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DE9110760U1 - Vorrichtung zum Aufschrumpfen von Flaschenkapseln - Google Patents

Vorrichtung zum Aufschrumpfen von Flaschenkapseln

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DE9110760U1
DE9110760U1 DE9110760U DE9110760U DE9110760U1 DE 9110760 U1 DE9110760 U1 DE 9110760U1 DE 9110760 U DE9110760 U DE 9110760U DE 9110760 U DE9110760 U DE 9110760U DE 9110760 U1 DE9110760 U1 DE 9110760U1
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DE9110760U
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REDER ERNST 6524 GUNTERSBLUM DE
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REDER ERNST 6524 GUNTERSBLUM DE
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B5/00Applying protective or decorative covers to closures; Devices for securing bottle closures with wire
    • B67B5/03Applying protective or decorative covers to closures, e.g. by forming in situ
    • B67B5/036Applying protective or decorative covers to closures, e.g. by forming in situ the covers being heat-shrinkable

Landscapes

  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

ZENZ · HELBER · HOSBACH
Patentanwälte
European Patent Attorneys
Scheuergasse 24 · 6144 Zwingenberg · Tel. 06251/73008
R 9101
Ernst Reder, Hauptstr. 7, 6524 Guntersblum
Vorrichtung zum Aufschrumpfen von Flaschenkapseln
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für das thermische Aufschrumpfen von Flaschenkapseln aus Kunststoff auf Flaschenhälse mit einem für den Durchtritt von auf einem
Transportband befindlichen Flaschen an beiden Stirnseiten und nach unten zum richtungsgleichen Transportband hin offenen tunnelartigen Ofen mit an dessen beiden seitlichen
Innenflächen angeordneten Strahlheizelementen, welche jeweils eine die auf dem Transportband hindurchbewegten Flaschen seitlich zumindest im Flaschenhalsbereich flankierende Heizeinheit bilden und so die lose auf die Flaschenhälse aufgesetzten Flaschenkapseln thermisch beaufschlagen.
Flaschen für Getränke, z.B. Weinflaschen, werden nach der Abfüllung und dem Verschließen mittels Korken oder Schraubverschluß häufig mit einer auf den Flaschenhals aufgesetzten Kunststoffkappe versehen, die sowohl dekorative Zwecke hat als auch dazu dient, den Flaschenhals vor Beschädigung zu bewahren.
Neuerdings werden an Stelle der Kunsts^offkgppf^schiiuttpf--; fähige Kapseln aus meist dünner schlauchartiger Kunststoffolie verwendet, die einerseits einen geringeren Materialeinsatz erfordern und andererseits aufgrund der beim Schrumpfvorgang erzeugten Schrumpfspannungen einen verbesserten Halt der schützenden Kapsel am Flaschenhals bewirken.
Der Schrumpfvorgang erfolgt üblicherweise durch Beaufschlagung mit Wärme in einer speziellen Heizvorrichtung. Es handelt sich dabei um einen nach unten offenen Tunnel-Ofen, an dessen Innenseiten mit Reflektoren versehene Strahlungs-Heizelemente in Höhe der Flaschenhälse der hindurchbewegten Flaschen angeordnet sind, so daß die lose auf die Flaschenhälse aufgesteckten Flaschenkapseln beiderseits von den Strahlungs-Heizelemente beaufschlagt sind.
Durch die abgestrahlte Wärme werden die aus geeignetem Material, zB Schrumpffolie, bestehenden Flaschenkapseln insgesamt beaufschlagt, wodurch sie sich auf ihrer gesamten Mantelfläche um den Hals der Flasche zusammenziehen. Dabei werden die Flaschen auf dem Transportband kontinuierlich durch den tunnelartigen Ofen bewegt und treten dann am gegenüberliegenden Ende des Ofens wieder aus.
In der Regel ist das obere abgeschlossene Ende der Schrumpfkapseln durch eine aus einer Metallfolie , z.B. aus Stanniol oder Aluminium, hergestellte und ggf. aufgeklebte kreisförmige Marke als Stirnwand gebildet. Dabei haben die Schrumpfkapseln nicht nur optische Aufgaben, sondern dienen auch als "Originalitätsnachweis", da die Kapseln nach dem thermisch hervorgerufenen Schrumpfen verhältnismäßig steif sind und nicht ohne Beschädigung zu entfernen sind.
Bei der Anwendung der bekannten Vorrichtung hat sich gezeigt, daß die Schrumpfkapseln sich nicht in der vorgesehenen Weise eng am Flaschenhals anlegen. Insbesondere kann es vorkommen, daß die als Abschluß dienende Stirnseite der Kapsel nicht dicht an der Flaschenmündung anliegt, sondern
daß von der Flaschenmündung abgehoben ist Di*es ^annz.B. dadurch hervorgerufen werden, daß beim Aufschrumpfen der Schrumpfkapseln im freien Endbereich des die Flasche verschließenden Korkens vorhandene Feuchtigkeit verdampft und sich so der Zwischenraum zwischen dem in der Flaschenmündung steckenden Korken und der nach oben verschlossenen Flaschenkapsel erweitert und hierdurch die Kapsel, noch bevor sie sich fest an den Flaschenhals angelegt hat, aufbläht.
Ausgehend vom eingangs genannten Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zu schaffen, die bei einfacher Gestaltung sichere Funktion unter Vermeidung der aufgezeigten Fehler gewährleistet.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die StrahlungsHeizelemente im Durchlauf-Ofen so angeordnet sind, daß sich der Abstand zwischen dem Transportband und den von den Strahlungs-Heizelementen gebildeten Heizeinheiten in Transportrichtung stetig verringert, wobei die Höhenlage der Strahlungs-Heizelemente so gewählt ist, daß beim Eintritt der Flasche zwischen die Strahlungsheizelemente zunächst der obere mündungsseitige Bereich der Flaschenkapseln sich zwischen den Strahlungs-Heizelementen befindet, so daß sich zunächst die Schrumpfkapsel fest anlegt, und dann anschließend das lose den Flaschenhals umgebende freie Ende der Schrumpfkapsel thermisch beaufschlagt wird, wodurch sich die Kapsel stramm am Flaschenhals anlegt, so daß ein Verrutschen der Kapsel wie beim Stand der Technik verhindert ist.
Durch die erfindungsgemäße Verringerung des vertikalen Abstandes zwischen der Aufstandsfläche für die Flaschen auf dem Transportband und den von den Heizelementen gebildeten Heizeinheiten, die z.B. durch eine schräge Anordnung der Heizelemente erreicht werden kann, erfolgt eine Fixierung der Kapseln in dem Bereich des Flaschenhalses, der mit einem außen erhaben umlaufenden Wulst versehen ist. Hierdurch ist ein nachträgliches Aufblähen oder Hochschieben der Kap-
sein nach oben weitestgehend ausgeschlossen I weil sie durch den formschlüssigen Eingriff mit dem umlaufenden Wulst daran gehindert sind.
Beim weiteren Durchlaufen des Ofens bewegt sich der von den Heizelementen beaufschlagte Bereich der SchrumpfKapsel immer weiter nach unten zu ihrem freien Ende , wobei gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorzugsweise die Abstandsverringerung durch entsprechende Schräganordnung der Strahlungs-Heizelemente erreicht wird. Dabei sind die Länge und Schräge der Strahlungs-Heizelemente so gewählt, daß ab etwa dem letzten Drittel der Durchlaufstrecke des Ofens der obere Teil der Schrumpfkapsel die Heizeinheit bereits verlassen hat und somit bereits abkühlen kann, während der untere Teil der Kapsel noch mit Wärme beaufschlagt und angeschrumpft wird.
Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung kann es zweckmäßig sein, an Stelle einer Schräganordnung der gesamten Heizelernente-Anordnung die Strahlungs-Heizelemente höhenversetzt über die gesamte Heizstrecke des Ofens anzuordnen derart, daß im Eintrittsbereich eine obere Ebene im Heizraum des Ofens von Heizelementen beaufschlagt wird, danach -ggf. überlappend- die nächstniedrigere Ebene und so weiter bis im Austrittsbereich die in Höhe des freien Endes der Flaschenkapsel liegende Ebene erreicht ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist ferner vorgesehen, daß im Endbereich des Ofens an der Oberseite wenigstens ein kaminartiger Durchbruch angeordnet ist, durch den Wärme nach oben abgeführt werden kann, wodurch eine zusätzliche Abkühlung der an der Kapselstirnseite befindlichen Metallfolie möglich ist.
In weiterer Verbesserung der Erfindung ist an der Oberseite des Ofens ein über den dort befindlichen Durchbruch verschiebbarer Deckel zur Einstellung der Abkühlgeschwindigkeit der Kapseloberseite vorgesehen, indem entsprechend der
jeweiligen Deckelstellung der Karoin-Durc]tbr^ch; voll oder teilweise geöffnet oder verdeckt ist. Auf diese Weise ist bei der erfindungsungsgemäßen Vorrichtung die Möglichkeit gegeben, gleichermaßen den mit dem Durchbruch erzielten Kamineffekt zu nutzen und gleichzeitig das Volumen des Heißluftabstroms einzustellen und damit die Abkühlcharakteristik dem jeweiligen Kapselmaterial anzupassen.
An Stelle eines kaminartigen Durchbruches an der Ofenoberseite sind bei einer zweckmäßigen Weiterbildung der Vorrichtung mehrere derartige Durchbrüche hintereinander in Transportrichtung angeordnet, wodurch der Abströmquerschnitt für die von unten an den durch die Strahlungs-Heizelemente beaufschlagten Flaschenkapseln vorbeiströmende erwärmte Luft vergrößert wird, so daß ein größerer Temperaturgradient im Ofen resultiert.
Um auch bei einem Ofen mit mehreren oberseitigen Durchbrüchen die Einstellbarkeit des heißen Abluftstroms zu erhalten, ist in weiterer Verbesserung der Erfindung vorgesehen, den verschiebbaren Deckel ebenfalls Ausnehmungen zu versehen, die den Durchbrüchen an der Ofenoberseite größenmäßig entsprechen und hinsichtlich ihrer Lage angepaßt sind, so daß abhängig von der jeweiligen Schiebestellung des Deckels alle Durchbrüche am Ofen in gleicher Weise entweder allesamt abgedeckt oder teilweise abgedeckt oder ganz aufgedeckt sind.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfin dung ist der Ofen über dem Transportband höhenverstellbar angeordnet. Hiermit ist es möglich, mit ein und derselben Vorrichtung unterschiedlich hohe mit Schrumpfkapseln versehene Flaschen der erforderlichen thermisch bewirkten Schrumpfung im Ofen zu unterziehen. Zur Höhenverstellbarkeit dient eine vertikale Führung des Ofens, in welcher der Ofen mittels Bolzen jeweils stationär fixiert ist. Eine variable Einstellbarkeit des Abstandes zwischen Ofen und Transportband kann durch hydraulische oder mechanische
Stellglieder wie Kolben-Zylinder-Anordnung,: Se& lizrag;> Kette oder Zahnstange erreicht werden, die zweckmäßigerweise an symmetrisch angeordneten Orten am Ofen angelenkt sind.
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die an den seitlichen Innenflächen des tunnelartigen Ofens befindlichen Strahlungs-Heizelemente in der Höhe und in ihrer Neigung verstellbar sind. Hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, den Abstand der von den einzelnen Heizelementen gebildeten Heizeinheiten zum Transportband zu variieren und die Schräge der Heizeinheiten gegenüber der Horizontalen einzustellen und an die jeweiligen Erfordernisse anzupassen, um so den SchrumpfVorgang der auf die Flaschen aufgesetzten Schrumpfkapseln zu optimieren.
Diese vorteilhaften Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Anhand eines in den Figuren beispielhaft gezeigten Ausführungsbeispiels sollen die Erfindung, vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden,und zwar zeigt:
Fig. 1. die erfindungsgemäße Vorrichtung in
Seitenansicht mit Längsschnitt des Ofens;
Fig. 2. die erfindungsgemäße Vorrichtung in stirnseitiger Ansicht; und
Fig. 3. den Ofen gemäß Fig. 1 im Querschnitt entsprechend Schnittlinie 3-3.
In Fig.l ist eine Vorrichtung 10 für das thermische Aufschrumpfen von Flaschenkapseln 12 auf Flaschen 14,15 im sogenannten Durchlaufbetrieb dargestellt, bei der die Flaschen 14,15 kontinuierlich hintereinander auf einem Transportband 16 stehend in Richtung des horizontalen Pfeiles gleichförmig einem tunnelartigen Ofen 18 zugeführt und durch diesen hindurch bewegt werden. Dabei werden die Fla-
sehen 14 vor Erreichen des Ofens 18 mit lose äiif&itzenden Schrumpf- oder Flaschenkapseln 12 versehen.
Vom Transportband 16, welches unterhalb des Ofens 18 mit dessen Längsachse fluchtend verläuft, ist in Fig. l nur ein Teil seiner Gesamtlänge in gebrochenen Linien dargestellt. Es erstreckt sich -wie angedeutet- vom Zuführbereich vor dem Ofen 18 über den Ofenbereich zu einem hier nicht näher gezeigten Abführbereich, in welchem die fertig verkapselten Flaschen entnommen werden.
Die Flaschenkapseln 12 bestehen üblicherweise aus einer dünnwandigen Kunststoff-Schlauchfolie, die in der Länge der Flaschenkapseln 12 entsprechende Abschnitte abgelängt wird, wobei das obere Ende im allgemeinen in Verbindung mit einer kreisförmigen Prägemarke aus Metallfolie, zB Stanniol oder Aluminiumfolie, verschlossen ist.
Während des anschließenden Durchlaufens des Ofens 18 werden die auf den Flaschen 15 aufsitzenden Flaschenkapseln 12 durch dessen von an den seitlichen Innenflächen 19 des Ofens 18 angeordneten Strahlungs-Heizelementen 20,21 gebildete Heizeinheiten thermisch beaufschlagt.
Zwischen der seitlichen Innenfläche 19 des Ofens 18 und den Strahlungs-Heizelementen 20,21 , die im gezeigten Ausführungsbeispiel aus mehrfach gebogenen Rohrheizkörpern als Flächenstrahler ausgebildet sind, befindet sich auf jeder Innenseite ein an der Innenwand 22 befestigter Reflektor 23 für alle Strahlungs-Heizelemente 20,21 . Der Reflektor 23 ist sowohl hinsichtlich Breite und Krümmungsprofil als auch hinsichtlich seiner Länge auf die Anordnung der Strahlungs-Heizelemente 20,21 angepaßt und verhindert so aufgrund seiner sich über den gesamten Ofen 18 erstreckenden Länge örtliche spaltbedingte Wärmesenken, die bei einzeln abgesetzten Reflektoren auftreten können.
Wie der Darstellung in Fig.l zu entnehmen ist, weist die aus den Strahlungs-Heizelementen 20,21 und dem Reflektor 23
gebildete Heizeinheit gegenüber der Horizontalen :e*irfe; Neigung von etwa 15° auf, wodurch sich der vertikale Abstand zwischen der Heizeinheit und dem Transportband 16, auf welchem die Flasche 15 durch den Ofen 18 bewegt wird, vom Eintrittsbereich in Transportrichtung zum Endbereich des Ofens 18 verringert. Dies hat zur Folge, daß die Flaschen 14,15 bei ihrem Weg durch den Ofen 18 nach und nach in verschiedener Höhe thermisch beaufschlagt werden, nämlich derart, daß die Flaschenkapsel 12 zunächst nur im mündungnahen Bereich des Flaschenhalses 25, der einen erhaben umlaufenden Wulst 26 aufweist, erhitzt und dadurch geschrumpft wird, und danach der untere Bereich der Flaschenkapsel 12 beaufschlagt wird, während der zuerst beaufschlagte obere Bereich der Flaschenkapsel 12 abkühlen kann.
Zu diesem Zweck besitzt der Ofen an seiner Oberseite 28 , die ansonsten von innen über die gesamte Länge mit einer Wärmeisolierung 30 versehen ist, um so den für den Schrumpfungsvorgang der Flaschenkapsel erforderlichen Wärmebedarf möglichst gering zu halten, kaminartige Durchbrüche 32, durch welche Luft, die dem unten offenen Ofen 18 zuströmt und sich an den Heizelementen 20,21 erwärmt, abströmen kann, sofern die Durchbrüche 32 nicht durch den an der Außenseite verschiebbar angeordneten Deckel 34 verschlossen sind. Zur genauen Einstellung des im Ofen 18 herrschenden Temperaturprofils weist der Deckel 34 den Durchbrüchen 32 hinsichtlich Lage, Form und Größe entsprechende Öffnungen 35 auf, die es gestatten, abhängig von der jeweiligen Stellung des Deckels 34 die Durchbrüche 32 ganz oder teilweise abzudecken bzw. aufzudecken.
Die Anzahl der Durchbrüche 32 in der Oberseite 28 des Ofens 18, die beim gezeigten Ausführungsbeispiel drei beträgt, kann variabel gewählt werden ebenso deren Querschnittsform und Querschnittsfläche da eine Anpassung mittels der im verschiebbaren Deckel 34 angeordneten, den jeweils im Ofen 18 vorhandenen Durchbrüchen entsprechenden Öffnungen 35 unproblematisch ist. Zweckmäßigerweise haben die Durchbrüche
32 Kreiszylinderform und dementsprechend die :Qf*finung^n Im Deckel Kreisform.
In Fig. 2 ist die stirnseitige Ansicht der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung von der Austrittsseite her gesehen (in Fig. 1 links Pfeil"2") dargestellt. Der tunnelartige Ofen 18 besitzt an jeder Stirnseite ein Stirnblech 19 mit einer im gezeigten Beispiel etwa T-förmig ausgebildeten Ausnehmung 38 , durch welche die auf dem Transportband durch den Ofen 18 beförderten Flaschen 15 nur mit der lose auf den Flaschenhals 25 aufgesetzten Flaschenkapsel 12 hindurch passen. Die Ausnehmung 38 ist möglichst schmal gehalten, um einerseits die Wärmeverluste gering zu halten und um andererseits nur den mit einer Schrumpfkapsel 12 versehenen schlanken Halsbereich 25 der Flaschen 15 zu beaufschlagen. Daß die Ausnehmung 38 für einen Flaschenbauch zu schmal ist, trägt diesem Aspekt Rechnung.
Nicht gezeigt ist die Möglichkeit, daß die mit den Ausnehmungen 38 versehenen Stirnbleche 19 auswechselbar gestaltet sind, um hierdurch das Profil der Ausnehmung 38 an unterschiedliche Flaschenformen anpassen zu können. Auch die Art der Aufhängung bzw. Abstützung des Ofens 18 ist nicht näher dargestellt.
Mit der Bezugsziffer 16 ist das mit Strichpunkt-Linien dargestellte Transportband einschließlich seiner Führungs- und Antriebseinrichtung im Querschnitt wiedergegeben mit einer darauf gestellten Flasche 15. Deutlich erkennbar ist der geringe seitliche Abstand des Flaschenhalses 25 zu den beiderseitigen Flanken 39 der Ausnehmung 38 im Stirnblech 19, welche die dahinter befindlichen Strahlung-Heizelemente 20,21 verdecken.
In Fig, 3 ist ein Querschnitt durch den in Fig. 1 dargestellten Ofen 18 entlang der dort angegebenen Schnittlinie 3-3 gezeigt, aus welchem insbesondere die Anordnung der Heizelemente 20,21, der Reflektoren 23 sowie deren Befestigung an den seitlichen Innenwänden 22 des Ofens 18 wie
auch die Nutführung des verschiebbaren Deckeis 34, <|ie..;. durch auf der Oberseite 28 des Ofens 18 befestigte Z-Profile 40 gebildet ist, ersichtlich sind.
Der Ofen 18 besitzt ein etwa U-förmig gebogenes nach unten offenes Kastenprofil mit einer Außenwand 27 und einer Innenwand 22. Der Hohlraum des Kastenprofils ist mit Isoliermaterial 30 ausgefüllt, welches da2u dient, die von den Strahlungs-Heizelementen 20,21 herrührende Wärmestrahlung in dem von der Innenwand 22 begrenzten Innenraum 42 des Ofens 18 zu halten und die Abstrahlung von Wärme nach außen möglichst zu verhindern. Im Innenraum 42 befinden sich die sich in Ofenlängsrichtung erstreckenden zur Innenwand 22 mittels der Reflektoren 23 abgeschirmten Strahlungsheizelemente 20,21 , die, wie ersichtlich, einen leicht gekrümmten Querschnitt aufweisen.
Die Reflektoren 23 weisen einen wannenförmigen Querschnitt auf, wodurch die abgestrahlte Wärme auf eine schmale Zone etwa der Breite der Reflektoren entsprechend begrenzt ist, und sind an der Innenwand 22 mittels in der Höhe verstellbar angeordneter Halterungen 24 befestigt. Dies gibt die Möglichkeit, die Wärmebeaufschlagung in einem schmalen Band in unterschiedlicher Höhe vorzunehmen. Somit ist gewährleistet, daß nur der Flaschenhals 25 mit der Flaschenoder Schrumpfkapsel 12 von der Wärmestrahlung erfaßt wird.

Claims (12)

Schutzansprüche
1. Vorrichtung für das thermische Aufschrumpfen von Flaschenkapseln aus Kunststoff auf Flaschen mit einem für den Durchtritt von auf einem Transportband befindlichen Flaschen an beiden Stirnseiten und nach unten zum richtungsgleichen Transportband hin offenen tunnelartigen Ofen mit an dessen beiden seitlichen Innenflächen angeordneten Strahl-Heizelementen, welche jeweils eine Heizeinheit bilden, welche die auf dem Transportband hindurchbewegten Flaschen seitlich zumindest im Flaschenhalsbereich flankiert, und so die lose auf die Flaschenhälse aufgesetzten Flaschenkapseln thermisch beaufschlagen, dadurch gekennzeichnet, daß sich der vertikale Abstand der Heizeinheit(20,21,23) zum Transportband(16) in Förderrichtung des Transportbandes (16) verringert, so daß im Eintrittsbereich des Ofens(18) nur der obere Teil der Flaschenkapsel(12) von der Heizeinheit(20,21,23) beaufschlagt ist und im austrittsseitigen Endbereich des Ofens(18) der untere Teil der Flaschenkapsel (12) beheizt ist, wobei der obere Teil der Flaschenkapsel (12) sich oberhalb der Heizeinheit(20,21,23) befindet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizeinheit von Strahlungs-Heizelementen(20,21), die an beiden seitlichen Längswänden(22) im Innenraum(42) des Ofens(18) angeordnet sind, und von Reflektoren(23) gebildet ist, welche die Heizelemente(20,21) gegen die Innenwand(22) abschirmen.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den Strahlungs-Heizelementen(20,21) und den Reflektoren(23) gebildeten Heizeinheiten innerhalb des Ofens(18) höhenverstellbar sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Heizeinheiten(20,21,23) in Transportrichtung verstellbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am austrittsseitigen Endbereich des Ofens(18) in seiner Oberseite(28) wenigstens ein kaminartiger Durchbruch(32) als Kühlöffnung eingelassen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere in Transportrichtung hintereinander entlang der Mittelängsachse des Ofens(18) angeordnete Durchbrüche(32) in dessen Oberseite(28) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchbrüche(32) einen kreisförmigen Querschnitt haben.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein verschiebbar angeordneter Deckel (34) über den in der Oberseite(28) des Ofens(18) befindlichen Durchbrüchen(32) vorgesehen ist und diese zur Veränderung des freien Querschnitts der Kühlöffnungen ganz oder teilweise abdeckt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel(34) die Form einer auf der Oberseite(28) des Ofens(18) angeordneten, in seitlichen Führungen(40) in Transportrichtung verschieblich gehalterten Schieberplatte hat.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Deckel(34) Öffnungen(35) aufweist, die den Durchbrüchen(34) nach Lage sowie nach Querschnittsform und Querschnittsfläche entsprechen.
11. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ofen(18) höhenveränderlich oberhalb des Transportbandes(16) gehaltert ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ofen(18) an beiden Stirnsei-
- &psgr; · · · · * * ten auswechselbare Stirnbleche (19) mit Ausnehfturtgenrf 38-) aufweist, deren Form an das Profil der auzuschrumpfenden Flaschen(14,15) angepaßt ist.
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