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DE1084111B - Vorrichtung zum Streckschmieden - Google Patents

Vorrichtung zum Streckschmieden

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Publication number
DE1084111B
DE1084111B DEK13854A DEK0013854A DE1084111B DE 1084111 B DE1084111 B DE 1084111B DE K13854 A DEK13854 A DE K13854A DE K0013854 A DEK0013854 A DE K0013854A DE 1084111 B DE1084111 B DE 1084111B
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DE
Germany
Prior art keywords
jaws
driven
eccentrics
vibrating
workpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK13854A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Friedrich Kocks
Dr-Ing Karl Jurczyk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedrich Kocks GmbH and Co
Original Assignee
Friedrich Kocks GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to BE518968D priority Critical patent/BE518968A/xx
Application filed by Friedrich Kocks GmbH and Co filed Critical Friedrich Kocks GmbH and Co
Priority to DEK13854A priority patent/DE1084111B/de
Priority to GB7658/53D priority patent/GB731110A/en
Priority to FR1073231D priority patent/FR1073231A/fr
Publication of DE1084111B publication Critical patent/DE1084111B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J1/00Preparing metal stock or similar ancillary operations prior, during or post forging, e.g. heating or cooling
    • B21J1/04Shaping in the rough solely by forging or pressing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B13/00Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories
    • B21B13/18Metal-rolling stands, i.e. an assembly composed of a stand frame, rolls, and accessories for step-by-step or planetary rolling; pendulum mills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/02Special design or construction
    • B21J7/14Forging machines working with several hammers
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    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/02Special design or construction
    • B21J7/18Forging machines working with die jaws, e.g. pivoted, movable laterally of the forging or pressing direction, e.g. for swaging
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/12Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
    • B22D11/1206Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for plastic shaping of strands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Stre&schmieden Es sind Vorrichtungen zum Streckschmieden und sonstigen Verformen stabförmigen Gutes aus bildsamem, vornehmlich metallischem Werkstoff bekannt, bei denen auf jeweils denselben Querschnittsbereich des Streckgutes wirkende, durch Kurbel- oder Exzentertriebe symmetrisch gegenläufig zueinander bewegliche Schwingbacken vorgesehen sind, die während des wirksamen Teiles ihrer Annäherung sich der Ausgangsseite der Vorrichtung zu bewegen, dabei das zu streckende Material vorwärts schieben, dann sich öffnend wieder anderen Eingangsseite zurückschwingen. Unter diesen Vorrichtungen sind auch solche bekannt, deren Schwingbacken bei jedem Verformungshub mit jeweils in gleicher Querschnittsebene liegenden Teilen ihrer Arbeitsflächen eine geschlossene, über ihre Länge wandernde und sich dabei zunehmend verengende Kaliberöffnung begrenzen.
  • Die bekannten Vorrichtungen dieser Art eignen sich - sofern ihre Werkzeugbacken ein geschlossenes Kaliber bilden - nur zur Herstellung von Werkstücken mit rundem Querschnitt, wobei zudem das Werkstück während der Verformung ständig gedreht werden muß, -da von den in der gleichen Schwingungsebene gegenläufig zueinander bewegten Werkzeugen nur ein über den Umfang des Werkstückes ungleicher Verformungsdruck ausgeübt werden kann, und beim Unterlassen der Werkstückdrehung sich im Zuge der Ebene, in der sich die Kanten der Arbeitsflächen der sich gegenüberliegenden Werkzeuge berühren, ein unerwünschter Grat bilden würde.
  • Um die Bildung eines ausgeprägten, schädlichen Grates bei runden Werkstücken zu vermeiden, vor allem aber, um auch rechtkantige Werkstücke mit Hilfe von Vorrichtungen der vorerwähnten Art erzeugen zu können, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, mindestens zwei synchron angetriebene Paare gegenläufig zueinander bewegter Schwingbacken gleichmäßig verteilt um die Werkzeigachse anzliordrien.
  • Solche gleichmäßig um die Werkzeugachse verteilten, also in sich kreuzenden Ebenen gegenläufig zueinander bewegten Schwingbackenpaare ergeben einen über den Umfang des Werkstückes wesentlich gleichmäßigeren Verformungsdruck, der eine beträchtlich geringere Breitung des Werkstückes und dementsprechend auch eine erheblich geringere Gratbildung zur Folge hat.
  • Außerdem erlauben zwei in sich senkrecht kreuzenden Ebenen arbeitende Schwingbackenpaare mit im Querschnitt geradlinigen Arbeitsflächen die Herstellung von rechtkantigen Werkstücken, z. B. von Quadrat- oder Flacheisen.
  • Es sind zwar gleichfalls der Verformung von Werkstücken aus bildsämem Werkstoff dienende Schmiedevorrichtungen bekannt, die mehrere gleichmäßig um die Werkstückachse verteilte Paare gegenläufig zueinander bewegter Werkzeuge aufweisen.
  • Bei diesen meist als Hammerwerke ausgebildeten Vorrichtungen werden jedoch die Werkzeuge im Gegensatz zu mit Schwingbacken arbeitenden Vorrichtungen geradlinig auf das Werkstück zu bewegt, so daß dieses über die ganze Länge der Werkzeuge zugleich verformt wird. Dazu ist nicht nur ein erheblich größerer Aufwand an Arbeitsenergie erforderlich, sondern infolge der sich dabei ergebenden starken Ereitung des Werkstücks zwischen jeweils zwei sich gegenüberliegenden Werkzeugen entsteht zwischen den Arbeitsflächen benachbarter Werkzeuge ein -hesQnders ausgeprägter Grat. Diese Schmiedemaschirien haben, obwohl sie seit langem bekannt sind, der Fachwelt keine Anregung gegeben, auch bei mit Schwingbacken arbeitenden Streckvorrichtungen mehrere in verschiedenen Ebenen gleichzeitig auf das Werkstück einwirkende Schwingbackenpaare zu be-_ nutzen.
  • Wenn nach einem weiteren Merkmal der Erfindung von zwei in sich senkrecht kreuzenden Richtungen schwingenden SchwingbackenpaarendieArbeitsflächen des einen Schwingbackenpaares sich auf den die Arbeitsflächen -des anderen Schwingbackenpaares begrenzenden Flächen abwälzen, ergeben sich Werkstücke von rechteckigem Querschnitt mit scharfen, Bratfreien Kanten und glatten Flächen, die keiner Nacharbeit bedürfen.
  • In -den Zeichnungen ist in Abb. 1 und 2 eine bekannte, mit zwei gegenläufig angetriebenen Schwingbacken arbeitende Vorrichtung in zwei Arbeitsstellungen schematisch dargestellt, mit deren Hilfe ein Werkstück durch auf zwei sich gegenüberliegende Werkstückflächen wirkende Werkzeuge gestreckt werden kann. Gegen das zu verformende, hier flachzustreckende Werkstück 1 liegen beiderseits die Schwingbakken 2, 2' an, deren nach der Einzugseite gelegene Enden unmittelbar auf je einem Exzenter 3, 3' gelagert sind und deren andere Enden über an Bolzen 5, 5' angelenkte Schubstangen 6,.6' von den Exzentern 4, 4' bewegt -,verden. Die Exzenter 3, 4 bzw. 3,4' sind so gegeneinander um ihre Achsen versetzt, daß die an der Einzugsehe gelegenen Exzenter 3, 3' den anderen, 4, 4', um 90° voreilen. Bei der Exzenterstellung nach Abb. 1 haben die Schwingbacken 2,2' das Werkstück mit ihren zwischen den Exzentern 3, 3' gelegenen Arbeitsflächenteilen unter Verformungsdruck erfaßt und etwas Werkstoff vor sich her gegen das Austragende geschoben. Dabei ist auch das gesamte Werkstück um ein kleines Stück weiter zwischen die Backen 2, 2' gezogen worden. Im weiteren Verlauf der Exzenterdrehung setzen sich die Backen 2,2' zunächst zwischen den Exzentern 3,3' und dann zwischen den Bolzen 5, 5' vom Werkstück 1 ab und erfassen nach Durchlauf der in Abb. 2 gezeigten Exzenterstellung neue Werkstoffteile in dem zwischen den Exzentern 3, 3' gelegenen Bereich.
  • Es hat sich erwiesen, daß Vorrichtungen der hier beschriebenen Art außerordentlich wirksam sind und starke Verformungen in einem Werkzeugsatz und bei einmaligem Durchgang unter Aufwand geringster Arbeitskraft gestatten.
  • Ein Ausführungsbeispiel für die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung mit zwei in zueinander senkrecht stehenden Ebenen gegenläufig zueinander schwingenden Werkzeugpaaren zeigen Abb. 3 bis B.
  • Die Einrichtung eignet sich besonders zum Verformen von stabförmigen Werkstücken irgendwelcher Art, Drähte und Rohre nicht ausgenommen. Die Schwingbacken sind so ausgestaltet, daß ihre Arbeitsflächen jeweils in einer Querschnittsebene sich zu einem geschlossenen Kaliber ergänzen, das während jedes Arbeitshubes von der Einzugseite zur Austragseite über die Länge der Arbeitsflächen wandert. Mehr als zwei Schwingbackenpaare -,verden nur in Ausnahmefällen, und zwar zum Verformen von Werkstücken mit verwickelten Querschnitten erforderlich sein. Genau wie bei der Vorrichtung mit nur einem Schwingbackenpaar werden auch hier alle Exzenter mit gleicher Drehzahl angetrieben, jedoch können sowohl die Exzenter untereinander verschiedene Exzentrizität haben als auch einander vor- oder nacheilen. Wichtig ist nur, daß alle Bewegungen so aufeinander abgestimmt sind, daß sich ein .gleichmäßiger Werkstoffverbrauch und eine stetige Werkstückverformung ergeben. Beides wird fast immer dann der Fall sein, wenn alle einander gegenüberliegenden Arbeitsflächenteile zu jeder Zeit zwar gegenläufige, aber sonst gleiche Bewegungen ausführen und wenn die Exzenter an der Einzugseite denen an der Ausgangsseite voreilen, vorteilhaft um etwa 45°.
  • So wichtig es ist, jeweils bei sich gegenüberliegenden Schwingbacken auf Gleichform und Gleichmaß der Bewegungen zu achten, so ist es doch nicht erforderlich, daß Art und Ausmaß der von den übrigen Backenpaaren geleisteten Verformungsarbeit immer die gleichen sind. Es ist vielmehr durchaus möglich, einem Stab von z. B. quadratischem Querschnitt einen verringerten rechteckigen Querschnitt dadurch zu geben, daß man auf zwei gegenüberliegende Seiten einen stärkeren Verformungs.druck ausübt als auf die anderen. Dabei läßt sich der Verformungsgrad sowohl durch Veränderung des Arbeitsflächenverlaufs an den Schwingbacken (stärkere oder geringere Krümmung) als auch durch Veränderung der Exzentrizität, in gewissem Ausmaß auch durch Veränderung der Exzentervoreilung beeinflussen.
  • Abb. 3, 4, 5 und 6 veranschaulichen die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung im Prinzip. Die gleichmäßig um die Längsachse des Werkstücks 1 verteilten Schwingbackenpaare2, 2' und 12, 12' sind hier gegeneinander um 90° um die @#Terkstückachse versetzt und bilden mit ihren dem Werkstück l zugekehrten Arbeitsflächen in jeweils einer Ouerschnittsebene ein geschlossenes Kaliber von flachrechteckiger Form. Die Schwingbacken 2, 2' sind an der Einzugseite (Abb. 3, 4) auf den Exzentern 3, 3' gelagert, an der Austragseite (Abb. 2, 4) über Schubstangen 6 an den Exzentern 4, 4' aufgehängt. Zum zweiten Schwingbackenpaar 12, 12' gehören die Lagerexzenter 13,13', die Schubstangen 16, 16' und die Steuerexzenter 14, 14'. Die sich 'gegenüberliegenden Mantellinien 9, 9' der Backen 2, 2' sowie die Linien 19,19' der Backen 12,12' führen im Betrieb bedingungsgemäß jeweils spiegelbildlich gleiche Bewegungen aus.
  • Die nicht einfache, genaue Abstimmung der Bewegungsvorgänge an der sonst einfachen und übersichtlichen Vorrichtung erfordert Sorgfalt im Aufbau der Antriebe. Obwohl Einzelantrieb aller Exzenter durchaus vorstellbar und auch praktisch möglich ist, z. B. durch Synchronmotore oder auf Gleichlauf gesteuerte Motore anderer Art, ist es doch empfehlenswert, von den zu einer Schwingbacke gehörigen Exzentern nur einen anzutreiben und den anderen vom angetriebenen mitnehmen zu lassen. Dadurch wird nicht nur gewährleistet, daß die einmal gewählte Vor- oder Nacheilung der Exzenter in jedem Falle aufrechterhalten bleibt, sondern auch die Zahl der Antriebe auf die Hälfte verringert. Aus Raumgründen und im Interesse einer ungehinderten Werkstoffnachführung empfiehlt es sich dabei, die Exzenter an der Ausgangseite anzutreiben und die Exzenter an der Einzugseite von ersteren mitnehmen zu lassen. Diese Mitnahme kann z. B. über Stirnräder oder Kuppelstangen erfolgen. Die beste Gewähr für den erforderlichen Gleichlauf und die Aufrechterhaltung des einmal eingestellten Bewegungsablaufs aller Teile bietet jedoch die Verwendung eines Kammwalzgerüstes, das von einem einzigen Motor angetrieben ist und in dem die Antriebskraft des Motors auf die einzelnen anzutreibenden Wellen verteilt wird.
  • Einen Ouerschnitt durch eine Streckschmiedevorrichtung mit Antrieb über ein Kammwalzgerüst zeigt schematisch Abb. 6, und zwar ist der hier dargestellte Schnitt durch die an der Ausgangsseite gelegenen Exzenterwellen 4, 4'; 14,14' gelegt. Die Schwingbacken 2, 2' und 12,12' sind durch Bolzen 5, 5' bzw. 15,15' gelenkig mit den Schubstangen 6, 6' und 16, 16' verbunden, die ihrerseits über die Exzenter 4, 4' und 14, 14' in Lagerböcken 35 gelagert sind. Der Antrieb der vier Exzenterwellen erfolgt von,dem Motor 23 aus, der über eine Kupplung 22 zunächst das Kammwalzgerüst 21 -antreibt. Von dort aus wird die Antriebskraft auf die Zwischenwellen 39 verteilt, die teils unmittelbar, teils über Kegelräder 25, 25' mit den Exzentern 4, 4'; 14, 14' verbunden sind. Kupplungen 20 dienen der Aufnahme etwa auftretender Biegekräfte und der Bruchverhütung im Falle irgendwelcher Hemmungen. In den Lagerböcken 35 sind außer den gezeichneten Exzentern 4, 4' und 14, 14' jeweils auch die Wellen der zugeordneten Exzenter 3, 3' bzw. 13, 13' an der Einzugseite ,gelagert, die, wie in Abb. 5 für .das Backenpaar 12, 12' angedeutet, mit den angetriebenen Exzentern 14, 14' über die Stirnräder 34, 34', Zwischenräder 44, 44' und die Stirnräder 24, 24' in Verbindung stehen.
  • Die Lagerböcke 35 für die Exzenter beider Bakkenpaare sind gemeinsam in einem ringförmigen Schwingergerüst 36 gehalten, und zwar so, daß sie radial gegen das Werkstück verstellt werden können, damit innerhalb eines Gerüstes Werkstücke verschiedener Querschnitte bearbeitet und Exzenterwell.en unterschiedlicher Exzentrizität benutzt werden können.
  • Die Lagerböcke 35 lassen sich gemäß Abb. 7 aber auch an Schlittenführungen 18 befestigen, die von einer gemeinsamen Grundplatte 17 radialverschieblich getragen werden. Jeweils zwei gegenüberliegende Schlittenführungen 18 sind zweckmäßig durch Anker 18a verspannt, die einer besseren Aufnahme des Arbeitsdruckes dienen. Die Seitenansicht in Abb.7 oben zeigt auch für das Backenpaar 2, 2' (analog Abb. 5) die Übertragung des Kraftantriebes von den unmittelbar angetriebenen Exzentern 4, 4' auf die an der Einzugseite liegenden Exzenter 3, 3' über die auf den Exzenterwellen sitzenden Stirnräder 24, 24' bzw. 34, 34' über die Zwischenräder 44, 44'.
  • Zur Erzielung noch stärkerer Verformungen, als sie mit einer der hier beschriebenen Vorrichtungen möglich sind, lassen sich-genau wie es bei Walzwerken üblich ist - mehrere Schwingergerüste hintereinanderschalten. Auch kann das jeweils erste - oder einzige - Gerüst das Werkstück unmittelbar aus einer Strangpresse oder einer Stranggießanlage G - wie in Abb. 8 dargestellt - aufnehmen. Sofern wickelfähiges Gut aus dem letzten Schwingergerüst austritt, z. B. dünnes Band oder Draht, läßt sich eine Haspelvorrichtung an sich bekannter und geeigneter Bauart nachschalten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum ,Streckschmieden oder sonstigen Verformen stabförmigen Gutes aus bildsamem, vornehmlich metallischem Werkstoff zwischen auf jeweils denselben Querschnittsbereich des Streckgutes einwirkenden, durch Kurbel- oder Exzentertriebe symmetrisch gegenläufig zueinander beweglichen Schwingbacken, die während des wirksamen Teiles ihrer Annäherung sich der Ausgangsseite der Vorrichtung zu bewegen, dabei das zu streckende Material vorwärts schieben, dann sich öffnend wieder an deren Eingangsseite zurückschwingen und bei jedem Verformungshub mit jeweils in gleicher Querschnittebene liegenden Teilen ihrer Arbeitsflächen eine geschlossene, über deren Länge wandernde und sich dabei zunehmend verengende Kaliberöffnung begrenzen, dadurch gekennzeidient, daß mindestens zwei synchron bewegte Schwingbackenpaare gleichmäßig um die Werkstückachse angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei in sich senkrecht kreuzenden Richtungen schwingenden Schwingbackenpaaren die Arbeitsflächen des einen Schwingbackenpaares sich auf den die Arbeitsflächen des anderen Schwingbackenpaares begrenzenden Flächen _ abwälzen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle auf der Einzugseite der Schwingbackenpaare liegenden Exzenter oder Kurbeln den auf der Ausgangsseite liegenden um ein gleiches Maß vor- bzw. nacheilen, vorzugsweise voreilen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen aller Exzenter einzeln angetrieben sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Wellen aller an der Austragseite liegenden Exzenter angetrieben sind und deren Bewegungen auf die jeweils zugeordneten Exzenter an der Einzugseite, z. B. über Stirnräder oder Kuppelstangen, übertragen werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche anzutreibenden wellen von einem Kammwalzgerüst aus angetrieben sind, das seinerseits von einem einzigen Motor angetrieben ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die angetriebenen Wellen in Lagerböcken gehalten sind, die innerhalb eines als geschlossener Ringkörper ausgebildeten Gerüstes angeordnet sind. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerböcke radial zum Werkstück verstellbar im Gerüst befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 325 985; schweizerische Patentschrift Nr. 139 885; USA.-Patentschriften Nr. 2 247 863, 2 114 302, 1 549 527, 1 180 296.
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