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DE913211C - Verfahren zum Erhitzen von Nahrungsmitteln mittels eines durch sie hindurchgeleiteten elektrischen Stromes - Google Patents

Verfahren zum Erhitzen von Nahrungsmitteln mittels eines durch sie hindurchgeleiteten elektrischen Stromes

Info

Publication number
DE913211C
DE913211C DEB8141D DEB0008141D DE913211C DE 913211 C DE913211 C DE 913211C DE B8141 D DEB8141 D DE B8141D DE B0008141 D DEB0008141 D DE B0008141D DE 913211 C DE913211 C DE 913211C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
food
porous
plates
electrodes
heating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB8141D
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Regenberg
Dipl-Ing Franz Schneider
Dipl-Kfm Otto Stroemer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILLY REGENBERG
Original Assignee
WILLY REGENBERG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILLY REGENBERG filed Critical WILLY REGENBERG
Priority to DEB8141D priority Critical patent/DE913211C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE913211C publication Critical patent/DE913211C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/0004Devices wherein the heating current flows through the material to be heated

Landscapes

  • Resistance Heating (AREA)
  • General Preparation And Processing Of Foods (AREA)

Description

  • Verfahren zum Erhitzen von Nahrungsmitteln mittels eines durch sie hindurchgeleiteten elektrischen Stromes Es ist bekannt, Nahrungsmittel in der Weise zu erhitzen, daß man unmittelbar durch sie einen elektrischen Strom hindurchleitet. Nach einem bekannten Vorschlag dieser Art soll das zu erhitzende Nahrungsmittel zwischen zwei in einem Rahmen oder Gehäuse befindlichen metallischen Elektroden .angeordnet und der Strom auf diese Weise unmittelbar durch das Nahrungsmittel werden. Dieser bekannte Vorschlag hat den Nachteil, daß das mit den metallischen Elektroden unmittelbar in Berührung stehende Kochgut infolge der intensiven Wärmeentwicklung an den Berührungsstellen sehr rasch ausgelaugt wird und infolge des hierdurch entstehenden Mangels an Feuchtigkeit an den Berührungsstellen verbrennt. Ein anderer bekannter Vorschlag geht dahin, feste Nahrungsmittel, wie z. B. Würstchen, in voneinander elektrisch isolierte, gering leitende Feuchtigkeitsmengen eintauchen zu lassen und den elektrischen Strom unter Vermittlung .der Eintauchflüssigkeit durch das Nahrungsmittel zuleiten. Diese bekannte Anordnung hat den Nachteil; daß die in die Flüssigkeit eintauchenden Enden des Nahrungsmittels von .dem Erhitzungsvorgang nicht oder nur wenig erfaßt werden, so daß die in die Flüssigkeit eintauchenden Teile des Nahrungsmittels nicht ausgaren. Das Verfahren versagt auch bei Nahrungsmitteln von ungleicher Form, beispielsweise bei großen Fischen, deren Kopfende sehr dick ist, während das Schwanzende nur geringe Stärke besitzt. Bei derartigen- Nahrungsmitteln ergibt @es sich, daß die Teile von geringer Stärke, beispielsweise die Schwanzteile eines Fisches, schon gar sind, wenn die stärkeren: Teile noch ganz oder teilweise ungekocht sind. Abgesehen davon ist diese Anordnung auch darum für Nahrungsmittel von verhältnismäßig großer Länge bzw. Größe nicht geeignet, weil diese einen zu großen Elektrodenabstand erfordern, so daß die zur Verfügung stehende Spannung für den Kochprozeß nicht ausreicht. Sie ist darum allenfalls nur geeignet für Nahrungsmittel von verhältnismäßig geringer Größe, wie Würstchen, kleine Fische, Fleischstückchen; od. dgl. Theoretisch könnte dem Übelstand durch Anwendung höherer Spannungen abgeholfen werden. Diese Möglichkeit scheidet aber praktisch ,aus; weil in den Haushaltungen höhere Spannungen normalerweise nicht zur Verfügung stehen und andererseits der Umgang mit Hochspannungsgeräten in Haushalten wegen der Gefährlichkeit untunlich ist.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Vorrichtung zum Erhitzen von Nahrungsmitteln mittels eines durch sie hindurchgeleiteten elektrischen -Stromes, und das erfindungsgemäß Neue besteht darin, daß das -Nahrungsmittel zwischen Schichten, beispielsweise Platten, aus einem porösen nichtmetallischen Material eingelegt wird, die von Feuchtigkeit durchsetzt und entweder selbst als stromzuführende Elektroden ,ausgebildet oder zwischen, den Elektroden und dem Kochgut .angeordnet sind.
  • Die Vorrichtung gemäß Erfindung unterscheidet sich von dem bekannten Vorschlag, gemäß dem das zu erhitzende Nahrungsmittel zwischen Metallelektroden angeordnet werden soll, dadurch, daß. jede direkte Berührung des Kochgutes mit Metall vermieden isst. Dias Kochgut steht lediglich in Berührung Zeit den von Feuchtigkeit durchsetzten porösen Schichten, durch deren Feuchtigkeitsgehalt die Berührungsstellen stets feucht bleiben, so daß Verbrennirngen an den Berührungsstellen nicht auftreten können. Auch gewährleistet der Feuchtigkeitsgehalt der porösen. Schichten eine stets gute Leitung des elektrischen Stromes. Wie der Vergleich: des bekannten -Verfahrens mit dem der Erfindung zeigte, konnte -z. B. Fisch bei Verwendung von porösen Zwischenschichten gemäß Erfindung in 5 bis £3 Minuten bei einer Stromstärke von 3 bis 5 Amp. gargekocht werden, während beim Kochen des gleichen Kochgutes zwischen Metallelektroden das Kochgut bereits nach 12 Sekunden verbrannt war. Der Strom stieg sogleich nach dem Einschalten derart an, daß die Stromstärke mit einem Amperemeter von i o Amp. Meßbereich nicht mehr gemessen werden .konnte.
  • In Ausführung des Erfindungsgedankens wird das Nahrungsmittel zweckmäßig m einem .geeigneten Gefäß zwischen zwei porösen Platten, beispielsweise aus keramischem Material, angeordnet, von denen die eine auf einer am Boden des Gefäßes befindlichen metallischen Elektrode .aufliegt, während die andere, die von einer metallischen Elektrode ab,-gedeckt ist, das Kochgut von oben bedeckt, und die beide in geeigneter Weise durchfeuchtet gehalten werden. Anstatt die untere-Platte auf eine Elektrode aufzulegen und die :obere mit einer Elektrode abzudecken, können die Elektroden auch anders, z. B. in die Platten eingefittet, angeordnet sein. Ebenso können natürlich an Stelle von Platten andersartige poröse Schichten zur Begrenzung des Nahrungsmittels dienen.
  • Die Feuchthaltung der unteren porösen Platte od. dgl. wird vorteilhaft dadurch bewirkt, daß man diese Platte in Flüssigkeit eintauchen läßt, derart, daß sich die Bodenelektrode und die untere Platte bis zu einer geringen Höhe in der Flüssigkeit befinden. Der Feuchtigkeitsgehalt der unteren Platte ergänzt sich bei dieser Anordnung stets aus der Eint.auchflüssigkeit, die infolge der Kapillarwirkung in der porösen Platte aufsteigt. Die obere Platte od. dgl. wird zweckmäßig vor dem Kochprozeß durchfeuchtet. Ein Nachfeuchten während des Kochprozesses ist in. der Regel nicht erforderlich. Man kann aber auch hier eine Feuchtigkeitsres,ervä schaffen, aus der sich der Feuchtigkeitsgehalt der oberen Platte ständig zu erneuern vermag. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, daß man über der oberen Platte, in die in diesem Falle die Stromzuleitungselektrode nveckmäßig eingebettet ist, eine mit durchfeuchtetem Sand gefüllte Tucha 'bdecl, -u-ng, eine durchnäßte Gummischwammauflage,eine nur aus einem nassen Tuch bestehende Auflage od. dgl. anordnet.
  • Die Durchfeuchtungs=füssigkelt kann aus gewöhnlichein Wasser bestehen:. Man kann dem Wasser aber auch geeignete Elektrolyte, wie z. B. Kochsalz, Soda., Essigsäure od. dgl., zusetzen. Hierdurch ist man in die Lage versetzt, die elektrische Leitfähigkeit der stromleitenden Durchfeuchtungsflüssigkeit zu verändern und damit die Kochzeit zu beeinflussen.
  • Von Einfluß :auf den Kochvorgang sind auch die Stärke und .die Perosität der Platten od. dgl. Je nachdem" ob diese dünner oder dicker bzw. gröber oder feiner porös sind, sind der Duchgangswiderstand für den Strom und die Wirkung des Stromes hinsichtlich des Kochgutes größer oder kleiner. Die Frage, welche Stärke oder welche Porigkeit zu wählen ist, kann jeweils nach den vorliegenden Verhältnissen bestimmt werden. So kann es zweckmäßig sein, eine dicke grobporige Platte oben und eine dünne feinporige Platte unten anzuordnen oder die Anordnung in umgekehrter Weise zu treffen. Es kann ,auch zweckmäßig sein, die Porosität innerhalb ein und derselben Platte verschieden zu halten. So kann .es beispielsweise von Vorteil sein, .eine Platte zu verwenden, die auf der dem Kochgut zugekehrten Seite feinporig ,ausgebildet, ,auf der anderen Seite dagegen mit groben Poren durchsetzt ist. Durch Beine ,geeignete Verteilung der Porigkeit in den Platten kann man :auch Einfluß auf die Feuchtigkeitserhaltung ausüben. So wird z. B. die Feuchtigkeit einer ,oberen Platte, die im oberen Teil feinporig und im unteren. Teil grobporig ausgebildet ist, nicht so leicht verdunsten wie bei einer Platte, bei der dieses umgekehrt ist. Bei sehr empfind- i lichem Kochgut, beispielsweise enthäutetem Fischfilet, empfiehlt es sich, e'nerseits ein, stark Wasseraufnehmendes, d. h. also verhältnismäßig grobporöses Material zu verwenden,, andererseits aber, um einen allzu großen Stromdurchgang zu vermeiden, die Platten od. dgl. ziemlich stark zu halten. Unter anderen Verhältnissen, z. B. bei Fisch mit lederartiger Haut, wiederum ist es zweckmäßig, feinporöse, ziemlich dünne Platten od. dgl. zu verwenden, so daß der große Widerstand, den die Haut des Fisches dem Stromdurchgang entgegensetzt, durch den geringeren Widerstand der Platte ausgeglichen ist.
  • Der Kochvorgang vollzieht sich um so besser und gleichmäßiger, je größer die Gleichmäßigkeit ist, mit der sich die Oberflächen des Kochgutes und der porösen Begrenzungen berühren. Aus diesem Grunde :kann es von Vorteil sein, poröse Begrenzungen, wie z. B. Platten, zu verwenden,, die in ihrer Form der Form des Kochgutes angepaß.t sind. Will man z. B. Fische erhitzen, so ist zu berücksichtigen, daß dieses Kochgut meist eine keilförmige Form besitzt. Dementsprechend ist es zweckmäßig, auch die Platten od. dgl. keilförmig auszubilden und den Fisch zwischen ihnen so .anzuordnen, daß das dicke Kopfende nach der Spitze der Keile hin zu liegen 'kommt, während das Schwanzende zwischen den Kopfenden der Keile liegt. Auf diese) Weise wird einmal eine ;gute Berührung über die ganze Fläche des Fisches erzielt und andererseits weiterhin bewirkt, daß die dünnen Stellen des Fisches (Sehwanzende) infolge des größerenWiderstandes der an dieser Stelle dicken Platten od. dgl. weniger Strom erhalten als das dicke Kopfende des Fisches, das von dem dünnen Teil der Platten od. dgl. begrenzt ist. Eine gleichmäßige Garung des ganzen Fisches wird, ,auf diese Weise erreicht. Das gleiche gilt auch von anderen Nahrungsmitteln, deren Umfang ungleichmäßig ist.
  • Ein gutes Anliegen der porösen Schichten an denen Kochgut kann .auch dadurch erreicht werden, daß man an, Stelle von Kochplatten aus kleineren Einzelelementen bestehende Begrenzungenverwend.et, die durch Drähte od. dgl. derart zusammengehalten werden, daß .ein über seine ganze Fläche flexibles Element entsteht. Bei dieser Anordnung können die zusammenhaltenden Metalldrähte od. dgl., die zweckmäßig .aus nichtrostendem Stahl hergestellt sind, gleichzeitig als Elektroden dienen. In dieser Weise .ausgebildete Begrenzungselemente können sowohl als Unterlage für das Nahrungsmittel als auch als Abdeckung verwendet werden. Bei Verwendung als Unterlage kann es von Vorteil sein, daß die einzelnen Elemente in ihrer oberen Fläche wieder der Form des Kochgutes angepaßt sind. Um eine gute Beweglichkeit der Begrenzungselemente zu erreichen, kann man die einzelnen Glieder auch mittels Gelenkösen verbinden.
  • Da während des Kochvorganges im wesentlichen nur Wärme innerhalb des Kochgutes selbst erzeugt wird, ist es zweckmäßig, die als Feuchtigkeitsreservoire für die untere Platte od. dgl. dienende Flüssigkeit vor Beginn des Kochprozesses zu erhitzen. Dieses kann mit Vorteil in der Weise geschehien, daß im unteren Teil des Koagefäßes statt einer Elektrode deren zwei angebracht sind, die mit der im oberen Teil des Gefäßes angeordneten Elektrode mit Hilfe eines Wechselschalters derart geschaltet sind, daß zwei wechselseitig einschaltbare Stromkreise gebildet werden können. Mit dieser Anordnung kann der Strom entweder über die beiden unteren oder über die beiden oberen Elektroden im Kreis geführt werden. Auf diese Weise kann vor Beginn des Kochvorganges durch Einschalten des unteren Stromkreises zunächst das im unteren Teil des Kochbehälters befindliche Wasser erhitzt werden. Ist dies geschehen, so wird der Strom auf den anderen Stromkreis umgeschaltet, so .daß nunmehr der Strom über die leiden oberen Elektroden durch das Kochgut hindurchtritt. Die vorherige Erhitzung des Wassers hat deal Vorteil, daß während des Kochvorganges keine Wärme von dem Kochgut an die Unterlage abgegeben wird und somit das Kochgut an den Berührungsflächen nicht abkühlt.
  • Einige Vorrichtungen zur Erhitzung von Nahrungsmitteln nach dem neuen Verfahren sind in der Zeichnung beispielsweise .dargestellt.
  • Die Abb. i, 5, 6 und 9 zeigen beispielsweise Ausführungsformen von erfindungsgemäß ausgebildeten Erhitzungsgefäßen, während die Abb. z bis ¢ sowie 7 und 8 verschiedenartige Anordnungen und Ausbildungen von porösen Platten erkennen. lassen. Abb. i o zeigt die besondere Ausführungsform einer Elektrode.
  • In A'bb. i ist mit i der untere Teil des Erhitzungs gefäßes bezeichnet, Keas von einem Dieckel a abgedeckt ist. Wie aus der Abbildung ersichtlich ist, befindet sich das zu erhitzende Nahrungsmittel 3 zwischen zwei porösen Platten, einer unteren Platte q. und einer olleren Platte 5, von denen die untere Platte auf einer Bodenelektrode 6 aufliegt, während die obere Elektrode 7 auf der oberen Platte 5 aufliegt. Dias Gefäß ist bis zu einer gewissen Höhe mit Wasser 8 gefüllt, derart, da.ß die Platte ¢ mit ihrem unteren Teil in das Wasser eintaucht. Die Stromzuleiturg en zu den Elektroden 6 und 7 sind mit 9 bezeichnet. Im Beispielsfalle ist weiterhin Anordnung getroffen, daß die obere Platte mit der oberen Elektrode nach Belieben gehoben und gesenkt werden kann: Zu diesem Zweck sind in der oberen Platte Hebevorrichtungen i o verankert. Mit Hilfe .dieser Vorrichtungen ist es möglich, die obere Platte mit der oberen Elektrode jederzeit der Dicke des zu erhitzenden Nahrungsmittels entsprechend einzustellen.
  • In den Abb. z bis q. sind verschiedene Plattenanordnungen. bzw. Ausbildungen beispielsweise dargestellt.
  • Abb. z zeigt zwei Platten q. und 5, die in ihrer Form der Gestalt des zu erhitzenden Nahrungsmittels angepaßt sind.
  • Abb. 3 zeigt Platten verschiedener Porosität, und zwar ist in dein hier dargestellten Falle die untere Platte q. grobporös und verhältnismäßig stark ausgebildet, während die obere Platte 5 feinporfls und von geringerer Stärke ist. In Abb. q. ist eine obere Platte 5 von v erschiedener Porosität (die Porengröße nimmt von unten nach :oben ab) vorgesehen, die verhältnismäßig stark ausgebildet ist. Die untere Platte .4 ist in diesem Falle dagegen von geringerer Stärke und feinporös.
  • Bei der in Abb. 5 dargestellten Ausführungsform besteht die obere Abdeckung des Nahrungsmittels nicht aus einer durchgehenden Platte, sondern aus einer größeren Anzahl poröser Formstücke r 1, die von einem in .die Formstücke eingebetteten Metallnetz 12 zusammengehalten werden. Das Metallnetz dient bei dieser Ausführungsform gleichzeitig als Elektrode. Auf diese Weise ist ein flexibles Element gebildet, dessen Verwendung den Vorteil hat, daß es sich stets von selbst der Form des Nahrungsmittels, beispielsweise des: Fisches 3, anschmiegt. Als Unterlage dient in dem in Abb. 5 dargestellten, Falle eitle poröse Unterl,agsplatte q., deren Oberfläche ebenfalls der Form des Fisches, der im Beispielsfalle das Nahrungsmittel bildet, angepaßt ist.
  • Im Falle der Abb. 6 besteht die obere Abdeckung ebenfalls wieder aus einem aus Formstücken r r gebildeten Element, das durch Drahtelektroden 12 zusammengeh;aiten wird. Überdies ist auch bei dieser Ausführungsform die poröse Unterlage ebenfalls aus derartigen, von Drahtelektroden zusammengehaltenen Formstücken gebildet, die in diesem Falle in ihrer Oberflächenausbildung der Form des Nahrungsm;ttels, das auch hier von einem Fisch gebildet wird, angepaßt sind. Als Feuchtigkeitsreservoir für die obere Abdeckung -ist bei dieser Ausführungsform im oberen. Teil des Gefäßes ein Sandsack 13 od. dgl. angeordnet, der auf der oberen Abdeckung aufliegt und dessen Feuchtigkeit den Feuchtigkeitsgehalt der Abdeckung stetig erneuert.
  • Die Abb. 7 und 8 zeigen Aufsichten auf beispielsweiseAusführungsformen von Begrenzungselementen aus Formstücken, die durch ein Elektrodennetz zusammengehalten sind. Die porösen Formstücke sind auch hier wieder mit r r und das Elektroden.netz mit 12 bezeichnet.
  • In Abb. 9 sind zwei Bodenelektroden 14 und 15 angeordnet, von denen die :eine auf- dem Boden des Gefäßes aufliegt, während die andere in :einigem Abstand darüber angebracht ist. 16 ist ein Wechselschalter, mit- -dessen Hilfe entweder die Elektroden 14 . und 15 :oder die Elektroden 15 und 7 in einen Stromkreis geschaltet werden können. Auf diese Weise kann durch Einschaltung des über die Elektroden 1 4. und 15 verlaufenden Stromkreises zu- ; nächst das ZVasser 8 iii dem Gefäß und danach anschließend über den Stromkreis der Elektroden 15 und 7 das Nahrungsmittel erhitzt werden.
  • Abb. to schließlich zeigt eine Elektrode 17, die dem zu erhitzenden Nahrungsmittel, beispielsweise dem Fisch, ,angepaßt ist. Die Elektrode ist im Beispielsfalle keilförmig ausgebildet.
  • Das neue Kochverfahren gestattet das Garkochen von Nahrungsmitteln in außerordentlich kurzer Kochzeit. So konnten beispielsweise Fische in 3 bis 5 Minuten bis zur völligen Gare gekocht werden. Ein Auslaugen des Kochgutes, wie beim Kochen im `Vasser, firdet nicht statt. Die Nahrungsmittel kochen im eigenen Saft. Der Stromverbrauch ist sehr gering. So beträgt der Stromverbrauch beim Kochen eines Fisches von mittlerer Größe beispielsweise nur o,2 bis o,3kZVh.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1.. Verfahren zum Erhitzen von Nahrungsm.itteln mittels eines durch sie hindurchgeleiteten elektrischen Stromes, dadurch gekennzeichnet, daß das Nahrungsmittel zwischen Schichten, beispielsweise Platten, aus einem porösen nichtmetallischen Material eingelegt wird, die von Feuchtigkeit durchsetzt sind und durch deren Vermittlung der elektrische Strom über in geeigneter Weise angeordnete Elektroden durch das Nahrungsmittel geleitet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zu erhitzende Nahrungsmittel zwischen zwei übereinander ,angeordnete poröse Begrenzungen eingelegt wird, von denen die untere zwecks Feuchthaltung zum Teil in Flüssigkeit eintaucht, während die obere zum gleichen Zweck mit einer feuchten Auflage, beispielsweise einem nassen Tuch, Gummischwamm od. dgl., :abgedeckt oder in anderer Weise feucht gehalten werden kann.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch r und ?, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchfeuchtungsflüssigkeit Elektrolyte, wie Kochsalz, Soda, Essigsäure od. dgl., zugesetzt werden. .
  4. 4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch r bis 3, .dadurch gekennzeichnet, daß in einem geeigneten Erhitzüngsgefäß zwei während des Erhitzungsvorga.nges durchfeuchtet gehaltene poröse Platten übereinander angeordnet sind, von denen die untere :auf dem Boden des Gefäßes aufliegt, während die andere das zwischen die Platten eingelegte Nahrungsmittel von oben abdeckt und die beide mit Elektroden in Kontakt gebracht sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch ,l, dadurch gekennzeichnet, daß die untere poröse Platte auf einer am Boden des Erhitzungsgefäßes angeordneten Flächenelektrode aufliegt, während die obere Platte von einer gleichen Elektrode abgedeckt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch .4, dadurch gekennzeichnet, daß Elektroden, beispielsweise in Form von Drähten oder eines Drahtnetzes, in die porösen Platten eingebettet sind. .
  7. Vorrichtung nach Anspruch-1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden der Form des Nahrungsmittels entsprechend gestaltet sind. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch ;l bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die porösen Platten je nach Bedarf eine verschiedene P'orosität und Stärke besitzen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch a bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die porösen Platten der Form des zu erhitzenden Nahrungsmittels angepaßt sind. i o.
  10. Vorrichtung nach Anspruch q. bis g, dadurch gekennzeichnet, daß die porösen Schichten statt ,aus Platten aus Begrenzungselementen bestehen, die aus einzelnen Formstücken gebildet sind und von eingebetteten Drähten :od. dgl., beispielsweise in Farm :eines Drahtnetzes, zusammengehalten werden. i i.
  11. Vorrichtung nach Anspruch i o, dadurch gekennzeichnet, daß die die Formstücke zusammenhaltenden Drähte od. dgl. zugleich die Elektroden bilden.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch q. bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß im unteren Teil des Erhitzungsgefäßes zwei übereinander angeordnete Elektroden angebracht sind, die mit der im oberen Teil des Gefäßes befindlichen Elektrode mittels eines Wechselschalters derart geschaltet sind, da.ß zwei wechselseitig einschaltbare Stromkreise gebildet werden können, von denen der eine zur Erhitzung der gegebenenfalls vorhandenen Badenfiüssi;gkeit, der andere zur Erhitzung des Nahrungsmittels dient.
DEB8141D 1939-05-18 1939-05-18 Verfahren zum Erhitzen von Nahrungsmitteln mittels eines durch sie hindurchgeleiteten elektrischen Stromes Expired DE913211C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248186B (de) * 1963-07-11 1967-08-24 Alfred Eckerfeld Vorrichtung zum Auftauen und anschliessendem Erwaermen von tiefgekuehlten Lebensmitteln
DE1276250B (de) * 1963-01-25 1968-08-29 Eckerfeld Alfred Verfahren zum Braten von Lebensmittelscheiben durch direkten Stromdurchfluss und zugehoerige Vorrichtung
WO1988010550A1 (fr) * 1987-06-16 1988-12-29 Patzner Gmbh & Co. Dispositif de cuisson electrique
EP4171171A1 (de) * 2021-10-22 2023-04-26 Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V. Vorrichtung und verfahren zum erwärmen von lebensmitteln

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