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DE819337C - Trockenschmierung - Google Patents

Trockenschmierung

Info

Publication number
DE819337C
DE819337C DEP28778A DEP0028778A DE819337C DE 819337 C DE819337 C DE 819337C DE P28778 A DEP28778 A DE P28778A DE P0028778 A DEP0028778 A DE P0028778A DE 819337 C DE819337 C DE 819337C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dry
lubrication
lubricant
dry lubrication
plastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP28778A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Woog
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie Francaise de Raffinage SA
Original Assignee
Compagnie Francaise de Raffinage SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie Francaise de Raffinage SA filed Critical Compagnie Francaise de Raffinage SA
Application granted granted Critical
Publication of DE819337C publication Critical patent/DE819337C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N15/00Lubrication with substances other than oil or grease; Lubrication characterised by the use of particular lubricants in particular apparatus or conditions
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M2207/00Organic non-macromolecular hydrocarbon compounds containing hydrogen, carbon and oxygen as ingredients in lubricant compositions
    • C10M2207/10Carboxylix acids; Neutral salts thereof
    • C10M2207/12Carboxylix acids; Neutral salts thereof having carboxyl groups bound to acyclic or cycloaliphatic carbon atoms
    • C10M2207/125Carboxylix acids; Neutral salts thereof having carboxyl groups bound to acyclic or cycloaliphatic carbon atoms having hydrocarbon chains of eight up to twenty-nine carbon atoms, i.e. fatty acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M2207/00Organic non-macromolecular hydrocarbon compounds containing hydrogen, carbon and oxygen as ingredients in lubricant compositions
    • C10M2207/10Carboxylix acids; Neutral salts thereof
    • C10M2207/12Carboxylix acids; Neutral salts thereof having carboxyl groups bound to acyclic or cycloaliphatic carbon atoms
    • C10M2207/129Carboxylix acids; Neutral salts thereof having carboxyl groups bound to acyclic or cycloaliphatic carbon atoms having hydrocarbon chains of thirty or more carbon atoms
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10NINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS C10M RELATING TO LUBRICATING COMPOSITIONS
    • C10N2010/00Metal present as such or in compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10NINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS C10M RELATING TO LUBRICATING COMPOSITIONS
    • C10N2010/00Metal present as such or in compounds
    • C10N2010/04Groups 2 or 12
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10NINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS C10M RELATING TO LUBRICATING COMPOSITIONS
    • C10N2010/00Metal present as such or in compounds
    • C10N2010/08Groups 4 or 14
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10NINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS C10M RELATING TO LUBRICATING COMPOSITIONS
    • C10N2040/00Specified use or application for which the lubricating composition is intended
    • C10N2040/06Instruments or other precision apparatus, e.g. damping fluids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lubricants (AREA)

Description

  • Trockenschmierung Bekanntlich ist es erforderlich, mechanisciic Vorrichtungen aller Art zu schmieren und die hierfür nötigen Vorkehrungen in Kauf zu nehmen, weil das gute Arbeiten der mechanischen Vorrichtungen in hohem Maße von der Schmierung abhängig ist. Andererseits sind aber auch schon verschiedene Versuche gemacht worden, um sich, besonders im Falle kleiner Teile, von der Notwendigkeit einer besonderen Schmierung zu befreien. Im Hinblick auf dieses Ziel hat man, wenn auch ohne großen Erfolg, versucht, die Achsen elektrischer Zähler ohne jede Schmierung laufen zu lassen. Ferner wurden zu diesem Zwecke sehr kleine Kugellager entwickelt.
  • Gemäß der Erfindung können Teile der verschiedensten Art und Funktion auf trockenem Wege geschmiert werden, und zwar durch eine außerordentlich dünne, ja sogar monomolekulare Schicht von festen Schmiermitteln. Als Trockenschmiermittel werden dabei langkettige gesättigte Fettsäuren oder eines ihrer Salze oder, ganz allgemein gesprochen, ein Stoff verwendet, dessen Moleküle bei Ausbildung einer monomolekularen Schicht ein Haft- und Ausrichtungsvermögen besitzen. Die erwähnte monomolekulare Schicht kann gemäß der Erfindung zweckmäßig durch einfaches, trockenes Aufreiben des Schmiermittels !hergestellt werden. Ein besonders bevorzugtes Trockenschmiermittel gemäß der Erfindung ist Bariumstearat, aber auch Zink- und Bleistearat. Wird das Schmiermittel in Form eines trockenen Puders auf die zu schmierende Fläche aufgebracht, so muß es unbedingt gut darauf verrieben werden, um ein Festhaften und Ausrichten der Moleküle zu bewirken. Wird Bariumstearat als bevorzugtes Schmiermittel verwendet, so findet eine Orientierung seiner Moleküle nur statt, wenn es trocken aufgebracht wird. In Lösung orientieren sich die Bariumstearatmoleküle nicht. Eine Schmierung mit Bariumstearat ist jedoch viel dauerhafter als z. B. eine Schmierung mit Paraffinöl, Stearinsäure usw.
  • Abgesehen von den allgemeinen Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung auf dem Gebiete der Präzisionsmechanik seien als besondere Anwendungsbeispiele gewisse Gewinde an optischen Einrichtungen genannt, bei denen es wesentlich ist, daß die Gläser von der Berührung mit mehr oder weniger flüssigen Schmiermitteln freigehalten werden. Auch derartige Gewinde kommen also für eine Trockenschmierung gemäß der Erfindung in Frage.
  • Als weiteres Anwendungsbeispiel sei die Benutzung der Trockenschmierung gemäß der Erfindung zur Erzielung eines besseren Gleitens von Grammophonnadeln auf der Oberfläche von Grammophonplatten genannt. Die erfindungsgemäße Trokkenschmierung darf jedoch nicht mit den Versuchen verwechselt werden, die man zur Verminderung der Reibung von Grammophonnadeln angestellt hat und bei denen gewissen, den Werkstoff der Platten bildenden Harzen Seifen nicht gesättigter Säuren zugegeben wurden. Die nicht gesättigten Säuren eignen sich nicht zur Erzeugung monomolekularer Schichten und die Löslichkeit solcher Seifen verhindert im übrigen eine genügende Beständigkeit der Schichten.
  • Eine andere Art der Trockenschmierung gemäß der Erfindung besteht darin, daß bei aus Kunststoff bestehenden Teilen, wie z. B. Bauelementen der Präzisionsmechanik oder Grammophonplatten, das Trockenschmiermittel der Kunststoffmasse einverleibt ist. Durch die Reibung, welche beim Gebrauch dieser Formstücke entsteht, bildet sich, ebenso wie beim trockenen Aufreiben des Schmiermittels gemäß der Erfindung, eine monomolekulare Schmierschicht auf der Oberfläche der Formteile, wobei diese Schmierschicht durch die im Innern des Formstücks eingelagerten und durch die Reibung an die Oberfläche tretenden Moleküle des Schmiermittels stets ergiinzt 1)zw. v011 neuem erzeugt wird.
  • Diese durch Einbringung des Schmiermittels iti Kunststoffe gekennzeichnete @\usführungsforni der Erfindung ist mit besonderem Vorteil bei Lagern, wie z. B. Zapfenlagern von Walzwerken, anwendbar, die aus plastischen Stoffen geformt werden. Man hat auch Lager z.13. aus polymerisiertem Vinylchlorid hergestellt, die gro1ie Geschwindigkeiten, 2ooo Touren je Minute, unter geringen Belastungen, bis zu 251:"/c1,12, aushalten. Die Einbringung von Bariumstearat in (las X-iiiy°lchlorid bietet wegen des niedrigen l?r\\,eiclitingspunktes desselben keine Schwierigkeiten.
  • Die Trockenschmierung gemäß der Erfindung gestattet also, das schwierige und bisher nur unvollkommen gelöste Problem der Scliinierung solcher Teile auf einfache und völlig neue Weise zu lösen. Eine abgeänderte Ausführungsform der Erfindung in Verbindung niit Graniinophonplatten besteht schließlich darin, daß das Schmiermittel in die Nadel selbst eingebracht wird, wenn die Nadel aus einem Kunststoff besteht.
  • Die Einbringung des Schniicrrnittels kann nicht nur bei solchen Nadeln erfolgen, die zur Tonwiedergabe benutzt werden, sondern kann auch bei Nadeln Anwendung finden, die nicht der Tonwiedergabe dienen und unter schneller Abnutzung die Aufgabe haben, von Zeit zu Zeit die Sclunierung der Platte nach dem Verfahren geniiiß der Erfindung aufrechtzuerhalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: . i. Trockenschmierung, dadurch gekennzeichnet, daß als Trockenschinierniittel langkettige, gesättigte l ettsäuren oller eines ihrer Metallsalze verwendet werden.
  2. 2. Trockenschmierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Trockenschmiermittel trocken aufgerieben wird.
  3. 3. Trockenschmierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei aus Kunststoff bestehenden Teilen das Trockenschmiermittel der Kunststoffmasse einverleibt ist.
DEP28778A 1943-09-18 1948-12-31 Trockenschmierung Expired DE819337C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR819337X 1943-09-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE819337C true DE819337C (de) 1951-10-31

Family

ID=9269354

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP28778A Expired DE819337C (de) 1943-09-18 1948-12-31 Trockenschmierung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE819337C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122338B (de) * 1958-10-01 1962-01-18 Rudolf Von Scheven Formkuekenhahn fuer Hoch- und Niederdruck-Durchflussmedien mit einer Anordnung zum Herabsetzen der Gleitflaechenreibung
DE1169377B (de) * 1957-06-26 1964-04-30 Straumann Inst Ag Uhrenbestandteile, vor allem Federn
DE1182017B (de) * 1959-09-01 1964-11-19 Landis & Gyr Ag Verfahren zur Herstellung von oelfreier Doppelstein-Spurlager mit einer zwischen denbeiden Lagersteinen liegenden Stahlkugel fuer Elektrizitaetszaehler

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1169377B (de) * 1957-06-26 1964-04-30 Straumann Inst Ag Uhrenbestandteile, vor allem Federn
DE1122338B (de) * 1958-10-01 1962-01-18 Rudolf Von Scheven Formkuekenhahn fuer Hoch- und Niederdruck-Durchflussmedien mit einer Anordnung zum Herabsetzen der Gleitflaechenreibung
DE1182017B (de) * 1959-09-01 1964-11-19 Landis & Gyr Ag Verfahren zur Herstellung von oelfreier Doppelstein-Spurlager mit einer zwischen denbeiden Lagersteinen liegenden Stahlkugel fuer Elektrizitaetszaehler

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