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DE919990C - Laeufer fuer Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen - Google Patents

Laeufer fuer Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

Info

Publication number
DE919990C
DE919990C DEA12287D DEA0012287D DE919990C DE 919990 C DE919990 C DE 919990C DE A12287 D DEA12287 D DE A12287D DE A0012287 D DEA0012287 D DE A0012287D DE 919990 C DE919990 C DE 919990C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
runner
piece
rotor
synthetic resin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA12287D
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Stein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA12287D priority Critical patent/DE919990C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE919990C publication Critical patent/DE919990C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/52Ring-and-traveller arrangements
    • D01H7/60Rings or travellers; Manufacture thereof not otherwise provided for ; Cleaning means for rings
    • D01H7/604Travellers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Läufer für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Läufer für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen mit ungeschmierten oder geschmierten Ringen, die eine als Führungsnut oder Führungsbahn ausgebildete Läuferlaufbahn aufweisen.
  • Die Erfindung ist eine weitere Ausbildung des den Gegenstand des Patents 917 954 bildenden Läufers. Bei dem Läufer nach Patent 917 954 läuft auf einer im Innern des Ringes vorgesehenen Läuferlaufbahn ein seitlich geführtes Gleitstück um, an dem zur Sicherung gegen Abfallen von der Laufbahn besondere Klammern vorgesehen sind, die jedoch nur bei Stillstand oder beim Laufen mit geringer Geschwindigkeit die Ringkanten berühren. Nach dem Patent 917 954 sollen die Klammern beim Herstellen des Gleitstückes aus einer Preßmasse oder aus spritz- oder gießbarem Nichteisenmetall in die Preßmasse bzw. in das Nichteisenmetall eingebettet sein.
  • Inzwischen durchgeführte Untersuchungen haben gezeigt, daß mit verschiedenartigen Kunststoffen, insbesondere mit dem allgemein als Hartgewebe bezeichneten Material, bestehend aus Harz oder Kunstharz mit Gewebeeinlage, sehr gute Laufeigenschaften zu erzielen sind. Sofern eine Kunstharzpreßmasse mit geeigneten Füllstoffen Verwendung findet, könnte diese in Matrizen direkt in die gewünschte Form gepreßt werden. Hartgewebe oder auch Kunstharze mit Papiereinlagen (Hartpapier), die besser geeignet erscheinen, lassen sich jedoch nicht ohne weiteres in dieser Weise verarbeiten. Erfindungsgemäß soll deshalb nur das eigentliche, in die Führungsnut eingreifende oder die Führungsschiene umfassende Gleitstück aus einem solchen Material angefertigt sein, wobei es durch entsprechende Vorbehandlung (Pressen in Ring- oder Schienenform und entsprechendes Ausschneiden) oder durch mechanische Bearbeitung die gewünschten Formen erhält. Die den Ring umgreifenden Klammern, die den Läufer bei Stillstand, beim Anfahren und während des Auslaufens, wo die durch die Fliehkraft zu erzeugende anpressende Wirkung fehlt, im Ring halten sollen, sind aus einem thermoplastischen Kunststoff oder aus einer Kunstharzpreßmasse hergestellt, der bzw. die, gespritzt oder in eine Form gepreßt, den eigentlichen Laufkörper aus Hartgewebe (Hartpapier) aufnimmt.
  • Unter bestimmten Voraussetzungen wird es zweckmäßig sein, als Gleitstück ein anderes Material, beispielsweise ein Metall, zu verwenden. Nach der Erfindung kann dies in der gleichen Weise, wie vorstehend angegeben, mit einer Kunstharzpreßmasse oder mit einem thermoplastischen Kunststoff verbunden sein.
  • In Fig. i bis q. sind im Schnitt und in Vorderansicht Läufer nach der Erfindung dargestellt. Fig. i zeigt eine Ausführung, die sich vor allem für leichtere Läufer und niedrige Ringe eignet, Fig.2 eine solche für schwerere Läufer mit je einer Klammer zum Umfassen der oberen und der unteren Ringkante, Fig. 3 einen besonders schweren Läufer, der mit zwei Klammern die Ober- und die Unterkante des Spinnringes umfaßt, und Fig. ¢ schließlich zeigt einen Läufer für eine Führungsschiene auf der äußeren Mantelfläche des Spinnringes.
  • Ein für die Fadenführung etwa in der Mitte des Läufers angeordneter Haken kann von dem gespritzten oder gepreßten Kunststoff gebildet werden. Eine solche Ausführung zeigt Fig. i. Es ist aber auch möglich, einen Metallhaken oder eine Öse einzusetzen und beim Spritzen oder Pressen fest mit dem Läuferkörper zu verbinden, wie es in Fig. 2 bis q. dargestellt ist.
  • Da Ringe und Läufer senkrecht oder bei etwas geneigten Spindeln nahezu senkrecht im Raum angeordnet sind, wird das auf die Führungsnut oder Führungsschiene aufzubringende oder auf dieser nachzuführende Schmiermittel immer die Neigung haben, nach unten abzufließen. Um dem entgegenzuwirken, erhält das eigentliche Laufstück des Läufers zweckmäßig der Laufrichtung angepaßte Schmiernuten nach Fig. 5. Bei der großen Umlaufgeschwindigkeit wird das Schmiermittel selbsttätig von der unteren nach der oberen Fläche der Laufbahn gefördert. Um den Läufer zwecks Erzielens von Rechts- und Linksdraht ohne Änderung für beide Laufrichtungen geeignet zu machen, können die Schmiernuten auch die in Fig.6 gezeigte Ausbildung erhalten. Die jeweils nach der Stirnfläche des Laufstückes zu liegende Öffnung wird dann immer dafür sorgen, daß das Schmiermittel von unten nach oben gefördert wird.
  • Um die Fabrikation, insbesondere von Läufern mit kleinen Abmessungen, zu erleichtern, werden nach der Erfindung zusammenhängende Preß- oder Spritzformen für eine größere Zahl von Läufern verwendet, in die das Gleitstück als Ring, der der Krümmung des eigentlichen Spinn- oder Zwirnringes angepaßt ist, oder das Schienenstück eingelegt wird. Die zunächst zusammenhängenden Läufer werden in einem weiteren Arbeitsvorgang voneinander getrennt.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Läufer für Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen mit ungeschmierten oder geschmierten Ringen, die eine als Führungsnut oder Führungsschiene ausgebildete Läuferlaufbahn aufweisen, nach Patent 917 95q., dadurch gekennzeichnet, daß das in der Führungsnut oder auf der Führungsschiene laufende Gleitstück aus Hartgewebe oder aus Hartpapier oder auch aus einem Metall mit guten Laufeigenschaften hergestellt ist und daß die Klammern, die, die obere und die untere Ringkante umgreifend, ein Herausfallen des Läufers bei Stillstand oder kleinen Umlaufgeschwindigkeiten (während des Anfahrens und des Stillsetzens) verhindern, aus Kunstharzpreßmassen oder thermoplastischen Kunststoffen durch Pressen oder im Spritzverfahren hergestellt sind und das eigentliche Gleitstück aufnehmen.
  2. 2. Läufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er ein Teilstück eines aus mehreren Läufern bestehenden, in einer zusammenhängenden Preß- oder Spritzform hergestellten Preß- oder Spritzstückes ist, in das die zugehörigen Gleitstücke als Ring oder Schiene eingelegt sind.
  3. 3. Läufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Fadenführung erforderliche, zweckmäßig in der Mitte des Läufers angeordnete Haken aus einem Stück mit der Klammer besteht und aus Kunstharzpreßstoff hergestellt ist.
  4. 4.. Läufer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Fadenführung ein besonderes, in den Kunstharzpreßstoff eingesetztes und mit diesem fest verbundenes Metallstück (Draht in Form eines Hakens oder einer Öse) dient.
  5. 5. Läufer nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das eigentliche, in die Führungsnut eingreifende oder die Führungsschiene umfassende Gleitstück mit Schmiernuten versehen ist, die das Schmiermittel beim Kreisen des Läufers von der unteren nach der oberen Seite der Laufbahn fördern. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 326 829, 2 326 830, 2 326 831, 2 326 832, 2 326 833, 2 326 834.
DEA12287D 1944-07-22 1944-07-22 Laeufer fuer Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen Expired DE919990C (de)

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DEA12287D DE919990C (de) 1944-07-22 1944-07-22 Laeufer fuer Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

Publications (1)

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DE919990C true DE919990C (de) 1954-11-08

Family

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DEA12287D Expired DE919990C (de) 1944-07-22 1944-07-22 Laeufer fuer Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE919990C (de)

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