DE1279593B - Vorrichtung zum Ziehen von Rohren - Google Patents
Vorrichtung zum Ziehen von RohrenInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C1/00—Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
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- B21C1/00—Manufacture of metal sheets, wire, rods, tubes or like semi-manufactured products by drawing
- B21C1/16—Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes
- B21C1/18—Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes from stock of limited length
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- B21C1/22—Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes specially adapted for making tubular articles
- B21C1/24—Metal drawing by machines or apparatus in which the drawing action is effected by means other than drums, e.g. by a longitudinally-moved carriage pulling or pushing the work or stock for making metal sheets, rods or tubes specially adapted for making tubular articles by means of mandrels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Extraction Processes (AREA)
- Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES WfWW^ PATENTAMT
Int. α.:
B21c
Deutsche Kl.: 7b-1/24
Nummer: 1279 593
Aktenzeichen: P 12 79 593.6-14 (A 46360)
Anmeldetag: 19. Juni 1964
Auslegetag: 10. Oktober 1968
Es ist eine Vorrichtung zum Ziehen von Rohren mit einem in die Ziehöffnung einer Matrize ragenden
Dorn bekannt, bei welcher der Dorn durch eine Vibrationseinrichtung in Längsschwingungen versetzt
wird; außerdem ist ein am Ende des Rohres angreifender, das Rohr durch die Ziehöffnung hindurchziehender
Greifer vorgesehen.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, bei einer solchen Vorrichtung zu verhindern, daß die
dem Dorn erteilten Längsschwingungen über das Rohrende in die Abzieheinrichtung abfließen können
und dadurch die nutzbare Wirkung der zugeführten Schwingungsenergie vermindern.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer Vorrichtung der bekannten Art der
Greifer nicht in Schwingungen versetzbar ausgebildet. Dadurch wird erreicht, daß der Greifer bei
den verwendeten Schwingungsfrequenzen keinerlei Resonanz zeigt und somit auch die dem Dorn erteilten
Längsschwingungen nicht über das Rohrende in die Abzieheinrichtung abfließen können, sondern
verlustlos reflektiert werden, so daß die gesamte Schwingungsenergie der Ausbildung eines Schwingungsbauches
an der Ziehöffnung der Matrize zugute kommt. Dieses Ziel läßt sich mit Hilfe verschiedener
bekannter Mittel erreichen, z. B. durch geeignete Wahl der Masse des Greifers. Die Vermeidung der
erwähnten Verluste an Schwingungsenergie wirkt sich somit dahin aus, daß mit einem gegebenen Aufwand
an Schwingungsenergie eine größere Querschnittsverminderung je Durchgang des Rohres und eine höhere
Ziehgeschwindigkeit erzielt oder aber mit einer geringeren Ziehkraft gearbeitet werden kann. Dies hat
wiederum zur Folge, daß sich eine bessere Oberflächengüte erreichen läßt und es ermöglicht wird,
Röhren aus gewissen Werkstoffen zu ziehen, die mit Hilfe der bekannten Vorrichtungen bisher nur unter
Schwierigkeiten oder überhaupt nicht gezogen werden konnten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert, die einen Längsschnitt
durch eine erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zum Ziehen von Rohren schematisch
veranschaulicht.
Die im ganzen mit 10 bezeichnete Vorrichtung ist nach Art einer Ziehbank ausgebildet, deren Matrize
12 an einem bei 14 angedeuteten Rahmen lösbar verbunden ist und eine Ziehöffnung 17 aufweist. In
diese Ziehöffnung ragt ein Dorn 16 hinein, der zusammen mit der Öffnung 17 einen Ringkanal frei
läßt, durch welchen das Rohr hindurchgezogen wird.
Das hintere Ende des Dorns 16 ist durch eine
Vorrichtung zum Ziehen von Rohren
Anmelder:
Aeroprojects Incorporated,
West Chester, Pa. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. C. Wallach, Dipl.-Ing. G. Koch
und Dr. T. Haibach, Patentanwälte,
8000 München 2, Kaufingerstr. 8
und Dr. T. Haibach, Patentanwälte,
8000 München 2, Kaufingerstr. 8
Als Erfinder benannt:
Charles A. Boyd,
James Byron Jones,
Herbert Kartluke,
Harold L. McKaig jun.,
West Chester, Pa. (V. St. A.)
Charles A. Boyd,
James Byron Jones,
Herbert Kartluke,
Harold L. McKaig jun.,
West Chester, Pa. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 21. Juni 1963 (289 694)
Gewindeverbindung 20 lösbar mit einem Kopplungsschaft 18 verbunden. Falls diese Verbindung nicht
lösbar zu sein braucht, kann der Dorn 16 mit dem Kopplungsschaft 18 auch fest, z. B. durch Hartlöten,
verbunden sein. Zwischen den benachbarten Stirnflächen des Dorns 16 und des Kopplungsschaftes 18
kann eine Scheibe 22 aus Aluminium oder einem anderen weichen Werkstoff eingefügt sein. Diese
Scheibe 22 wird, wenn der Dorn 16 in den Kopplungsschaft eingeschraubt wird, zusammengedrückt,
um eine gute akustische Kopplung zu gewährleisten. Der Kopplungsschaft 18 besteht aus Metall, z. B.
Stahl, Aluminiumbronze oder Monelmetall, und seine Länge ist vorzugsweise so gewählt, daß er bei der
verwendeten Schwingungsfrequenz resonanzfähig ist. Mit anderen Worten, die Länge des Kopplungsschaftes 18 entspricht vorzugsweise einem ganzzahli-
gen Vielfachen einer halben Wellenlänge oder einem geradzahligen Vielfachen einer viertel Wellenlänge
der Wellen, welche sich in dem Kopplungsschaft bei der Betriebsfrequenz fortpflanzen. Die Gesamtlänge
des Dorns 16 und des Kopplungsschaftes 18 wird vorzugsweise so gewählt, daß ein Schwingungsbauch
der Schwingungsenergie in der Nähe der Öffnung 17 der Matrize 12 auftritt.
809 620/20
Das andere Ende des Kopplungsschaftes 18 ist z. B. durch eine Gewindeverbindung mit einer Haltemutter
51 mit einem Ende eines weiteren akustischen Kopplungsorgans 34 verbunden, dessen anderes
Ende an einem Schwingungserzeuger 36, vorzugsweise durch Hartlöten oder mit Hilfe einer anderen
metallurgischen Verbindung befestigt ist."Die Gewindeverbindung mit der Haltemutter 51 ermöglicht
innerhalb eines kleinen Bereiches das Einstellen der freien Länge des Kopplungsschaftes 18, so daß
das Auftreten einer Resonanz in diesem Schaft bei der Betriebsfrequenz erzielt werden kann.
Der Schwingungserzeuger 36 kann ein solcher der bekannten magnetostriktiven Bauart sein, bei welcher
über eine Wicklung 38 der die axiale Resonanz hervorrufende Wechselstrom-und über eine Wicklung
40 ein Vormagnetisierungsstrom zugeführt wird.
Das Kopplungsorgan 34 ist ein mechanischer Amplitudenwandler ebenfalls bekannter Art. Der
Koppler 34 ist mit Hilfe einer kraftunempfindlichen Halterung bekannter Art gelagert, die aus einer
Hülse 24 mit einem Flansch 30 besteht, der durch die Teile 31, 32 eingespannt ist. Der Rahmenteil 32
ist an einer Grundplatte 33 verstellbar befestigt. Das eine Ende 26 der Hülse 24 ist mit dem Koppler 34
vorzugsweise im Bereich eines Schwingungsbauches des Kopplers metallurgisch verbunden, während das
andere Ende 28 der Hülse 24 nicht befestigt ist.
Beim Betrieb der beschriebenen Vorrichtung wird ein Rohr 42 über den Dorn 16 und den Kopplungsschaft
18 geschoben; der im Durchmesser verkleinerte Abschnitt 44 des zu ziehenden Rohres 42 wird
in die Öffnung 17 der Matrize 12 eingeführt und von den Greiferbacken 46, 48 erfaßt. Mittels einer
Schmierdüse 52 kann ein Schmiermittel auf die Außenfläche des Rohres 42 aufgebracht werden.
Die Abzieheinrichtung ist bei 54 angedeutet, die Abziehrichtung wird durch den Pfeil 50 bezeichnet.
Die Betriebsfrequenz kann den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend im hörbaren- Bereich oder im
Ultraschallbereich liegen; ein günstiger Wert liegt zwischen etwa 14 000 und etwa 35 000 Hz.
Erfindungsgemäß ist der Greifer 46, 48 so ausgebildet, daß er bei der Betriebsfrequenz nicht in
Schwingungen versetzt werden kann. Mit anderen Worten, die Zieheinrichtung soll bei der betreffenden
Betriebsfrequenz keinerlei Resonanz zeigen; dies läßt sich mit Hilfe verschiedener bekannter Mittel erreichen,
z. B. durch geeignete Wahl der Masse des Greifers.
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum Ziehen von Rohren mit einem in die Ziehöffnung einer Matrize ragenden Dorn und einer den Dorn in Längsschwingungen versetzenden Einrichtung sowie mit einem am Ende des Rohres angreifenden, das Rohr durch die Ziehöffnung hindurchziehenden Greifer, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (46, 48) nicht in Schwingungen versetzbar ausgebildet ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 955 943, 911 009,
325;deutsche Patentanmeldung H4128Ib/491 (bekanntgemacht am 7.1.1954);
französische Patentschriften Nr. 601 720, 357 686: USA.-Patentschriften Nr. 2 638 207, 2 568 303,
393 131 2 351 710·»Stahl und Eisen«,'?6 (1956), S. 1709,1710.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 620/20 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1279593XA | 1963-06-21 | 1963-06-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1279593B true DE1279593B (de) | 1968-10-10 |
Family
ID=22432867
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA46360A Withdrawn DE1279593B (de) | 1963-06-21 | 1964-06-19 | Vorrichtung zum Ziehen von Rohren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1279593B (de) |
Citations (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE955943C (de) * | 1950-05-23 | 1957-01-10 | Dr Werner Schulz | Verfahren und Einrichtung zum Verformen langgestreckter Werkstuecke, z.B. zum Ziehen von Rohren, unter Anwendung von Schwingungen |
-
1964
- 1964-06-19 DE DEA46360A patent/DE1279593B/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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