DE9117039U1 - Textiles Flächengebilde zur Verwendung als Betonformzwischenlage - Google Patents
Textiles Flächengebilde zur Verwendung als BetonformzwischenlageInfo
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Description
ff
f >
Textiles Flächengebilde zur Verwendung als BetonformzWischenlage
-Die Erfindung betrifft eine verbesserte Betonformzwischenlage
und Formen für die Betonherstellung, die gemusterte oder sehr glatte Betonoberflächen ergeben. Die
Erfindung betrifft insbesondere Betonformen mit Verwendung einer verbesserten Betonformzwischenlage mit einem
zweiseitigen, textlien Flächengebilde, das auf einer Seite, verglichen mit der gegenüberliegenden Seite, einen
unterschiedlichen Bereich von Porengrößen aufweist.
-Hintergrund der Erfindung
Bei der Herstellung von Beton wird dieser für gewöhnlich unter Verwendung einer Betonform gegossen, wobei der Beton
die Gestalt der Betonform annimmt. Der nasse Beton wird in oder auf die Betonform gegossen, wobei nach dem
Aushärten und Entfernen der Betonform die neu freilie- \
gende Betonoberfläche einen negativen Abdruck der Innenfläche
der Betonform darstellt. Im Fall von Holzformen nimmt der Beton das Aussehen der Holzmaserung an. Im Fall
von Formen mit eingesäumten Formgliedern zeigt der Beton , \
alle nicht ausreichend abgedeckten Säume.
Dem Betongemisch wird häufig Luft zugesetzt, und Wasser wird häufig im Übermaß zu der Menge zugesetzt, die für
die Hydratation erforderlich ist. Diese Luft und dieses Wasser sind von Nutzen, um das Gemisch fließfähig zu machen
und das Handhaben sowie Gießen zu erleichtern. Das nicht entwässert verbliebene Überschußwasser ergibt einen
Beton mit einer geschwächten Oberfläche, während die nicht entfernte Luft Oberflächenporen in der GröJJe von
0,1 bis 3 cm ergibt. Diese Poren hinterlassen eine unebene Oberfläche, die für die Wirkungen von Schmtrtz und
Erosion durch die Gefrier-Tauzyklen von Wasser o±fen ist.
Beispiele für Betonformen nach dem Stand der Technik umfassen:
US-Patent 4 730 805 (Yokota et al.), die eine Form zum
!"»Formen von Beton offenbart, die einen Träger und vrenig-,/stens
zwei Lagen aus textilem Flächengebilde auf dem
Träger verwendet. Der Träger kann Ansätze haben, um das 2p u Flächengebilde vom Träger im Abstand anzuordnen, wobei
'rdie Flächengebildelagen und die Ansätze das Entwässern
des Wassers aus dem aushärtenden Beton unterstützten. Der Träger kann Drainagelöcher zum Entfernen von überschüssigem
Wasser und Luft haben. Das Flächengebilde ist an « 25 den Träger gebunden und steif sowie gegenüber dem Träger
'*; unbeweglich.
US-Patent 4 856 754 (Yokota et al.) offenbart eine Be-
\ tonform unter Verwendung von doppelt gewebten textlien
\ &Iacgr; 30 Flächengebilden auf einer Tragplatte mit Löchern für die
\ Drainage. Ein gewebtes Flächengebilde ist an die Platte
■ geklebt, während das andere gewebte Flächengebilde an das
\ ' erste genäht ist.
j ..= <&Lgr; 35
Die am 31. Januar 1990 angemeldete US-Patentanmeldung
Serial Nr. 07/472 902 offenbart eine Form für gemusterten Beton mit einer Trageinrichtung, einem Gitter mit miteinander
verbundenen Abstandsgliedern, die im Gitter Löcher mit einer Einzelfläche von wenigstens 0,25 cm2 bilden,
wobei wenigstens ein Teil hiervon auf der Trageinrichtung aufliegt, und einem porösen, textlien Flächengebilde, das
neben dem Gitter angeordnet und durch das Gitter vom Träger
im Abstand angeordnet ist. Das Flächengebilde hat im allgemeinen auf jeder Seite eine Porengröße von 10 bis
250 Mikron, so daß eine Anzahl von kleinen Betonteilchen (typisch 3 0 bis 90 Mikron) in die offenen Räume des Flächengebildes
eindringen und diese ausfüllen kann und überschüssiges Wasser und Luft hindurchtreten können.
Feine Betonteilchen füllen in typischer Weise die größeren Poren des Flächengebildes, insbesondere wenn eine
übermäßige Betonverdichtung auftritt. Falls genügend feine Betonteilchen in die Struktur des Flächengebildes
eingedrungen sind und eine ausreichende Betonhärtung stattgefunden hat, wird für gewöhnlich das Lösen des
Flächengebildes vom gehärteten Beton sehr schwierig oder sogar unmöglich. Dies findet statt, da die in das Flächengebilde
eingedrungenen und darin gehärteten Betonteilchen die Fasern des Flächengebildes aus dessen Ober-0
fläche herausziehen, wenn das Flächengebilde vom Beton getrennt wird. Das Problem verschlimmert sich, wenn das
Flächengebilde mit losen Oberflächenfasern erneut verwendet wird, da die losen Fsern dazu neigen, in den ausgehärteten
Beton eingebettet zu werden, wodurch ein Abblättern der Flachengebildematte verursacht wird. Das
Problem verstärkt sich, wenn das Flächengebilde während
des Zusammenbauens oder Auseinandernehmens der Form nicht mit Sorgfalt gehandhabt wird, da die mechanische Reibung
(zum Beispiel Scheuern) dazu neigt, das Flächengebilde fusselig zu machen und das Kleben der losen Fasern am
Beton zu bewirken. Die. mehrfache Verwendung von Flächengebildeformen verursacht, daß noch mehr Flächengebilde-
; poren noch mehr durch feine Betonteilchen verstopft werden, was eine stark verringerte Beseitigung von Wasser
und Luft bewirkt.
10
f\ So ist klar, daß eine verbesserte Betonform und Betonformzwischenlage
benötigt werden, die beide ausreichend wieder verwendbar sind und die dem Stand der Technik
eigenen Nachteile nicht aufweisen. Im einzelnen sollte die verbesserte Form eine Flächengebildezwischenlage haben,
die nicht leicht an der Betonfläche haftet und im wesentlichen alle Betonteilchen am Hindurchtreten durch
die Zwischenlage hindert, aber ausreichend offen ist, um den Durchtritt von Überschußwasser und Luft zu ermögliehen.
Weitere Ziele und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich für den Fachmann unter Bezugnahme
auf die beigefügten Zeichnungen und die nachfolgende, detaillierte Beschreibung der Erfindung.
Zusammenfassung der Erfindung
Erfindungsgemäß ist eine verbesserte Betonform mit einer porösen Formzwischenlage vorgesehen. Die Zwischenlage
enthält ein zweiseitiges, textiles Flächengebilde mit einem unterschiedlichen Bereich von Porengröße auf einer
Seite (erste Seite) verglichen mit der entgegengesetzten Seite (zweite Seite). Die erste Seite des Flächengebildes
hat eine Porengröße im Bereich von 0,2 bis 20 Mikron, vorzugsweise 0,5 bis 10 Mikron, während die zweite Seite
des Flächengebildes eine Porengröße hat, die größer als die Porengröße der ersten Seite ist und im Bereich von
bis 250 Mikron, vorzugsweise 30 bis 150 Mikron, liegt. Die kritische Porengröße der ersten Seite ermöglicht es
dem Flächengebilde, daß im wesentlichen alle Betonteilchen daran gehindert werden, darin einzudringen, während
5 sie dem Überschußwasser und der Luft noch ein Entweichen aus der Oberfläche des Betons gestattet. Die größeren
Poren auf der zweiten Seite des Flächengebildes erhöhen die Drainagewirkung sowohl innerhalb der Ebene des Flächengebildes
als auch zwischen der FlächengebiIdeebene
10 und der Form. Zusätzlich zur verringerten Porengröße &zgr;\ werden die Oberflächenfasern a'"f der ersten Seite des
Flächengebildes so stabilisiert, daß das Flächengebilde dem Kleben am Beton widersteht, wenn die erste Seite in
unmittelbarem Kontakt mit dem Beton gebracht wird. Die
15 einzelnen stabilisierten Fasern des Flächengebildes widerstehen
der Reibung und vermeiden ein Lösen bis zu dem &Iacgr; Punkt, wo sie in den Beton eingebettet werden.
I Gemäß einem Aspekt sieht die Erfindung eine verbesserte
, 20 Betonform zur Herstellung einer gemusterten Betonober-
I fläche vor, enthaltend:
1 (a) eine Trageinrichtung;
.j ,, (b) ein Gitter mit miteinander verbundenen Abstandsglie-
1 ^j dern, die im Gitter Löcher mit einer Einzelfläche
'ti 25 von wenigstens 0,25 cirr zur Erzeugung der gemu-
fs sterten Oberfläche bilden, wobei wenigstens ein
I Teil der Abstandsgixeder auf der Trageinrichtung
I aufliegt,
1 (c) ein poröses zweiseitiges textiles Fiächengebilde, das
I 3 0 neben dem Gitter angeordnet, jedoch daran nicht
§ befestigt und durch das Gitter im Abstand von der
I Trageinrichtung angeordnet ist, wobei das Flächengebilde
folgendes aufweist: eine erste Seite mit einer Porengröße von 0,2 bis 20 Mikron, um im we-35
sentlichen alle Betonteilchen zu hindern, darin
einzudringen, und eine zweite Seite, deren Porengröße
I größer als die Porengröße der ersten Seite ist und
^ bis 250 Mikron beträgt, um die Drainagewirkung des
Flächengebildes bei Vorliegen von jeglichem Über- ; schußwasser zu erhöhen.
&igr; Bei einer bevorzugten Ausführungsform enthält das textile
I Flächengebilde ein gewebtes oder ungewebtes Bahnmaterial
I mit 70 bis 600 g/m2, das dadurch stabilisiert wurde, daß
I J es auf einer ersten Seite mit 50 bis 80 g/m eine! T' I
10 kroschaumdispersion, vorzugsweise Ethylenvinylchlorid,
f /"\ &bgr; Ethylenvinylacetat oder einem Copolymer hiervon, be-
i schichtet wurde, um auf der ersten Seite des Fläcne.-ge-
* bildes eine Porengröße von O,2 bis 20 Mikron, Vorzugs-
I ; weise 0,5 bis 10 Mikron, zu erzeugen. Zusätzlich kann die
L 15 Beschichtung glatt kalandriert werden, um eine höhere
g. Oberflächenstabilität zu erzielen, und kann ein geeig-
:,. netes Schmiermittel, vorzugsweise Silikon- oder natürli-
f ches Öl, auf die Beschichtung aufgebracht werdeny um
Ir- ferner die beschichtete Seite des Flächengebildes am
■ 20 Kleben am Beton zu hindern.
Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsfoiiti enthält
das textile Flächengebilde eine erste Seite und eine 1 -v zweite Seite, wobei die erste Seite aus Fasern Bit nie-I
25 drigerem Denier gebildet sind als die die zv/eite Seite
: bildenden Fasern. Typisch bildet eine dünne, stabali-
; sierte Schicht der Fasern mit niedrigerem Denier {etwa
1/5 der gesamten Flächengebildefasern) die erste Seite des Flächengebildes. Eine Oberflächenstabilisiexung er-
30 folgt durch Verringern der Faserverstreckung, um die Zähigkeit der Fasern mit geringerem Denier zu verringern.
Wenn daher die erste Seite des Flächengebildes glatt kalandriert wird, werden die Oberflächenfasern susammengequetscht
und glätten die Oberfläche des Flächengebil-
35 des. Das Ergebnis ist ein poröses, zweiseitiges Flächengebilde mit einer ersten Seite, die eine sehr glatte
• ·
Oberfläche (als ob sie durch Beschichten stabilisiert worden wäre) und eine steuerbare Porengröße von 0,2 bis
20 Mikron hat.
Es ist ebenfalls ein Verfahren zur Herstellung der verbesserten Form vorgesehen durch Bilden eines Trägers mit
der Form, die für einen herzustellenden Betongegenstand gewünscht wird, Befestigen eines Gitters am Träger, wobei
das Gitter miteinander verbundene Abstandsglieder hat, von denen wenigstens ein Teil am Träger aufliegt, und
angrenzendes Anordnen eines porösen, zweiseitigen, textlien Flächengebildes, das folgendes aufweist; eine erste
Seite mit einer Porengröße von 0,2 bis 20 Mikron und eine zweite Seite mit einer Porengröße, die größer als die
Porengröße der ersten Seite ist und zwischen 10 und 20 Mikron liegt, zusammen mit dem Gitter, wobei das Flächengebilde
durch das Gitter im Abstand vom Träger gehalten wird. Das Verfahren kann ferner das gleichmäßige
Strecken des porösen, zweiseitigen Flächengebildes über das Gitter mit einer Spannung von 0,2 bis 3,0 kg/laufender
cm umfassen zur Herstellung eines Betons mit einer glatten Oberfläche. Die zweite Seite des Flächengebildes
wird zum Gitter hin gerichtet angeordnet. Das Verfahren der vorliegenden Erfindung umfaßt auch das Bilden einer
Trageinrichtung mit Löchern und das Anordnen des porösen, zweiseitigen Flächengebildes angrenzend an die Trageinrichtung.
Wie hier angewendet, bedeutet die "erste Seite des Flächengebildes"
die Seite des Flächengebildes, die während des Gießens in unmittelbarem Kontakt mit dem nassen Beten
steht.
V7ie hier angewendet, bedeutet die "zweite Seite des Flächengebildes11
die Seite des Flächengebildes, die in Kontakt mit dem Gitter oder dem Träger der Betonform steht.
Die Erfindung ergibt sich besser anhand der folgenden Figuren. Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Darstellung einer Betonform mit einem Gitter und dem verbesserten
textlien Flächengebilde der Erfindung;
Fig. 2 einen Querschnitt der Form von Fig. 1; Fig. 3 einen Querschnitt einer Form mit dem verbesserten
Flächengebilde, das auf dem Gitter unter gleichmäßiger Spannung steht;
Fig. 4 einen Teilschnitt einer weiteren Form mit einer Löcher aufweisenden Trageinrichtung und dem verbesserten
Flächengebilde der Erfindung.
!Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungs-
!formen
In den Figuren bezeichnen gleiche Bezugszeichen gleiche
;Elemente. Fig.l zeigt eine Betonform 10 mit einem Träger
111, der aus einem beliebigen Material bestehen kann, das für gewöhnlich als Material für Betonformen verwendet
^, 'wird. Der Träger muß genügend Festigkeit haben, um vor
dem Härten das Gewicht des nassen Betons zu tragen. Der Träger kann aus Holz, Metall oder Kunststoff bestehen.
Während er zur Verwendung bei der Herstellung von Beton mit einer gemusterten Oberfläche verhältnismäßig glatt
und flach sein sollte, ist die Glätte nicht kritisch.
30
&iacgr; Ein Gitter 12 kann aus einem beliebigen inkompressiblen
~-A Material, wie Drahtgitter oder Kunststoff netz, bestehen»
Das Gitter kann Löcher von beliebiger regelmäßiger oder
-=i-| unregelmäßiger Form haben, die durch die verbindenden Ab-
/ I 35 Standsglieder 14 und 15 definiert ist. Jegliche Form (zum r\ Beispiel rund, quadratisch, dreieckig oder unregelmäßig)
• C *
kann angewendet werden. Die Fläche der Löcher sollte
- vorzugsweise größer als ungefähr 0,25 cm2 und kleiner als
- ungefähr 2500 cm2 sein. Bei einer gegebenen Anwendung
&igr; können für jeden gewünschten Zweck unterschiedliche
Lochgrößen verwendet werden. Die Fläche der Löcher kann groß genug sein, damit für ein poröses Flächengebilde 13
die Möglichkeit besteht, durch den nassen Beton durch die v Löcher hindurchgedrückt zu werden, um den Träger 11 zu
berühren, oder die Löcher können so klein sein (d. h.
'» 10 kleiner als ungefähr 0,25 cm ) und das Flächengebilde 13
'" kann so straff gezogen werden, daß das Flächengebilde
durch den Verdichtungsdruck des Betongemischs nicht genügend verformt wird, um die Oberfläche des Trägers 11
zu erreichen. Das Gitter 12 sollte eine Dicke von ungefähr 0,2 bis 50 mm haben. Die Grenzen der Dicke
Ä richten sich nach Zweckmäßigkeit und Praxis und sind b-omit für die Erfindung nicht kritisch. Normalerweise
sollte die Dicke groß genug sein, um ein Strömen von Wasser und Luft aus dem Körper des nassen Betons zu
ermöglichen, jedoch nicht so groß sein, daß ein übermässiger Abstand zwischen dem Träger und dem zusammen mit
dem Gitter 12 daneben angeordneten Flächengebilde 13 besteht. Das Gitter 12 kann derart hergestellt sein, daß
If;} verbindende Abstandsglieder 14 und 15 entweder in derselben
Ebene oder übereinander dadurch liegen, daß sie gewebt oder ungewebt sind. Das Gitter besteht vorzugsweise
aus miteinander verbundenen Abstandsgliedern 14 und 15, bei denen sich kreuzende Elemente so gewebt sind, daß
letztere an den Schnittpunkten übereinanderliegen. 30
Das textile Flächengebilde 13 kann gewebt oder ungewebt und aus natürlichen oder synthetischen Materialien hergestellt
sein. Das bevorzugte Material ist ein wärmegebundenes Pülyolefinbahnmaterial, etwa Polyethylen oder
Polypropylen mit einem Grundgewicht von ungefähr 70 bis 600 g/m2. Es können jedoch andere Polymere als Flächen-
, &igr; &bgr; &igr;
gebildematerial verwendet werden, wie PVG, Polyester oder irgendein anderes Polymer mit ausreichendem chemischen
Widerstand bei Verwendung in der Grundumgebung des flüssigen Betons. Das Flächengebilde wird so behandelt oder
hergestellt, daß eine Seite (erste Seite) eine Porengröße von 0,2 bis 2 0 Mikron, vorzugsweise 0,5 bis 10 Mikron
hat, während die entgegengesetzte Seite (zweite Seite) des Flächengebildes eine Porengröße hat, die größer als
die Porengröße der ersten Seite ist und zwischen 10 bis 250 Mikron, vorzugsweise 30 bis 150 Mikron, liegt» Der
■^Bereich der Porengi-'ößen auf jeder Seite des Flächenge-
-bildes gestattet den Durchtritt von Wasser und Luft, ..verhindert jedoch den Durchtritt von im wesentlichen allen
festen Betonteilchen im Gemisch. Das Flächengebilde kann von beliebiger geeigneter Dicke sein, muß jedoch den
hohen Verdichtungsdrücken widerstehen, die durch den
nassen Beton darauf ausgeübt werden. Das poröse Flächengebilde sollte vorzugsweise wenigstens 0,5 mm dick sein.
20
Ein bestimmtes Verfahren zur Behandlung des textlien Flächengebildes zur Erzielung der passenden Porengröße
$auf der ersten Seite des Flächengebildes besteht im gleichmäßigen Beschichten der ersten Seite mit einem
polymeren Material, vorzugsweise einer Mikroschaumdis-.persion
des Polymers. Das beschichtete, poröse Flächengebilde sollte ein Entfernen von Wasser und Luft, die in
Nähe der Oberfläche des Betons voliegen, ermöglichen, während feine Zementteilchen von ungefähr 4 Mikron oder
darüber zurückgehalten werden. Die Beschichtung stabili-0
siert auch die Oberflächenfasern des Flächengebildes, so
daß sie der Reibung widerstehen und nicht in den Beton eingebettet werden. Im Ergebnis hat der geformte Beton
eine bessere Qualität (kein Zementverlust), ist das Lösen der Formzwischenlage vom Beton leichter (es gibt keine an
der Betonoberfläche haftenden Fasern), ist die Formhandhabung
weniger kritisch und kann je nach der Betonart die
Formzwischenlage 4- bis 6-mal verwendet werden, verglichen mit 1- bis 2-mal bei der unbehandelten Version des
Standes der Technik, die in der US-Patentanmeldung Serial Nr. 07/472 902 offenbart ist. Insbesondere ist die
Oberfläche des Betons kompakter, gibt es keine Luftblasen oder Poren und ist der Beton gegenüber Wasser oder Gasen
(d.. h. langsamere Carbonation) v/eniger durchlässig, wodurch
die Lebensdauer des Betons, insbesondere bei Verwendung
in rauhen Umgebungen, erhöht wird.
10
Die Flächengebildebeschichung kann glatt kalandriert weden,
so daß eine höhere Oberflächenstabilität erzielt wird, wobei ein geeignetes Trennöl (Silikon, natürliches
Öl oder irgendein in der Betonindustrie verwendetes, geeignetes Schmierprodukt) zugesetzt v/erden kann, um die
Beschichtung weiter am Kleben am Beton zu hindern.
Es sei angegeben, daß Dispersionsschaumbeschichtungen nicht kritisch sind, wobei Laminate (Punkt-, Wirbel- oder
Musterlaminierung) eines geeigneten porösen Flächengebildes mit einem dünnen mikroporösen oder mikroperforierten
Film sich auch für die Zwecke der Erfindung eignen. Das Flächengebilde kann zum Beispiel ein inkompressibles
Grundmaterial (zum Beispiel Metall oder Kunststoff) enthalten, das auf einen mikroporösen Film so
laminiert ist, daß der Film die erste Seite des Flächengebildes bildet. Darüber hinaus kann das Flächengebilde
ein spinngebundenes Bahnmaterial umfassen, das glatt
kalandriert ist, um die Fasern der ersten Seite des Flächengebildes zu stabilisieren. So lange die folgenden
Grundeigenschaften vorliegen, die die Funktionalität des verbesserten Flächengebildes definieren, sind die Beschichtungsart
oder das Behandlungsverfahren für die Erfindung nicht kritisch. Diese Eigenschaften umfassen:
20
25
30
35
(a) ausreichende Mikroporen mit einer Größe von O,2 bis
20 Mikron auf einer Seite des Flächengebildes (größere Poren von über 20 Mikron können brauchbar
sein, ergeben aber schlechtere Ergebnisse, da Betonteilchen in die Flächengebildestruktur eindringen
und die Formzwischenlage zum Haften am Beton veranlassen; kleinere Poren von weniger als 0,2
Mikron ermöglichen keinen ausreichenden Durchtritt von Luft und Wasser),
(b) eine Luftdurchlässigkeit von 0,05 bis 4 iri3/m2/min
bei einem Druck von 1 cm Wasser (ASTM-Testverfahren 737, gemessen auf einer Fläche von 10 cm ),
(c) eine Wasserdichtheit von 1 bis 40 cm (erforderli ehe Druckhöhe, damit die ersten drei Tropfen Wasser
durch das textile Flächengebilde hindurchgebracht werden) und
(d) eine gesamte Flachengebildedicke von wenigstens 0,3 mm (ASTM-Testverfahren D 1777 bei einem Druck
von 0,05 bar).
Gemäß Fig. 2 wird die Betonform 10 durch Befestigen Gitters 12 auf dem Träger 11 hergestellt, der so ausgebildet
ist, daß sr dis bsi sinsm endgültigen Betongegenstand
gewünschte Form hat, und danach durch Anordnen des Flächengebildes 3 angrenzend an das Gitter. Das Gitter
12 muß nicht anliegend am Träger 11 befestigt sein, sondern muß nur bis zu dem Grad befestigt sein, der zur
Gewährleistung erforderlich ist, daß es während des Ge-0 brauchs der Form an seinem Ort bleibt. In ähnlicher Weise
sollte das Flächengebilde 13 nicht anliegend am Gitter befestigt sein, sondern lediglich daran angrenzend. Für
Formen, bei denen der beabsichtigte Betongegenstand eine gemusterte Oberfläche hat, kann das Flächengebilde 13
durch Anwendung von Heftklammern oder kleinen Nägeln wirksam angrenzend angeordnet werden, die in verhält-
nismäßig großen Abständen am Rand oder an der Rückseite der Form periodisch angeordnet v/erden. Es wurde festgelegt,
daß das Flächengebilde nicht anliegend am Gitter befestigt werden soll. Wie im Vorliegenden verwendet,
bedeutet der Ausdruck "angrenzend angeordnet", daß das Flächengebilde 13 nicht anliegend am Gitter 12 angeordnet
werden soll, sondern daß die Oberfläche des einen nicht mit der Oberfläche des anderen verbunden werden soll.
Es wurde gefunden, daß glatte und gemusterte Betonober-
/\ flächen ohne Endbearbeitungsvorränge hergestellt werden
können. Darüber hinaus wurde gefunden, daß solche glatten
und gemusterten Oberflächen Eigenschaften haben, die gegenüber Betonflächen des Standes der Technik verbessert
sind. Die Erfindung ergibt einen Beton mit einer Oberfläche mit Mustern, die durch Ausbauchungen oder erhöhte
Bereiche gebildet sind. Dies erfolgt durch Anordnen des Flächengebildes 13 angrenzend an das Gitter 12 und von
beiden angrenzend an den Träger 11, wobei beim Gießen des Betons in die Form der Beton das Flächengebilde 13 in die
Löcher im Gitter 12 und gegen den Träger 11 drückt und dabei Vertiefungen 16 zusammen mit Kanälen 17 erzeugt.
Als Ergebnis des Drückens in das Flächengebilde 13 zur \ ) Herstellung der Vertiefungen 16 bildet der Beton eine
Ausbauchung für jede Vertiefung 16. Wenn das Gitter so hergestellt ist, daß die Vertiefungen ein Muster von beliebiger
Art bilden, ob regelmäßig oder unregelmäßig, bildet der Beton ein passendes Muster von Ausbauchungen.
Wasser und Luft strömen durch das Flächengebiide 13 in 0 die Kanäle 16 und weg vom Beton.
Bei einer bestimmten Ausführungsform (für Einzelheiten siehe Fig. 3) kann eine vollständig glatte Betonoberfläche
hergestellt werden, wenn das Flächengebilde 13 mit ständiger und gleichmäßiger Kraft so gespannt wird, daß
es gleichmäßig über das Gitter 12 gestreckt wird. Das
id
14 .. .&ogr; „..,,*
Herstellen einer vollständig glatten Betonoberfläche ist
f; schwierig auf Grund der Schwierigkeit bei faltenlosen
Halten des Flächengebildes 13 während des Betongießvorgangs. Der Grund hierfür liegt darin, daß der Träger 11
a =. . 5. fund das Flächengebilde 13 auf Grund von Änderungen der
&Ggr; Z ' i Temperatur oder der Feuchtigkeit schrumpfen oder sich
^ t ausdehnen können. Es wurde festgestellt, daß eine
"' "* '!^Schrumpfung oder eine Ausdehnung von nur Ij 7 % des Trail·
I*
. " ' .ge^s oder des Flächengebildes ausreichen, um im FHa-
1 10 chengebilde Falten zu bilden mit der Folge von Unaregel-
|/ fs ' mäßigkeiten in der Betonoberfläche. Es sei hervorgehoben,
f daß in dem Fall, daß durch die vorliegende Erfindung ge-
: musterte Betonoberflächen hergestellt v/erden, die Wir-
% &igr; kungen der Schrumpfung und der Ausdehnung in den "Vertie-
fungen aufgenommen werden. Wenn jedoch vollständig glatte
&iacgr; Oberflächen gewünscht werden, müssen die Gitterlöcher so
klein sein, daß sich keine Vertiefungen bilden, d, h. für
■&igr;
'- vollständig glatte Betonoberflächen sollte das Gitter
!j| miteinander verbundene Abstandsglieder haben, die Löcher
\ 20 von weniger als 0,25 cm2 bilden. Auf das Flächengebilde
f 13 wird eine ständige, gleichmäßige Kraft durch Verbinden
von elastischen oder federnden Gliedern 18 mit den Ränder
des Flächengebildes 13 mit Hilfe von Greifern 19 ausges
' übt. Die Glieder 18 sind vorzugsweise Federn, odex sind ) 25 aus Gummi oder einem anderen Elastomer hergestellt.. Die
Glieder 18 werden über Stützen 20 geführt und an einem Anker 21 befestigt. Selbtverständlich ist jede beliebige
Anordnung der Glieder 18 annehmbar, die die Ausübung einer Spannung auf das Flächengebilde 13 ergibt. Am
0 Flächengebilde 13 kann eine Vielzahl von Gliedern 18 befestigt werden, wodurch eine ständige, gleichmäßige
Spannung über der Erstreckung des Flächengebildes gewährleistet ist. Es wurde festgestellt,, daß eine Spannung
von 0,2 bis 3,0 kg/laufender cm für die praktische Durchführung der vorliegenden Erfindung angemessen ist.
Es ist ersichtlich, daß die Spannung in jeder beliebigen
Weise aufgebracht werden kann, die zur Erzielung des richtigen Ergebnisses wirksam ist.
Bei Verwendung eines völlig glatten und flachen Trägers
11 besteht bei der Herstellung von Beton mit einer völlig glatten Oberfläche keine Notwendigkeit für irgendein
Gitter, so lange das Flächengebilde 13, wie oben beschrieben, mit gleichmäßiger Spannung über den Träger
gestreckt wird. Wenn darüber hinaus das Flächengebilde ohne irgendein Gitter auf einem flachen, glatten Träger :
befestigt wird, jedoch ohne die Ausübung einer ausreichenden Spannung in beiden Richtungen, i£t der resultierende
Beton völlig flach, frei von Faltenabdrücken und von sehr hoher Qualität.
15
Gemäß Fig. 4 enthält die Betonform 10 eine Trageinrichtung 22 mit Löchern 23. Die Trageinrichtung 22 kann für
Betonformen aus beliebigem Material bestehen, muß aber genügend Festigkeit haben zum Tragen des Gewichts des
nassen Betons vor dem Härten. Die Trageinrichtung kann aus Holz, Metall oder Kunststoff bestehen. Die Löcher in
der Trageinrichtung 22 müssen tief genug sein, um eine Drainage von Luft und Wasser aus dem Betongemisch zu ermöglichen,
und erstrecken sich vorzugsweise durch die Dicke der Trageinrichtung. Die Löcher können von beliebiger
regelmäßiger oder unregelmäßiger Form oder Größe sein und sollten größer als ungefähr 0,25 cm2 und kleiner
als ungefähr 2500 cm2 sein. Bei dieser Ausfuhrungsform
kann das Flächengebilde 13 angrenzend an die Tragein-0 richtung 22 angeordnet werden, und bewirkt, das Betongemisch
Vertiefungen 16 in der gleicher Weise, in der die Vertiefungen unter Verwendung der Form von Fig. 1 mit
einem gesonderten Gitter gebildet werden.
Die verbesserte Formzwischenlage zeigt gegenüber dem Stand der Technik viele Vorteile. Das Flächengebilde muß
CS-
einen höheren Fusselwiderstand haben, da die Oberflächenfasern
durch die Stabilisierung des Flächengebildes (zum Beispiel Beschichtung) an ihrem Ort gehalten werden.
Es gibt weitaus weniger Betonteilchen (nur sehr feine Teilchen), die durch die Beschichtung oder die stabilisierte
erste Seite hindurchtreten. Die Zwischenlage bleibt benutzbar, bis größere Betonteilchen jede vorhandene
Pore verstopfen und einen Filterkuchen aufbauen. Die durch die erste Seite des Flächengebildes hindurchtretenden
Betonteilchen neigen dazu, aus dem Überschußwasser heraus- und weggewaschen zu werden. Bei Verwendung
einer Beschichtung gelangen nur sehr wenige Betonteilchen hinter die Beschichtung, weshalb eine geringeres Haften
am Beton erwartet werden kann. All dies bedeutet, daß die verbesserte Zwischenlage mehrere Male wiederverwendet
werden kann. Als zusätzlicher Vorteil kann die Form nach dem Vergießen des Betons früher als Formen des Standes
'der Technik entfernt werden.
520
dm folgenden werden die Stabilisierungstechniken anhand
der folgenden, nicht begrenzenden Beispiele beschrieben. Alle Prozentsätze sind, sofern nicht anderweitig angegeben,
auf das Gewicht bezogen.
'Eine in Wärme polymerisierbare Wasseremulsion wurde hergestellt
durch Mischen von Ethylenvinylchlorid (3 3 % Feststoffe) mit 2-3 % Latekoll (im Handel erhältlich von
der Wacker Chemie, Burghausen, Deutschland, und zugesetzt zur verbesserten Haftung) und 10 % eines Schaumstabilisators
(ff Plex 6112 S, im Handel erhältlich von der Wacker Chemie). Mit der Emulsion wurde ein Schaum unter
Verwendung eines Luftmischers (im Handel erhältlich von
Werner Mathis Minimix, Typ 4484) erzeugt zur Erzielung
eines gleichmäßigen, stabilen Schaums mit einer Dichte von ungefähr 280 g/Liter. Der erhaltene Schaum wurde auf
eine ungewebte Bahn von Typai® (ein wärmegebundenes Polypropylen-Bahnmaterial,
im Handel erhältlich von Du Pont de Nemours, S.A., Luxemburg) mit 290 g/m2 unter Verwendung
eines Variopress-Beschichters (im Handel erhältlich von Johannes Zimmer, Klagenfurt, Deutschland) mit einer
Geschwindigkeit von 10 m/min aufgebracht. Typar®-Bahnen werden unter Verwendung des Verfahrens hergestellt, das Um
US-Patent 3 477 103 (Troth, Jr.) offenbart ist, auf dessen Inhalt hier Bezug genommen wird.
Es wurden unterschiedliche Beschichtereinstellungen getestet, um unterschiedliche Werte der Beschichtungsgewichte
und Flächengebildedurchdringung zu erzielen. Das beschichtete Flächengebilde wurde in einen Trockenofen
(im Handel erhältlich von Brueckner, Siegsdorf, Deutschland) bewegt, der am Einlaß mit 100 0C und am
•f20 Auslaß mit 140 0C betrieben wurde, um das Wasser zu verdampfen
und den Ethylenvinylchloridschaum zu polymerisieren. Die mit Schaum beschichteten Proben mit einer
Beschichtung von 10-40 g/m2 zeigten Luftdurchlässigkeitswerte von 0,1-0,3 m3/m2/min und eine Wasserdichtheit
von 8-20 cm Wasserdruckhöhe. Auf diese Weise kann die Porengröße der beschichteten Seite des Flächengebildes
durch Einstellungen der Beschichtereinstellungen gesteuert werden.
Proben von beschichtetem Flächengebilden wurden unter Vewendung von Heftklammern an einer Holzform befestigt,
wobei 8 cm dicke, 30 cm breite und 50 cm hohe Betonpiat ten durch Anordnen der beschichteten Seite des Flächengebildes
auf dem Beton (Qualität C 45 mit einem Setzmaß von ungefähr 6 cm) hergestellt wurden. Die Betonverdich
tung erfolgte manuell durch 15-maliges Fallenlassen der
Form aus einer Höhe von 15 cm mit innen befindlichem Beton, um eine mechanische Beschädigung der Flächengebildebeschichtung
durch gewöhnlich verwendete Betonvibratoren zu vermeiden.
Zur Kontrolle wurden Platten mit den gleichen Abmessungen unter den gleichen Bedingungen hergestellt jedoch unter
Verwendung von nicht behandeltem (d. h. nicht beschichtetem Typar®-Bahnmaterial oder von Standardhol&zgr;formen am
Beton. Der mit einer Stand rdholzform erhaltene Beton geigte eine Vielzahl von Luftblasen unterschiedlicher
^" Größe (0,5-12 mm) und Tiefe auf der gesamten Oberfläche.
In verschiedenen Bereichen erfolgte auch ein Auslaufen 'von Beton (das Auslaufen von Beton ist für den Baufachmann
eine allgemein bekannte Erscheinung und umfaßt das Auswaschen von Beton in der Nähe der Formoberfläche durch
überschüssiges Wasser. Das Auslaufen findet statt, wenn der Beton schrumpft und einen Zwischenraum zwischen dem
härtenden Beton und der Form freiläßt. Dies hinterläßt auf der Betonoberfläche einen deutlich sichtbaren Bereich,
der so aussieht, als ob er ausgewaschen worden wäre.). Andererseits zeigte der unter Verwendung von
beschichtetem oder unbeschichtetem Typar®-Bahnmaterial
xj erhaltene Beton keine Luftblasen, überhaupt kein Auslaufen
von Zement und eine dunklere härtere Oberfläche (30-50 % höhere Härte, gemessen mit einem Schmidt-Hammer-Tester)
als der mit der Standardhol&zgr;form erhaltene Beton.
Das Entfernen des unbeschichtetem Typar®-3ahnmaterials
0 vom Beton erforderte einige Kraft (15- 2 0 kg), wobei eine Anzahl von Bahnfasern im Beton hängen blieben. Nach einmaliger
Verwendung waren die Bahnoberflächenfasern so gelockert, daß ein zweiter Gebrauch das Entfernen der Bahn
auf Grund einer vollständigen Aufblätterung des Flächengebildes unmöglich gemacht hätte. Umgekehrt war das Entfernen
des mit Schaum beschichteten Typar®-Bahnmaterials
ff * i
19
weitaus leichter. Jedoch war noch eine gewisse Kraft § 1
&iacgr; S
erforderlich, da eine dünne Lage der Beschichtung am
Beton klebte und ein Abblättern des Schaums verursachte. m
Am Beton klebten überhaupt keine Fasern, so daß ein zweiter, dritter und vierter Gebrauch ausgeführt konnten, '£ >
■ 1
bevor zu viele Oberflächenfasern begannen, am Beton zu | j ■ ■' I
KlBben.
Bei diesem Beispiel wurden 1-2 g/m2 Silikonöl auf die be- | ■ | •
schichte Seite desselben mit Schaum beschichteten
wie im oben beschriebenen Beispiel 1 aufgebracht. Wie oben, wurden Betonscheiben hergestellt. Nach der
Herstellung der Betonscheiben war das Entfernen des beschichteten Flächengebildes von der gehärteten Betonoberfläche
äußerst leicht. Es wurde keine Schaumabblätterung beobachtet, und die Qualität der Betonoberfläche
war hervorragend.
Bei diesem Beispiel wurde die gleiche schaumbeschichtete
Probe wie in Beispiel 1 bei 150 0C mit einem Druck von f
I I
50 kg/cm Breite und einer Geschwindigkeit von 10 m/min i |
glatt kalandriert. Die Probe zeigte eine weitaus verbesserte
Oberflächenstabiliät verglichen mit der nicht kalandrierten,
schaumbeschichteten Probe, und beim Testen in der in Beispiel 2 beschriebenen Weise ergaben sie sehr
ähnliche Ergebnisse. Der Vorteil dieser Probe besteht darin, daß sie das Befestigen und Handhaben während des
Formzusammenbaus und Abbaus weitaus weniger kritisch macht als mit den nicht kalandrierten Flächengebildeproben.
Bei diesem Beispiel wurde eine Probe von mikroporösem Tyvek® 1025 D (ein spinngebundenes Polyethylen-Bahnmaterial,
im Handel erhältlich von E. I. du Pont de Nemours -t and Company, Wilmington, Delaware) auf die Oberseite
einer Typar&'-Flächengebildebahn auf der ersten Seite (d.
h. betonseitig) geheftet, und es wurden Betonscheiben wie im Beispiel 1 mit dem Unterschied hergestellt, daß ein
Standardbetonvibrator verwendet wurde (Tyvek® benötigt
( ) eine Wasserdruckhöhe von über 100 cm, um etwas Wasser hindurchzulassen, so daß eine intensivere Vibration zur
Entfernung des Überschußwassers benötigt wurde). Der unter Verwendung dieser Probe erhaltene Beton zeigte
überhaupt keine Luftblasen und hatte eine sehr dunkle Farbe, wenn auch die Wirkung in der Tiefe begrenzt war
(1-2 mm in der Nähe der Betonoberfläche gegenüber 4-7 mm an den Proben, die mit unbeschichtetem Typar® allein oder
mit schaumbeschichtetem Typar® erhalten wurden). Dies zeigt, daß die Wasserentfernung bei dieser Probe aufhörte,
wenn der Betonvibrator abgeschaltet wurde, während bei Typar® das Wasser dazu neigt, ungefähr 2 Stunden lang
nach dem Vibrieren auszutreten. Das Entfernen des Fläv
' hengebildes vom gehärteten Beton erforderte während der
ersten zwei Anwendungen-nur wenig Kraft, war jedoch beim
dritten Gebrauch sehr schwer zu entfernen, da die Tyvek®-
Bahn am Beton klebte und abblätterte.
30
35
Bei diesem Beispiel wurde eine Probe aus einem ungewebten Typar^-Bahnmaterial auf einer Seite mit 20 g/m2 Polyethylen
extrusionsbeschichtet. Die resultierende wasserundurchlässige Seite der Bahn wurde dann durch Nadeln so
perforiert, daß ungefähr 25 Perforationen je cm2 erzielt wurden, wobei jede Perforation einen Durchmesser von un-
«« i ■
&psgr; · ♦ *
gefähr 0,3 mm hatte. Die Probe zeigte Luftdurchlässigkeit
und Wasserdichtheit innerhalb des oben erwähnten Bereichs für die Funktionsfähigkit des Flächengebildes. Die beschichtete
Seite wurde zum Aufgießen des Betons verwendet, wobei die Ergebnisse mit Beispiel 2 mit dem Unterschied
einer geringfügig dunkleren Farbe vergleichbar waren.
10
15
20
25
Bei diesem Beispiel wurden schm lzgeblasene Fasern aus Polypropylen auf eine Probe von Typar®-Bahnmaterial gesponnen
und zur Erzielung einer ausreichenden Haftung auf der Bahnoberfläche durch Muster gebunden. Der Beton wurde
auf die schmelzgeblasene Seite gegossen. Der gehärtete Beton lieferte ziemlich unerwartete Ergebnisse, da nur
eine sehr dünne Schicht der schmelzgeblasenen Fasern am Beton klebte. Diese erzeugte die Wirkung, als ob der Beton
bemalt worden wäre. Die Oberfläche des Betons war sehr hart und zeigte keine Blaslöcher. Der Beton hatte
Oberflachenhartewerte, die mit denen vergleichbar waren,
die mit Typar®-Bahnmaterial allein erzielt wurden, und um
30-50 % höhere Werte als diejenigen, die mit einer undurchlässigen Standardbetonform erzielt wurden=
Bei diesem Beispiel wurde eine spezielle Probe aus Typar®-Bahnmaterial durch Ausführen der folgenden Änderungen
am grundlegenden Verfahren bereitet, das in den US-Patenten 3 477 103 (Troth, Jr.), 3 821 062 (Henderson)
und 3 991 224 (Debbas) gemeinsam offenbart ist, auf deren Inhalt hier Bezug genommen wird. Das Faser-Denier eines
Querrichtungsblocks (quergerichtet) von Filamenten wurde
bei Aufrechterhaltung der Filamentengeschwindigkeit durch Verringern des Durchsatzes dieses Blocks von 10 auf 7 den
J &Igr;,,&igr;» ■ I » &Igr;&Igr;·&bgr;·&Igr;>
fa ti «««JI1J <* *
^verringert. Die Filamentenreckung desselben Blocks wurde
von 1,85 verringert auf 1,55 verringert zur Erzeugung einer Filamentenzähigkeit von 2,2 g/den gegenüber 3,5
g/den. Der Spaltdruck am Glättkalanderspalt des Musterbinders wurde von 80 auf 125 dN/cm erhöht. Als Er-Igebnis
bildete eine dünne Schicht (ungefähr 1/5 der gesamten
Fasern) der Filamente eine sehr glatte erste Seite % Typar®-Bahn.
Auf der Seite mit den Filamenten mit feinerem Denier sah (J) die Probfe so aus und fühlte sich so, als ob sie beschichtet
v/äre, so daß die Fasern während der Anwendung von mechanischer Reibung (zum Beispiel Scheuern) keine
&idigr; Neigung zum Lösen hatten (d. h. keine Fusselbildung) ,
wobei die erste Seite des Flächengebildes Poren von 1-30 Mikron und die zv/eite Seite Poren von 10-250 Mikron
hatten. Die Luftdurchlässigkeit dieser Probe betrug 2,1 m3/m2/min (dieselbe wie für gewöhnliche TyparS^-Proben),
während die Wasserdichtheit zwischen 19-20 cmx Wasserdruckhöhe
betrug (gegenüber 10-12 cm bei gewöhnlichen
(«&igr;
Typar^-Proben). Dies bedeutet feinere Poren.
Typar^-Proben). Dies bedeutet feinere Poren.
Beton wurde auf die erste Seite der speziellen Probe gegossen, wobei die Ergebnisse ähnlich denen in
Beispiel 2 waren. Kurz gesagt, es lösten sich keine Filamente,,
das Flächengebilde war vom gehärteten Beton leicht entfernbar, und das Flächengebilde konnte zusätzlich
2- bis 3-mal häufiger verwendet werden.
0 Beispiel 8
Bei diesem Beispiel wurde Beton so vergossen, daß sich die erste Seite der Typai®-Bahn an der Form befand, und
wurde mit Beton verglichen, dessen gemusterte zweite Seite (d. h. eine durch mustergebundene Seite mit
10
15
0,15-0,20 wa tiefen Bindungspunkten von 1,5 &khgr; 2,5 mm, die
regelmäßig verteilt sind und 20 % der Gesamtfläche bedecken) auf die Form gegossen wurde. Der in beiden Fällen
erhaltene Beton war frei von Luftblasen bei einer Farbe und Oberflächenhärte, die mit dem Beton vergleichbar waren,
der in Beispiel 1 mit Typar® erhalten wurde. Selbstverständlich zeigte die Seite mit dem auf die mustergebundene
Seite gegossenen Beton ein schönes Muster von Betonerhebungen.
Wenn jedoch ein Stück Beton zerbrochen wurde, so daß der
Querschnitt gesehen werden konnte, wurde folgendes beobachtet. Die Farbe des unter Verwendung der nicht gemusterten
Seite der Typar®-Bahn hergestellten Betons war in der Nähe der Oberfläche dunkler als innerhalb des Blocks
(es ist bekannt, daß ein dunklerer Beton ein niedrigeres Wasser-Zement-Verhältnis bedeutet, das verbesserte Betoneigenschaften
liefert). Die dunklere Farbe erstreckte sich 3-5 mm tiefer (in diesem Fall 30-50 %) auf der Seite
des Betons, der mit der an der Form angeordneten, muster stergebundenen Seite erhalten wurde. Dies ist vermutlich
durch unterschiedliches kapillares Verhalten bedingt, das während der wenigen Stunden zwischen dem
Gießen des Betons und dem Beginn der Betonhärtung eine bessere Wasseraufnahme gestattet. Demnach verbessert das
Vorliegen eines Musters von Vertiefungen oder Erhebungen auf der an der Form anliegenden Seite das Aufsaugverhalten
und ergibt hierdurch eine deutliche Qualitätsverbesserung des Betons.
Wenn auch in der obigen Beschreibung bestimmte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung beschrieben wurden, ist es für den Fachmann selbstverständlich, daß die
Erfindung zahlreiche Abänderungen, Austauschmöglichkeiten und Neuanordnungen ohne Abgehen vom Wesen oder von wesentlichen
Merkmalen der Erfindung gestattet. Für die
20
25
30
, ,.«ft · · ·
· ftaitt*
24
Angabe des Schutzumfangs der Erfindung v/ird anstelle der
obigen Beschreibung auf die beigefügten Patentansprüche hingewiesen.
' h
Claims (29)
1. Verbesserte Betonformzwischenlage,, enthaltend ein
poröses zweiseitiges, textiles Flächengebilde mit
einer ersten Seite, die eine Porengröße von O,2 bis 10 Mikron aufweist, und eine zweite Seite, deren
',. ' -Porengröße größer als die Porengröße der ersteh
Seite ist und zwisc an 10 und 250 Mikron liegt»
poröses zweiseitiges, textiles Flächengebilde mit
einer ersten Seite, die eine Porengröße von O,2 bis 10 Mikron aufweist, und eine zweite Seite, deren
',. ' -Porengröße größer als die Porengröße der ersteh
Seite ist und zwisc an 10 und 250 Mikron liegt»
2. Verbesserte Zwischenlage nach Anspruch 1, wobei die ; erste Seite des Flächengebildes eine Porengröße von
1-.
&Oacgr;,5 bis 10 Mikron und die zweite Seite des Flächengebildes
eine Porengröße von 30 bis 150 Mikron aufweisen.
3. Verbesserte Zwischenlage nach Anspruch 1, wobei das
Flächengebilde aus wärmegebundenem Polyolefinmattenmaterial
besteht-
'A. Verbesserte Zwischenlage nach Anspruch 3, wobei das
Polyolefin aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus
Polypropylen und Polyethylen besteht.
Polypropylen und Polyethylen besteht.
5. Verbesserte Zwischenlage nach Anspruch 1, wobei die erste Seite des Flächengebildes mit einem polymeren
30 Material beschichtet ist.
6. Verbesserte Zwischenlage nach Anspruch 1, wobei die erste Seite des Flächengebildes aus Fasern mit niedrigerem
Denier als die Fasern gebildet ist, die die zweite Seite des Flächengebildes bilden.
&igr; wzi
/'-
7. Verbesserte Zwischenlage nach Anspruch 1, wofcjei die
zweite Seite des Flächengebildes ein Muster von Erhebungen oder Vertiefungen von 0,1 bis 2 mm Tiefe
hat zur Förderung der Wasseraufnahme.
8. Verbesserte Betonform zur Herstellung von gemustertem Beton, enthaltend
(a) eine Trageinrichtung,
(b) ein Gitter mit miteinander verbundenen Ai>sta"dsgliedern,
die im Gitter Löcher mit
ij r>, einer Einzelfläche von wenigstens 0,25 cm2
bilden, wobei wenigstens ein Teil der Ab— Standsglieder an der Trageinrichtung aufliegt,
und
(c) ein poröses, zweiseitiges, textiles Fläclxen-
(c) ein poröses, zweiseitiges, textiles Fläclxen-
gebilde, das angrenzend an das Gitter angs- "} ordnet und durch das Gitter vom Träger im
Abstand gehalten ist, wobei die Verbesserung if darin besteht, daß das Flächengebilde folgendes
aufweist: eine erste Flächengebilcle-
seite mit einer Porengröße von 0,2 bis 2O =
&igr; Mikron, um im wesentlichen alle BetonteiXchen zu hindern, darin einzudringen, und eine
zweite Seite mit einer Porengröße, die größer ,25 als die Porengröße der ersten Seite ist und
zwischen 10 und 250 Mikron liegt.
,
9. Verbesserte Betonform zur Herstellung von glattem,
flachem Beton, enthaltend
(a) einen Träger mit einer glatten, flachen Oberfläche,
j, (b) ein poröses, zweiseitiges, textiles Fläeiaenge-
bilde auf der glatten Oberfläche des Trägers
und
'■^ 35 (c) eine Fiächengebildestreckeinrichtung, durch
'■^ 35 (c) eine Fiächengebildestreckeinrichtung, durch
die das Flächengebilde mit einer gleichmäßigen
·· ■
10
Spannung von O,2 bis 3,O kg/laufender cm über
den Träger gespannt wird, wobei die Verbesserung darin besteht, daß das Flächengebilde
folgendes aufweist: eine erste Flächengebildeseite mit einer Porengröße von O,2 bis 20
Mikron, um im wesentlichen alle Betonteilchen zu hindern, darin einzudringen, und eine
zweite Seite mit einer Porengröße, die größer als die Porengröße der ersten Seite ist und
zwischen 10 und 250 Mikron liegt.
10. Verbesserte Betonform zur Herstellung von gemustertem Beton, enthaltend
(a) eine Trageinrichrtung mit Löchern mit einer FIaehe
von wenigsten 0,25 cm2 und
(b) ein poröses zweiseitiges, textiles Flächengebilde auf der Oberfläche der Trageinrichtung, wobei
die Verbesserung darin besteht, daß das Flächengebilde folgendes aufweist: eine erste
Flächengebildeseite mit einer Porengröße von 0,2 bis 20 Mikron, um i?n wesentlichen alle Betonteilchen
zu hindern, darin einzudringen, und eine zweite Seite mit einer Porengröße, die größer als die Porengröße der ersten Seite ist
und zwischen 10 und 250 Mikron liegt.
11. Betonform nach Anspruch 8, ferner enthaltend eine
Flächengebildestreckeinrichung, durch die das Flächengebilde mit einer gleichmäßigen Spannung von
0,2 bis 3,0 kg/laufender cm über das Gitter gespannt
wird.
12. Betonform nach Anspruch 9, ferner enthaltend ein
Gitter zwischen dem Träger und dem Flächengebilde, wobei das Gitter miteinander verbundene Abstandsglieder
aufweist, die im Gitter Löcher mit einer
♦ ♦»·
• « ff · · ff »
Einzelfläche von weniger als 0,25 cm2 bilden, wobei
wenigstens ein Teil der Abstandsglieder am Träger aufliegt.
13. iBetonform nach Anspruch 10, ferner enthaltend eine
Flächengebildestreckeinrichtung, durch die das Flächengebilde mit einer gleichmäßigen Spannung von 0,2
bis 3,0 kg/laufender cm über den Träger gespannt v/ird.
10
10
14. Betonform nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei die erste
Seite des Flächengebildes mit einem polymeren Material beschichtet ist.
15. Betonform nach Anspruch 14, wobei die beschichtete erste Seite des Flächengebiles eine Porengröße von
O,5 bis 10 Mikron hat.
16. Betonform nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei das po rose Flächengebilde gewebt ist.
17. Betonform nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei das po röse Flächengebilde ungewebt ist.
18. Betonform nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei das poröse
Flächengebilde ein Grundgewicht von 70 bis 600 g/m2 hat.
19. Betonform nach Anspruch 14, wobei die auf die erste
Seite des porösen Flächengebildes aufgebrachte Beschichtung im Bereich von 5 bis 80 g/m liegt.
20. Betonform nach Anspruch 14, wobei das polymere Material aus der Gruppe ausgewählt ist, die aus Ethylenvinylchlorid,
Ethylenvinylacetat und Copolymeren hiervon besteht.
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0 9* 4 ·« #
21. Betonform nach Anspruch 14, wobei die erste Seite des Flächengebildes ferner mit einem natürlichen oder
synthetischen Öl beschichtet ist zur Verringerung der Reibung und Haftung zwischen dem beschichteten
Flächengebilde und dem Beton während des Gebrauchs.
22. Betonform nach Anspruch 17, wobei das ungewebte Flä-
;chengebilde ein wärmegebundenes Polyolefinmattenmaterial
ist.
23. Betonform nach Anspruch 22, wobei das Polyolefin aus
der Gruppe ausgewählt ist, die aus Polyethylen und Polypropylen besteht.
10
24. Betonform nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei das Flächengebilde
auf die erste Seite glatt kalandriert ist zur Verbesserung der Oberflächenstabilität des
Flächengebildes.
25. Betonform nach Anspruch 17, wobei sich auf der ersten
Seite des ungewebten Flächengebildes eine extrudierte, polymere Beschichtung und hindurchgehende
Perforationen derart befinden, daß das resultierende Flächengebilde eine Luftdurchlässigkeit von 0,05 bis
4 m3/m2/min aufweist.
26. Betonform nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei die. erste feite ein darauf laminiertes, gesondertes mikroporöses,
spinngebundenes Polyethyienmattenmaterial 0 aufweist.
27. Betonform nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei auf der ersten Seite des Flächengebildes schmelzgebundene
Fasern mustergebunden sind.
35
t
28. Betonform nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei die erste
&phgr; Seite des Flächengebildes aus Fasern mit geringerem
I ,(, Denier gebildet ist als die Fasern, die die zweite
Seite des Flächengebildes bilden.
I
29. Betonform nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei die
t 'zweite Seite ein Muster von Erhebungen oder Terfcie-
II . ' fungen mit 0,1 bis 2 mm Tiefe hat zur Förderung der
I Wasseraufnahme während der Betonhärtung
I I0 '■
ff "'" '
^ ^''-,, ·; 3 0 &iacgr; Betonform nach Anspruch 8, 9 oder 10, wobei -das Flä-■'.·) ' &phgr; ■
chengebilde ein auf einen mikroporösen Film I??..1-niertes,
inkompressibles Material derart enthält,
<■ . ·. daß der Film die erste Seite des Flächengebi-ldes
45 enthält,
31. Betonform nach Anspruch 30, wobei das inkompressible
Material Metall oder Künststoff ist.
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