ventilen kann der Antrieb nach einem weiteren Erfindungsmerkmal noch wesentlich verbessert werden, wenn zumindest die an die Drosselspulen angeschlossenen Motorwicklungen jeder Phase jeweils aus mehreren Teilen bestehen, die derart mit den einzelnen Drosselspulen verbunden sind, daß beim Umsteuern, wenn zwei an derselben Motorphase liegende Drosselpaare kurzzeitig geöffnet sind, ein unmittelbarer Kurzschluß der Netzphasen über die gesättigten Drosseln verhindert ist.
  • Zur Erläuterung des durch die Erfindung Erreichten sei nachstehend auf die Fig. 1 bis 4 Bezug genommen.
  • Fig. 1 beschreibt im wesentlichen den Stand der Technik, an den sich die Erfindung anschließt. Der Induktionsmotor M ist beispielsweise ein Drehstromschleifringmotor. Seine Primärwicklungen sind finit U, V, W bezeichnet und sein Läufer mit 11a. Der Magnetverstärker ist beispielsweise in Ventildrosselschaltung ausgeführt und besteht aus vier Ventildrosselpaaren Si, S., und T1, T" von denen zwei in gerader Linie und zwei über -Kreuz zwischen die Leiter S und T eines ' Drehstromnetzes R, S, T einerseits und die Primärwicklungen V und W des Motors andererseits geschaltet sind. Der Leiter R ist dagegen unmittelbar mit der Wicklung U verbunden.
  • Vom Ausgangswert eines Verstärkers Vi werden die Steuerwicklungen der Magnetverstärker Ti und Si geschaltet werden. Zur Bildung des Divisors kann wie folgt verfahren werden. Die Motorprimärspannung El wird mit einer gleichphasigen Wechselspannung Ek - diese muß mindestens so groß sein wie der größtmögliche Wert von Ei - summiert und gleichgerichtet. Davon wird dann eine der Zusatzwechselspannung EI, entsprechende gleichgerichtete Spannung abgezogen. Auf diese Weise erhält man eine richtungsabhängige, der Spannung Ei proportionale Gleichspannung. Dividend und Divisor werden dann einer elektrischen Dividiereinrichtung zugeführt, so daß an deren Ausgang die drehzahlproportionale Spannung U entsteht. Bei dem Gleichrichten und Gegenschalten ist im vorliegenden Fall zu beachten, daß die Gleichrichter je einen Bürdenwiderstand speisen, damit eine Subtraktion der gleichgerichteten Spannungen möglich ist. Unter Umständen ist es ferner zweckmäßig, die gleichgerichtete Spannung U zu glätten. In mathematische Form gekleidet, gehört zur vorbeschriebenen Methode folgende Gleichung: jeweils im gleichen Sinn gespeist. Demgegenüber speist der Ausgangswert des Verstärkers V2 die Steuerwicklungen von S2 und T2 in entgegengesetztem Sinn. Da die Motorwicklung W im Diagonalzweig einer aus den vier Magnetverstärkern S1, T1 und S@" T2 gebildeten Brückenschaltung liegt, läßt sich durch die beschriebene Art der Aussteuerung eine Änderung der Motorphasenspannung im Wicklungszweig W nach Größe und Richtung bewirken. Mit 6 ist ein im Schnitt dargestellter Schmelzofen bezeichnet. In diesen ragen von oben drei Schmelzelektroden 3, 4 und 5 hinein, die über einen Transformator 1 aus dem Drehstromnetz R, S, T gespeist werden. Die Abstände der Elektroden von dem in dem Ofen 6 befindlichen Schmelzbad 8 werden je für sich geregelt. In vorliegendem Fall ist dies nur für die Elektrode 5 dargestellt. Sie ist über einen Seilzug 7 und ein Getriebe 10 mit dem Stellmotor M gekuppelt. Die Regelung des Elektrodenabstandes nach Fig. 1 erfolgt in Abhängigkeit von Spannung und Ström der Elektrode 5. Die Spannung ist zwischen der Elektrode 5 und dem Schmelzbad 8 abgenommen und einem Spartransformator 9 zugeführt, dessen Abgriff mit einer Ventilanordnung 15 verbunden ist. ber Elektrodenstrom wird durch einen Stromwandler 2 gemessen, der mit einer Ventilanordnung 14 verbunden ist. Die Ventilanordnungen 1.4 und 15 speisen jeweils eine Steuerwicklungsgruppe a 1 bzw. n 2 zweier nur schematisch dargestellter Magnetverstärker V1 und V2, die über einen Transformator 13 mit Wechselstrom aus dem Netz R, S gespeist werden. Die Steuerwicklungsgruppe c der Magnetverstärker V1 und V.., ist an eine Tachometerdynamo 12 angeschlossen, die vom Motor M angetrieben wird. Letztere liefert eine der Verstellgeschwindigkeit der Elektrode proportionale Spannung. Die Steuerung der Magnetverstärker V1 und V2 erfolgt so, daß sich die Wirkungen von Elektrodenspannung und Elektrodenstrom bei der eingestellten Sollimpedanz aufheben. Dann sind die beiden Verstärker gesperrt. Die Steuerwicklungsgruppe c, die von der Tachometerdynamo 12 gespeist wird, wirkt bei beiden Drehrichtungen der durch die beiden anderen Steuerwicklungsgruppen a 1 und a 2 ausgeübten Steuerung entgegen. Dies hat zur Folge, daß der Motor M nicht weiter beschleunigt wird, wenn die Wirkung der Spannung der Tachometerdynamo so groß ist wie die die Regelabweichung darstellende Differenz der Steuerdurchflutungen der Wicklungsgruppen a 1 und a 2; die Drehzahl des Motors M wird dadurch der Regelabweichung etwa proportional.
  • Fig. 2 zeigt ein an Fig. 1 anlehnendes Anwendungsbeispiel der Erfindung. Der Verstellmotor M ist wie zuvor ein Drehstrominduktionsmotor, jedoch mit einem Kurzschlußanker 11b und drei Primärwicklungen U, V, W, die in gleicher Weise mit den Ventildrosseln T1, T2 und S1, S.., verbunden sind. Die Ventildrosseln bilden wiederum vier Paare und sind wie in Fig. 1 zwischen die Netzleiter T und S und die Primärwicklungen V und W geschaltet. Je nach Betrag und Größe des vorliegenden Steuerbefehls wird durch die Ventildrosseln der Scheinwiderstand zwischen T und w und S und v verkleinert sowie zwischen T und v und S und w groß gehalten bzw. für die andere Drehrichtung umgekehrt. Die einzelnen Ventildrosseln sind mit verschiedenen Gruppen von Steuerwicklungen versehen. Dabei sind die einander entsprechenden Wicklungen der einzelnen Ventildrosseln untereinander in Reihe geschaltet. Der Wicklungsgruppe a wird eine der Abweichung -1 x der Regelgröße von ihrem Sollwert proportionale Spannung zugeführt und der Wicklungsgruppe b eine einstellbare konstante Spannung zur Festlegung des Arbeitspunktes der Ventildrosseln.
  • Die Vorzeichen + und - an den Anschlüssen der Steuerwicklungsgruppe a entsprechen der durch den nicht eingeklammerten Pfeil dargestellten Drehrichtung des Motors M, die in Klammer gesetzten Vorzeichen dagegen der Drehrichtung die durch den eingeklammerten Pfeil angedeutet ist. Die Wicklungsgruppen c und d dienen zum Einführen der erfindungsgemäßen Rückführungsgrößen. Für die Bildung der Rückführungsgrößen ist hier die Spannung zwischen w und v verwendet, und zwar ist diese Spannung einmal mit einer positiven und einmal mit einer negativen Hilfswechselspannung in Reihe geschaltet, die mit Hilfe eines Transformators 19, der mit seinen Primärklemmen an den Netzleitern S und T liegt, erzeugt werden. Die Sekundärwicklung dieses Transformators hat eine Mittelanzapfung 18, die mit v verbunden ist. Die Enden der Sekundärwicklung dagegen sind je über eine der Ventilanordnungen 16 und 17 mit w verbunden. Am Ausgang dieser Ventilanordnungen entstehen zwei gleichgerichtete Spannungen, von denen die eine eine Differenzspannung und die andere eine Summenspannung darstellt. Eine von beiden speist die Steuerwicklungsgruppe c und die andere die Steuerwicklungsgruppe d. Die Steuerung erfolgt derartig, daß die Ventildrosseln T1 und S1 jeweils entgegengesetzt zu den Ventildrosseln T2 und S" beeinflußt werden. Durch diese Schaltungsmaßnahmen ergibt es sich, daß die bei dem Anlaufvorgang des Motors M durch die Steuerwicklungsgruppen c und d erzeugten Durchflutungen so gerichtet i sind, daß sie der jeweiligen Steuerdurchflutung, die von der Wicklungsgruppe a herrührt, entgegenwirken, und es ergibt sich ferner, daß die Rückführungsdurchflutungen zu einem Zeitpunkt, in dem die Steuerdurchflutung nicht mehr vorhanden oder wegen Annäherung an den Regelsollwert klein geworden ist, den Magnetverstärker im Sinn einer entgegengesetzten Drehrichtung des Motors umsteuert und diesen dadurch abbremst. Sobald der Motor abgebremst ist, wird auch die Rückführungsspannung wieder Null.
  • Durch Abgleichen der Ansprechzeit der die Rückführung bewirkenden Gruppen c und d an die Anlauf- und Bremszeit des Motors kann erreicht werden, daß der Motor schnell hochläuft und doch rechtzeitig wieder zum Stehen kommt.
  • Die Fig. 3 zeigt ein weiteres Beispiel für die Bildung einer Rückführungsgröße. Es sind hier jedoch unter Weglassung der übrigen Teile von Fig. 2 nur die eine Steuerwicklungsgruppe c für die Rückführungsgröße und die zu ihrer Bildung verwendeten Mittel dargestellt. Diese Schaltung benutzt insgesamt nur eine Wicklungsgruppe für die Rückführung. Zur Bildung der Rückführungsgröße werden die Spannungen an den Ventildrosseln Ti und T, verwendet. Dies ist durch die Darstellung der Punkte T und w sowie T und v angedeutet. Diese an den Ventildrosseln abfallenden Spannungen sind jeweils einer Ventilanordnung 20 bzw. 21 zugeführt, die mit ihren Gleichstromausgängen in einer außerdem noch zwei Widerstände 22 und 23 enthaltenden Brückenschaltung angeordnet sind. Der Ausgangswert dieser Brückenschaltung speist die Wicklungsgruppe c. Diese Schaltung arbeitet ähnlich wie die nach Fig. 2.
  • Fig.4 zeigt, wie gemäß einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung die Vorgänge speziell beim Umsteuern der Motordrehrichtung verbessert werden können. Auf Grund der unterschiedlichen Zeitkonstante der Magnetverstärker beim Aufwärts- und beim Abwärtssteuern ergibt sich beim Umsteuern der Motordrehrichtung für einen kurzen Augenblick die Situation, daß zwei zwischen zwei Netzleitern hintereinandergeschaltete Magnetverstärker gleichzeitig durchlässig sind. Um dabei einen Kurzschluß zu verhindern, wird der Teil der Motorwicklung, dessen Spannung durch die Magnetverstärker gesteuert werden soll, in zwei gleiche Hälften unterteilt. Diese beiden Hälften werden dann jeweils mit einer der Ventildrosselpaare S1 und T1 bzw. S., und T., in Reihe geschaltet. Die einzelnen Ventildrosseln liegen in je zwei Paaren zwischen zwei Netzanschlüssen und zwei Primärwicklungsanschlüssen des Motors M. Der obenerwähnte Kurzschluß ist dadurch vermieden, daß in der direkten Verbindung zwischen zwei Netzanschlüssen für jede Stromrichtung jeweils ein sperrendes Ventil liegt. Ferner kann beim Schließen des Magnetverstärkers, verursacht durch dessen Steuerwicklungen, ein in den Lastwicklungen induzierter entgegenwirkender Kreisstrom nur über die Motorwicklungen fließen, deren Impedanzen somit diesen Kreisstrom begrenzen. Dadurch wird außerdem die Ansprechzeit beim Sperren des Magnetverstärkers verkleinert.
  • Neben der bereits erwähnten Anwendung der Einrichtung nach der Erfindung zur Elektrodenregulierung bestehen beispielsweise noch für folgende Regel-bzw. Verstellantriebe vorteilhafte Anwendungsmöglichkeiten: Bürstenverstellung von Drehstromnebenschlußmotoren, Übersetzungsveränderungen mechanischer stufenloser Getriebe, Verstellung von Regeltransformatoren, Nachlaufregelungen, Spaltverstellung sowie Reversieren bei Walzgerüsten, sonstige Hilfsantriebe bei Walzstraßen, Hebewerksantriebe z. B. für Krane und Fördereinrichtungen, also speziell überall dort, wo es bei folgegeregelten Antrieben auf große Genauigkeit, schnellen Anlauf und schnelles Umsteuern ankommt.

Claims (8)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Steuerung der Drehzahl und Drehrichtung eines Drehstrominduktionsmotors als Stellmotor innerhalb einer Folgeregelanordnung mit Hilfe vorgeschalteter, insbesondere selbstsättigender Magnetverstärker mit einer die Verstellgeschwindigkeit berücksichtigenden Rückführung, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückführungsgröße mit ruhenden Mitteln aus den sich mit der Drehzahl ändernden elektrischen Werten des Motors oder der ihn steuernden Magnetverstärker abgeleitet ist und diese Magnetverstärker in dem Sinne beeinflußt, daß nach Empfang eines Stehbefehls die Verstellgeschwindigkeit mit abnehmender Regelabweichung sinkt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannung der zwischen je zwei Magnetverstärkerzweigen liegenden beiden Motorzuleitungen mit einer Hilfswechselspannung und einer zu dieser phasenmäßig entgegengesetzten Hilfswechselspannung je für sich in Reihe geschaltet und gleichgerichtet ist und daß die sich dabei ergebende Differenz- bzw. Summenspannung die Magnetverstärker in rückführendem Sinne beeinflußt (Fig. 2).
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an zwei Magnetverstärkerzweigen abfallenden Spannungen einer mit Ventilanordnungen ausgestatteten Brückenschaltung zugeführt sind, die außer den Ventilanordnungen zwei Widerstände enthält und deren Ausgangsdiagonalspannung die Magnetverstärker in rückführendem Sinne beeinflußt (Fig. 3).
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 mit einem Schleifringläufermotor, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzeugen einer drehzahl- und drehrichtungsproportionalen Spannung als Rückführungsgröße ein einen Quotienten bildendes Mittel vorgesehen ist, dem als Dividend die Differenz aus zwei gleichgerichteten Spannungen zugeführt ist, von denen die eine der Motorprimärspannung und die andere der Motorsekundärspannung entspricht, und dem als Divisor eine nach Größe und Richtung der Motorprimärspannung proportionale Spannung zugeführt ist.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rückführungsstromkreis richtungsabhängige Widerstände eingeschaltet sind und je nach Drehrichtung verschiedene Rückführungswirkungen hervorrufen.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest die an gleichstromvormagnetisierte Drosselspulen mit in Reihe geschalteten Ventilen (Ventildrosselspulen) angeschlossenen Motorwicklungen jeder Phase jeweils aus mehreren Teilen bestehen, die derart mit den einzelnen Drosselspulen verbunden sind, daß beim Umsteuern, wenn zwei an derselben Motorphase liegende Drosselspulenpaare kurzzeitig durchlässig sind, ein unmittelbarer Kurzschluß der Netzphasen über die gesättigten Drosselspulen verhindert ist.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in denselben Netzzuleitungen liegenden, ein Drosselspulenpaar bildenden Drosselspulen jeweils mit verschiedenen Wicklungen desselben Motorphasenzweiges verbunden sind. B. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehstrominduktionsmotor zwei Wicklungen je Phase besitzt und über insgesamt acht Drosselspulen, die in je zwei Paaren zwischen zwei Netzanschlüssen und zwei Primärwicklungsanschlüssen des Motors eingeschaltet sind, mit dem Drehstromnetz verbunden ist (Fig. 4). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 708 777, 890 675; »Elektronik«, 1953, Nr.
  8. 8, S. 62 (Beilage zur »Funkschau«, 1953, H. 23).
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