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DE9104075U1 - Nutenstein für einen insbesondere plattenförmigen Aufspannkörper - Google Patents

Nutenstein für einen insbesondere plattenförmigen Aufspannkörper

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DE9104075U1
DE9104075U1 DE9104075U DE9104075U DE9104075U1 DE 9104075 U1 DE9104075 U1 DE 9104075U1 DE 9104075 U DE9104075 U DE 9104075U DE 9104075 U DE9104075 U DE 9104075U DE 9104075 U1 DE9104075 U1 DE 9104075U1
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DE
Germany
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sliding block
slot
clamping
slot nut
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DE9104075U
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Festo SE and Co KG
Original Assignee
Festo SE and Co KG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B37/00Nuts or like thread-engaging members
    • F16B37/04Devices for fastening nuts to surfaces, e.g. sheets, plates
    • F16B37/045Devices for fastening nuts to surfaces, e.g. sheets, plates specially adapted for fastening in channels, e.g. sliding bolts, channel nuts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q3/00Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
    • B23Q3/02Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine for mounting on a work-table, tool-slide, or analogous part
    • B23Q3/10Auxiliary devices, e.g. bolsters, extension members
    • B23Q3/102Auxiliary devices, e.g. bolsters, extension members for fixing elements in slots
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
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Description

2. April 1991 G 13 500 - les
Festo KG, 7300 Essl ingen.
Nutenstein
für einen insbesondere plattenförmigen Aufspannkörper
Die Erfindung betrifft einen Nutenstein für einen insbesondere plattenförmigen Aufspannkörper, wobei der Aufspannkörper mindestens eine längliche Befestigungsnut aufweist, die über einen Längsschlitz zu einer Aufspannseite des Aufspannkörpers hin offen ist, und in der der Nutenstein in Gebrauchsstellung derart angeordnet ist, daß er an in der ßefestigungsnut beidseits des Längsschlitzes verlaufenden und in Richtung des Nutgrundes weisenden Anlagepartien anliegt.
Aufspannkörper insbesondere plattenförmiger Art werden dazu verwendet, um Gegenstände beliebiger Art lösbar festzulegen. Auf dem Gebiet der Pneumatik werden auf solchen Aufspannkörpern fluidische Bauelemente oder Einrichtungen wie Ventile, Arbeitszylinder oder Steuereinrichtungen aufgespannt, was die Montage und Ausrichtung erleichtert. In der Regel sind pro Aufspannkörper mehrere ßefestigungsnuten vorgesehen, die parallel zueinander verlaufen und wahlweise zum Aufspannen benutzt werden können.
Um einen Gegenstand aufzuspannen, werden sogenannte Nutensteine verwendet, die sich in die Befestigungsnuten einführen und darin in Längsrichtung bis zur gewünschten Stelle verschieben lassen. Nutensteine sind in der Regel als prismatische Körper ausgebildet, deren Querschnitt auf denjenigen der zugeordneten Befestigungsnut abgestimmt ist. Am Nutenstein ist ein z.B. als Gewindestück ausgebildetes Befestigungselement angeordnet oder anordenbar, das in Gebrauchsstellung durch den Längsschlitz hindurch zur Aufspannseite des Aufspannkörpers vorsteht und das Befestigen des aufzuspannenden Gegenstandes ermöglicht. Im aufgespannten Zustand wird der jeweilige Gegenstand gegen die Aufspannseite gedrückt, wobei der Nutenstein in der Befestigungsnut gegen beidseits des Längsschlitzes angeordnete Anlagepartien gezogen wird. Bei einer Aufspannsituation ist der Nutenstein in Längsrichtung der Befestigungsnut unbeweglich festgeklemmt.
Aufspannkörper werden häufig in Positionen verwendet, bei denen die Befestigungsnuten nicht horizontal, sondern zur Horizontalen geneigt verlaufen. In diesen Fällen ist das Positionieren des Nutensteins an der gewünschten Stelle innerhalb einer Befestigungsnut erschwert, weil er die Tendenz hat, zur nach unten weisenden Stirnseite der Befestigungsnut zu wandern und eventuell sogar herauszufallen. Das gleiche Problem tritt beim Transport eines Aufspannkörpers bei nicht festgeklemmten Nutensteinen auf.
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Nutenstein der eingangs genannten Art zu schaffen, der im ungeklemmten Zustand auch bei geneigt verlaufender ßefestigungsnut einfach und sicher positionierbar ist.
Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß der Nutenstein ein in Gebrauchsstellung den Zwischenraum zum Nutgrund überbrückendes und in Reibkontakt mit dem Nutgrund stehendes Stützelement aus Material mit gummie1astisehen Eigenschaften aufweist.
Auf diese Weise wird der Nutenstein in Gebrauchsstellung dauernd elastisch nachgiebig gegen die Anlagepartien gedruckt, wodurch auch im ungeklemmten Zustand eine auf Reibschluß basierende Lagefixierung erfolgt. Diese verhindert, daß der Nutenstein ungewollt in der Befestigungsnut wandert, selbst wenn keine Aufspannsituation gegeben ist. Außerdem erhält man einen zuverlässigen Schutz vor Verlust des Nutensteins. Gleichwohl läßt sich der Nutenstein bei Bedarf problemlos in der Befestigungsnut verschieben, da hierfür lediglich die reibungsbedingte Haltekraft zu überwinden ist. Dies kann problemlos manuell geschehen. Auf Grund der gummie1 astisehen Eigenschaften des Stützelements ist der Nutgrund vor Beschädigungen geschützt, und es tritt ein stützelementseitigen Verschleiß selbsttätig kompensierender Nachste 11effekt auf. Das Stützelement ist zudem äußerst einfach und kostengünstig z.B. im Rahmen eines Spritzverfahrens herzustellen. Auch
die Montage ist extrem einfach.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
Vorzugsweise ist das Stützelement als Hohlkörper ausgebildet, der insbesondere hülsenförmig gestaltet ist und in Gebrauchsstellung mit einer Stirnseite am Nutgrund gummie1 astisch nachgiebig anliegt. Im Bereich der entgegengesetzten Stirnseite ist dieser Hülsenkörper zweckmäßigerweise geschlossen, so daß sich ein patronenartiger Aufbau ergibt. Dabei ist das Stützelement vorzugsweise als Einsatzteil konzipiert, das zur Befestigung am Nutensteinkörper in eine in diesen eingebrachte Haiterungsausnehmung einsetzbar ist. Bevorzugt kommt hierbei ein Preßsitz zur Anwendung, was im Beschädigungsfalle einen momentartigen Austausch gestattet.
Um den Nutenstein vor Verkanten zu schützen und auch hinsichtlich seiner Querposition innerhalb der Befestigungsnut zu stabilisieren, ist zweckmäßigerweise vorgesehen, daß an der in Gebrauchsstellung dem Längsschlitz zugewandten Oberseite des Nutensteinkörpers zwei seitlich beabstandete Führungsvorsprünge angeordnet sind, die in Gebrauchsstellung in den Längsschlitz hineinragen und zur Seitenführung mit der jeweils zugeordneten Randfläehe des Längsschlitzes zusammenarbeiten. Die Wirkung des Stützelements wird damit in vorteilhaftem
Maße unterstützt, weil auch bei Erschütterungen ein seitliches Verrutschen des Nutensteins in der Befestigungsnut ausgeschlossen ist, was ein Herausfallen aus dem Längsschlitz zur- Folge haben könnte.
Hierbei ist es von Vorteil, wenn das Stütze1ement,i&eegr; Richtung der Längsachse der zugeordneten Befestigungsnut betrachtet, mittig zwischen den beiden Führungsvorsprüngen angeordnet ist.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine erste Bau form des erfindungsgemäßen Nutensteins in Gebrauchsstellung innerhalb einer Befestigungsnut eines schematiseh angedeuteten Aufspannkörpers,
Fig. 2 den Nutenstein aus Fig. 1 in perspektivischer Darstellung mit nach oben weisender Unterseite, wobei das Stützelement nach Art einer Explosionsdarstellung getrennt abgebildet ist, und
Fig. 3 den Nutenstein der Fig. 1 und 2 in ebenfalls perspektivischer Darstellung mit nach oben weisender Oberseite, wobei beispielhaft wiederum nach Art einer Explosionsdarstellung ein im Nutenstein verankerbares Befestigungselement skizziert ist.
Die Fig. 1 zeigt in Vorderansicht einen Aufspannkörper 1, der eine im wesentlichen quaderförmige Außenkontur besitzt und den man auch als Auf spann 1eiste oder Aufspannplatte bezeichnen könnte. Er besteht bevorzugt aus Aluminiummaterial und kann insbesondere durch Strangpressen hergestellt sein.
Die in Fig. 1 nach oben weisende Oberseite bildet beim Ausführungsbeispiel die Aufspannseite 2 des Aufspannkörpers 1. An dieser werden aufzuspannende Gegenstände angeordnet, weshalb die zugeordnete Körperfläche eine vorzugsweise ebene Aufspannfläche 3 bildet.
In dem Aufspannkörper 1 ist eine Befestigungsnut 4 ausgenommen. Sie erstreckt sich in Längsrichtung des Aufspannkörpers 1 parallel zur Aufspannfläche 3. Über einen sich längsseits anschließenden Längsschlitz 5, der praktisch den Nuthals darstellt, ist die Befestigungsnut 4 zur Aufspannfläche 3 hin vorzugsweise über ihre gesamte Länge offen.
Je nach Anwendungszweck kann der Aufspannkörper 1 auch mehrere Befestigungsnuten aufweisen, wobei eine Mehrzahl zur Aufspannseite 2 hin offen sein kann. Der Aufspannkörper 1 kann auch mehrere Aufspannseiten besitzen, die bei quaderförmiger Ausgestaltung von einzelnen der Seitenflächen gebildet sein können, so daß der Aufspannkörper 1 an verschiedenen Seiten die Möglichkeit zum Festlegen bzw. Aufspannen von Gegenständen bietet.
Eine bevorzugte Querschnittsform für eine Befestigungsnut ergibt sich aus der Fig. 1. Hier ist die Befestigungsnut 4 im Querschnitt im wesentlichen trapezförmig konturiert, wobei die längere der beiden parallelen Grundlinien dem Längsschlitz 5 zugewandt ist. Dessen ".reite ist geringer als die Länge der zugeordneten Trapez-Grundlinie, so daß sich innerhalb der Befestigungsnut 4 beidseits des Längsschlitzes 5 jeweils eine Anlagepartie 6 für einen Nutenstein ergibt. Die Anlagepartien 6 sind beim Ausführungsbeispiel von streifen förmigen ebenen Anlageflächen gebildet, die sich in Längsrichtung des Längsschlitzes 5 insbesondere über dessen gesamte Länge erstrecken und dem mit der kürzeren Trapez-Grundlinie zusammenfallenden Nutgrund 7 zugewandt sind.
In den Fig. 2 und 3 ist ein Nutenstein 8 in verschiedenen Ansichten gezeigt. Dieser Nutenstein ist lösbar in die Befestigungsnut 4 des Aufspannkörpers 1 einsetzbar. Die Fig. 1 zeigt den Nutenstein 8 in der in eine Befestigungsnut 4 eingesetzten Gebrauchsstellung.
Der Nutenstein besitzt einen insbesondere massiven Nutensteinkörper 9, der beim Ausführungsbeispiel als prismatisches Gebilde mit im wesentlichen trapezförmigem Querschnitt ausgelegt ist. In Gebrauchsstellung gemäß Fig. 1 weisen die beiden trapezförmigen Stirnflächen 15 in Längsrichtung der Befestigungsnut 4. Die größere der beiden parallelen Seitenflächen
-&dgr;-
14 ist dabei dem Längsschlitz 4 zugewandt, und die beiden Sehrägflachen 16 weisen jeweils in Richtung zu einer der Schrägflächen 13 der ßefestigungsnut 4. Die beiden Schrägflächen 16 des Nutensteinkörpers 9 sind vorzugsweise nach außen gewölbt oder bogenförmig konturiert, wobei überdies die kleinere (17) der beiden parallelen Seitenflächen eine sehr geringe Breite besitzen kann. Bezogen auf die Gebrauchsstellung befindet sich die größere Seitenfläche 14 an der Oberseite 10 und die kleinere Seitenfläche 17 an der Unterseite 11 des Nutensteinkörpers 9.
In der Gebrauchsstellung gemäß Fig. 1 liegt der Nutensteinkörper 9 mit Gegen-An 1agepartien 18 an den Anlagepartien
6 des Aufspannkörpers 1 an. Die zwischen der Oberseite 10 und der Unterseite 11 gemessene Höhe des Nutensteinkörpers 9 ist geringer als die Tiefe der ßefestigungsnut 4, so daß in der Gebrauchsstellung zwischen der Unterseite 11 bzw. der unteren Seitenfläche 17 und dem Nutgrund 7 ein Spalt oder Zwischenraum 19 vorliegt. Dieser wird an einer Stelle von einem gummi elastischen Stützelement 20 überbrückt, das am Nutensteinkörper 9 fest angeordnet ist und mit dem Nutgrund
7 in Reibkontakt steht. Das Stützelement 20 drückt hierzu elastisch federnd gegen den Nutgrund 7 und stützt sich ab, wobei es den Nutenstein 8 mit den Gegen-Anlagepartien 18 gegen die Anlagepartien 6 des Aufspannkörpers 1 drückt.
Auf diese Weise ist der Nutenstein 8 in Gebrauchsstellung in Tiefenrichtung der Befestigungsnut 4 gewissermaßen eingespannt, wobei allerdings bei in Richtung des Nutgrundes 7 angreifender Druckkraft gemäß Pfeil 21 ein Abheben der in Kontakt stehenden Partien 18,6 möglich sein kann, indem gleichzeitig das praktisch eine Gummifeder darstellende Stützelement 20 elastisch reversibel komprimiert bzw. zusammengedrückt oder umgebogen wird.
Unter Vermittlung des Stützelementes 20, das vorzugsweise als Elastomer und dabei insbesondere als Gummi - Spritztei1 ausgebildet ist, wird der Nutenstein 8 somit in Gebrauchsstellung leicht in der zugeordneten Befestigungsnut 4 festgeklemmt, so daß auch bei schräger Anordnung des Aufspannkörpers 1 ein Verrutschen fn der Befestigungsnut ausgeschlossen ist. Da die Klemmkraft jedoch relativ gering ist, läßt sich der Nutenstein 8 problemlos durch Aufbringen einer geringen Betätigungskraft in der Befestigungsnut 4 zur gewünschten Stelle versch ieben.
Von Vorteil und der Elastizität förderlich ist es, wenn das Stützelement 20 als Hohlkörper ausgebildet is!., der beim Ausführungsbeispiel nach Art eines Hülsenkörpers 22 ausgeführt ist. Er ist derart am Nutensteinkörper 9 angeordnet, daß seine Längsachse 23 in Gebrauchsstellung gesehen parallel zur Höhenrichtung 24 der Befestigungsnut 4 verläuft.
-&Igr;&Ogr;-
Da s Stützelement 20 ist bevorzugt im Bereich der Unterseite 11 des Nutensteinkorpers 9 angeordnet. Es befindet sich beim Ausführungsbeispiel im Bereich der kleineren Seitenfläche 17, in die eine zweckmäßigerweise zylindrische Halteausnehmung 25 eingelassen ist, in der das Stützelement 20 lösbar einsitzt. Das Stützelement 20 bildet also praktisch ein auswechselbares E i nsatzte i1 .
Die Längsachse der Halteausnehmung 25 verläuft in Gebrauchsstellung gesehen in Höhenrichtung 2.4. Somit liegt das beim Ausführungsbeispiel hü 1 senförmige Stützelement 20 mit dem dem Nu tens teinkörper 9 abgewandten axia 1 seitigen Rand 26 in Gebrauchsstellung am Nutgrund 7 an. Dieser Rand 26 stellt mithin eine gummielastische Reiblippe dar, die bei anderer Bauform des Stützelements 20 auch von einer einfachen ßiegelippe gebildet sein kann. Besonders günstig ist es, wenn sich der Hülsenkörper 22 in Richtung zum Rand 26 insbesondere konisch verjüngt, wobei die Konusfläche, wie beim Ausführungsbeispiel, auch ausgebaucht sein kann.
An der dem Rand 26 entgegengesetzten Axialseite ist der Hülsenkörper 22 des Ausführungsbeispie1s mit einem Boden 27 verschlossen. Dies sorgt für eine Versteifung des zugeordneten Endabschnittes des Hülsenkörpers 22, der beim Ausführungsbeispiel einen Befestigungsabschnitt 28 bildet, über den das Stützelement 20 vorzugsweise im Preßsitz in der Halte-
ausnehmung 25 gehalten ist. Der zylindrische Befestigungsabschnitt 28 kann an der Umfangsseite Klemmvorsprünge 29 aufweisen, die den Halt in der Haiteausnehmung 25 noch verbessern. Bei einer nicht dargestellten Variante ist das Stützelement 20 in die Haiteausnehmung 25 eingerastet oder eingeknüpft.
Im montierten Zustand ragt das Stützelement 20 beim Ausführrungsbeispie1 mit dem verjüngten Abschnitt 33 zumindest teilweise aus der Halteausnehmung 25 heraus und über die Seitenfläche 17 vor. Der Befestigungsabschnitt 28 ist in der Halteausnehmung 25 versenkt. Zwischen dem Befestigungsabschnitt 28 und dem verjüngten Abschnitt 33 kann eine umlaufende Außennut 34 vorgesehen sein, die insbesondere die Flexibilität erhöht. Zwischen dem Abschnitt 33 und der Wand der Halteausnehmung 25 kann ein Ringspalt vorliegen.
Der Nutenstein 8 kann mehrere Stützelemente 20 aufweisen, die dann zweckmäßigerweise in Längsrichtung aufeinanderfolgend und beabstandet zueinander angeordnet sind. Im Normalfall genügt jedoch wie abgebildet ein einiges Stützelement 20.
Damit der Nutenstein 8 auch über den Längsschlitz 5 in die Befestigungsnut 4 einführbar ist, ist seine Breite im Bereich der größeren Seitenfläche 14 und insbesondere auch in den anderen Bereichen geringer als diejenige der ßefestigungsnut 4. Zweckmäßigerweise ist letztere auch in den Übergangsbe-
reichen zwischen den Anlagepartien 6 und den Schrägflächen
13 zusätzlich vertieft, wobei die vertieften Bereiche 35
von einer Längsnut gebildet sind, die zweckmäßigerweise halbkreisförmigen Querschnitt besitzt. Somit schließen sich an die Anlagepartien 6 an der dem Längsschlitz 5 entgegengesetzten Seite praktisch Ausnehmungen an, die dafür sorgen, daß die Anlagepartien 6 erhabene Bereiche bilden. Die Seitenfläche
14 endet seitlich zweckmäßigerweise in etwa dort, wo im Anschluß an die Anlagepartien 6 die vertieften Bereiche 35 beginnen.
Um bei alledem die Querposition des Nutensteins 8 zu fixieren und beim Verschieben ein Verkanten auszuschließen, sind an der Oberseite 10 des Nu tens teinkörpers 9 zwei seitlich beabstandete Führungsvorsprünge 36 angeordnet und insbesondere einstückig angeformt, die in Gebrauchsstellung gemäß Fig. 1 in den Längsschlitz 5 hineinragen und zur Seitenführung mit der jeweils zugeordneten Rand fläche 37 des Längsschlitzes 5 zusammenwirken. Sie sind bevorzugt als lineare, sich in Längsrichtung des Nutensteins 8 erstreckende Führungsrippen ausgebildet, die sich insbesondere über die gesamte Länge des Nutensteinkörpers 9 erstrecken. Die beiden Gegen-Anlagepartien 18 sind jeweils zwischen einem der Führungsvorsprünge 36 und der diesem zugeordneten Begrenzungskante der Seitenfläche 14 vorgesehen.
Die Führungsvorsprünge 36 sollten nicht über die Aufspann-
f1äche 3 vorstehen, damit das Aufspannen von Gegenständen nicht behindert wird. Ihre Höhe ist daher zweckmäßigerweise geringer als die Schlitztiefe, so daß sie vor der Aufspannfläche 3 innerhalb des Längsschlitzes 5 enden.
In Längsrichtung gemäß Fig. 1 betrachtet, ist die Anordnung zweckmäßigerweise derart getroffen, daß das Stützelement 20 quermittig im Bereich zwischen den beiden Führungsvorsprüngen 36 angeordnet ist, was einer gleichmäßigen Kraftverteilung dient.
Am Nu tens teinkörper 9 ist noch ein Befestigungselement 38 angeordnet, das an der Oberseite 10 festgelegt und in Gebrauchsstellung durch den Längsschlitz 5 hindurch über die Aufspannflache 3 vorragt. Es handelt sich beim Ausführungsbeispiel um einen Gewindestift, der einenends in eine in Höhenrichtung verlaufende und insbesondere durchgehende Gewinde ausnehmung 39 des Nutensteinkorpers 9 eingeschraubt ist. Der nach oben ragende und vorzugsweise ebenfalls mit einem Gewinde versehene Befestigungsabschnitt 40 erlaubt beispielsweise das Aufschrauben einer Mutter, mit der sich eine Spannpratze gegen einen zwischen sie und den Aufspannkörper 1 zwischengefügten Gegenstand vorschrauben läßt. Ist ein Gegenstand festgespannt, dann wird der Nutenstein 8 während der Aufspanndauer unverrückbar gegen die Anlagepartien 6 gepreßt.

Claims (1)

  1. 2. April 1991
    G 13 500 - les
    Festo KG, 7300 Esslingen.
    Nutenstein
    für einen insbesondere plattenförmigen Aufspannkörper
    Ansprüche
    1. Nutenstein für einen insbesondere plattenförmigen Aufspannkörper, wobei der Aufspannkörper mindestens eine längliche Befestigungsnut aufweist, die über einen Längsschlitz zu
    einer Aufspannseite des Aufspannkörpers hin offen ist, und in der der Nutenstein in Gebrauchsstellung derart angeordnet ist, daß er an in der Befestigungsnut beidseits des Längsschlitzes verlaufenden und in Richtung des Nutgrundes weisenden Anlagepartien anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Nutenstein (8) ein in Gebrauchsstellung den Zwischenraum
    (19) zum Nutgrund (7) überbrückendes und in Reibkontakt mit dem Nutgrund (7) stehendes Stützelement (20) aus Material
    mit gummielastischen Eigenschaften aufweist.
    2. Nutenstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß das Stützelement (20) aus einem Elastomer, insbesondere Gummi, besteht.
    -2-
    3. Nutenstein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) an der in Gebrauchsstellung dem Nutgrund (7) zugewandten Unterseite (11) des Nu tens teinkörpers (9) angeordnet ist.
    4. Nutenstein nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) als Hohlkörper ausgebildet ist.
    5. Nutenstein nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) als Hülsenkörper (22) mit in Gebrauchsstellung insbesondere in Höhenrichtung (24) der Befestigungsnut (4) verlaufender Längsachse (23) ausgeb i1det ist.
    6. Nutenstein nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das als Hülsenkörper (22) ausgebildete Stützelement (20) an der dem Nutensteinkörper (9) zugewandten Axialseite geschlossen ist.
    7. Nutenstein nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülsenkörper (22) sich in Richtung der in Gebrauchsstellung in Reibkontakt mit dem Nutgrund (7) stehenden Axialseite verjüngt.
    8. Nutenstein nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
    -3-
    gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) an der in Gebrauchsstellung dem Nutgrund (7) zugeordneten Seite mit mindestens einer gummielastischen Reiblippe versehen ist, die bei hülsenförmiger Ausgestaltung zweckmäßigerweise vom zugeordneten axialseitigen Rand (26) des Hülsenkörpers (22) gebildet ist.
    9. Nutenstein nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) als in einer Hai teausnehmung (25) des Nutenste inkörpers (9) insbesondere lösbar verankertes Einsatzteil ausgebildet ist.
    10. Nutenstein nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) in die Halteausnehmung (25) eingepreßt ist.
    11. Nutenstein nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
    daß das Stützelement (20) an dem innerhalb der Halteausnehmung (25) angeordneten Befestigungsabschnitt (28) mit gegen die Wand der z.B. sack 1ochartig ausgebildeten Halteausnehmung (25) andrückenden Klemmvorsprüngen (29) versehen ist.
    12. Nutenstein nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) in die Halteausnehmung (25) eingeknüpft ist.
    13. Nutenstein nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ins-
    -4-
    besondere nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der in Gebrauchsstellung dem Längsschlitz (5) zugewandten Oberseite (10) des Nu tens teinkörpers (9) zwei seitlich beabstandete Führungsvorsprünge (36) angeordnet sind, die in Gebrauchsstellung vor der Außenfläche (3) des Aufspannkörpers (1) endend in den Längsschlitz (5) hineinragen und zur Seitenführung des Nutensteins (8) mit der jeweils zugeordneten Randfläche (37) des Längsschlitzes (5) zus ammenw i rken.
    14. Nutenstein nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
    daß die beiden Führungsvor Sprünge (36) als längliche Führungsrippen ausgebildet sind, die sich zweckmäßigerweise über die gesamte Länge des Nu tens teinkörpers (9) erstrecken.
    15. Nutenstein nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) an der den Führungsvor Sprüngen (36) entgegengesetzten Seite des Nu tens teinkörpers (9) insbesondere quermittig im Bereich zwischen den beiden Führungsvorsprüngen (36) angeordnet ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10240793A1 (de) * 2002-08-30 2004-03-11 Grob-Werke Burkhart Grob E.K. Nutenstein
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DE202017105292U1 (de) 2017-09-01 2017-10-02 David Kopf Nutenstein

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