DE911483C - Zangenkanter mit Verschiebelineal - Google Patents
Zangenkanter mit VerschiebelinealInfo
- Publication number
- DE911483C DE911483C DES17189D DES0017189D DE911483C DE 911483 C DE911483 C DE 911483C DE S17189 D DES17189 D DE S17189D DE S0017189 D DES0017189 D DE S0017189D DE 911483 C DE911483 C DE 911483C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ruler
- edging
- slide
- pincer
- pliers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000007688 edging Methods 0.000 title claims description 10
- 210000000080 chela (arthropods) Anatomy 0.000 claims description 12
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 4
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 claims 1
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 6
- 210000003462 vein Anatomy 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000005764 inhibitory process Effects 0.000 description 1
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B39/00—Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
- B21B39/20—Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands
- B21B39/24—Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands by tongs or grippers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
- Zangenkanter mit Verschiebelineal Das Patent 895 887 betrifft einen Zangenkanter mit Kantrollen . tragenden Zangenschenkeln, die von einer Stützstange getragen werden und je mit einer mechanisch angetriebenen Lenkstange gelenkig verbunden sind, wobei die am Zangengelenk angreifende Stützstange der Zangenschenkel von zwei in festen, in lotrechtem Abstand voneinander senkrecht unter dem Kantpunkt der Walzader liegenden Lagern drehbaren, gleich langen Traghebeln getragen wird, und der Abstand des oberen festen Lagers vom Kantpunkt gleich demjenigen des Zangengelenkpunktes vom Anlenkpunkt des oberen Traghebels an der Stützstange ist. Die Lenkhebel von zwei unter sich und mit dem Abschnitt zwischen dem Zangengelenk und ihrem Anlenkpunkt an den Zangenschenkeln gleich langen Hebeln sind dabei um den Endpunkt des einen Traghebels schwenkbar.
- Nach der Erfindung soll der Zangenkanter nach dem Patent 895 887 besonders zweckmäßig mit einem Verschiebelineal verbunden werden. Das Verschiebelineal selbst und der als Träger des Kanters dienende Schlitten sollen dabei derart verbunden und mit einem gemeinsamen Antrieb versehen werden, daß das Lineal beim Kanten um so viel verschoben wird, wie die Kantung der Walzaller es erfordert, und nach beendetem Kanten der Schlitten so weit zurückgezogen werden, daß die Walzader wieder am Lineal anliegt.
- Es sind schon Zangenkanter mit Verschiebelineal bekannt, bei denen das Kanten durch gegenläufige Bewegung der bei den die Kantrollen tragenden Zangenschenkel geschieht. Diese Einrichtung verlangt einen großen Verschiebeweg der Zangenschenkel und der Walzader, und die Anlage der letzteren am Lineal nach dem Kanten ist nicht ohne weiteres gewährleistet.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, in Abb. I im Grundriß, in Abb. 1I bis VI im Aufriß in verschiedenen Betriebsstellungen. schematisch.
- Das Verschiebelineal i wird in bekannter Weise mittels Zahnstangen a und Ritzeln 3 von einem Antrieb -. verschoben. Zwischen den Zahnstangen ist ein Schlitten 5 verschiebbar angeordnet, der den Zangenkanter nach dem Patent 895 887 trägt. Ein auf der Antriebswelle 4.a für die Ritzel 3 lose sitzendes Zahnrad 6 greift in eine Zahnstange 7 an diesem Schlitten ein und ist mit einer Magnetbremse 8 verbunden, deren fester Teil mit dem feststehenden Lagergehäuse 9 der Ritzelwelle 4a verbunden ist. In dem Schlitten 5 sind die Hauptwellen a und b der Kantvorrichtung nach dem Patent 895 887 drehbar so gelagert, daß ihre Achsebene in die Tragebene der Rollgangsrollen fällt, auf der die Walzader Ilja aufliegt. Die Wellen a und b tragen über die Hebel c und d die Stützstange lt für das Zangengelenk ; mit den Zangenschenkeln und den Kantrollen p und q. An den Schenkeln sind bei ?z. und nt zwei Lenker l und 7n angelenkt, die von zwei Hebeln i bzw. k betätigt ,werden. Diese beiden Hebel sind an das Gelenk zwischen den Hebeln c und lc schwenkbar angeschlossen und ihre anderen Enden an die auf den Zapfen der in der Hohlwelle a beweglich gelagerten Schaltkurbel r mittels der Verbindungshebel s und t. Der Hebel i, ist mit dem Hebel s über eine Feder u verbunden. Auf dem Schlitten 5 ist der Antrieb io für die Kanterwelle a. und eine Welle i i angeordnet. Die letztere ist mittels Kurbeln 12 und 13 und Zugstange 14 mit der Antriebswelle io und mittels Hebels 15 und Zugstange 16 mit dem Verschiebelineal i verbunden.
- Die Arbeitsweise des Kanters ist nun wie folgt: In Ruhestellung ist die Zange mit den Kantrollen geöffnet. Durch Drehen der Kurbel r gegenüber der Welle a wird die Zange geschlossen und der Block Ilja gefaßt (Abb. II). Durch den Antrieb io wird nun die Welle a gedreht' und die Zange mit dem Block Wa um den Punkt o als Mittelpunkt geschwenkt. Abb. III zeigt die Vorrichtung nach dem Kanten um 45°, Abb. IV nach dem Kanten um 9o°. Beim Drehen der Antriebswelle io ist durch die Kurbeln 12 und 13 und Zugstange 14 auch die Welle i i geschwenkt worden, und zwar um einen solchen Drehwinkel, daß das Verschiebelineal i um ein solches Maß zurückgezogen worden ist, daß der Block Ilja sich beim Kanten ohne Hemmung bewegen konnte. Damit der Schlitten 5 mit der Kantvorrichtung bei diesem Vorgang seine Stellung gegenüber dem Walzgut unverändert beibehält, wird bei Betätigung des Antriebes io die mit dem Zahnrad 6 verbundene Magnetbremse 8 eingeschaltet und so das Zahnrad 6 durch das Lagergehäuse festgehalten.
- Nach Beendigung des Kantvorganges wird durch Drehung der Kurbel r die. Zange geöffnet und von dem Block Wa gelöst (Abb. V). Durch Drehen des Antriebes io in seine Anfangsstellung wird dann die Zange wieder geschwenkt. Gleichzeitig zieht die Welle 411 nach Lösen der Magnetbremse 8 den Schlitten 5 zurück. Dann wird die Antriebswelle 4a des Verschiebelineals i durch in der Zeichnung nicht dargestellte Bremsen festgehalten. Hierdurch wird nach Abb. VI der Schlitten 5 wieder in seine alte Stellung gegenüber dem Verschiebelineal i zurückgebracht, die er vor Beginn des Kantvorganges bzw. vor dem Schließen der Zange hatte.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zangenkanter nach Patent 895 887 mit Verschiebelineal, dadurch gekennzeichnet, daß die Kantvorrichtung in einem waagerecht verfahrbaren Schlitten (5) eingebaut ist, in dein die Kanterwellen (a, b) so gelagert sind, daß ihre gemeinsame Achsebene in die Rollgangstragfläche fällt und das Verschiebelineal (i) mit diesem Schlitten (5) und dem Zangenantrieb (io) derart verbunden ist, daß während des Kantens bei feststehendem Schlitten (5) das Lineal (i) entsprechend der Schwenkbewegung der Walzader (Wa) um die festliegende Kante (o) zurückgezogen und nach dem Kanten der Schlitten (5) wieder in die Anfangslage zum Lineal (i) geschoben wird.
- 2. Zangenkanter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerwelle (i i) für das Lineal (i) über Kurbeln (I2, 13) und Zugstange (14) mit dem Antrieb (io) der Zangensteuerwelle (a.) und durch Hebel (IS) und Zugstange (16) mit dem Lineal (i) verbunden ist.
- 3. Zangenkanter nach Anspruch i und 2, da durch gekennzeichnet, daß die Festhaltung des Zangenträgers (5) während des Kantens durch eine Zahnstange (7) und ein auf der Antriebswelle (4a) des Lineals lose sitzendes Ritzel (6) geschieht, das zu diesem Zweck bei Beginn des Kantvorganges mittels einer lösbaren Bremse, etwa Magnetbremse, mit einem im Raume feststehenden Teil der Vorrichtung verbunden wird, bis die Kantung beendet ist und die Zange geöffnet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES17189D DE911483C (de) | 1942-10-18 | 1942-10-18 | Zangenkanter mit Verschiebelineal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES17189D DE911483C (de) | 1942-10-18 | 1942-10-18 | Zangenkanter mit Verschiebelineal |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE911483C true DE911483C (de) | 1954-11-02 |
Family
ID=7475357
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES17189D Expired DE911483C (de) | 1942-10-18 | 1942-10-18 | Zangenkanter mit Verschiebelineal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE911483C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE941422C (de) * | 1950-01-17 | 1956-04-12 | Demag Ag | Unterflur-Klemmbackenkanter fuer Walzgut mit heb- und senkbaren, die Klemmbacken tragenden Stossstangen |
| DE1063564B (de) * | 1958-03-07 | 1959-08-20 | Demag Ag | Kantvorrichtung fuer Walzgut |
-
1942
- 1942-10-18 DE DES17189D patent/DE911483C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE941422C (de) * | 1950-01-17 | 1956-04-12 | Demag Ag | Unterflur-Klemmbackenkanter fuer Walzgut mit heb- und senkbaren, die Klemmbacken tragenden Stossstangen |
| DE1063564B (de) * | 1958-03-07 | 1959-08-20 | Demag Ag | Kantvorrichtung fuer Walzgut |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE911483C (de) | Zangenkanter mit Verschiebelineal | |
| DE1528340C3 (de) | Zentriereinrichtung für in Furnierschälmaschinen oder dergleichen weiter zu bearbeitende Rundholzstücke | |
| DE588188C (de) | Vorrichtung zum Brennschneiden nach Zeichnung | |
| AT153002B (de) | Schutzvorrichtung für Kreissägen. | |
| DE940103C (de) | Kantvorrichtung fuer Walzgut | |
| DE408350C (de) | Kantvorrichtung | |
| DE913961C (de) | Biege- und Richtmaschine fuer schwere Profileisen, Schienen u. dgl. | |
| DE513524C (de) | Wendevorrichtung fuer Walzgut | |
| DE908738C (de) | Seitlich verschiebbare Tuer fuer industrielle OEfen | |
| DE903922C (de) | Walzwerksrollgang mit Verschiebeeinrichtung und Kantvorrichtung fuer das Walzgut | |
| DE517789C (de) | Vorrichtung zum Verschieben des Laufgewichtes bei Laufgewichtswaagen | |
| DE662495C (de) | Einrichtung zum Foerdern von leicht zerstoerbaren Werkstuecken, wie Zigarren o. dgl. | |
| DE478284C (de) | Vorrichtung zum Aufschieben von Foerderwagen auf Foerderkoerbe | |
| DE709978C (de) | Walzgutueberhebetisch, insbesondere fuer Fein- und Mittelblechwalzwerke | |
| DE502383C (de) | Vorrichtung zum unrunden Abdrehen unrunder Werkstuecke | |
| AT101987B (de) | Vorrichtung zum Regeln der Messerträgerbewegung bei Strangzigarettenmaschinen. | |
| DE596772C (de) | Antrieb fuer Rechenmaschinen, Buchungsmaschinen u. dgl. | |
| DE2659245C2 (de) | Vorrichtung zum Wenden von Blechen oder Brammen | |
| DE457606C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Aufhalten von Foerderwagen | |
| DE921804C (de) | Walzwerkseinrichtung zum Walzen von Streifen | |
| DE660312C (de) | Vorrichtung zum Umlegen von Ringbaendern um Zigarren | |
| DE506238C (de) | Maschine zum Formen und Vorpressen von Kuchen aus OElsamen aller Art | |
| DE284173C (de) | ||
| DE511371C (de) | Steuerung des hydraulischen Antriebes an Werkzeugmaschinen, insonderheit Schleifmaschinen | |
| DE330719C (de) | Maschine zur Herstellung von gebogenen Stereotypplatten |