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DE905215C - Vorrichtung zum Lochen von Hohlkoerpern - Google Patents

Vorrichtung zum Lochen von Hohlkoerpern

Info

Publication number
DE905215C
DE905215C DER1041D DER0001041D DE905215C DE 905215 C DE905215 C DE 905215C DE R1041 D DER1041 D DE R1041D DE R0001041 D DER0001041 D DE R0001041D DE 905215 C DE905215 C DE 905215C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
die
punching
mandrel
block
hollow bodies
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER1041D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Kuehna
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall AG
Original Assignee
Rheinmetall Borsig AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall Borsig AG filed Critical Rheinmetall Borsig AG
Priority to DER1041D priority Critical patent/DE905215C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE905215C publication Critical patent/DE905215C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J9/00Forging presses
    • B21J9/02Special design or construction
    • B21J9/04Piercing presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Lochen von Hohlkörpern Bei der Herstellung von Hohlkörpern aus Metallblöcken durch Lochen ist die den Block haltende Matrize meist feststehend angeordnet. Hierdurch entsteht eine starke Reibung des beim Lochen aufsteigenden Werkstoffes an der Matrizenwandung und außerdem ein sehr hoher Druck, welcher zur Folge hat, daß der Werkstoff am Dornmantel festklebt. Die Hemmung des Flusses führt zu störenden Riefen an der Oberfläche des Werkstückes. Eine weitere nachteilige Erscheinung besteht darin, daß der Dorn zufolge der auftretenden Drücke von der vorgeschriebenen Achsenrichtung abweicht und einseitig ausknickt. Werkstücke mit ungleichmäßiger Wandstärke sind dann das Ergebnis.
  • Man hat daher vorgeschlagen, nicht nur den Block allein, sondern auch die ihn haltende Matrize beweglich: zu machen und diese mit größerer Geschwindigkeit als den Block entgegen der Lochrichtung zu verschieben. Hierzu sind aber zwei teure und verwickelte doppelt wirkende Pressen erforderliche von denen die eine den Block und die andere die Matrize bewegt. Es besteht überdies auch hier die Gefahr, daß infolge der schnellen Bewegung der Matrize auf der Blockoberfläche Riefen entstehen, deren Entfernung mit erhöhten Kosten verbunden ist, falls nicht das Werkstück überhaupt :Ausschuß wird.
  • Weiterhin ist bekannt, das Lochen runder Metallblöcke in einer Büchse vorzunehmen, die beim Lochen durch den verdrängten Werkstoff selbsttätig entgegen der Bewegung des Lochdornes .bewegt wird. Mit dieser Büchse ist eine Gegendruckbüchse so verbunden, daß sie beim Lochen den Rückwärtsgang der Lochbüchse unterstützt. Gleichzeitig drückt sie als Widerl_ager gegen die obere Kante des zu lochenden Blockes. Da diese Gegendruckbüchse zwischen der Dornführung und der Lochbüchse eingeschaltet ist, wird der Dorn nicht unmittelbar an der Eintrittsstelle in den Block geführt. Er vermag daher aus der ihm vorgeschrieben mittigen Lage auszuweichen. Weiterhin haftet dieser Vorrichtung der Nachteil an, daß der bei Beginn des Preßvorganges verdrängte Werkstoff zwischen den Dornkopf und die Dornführung einfließen kann. Hierdurch entstehen große Seitenkräfte an dieser Stelle, welche hohen Dorndruck verursachen. Der etwa einseitig eintretende Werkstoff führt überdies zwangsläufig zu einem Abdrängen des Dornes aus seiner Bahn, womit sich ungleichmäßige. Wandstärken des @Verkstückes ergeben.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung ist frei von diesen Nachteilen. Gemäß der Erfindung umschließt die den Block haltende Matrize, die beim Lochvorgang -durch den beim Lochen verdrängten Werkstoff in bekannter Weise entgegen der Bewegung des Dornes bewegt wird, mit ihrem eine Durchtrittsöffnung und Führung für den Dorn besitzenden Boden unmittelbar den Block. Hierdurch erhält der Dorn eine genaue Ausrichtung während des Lochvorganges. Auch bietet der Boden außer der Dornführung g:eichzeitig eine Druckfläche für den völligen Abschluß des aufsteigenden Werkstoffes, der somit in v oaem Umfang auf die Längsbewegung .der Matrize zur Wirkung kommt. Die neue Vorrichtung gewährleistet damit die Erzeugung einwandfreier Hohlkörper mit gleichmäßiger Wandstärke und festem Gefüge, welche frei von Riefen und sonstigen Oberflächenschäden sind. Sollen Körper mit bundartigen Ansätzen hergestellt «-erden, so empfiehlt es sich, den oberen Boden der Matrize als Deckel auszubilden, der durch Riegel mit der Matrize verbunden ist, wobei die Matrize entsprechend gestaltet ist. Nach Beendigung nies Lochvorganges kann der Körper mit Leichtigkeit nach Lösen des Deckels aus der Matrize entfernt werden. Der Deckel dient dabei gleichzeitig zur Dornführung und kann als formgebendes Werkzeug niit Ansätzen oder Ausnehmungen versehen sein.
  • In der Zeichnung sind nvei zweckmäßige Ausführungsbeispiele von Lochvorrichtungen nach der Erfindung dargestellt. Fig, i zeigt im Schnitt eine Lochvorrichtung mit einteiliger und Fig.2 eine solche mit zweiteiliger Matrize. Der zu lochende Block a liegt in der Matrize b auf einem feststehenden Innenstempel c als Matrizenführung auf. Bei Niederdrücken des Lochdornes d steigt der Werkstoff des Blockes a nach oben und nimmt die Matrize b mit, welche mit ihrem überkragenden Teil den Block a umfaßt. Nach Beendigung des Lochvorganges wird der fertige Hohlkörper samt Matrize b vom Dorn d abgestreift und aus der Matrize b ausgestoßen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 besteht die Matrize aus zwei Stücken, dem zylindrischen Unterteil b' und dem Deckel e. Dieser ist durch die Riegel/ mit dem Teil b' der Matrize verbunden. In der Endstellung der Matrize werden die Riegel/ zurückgeklappt und der Deckel e entfernt. Der Unterteil b' der Matrize b ist am Deckelende formgebend ausgebildet, so daß Hohlkörper mit kragenartigen Ansätzenai hergestellt werden können.
  • Die neue Vorrichtung erfordert keine besonderen maschinellen Einrichtungen und kann an jeder normalen Lochpresse ohne besondere Einrichtungen angebracht werden. Die Kraftersparnis gegenüber den bisherigen bekannten Vorrichtungen beträgt etwa 25 bis 30%.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Lochen von Metallblöcken in einer Matrize, welche durch den beim Lochen verdrängten Werkstoff selbsttätig entgegen der Bewegung des Lochdornes bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize (b) selbst den Block (a) mit einer eine Durchtrittsöffnung und Führung für den Dorn besitzenden Decke unmittelbar umschließt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke der Matrize als Deckel (e) ausgebildet und durch Riegel (f) lösbar mit der Matrize (b') verbunden ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 498 176, 451 997, 127 435; Zeitschrift »Stahl und Eisen«, igo8, S.668.
DER1041D 1938-04-08 1938-04-08 Vorrichtung zum Lochen von Hohlkoerpern Expired DE905215C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DER1041D DE905215C (de) 1938-04-08 1938-04-08 Vorrichtung zum Lochen von Hohlkoerpern

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DER1041D DE905215C (de) 1938-04-08 1938-04-08 Vorrichtung zum Lochen von Hohlkoerpern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE905215C true DE905215C (de) 1954-03-01

Family

ID=7395375

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER1041D Expired DE905215C (de) 1938-04-08 1938-04-08 Vorrichtung zum Lochen von Hohlkoerpern

Country Status (1)

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DE (1) DE905215C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2412367A1 (fr) * 1977-12-23 1979-07-20 Inst Avtomobi Elektroob Procede et dispositif de fabrication des pieces creuses par filage
AU672016B2 (en) * 1992-08-25 1996-09-19 Finmar Pty Ltd Fabric, machine, and process for making same

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE127435C (de) *
DE451997C (de) * 1927-11-04 Ernst Neuhaus Lochen von Vierkantstuecken nach dem Ehrhardtschen Verfahren
DE498176C (de) * 1930-05-19 Eduard Halter Lochen runder Metallbloecke

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