DE9135C - Neuerungen an Telephonen - Google Patents
Neuerungen an TelephonenInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
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Description
1879.
Klasse 21.
FREDERIC ALLEN GOWER und CORNELIUS ROOSEVELT in PARIS.
Neuerungen an Telephonen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1879 ab.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen besondere Einrichtungen an Telephonen dar, die mit
Magneten von convergirenden Polen versehen sind.
In Fig. ι ist eine solche Ausführung im Grundrifs,
theilweise im Schnitt, nach der Linie A-B der Fig. 2 dargestellt. Fig. 2 ist ein Querschnitt
nach Linie C-D der Fig. 1. Fig. 3 ist eine Ansicht von unten, theilweise im Schnitt, nach
Linie A-B der Fig. 2. Fig. 4 ist eine Seitenansicht einer besonderen Anordnung des Magneten
und Fig. 5 giebt besondere Einzelnheiten wieder.
α α ist ein Magnet in Halbkreisform, dessen
beide Pole sich am Centrum des Kreises einander nähern, dergestalt, dafs diese beiden Pole
sich auch in möglichster Nähe des Centrums der vibrirenden Rundplatte b b befinden. Die
halbkreisrunde Oeffnung c, die, ohne den Werth des Apparates zu verringern, in der vibrirenden
Platte b angebracht ist, communicirt mit einem Pfeifenrohr c' für die pneumatischen Signale,
welches Rohr unter diesem Loche c der vibrirenden Platte angebracht ist, wie man im
Schnitt der Detailfigur 5 sieht, dergestalt, dafs, wenn man in das Mundstück des Telephons
spricht, das Pfeifenrohr einen musikalischen Ton erzeugt, der sich im Empfangsinstrument wiederholt
und so die Aufmerksamkeit des Beamten auf sich zieht, dddd ist der kreisrunde Holzbehälter,
der alle Theile des Telephons in sich schliefst und in dessen Deckel das Mundstück
befestigt ist, welches beliebige Länge und Form haben kann. Dieser Deckel ist durch die
Schrauben dl di an den Holzbehälter befestigt
und ist an die untere Fläche dieses Deckels die vibrirende Platte b mittelst eines Kupferringes
b1 und der Schrauben b 2 b 2 befestigt.
Der Boden des Holzbehälters ist bei d2 mit einem Loche versehen, durch welches die Luft
entweicht, die das Pfeifenrohr c1 in Schwingung
versetzt hat. // sind die Weicheisenpole, die durch die Schrauben gg an die Enden des
Magneten befestigt sind. Auf den senkrechten Theilen der winkelförmigen Stücke // sind die
Telephonspulen h h montirt, für welche die genannten senkrechten Theile die magnetischen
Kerne bilden. Diese Spulen, auf denen die Inductionsdrähte aufgewickelt sind, können aus
Holz, aus Kupfer oder allem anderen zweckentsprechenden Material gebildet werden und
verändern sich natürlich in Dimensionen, und Formen nach der Verwendungsbestimmung des
Telephons.
Die halbrunde Form der Magneten hat den Vortheil, den nachtheiligen Einflufs auszuschliefsen,
welchen die beiden Schenkel eines Magneten auf einander haben können, ein nachtheiliger
Einflufs, der sich immer bei Hufeisenmagneten geltend macht, deren Schenkel ziemlich
parallel zu einander laufen. Aufserdem ist durch die von uns vorgeschlagene Magnetform
ermöglicht, den Raum des Telephonrohrs beträchtlich zu verringern und fast ganz das Echo
oder die Resonanz auszuschliefsen, welche sich in den grofsen Telephonrohren erzeugt, in
denen ein Hufeisenmagnet angebracht werden soll.
Zu bemerken ist ferner, dafs die von uns vorgeschlagene Magnetform dazu beiträgt,
alle in dem Rohr erzeugten Töne auf den Mittelpunkt der vibrirenden Platte zu concentriren,
mögen diese Töne durch Anwendung des " pneumatischen Signals, vermittelst des Pfeifenrohrs oder durch Vibrationen hervorgerufen
werden, welche von dem Telephon des anderen Postens herüberkommen. Diese Magnetform
gestattet' ferner, sich mit Vortheil einer Platte von viel gröfserem Durchmesser als bisher
zu bedienen, was die Kraft und den Werth des telephonischen Instrumentes wesentlich vermehrt.
Ebenso werden die erzielten Wirkungen wesentlich dadurch vermehrt, dafs die gesammte
Kraft der Magnetpole sich gewissermafsen auf einen einzigen Punkt der vibrirenden Platte concentrirt.
Es mufs aufserdem noch eine besondere Anordnung hervorgehoben werden:
Das Mundstück e besteht aus einem Messingrohrtheil e\ der mit seinem unteren Ende in
den Telephondeckel fest eingeschraubt ist und dessen oberes Ende so ausgeschnitten ist, wie
es in Fig. 2 gezeigt ist, dergestalt, dafs, wenn das Telephon auf einen Tisch oder auf sonst
einen Stützpunkt gestellt wird oder wenn dasselbe mittelst eines um das Telephonrohr befestigten
Ringes an eine Wand angebracht würde, die dasselbe benutzen wollende Person sich desselben ohne weitere Bemühung vermittelst
eines elastischen Rohres e~ von beliebiger
Claims (3)
1. Die besondere Form des Magneten a a,
dessen Schenkel zunächst einen Halbkreis bilden, um sodann nach dem Mittelpunkt des Kreises zu convergiren und zwar mehr
oder weniger, je nachdem der Magnet in waagrechter oder senkrechter Stellung angewendet
wird, wie sich dies alles aus der obigen Beschreibung und den beiliegenden Zeichnungen ergiebt.
2. Das Ansatzstück <?' des elastischen Rohres «2,
welches im Mundstück e3 endigt, wie aus der Beschreibung und aus der beiliegenden
Zeichnung zu ersehen ist.
3. Die Anordnung der verschiedenen Theile des Instruments in einem Behälter.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9135C true DE9135C (de) |
Family
ID=286533
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9135D Active DE9135C (de) | Neuerungen an Telephonen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9135C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078007B (de) * | 1955-10-14 | 1960-03-17 | Erich Hensel | Einsteckschloss, insbesondere aus Plastwerkstoff |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078007B (de) * | 1955-10-14 | 1960-03-17 | Erich Hensel | Einsteckschloss, insbesondere aus Plastwerkstoff |
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