DE8129447U1 - Spanner für Ketten- und Riementriebe - Google Patents
Spanner für Ketten- und RiementriebeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H7/00—Gearings for conveying rotary motion by endless flexible members
- F16H7/08—Means for varying tension of belts, ropes or chains
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
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- F16H7/08—Means for varying tension of belts, ropes or chains
- F16H2007/0802—Actuators for final output members
- F16H2007/0806—Compression coil springs
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
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Description
PATENTANWÄLTE
DIPL-ING. P. EICHLER
ür.-ing. DiPLi-PHYs:Ή: :stuRiES
Hans-Jürgen Stark, 5630 Remscheiä
Die Neuerung bezieht sich auf einen Spanner für Ketten- und Riementriebe, mit einem einen an der Kette od. dgl. anliegenden
Spannkopf tragenden, im wesentlichen quaderförmigen Spannkolben, der in einem entsprechend kastenförmig
gestalteten als Befestigungselement dienenden Gehäuse längsverschiablich
geführt ist, zur Erzeugung dir Spannkraft in
Anpreßrichiung unter Zylinderfederdruck steht und an seinem
dem Spannkopf abgewandten Ende auf gegenüberliegenden Seiten angeordnete, nach außen weisende Anschlagflansche aufweist,
die in der ausgefahrenen Stellung des Spannkolbens an am Kolbenkopf zugewandten Ende des Gehäuses vorhandenen, nach
innen vorspringenden Begrenzungsanschlägen anliegen.
Bei z. B. durch die DE-PS 28 13 429 bekannten einstellbaren Spannern obiger Art sind die miteinander zusammenwirkenden
Anschlagflansche und Begrenzungsanschläge jeweils an den Schmalseiten des Spannkolbens bzw. des ihn aufnehmenden
Gehäuses angeordnet. Sie begrenzen die Ausfahrweite des Spannkolbens im Gehäuse. Sofern letztere aus Kunststoff
bestehen, was zumeist der Fall ist, bestoht die Gefahr, daß bei plötzlichem Loslassen des unter Federdruck stehenden
Spannkolbens die Anschlagflansche zu hart auf die gehäuseseitigen Begrenzungsanschläge aufprallen und dabei zu Bruch
aehen. Diese Gefahr besteht insbesondere dann, wenn der Spann-
kolben unter der Wirkung mehrerer nebeneinander angeordneter Zylinderfedern steht. Wenngleich diese Federn in einem gemeinsamen
Spanneinsatz angeordnet sind und dabei aus einer arretierten Stellung wahlweise zur Einstellung eines gewünschten
Anpreßdrucks einzeln oder zu mehreren entarretiert werden können und damit regelmäßig den Spannkolben nur stufenweise
unter erhöhten Anpreß- bzw. Ausfahrdruck zu stellen vermögen, kann es bei solchen einstellbaren Spannern dennoch vorkommen,
etwa bei der Montage oder auch Kettenbruch, daß der Spannkolben mit so großer Wucht in seine Ausfahrbegrenzungsstellung
gelangt, daß dabei entweder seine Anschlagflansche oder aber
die gehäuseseitigen Begrenzungsanschläge zerstört werden.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Spanner für Ketten- und Riementriebe der eingangs erwähnten
Gattung zu schaffen, der die vorerwähnten Mängel nicht aufweist, vielmehr bezüglich seiner Ausfahrbegrenzungsmittel wesentlich
bruchunempfindlicher ist. Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Spanner der eingangs erwähnten Gattung neuerungsgemäß
dadurch gelöst, daß die Anschlagflansche und die damit zusammenwirkenden Begrenzungsanschläge jeweils an den Längsseiten
des Spannkolbens bzw. des Gehäuses vorhanden sind. Auf diese Weise wird die Anschlag- bzw- Ausfahrbegrenzungsflache
wesentlich vergrößert und damit nicht nur eine bessere Festigkeit sondern zugleich auch eine entsprechende Verringerung
der spezifischen Flächenbeaufschlagung beim Ausfahren
bzw. Begrenzungsaufprall des Spannkolbens im Gehäuse erreicht.
Vorteilhaft sind außer an den Längsseiten auch an den Schmalseiten des Spannkolbens und Gehäuses Anschlagflansche
und Begrenzungsanschläge vorhanden, die jeweils rahmenartig ringsum verlaufen. Dadurch wird eine noeh größere Stabilität
bzw. Aurschlagfestigkeit erzielt.
Weiterhin kann es von Vorteil sein, wenn auf den Anschlagflanschen
und/oder den Begrenzungsanschlägen aufpralldämpfende Mittel, wie z. B. Gummileisten angeordnet werden,
ff« ftff Itft
die harte Aufprallstöße zwischen Spannkolben und Gehäuse
vermeiden helfen.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele neuerungsjeraäß
beschaffener Spanner für Ketten- und Riementriebe dargestellt. Dabei zeigt
Fig. 1 eine erste Ausführungsform in teilweise geschnittener
Seitenansicht,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II - II der Fig. 1, Fig. 3 eine weitere Ausführungsform des Spanners in
seinen für die Neuerung wesentlichen Teilen und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV - IV der Fig.
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte einstellbare Spanner für Ketten- und Riementriebe ist insoweit von herkömmlicher
Beschaffenheit, als er einen den Spannkopf 1 tragenden Spannkolben
2 von im wesentlichen quaderförmiger Gestalt aufweist, der in dem entsprechend kastenförmig gestalteten Gehäuse 3
längsverschieblich geführt ist. Der Spannkolben 2 besitzt im vorliegenden Falle drei in Reihe nebeneinanderliegende Bohrungen
4, in denen jeweils eine Führungsbüchse 5 mit innen gelegener Arretierschraube 6 und Arretierscheibe 7 sowie außen gelegener
Zylinderdruckfeder 8 hineinragen. Die drei Führungsbüchsen
sind über die gemeinsame Bodenplatte 9 einstückig miteinander verbunden und bilden zusammen mit ihren Arretierschrauben
6, den Arretierscheiben 7 und den Zylinderfedern 8 einen
leicht in das Gehäuse 2 ein- und daraus ausbaubaren Spanneinsatz. Das Gehäuse 3 besteht vorteilhaft aus zwei identischen
Halbschalen 3', 31', die ebenso wie der Spannkolben 2 im
KunststoffSpritzgußverfahren einfach herzustellen sind.
Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, ist der Spannkolben 2 an seinem unteren, also dem Spannkolbenkopf 1 abgewandten Ende mit
zwei längs seiner beiden Längsseiten verlaufenden, nach außen
weisenden Anschlagflanschen 2·, 2'1 versehen. Diese fahren
in der ausgefahrenen Stellung des Spannkolbens 2 gegen die am oberen Ende der Gehäusehalbschalen 3', 3'1 vorhandenen.
nach innen vorspringenden Begrenzungsanschläge 10' bzw. 10'',
die sich ebenfalls über die gesamten Längsseiten der Gehäusehalbschalen 3', 311 erstrecken.
Ir. der in Fig. 1 und 2 dargestellten, eingefahrenen Stellung
des Spannkolbens 2 sind die Zylinderdruckfedern 8 durch die auf den Arretierschrauben 6 sitzenden und mit entsprechendem
Innengewinde versehenen Arretierscheiben 7 blockiert, so daß der Spannkolben 2 nicht unter Federdruck steht. Werden aber
die Arretierschrauben 6 so betätigt, daß sie sich aus den Arretierscheiben 7 herausdrehen, so werden letztere unter dem
Einfluß der sich dann dehnenden Federn 8 gegen den Spannkolben 2 gedrückt, der dadurch in Ausfahrstellung gelangt und
den Spannkolbenkopf 1 gegen die Kette oder das betreffende Zugmittel andrückt. Durch wahlweises Freigeben von nur einer
oder auch zwei oder allen Federn 8 kann der Anpreßdruck entsprechend stufenweise gewählt werden.
Bei dem in den Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind einfachheitshalber der Spannkopf 1 und der die
Federn 8, die Führungsbüchsen 5, die Arretierschrauben 6 und Arretierscheiben 7 enthaltende Spanneinsatz weggelassen. Die
mit dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel übereinstimmenden Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen
versehen. Unterschiedlich ist hier im wesentlichen nur, daß außer an den Längsseiten auch an den Schmalseiten des Spannkolbens
2 und des Gehäuses 3 bzw. der Gehäusehalbschalen 3', 3'· Anschlagflansche 2111 bzw. Begrenzungsanschläge 10'''
vorhanden sind, die jeweils rahmenartig ringsum verlaufen. Sie bilden daher eine relativ große Anschlagbegrenzungsfläche, die
auch größeren Aufprallbeanspruchungen in der Ausfahrstellung des Spannkolbens 2 gewachsen ist. Hierdurch kann die Lebens·
dauer solcher Spanner wesentlich verlängert werden.
Um die Aufprallschläge in der Ausfahrstellung des Spannkolbens 2 zu verringern, können auf den Anschlagflanschen 2',
2" bzw. 21'1 auch noch aufpralldämpfende Mittel, wie z.B.
Gummileisten 11 vorgesehen werden, die wie im Falle der Fig. 3 und 4, vorteilhaft ebenfalls rahmen- bzw. ringförmig ausgebildet
sind. Auch können solche Gummileisten 11 ebensogut an den Begrenzungsanschlägen 10', 10' ' bzw. 1O1'' der Genäuaehalbeschalen
31, 3'· vorhanden sein. Ihre Montage und Befestigung
bilden keinerlei Schwierigkeiten.
Claims (3)
1. Spanner für Ketten- und Riementriebe, mit einem einen an der Kette od. dgl- anliegenden Spannkopf tragenden,
im wesentlichen quaderförmigen Spinnkolben, der in einem entsprechend kastenförmig gestalteten als Befestigungselement
dienenden Gehäuse längsverschieblich geführt ist, zur Erzeugung der Spannkraft in Anpreßrichtung
unter Zylinderfederdruck steht und an seinem dem Spannkopf abgewandten Ende auf gegenüberliegenden
Seiten angeordnete, nach außen weisende Anschlagflansche
aufweist, die in der ausgefahrenen Stellung des Spannkolbens an am Kolbenkopf zugewandten Ende des Gehäuses
vorhandenen, nach innen vorspringenden Begrenzungsansc>lägen anliegen, dadurch gekennzeichnet,
(?.aß öle Anschlagflansche (21, 211) und die damit
zusammenwirkenden Begrenzungsanschläge (10, 101') jeweils
an den Längsseiten des Spannkolbens (2) bzw. des Gehäuses (3) vorhanden sind.
?.. Spanner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß außer an den Längsseiten auch an den Schmalseiten des Spannkolbens (2) und Gehäuses (3)
Anschlagflansche (2111) und Begrenzungsanschläge (10111)
vorhanden sind, die jeweils rahmenartig ringsum verlaufen.
3. Spanner nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet,
daß auf den Anschlagflanschen (21, 2'· oder 21'·) und/oder den Begrenzungsanschlägen
(10·, 10'' oder ΙΟ111) aufpralldämpfende Mittel, wie
z. B. Gummileisten (11) angeordnet sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8129447U1 true DE8129447U1 (de) | 1982-03-04 |
Family
ID=1329138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8129447U Expired DE8129447U1 (de) | Spanner für Ketten- und Riementriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8129447U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20020350U1 (de) * | 2000-12-01 | 2002-02-21 | Murtfeldt Kunststoffe GmbH, 44309 Dortmund | Spannvorrichtung für Förder- oder Antriebsmittel |
| WO2007045524A1 (de) * | 2005-10-21 | 2007-04-26 | Schaeffler Kg | Führungseinheit für einen zugmitteltrieb |
| DE102009040509A1 (de) | 2009-09-01 | 2011-03-03 | SSI Schäfer Noell GmbH Lager- und Systemtechnik | Vorrichtung zum Spannen von endlos umlaufenden Fördermitteln |
-
0
- DE DE8129447U patent/DE8129447U1/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20020350U1 (de) * | 2000-12-01 | 2002-02-21 | Murtfeldt Kunststoffe GmbH, 44309 Dortmund | Spannvorrichtung für Förder- oder Antriebsmittel |
| WO2007045524A1 (de) * | 2005-10-21 | 2007-04-26 | Schaeffler Kg | Führungseinheit für einen zugmitteltrieb |
| CN101292094B (zh) * | 2005-10-21 | 2013-02-13 | 谢夫勒科技股份两合公司 | 牵引工具传动机构的导向单元 |
| DE102009040509A1 (de) | 2009-09-01 | 2011-03-03 | SSI Schäfer Noell GmbH Lager- und Systemtechnik | Vorrichtung zum Spannen von endlos umlaufenden Fördermitteln |
| WO2011026788A1 (de) | 2009-09-01 | 2011-03-10 | SSI Schäfer Noell GmbH Lager- und Systemtechnik | Vorrichtung zum spannen von endlos umlaufenden fördermitteln |
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