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DE9135C - Neuerungen an Telephonen - Google Patents

Neuerungen an Telephonen

Info

Publication number
DE9135C
DE9135C DENDAT9135D DE9135DA DE9135C DE 9135 C DE9135 C DE 9135C DE NDAT9135 D DENDAT9135 D DE NDAT9135D DE 9135D A DE9135D A DE 9135DA DE 9135 C DE9135 C DE 9135C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnet
pipe
container
hole
mouthpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT9135D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. A. GOWER und C. ROOSEVELT in Paris
Publication of DE9135C publication Critical patent/DE9135C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R13/00Transducers having an acoustic diaphragm of magnetisable material directly co-acting with electromagnet
    • H04R13/02Telephone receivers
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
    • H04R1/22Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired frequency characteristic only 
    • H04R1/225Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired frequency characteristic only  for telephonic receivers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description

1879.
Klasse 21.
FREDERIC ALLEN GOWER und CORNELIUS ROOSEVELT in PARIS.
Neuerungen an Telephonen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1879 ab.
Die beiliegenden Zeichnungen stellen besondere Einrichtungen an Telephonen dar, die mit Magneten von convergirenden Polen versehen sind.
In Fig. ι ist eine solche Ausführung im Grundrifs, theilweise im Schnitt, nach der Linie A-B der Fig. 2 dargestellt. Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 1. Fig. 3 ist eine Ansicht von unten, theilweise im Schnitt, nach Linie A-B der Fig. 2. Fig. 4 ist eine Seitenansicht einer besonderen Anordnung des Magneten und Fig. 5 giebt besondere Einzelnheiten wieder.
α α ist ein Magnet in Halbkreisform, dessen beide Pole sich am Centrum des Kreises einander nähern, dergestalt, dafs diese beiden Pole sich auch in möglichster Nähe des Centrums der vibrirenden Rundplatte b b befinden. Die halbkreisrunde Oeffnung c, die, ohne den Werth des Apparates zu verringern, in der vibrirenden Platte b angebracht ist, communicirt mit einem Pfeifenrohr c' für die pneumatischen Signale, welches Rohr unter diesem Loche c der vibrirenden Platte angebracht ist, wie man im Schnitt der Detailfigur 5 sieht, dergestalt, dafs, wenn man in das Mundstück des Telephons spricht, das Pfeifenrohr einen musikalischen Ton erzeugt, der sich im Empfangsinstrument wiederholt und so die Aufmerksamkeit des Beamten auf sich zieht, dddd ist der kreisrunde Holzbehälter, der alle Theile des Telephons in sich schliefst und in dessen Deckel das Mundstück befestigt ist, welches beliebige Länge und Form haben kann. Dieser Deckel ist durch die Schrauben dl di an den Holzbehälter befestigt und ist an die untere Fläche dieses Deckels die vibrirende Platte b mittelst eines Kupferringes b1 und der Schrauben b 2 b 2 befestigt. Der Boden des Holzbehälters ist bei d2 mit einem Loche versehen, durch welches die Luft entweicht, die das Pfeifenrohr c1 in Schwingung versetzt hat. // sind die Weicheisenpole, die durch die Schrauben gg an die Enden des Magneten befestigt sind. Auf den senkrechten Theilen der winkelförmigen Stücke // sind die Telephonspulen h h montirt, für welche die genannten senkrechten Theile die magnetischen Kerne bilden. Diese Spulen, auf denen die Inductionsdrähte aufgewickelt sind, können aus Holz, aus Kupfer oder allem anderen zweckentsprechenden Material gebildet werden und verändern sich natürlich in Dimensionen, und Formen nach der Verwendungsbestimmung des Telephons.
Die halbrunde Form der Magneten hat den Vortheil, den nachtheiligen Einflufs auszuschliefsen, welchen die beiden Schenkel eines Magneten auf einander haben können, ein nachtheiliger Einflufs, der sich immer bei Hufeisenmagneten geltend macht, deren Schenkel ziemlich parallel zu einander laufen. Aufserdem ist durch die von uns vorgeschlagene Magnetform ermöglicht, den Raum des Telephonrohrs beträchtlich zu verringern und fast ganz das Echo oder die Resonanz auszuschliefsen, welche sich in den grofsen Telephonrohren erzeugt, in denen ein Hufeisenmagnet angebracht werden soll.
Zu bemerken ist ferner, dafs die von uns vorgeschlagene Magnetform dazu beiträgt, alle in dem Rohr erzeugten Töne auf den Mittelpunkt der vibrirenden Platte zu concentriren, mögen diese Töne durch Anwendung des " pneumatischen Signals, vermittelst des Pfeifenrohrs oder durch Vibrationen hervorgerufen werden, welche von dem Telephon des anderen Postens herüberkommen. Diese Magnetform gestattet' ferner, sich mit Vortheil einer Platte von viel gröfserem Durchmesser als bisher zu bedienen, was die Kraft und den Werth des telephonischen Instrumentes wesentlich vermehrt. Ebenso werden die erzielten Wirkungen wesentlich dadurch vermehrt, dafs die gesammte Kraft der Magnetpole sich gewissermafsen auf einen einzigen Punkt der vibrirenden Platte concentrirt.
Es mufs aufserdem noch eine besondere Anordnung hervorgehoben werden:
Das Mundstück e besteht aus einem Messingrohrtheil e\ der mit seinem unteren Ende in den Telephondeckel fest eingeschraubt ist und dessen oberes Ende so ausgeschnitten ist, wie es in Fig. 2 gezeigt ist, dergestalt, dafs, wenn das Telephon auf einen Tisch oder auf sonst einen Stützpunkt gestellt wird oder wenn dasselbe mittelst eines um das Telephonrohr befestigten Ringes an eine Wand angebracht würde, die dasselbe benutzen wollende Person sich desselben ohne weitere Bemühung vermittelst eines elastischen Rohres e~ von beliebiger

Claims (3)

Länge bedienen kann. Wenn daher das Rohr an der Kniestelle nicht so wie in der Zeichnung angegeben gestaltet ist, würde es bald gebrauch sunfähig werden. Das eigentliche Mundstück e3 dieses elastischen Rohres kann dann die dem Zwecke am besten dienende Form haben, damit der Luftstrom in geeigneter Weise dem Pfeifenrohr zugeführt wird. Fig. 4 stellt eine andere Ausführung unseres Magneten mit sich nähernden Polen in senkrechter Stellung dar; diese Ausführung ist besonders günstig, um elektrische Ströme aufzunehmen und sie in durch das Gehör wahrnehmbare Töne zu verwandeln. Wie in der Zeichnung gezeigt ist, convergiren die Schenkel a a des Magneten durch die Polstücke oder Kerne// nach dem Mittelpunkt der vibrirenden Platte b b zu, welche Kerne wie gezeichnet oder"auf andere Weise an die Enden des Magneten befestigt sein können. Um diese magnetischen Kerne sind die Inductionsdrähte der Telephonspulen h h gewickelt. Die Pole werden auf diese Weise so nahe wie möglich nach dem Mittelpunkt der vibrirenden Platte zu gebracht. In· den Fig. 6, 7 und 8 sind noch einige besondere. Anordnungen in Telephonen darger stellt, welche die oben von uns angeführten Vortheile noch beträchtlich vermehren. Die Fig. 6, 7 und 8 sind Querschnitte durch die Mitte des Telephons, in welchem jedoch der Magnet a, der seine charakteristische halbrunde Form beibehält, und die Spulen h h nicht durchschnitten sind. Eine kleine Abänderung ist bezüglich der Polarmaturen //, welche die magnetischen Kerne der Spulen h h bilden, zu erwähnen. Diese in Winkelform gebogenen Armaturen sind hier durch Schrauben in kleinen Einschnitten festgehalten, die in der oberen Fläche der Magnetenden angebracht sind. Die gedrängte Form, welche die gesammte neue Einrichtung darbietet, wird dadurch erreicht, dafs der ganze Behälter ddd in Bronze oder in einer ähnlichen Legirung ausgeführt und die Höhe des Behälters wesentlich vermindert wird, ohne deswegen auf die Anwendung des pneumatischen Signals verzichten zu müssen. Der Deckel des Behälters wird auf letzteren aufgeschraubt und bildet einen hermetischen Verschlufs. In Fig. 6 ist das Pfeifenrohr i horizontal, also parallel zur vibrirenden Platte, angebracht und ist mit dieser/ die das Loch c hat, durch ein Knie j verbunden. Um die Pfeife ertönen zu lassen, folgt die durch das Mundstück e eingeblasene Luft dem durch den Pfeil angedeuteten Weg und verläfst den Behälter d durch die einzige sich darbietende Oeffnung, also im vorliegenden Falle durch das im Behälter seitlich angebrachte Loch k. In Fig. 7 ist das Pfeifenrohr i', welches auch hier wieder horizontal liegt, an die Wand des Behälters d befestigt nnd zwar über dem Loche k und ist in diesem Falle nicht mit der vibrirenden Platte verbunden, was bezüglich des pneumatischen Signals keinerlei Störung macht. Um die Pfeife ertönen zu lassen, mufs die durch das Mundstück e eingeblasene Luft dem durch Pfeile angedeuteten Weg folgen, um aus dem Loch k herauszugelangen, wenn nämlich das Loch c in der vibrirenden Platte an der gleichen Stelle wie in Fig. 6 angebracht ist, was übrigens durchaus nicht nöthig ist. Schliefslich sind in der Fig. 8 in einem Telephon die beiden Pfeifenrohre iV der Fig. 6 und 7' vereinigt, dergestalt, dafs, um die Pfeifen dieser beiden Rohre ertönen zu lassen, die durch das Mundstück e eingeblasene Luft dem durch Pfeile angedeuteten Weg folgen mufs, ehe sie zum Loche k hinaus kann. Paten τ-Ansprüche:
1. Die besondere Form des Magneten a a, dessen Schenkel zunächst einen Halbkreis bilden, um sodann nach dem Mittelpunkt des Kreises zu convergiren und zwar mehr oder weniger, je nachdem der Magnet in waagrechter oder senkrechter Stellung angewendet wird, wie sich dies alles aus der obigen Beschreibung und den beiliegenden Zeichnungen ergiebt.
2. Das Ansatzstück <?' des elastischen Rohres «2, welches im Mundstück e3 endigt, wie aus der Beschreibung und aus der beiliegenden Zeichnung zu ersehen ist.
3. Die Anordnung der verschiedenen Theile des Instruments in einem Behälter.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT9135D Neuerungen an Telephonen Active DE9135C (de)

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DENDAT9135D Active DE9135C (de) Neuerungen an Telephonen

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DE (1) DE9135C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1078007B (de) * 1955-10-14 1960-03-17 Erich Hensel Einsteckschloss, insbesondere aus Plastwerkstoff

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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