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DE911009C - Verfahren zur Herstellung von Rohren auf Stossbaenken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Rohren auf Stossbaenken

Info

Publication number
DE911009C
DE911009C DEK11064A DEK0011064A DE911009C DE 911009 C DE911009 C DE 911009C DE K11064 A DEK11064 A DE K11064A DE K0011064 A DEK0011064 A DE K0011064A DE 911009 C DE911009 C DE 911009C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipes
pull rings
mandrel
production
rings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK11064A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Habil Karl Jurczyk
Dr-Ing Friedrich Kocks
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedrich Kocks GmbH and Co
Original Assignee
Friedrich Kocks GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Kocks GmbH and Co filed Critical Friedrich Kocks GmbH and Co
Priority to DEK11064A priority Critical patent/DE911009C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE911009C publication Critical patent/DE911009C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C1/00Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
    • B21C1/006Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing using vibratory energy

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Rohren auf Stoßbänken Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Rohren auf Stoßbänken.
  • Bekanntlich werden bei ,diesem Verfahren niapfförmige Hohlblöcke von einer in die Höhlung des Hohlblockes eingreifenden Dornstange durch fluchtend hintereinander angeordnete Ziehringe hindurchgestoßen. Jeder nachfolgende Ziehring hat gegenüberT dem vorhergehenden einen kleineren Durchmesser. Die Ziehringe streifen den Hohlblock über .die Dornstange und formen auf diese Weise das Rohr. Da der Hohlblock von Ziehring zu Ziehring immer mehr gestreckt wird und zufolge der großen, für die Verformung erforderlichen Kräfte und der begrenzten Haltbarkeit des Bodens des Hohlblockes nur in einer bestimmten Anzahl von Ziehringen gleichzeitig Verformungsarbeit geleistet werden kann, müssen die Ringe mit zunehmender Streckung des Hohlblockes weiter voneinander entfernt angeordnet wenden. Daraus ergibt sich für das Ziehringbett eine Länge, die etwa dem r,5-bis 2fachen der Rohrlänge entspricht. Daraus ergibt sich eine sehr große Länge der Maschine. Diese könnte herabgesetzrt werden, wenn es gelänge, die erforderliche Verformungsarbeit herabzusetzen.
  • Da man zur Erzielung einer hohen Produktionsleistung die Geschwindigkeit des Dornes so groß wie möglich machen muß, sind allein schon für die Beschleunigung der Massen des Dorngestänges und des hierfür erforderlichen Ainbriebes erhebliche Antriebsleistungen notwendig. Würde es gelingen, die erforderlichen Verformurngskräfte herabzusetzen, so könnte man die Maschine kürzer bauen und würde schon damit ermöglichen, zufolge der kleiner gewordenen zu beschleunigenden Massen die Antriebsleistung herabzusetzen. Man hat bereits beobachtet, daß beim Verformen von metallischen Werkstoffen geringere Verformungskräfteerforderlich sind, wenn das Werkstück oder auch der Werkstoff in Schwingungen versetzt wird. Von dieser Erkenntnis ausgehend, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, bei der Herstellung von Rohren auf Stoßbänken die Ziehringe durch Unwuchten, Pulsatoren, Kurbelexzenter od. dgl. Schwingungserzeuger in Schwingungen zu versetzen. Hierbei müssen die Schwingungszahl und die Schwingungsweite der Geschwindigkeit und der Größe der bewegten Massen angepaßt werden.
  • Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die erforderlichen Verformungskräfte erheblich herabgesetzt werden können. Die Antriebsleistung der Stoßbänke kann also kleiner sein als :bisher. Darüber hinaus ergibt :sich aber noch eine Verringerung der erforderlichen Antriebsleistung dadurch, daß die Bänke kleiner gebaut werden können und damit auch die zu .beschleunigenden Massen kl.eineT werden. Andererseits kann man bei gleicher Antriebsleistung die Verringerung des Rohrumfanges je Ziehring vergrößern, bzw. der Hohlblock kann bei gleicher Umfangsabnahme je Ziehring in einer größeren Anzahl von Ziehringen gleichzeitig bearbeitet werden. In jedem Fälle läßt sich das Ziehringbett kürzer als bisher ausbilden, was auch eine Verkürzung der Stoßstange und ihrer Antriebszahnstange zur Folge hat. DieGröße der bewegten '.lassen wird also kleiner. Somit bietet das Verfahren der Erfindung die Möglichkeit, leichtere und kürzere Stoßbänke mit kleinerer Antriebsleistung als bisher zu verwenden.
  • Erfindungsgemäß kann man, statt jeden einzelnen "Ziehring für sich in Schwingungen zu versetzen, auch dem :ganzen Ziehringbett, in das die Ziehringe eingebaut sind, Schwingungen erteilen.
  • Eine weitere Anwendung der Erfindung besteht darin, den Dorn m:it dem Dorngestänge in Schwingungen zu versetzen.
  • Die Schwingungen können den Ziehringen, dem Ziehringbett oder dem Dorngestänge direkt vermittelt werden, sei es auf elektrischem oder mechanischem Wege. Es ist -aber auch möglich, zunächst eine beliebige Masse in Schwingungen zu versetzen: und die Ziehringe oder das Dorngestänge mit dieser Masse zu kuppeln, so daß die Werkzeuge indirekt in Schwingungen versetzt werden.
  • Schließlich besteht die Möglichkeit, die Ziehringe oder .das Dorngestänge in Resonanzschwingungen zu versetzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHA: r. Verfahren zum Verformen von Werk-,stoffen mit Hilfe in Schwingungen versetzter Werkzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß beim Herstellen von Rohren auf Stoßbänken die Ziehringe und/oder der Dorn in Schwingungen versetzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Ziehringbett, in das die Ziehringe eingebaut sind, in Schwingungen versetzt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziehringe und/oder das Dorngestänge .in Resonanzschwingungen versetzt werden. Angezogene Druckschriften: =Schweizerische Patentschrift Nr. 236: go5.
DEK11064A 1951-08-21 1951-08-21 Verfahren zur Herstellung von Rohren auf Stossbaenken Expired DE911009C (de)

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DEK11064A DE911009C (de) 1951-08-21 1951-08-21 Verfahren zur Herstellung von Rohren auf Stossbaenken

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DE911009C true DE911009C (de) 1954-05-10

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ID=7213168

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DEK11064A Expired DE911009C (de) 1951-08-21 1951-08-21 Verfahren zur Herstellung von Rohren auf Stossbaenken

Country Status (1)

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DE (1) DE911009C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1279596B (de) * 1963-06-21 1968-10-10 Aeroprojects Inc Ziehbank zum Ziehen von Metallrohren
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DE3326559A1 (de) * 1983-07-22 1985-02-07 Emag Maschinenfabrik Gmbh, 7335 Salach Verfahren und vorrichtung zum verdichten, verformen und kalibrieren der oberflaechen von rohren

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH236805A (de) * 1942-03-09 1945-03-15 Ison Lundin Gosta Verfahren zum Formen von Werkstoffen.

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