DE9104075U1 - Nutenstein für einen insbesondere plattenförmigen Aufspannkörper - Google Patents
Nutenstein für einen insbesondere plattenförmigen AufspannkörperInfo
- Publication number
- DE9104075U1 DE9104075U1 DE9104075U DE9104075U DE9104075U1 DE 9104075 U1 DE9104075 U1 DE 9104075U1 DE 9104075 U DE9104075 U DE 9104075U DE 9104075 U DE9104075 U DE 9104075U DE 9104075 U1 DE9104075 U1 DE 9104075U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- support element
- sliding block
- slot
- clamping
- slot nut
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 229920001971 elastomer Polymers 0.000 claims description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 239000000806 elastomer Substances 0.000 claims description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000001125 extrusion Methods 0.000 description 1
- 238000002347 injection Methods 0.000 description 1
- 239000007924 injection Substances 0.000 description 1
- 238000001746 injection moulding Methods 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B37/00—Nuts or like thread-engaging members
- F16B37/04—Devices for fastening nuts to surfaces, e.g. sheets, plates
- F16B37/045—Devices for fastening nuts to surfaces, e.g. sheets, plates specially adapted for fastening in channels, e.g. sliding bolts, channel nuts
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q3/00—Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine
- B23Q3/02—Devices holding, supporting, or positioning work or tools, of a kind normally removable from the machine for mounting on a work-table, tool-slide, or analogous part
- B23Q3/10—Auxiliary devices, e.g. bolsters, extension members
- B23Q3/102—Auxiliary devices, e.g. bolsters, extension members for fixing elements in slots
-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09B—EDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
- G09B25/00—Models for purposes not provided for in G09B23/00, e.g. full-sized devices for demonstration purposes
- G09B25/02—Models for purposes not provided for in G09B23/00, e.g. full-sized devices for demonstration purposes of industrial processes; of machinery
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Educational Administration (AREA)
- Educational Technology (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
2. April 1991 G 13 500 - les
Festo KG, 7300 Essl ingen.
Nutenstein
für einen insbesondere plattenförmigen Aufspannkörper
für einen insbesondere plattenförmigen Aufspannkörper
Die Erfindung betrifft einen Nutenstein für einen insbesondere
plattenförmigen Aufspannkörper, wobei der Aufspannkörper
mindestens eine längliche Befestigungsnut aufweist, die über
einen Längsschlitz zu einer Aufspannseite des Aufspannkörpers
hin offen ist, und in der der Nutenstein in Gebrauchsstellung
derart angeordnet ist, daß er an in der ßefestigungsnut beidseits
des Längsschlitzes verlaufenden und in Richtung des
Nutgrundes weisenden Anlagepartien anliegt.
Aufspannkörper insbesondere plattenförmiger Art werden dazu
verwendet, um Gegenstände beliebiger Art lösbar festzulegen. Auf dem Gebiet der Pneumatik werden auf solchen Aufspannkörpern
fluidische Bauelemente oder Einrichtungen wie Ventile,
Arbeitszylinder oder Steuereinrichtungen aufgespannt, was
die Montage und Ausrichtung erleichtert. In der Regel sind
pro Aufspannkörper mehrere ßefestigungsnuten vorgesehen,
die parallel zueinander verlaufen und wahlweise zum Aufspannen benutzt werden können.
Um einen Gegenstand aufzuspannen, werden sogenannte Nutensteine
verwendet, die sich in die Befestigungsnuten einführen und darin in Längsrichtung bis zur gewünschten Stelle verschieben
lassen. Nutensteine sind in der Regel als prismatische
Körper ausgebildet, deren Querschnitt auf denjenigen
der zugeordneten Befestigungsnut abgestimmt ist. Am Nutenstein
ist ein z.B. als Gewindestück ausgebildetes Befestigungselement
angeordnet oder anordenbar, das in Gebrauchsstellung
durch den Längsschlitz hindurch zur Aufspannseite des Aufspannkörpers
vorsteht und das Befestigen des aufzuspannenden Gegenstandes ermöglicht. Im aufgespannten Zustand wird der jeweilige
Gegenstand gegen die Aufspannseite gedrückt, wobei der Nutenstein in der Befestigungsnut gegen beidseits des
Längsschlitzes angeordnete Anlagepartien gezogen wird. Bei
einer Aufspannsituation ist der Nutenstein in Längsrichtung
der Befestigungsnut unbeweglich festgeklemmt.
Aufspannkörper werden häufig in Positionen verwendet, bei
denen die Befestigungsnuten nicht horizontal, sondern zur Horizontalen geneigt verlaufen. In diesen Fällen ist das
Positionieren des Nutensteins an der gewünschten Stelle innerhalb einer Befestigungsnut erschwert, weil er die Tendenz
hat, zur nach unten weisenden Stirnseite der Befestigungsnut
zu wandern und eventuell sogar herauszufallen. Das gleiche
Problem tritt beim Transport eines Aufspannkörpers bei nicht
festgeklemmten Nutensteinen auf.
Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, einen Nutenstein
der eingangs genannten Art zu schaffen, der im ungeklemmten
Zustand auch bei geneigt verlaufender ßefestigungsnut einfach
und sicher positionierbar ist.
Dieses Ziel wird dadurch erreicht, daß der Nutenstein ein in Gebrauchsstellung den Zwischenraum zum Nutgrund überbrückendes
und in Reibkontakt mit dem Nutgrund stehendes Stützelement
aus Material mit gummie1astisehen Eigenschaften aufweist.
Auf diese Weise wird der Nutenstein in Gebrauchsstellung
dauernd elastisch nachgiebig gegen die Anlagepartien gedruckt,
wodurch auch im ungeklemmten Zustand eine auf Reibschluß basierende Lagefixierung erfolgt. Diese verhindert, daß der
Nutenstein ungewollt in der Befestigungsnut wandert, selbst
wenn keine Aufspannsituation gegeben ist. Außerdem erhält
man einen zuverlässigen Schutz vor Verlust des Nutensteins.
Gleichwohl läßt sich der Nutenstein bei Bedarf problemlos
in der Befestigungsnut verschieben, da hierfür lediglich
die reibungsbedingte Haltekraft zu überwinden ist. Dies kann
problemlos manuell geschehen. Auf Grund der gummie1 astisehen
Eigenschaften des Stützelements ist der Nutgrund vor Beschädigungen
geschützt, und es tritt ein stützelementseitigen Verschleiß
selbsttätig kompensierender Nachste 11effekt auf.
Das Stützelement ist zudem äußerst einfach und kostengünstig
z.B. im Rahmen eines Spritzverfahrens herzustellen. Auch
die Montage ist extrem einfach.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
aufgeführt.
Vorzugsweise ist das Stützelement als Hohlkörper ausgebildet,
der insbesondere hülsenförmig gestaltet ist und in Gebrauchsstellung mit einer Stirnseite am Nutgrund gummie1 astisch
nachgiebig anliegt. Im Bereich der entgegengesetzten Stirnseite
ist dieser Hülsenkörper zweckmäßigerweise geschlossen,
so daß sich ein patronenartiger Aufbau ergibt. Dabei ist
das Stützelement vorzugsweise als Einsatzteil konzipiert,
das zur Befestigung am Nutensteinkörper in eine in diesen eingebrachte Haiterungsausnehmung einsetzbar ist. Bevorzugt
kommt hierbei ein Preßsitz zur Anwendung, was im Beschädigungsfalle
einen momentartigen Austausch gestattet.
Um den Nutenstein vor Verkanten zu schützen und auch hinsichtlich
seiner Querposition innerhalb der Befestigungsnut zu
stabilisieren, ist zweckmäßigerweise vorgesehen, daß an der
in Gebrauchsstellung dem Längsschlitz zugewandten Oberseite
des Nutensteinkörpers zwei seitlich beabstandete Führungsvorsprünge
angeordnet sind, die in Gebrauchsstellung in den Längsschlitz hineinragen und zur Seitenführung mit der jeweils
zugeordneten Randfläehe des Längsschlitzes zusammenarbeiten.
Die Wirkung des Stützelements wird damit in vorteilhaftem
Maße unterstützt, weil auch bei Erschütterungen ein seitliches
Verrutschen des Nutensteins in der Befestigungsnut ausgeschlossen ist, was ein Herausfallen aus dem Längsschlitz
zur- Folge haben könnte.
Hierbei ist es von Vorteil, wenn das Stütze1ement,i&eegr; Richtung
der Längsachse der zugeordneten Befestigungsnut betrachtet,
mittig zwischen den beiden Führungsvorsprüngen angeordnet
ist.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigen:
Fig. 1 eine erste Bau form des erfindungsgemäßen Nutensteins
in Gebrauchsstellung innerhalb einer Befestigungsnut eines schematiseh angedeuteten Aufspannkörpers,
Fig. 2 den Nutenstein aus Fig. 1 in perspektivischer Darstellung
mit nach oben weisender Unterseite, wobei das Stützelement nach Art einer Explosionsdarstellung
getrennt abgebildet ist, und
Fig. 3 den Nutenstein der Fig. 1 und 2 in ebenfalls perspektivischer
Darstellung mit nach oben weisender Oberseite, wobei beispielhaft wiederum nach Art
einer Explosionsdarstellung ein im Nutenstein verankerbares
Befestigungselement skizziert ist.
Die Fig. 1 zeigt in Vorderansicht einen Aufspannkörper 1,
der eine im wesentlichen quaderförmige Außenkontur besitzt
und den man auch als Auf spann 1eiste oder Aufspannplatte bezeichnen
könnte. Er besteht bevorzugt aus Aluminiummaterial
und kann insbesondere durch Strangpressen hergestellt sein.
Die in Fig. 1 nach oben weisende Oberseite bildet beim Ausführungsbeispiel
die Aufspannseite 2 des Aufspannkörpers
1. An dieser werden aufzuspannende Gegenstände angeordnet, weshalb die zugeordnete Körperfläche eine vorzugsweise ebene
Aufspannfläche 3 bildet.
In dem Aufspannkörper 1 ist eine Befestigungsnut 4 ausgenommen.
Sie erstreckt sich in Längsrichtung des Aufspannkörpers
1 parallel zur Aufspannfläche 3. Über einen sich
längsseits anschließenden Längsschlitz 5, der praktisch den
Nuthals darstellt, ist die Befestigungsnut 4 zur Aufspannfläche 3 hin vorzugsweise über ihre gesamte Länge offen.
Je nach Anwendungszweck kann der Aufspannkörper 1 auch mehrere
Befestigungsnuten aufweisen, wobei eine Mehrzahl zur Aufspannseite
2 hin offen sein kann. Der Aufspannkörper 1 kann
auch mehrere Aufspannseiten besitzen, die bei quaderförmiger
Ausgestaltung von einzelnen der Seitenflächen gebildet sein
können, so daß der Aufspannkörper 1 an verschiedenen Seiten
die Möglichkeit zum Festlegen bzw. Aufspannen von Gegenständen
bietet.
Eine bevorzugte Querschnittsform für eine Befestigungsnut
ergibt sich aus der Fig. 1. Hier ist die Befestigungsnut
4 im Querschnitt im wesentlichen trapezförmig konturiert,
wobei die längere der beiden parallelen Grundlinien dem Längsschlitz
5 zugewandt ist. Dessen ".reite ist geringer als die
Länge der zugeordneten Trapez-Grundlinie, so daß sich innerhalb
der Befestigungsnut 4 beidseits des Längsschlitzes 5
jeweils eine Anlagepartie 6 für einen Nutenstein ergibt.
Die Anlagepartien 6 sind beim Ausführungsbeispiel von streifen
förmigen ebenen Anlageflächen gebildet, die sich in Längsrichtung
des Längsschlitzes 5 insbesondere über dessen gesamte
Länge erstrecken und dem mit der kürzeren Trapez-Grundlinie
zusammenfallenden Nutgrund 7 zugewandt sind.
In den Fig. 2 und 3 ist ein Nutenstein 8 in verschiedenen
Ansichten gezeigt. Dieser Nutenstein ist lösbar in die Befestigungsnut
4 des Aufspannkörpers 1 einsetzbar. Die Fig.
1 zeigt den Nutenstein 8 in der in eine Befestigungsnut 4
eingesetzten Gebrauchsstellung.
Der Nutenstein besitzt einen insbesondere massiven Nutensteinkörper
9, der beim Ausführungsbeispiel als prismatisches
Gebilde mit im wesentlichen trapezförmigem Querschnitt ausgelegt
ist. In Gebrauchsstellung gemäß Fig. 1 weisen die beiden
trapezförmigen Stirnflächen 15 in Längsrichtung der Befestigungsnut
4. Die größere der beiden parallelen Seitenflächen
-&dgr;-
14 ist dabei dem Längsschlitz 4 zugewandt, und die beiden
Sehrägflachen 16 weisen jeweils in Richtung zu einer der
Schrägflächen 13 der ßefestigungsnut 4. Die beiden Schrägflächen
16 des Nutensteinkörpers 9 sind vorzugsweise nach außen gewölbt oder bogenförmig konturiert, wobei überdies
die kleinere (17) der beiden parallelen Seitenflächen eine
sehr geringe Breite besitzen kann. Bezogen auf die Gebrauchsstellung befindet sich die größere Seitenfläche 14 an der
Oberseite 10 und die kleinere Seitenfläche 17 an der Unterseite 11 des Nutensteinkörpers 9.
In der Gebrauchsstellung gemäß Fig. 1 liegt der Nutensteinkörper
9 mit Gegen-An 1agepartien 18 an den Anlagepartien
6 des Aufspannkörpers 1 an. Die zwischen der Oberseite 10
und der Unterseite 11 gemessene Höhe des Nutensteinkörpers
9 ist geringer als die Tiefe der ßefestigungsnut 4, so daß
in der Gebrauchsstellung zwischen der Unterseite 11 bzw.
der unteren Seitenfläche 17 und dem Nutgrund 7 ein Spalt
oder Zwischenraum 19 vorliegt. Dieser wird an einer Stelle
von einem gummi elastischen Stützelement 20 überbrückt, das
am Nutensteinkörper 9 fest angeordnet ist und mit dem Nutgrund
7 in Reibkontakt steht. Das Stützelement 20 drückt hierzu elastisch federnd gegen den Nutgrund 7 und stützt sich ab,
wobei es den Nutenstein 8 mit den Gegen-Anlagepartien 18
gegen die Anlagepartien 6 des Aufspannkörpers 1 drückt.
Auf diese Weise ist der Nutenstein 8 in Gebrauchsstellung
in Tiefenrichtung der Befestigungsnut 4 gewissermaßen eingespannt,
wobei allerdings bei in Richtung des Nutgrundes 7
angreifender Druckkraft gemäß Pfeil 21 ein Abheben der in
Kontakt stehenden Partien 18,6 möglich sein kann, indem gleichzeitig
das praktisch eine Gummifeder darstellende Stützelement
20 elastisch reversibel komprimiert bzw. zusammengedrückt
oder umgebogen wird.
Unter Vermittlung des Stützelementes 20, das vorzugsweise
als Elastomer und dabei insbesondere als Gummi - Spritztei1
ausgebildet ist, wird der Nutenstein 8 somit in Gebrauchsstellung leicht in der zugeordneten Befestigungsnut 4 festgeklemmt, so daß auch bei schräger Anordnung des Aufspannkörpers
1 ein Verrutschen fn der Befestigungsnut ausgeschlossen ist.
Da die Klemmkraft jedoch relativ gering ist, läßt sich der Nutenstein 8 problemlos durch Aufbringen einer geringen Betätigungskraft
in der Befestigungsnut 4 zur gewünschten Stelle versch ieben.
Von Vorteil und der Elastizität förderlich ist es, wenn das
Stützelement 20 als Hohlkörper ausgebildet is!., der beim
Ausführungsbeispiel nach Art eines Hülsenkörpers 22 ausgeführt
ist. Er ist derart am Nutensteinkörper 9 angeordnet, daß
seine Längsachse 23 in Gebrauchsstellung gesehen parallel
zur Höhenrichtung 24 der Befestigungsnut 4 verläuft.
-&Igr;&Ogr;-
Da s Stützelement 20 ist bevorzugt im Bereich der Unterseite
11 des Nutensteinkorpers 9 angeordnet. Es befindet sich beim
Ausführungsbeispiel im Bereich der kleineren Seitenfläche
17, in die eine zweckmäßigerweise zylindrische Halteausnehmung
25 eingelassen ist, in der das Stützelement 20 lösbar einsitzt.
Das Stützelement 20 bildet also praktisch ein auswechselbares
E i nsatzte i1 .
Die Längsachse der Halteausnehmung 25 verläuft in Gebrauchsstellung gesehen in Höhenrichtung 2.4. Somit liegt das beim
Ausführungsbeispiel hü 1 senförmige Stützelement 20 mit dem
dem Nu tens teinkörper 9 abgewandten axia 1 seitigen Rand 26
in Gebrauchsstellung am Nutgrund 7 an. Dieser Rand 26 stellt mithin eine gummielastische Reiblippe dar, die bei anderer
Bauform des Stützelements 20 auch von einer einfachen ßiegelippe
gebildet sein kann. Besonders günstig ist es, wenn sich der Hülsenkörper 22 in Richtung zum Rand 26 insbesondere
konisch verjüngt, wobei die Konusfläche, wie beim Ausführungsbeispiel, auch ausgebaucht sein kann.
An der dem Rand 26 entgegengesetzten Axialseite ist der Hülsenkörper
22 des Ausführungsbeispie1s mit einem Boden 27 verschlossen.
Dies sorgt für eine Versteifung des zugeordneten Endabschnittes des Hülsenkörpers 22, der beim Ausführungsbeispiel einen Befestigungsabschnitt 28 bildet, über den
das Stützelement 20 vorzugsweise im Preßsitz in der Halte-
ausnehmung 25 gehalten ist. Der zylindrische Befestigungsabschnitt
28 kann an der Umfangsseite Klemmvorsprünge 29
aufweisen, die den Halt in der Haiteausnehmung 25 noch verbessern.
Bei einer nicht dargestellten Variante ist das Stützelement
20 in die Haiteausnehmung 25 eingerastet oder eingeknüpft.
Im montierten Zustand ragt das Stützelement 20 beim Ausführrungsbeispie1
mit dem verjüngten Abschnitt 33 zumindest teilweise aus der Halteausnehmung 25 heraus und über die Seitenfläche
17 vor. Der Befestigungsabschnitt 28 ist in der Halteausnehmung 25 versenkt. Zwischen dem Befestigungsabschnitt
28 und dem verjüngten Abschnitt 33 kann eine umlaufende Außennut 34 vorgesehen sein, die insbesondere die Flexibilität
erhöht. Zwischen dem Abschnitt 33 und der Wand der Halteausnehmung 25 kann ein Ringspalt vorliegen.
Der Nutenstein 8 kann mehrere Stützelemente 20 aufweisen,
die dann zweckmäßigerweise in Längsrichtung aufeinanderfolgend
und beabstandet zueinander angeordnet sind. Im Normalfall genügt jedoch wie abgebildet ein einiges Stützelement 20.
Damit der Nutenstein 8 auch über den Längsschlitz 5 in die Befestigungsnut 4 einführbar ist, ist seine Breite im Bereich
der größeren Seitenfläche 14 und insbesondere auch in den anderen Bereichen geringer als diejenige der ßefestigungsnut
4. Zweckmäßigerweise ist letztere auch in den Übergangsbe-
reichen zwischen den Anlagepartien 6 und den Schrägflächen
13 zusätzlich vertieft, wobei die vertieften Bereiche 35
von einer Längsnut gebildet sind, die zweckmäßigerweise halbkreisförmigen
Querschnitt besitzt. Somit schließen sich an die Anlagepartien 6 an der dem Längsschlitz 5 entgegengesetzten
Seite praktisch Ausnehmungen an, die dafür sorgen, daß
die Anlagepartien 6 erhabene Bereiche bilden. Die Seitenfläche
14 endet seitlich zweckmäßigerweise in etwa dort, wo im Anschluß
an die Anlagepartien 6 die vertieften Bereiche 35
beginnen.
Um bei alledem die Querposition des Nutensteins 8 zu fixieren
und beim Verschieben ein Verkanten auszuschließen, sind
an der Oberseite 10 des Nu tens teinkörpers 9 zwei seitlich
beabstandete Führungsvorsprünge 36 angeordnet und insbesondere
einstückig angeformt, die in Gebrauchsstellung gemäß Fig.
1 in den Längsschlitz 5 hineinragen und zur Seitenführung
mit der jeweils zugeordneten Rand fläche 37 des Längsschlitzes
5 zusammenwirken. Sie sind bevorzugt als lineare, sich in
Längsrichtung des Nutensteins 8 erstreckende Führungsrippen
ausgebildet, die sich insbesondere über die gesamte Länge des Nutensteinkörpers 9 erstrecken. Die beiden Gegen-Anlagepartien
18 sind jeweils zwischen einem der Führungsvorsprünge
36 und der diesem zugeordneten Begrenzungskante der Seitenfläche
14 vorgesehen.
Die Führungsvorsprünge 36 sollten nicht über die Aufspann-
f1äche 3 vorstehen, damit das Aufspannen von Gegenständen
nicht behindert wird. Ihre Höhe ist daher zweckmäßigerweise
geringer als die Schlitztiefe, so daß sie vor der Aufspannfläche
3 innerhalb des Längsschlitzes 5 enden.
In Längsrichtung gemäß Fig. 1 betrachtet, ist die Anordnung
zweckmäßigerweise derart getroffen, daß das Stützelement
20 quermittig im Bereich zwischen den beiden Führungsvorsprüngen
36 angeordnet ist, was einer gleichmäßigen Kraftverteilung
dient.
Am Nu tens teinkörper 9 ist noch ein Befestigungselement 38
angeordnet, das an der Oberseite 10 festgelegt und in Gebrauchsstellung durch den Längsschlitz 5 hindurch über die
Aufspannflache 3 vorragt. Es handelt sich beim Ausführungsbeispiel um einen Gewindestift, der einenends in eine in
Höhenrichtung verlaufende und insbesondere durchgehende Gewinde
ausnehmung 39 des Nutensteinkorpers 9 eingeschraubt ist.
Der nach oben ragende und vorzugsweise ebenfalls mit einem Gewinde versehene Befestigungsabschnitt 40 erlaubt beispielsweise
das Aufschrauben einer Mutter, mit der sich eine Spannpratze gegen einen zwischen sie und den Aufspannkörper 1
zwischengefügten Gegenstand vorschrauben läßt. Ist ein Gegenstand
festgespannt, dann wird der Nutenstein 8 während der
Aufspanndauer unverrückbar gegen die Anlagepartien 6 gepreßt.
Claims (1)
- 2. April 1991
G 13 500 - lesFesto KG, 7300 Esslingen.Nutenstein
für einen insbesondere plattenförmigen AufspannkörperAnsprüche1. Nutenstein für einen insbesondere plattenförmigen Aufspannkörper, wobei der Aufspannkörper mindestens eine längliche Befestigungsnut aufweist, die über einen Längsschlitz zueiner Aufspannseite des Aufspannkörpers hin offen ist, und in der der Nutenstein in Gebrauchsstellung derart angeordnet ist, daß er an in der Befestigungsnut beidseits des Längsschlitzes verlaufenden und in Richtung des Nutgrundes weisenden Anlagepartien anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Nutenstein (8) ein in Gebrauchsstellung den Zwischenraum
(19) zum Nutgrund (7) überbrückendes und in Reibkontakt mit dem Nutgrund (7) stehendes Stützelement (20) aus Material
mit gummielastischen Eigenschaften aufweist.2. Nutenstein nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß das Stützelement (20) aus einem Elastomer, insbesondere Gummi, besteht.-2-3. Nutenstein nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) an der in Gebrauchsstellung dem Nutgrund (7) zugewandten Unterseite (11) des Nu tens teinkörpers (9) angeordnet ist.4. Nutenstein nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) als Hohlkörper ausgebildet ist.5. Nutenstein nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) als Hülsenkörper (22) mit in Gebrauchsstellung insbesondere in Höhenrichtung (24) der Befestigungsnut (4) verlaufender Längsachse (23) ausgeb i1det ist.6. Nutenstein nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das als Hülsenkörper (22) ausgebildete Stützelement (20) an der dem Nutensteinkörper (9) zugewandten Axialseite geschlossen ist.7. Nutenstein nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülsenkörper (22) sich in Richtung der in Gebrauchsstellung in Reibkontakt mit dem Nutgrund (7) stehenden Axialseite verjüngt.8. Nutenstein nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch-3-gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) an der in Gebrauchsstellung dem Nutgrund (7) zugeordneten Seite mit mindestens einer gummielastischen Reiblippe versehen ist, die bei hülsenförmiger Ausgestaltung zweckmäßigerweise vom zugeordneten axialseitigen Rand (26) des Hülsenkörpers (22) gebildet ist.9. Nutenstein nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) als in einer Hai teausnehmung (25) des Nutenste inkörpers (9) insbesondere lösbar verankertes Einsatzteil ausgebildet ist.10. Nutenstein nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) in die Halteausnehmung (25) eingepreßt ist.11. Nutenstein nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,daß das Stützelement (20) an dem innerhalb der Halteausnehmung (25) angeordneten Befestigungsabschnitt (28) mit gegen die Wand der z.B. sack 1ochartig ausgebildeten Halteausnehmung (25) andrückenden Klemmvorsprüngen (29) versehen ist.12. Nutenstein nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) in die Halteausnehmung (25) eingeknüpft ist.13. Nutenstein nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ins--4-besondere nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der in Gebrauchsstellung dem Längsschlitz (5) zugewandten Oberseite (10) des Nu tens teinkörpers (9) zwei seitlich beabstandete Führungsvorsprünge (36) angeordnet sind, die in Gebrauchsstellung vor der Außenfläche (3) des Aufspannkörpers (1) endend in den Längsschlitz (5) hineinragen und zur Seitenführung des Nutensteins (8) mit der jeweils zugeordneten Randfläche (37) des Längsschlitzes (5) zus ammenw i rken.14. Nutenstein nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,daß die beiden Führungsvor Sprünge (36) als längliche Führungsrippen ausgebildet sind, die sich zweckmäßigerweise über die gesamte Länge des Nu tens teinkörpers (9) erstrecken.15. Nutenstein nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (20) an der den Führungsvor Sprüngen (36) entgegengesetzten Seite des Nu tens teinkörpers (9) insbesondere quermittig im Bereich zwischen den beiden Führungsvorsprüngen (36) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9104075U DE9104075U1 (de) | 1991-04-04 | 1991-04-04 | Nutenstein für einen insbesondere plattenförmigen Aufspannkörper |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9104075U DE9104075U1 (de) | 1991-04-04 | 1991-04-04 | Nutenstein für einen insbesondere plattenförmigen Aufspannkörper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9104075U1 true DE9104075U1 (de) | 1991-06-13 |
Family
ID=6865965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9104075U Expired - Lifetime DE9104075U1 (de) | 1991-04-04 | 1991-04-04 | Nutenstein für einen insbesondere plattenförmigen Aufspannkörper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9104075U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10240793A1 (de) * | 2002-08-30 | 2004-03-11 | Grob-Werke Burkhart Grob E.K. | Nutenstein |
| DE102013110907A1 (de) * | 2013-10-01 | 2015-04-02 | Fath Gmbh | Nutenstein |
| DE202017105292U1 (de) | 2017-09-01 | 2017-10-02 | David Kopf | Nutenstein |
-
1991
- 1991-04-04 DE DE9104075U patent/DE9104075U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10240793A1 (de) * | 2002-08-30 | 2004-03-11 | Grob-Werke Burkhart Grob E.K. | Nutenstein |
| DE102013110907A1 (de) * | 2013-10-01 | 2015-04-02 | Fath Gmbh | Nutenstein |
| DE102013110907B4 (de) * | 2013-10-01 | 2015-06-18 | Fath Gmbh | Nutenstein |
| DE202017105292U1 (de) | 2017-09-01 | 2017-10-02 | David Kopf | Nutenstein |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60004832T2 (de) | Hydraulischer Kettenspanner mit Rückbewegungssperre für den Kolben | |
| EP3352955B1 (de) | Greif- oder spannvorrichtung | |
| EP0415050A2 (de) | Energieführungskette | |
| DE2753560A1 (de) | Klemmvorrichtung zur befestigung eines saegeblattes in einer motorgetriebenen saege | |
| DE8408857U1 (de) | Kettenfoerderer | |
| AT16208U1 (de) | Kettenglied, Förderkette und Kettenförderer | |
| DE202017102818U1 (de) | Ampullarium mit Federclips | |
| AT397221B (de) | Gradführung für transportschlitten | |
| DE9104075U1 (de) | Nutenstein für einen insbesondere plattenförmigen Aufspannkörper | |
| EP1224889A1 (de) | Untersetzer | |
| EP0997655A1 (de) | Linearführung | |
| DE7223493U (de) | Haltevorrichtung mit Halteklammern | |
| DE19625375A1 (de) | Befestigungselement vom Klammertyp | |
| DE4001724C2 (de) | Halteteil zur Halterung einer Leuchte | |
| DE3700955C2 (de) | ||
| DE702918C (de) | Biegsame Lehre zum Anzeichnen, Ankoernen oder Anbohren von Werkstuecken | |
| DE2343507C3 (de) | Scharniergelenk für Fenster, Türen o.dgl. | |
| DE3037426C2 (de) | Zwinge für das Bauwesen | |
| EP0641940A2 (de) | Verbindungseinrichtung für Profilteile | |
| DE8910253U1 (de) | Abdeckkasten teleskopartig verkürz- und verlängerbarer Teleskopabdeckungen von Werkzeugmaschinenbahnen | |
| EP1188693A2 (de) | Kettentragelement für ein Transfersystem | |
| DE9307461U1 (de) | Befestigungsvorrichtung für Verkleidungsplatten | |
| DE10343812B3 (de) | Vorrichtung zum Anhalten von auf einer Förderbahn bewegten Objekten | |
| DE8129447U1 (de) | Spanner für Ketten- und Riementriebe | |
| DE1906133C3 (de) | Befestigungsvorrichtung für Stränge, insbesondere Kabelstränge |