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DE926137C - Waehler fuer Fernmeldeanlagen mit zwei Bewegungsrichtungen der Schaltarme und einem gemeinsamen Antrieb - Google Patents

Waehler fuer Fernmeldeanlagen mit zwei Bewegungsrichtungen der Schaltarme und einem gemeinsamen Antrieb

Info

Publication number
DE926137C
DE926137C DES35494A DES0035494A DE926137C DE 926137 C DE926137 C DE 926137C DE S35494 A DES35494 A DE S35494A DE S0035494 A DES0035494 A DE S0035494A DE 926137 C DE926137 C DE 926137C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
selector
movement
contact spring
guide
switch arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES35494A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Palm
Werner Prehm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES35494A priority Critical patent/DE926137C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE926137C publication Critical patent/DE926137C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02Multi-position wiper switches
    • H01H67/14Multi-position wiper switches having wipers movable in two mutually perpendicular directions for purpose of selection
    • H01H67/16Multi-position wiper switches having wipers movable in two mutually perpendicular directions for purpose of selection one motion being rotary and the other being parallel to the axis of rotation, e.g. Strowger or "up and around" switches

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Wähler für Fernmeldeanlagen mit zwei Bewegungsrichtungen der Schaltarme und einem gemeinsamen Antrieb Die Erfindung betrifft einen Wähler mit einem durch einen Schrittmotor in Umdrehung versetzten Schraubentrieb, der über Führungsteile einen längs verschieb- und drehbaren Schaltarmträger verstellt, wobei ein :ausrückbarer Anschlag die durch die drehende Bewegung des Schraubentriebes und durch den Anschlag bewirkte axiale Bewegung des Schaltarmträgers in eine durch den gleichsinnig weiterdrehenden Schraubentrieb bewirkte rotierende Bewegung überführt.
  • Bei den Wählern der vorbeschriebenen Art wird zur Auslösung der Motorantrieb eingeschaltet. Die Schaltarme des vom Motor !angetriebenen Einstellgliedes gleiten, solange sich der Führungskamm im Eingriff mit dem Führungssegment befindet, von Kontakt zu Kontakt in der durch die Nummernstromstoßreihe eingestellten Kontaktreihe. Nachdem die Schaltarme die betreffende Reibe verlassen haben, gelangt der Führungskamm außer Eingriff mit dem Führungssegment. Es überlagern sich jetzt zwei Bewegungsvorgänge des Schaltarmträgers. Die eine Bewegung wird von dem unter der Einswirkung des laufenden Motors sich drehenden Zahnrad ve@r@anlaßt, während die andere durch die Rückstellkr:aft der Rückführfeder bewirkt wird. Beide Bewegungen führien den Schaltärrnträger in die Nullstellung zurück, in der der Wähler stillgesetzt wird und in der der Führungskamm den Wellenköntaktfeders:atz betätigt.
  • Die von der Rückführfeder bewirkte und von dem Schraubentrieb in Verbindung mit der Führungsrolle gesteuerte schraubenförmige Bewegung des Einstellgliedes bewirkt in Verbindung mit der Auffangfeder des Schaltarmträgers beim Auftreffen -des= selben auf den mit derWählerachse festverbundenen Anschlag einen'Rückstoß.
  • Die Größe des Rückstoßes ist abhängig von der Lage der Kontaktreihe, auf der dii-e Schaltarme zuvor eingestellt waren. In den ersten Reihen; ist der Rückstoß infolge der kleinen axialen Auslenkung gering, doch macht sich der Einfluß in den letzten Kontaktreihen weit stärker bernerkbar. Es kann vorkommen, daß durch den Rückstoß der Schaltarmträger wieder so weit zurückgeführt wird, daß der Führungskamm außer Eingriff mit der Betätigungsfeder des in der Nullstellung zu betätigenden Wellenkontaktes. kommt.
  • Infolge des stillgesetzten Motors muß jetzt die Rückführfeder allein die Kraft aufbringen, um den Schaltarmträger in die Nullstellung zu bringen und um den Federsatz zu betätigen. Dabei muß von der Feder eine erhebliche Arbeit geleistet werden, da der Wellenkontaktfedersatz im letzten Teil der Rückführbewegung von seiner Ruhelage in die Arbeitslage zu bringen ist, wobei mehr Kraft benötigt wird, als wenn derFeders.atz von der Arbeitslage in die Ruhelage umzuschalten ist.
  • Damit diese Funktion mit Sicherheit ausgeführt werden kann, muß die rückführende Kraft über eine entsprechende Stärke verfügen. Infolgedessen ist eine hirnreichende Vorspannung der Rüdkfüh.rfeder, erforderlich, die über derjenigen liegt, die allein für den Heimlauf des Schaltarmträgers notwendig ist.
  • Es isst die Aufgabe der Erfindung, die vomgenannten Schwierigkeiten und Nachteile zu vermeiden. Erreicht wird dies dadurch, daß derWellenkontaktfedersatz während des Einstellvorganges beim Eindrehen des Schaltarmträgers des Wählers von der Ruhelage in die Arbeitslage gebracht und bei Erreichen der Nullstellung des Wählers der Wellenkontaktfedersatz von der Arbeitslage in die Ruhelage umgeschaltet wird.
  • Durch die Erfindung wird erreicht, daß die größere Arbeit, die bei der Betätigung des Wellenkontaktfcdersatzes zu leisten ist, von dem Antrieb des Wählers übernommen wird, während von der Rückführfeder nur die leichtere ,Arbeit beim Aufhaben dieser Betätigung aufzubringen ist.
  • Die Rückführfeder kann daher mit einer geringeren Votspannung ausgerüstet werden, wobei sich folgende Vorteile ergeben: i. Infolge der verringerten Geschwindigkeit des Schaltarmträgers ist die Krnaft, mit der der Schaltarmträger gegen den am freien Ende der Wählerachse befindlichen Anschlag stößt, entsprechend geringer. Damit vermindern sich die mit dem Stillsetzen verbundenen Gestellerschütterungen und Geräusche. 2. Die Stil1-setzsicherheit des Wählers wird gesteigert, da der in seiner Wirkung verminderte Rückstoß über den Schraubentrieb in nur getingem Maße die Drehbewegung des Antriebes unterstützt. 3. Die Haltesicherheit der entgegengesetzt zur Rückführfeder wirkenden. Rastfeder wird durch die verringerte Kraft der Rückführfeder erhöht.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der den Wellenkontaktfedersatz in seiner Arbeitslege haltende Sperrhebel so ausgebildet, daß er den Schaltarmträger -an einem vom Rückstoß bewirkten Rücklauf entgegen der Drehbewegung hindert.
  • An Hand der Zeichnungen sei ein Ausführungs-Leispiel der Erfindung erläutert, wobei nur die unbedingt erforderlichen Teile dargestellt sind. Insbesondere ist nicht die Kontaktbank gezeigt, ferner fehlt der Motor und der den Motor steuernde Kontaktfedersatz.
  • Fi;g. i zeigt in einer Seitenansicht den auf der Wählerachse sitzenden Sch.altarmträger mit Schraubentrieb, Führungsteilen und die den Wellen kontaktfe:dersatzbeeinflussenden Vorrichtungen; Fig. 2 bringt die Anordnung der Fig. i im Grundriß, wobei der Schaltarmträger gemäß der Linie A-B der Fig. i im Schnitt erscheint.
  • Der in der Fig. i fortgelassene Wellenkontaktfedersatz ist in der-Fig. 2 durch den Kontakt 2¢ angedeutet. Auf der Wählerachse i befindet sich einmit dem Schraubentrieb 3 fest verbundenes Zahnrad 2. Der Schraubentrieb 3 steht in Verbindung mit dem Führungsarm q. und der Führurngs!rollle 5, die an dem Führungskamm 6 befestigt sind. Dieser wiederum ist mit dem die Schaltarme 7 tragenden Schaltarmträger 8 verbunden. Letzterer ist mit Lagerbuchsen versehen und gleitet auf der Wählerachse i. In, dem Hohlraum zwischen der Wählerachse und dem Schaltarmträger 8 befindet sich die Rückführfeder io, die bei der Auslösung der Verbindung die Bewegung des Schaltarmträgers 8 unterstützt und ergänzt. ° Die schraubenförmige Bewegung des Schaltarmträgers 8 wird in der axialen Richtung durch die am oberen Ende der Wählerachse i befindliche Auffangvorrichtung abgefangen. Diese Vorrichtung besteht aus der vom Schaltarmträger 8 oberhalb der Lagerbuchse g aufgenommenen .Auffangfeder i i und der mit der Wählerachse i fest verbundenen Gegenlage 12 mit dem Ring 13.
  • Als Antrieb dient ein Schrittmotor mit zwei um 9o° versetzten Kraftmagneten. Der Motor setzt die Motorwelle 14 in drehende Bewegung, die über das Antriebsritzel 1.5 das Zahnrad 2 antreibt. Auf der Motorwelle 14 befindet sich ferner ein mit Einschnitten 17 versehenes Rastrad 16. Die Rastfeder 18 fällt in diese Einschnitte ein und hält damit den Anker des Motors in bestimmten Stellungen fest, um eine definierte Einstellung der Schaltarme zu gewährleisten.
  • Das Zahnrad 2 verfügt über einen Stift i9, der in der Nullage des Zahnrades 2 und des mit diesem fest verbundenen Schraubentriebes 3 den nicht dargestellten Motorfedersatz betätigt.
  • Der von einem nicht dairgestellten Kraftmagneten betätigte Anschlaghebel 2o hemmt, solange der Magnet nicht erregt ist, während des Einstellvorganges die Drehbewegung des Schaltarmträgers 8, so däß dieser infolge der Eigenart des Schraubentriebes und der betreffenden Führungsteile die reine Drehbewegung des Motors in die geradlinige Schiebebewegung des Schaltarmträgers umsetzt. Erhält der Kraftmagnet Strom und spricht an, so führt der Anschlaighebel 2o eine Bewegung nach rechts aus (Fig. 2) und gibt den nach dem ersten Dekadenschritt anderA.nschlagflächeai anliegenden Führungskamm 6 wieder frei. Der betreffende Ausschnitt des Führungskammes 6 läuft beim nächsten Schritt auf das Führungssegment 22 auf, und der Schaltarmträger führt jetzt die drehende Bewegung aus. Beim ersten Drehschritt wird von dem Führungskamm 6 die Betätigungsfeder 23 nach rechts gedrückt. Diese wiederum wirkt auf den Wellenkontaktfedersatz 2,4 ein. Weiterhin gleitet infolge der Bewegung der Betätigungsfeder 23 der Verriegelungslappen 25 des Sperrhebels 26 auf der Haltefläche 27 der Bestätigungsfeder 23 nach links und schnellt schließlich nach Verlassen der Haltefläche 27 unter der Einwirkung der Feder 2,8, der den Sperrhebel 26 um die Achse 29 dreht, nach oben, bis der waagerechte Arm des Sperrhebels 26 in Verbindung mit der Haltefläche 27 die Bewegung begrenzt. Die Betätigungsfeder 23 ist dadurch verriegelt, und der Wellenkonbaktfedersatz bleibt auch dann in der Arbeitsstellung, wenn seine Feder 23 nicht mehr unter der Einwirkung des Führungskammes 6 steht.
  • Zum Lauf in die Nullstellung bei der Auslösung des Wählers wird der Antriebsmotor wieder in Tätigkeit gesetzt, und es dreht sich auch das Einstellglied. Solange der Führungskamm 6 vom Führungssegment 22 geführt wird, gleiten die Schaltarme 7 über die Kontakte der eingestellten Kontaktreihe. Verlassen schließlich die Schaltarme 7 den letzten Kontakt und kurz danach der betreffende Ausschnitt des Führungskammes 6 das Führungssegment 22, dann bewegt sich unter Einfluß der gespannten Rückführfe:der io der Führungsarm 4. und die Führungsrolle 5 entlang des Schraubentriebes 3 in die Nullstellung. Dabei läuft kurz vor Erreichen dieser Stellung der Führungskamm 6 auf die abgeschrägte Auflauffläche 3o des Sperrhebels 26 und drückt diesen entgegen der Kraft der Feder 218 nach unten. Der Verriegelungslappen 25 des Sperrhebels 26 gleitet damit von der dem Führungssegment 22 zugewandten Fläche der Betätigungsfeder 23 ab und gibt diese frei. Die Feder 23 und der Wellenkontaktsatz 24. gehen dadurch in ihre Ruhelage zurück. Inzwischen brat der Schaltarmträger 8 weitergedreht. Der Führungskamm 6 verrläßt ebenfalls gleichsinnig weiterdrehend die Auflauffläche und gelangt in die Nullstellung, in der das Einstellglied dadurch stillgesetzt wird, daß die Auffangfeder i i geigen das Gegenlager 12 schlägt.
  • Unter der Einwirkung der Feder 28 ist, nachdem der Führungskamm 6 die Auflauffläche 30 wieder verlassen hat, der Sperrhebel 26 in die Stellung zurückgegangen, in der der Verriegelun:gslappen 2:5 gegen die Haltefläche 27 der Betätigungsfeder 23 anliegt. In dieser Stellung verhindert der Sperrhebel 26 mit seinem parallel zum Führungskamm 6 stehenden Sperrlappen 31 ein wirksames Zurückschlagen des Führungskammes 6 infolge des Rückstoßes des Schaltarmträgers B.
  • Somit steht der Führungskamm 6 in der Nullstellung zwischen dem Sperrlappen 31 des Sperrhebels 26 und der Anschl gfläche 2i des Anischlaghebels 2o.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wähler mit einem durch einen Schrittmotor in Umdrehung versetzten Schraubentreb-, der über Führungsteile einen längs verschieb- und drehbaren Schaltarmträger verstellst, wobei ein ausrückbarer Anschlag die durch die drehende Bewegung des Schraubentriebes und den Anschlag bewirkte axiale Bewegung des Schaltarmträgers in eine ebenfalls durch den gleichsinnig weiterdrehenden Schraubentrieb bewirkte rotierende Bewegung überführt, dadurch gekennzeichnet, daß der Wellenkontaktfedersatz (2q.) während des Einstellvorganges beim Eindrehen des Schaltarmträgers (8) des Wählers von der Ruhelage in die Arbeitslage gebracht und bei Erreichen der Nullstellung des Wählers der Wellenkontaktfedersatz von seiner Arbeitslage in die Ruhelage zurückgeschaltet wird.
  2. 2. Wähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsfeder (23) des Wellenkontaktfedersatzes (2q.) von dem mit dem Schaltarmträger (8) verbundenen Führungsl:arnm (6) in die Arbeitslage gebracht wird.
  3. 3. Wähler nach Anspruch 2:, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verriegelungslappen (25) des Sperrhebels (26) die Betätigungsfeder (2,3) des Wellenkontaktfedersatzes (2¢) in der Arbeitslage verriegelt. q..
  4. Wähler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Führungskamm (£r) während des Weiterlaufs in die Nullstellung kurz vor lern Einlaufen in diese der Sperrhebel (26) betätigt wird und daß diese Betätigung des Führungskammes (6) in der Nullstellung wieder aufgehoben ist:
  5. 5. Wähler nach Anspruch ¢, dadurch gekennzeichnet, daß der den Wellenkontaktfedersatz (2d.) in seiner Arbeitshage haltende Sperrhebel (26) den Schaltarmträger (8) in der Nullstellung an einem vom Rückstoß bewirkten Rücklauf entgegen der Drehbewegung hindert.
DES35494A 1953-09-29 1953-09-29 Waehler fuer Fernmeldeanlagen mit zwei Bewegungsrichtungen der Schaltarme und einem gemeinsamen Antrieb Expired DE926137C (de)

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