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DE910229C - Innenmessgeraet - Google Patents

Innenmessgeraet

Info

Publication number
DE910229C
DE910229C DEB23737A DEB0023737A DE910229C DE 910229 C DE910229 C DE 910229C DE B23737 A DEB23737 A DE B23737A DE B0023737 A DEB0023737 A DE B0023737A DE 910229 C DE910229 C DE 910229C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
strips
spindle
return
pins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB23737A
Other languages
English (en)
Inventor
Hugo Busch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB23737A priority Critical patent/DE910229C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE910229C publication Critical patent/DE910229C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/08Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring diameters
    • G01B5/12Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring diameters internal diameters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Innenmeßgerät Es sind bereits Innenmeßgeräte bekannt, bei denen die Meßleisten schräg nach vorn, d. h. in einem Winkel von weniger als go0, gemessen von der Längsachse des Innenmeßgerätes, angeordnet sind (vgl. Patentschriften 845 397 und 849 486).
  • Beim Vortreiben der Meßspindel werden die Meßleisten axial und gleichzeitig radial aus dem Meßkopf herausgetrieben. Beim Zurückdrehen der Meßspindel werden die Meßleisten nicht direkt mit zurückgenommen, weil eine feste, die direkte Zurückführung der Meß leisten verursachende Verbindung zwischen den Meßleisten und der Meßspindel fehlt. Man hat das Zurückführen der Meßleisten bisher im allgemeinen durch eine unabhängig von der Meßspindel arbeitende Federwirkung erreicht. Das Zurückführen der Meßleisten vermittels einer Federwirkung beeinträchtigt jedoch die Genauigkeit des Meßgerätes, da die Feder sich bei stärkerem Heraustreten der Meßleisten mehr und mehr spannt und dadurch mit einer jeweils verschiedenen Kraft auf die Meßleisten drückt.
  • Durch die Erfindung wird eine Vorrichtung geschaffen, durch die die Anwendung einer Federwirkung zum Zurückführen der Meßleisten vermieden wird und die Meßleisten statt dessen durch eine die Genauigkeit der Messung nicht beeinträchtigende mechanische Vorrichtung in dem Maße in die AusgangesstelluPng zurückgeführt werden, wie die Meßspindel zurückgedreht wird.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist wie folgt gekennzeichnet: Jede Meßleiste wird an einer geeigneten Stelle, z. B. in ihrer Mitte, mit einem nach innen gerichteten kleinen Stift versehen. Beim Heraustreten der Meßleisten gehen die Stifte mit der Meßleiste nach oben. Das Innere des Meß- kopfes ist so konstruiert, daß die Stifte genügend Bewegungsfreiheit haben und mit der Meßleiste nach oben gehen können. Die Meßgeräte enthalten im allgemeinen drei Meßleisten und dementsprechend auch im allgemeinen drei Stifte der vorerwähnten Art. Die inneren. d. h. der Meßleiste abgewandten Spitzen der Stifte ruhen unter einer kleinen Platte. die auf einer dünnen Achse, und zwar in der Längsrichtung der Achse verschiebbar angebracht ist. die eine Fortsetzung der Meßspindel darstellt und mit der Meßspindel fest ver-I>unden ist. Die vorerwähnte Platte wird für die Zwecke der vorliegenden Beschreibung als Zurückführungsplatte bezeichnet: sie ist parallel zu der am Kopf der Meßspindel befindlichen Scheibe angeordnet, auf der die inneren Enden der Meßleisten ruhen. Diese Scheibe wird für die Zxvecke der vorliegenden Beschreibung als Austriebscheibe bezeichnet. Beim Herausdrehen der Meßspindel und dem dadurch bewirkten Heraustreiben der Meßleisten gehen die Stifte und die Zurückführungsplatte nach vorn. Die Stifte werden von den Meßleisten mitgenommen, während die Zurückführungsplatte von den Stiften auf der erwähnten Achse nach oben geschohen wird und die Achse selbst entsprechend der Vorwärtsbewegung der NIeßspindel nach vorn getrieben wird. Beim Zurückdrehen der Meßspindel wird die erwähnte dünne Achse infolge ihrer festen Verbindung mit der Meßspindel gleichzeitig rückwärts geführt. Ap der Spitze der Achse befindet sich eine Feder oder eine andere gleichwirkende Vorrichtung. die die Zurückführungsplatte stets eng an die vorerwähnten Stifte der Meßleisten drückt. In dem Maße, wie die Meßspindel und damit die am Kopf der Meßspindel befindliche Austriebscheibe zurückgeht gehen die Meßleisten unter dem Druck der auf den Stiften der Meßleisten liegenden Zurückführungsplatte zurück. Das Herausdrücken und das Zurückführen der Meßleisten erfolgt also ohne den bisher angewendeten direkten Druck einer Feder auf die Meßleisten in einer die Genauigkeit der Messung nicht beeinträchtigenden Form.
  • In der Zeichnung wird ein Gerät gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt.
  • Fig. I zeigt eine Seitenansicht des Meßgerätes, Fig. 2 eine Ansicht des Meßkopfes von vorn, Fig. 3 einen Querschnitt durch den Meßkopf, Fig. 4 eine Meßleiste mit Stift, Fig. 5 eine Ansicht der Meßleiste und des Stiftes von vorn, Fig. 6 die Verbindungsachse zwischen Spindel und der Zurückführungsplatte, Fig. 7 die Zurückführungsplatte, Fig. 8 die Druckfeder. die sich zwischen der Zurückführungsplatte und der Mutter der Achse befindet.
  • Im einzelnen ist zu den Figuren folgendes zu bemerken: In Fig. 1 zeigt I die Austriebscheibe am Kopf der Meßspindei und die Festhaltevorrichtung für die Achse 2, die von der Meßspindel zu der Zurückführungsscheibe 3 führt. 4 zeigt die äußere Wand des Meßkopfes. 5 zeigt die Meßleiste, in der der Stift 6 angebracht ist. Vor der Zurückführungsscheibe 3 befindet sich die Feder 7, die durch die Mutter 8 festgehalten ist. 9 zeigt eine Abdeckscheihe, die sich an der Vorderfront des Meßkopfes befindet und durch die verhindert wird, daß Schmutz in das Innere des Meßkopfes gelangen kann.
  • In Fig. 3 zeigt I wiederum die Austriebscheibe der Meßspindel. 2 zeigt die Achse, die von der Austriebscheihe I ZU der Zurückführungsscheibe3 führt. Die Zurückführungsscheibe 3 ist auf der Achse 2 verschiebbar angebracht. Sie wird auf der unteren Seite von den Stiften 6 und auf der oberen Seite von der Feder 7 gehalten bzw. nach oben oder unten verschoben. 7 zeigt die vor der Zurückführungsscheibe befindliche Feder und 8 die Mutter nebst Gegenmutter. 5 zeigt eine Meßleiste und 6 den Stift, der in dieser Meßleiste angebracht ist.
  • Der Winkel zwischen den Meßleisten und der Längsachse des Gerätes beträgt in den in Fig. 1 und 3 gezeigten Ausführungsformen 260 33' 52".
  • In Fig. 4 und 5 ist die Meßleiste mit dem darin befestigten Stift gezeigt. Die in Fig. 6 gezeigte Verbindungsachse von der Austriebscheibe zu der Zurückführungsscheibe ist zweckmäßig an ihrem vorderen Ende mit einer verstellbaren Mutter und Gegenmutter versehen, damit durch Einstellung der Schraube die Federwirkung eingestellt werden kann und die Zurückführungsscheibe 3 stets unter Druck gegen die Stifte gepreßt bleibt, wodurch die Stifte ihrerseits die Meßleisten stets kraftschlüssig gegen die Austriebscheibe I drücken.
  • Die Zeichnungen verkörpern nur eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, ohne diese darauf zu beschränken. Es sind naturgemäß auch andere Ausführungsformen des vorliegenden Erfindungsgedankens denkbar, nachdem durch die Erfindung festgelegt worden ist, daß es vorteilhaft ist, die bisher unmittelbar gegen die Meßleisten gerichtete Federarbeit zu vermeiden und die Zurückführung der Meßleisten mit dem Zurückdrehen der Meßspindel zu koppeln.
  • In einer anderen Ausführungsform kann man beispielsweise die erwähnten Stifte fortlassen, eine Einkerbung in den Meßleisten vorsehen und die erwähnte Zurückführungsscheibe mit ihrem äußeren Rand in die Kerben der Meßleisten hineinlegen.
  • Der Teller und die Kerben können so gestaltet werden, daß die Rückwärtsbewegung der Meßleisten auch in dieser Weise in einwandfreier Form bewirkt wird. Man kann auch statt der dünnen Verbindungsachse 2 (s. Fig. 3) die Meßspindel als solche bis in das vordere Ende des Meßkopfes führen und die beiden Scheiben (Austrieb- und Zurückführungsscheibe) auf der Meßspindel anbringen, wobei die Scheiben entweder fest oder beweglich mit Federdruck (s. Feder 7 in Fig. 3) angebracht sein können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRt'cHE: I. Meßgerät zum Innenmessen von Bohrungen mit einer Ratsche, Nfeßtrommel, einer beim Drehen der Ratsche vorwärts gehenden Spindel und Meßleisten bzw. Meßbolzen, die beim Meßvorgang in einem spitzen Winkel schräg aus dem Meßkopf heraustreten, gekennzeichnet durch einen im oberen Teil der Meßspindel oder an einer mit der Meßspindel starr verbundenen Verlängerungsachse angebrachten Teller, der beim Zurückdrehen der Meßspindel gleichfalls zurückgeht und dabei auf die Meßleisten im Sinne einer Zurückführung der Meßleisten einwirkt.
  2. 2. Meßgerät gemäß Anspruch I, gekennzeichnet durch Stifte in den Meßleisten, die unter den Rand des Zurückführungstellers reichen und beim Zurückdrehen des Tellers das Zurückgehen der Meßleisten bewirken.
  3. 3. Meßgerät gemäß den Ansprüchen I und 2, gekennzeichnet durch zwei auf der Meßspindel oder deren Verlängerungsachse angebrachten Scheiben, von denen die eine das Herausführen der Meßleisten und die andere das Zurückführen der Meßleisten bewirkt.
DEB23737A 1953-01-13 1953-01-13 Innenmessgeraet Expired DE910229C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB23737A DE910229C (de) 1953-01-13 1953-01-13 Innenmessgeraet

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB23737A DE910229C (de) 1953-01-13 1953-01-13 Innenmessgeraet

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE910229C true DE910229C (de) 1954-04-29

Family

ID=6961270

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB23737A Expired DE910229C (de) 1953-01-13 1953-01-13 Innenmessgeraet

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE910229C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961843C (de) * 1955-01-11 1957-04-11 Hugo Busch Innenmessgeraet
DE1011627B (de) * 1954-09-17 1957-07-04 Roch Pierre Sarl Instrument zum Messen von Bohrungen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011627B (de) * 1954-09-17 1957-07-04 Roch Pierre Sarl Instrument zum Messen von Bohrungen
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