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DE903922C - Walzwerksrollgang mit Verschiebeeinrichtung und Kantvorrichtung fuer das Walzgut - Google Patents

Walzwerksrollgang mit Verschiebeeinrichtung und Kantvorrichtung fuer das Walzgut

Info

Publication number
DE903922C
DE903922C DEK3909D DEK0003909D DE903922C DE 903922 C DE903922 C DE 903922C DE K3909 D DEK3909 D DE K3909D DE K0003909 D DEK0003909 D DE K0003909D DE 903922 C DE903922 C DE 903922C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller table
control rod
crank
edging
rolling stock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK3909D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Moedder
Wilhelm Muellenbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Original Assignee
Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie filed Critical Aktiengesellschaft fuer Unternehmungen der Eisen und Stahlindustrie
Priority to DEK3909D priority Critical patent/DE903922C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE903922C publication Critical patent/DE903922C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B39/00Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
    • B21B39/20Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands
    • B21B39/24Revolving, turning-over, or like manipulation of work, e.g. revolving in trio stands by tongs or grippers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Rolling (AREA)

Description

  • Walzwerksrollgang mit Verschiebeeinrichtung und Kantvorrichtung für das Walzgut Bei Kant- und Verschiebeeinrichtungen werden zum Kanten von schweren Blöcken großen Querschnitts Hakenkanter verwendet, -während für kleinere Ouerschnitte besondere Hilfskanter in einVerschiebelineal oder hinter die Verschiebevorrichtung in den Arbeitsrollgang eingebaut werden. Gemäß der Erfindung wird ein Zangenkanter in einem Verschiebelineal angeordnet, der so ausgebildet ist, daß mit ihm sowohl große wie auch kleine Querschnitte gekantet werden können. Mit dem Zangenkanter können auch beliebige Querschnitte, also nicht nur quadratische, sondern auch Flach-, Oval-, Spießkant- und andere Querschnitte, gekantet werden. Das war mit den bisher bekannten, im Verschiebelineal eingebauten Kantern nicht möglich. Die beiden das Maul bildenden Zangenköpfe halten das Walzgut während des Kantvorgangos fest, bis die Walze das Walzgut gefaßt hat. Nach dem Kanten wird das Zangenmaul unter Rollenoberkante bewegt und wieder in die Ausgangsstellung gebracht, ohne daß die Kantvorrichtung in die Bahn des Walzgutes gelangt. Der Kanter ist sofort wieder arbeitsbereit, wenn das Stabende in die Walze einläuft.
  • Durch die Erfindung wird die Bauart der mit Kantvorrichtung versehenen Versehiebeeinrichtung wesentlich vereinfacht, da an Stelle eines Hakenkanters und eines Hilfskanters nunmehr nur noch ein Zangenkanter erforderlich ist, der die Arbeiten der beiden bisher notwendigen Kanter verrichtet. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. r bis 6 zeigen den Erfindungsgegenstand in verschiedenen Stellungen in Seitenansicht und teilweise im Schnitt; Abh.7 und 8 zeigen das Kanten von \\alzgut anderer Ouerschnitte.
  • Es bezeichnet i den Rollgang, 2 und 3 sind die beiden Verschiebelineale. 13'4s 'Verschiebelineal 2, (las mittels Zahnstange 4. und Zahnrad 5 verschoben werden kann, trägt die Kantvorrichtung und deren :\ntrieb. Die Kantvorrichtung besteht aus den beiden winkelförmigen Kantarmen 6, 7, dlie durch den Bolzen 8 miteinander gelenkig verbunden sind. Jeder der beiden Kantarine 6, 7 trägt eine drehbare Kantrolle 9, io, von denen eine, 9, oder beide Rollen mit Riffelung versehen sind. An dem Kantarm 6 greift bei i i eine Steuerstange 12 an, deren freies Ende durch die Stange 13 an den einen Arm 14. eines doppelarmigen Hebels 15 angelenkt ist, der um die Achse 16 schwenkbar isst. An dem Kantarm 7 greift bei 17 die Steuerstange i8 an, deren freies Ende durch die Stange ig mit dem Arm 2o des doppelarmigen Hebels r5 gelenkig verbunden ist. Auf der Schwenkachse 16 des Hebels 15 sitzt urdrehbar der Arm 21, der an die Kurbelstange 22 angelenkt ist; diese wird durch die Kurbel 23 Betätigt. Die auf der fVf'elle 24 sitzende Kurbel 23 wird vom Motor 25 aus mittels des'S',chneckentriebes 26. 27 angetrieben. Die Steuerstange 12 wird von dem Zapfen 28 der sich mit der Welle 29 drehenden Kurbel 3o getragen. Die Welle 29 kann d'urc'h den Schneckenantrieb 31, 32 unter Vermittlung der Stirnräder 33, 34 angetrieben werden. Der Kurbelzapfen 28 trägt drehbar eine Stange 3S, Bieren freies Ende bei 36 an die Steuerstange 18 angelenkt ist. An der Steuerstange 12 bzw. mit dieser fest verbunden ist der Anschlag 39. Dieser Anschlag 39 hat den Zweck, den Ausschlag des Kantarmes 6 nach unten zu begrenzen. Zwischen den Kantarmen 6, 7 ist eine Zugfeder 4o angeordnet, die zur Erzeugung des Schließdruckes während des Kantens dient.
  • Die Arbeitsweise der Kantvorrichtung ist wie folgt: In der Ausgangsstellung der Kantvorrichtung (Abo. i) befinden sich die beiden Kantarme 6, 7 Seitlich des Rollganges i und behindern das Auflaufen des Walzgutes in keiner Weise. Dias Maul ist geöffnet, und der Kantarm 6 liegt am Anschlag 39 an. Ist das Walzgut auf den Rollgang aufgelaufen und auf diesem durch die Verschiebelineale 2 und 3 quer verschoben worden, dann wird durch ,Drehen Bier .Kurbel 30 in Pfeilrichtung x und Schwenken dies Hebels i 5 in Richtung des: Pfeiles y das Maul in die Stellung nach Abb.2 gebracht, in der die vom Kantarm 7 getragene Kanuolle io das auf dem Rollgang i liegende Walzgut untergreift, während die vom anderen Kantaxm 6 getragene Rolle g das Walzgut übergreift. Durch gleichzeitiges.Wieiterdrelien der Kurbel 30 und Schwenken des Hebels 15 in der angegebenen Pfeilrichtung wird das Maul nun vermittels. der Steuerstange 12, 18 in Pfeilrichtung z (Abo. 3) geschwenkt und dadurch das @@j@alzgtit gekantet (Abb.4). Der Radius der Kurbel 30 und der Abstand des Kurbelzapfens 29 vom Angriffspunkt r i der Steuerstange 12 am oberen Kantarm 6 ist so bemessen, daß der obere Zangenkopf 9 nach dem Kanten mit dein 7ugehörigen Verschiebelineal 2 bündig liegt. Das gekantete :,M"alzgut liegt also am Verschiel)eli-ileal 2 an (Abo. 4), Durch Weiterdrehen der Kurbel 3o in :Richtung x und anschließendes Schwenken des Hebels 15 entgegengesetzt der Pfeilrichtungy gelangt dann das Maul über die in Abb. 5 veranschaulichte Stellung, in der der Kantarm 6 gegen den Anschlag 39 anliegt, wieder in die Grundstellung nach Abb. r, aus der sie sofort betriebsbereit ist.
  • An Stelle der Kurbel 3o kann auch eine andere Bewegungsvorrichtung benutzt werden, die eine ähnliche kurvenförmige Bewegung ausführt.
  • Da die Betätigung der Kurbel 30 und das Schwenken des Steuerhebels 15 durch getrennte Steuerschalter, die von Hand bedient werden, erfolgt, kann es bei fehlerhafter Bedienung durch den Steuermann vorkommen, daß, sobald das Zangenmaul sich in der Stellung nach Abb. 2 befindet, nur die Kurbel 30 weitergedreht wird. Der auf dem Walzgut liegende obere Kantarm 6 wird dadurch aufgerichtet und der untere Kantarm 7 so weit nach unten geschwenkt, daß die beiden Gielenkstellen i r und 17 dann auf der entgegengesetzten Seite des Zangengelenkbolzens.8 liegen, wie ,dies schematisch in Abb. 6 veranschaulicht ist, und das Maul durch die Federn 4o dann nicht mehr geschlossen werden kann. Um nun das Maul schließen zur können, ist ein Anschlag 41 vorgesehen, der den Ausschlag des unteren Kantarmes 7 begrenzt. Sobald der Kopf To dieses Armes gegen .den Anschlag 41 anliegt, wird beimWeiterdrehen der Kurbel 30- in Pfeilrichtung x dann der untere Kantarln 7 um den Gelenkzapfen 17 nach oben geschwenkt. Die Kantarme 6, 7 nehmen dann die gestrichelte Stellung ein, aus Bier sie dann über die Lage nach Abb.5 in die Stellung nach Abb. i geschwenkt werden. Die Ka tvorrichtung ist dann wiedeT arbeitsbereit. Die Abb.7 und 8 zeigen das Kanten von quadratischem Walzgut größeren Querschnitts bzw. von Walzgut in Spießkantform.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Walzm-erksrollgang mit Verschiebeeinrichtung und Kantvorrichtung für dasiWalzgut, dadurch gekennzeichnet, daß in eines: der beiden Verschiebelineale (2, 3) ein Zangenkanter (9, To) eingebaut ist, mit dem sowohl großes als auch kleines Walzgut beliebiger Querschnittsforrn gekantet werden kann.
  2. 2. Rollgang nach Anspruch i, da,dürch gekennzeichnet, daß an den gelenkig miteinander verbundenen, .das Maul bildenden Zangenschenkeln (6, 7) je eine Steuerstange (12, 18) angreift, von denen die eine Steuerstange (r2) von einer Kurbel (30) od. dgl. getragen wird und die andere Steuerstange (18) diurch eine Tragstange (35) mit der einen Steuerstange (r2) gelenkig verbunden ist, während idie freien Enden beider Steuerstangen (12, 18) an einem doppelarmigen Steuerhebel (15) unter Vermittlung von Verbindungsstangen (13 bz«-. i9) angelenkt sind.
  3. 3. Rollgang nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Radius der Kurbel (30) und der Abstand zwischen dem Kurbelzapfen (29) und dem Angriffspunkt (l i) der Steuerstange (12) am Zangenschenkel (6) so bemessen sind, daß der obere Zangenkopf (9) nach dem Kanten bündig mit dem zugehörigen Verschiebelineal (2) liegt. 4.. Rollgang nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf die beiden um den Gelenkbolzen (8) schwenkbaren Kantarme (6, 7) eine Kraft, z. B. Feder (4o), einwirkt, die während' des Kantens. den erforderlichen Schließdruck der Kantarme (6, 7) erzeugt.
DEK3909D 1940-02-08 1940-02-08 Walzwerksrollgang mit Verschiebeeinrichtung und Kantvorrichtung fuer das Walzgut Expired DE903922C (de)

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DEK3909D DE903922C (de) 1940-02-08 1940-02-08 Walzwerksrollgang mit Verschiebeeinrichtung und Kantvorrichtung fuer das Walzgut

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DEK3909D DE903922C (de) 1940-02-08 1940-02-08 Walzwerksrollgang mit Verschiebeeinrichtung und Kantvorrichtung fuer das Walzgut

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE903922C true DE903922C (de) 1954-02-11

Family

ID=7210074

Family Applications (1)

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DEK3909D Expired DE903922C (de) 1940-02-08 1940-02-08 Walzwerksrollgang mit Verschiebeeinrichtung und Kantvorrichtung fuer das Walzgut

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE903922C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953871C (de) * 1950-11-02 1956-12-06 Baldwin Lima Hamilton Corp Vorrichtung an Walzwerken zum Kanten des Walzgutes
DE1284923B (de) * 1960-07-13 1968-12-12 Schloemann Ag Greifrollenpaar zum Erfassen und Hochstellen von verschiedenartigen Profilquerschnitten

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE953871C (de) * 1950-11-02 1956-12-06 Baldwin Lima Hamilton Corp Vorrichtung an Walzwerken zum Kanten des Walzgutes
DE1284923B (de) * 1960-07-13 1968-12-12 Schloemann Ag Greifrollenpaar zum Erfassen und Hochstellen von verschiedenartigen Profilquerschnitten

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