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DE918817C - Verfahren zur Registrierung des innerhalb eines festgelegten Zeitraumes erfolgenden Aftretens von beliebigen Vorgaengen, insbesondere von Schaltmassnahmen im selbsttaetigen Aufbau einer Nachrichtenverbindung - Google Patents

Verfahren zur Registrierung des innerhalb eines festgelegten Zeitraumes erfolgenden Aftretens von beliebigen Vorgaengen, insbesondere von Schaltmassnahmen im selbsttaetigen Aufbau einer Nachrichtenverbindung

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Publication number
DE918817C
DE918817C DES29642A DES0029642A DE918817C DE 918817 C DE918817 C DE 918817C DE S29642 A DES29642 A DE S29642A DE S0029642 A DES0029642 A DE S0029642A DE 918817 C DE918817 C DE 918817C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact
occupancy
circuit arrangement
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES29642A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Hannig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES29642A priority Critical patent/DE918817C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE918817C publication Critical patent/DE918817C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing
    • H04M3/36Statistical metering, e.g. recording occasions when traffic exceeds capacity of trunks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Electrotherapy Devices (AREA)

Description

  • Verfahren zur Registrierung des innerhalb eines festgelegten Zeitraumes erfolgenden Auftretens von beliebigen Vorgängen, insbesondere von Schaltmaßnahmen im selbsttätigen Aufbau einer Nachrichtenverbindung Zur Herstellung einer Nachrichtenverbindung benötigt man, insbesondere in der Sel.bstanschlußtechnik, eine Vielzahl von Schaltvorgängen, durch welche einzelne Nachrichtenübertra,gungsorgane wirksam gemacht und zu einem Verbindungsweg zusammengeschaltet werden. So stellt beispielsweise die Belegung eines Wählers einen solchen Schaltvorgang dar. Die Störanfälligkeit eines solchen Nachrichtenübertragungsorgans hängt nun wesentlich davon ab, in wie schneller Folge irgendwelche zu ihm gelangende oder in ihm wirkende Schaltvorgänge von ihm verarbeitet werden können. Da das Nachrichtenübertragungsorgan auf ihm angebotene Schaltvorgänge keinen Einfluß hat, muß es in der Lage sein, jedes Angebot aufzunehmen und schnellstens zu verarbeiten. Gelangen beispielsweise zu dem betreffenden Organ Belegungsversuche innerhalb des Zeitraumes, der zur Auswertung eines derartigen Schaltvorganges erforderlich ist, so kann es zu einer Doppelbelegung und damit Fehlverbindung kommen.
  • Es ist nun von Interesse, die Häufigkeit solcher Fälle, in denen bestimmte Vorgänge gleichzeitig oder innerhalb eines bestimmten Zeitraumes auftreten, zu messen, um daraus Schlüsse auf die Störanfälligkeit des Übertragungsorgans zu ziehen. Es besteht aber auch in anderen Zweigen der Technik das Bedürfnis, derartige Gleichzeitigkeits- bzw. Ungleichzeitigkeitsfälle zu erfassen, so z: B. bei Maschinen zur Auswertung von Lochkarten oder in der Verkehrsüberwachung. Hier kann es sich darum handeln, die Dichte des Verkehrsflusses, beispielsweise die Aufeinanderfolge von Kraftfahrzeugen, meBtechnisch zu untersuchen.
  • Zur Durchführung die Gleichzeitigkeit zweier Vorgänge erfassender Messungen in der Selbstanschlußtechnik hat man bisher eine Gasentladungsröhre mit zwei Gittern verwendet, welche den Anodenstrom der Röhre derart steuern, daß nur bei Zuführung von Schwellpotentialen oder Barüberliegenden Spannungen, welche im folgenden als Öffnungsspannungen bezeichnet werden, zu allen Gittern die Röhre durchlässig wird. Gegebenenfalls können dabei den einzelnen Gittern jeweils besondere Schwellpotentiale zugeordnet sein. Führt man den Gittern einer solchen Röhre gleichzeitig die öffnungsspannungen zu, so zündet die Röhre und bewirkt eine Registrierung des gleichzeitigen Auftretens dieser Spannungen, welche irgendwelchen Vorgängen zugeordnet sein können.
  • Diese bekannte Methode ermöglicht praktisch nur die Registrierung des Auftretens von gleichzeitigen Vorgängen, wenn man von einer gewissen Röhrenträgheit absieht, welche eine geringe zeitliche Verschiebung der an den Gittern liegenden Spannungen zuläßt. Die Erfindung hat sich nun die Aufgabe gestellt, das Auftreten von yt beliebigen Vorgängen; innerhalb eines festgelegten Zeitraumes zu registrieren. Dies bedeutet, daß außer den Gleichzeitigkeitsfällen auch solche Fälle von Ungleichzeitigkeit festgestellt werden sollen, welche innerhalb bestimmter, durch den festgelegten Zeitraum gegebener Grenzen liegen. Zu diesem Zweck werden die Vorgänge in Fronten von i-t elektrischen Impulsen umgesetzt, welche mit einer solchen Amplitude den Steuerelektroden der Entladungsröhre zuzuführen sind, daß das Schwellpotential mindestens erreicht wird. Mindestens einer dieser Impulse wird nun in seiner Dauer derart verlängert bzw. umgesetzt, daß an der entsprechenden Steuerelektrode während des an die betreffende Impulsfront sich anschließenden festgelegten Zeitraumes eine Spannung herrscht, welche in diesem Zeitraum an anderen Steuerelektroden auftretende Impulse mit einer mindestens dem Schwellpotential gleichen Amplitude zeitlich überdeckt. Infolgedessen wird bei Zusammentreffen von derartigen Spannungen an allen Steuerelektroden die Entladungsröhre durchlässig und eine in ihrem Anodenstromkreis liegende Schaltvorrichtung zwecks Registrierung becinflußt. Für die Durchführung dieses Verfahrens benutzt man eine Entladungsröhre mit mindestens it Steuerelektroden. Zweckmäßig ordnet man den Vorgängen die Vorderfronten der Impulse zu, wobei unter Impuls ein Spannungsanstieg in positiver Richtung an der Steuerelektrode zu verstehen ist.
  • Handelt es sich um Vorgänge, die völlig unabhängig voneinander eintreten können und von denen jeder in bezug auf die anderen zeitlich gleichwertig, d. h. deren Reihenfolge beliebig sein soll, so führt man die Impulse über n Zuleitungen den Steuerelektroden zu, wobei jeder einem bestimmten Vorgang zugeordnete Impuls über eine eigene Zuleitung einer eigenen Steuerelektrode zugeführt wird. Verlängert man nun sämtliche zugeführte Impulse, so wird im Anschluß an jeden Impuls geprüft, ob während des festgelegten Zeitraumes die (it-i) restlichen Impulse an den anderen Steuerelektroden auftreten, d.h. es findet eine Prüfung im Anschluß an jeden einzelnen Impuls statt.
  • Die Erfindung gestattet aber auch eine besondere Bewertung der einzelnen Vorgänge hinsichtlich ihrer Reihenfolge. Dies ist folgendermaßen zu verstehen: Es soll beispielsweise das Auftreten von drei einzelnen wiederkehrenden Vorgängen A, B und C innerhalb des festgelegten Zeitraumes nur dann registriert werden, wenn ein bestimmter Vorgang, z. B. B, als letzter innerhalb des festgelegten Zeitraumes erscheint. Um dies zu erreichen, werden die den Vorgängen B zugeordneten Impulse von der Verlängerung ausgenommen. Unter der Voraussetzung, daß die Impulsdauer klein gegenüber dem festgelegten Zeitraum ist, ergibt sich dann, daß bei Auftreten eines unverlängerten Impulses an erster oder zweiter Stelle eine Zündung der Röhre sehr unwa'hrsc'heinlich wird, da die fehlenden Impulse innerhalb der (kurzen) Impulsdauer des unverlängerten Impulses auftreten müssen. Diese Wahrscheinlichkeit ist um so geringer, je kürzer der Impuls ist. Sofern der unverlängerte Impuls ausreichend kurz gegenüber dem verlängerten Impuls gewählt wird, werden praktisch nur die Fälle mit der beabsichtigten Reihenfolge registriert. Tritt der unverlängerte Impuls jedoch als letzter auf, so findet er, falls er innerhalb des festgelegten Zeitraumes nach Auftreten des ersten Impulses (also im Fall dieses Beispiels A oder C) erscheint, an, den beiden anderen Steuerelektroden bereits öffnungsspannung vor, so daß die Röhre zur Zündung gebracht wird.
  • Eine andersartige zeitliche Bewertung der Vorgänge gewinnt man, wenn man beispielsweise die den Vorgängen B und C zugeordneten Impulse von der Verlängerung ausnimmt. Wendet man die vorstehenden Betrachtungen in entsprechender Weise auf diesen Fall an, so ergibt sich, daß der Vorgang.-1 am Anfang liegen muß. Für eine Zündung ist allerdings hier Voraussetzung, daß die folgenden, den Vorgängen B und C zugeordneten, Impulse zeitlich zusammenfallen, damit an allen Steuerelektroden Öffnungsspannung liegt.
  • Besondere Bedeutung hat diese Möglichkeit der Ausnahme eines einem bestimmten Vorgang zugeordneten Impulses von der Verlängerung bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens auf nur zwei Vorgänge, z. B. D und E, da sich dadurch eine eindeutige Folge der Vorgänge festlegen läßt. Werden hier nämlich die den Vorgängen E zugeordneten Impulse nicht verlängert, so wird immer nur im Anschluß an die verlängerten, den Vorgängen D zugeordneten Impulse geprüft, ob innerhalb des festgelegten Zeitraumes ein dem Vorgang E zugeordneter Impuls auftritt. Eine Registrierung setzt also voraus, daß der Vorgang D dem Vorgang E vorausgegangen ist.
  • Aus diesen drei angeführten Beispielen für eine besondere zeitliche Bewertung der einzelnen Vorgänge ergibt sich, das immer erst die verlängerten Impulse aufgetreten sein müssen, damit bei darauffolgendem Erscheinen der unverlängerten Impulse diese die Entladungsröhre zur Zündung bringen können.
  • Ein Ausführungsbeispiel zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens zeigt die Fig. i. Es handelt sich hier um die Registrierung des Auftretens zweier in ihrer Reihenfolge gleichwertiger Vorgänge innerhalb des festgelegten Zeitraumes, d. h. also von zwei Vorgängen, deren Reihenfolge beliebig sein kann. Die diese Vorgänge darstellenden, Impulse werden über die beiden Zuleitungen A1 und A2 den die Steuerelektroden darstellenden Gittern G1 und G2 der Entladungsröhre Rö zugeführt und verlängert. Die Verlängerung beider Impulse ist hierbei erforderlich, da ihre Reihenfolge keine Rolle spielen soll. Um diese Verlängerung durchzuführen, sind in die Zuleitungen A1 und A2 RC-Glieder eingeschaltet, wobei unter Berücksichtigung des inneren Widerstandes der die Impulse liefernden Spannungsquelle U" durch eine entsprechende Bemessung der RC-Glieder die Zeitkonstante der Kondensatoraufladung bei Auftreten eines Impulses klein gegenüber der Impulsdauer und die Zeitkonstante der Kondensatorentladung bei Verschwinden des Impulses so groß ist, das die durch die Kondensa.torladung hervorgerufene Spannung der betreffenden Steuerelektrode für die Dauer des festgelegten Zeitraumes mindestens gleich dem dieser Steuerelektrode zugeordneten Schwellpotential ist. Die RC-Glieder bestehen aus der Parallelschaltung eines Kondensators Cl bzw. C2 und eines Widerstandes R1 bzw. R2. Kondensator bzw. Widerstand oder beide können regelbar ausgebildet sein,, um auf diese Weise die Zeitkonstante des RC-Gliedes und damit die Länge des festgelegten Zeitraumes einstellen zu können. Zweckmäßig sieht man an dem einstellbaren Bauelement eine Skala vor, um den eingestellten Zeitraum direkt ablesen zu können. In der vorliegenden Schaltung sind die Kondensatoren einstellbar.
  • Vorteilhaft läßt sich diese Schaltung zur Registrierung des innerhalb des festgelegten Zeitraumes erfolgenden Auftretens einer Belegung und einer Auslösung von beliebigen, zu einer Gruppe sammengefaßten Nachrichtenübertragungsorganen verwenden. Die Reihenfolge von Belegung und Auslösung kann dabei beliebig oder vorher bestimmt sein, je nachdem, ob man die beeiden Vorgängen zugeordneten Impulse oder nur die einem einzigen Vorgang zugeordneten der Verlängerung unterwirft. Verlängert man nur die einem Vorgang zugeordneten, d. h. über eine Zuleitung zugeführten Impulse, so ist, wie bereits erwähnt, Voraussetzung für eine Registrierung, das die unverlängerten Impulse den verlängerten zeitlich folgen, wodurch die Reihenfolgevorschrift für Belegung und Auslösung gegeben ist.
  • Der Belegungsvorgang des in der Fig. i nicht näher dargestellten Nachrichtenübertragungsorgans wird an einer Signalklemme X1 dadurch angezeigt, das der Signalkontakt c in Abhängigkeit vom Belegungszustand eine Erdverbindung zur Signalklemme X1 herstellt oder auftrennt. Den an die Signalklemme X1 angeschlossenen Stromzweig mit dem Kontakt c kann man demnach als einen Signalgeber auffassen, welcher dem jeweiligen Belegungszustand zugeordnete Potentiale liefert. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel soll während der Belegung der Kontakt c geschlossen sein, so das das Relais 0 erregt ist. Mit der Arbeitsseite seines Wechselkontaktes o1 wird dabei über den Ruhekontakt h1 des Relais H die Spannung U" an die Zuleitung Al angelegt. Gleichzeitig schaltet das Relais 0 mit seinem Arbeitskontakt o2 das Relais H und das Zählrelais Z ein, welch letzteres die Zahl der Belegungen des betreffenden Nachrichtenübertragungsorgans angibt. Mit Ansprechen von H wird durch Öffnen von hl die Spannung U" von der Zuleitung A1 wieder abgetrennt, so daB der Belegungsvorgang in einen auf die Zuleitung Al gegebenen Impuls von der Dauer der Ansprechzeit von H umgesetzt ist. Über den geschlossenen Arbeitskontakt h2 wird gleichzeitig die Impulsgabe auf der anderen Zuleitung A2 vorbereitet. Löst nämlich das Nachrichtenübertragungsorgan aus, so wird durch Öffnen des Kontaktes c das Relais O stromlos und fällt ab. Mit der Ruheseite seines Wechselkontaktes o1 legt es dabei über den geschlossenen h2-Kontakt die Spannung U" an die Zuleitung A2. Gleichzeitig öffnet der Kontakt o2 den Stromkreis für H und Z. Der anschließende Abfall von H trennt danach durch Öffnen von h2 die Spannung U" von der Zuleitung A2 wieder ab. Damit ist der Auslösungsvorgang in einen auf die Zuleitung A2 gegebenen Impuls von der Dauer der Abfallzeit von H umgesetzt. Der innere Widerstand der diese Impulse liefernden Spannungsquelle U" ist nun so niedrig, das die Kondensatoren C1 und C2 mit gegenüber der Impulsdauer kleiner Zeitkonstante aufgeladen werden. Nach Abschalten dieser Spannungsquelle entlädt sich jeder Kondensator über den Widerstand R1 bzw. R2. Die Spannung an dem jeweiligen Gitter G1 bziv. G2, welche mit einem Abgriff des Widerstandes R1 bzw. R2 verbunden ist, folgt damit einer Exponentialfunktion, deren Zeitkonstante durch entsprechende Bemessung von R1 und Cl bzw: R2 und C2 derart gewählt ist, das am Ende des festgelegten Zeitraumes das jeweilige Schwellpotential gerade erreicht wird. Die Abgriffe an den Widerständen R1 und R2 sind derart festgelegt, das die Spannung U" in bezug auf das jeweilige Gitter ausreichend herabgesetzt ist, um die Entladungsröhre vor Überlastungen zu schützen.
  • Die Zuleitungen Al und A2 sind in Vielfachschaltung mit den Kontakten derjenigen den Beginn der Belegung und der Auslösung in Impulse umsetzenden Schalteinrichtungen, hier der Relais H und 0, verbunden, welche den zu der Gruppe zusammengefasten Nachrichtenübertragungsorgaiien zugeordnet sind. Innerhalb dieser Gruppe wird damit festgestellt, wie oft eine Belegung eines beliebigen Nachrichtenübertragungsorgans dieser Gruppe und eine Auslösung eines beliebigen anderen Nachrichtenübertragungsorgans der gleichen Gruppe in beliebiger oder festgelegter Reihenfolge innerhalb des festgelegten Zeitraumes auftreten. Tritt ein solcher Fall ein, so bewirken die an den beiden Gittern G1 und G" herrschenden, Öffnungsspannungen das Zünden der Röhre Rö. Ihr Anodenstrom erregt das Relais K, welches mit seinem Arbeitskontakt h das gegebenenfalls verzögerte Relais 111 einschaltet. Dieses trennt mit seinem Ruhekontakt in, den Anodenstrom wieder auf, die Röhre Rö erlischt und ist anschließend wieder zündbereit. Mit ni., wird gleichzeitig das Zählrelais Zk eingeschaltet, welches die Zahl der Fälle des Auftretens der beiden Vorgänge innerhalb des festgelegten Zeitraumes angibt. Die Zeit, während der die Röhre durchlässig war, wird durch die Ansprechzeit von K und die Ansprechzeit von M bestimmt. Das Zeitintervall, Ansprechzeit von K -}- Ansprechzeit von M, muß nun größer sein als der festgelegte Zeitraum, damit bei Wiederanlegen der Spannung U" an die Anode der Röhre Rö über den Kontakt inl diese wegen noch vorhandener öffnungsspannungen an ihren Gittern nicht nochmals zündet und damit einen zweiten Registrierungsfall vortäuscht.
  • Um diese Schaltung zweckmäßig im Rahmen von Verkehrsmessungen benutzen zu können, besitzt sie noch weitere, in der Fig. i ebenfalls dargestellte, Einrichtungen. Diese bestehen in einem Amperestundenzähler Ah und dem Stromschreiber Sr. Der Amperestundenzähler ist in Belegungsminuten und der Stromschreiber in Zahlen gleichzeitig belegter Nachrichtenübertragungsorgane geeicht. Beide sind in Reihe geschaltet und werden über vielfachgeschaltete Arbeitskontakte o3 derjenigenBelegungsrelais 0 gespeist, welche den zu der Gruppe zusammengefaßten Nächrichtenübertragungsorganen zugeordnet sind: Der Amperestundenzähler Alt gibt dann direkt die von der Gruppe geleisteten Belegungsminuten an, während der vom Stromschreiber Sr gezeichneten Kurve zu entnehmen ist, wieviel Nachrichtenübertragungsorgane der Gruppe in jedem Augenblick belegt waren. Der Stromschreiber Sr erhält eine zusätzliche Speisung über den Arbeitskontakt m3 des bei der Registrierung erregten Relais i1.T, über «-elchen zwecks Festhaltens des Zeitpunktes einer Registrierung eine derartige Spannung an den Stromschreiber Sr angelegt wird, daß dieser einen über die Anzeige der Belegung der gesamten Gruppe hinausgehenden Ausschlag ausführt. Zu diesem Zweck muß der in Reihe mit m3 geschaltete Widerstand R, niederohmiger sein als die Parallelschaltung sämtlicher in Reihe zu o3 liegender Widerstände R4.
  • Um die Betriebsbereitschaft der in Fig. i dargestellten Schaltung jederzeit untersuchen, zu können, ist eine Prüfschaltung vorgesehen, mittels der auf den beiden Zuleitungen Al und A, je ein Impuls erzeugt wird, deren zeitlicher Abstand auf größere und kleinere Werte als der festgelegte Zeitraum einstellbar ist. Dadurch kann festgestellt werden, ob von der erfindungsgemäßen Schaltung die durch den festgelegten Zeitraum gegebene Grenze für die Registrierung eingehalten wird. Durch die Prüfschaltung werden Belegung und Auslösung von zwei beliebigen Nachrichtenübertragungsorganen nachgebildet. Sie besitzt zwei Anschlußklemmen Y1 und Y" die mit den Signalklemmen X1 von zwei beliebigen Nachrichtenübertragungsorganen verbunden werden, deren normale Belegung in diesem Fall zweckmäßig durch Abschalturig des betreffenden Nachrichtenübertragungsorgans unmöglich gemacht wird, um während der Zeit der Prüfung eine Störung zu vermeiden. An die beiden Prüfklemmen Y1 und Y, sind in der Prüfschaltung zwei Stromzweige angeschlossen, die den Signalgebern jedes Nachrichtenübertragungsorgans nachgebildet sind. Bei dem in Fig. i dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Signalgeber aus der Spannungsquelle tja, die über den Widerstand R, mittels des Kontaktes c ein- und ausgeschaltet wird. Jeder Stromzweig enthält einen Widerstand R6 bzw R7, deren Widerstandswerte gleich dem des Widerstandes R, sind. Die Widerstände R6 und R7 liegen entsprechend dem Widerstand R5 einseitig an Erde. Wird nun der am, eine Anschlußklemme Y1 bzw. Y2 angeschlossene Stromzweig durchgeschaltet, so erhält das im Fall der Prüfung an diesen Stromzweig angeschlossene Relais 0 den gleichen Strom wie im Fall einer normalen Belegung.
  • Der Prüfvorgang spielt sich folgendermaßen ab: Durch Schließen des Schalters S" wird das Prüfrelais E erregt und bringt mit seinem Kontakt e2 das betreffende O-Relais zum Ansprechen. Die Folge ist ein Impuls auf die Zuleitung <4l, welcher aber für die Prüfung noch nicht ausgenutzt wird. Durch Drücken der Taste T wird dann das Prüfrelais F erregt, welches mit seinem Wechselkontakt f" den Stromkreis für das Prüfrelais E unterbricht und sich über die Arbeitsseite dieses Wechselkontaktes selbst hält. In der gezeichneten Schalterstellung des Schalters S1 wird durch Ansprechen von F mittels des Kontaktes f1 der zu der Anschlußklemme Y1 führende Stromzweig unterbrochen, so daß das angeschlossene O-Relais abfällt und auf die bereits beschriebene Weise auf der Zuleitung A, einen den Auslösevorgang darstellenden Impuls erzeugt. Durch Schließen des Kontaktes f, in dein zu der Anschlußklemme Y, führenden Stromkreis wird gleichzeitig ein Belegungsvorgang vorbereitet (dieser Stromzweig ist zunächst wegen des noch angesprochenen E-Relais durch den Kontakt ei aufgetrennt). Durch das Abschalten des E-Relais mittels des Kontaktes f2 wird dieses aberregt und fällt nach Ansprechen des F-Relais ab, so daß durch Schließen des Kontaktes ei das an die Anschlußklemme Y2 angeschlossene O-Relais erregt wird und auf die bereits beschriebene Weise auf der Zuleitung Ai einen den Belegungsvorgang darstellenden Impuls erzeugt. Zwischen der Auslösung über die Anschlußklemme Irl (Öffnen von f1) und dem Belegen über die Anschlußklemme Y, (Schließen von ei) liegt also die Abfallzeit des Prüfrelais E. Das Prüfrelais E besitzt eine zweite niederohmige Wicklung, welche über einen geeichten regelbaren Widerstand R12 kurgeschlossen ist. Durch Einstellung dieses `'Widerstandes läßt sich die Abfallzeit von E beliebig einstellen und damit die erfindungsgemäße Schaltung hinsichtlich ihrer Empfindlichkeit auf Schwankungen im zeitlichen Abstand der zugeführten Impulse kontrollieren. Wie ersichtlich, treten die für diesen Prüfvorgang benutzten Impulse in einer solchen Reihenfolge auf, daß einem Impuls auf der Zuleitung A2 ein solcher auf der Zuleitung A1 folgt.
  • Werden die beiden Schaltarme des Schalters .S1 in die gestrichelt gezeichnete Schalterstellung gebracht, so wird dadurch die Reihenfolge der Impulse auf den Zuleitungen umgekehrt. Die beiden Kontakte f1 und ei brauchen in dieser Schalterstellung nicht mehr betrachtet zu werden, da sie durch die beiden Schaltarme kurzgeschlossen sind. Mit Umlegen des Schalters S2 und Erregung des Prüfrelais E wird durch Schließen des Kontaktes e2 das an die Anschlußklemme Y, angeschlossene O-Relais erregt. Der so dargestellte Belegungsvorgang bewirkt einen Impuls auf der Zuleitung Al, welcher jedoch, wie im vorhergehenden Fall, für die Prüfung nicht ausgenutzt wird. Durch Drücken der Taste T erhält das Prüfrelais F Strom und bewirkt durch Schließen seines Kontaktes f2 eine Erregung des an die Anschlußklemme Y2 angeschlossenen O-Relais, die, da sie eine Belegung darstellt, zu einem weiteren Impuls auf der Zuleitung Al führt. Durch Umlegen des Kontaktes f3 wird, wie vorher beschrieben, das Prüfrelais E abgeschaltet. Nach seiner Abfallzeit öffnet es mit seinem Kontakt e2 den an die Anschlußklemme Y1 angeschlossenen Stromzweig, wodurch das an diese Anschlußklemme angeschlossene O-Relais abfällt. Durch die so nachgebildete Auslösung wird auf der Zuleitung A2 ein Impuls erzeugt, welcher auf den vorhergehenden, auf die Zuleitung Al gegebenen Impuls im Abstand der Abfallzeit von E folgt. Die Regelung dieses Zeitraumes erfolgt auch hier in der bereits beschriebenen Weise. Nach Abschluß der Prüfung wird der Schalter S2 wieder in die gezeichnete Schalterstellung gebracht, so daß das Prüfrelais F abfällt und die Präfschaltung die Ruhestellung einnimmt.
  • Bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wird geprüft, ob zwei unabhängig voneinander auftretende Vorgänge zeitlich so dicht benachbart zueinander liegen, daß sie in den festgelegten Zeitraum fallen. Tritt nun beispielsweise einer der beiden Vorgänge des öfteren auf, so besteht auch dabei die Möglichkeit, daß die Folge zweier gleichartiger Vorgänge kürzer als der festgelegte Zeitraum ist. In einem solchen Fall würde mit der Schaltung gemäß Fig. i eine Registrierung nicht erfolgen: können, da aufeinanderfolgende gleichartige Vorgänge nur auf einer Zuleitung Impulse hervorrufen, die für sich allein kein Zünden der Röhre bewirken können, da das Schwellpotential an der zweiten Steuerelektrode fehlt.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich jedoch auch derart anwenden, daß die Aufeinanderfolge von über eine Zuleitung gegebenen Impulsen daraufhin geprüft wird, ob der zeitliche Abstand zwischen den einzelnen Impulsen gleich dem festgelegten Zeitraum oder kleiner als dieser ist. Dies entspricht der alleinigen Überprüfung des zeitlichen Abstandes von sich wiederholenden Vorgängen, wobei bei Unterschreiten eines bestimmten zeitlichen Abstandes, der dem festgelegten Zeitraum entspricht, eine Registrierung erfolgt. Dies geschieht dadurch, daß die den Vorgängen zugeordneten Impulse über eine einzige Zuleitung zunächst einer einzigen Steuerelektrode zugeführt werden, wobei jeder Impuls, gegebenenfalls durch eine Umsetzung, durch seine Rückfront an einer zweiten Steuerelektrode für die Dauer des festgelegten Zeitraumes als Verlängerung wirksam gemacht wird. Bei der Aufeinanderfolge von zwei Impulsen innerhalb des festgelegten Zeitraumes macht dann der zweite dieser beiden Impulse durch Zuführung zu der einen Steuerelektrode die Entladungsröhre durchlässig.
  • In der Fig. a ist eine Schaltung dargestellt, der das zuletzt beschriebene Verfahren zugrunde liegt. Hier werden die einzelnen Impulse über die Zuleitung A3 dem Gitter G1 der Röhre Rö zugeführt. Außer dem Gitter G1 hängt an der Zuleitung A3 das Relais B, welches bei jedem Impuls anspricht und mit seinem Kontakt b die Spannung U" an den Kondensator C3 anlegt. Der auf die Rückfront jedes Impulses folgende Abfall des Relais B bewirkt mittels des Kontaktes b eine Entladung des Kondensators C3 über den Widerstand R., wodurch dem Gitter G2 der Röhre Rö öffnungsspannung zugeführt wird. Damit die Aufladung des Kondensators C3 den im allgemeinen kurzzeitigen Impulsen folgen kann, ist die Zeitkonstante für die Aufladung dieses Kondensators genügend klein gewählt, was sich durch Wahl des inneren Widerstandes der Spannungsquelle U" leicht erreichen läßt. Kondensator C3, Widerstand R8 und Abgriff am Widerstand R8 sind nun so gewählt, d.aß die Spannung am Gitter G2 vom Beginn der Kondensatorentladung bis zum Ende des festgelegten Zeitraumes mindestens gleich dem diesem Gitter zugeordneten Schwellpotential ist. Um innerhalb bestimmter Grenzen eine beliebige Einstellung des festgelegten Zeitraumes zu ermöglichen, ist der Kondensator C3 regelbar ausgebildet.
  • Im Anschluß an jeden über die Zuleitung A3 zugeführten Impuls wird für die Dauer des festgelegten Zeitraumes durch die Entladung des Kondensators C3 dem Gitter G2 Üffnungsspannung zugeführt, wodurch für diesen Zeitraum die Röhre für eine Zündung vorbereitet ist. Tritt nun in diesem Zeitraum auf der Zuleitung A3 ein zweiter Impuls auf, so bekommt auch das Gitter Gl öffnungsspannung, so daß die Röhre zündet und die innerhalb des festgelegten Zeitraumes erfolgte Aufeinanderfolge zweier Impulse registriert wird. Da die Zündung der Röhre wesentlich schneller erfolgt als der Anzug des Relais B, hat das neuerliche Umlegen des b-Kontaktes keinen Einfluß auf die Zündung. Um auch sehr kurze Impulse und kurze festgelegte Zeiträume erfassen zu können, wird zweckmäßig für das Relais B ein schnell ansprechendes Relais gewählt. Der zum Gitter G1 führende Abgriff am Widerstand R9 ist so gelegt, daß die an die Zuleitung A3 angelegte Spannung U" ausreichend herabgesetzt ist, um die Röhre vor einer Überlastung zu schützen.
  • Bei dem in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel werden die auf die Zuleitung A3 gegebenen Impulse durch Belegungen innerhalb einer Gruppe von Nachrichtenübertragungsorganen bewirkt. Zu diesem Zweck ist die Zuleitung A3 in Vielfachschaltung mit den Kontakten derjenigen den Beginn der Belegung in Impulse umsetzenden Schalteinrichtungen verbunden, welche den zu der Gruppe zusammengefaßten Nachrichtenübertragungsorganen zugeordnet sind. Wie bereits zu der Schaltung gemäß Fig. i beschrieben, wird auch hier der Belegungszustand an einer Signalklemme X, angezeigt, an die ein Relais O angeschlossen ist, welches bei der Belegung anzieht und bei der Auslösung abfällt. Mit seinem Kontakt o1 wird bei der Belegung über den Kontakt h1 des Relais H die Spannung U" an die Zuleitung A3 angelegt. Gleichzeitig werden durch Schließen des Kontaktes ö2 die Relais H und Z eingeschaltet (Z zählt die Zahl der Belegungen). Daraufhin schaltet H mit seinem Kontakt h1 die Spannung U" von der Zuleitung A3 ab, so däß die Dauer jedes Impulses durch die Ansprechzeit von H bestimmt wird. Die weiterhin dargestellten Schalteinrichtungen, wie die Relais h, 11T, Zk, sowie der Amperestundenzä'hler Ah und der Stromschreiber Sr entsprechen den gleichbezeichneten der Fig. i.
  • Entsprechend der gegenüber der Schaltung gemäß Fig. i andersartigen Aufgabenstellung ist hier eine teilweise abgewandelte Prüfschaltung vorgesehen. Die Schaltung besitzt zwei an den Anschlußklemmen Y3 und Y4 endende Stromzweige, für die das in der Beschreibung zu Fig. i Gesagte gilt. Zwecks' Prüfung werden die beiden Anschlußklemmen Y3 und Y4 mit je einer Signalklemme X1 eines Nachrichtenübertragungso.rgans verbunden.
  • Die Wirkungsweise der Prüfschaltung. ist folgende: Durch Umlegen des Schalters S2 wird das Prüfrelais E erregt, welches seinen Kontakt e3 öffnet. Nach Drücken der Taste T kommt das Prüfrelais F; welches mit seinem Kontakt f4 das an die Anschlußklemme Y3 angeschlossene O-Relais einschaltet und gleichzeitig mit dem Kontakt f3 E abschaltet. Nach der Abfallzeit von E schließt der Kontakt e3, welcher eine Erregung des an die Anschlußklemme Y4 angeschlossenen O -Relais bewirkt. Die Erregung der beiden an die Anschlußklemmen Y3 und h 4 angeschlossenen 0-Relais hat auf der Zuleitung A3 zwei Impulse zur Folge, deren zeitlicher Abstand durch die Ansprechzeit E gegeben ist. Wie bereits in Fig. i beschrieben, ist auch hier zwecks Regelung der Abfallzeit des Prüfrelais E eine niederohmige zweite Wicklung vorgesehen, welche über den regelbaren Widerstand R12 kurzgeschlossen ist.
  • Bei dem zuletzt beschriebenen Verfahren waren alle über die eine Zuleitung gegebenen Impulse zeitlich gleichwertig, d. h. es wurde im Anschluß an jeden einzelnen Vorgang geprüft, ob ein zweiter in einem dem festgelegten Zeitraum entsprechenden oder kleineren Abstand folgt. Das Verfahren: läßt sich jedoch auch anwenden, wenn den Vorgängen eine unterschiedliche zeitliche Bewertung zu geben ist, beispielsweise wenn nur das innerhalb des festgelegten Zeitraumes erfolgende Wiederauftreten eines ersten Vorganges nach einem zweiten Vorgang registriert werden soll. Dies erfolgt dadurch, daß der erste und zweite Vorgang in die Vorder-und Rückfront eines Impulses umgesetzt wird, welcher über eine Zuleitung einer Steuerelektrode zuzuführen ist, wobei er, gegebenenfalls durch eine Umsetzung, durch die Rückfront an einer zweiten Steuerelektrode für die Dauer des festgelegten Zeitraumes als Verlängerung wirksam gemacht wird. Bei Wiederauftreten des ersten Vorganges innerhalb des festgelegten Zeitraumes macht dann der der ersten Steuerelektrode zugeführte neue Impuls die Entladungsröhre durchlässig.
  • In der Fig.3 ist die Schaltung eines Ausführungsbeispiels abgebildet, die dieses Verfahren verwirklicht. Die einzelnen Vorgänge werden hier durch Belegungen bzw. angebotene Belegungen und Auslösungen eines einzelnen Nachrichtenübertragungsorgans dargestellt. Als erster Vorgang sei eine Belegung bzw. eine angebotene Belegung und als zweiter Vorgang eine Auslösung bezeichnet. Der Zustand der die Belegung des Nachrichtenübertragungsorgans übermittelnden Leitung L, hier die Belegungsleitung eines Selbstanschlußfernsprechsysterns, wird an einer ihr zugeordneten Signalklemme X2 durch derartige Potentiale angezeigt, daß das an diese Signalklemme angeschlossene Relais D mit dem Angebot einer Belegung anzieht und erst mit der Auslösung abfällt. Dabei legt es mit seinem Arbeitskontakt d1 die Spannung U" an die Zuleitung A4, der damit ein Impuls zugeführt wird, der vom Belegungsangebot bis zur Auslösung währt. Um schnell aufeinanderfolgenden Belegungen bzw. angebotenen Belegungen und Auslösungen folgen zu können, wird zweckmäßig für D ein schnell ansprechendes Relais mit geringer Verzerrung gewählt. Es besitzt gegenüber den mit der Leitung L, verbundenen Schalteinrichtungen einen hohen Widerstand, um für diese keine zusätzliche Belastung darzustellen, welche die Wirkungsweise dieser Schalteinrichtungen beeinträchtigen könnte. Im übrigen ist die Schaltung ähnlich wie die gemäß Fig.2 aufgebaut. An der Zuleitung A4 hängt das Relais B, welches mit seinem Kontakt, wie bereits zu Fig.2 beschrieben, im Anschluß an jeden über die Zuleitung A4 gegebenen Impuls Öffnungsspannung an das Gitter G2 anlegt. Dies bedeutet, daß mit jeder Auslösung, die durch eine Rückfront des der Zuleitung A4 zugeführten Impulses dargestellt wird, für die Dauer des festgelegten Zeitraumes öffnungs-Spannung am Gitter G2 liegt. Wird nun innerhalb des festgelegten Zeitraumes im Anschluß an eine Auslösung eine neue Belegung angeboten, so bewirkt diese ein Anziehen von D und damit einen neuen Impuls auf der Zuleitung A4, der zum Zünden der Röhre Rö führt. Damit ist das innerhalb des festgelegten Zeitraumes nach einer Auslösung erfolgte Angebot einer neuen Belegung registriert.
  • Es lassen sich drei verschiedene Fälle der Aufeinanderfolge einer Auslösung und des Angebotes einer neuen Belegung unterscheiden. Zunächst der Fall, daß die Auslösung des betreffenden Nachrichtenübertragungsorgans vollständig durchgeführt und dieses für ein neues Belegungsangebot aufnahmefähig ist. Ein weiterhin denkbarer Fall ist der, daß die Auslösung des betrachteten Nachrichtenübertragungsorgans noch nicht vollständig durchgeführt ist (ein beispielsweise zugehöriger Wähler ist noch nicht heimgelaufen), aber auch nicht aufgehalten wird, sobald ein neues Belegungsangebot erfolgt; letzteres geht dann wegen der noch nicht wiederhergestellten Aufnahmebereitschaft des Nachrichtenübertragungsorgans verloren. Gemäß dem dritten Fall ist die Auslösung des Nachrichtenübertragungsorgans bei Auftreten eines neuen Belegungsangebotes ebenfalls noch nicht vollständig durchgeführt. Hier bewirkt jedoch das neue Angebot einer Belegung ein Aufhalten des Auslösevorganges. Dies entspricht dem sogenannten Festhalten einer auslösenden Verbindung.
  • Zur Erläuterung dieser Fälle ist in der Fig.3 die das Belegungsangebot zu dem Nachrichtenübertragungsorgan übermittelnde Leitung mit ihren Schalteinrichtungen im einzelnen dargestellt. Als Beispiel wurde die übliche Schaltung einer Belegungsleitung eines Selbstanschlußfernsprechsystems gewählt. Diese mit L, bezeichnete Leitung wird von einem Wähler W gesucht, der von dem Wählerprüfrelais P stillgesetzt wird, wenn der Wähler W die Leitung L, frei vorfindet. Auf der dem Wähler W gegenüberliegenden Seite der Leitung L, liegt das dem betrachteten Nachrichtenübertragungsorgan zugeordnete Belegungsrelais C mit einer niederohmigen Wicklung C und einer hochohmigen Wicklung C", dessen Ansprechen den vollständig durchgeführten Belegungsvorgang des über diese Leitung belegbaren Nachrichtenübertragungsorgans angibt. Seine Auslösung wird durch Unterbrechung der Leitung L, auf der Seite des Wählers W eingeleitet, so daß C stromlos wird. Die Belegungsmöglichkeit des C-Relais ist in erster Linie von dem Kontakt w abhängig, welcher im Fall des hier dargestellten Ausführungsbeispiels von einem dem Nachrichtenübertragungsorgan zugehörigen weiteren Wähler derart gesteuert wird, daß nur im Ruhezustand dieses Wählers der Kontakt w geschlossen ist.
  • Im ersten Fall, bei dem das Nachrichtenübertragungsorgan vollständig ausgelöst hatte, bewirkt ein Belegungsangebot die Erregung des C-Relais über seine niederohmige Wicklung C und den geschlossenen Kontakt w. Im zweiten Fall geht das Belegungsangebot verloren, da durch den vorhergehenden Auslösevorgang C bereits abgefallen ist, während der Kontakt w infolge des noch nicht vollendeten Heimlaufs des zugehörigen Wählers noch geöffnet ist. In diesem Zustand kann ein Belegungsangebot zu keiner Erregung des C-Relais führen. Im dritten Fall erfolgt das Belegungsangebot bei noch nicht abgefallenem C-Relais und geöffnetem w-Kontakt, d. h. das Belegungsangebot fällt in die Abfallzeit des C-Relais nach einer Auslösung. In diesem letzteren Fall bekommt C über seinen Kontakt c3 von neuem Strom und kann weiterhin gehalten werden. Dies hängt in der Hauptsache davon ab, ob das Prüfrelais P des neu belegenden Wählers W über die in Reihe geschalteten Wicklungen des C-Relais C und C" ansprechen und seinen Wähler W stillsetzen kann. Erfolgt diese Stillsetzung, so wird C weiterhin gehalten, d. h. eine auslösende Verbindung wird festgehalten.
  • Die dabei in der erfindungsgemäßen Schaltung gemäß Fig.3 sich abspielenden Vorgänge sind folgende: Im ersten Fall, bei dem ein Belegungsangebot nach vollständig durchgeführter Auslösung des Nachrichtenübertragungsorgans erfolgt, führt dieses zu einer Registrierung mittels des Zählrelais Zk, falls das neue Belegungsangebot innerhalb des festgelegten Zeitraumes nach der Auslösung auftritt. Außerdem wird über die Kontakte d2 und cl das Zählrelais Z, erregt, welches wegen seiner Abhängigkeit von dem Kontakt d2 jedes Belegungsangebot zählt, da ein solches immer zu einem Ansprechen von D führt. Wegen der gegebenenfalls kurzzeitigen Erregung von D ist parallel zu Z" ein Kondensator C8 geschaltet, dessen Kapazität derart bemessen ist, daß auch bei kurzzeitigem Schließen von d2 eine für die Erregung von Z" ausreichende Energie zur Verfügung steht. Die erfolgte Belegung des Nachrichtenübertragungsorgans wird durch Ansprechen des Belegungsrelais C angezeigt, welches mit seinem Kontakt cl das Zählrelais Zb zum Ansprechen bringt, welches wegen seiner Abhängigkeit von dem Kontakt cl nur die Zahl der tatsächlich durchgeführten Belegungen angibt.
  • Im zweiten Fall erfolgt das Belegungsangebot in der für das Auslösen des Nachrichtenübertragungsorgans benötigten Zeitspanne. Das Angebot bewirkt eine Registrierung mittels des Zählrelais Zk, falls Beginn der Auslösung und Belegungsangebot in den festgelegten Zeitraum fallen. Um nun diese Belegungsangebote, die zu keiner normalen Belegung führen, gesondert zu zählen, sind die beiden Zählrelais Z" und Zb vorgesehen. Außer der Erregung des Zählrelais Zk wird durch das Schließen des Kontaktes d2, wie vorher, auch das Zählrelais Z, erregt. Da in dem hier betrachteten Fall das betreffende Nachrichtenübertragungsorgan für das neue Belegungsangebot noch nicht aufnahmefähig ist (wegen noch nicht beendeten Heimlaufs des zugehörigen Wählers ist der Kontakt w noch offen, das Belegungsrelais C aber bereits abgefallen), kann sein zugehöriges Belegungsrelais C nicht von neuem erregt werden, d. h. das Belegungsangebot geht verloren. Infolgedessen unterbleibt hier eine Erregung des die durchgeführten Belegungen erfassenden Zählrelais Zb. Da das Zählrelais Z" die Zahl aller Belegungsangebote angibt, während Zb nur die Zahl der tatsächlich durchgeführten Belegungen anzeigt, ergibt sich aus der Differenz Z" Zb somit die Zahl derjenigen Belegungsangebote, die wegen mangelnder Aufnahmebereitschaft des betreffenden Nachrichtenübertragungsorgans zu keiner vollzogenen Belegung geführt haben.
  • Zur ausschließlichen Erfassung des dritten Falls, nämlich des Festhaltens von auslösenden Verbindungn, ist in der Schaltung gemäß Fig. 3 ein besonderes Kriterium für die Zündung der Röhre Rö vorgesehen. Diese Zündung wird mittels des Schalters S3 und Kontaktes c, davon abhängig gemacht, ob das Angebot einer neuen Belegung ein noch angezogenes C-Relais antrifft, über welches die Verbindung festgehalten werden kann. Die beiden anderen Bedingungen, nämlich das Vorhandensein von Öffnungsspannung an den beiden Gittern GI und G,, sind durch den Beginn des Auslösungsvorganges und das darauffolgende Belegungsangebot dann erfüllt, wenn der Kondensator C3 derart eingestellt ist, daß mindestens für einen der Abfallzeit von C entsprechenden Zeitraum öffnungsspannung am Gitter Gz liegt. Dann muß ein durch ein Belegüngsangebot ausgelöster Impuls auf der Zuleitung A4 am Gitter G:., Öffnungsspannung vorfinden, da der festgelegte Zeitraum in diesem Fall durch die Abfallzeit von C bestimmt wird.
  • Der Ablauf der Vorgänge gemäß dem dritten Fall ist folgender: Das Angebot einer neuen Belegung findet ein noch nicht abgefallenes C-Relais vor, d. h. der Kontakt c3 hat die r2oo-Ohm-Wicklung dieses Relais noch mit der Leitung L, verbunden. Der Kontakt w ist dabei geöffnet, da der zu dem Nachrichtenübertragungsorgan gehörende Wähler sich außerhalb seiner Ruhestellung befindet. Wie in den vorhergehenden Fällen beschrieben, wird an die Gitter G1 und G, durch die Auslösung und das neue Belegungsangebot Öffnungsspannung angelegt, wobei durch entsprechende Einstellung des Kondensators C3 am Gitter G, für einen längeren Zeitraum öffnungsspannung liegt, als für den Abfall des C-Relais benötigt wird. Da das neue Belegungsangebot vor Abfall des C-Relais eintritt, ist der Kontakt c, noch geschlossen, und die Röhre R<i zündet. Kann nun das neue Belegungsangebot das C-Relais nicht festhalten, so fällt dieses ab und unterbricht mit seinem Kontakt c, den Anodenstromkreis der Röhre Rö. Im anderen Fall wird C gehalten, so daß auch der Anodenstrom bestehenbleibt. Um diese letzteren Fälle eindeutig zu erfassen, besitzt das Relais 31 eine so große Ansprechverzögerung, daß nur bei durch den Kontakt c, länger aufrechterhaltenem Anodenstrom, wie im Fall des Festhaltens von C, das Relais lI anspricht und mit seinem Kontakt in, das Zählrelais Zk erregt. Diese Ansprechverzögerung hat demnach zur Folge, daß eine kurzzeitige Zündung der Röhre Rö und nachfolgende Unterbrechung des Anodenstromes mittels des Kontaktes c2 infolge Nichtfesthaltens der auslösenden Verbindung nicht ausreicht, um das Relais M und das dadurch gesteuerte Zählrelais Zk zum Ansprechen zu bringen. Damit werden vom Zählrelais Zk eindeutig nur diejenigen Fälle erfaßt, welche zum Festhalten einer auslösenden Verbindung führen. Zwischen die Signallzlernme X. und das Relais D ist ein Gleichrichter Gl geschaltet, welcher eine Umkehrung der Stromrichtung in D verhindert, wenn der Wähler W heimläuft und dabei die Verbindung der Leitung L, über das Relais P nach Erde auftrennt. Die Umkehrung der Stromrichtung in D kommt dadurch zustande, daß die schaltungsmäßig bedingte höhere Induktivität des Relais C gegenüber der des dazu parallel geschalteten Relais D einen Induktionsstoß hervorruft, welcher über D in umgekehrter Richtung als in dem vorhergehenden Betriebsfall fließen würde. Diese Umkehrung der Stromrichtung kann eine nochmalige Erregung des Relais D bewirken, wodurch ein Belegungsangebot vorgetäuscht werden würde.
  • Zur Prüfung der einwandfreien Funktion sowie zur Kontrolle des eingestellten festgelegten Zeitraumes ist die Schaltung wie die vorhergehend behandelten mit einer Prüfschaltung versehen. Diese besitzt zwei Stromzweige, für die grundsätzlich das in der Beschreibung zu Fig. r Gesagte gilt. Im Fall des hier behandelten Ausführungsbeispiels liegen in den beiden Stromzweigen je ein Relais P1 und P,, die dem in die Leitung L, eingeschalteten P-Relais entsprechen. Beide Stromzweige enden in der Anschlußklemme Y5, welche zwecks Prüfung mit der Signalklemme X, zu verbinden ist. Das an die Signalklemme X, angeschlossene D-Relais erhält somit bei der Nachbildung von Belegung und Auslösung mittels der Prüfschaltung die gleichen Ströme wie im normalen Betriebsfall.
  • Die Prüfung spielt sich folgendermaßen ah Durch Umlegen des Schalters S, wird das Relais E erregt, welches mit seinem Kontakt e4 das Relais P, an die Leitung L, anschaltet. Infolgedessen wird das C-Relais erregt, d. 1i. das zu C gehörende Nachricbtenübertragungsorgan belegt. Dabei wird auch D erregt und legt Spannung über dl an die Zuleitung A4. Die dadurch bewirkten weiteren Vorgänge spielen sich wie vorher beschrieben ah. Bei Drücken der Taste T zieht das Relais F an, welches mit seinem Kontakt f4 den Prüfstromkreis unterbricht und damit das Nachrichtenübertragungsorgan auslöst. Gleichzeitig wird mit dem Kontakt f3 das Relais E abgeschaltet, so daß durch Umlegen des Kontaktes e4 über den vorbereiteten Kontakt f5 das Nachrichtenübertragungsorgan von neuem belegt wird. Zwischen der Auslösung und der nachfolgenden Belegung liegt also die Abfallzeit des Relais E. Diese ist, wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen beschrieben, mittels einer parallel geschalteten niederohmigen Wicklung und des regelbaren Widerstandes Ri, einstellbar.
  • Mit dem erfindungsgdmäßen Verfahren lassen sich nicht nur rein schaltungstechnische Probleme, wie sie in der Selbstanschlußtechnik vorkommen, sondern auch sonstige Probleme, bei denen beliebige Folgen von irgendwelchen Vorgängen auftreten, tneßtechnisch erfassen. Abgesehen von den bereits eingangs erwähnten Möglichkeiten läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren beispielsweise anwenden, um das Arbeiten von Kontakten daraufhin zu überprüfen, ob diese prellungsfrei öffnen oder schließen und - welchen zeitlichen Abstand die einzelnen Prellungen besitzen. Für diesen Anwendungsfall würde man zweckmäßig eine Schaltung verwenden, welche entsprechend der in Fig. z abgebildeten aufgebaut sein müßte. Zur Feststellung einer Kontaktprellung beim Schließen würde man den zu prüfenden Kontakt zwischen Erde und die Zuleitung A3 schalten. Führt das Schließen des Kontaktes zu einer Prellung und ist der zeitliche Zwischenraum zwischen Prellung und endgültigem Schließen kleiner als der festgelegte Zeitraum, so zündet die Röhre und registriert die erfolgte Prellung.
  • Eine weitere Anwendungsmöglichkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, die menschliche Sprache auf Häufigkeit von bestimmten Frequenzen zu untersuchen. Zu diesem Zweck wird die interessierende Frequenz aus der Sprache mittels eines Filters herausgesiebt, an das dann Schalteinrichtungen, beispielsweise Röhren, angeschlossen sind, die bei Auftreten der betreffenden Frequenz ansprechen und einen Impuls erzeugen. Gibt man derart erzeugte Impulse auf die Zuleitung A3 einer Schaltung gemäß Fig.2, so wird durch diese registriert, wenn die gleiche Frequenz innerhalb des festgelegten Zeitraumes zweimal auftritt. Diese Untersuchung ist wichtig für Selektivrufempfänger, beispielsweise für die Tonfrequenzfernwahl, bei der mit Tonfrequenzkombinationen gearbeitet wird. Diese Selektivrufempfänger müssen so ausgebildet sein, daß sie durch Sprache nicht zum Ansprechen zu bringen sind.
  • Dies sind nur einige Beispiele aus der Fülle der Anwendungsmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Verfahrens, die immer dann gegeben sind, wenn es gilt, bestimmte Vorgänge auf ihre zeitliche Folge hin zu untersuchen.
  • Als Entladungsröhre Rö wird zweckmäßig ein Stromtor verwendet, da dieses nach seiner Zündung unabhängig von seinen Gitterpotentialen seinen Anodenstrom aufrechterhält. Im Ruhezustand wird den Gittern des Stromtores durch eine Gittervorspannung ein gegenüber der Kathode negatives Potential gegeben, um eine Zündung bei Anlegen der Anodenspannung zu vermeiden. Besitzt das Stromtor eine indirekt geheizte Kathode, so kann man eine zusätzliche Heizstromquelle einsparen, indem man die Kathode aus der Atiodenspannungsquelle mit Strom versorgt. Um die Anodenspannung auf die Heizspannung herabzusetzen, wird dem Heizfaden ein entsprechend bemessener Widerstand vorgeschaltet. Dabei kann gleichzeitig der Spannungsabfall am Heizfaden zur Erzeugung der Gittervorspannung ausgenutzt werden. Die Fig. q. verdeutlicht diese Art der Schaltung des Stromtores. Das Stromtor ist hier mit Rö bezeichnet und der die Anodenspannung U" herabsetzende Widerstand mit R13. Aus dieser Figur gehen noch weitere vorteilhafte Schaltungseinzelheiten hervor. Hier sind die Abgriffe an den mit den jeweiligen Zuleitungen verbundenen Widerständen R1, R2 bzw. R3, R4 bzw. R8, R, über je einen `'Widerstand R14 und R15 mit den Gittern G1 und G2 verbunden. Gleichzeitig ist von jedem Gitter ein Kondensator C4 bzw. C5 nach Kathode geführt. Die beiden Widerstände R14 und R15 sind hochohmig (etwa ioo kOhm) und dienen dazu, die Röhre vor Überlastung bei zu stark positiven Gitterspannungen zu schützen, da in diesem Fall der fließende Gitterstrom einen Spannungsabfall an dem Widerstand R14 bzw. R15 hervorruft, der das Gitterpotential ausreichend herabsetzt. Die Kondensatoren C4 und C5 haben die Aufgabe, ein Zünden der Röhre bei Anschalten von Anodenspannung trotz negativer Vorspannung der Gitter zu verhindern. Im Fall des plötzlichen Einschaltens von Anodenspannung wirken nämlich die Gitter-Anoden- und die Gitter-Kathoden-Kapazität wie ein Spannungsteiler, so daß im Einschaltaugenblick erhebliche positive Spannungen an den Gittern vorkommen können. Wählt man die Werte dieser beiden Kondensatoren C4 und C5 so, daß sie groß gegenüber der jeweiligen Gitter-Anoden-Kapazität sind, so wird damit das Spannungsteilerverhältnis derart festgelegt, daß im Einschaltaugenblick die an den beiden Gittern liegende Vorspannung nur unwesentlich ansteigt, so daß ein unerwünschtes Zünden der Röhre vermieden ist. Durch die Ausnutzung der Anodenspannungsquelle zur Heizung der Kathode und Gittervorspannungserzeugung benötigen die erfindungsgemäßen Schaltungen nur eine einzige Spannungsquelle, die im Fall des Einsatzes der erfindungsgemäßen Schaltung zur Verkehrsmessung in Nachrichtenübertragungsstellen aus der zugehörigen Amtsbatterie bestehen kann. Diese Amtsbatterie kann auch gleichzeitig zur Lieferung der an die Zuleitung angelegten Impulsspannung verwendet werden, da diese in bezug auf die Gitter durch die Abgriffe an den in den Zuleitungen liegenden Widerständen ausreichend herabgesetzt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Registrierung des innerhalb eines festgelegten Zeitraumes erfolgenden Auftretens von n beliebigen Vorgängen, insbesondere von Schaltmaßnahmen im selbsttätigen Aufbau einer Nachrichtenverbindung, unter Verwendung einer Entladungsröhre mit mindestens n Steuerelektroden, welche den Anodenstrom der Entladungsröhre derart steuern, daß nur bei Zuführung von gegebenenfalls den einzelnen Steuerelektroden zugeordneten Schwellpotentialen oder darüberliegenden Spannungen zu allen Steuerelektroden die Entladungsröhre durchlässig wird; dadurch gekennzeichnet, daß die Vorgänge in Fronten von n elektrischen Impulsen umgesetzt werden, welche mit einer solchen Amplitude den Steuerelektroden zuzuführen sind, daß das Schwellpotential mindestens erreicht wird, wobei mindestens einer von ihnen in seiner Dauer derart verlängert bzw. umgesetzt wird, daß an der entsprechenden Steuerelektrode während des sich an die betreffende Impulsfront anschließenden festgelegten Zeitraumes eine Spannung herrscht, welche in diesem Zeitraum an anderen Steuerelektroden auftretende Impulse mit einer mindestens dem Schwellpotential gleichen Amplitude zeitlich überdeckt, wodurch bei Zusammentreffen von derartigen Spannungen an allen Steuerelektroden die Entladungsröhre durchlässig und eine in ihrem Anodenstromkreis liegende Schaltvorrichtung zwecks Registrierung beeinflußt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulse über n Zuleitungen den Steuerelektroden zugeführt werden, wobei jeder einem bestimmten Vorgang zugeordnete Impuls über eine eigene Zuleitung einer eigenen Steuerelektrode zugeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer der Impulse klein gegenüber dem festgelegten Zeitraum ist. q.. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorgänge durch die Vorderfronten der Impulse dargestellt werden. 5. Verfahren nach Anspruch i, 3 oder 4. in Anwendung auf die Registrierung des Auftretens von zwei Vorgängen innerhalb des festgelegten Zeitraumes, dadurch gekennzeichnet, daß die den beiden Vorgängen zugeordneten Impulse über eine einzige Zuleitung zunächst einer einzigen Steuerelektrode zugeführt werden, wobei jeder Impuls, gegebenenfalls durch eine Umsetzung, durch seine Rückfront an einer zweiten Steuerelektrode für die Dauer des festgelegten Zeitraumes als Verlängerung wirksam gemacht wird, so daß bei der Aufeinanderfolge der Impulse innerhalb des festgelegten Zeitraumes der zweite dieser beiden Irrpulse durch Zuführung zu der einen Steuerelektrode die Entladungsröhre durchlässig macht. 6. Verfahren nach Anspruch i, um nach Auftreten zweier voneinander abhängiger Vorgänge das innerhalb des festgelegten Zeitraumes erfolgende Wiederauftreten des ersten Vorganges nach dem zweiten Vorgang zu registrieren, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und zweite Vorgang in die Vorder- und Rückfront eines Impulses umgesetzt wird, welcher über eine Zuleitung einer Steuerelektrode zuzuführen ist, wobei er, gegebenenfalls durch eine Umsetzung, durch die Rückfront an einer zweiten Steuerelektrode für die Dauer des festgelegten Zeitraumes als Verlängerung wirksam gemacht wird, so daß der bei Wiederauftreten des ersten Vorganges innerhalb des festgelegten Zeitraumes der ersten Steuerelektrode zugeführte neue Impuls die Entladungsröhre durchlässig macht. 7. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß diejenigen Steuerelektroden (G1, G2) der Entladungsröhre (Rö), denen die zu verlängernden Impulse zugeführt werden, über derart aufgebaute RC-Glieder an die Zuleitungen (Al, A2) angeschlossen sind, daß die Spannung an den Kapazitäten der RC-Glieder der entsprechenden Steuerelektrodenspannung proportional ist, wobei unter Berücksichtigung des inneren Widerstandes der die Impulse liefernden Stromquellen durch eine entsprechende Bemessung der Bauelemente der RC-Glieder die Zeitkonstante der Kondensatoraufladung bei Auftreten eines Impulses klein gegenüber der Impulsdauer und die Zeitkonstante der Kondensatorentladung bei Verschwinden des Impulses so groß ist, daß die Spannung der betreffenden Steuerelektrode für die Dauer des festgelegten Zeitraumes mindestens gleich dem dieser Steuerelektrode zugeordneten Schwellpotential ist. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die RC-Glieder aus der Parallelschaltung eines Kondensators (Cl, C2) und eines Widerstandes (R1, R2) bestehen und der eine Anschluß dieser Parallelschaltung mit der entsprechenden Zuleitung (Al, A2) und der andere Anschluß über eine gegebenenfalls notwendige Steuerelektrodenvorspannung (Ug) mit der Kathode der Entladungsröhre (Rö) verbunden ist, während ein Abgriff des Widerstandes (R1, R2) an die entsprechenden Steuerelektroden (G1, G2) gelegt ist. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks beliebiger Einstellung der Zeitkonstante des RC-Gliedes und damit der Länge des festgelegten Zeitraumes der Kondensator (Cl, C2) und/oder der Widerstand (R1, R2) regelbar ausgebildet und gegebenenfalls mit einer geeichten Skala versehen ist. io. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 9 in Anwendung auf die Registrierung des innerhalb des festgelegten Zeitraumes in beliebiger oder vorher zu bestimmender Reihenfolge erfolgenden Auftretens einer Belegung und einer Auslösung von zu einer Gruppe zusammengefaßten Nachrichtenübertragungsorganen, deren Belegungszustand an einer jedem Nachrichtenübertragungsorgan zugeordneten Signalklemme (X1) durch einen Signalgeber, vorzugsweise eine über einen Signalkontakt (c) einschaltbare Spannungsquelle, angezeigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an die Signalklemme (X1) eine Schalteinrichtung angeschlossen ist, deren Ansprechen die Belegung des Nachrichtenübertragungsorgans darstellt und die bei Beginn und Ende der Belegung (Auslösung) auf der Zuleitung (Al, A2) j e einen Impuls erzeugt, dessen eine Front den Belegungs- bzw. den Auslösevorgang angibt. i i. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungen (Al, A2) in Vielfachschaltung mit den Kontakten derjenigen den Beginn der Belegung und der Auslösung in Impulse umsetzenden Schalteinrichtungen verbunden sind, welche den zu der Gruppe zusammengefaßten Nachrichtenübertragungsorganen zugeordnet sind. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch io oder i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung ein im während der Dauer des Belegungszustandes durch den Signalkontakt (c) geschlossenen Stromkreis liegendes Relais (O) enthält, welches mit einem Arbeitskontakt (o2) ein Relais (H) einschaltet und außerdem die Impulsspannung mit der Arbeitsseite eines Wechselkontaktes (o1) über einen Ruhekontakt (h1) des Relais (H) an die dem Belegungsimpuls zugeordnete Zuleitung (A,) und mit der Ruheseite des Wechselkontaktes (o1) über einen Arbeitskontakt (h2) des Relais (H) an die dem Auslöseimpuls zugeordnete Zuleitung (A2) anlegt. 13. Prüfschaltung für eine Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche io bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei den Signalgebern' entsprechende Stromzweige mit Anschlußklemmen (Yt, Y2) enthält, welche je an die Signalklemme (X,) eines Nachrichtenübertragungsorgans anschaltbar sind, und in die Stromzweige hintereinander je ein Ruhekontakt (e1, fi) und je ein Arbeitskontakt (e2, f2) von zwei Prüfrelais (E, F) geschaltet sind, von denen die beiden Ruhekontakte durch zwei voneinander getrennte Schaltarme eines Schalters (S1) überbrückbar sind, wobei das eine gegebenenfalls regelbar verzögerte Prüfrelais (E) auf dem Wege über einen Schaltarm eines weiteren Schalters (S2) und die Ruheseite eines Wechselkontaktes (f3) des anderen Prüfrelais (F) erregt wird und dieses Prüfrelais (F) auf dem Wege über den Schaltarm des weiteren Schalters (S2) und die Arbeitsseite des Wechselkontaktes (f3), welche durch eine Taste (T) überbrückbar ist, einschaltbar ist. q.. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß an die Zuleitung (A3) eine Steuerelektrode (G1) und ein Relais (B) angeschlossen ist, welches bei Auftreten eines Impulses anspricht und mit der Arbeitsseite eines Wechselkontaktes (b) einen Kondensator (C3) mit kleiner Zeitkonstante auflädt, der sich bei Abfall des Relais (B) am Ende des Impulses über die Ruheseite des Wechselkontaktes (b) und über einen derart bemessenen Widerstand (Re), von dem ein Abgriff zur zweiten Steuerelektrode (G2) führt, entlädt, so daß die Spannung an der zweiten Steuerelektrode vom Beginn der Kondensatorentladung bis zum Ende des festgelegten Zeitraumes mindestens gleich dem dieser Steuerelektrode zugeordneten Schwellpotential ist. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1q., dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem Relais (B) ein Widerstand (R9) geschaltet ist, von dem ein Abgriff zu der Steuerelektrode (G1) führt, wobei der eine Anschluß dieser Parallelschaltung mit der Zuleitung (A3) und der andet-c Anschluß über eine gegebenenfalls notwendige Steuerelektrodenvorspannung (Ug) mit der Kathode der Entladungsröhre (Rö) verbunden ist. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1q. oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (B) eine hohe Ansprechgeschwindigkeit und geringe Verzerrung besitzt. 17. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1q. bis 16 in Anwendung auf die Registrierung des Auftretens des innerhalb des festgelegten Zeitraumes erfolgenden Beginns von Belegungen in einer Gruppe von Nachrichtenüberträgungsorganen, deren Belegungszustand an einer jedem Nachrichtenorgan zugeordneten Signalklemme (X,) durch einen Signalgeber, vorzugsweise eine über einen Signalkontakt (c) einschaltbare Spannungsquelle, angezeigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an die Signalklemme (X,) eine Schalteinrichtung angeschlossen ist, deren Ansprechen die Belegung des Nachrichtenübertragungsorgans darstellt und die bei Beginn der Belegung auf der Zuleitung einen Impuls erzeugt, dessen eine Front den Belegungsvorgang angibt. 18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung (A3) in Vielfachschaltung mit den Kontakten derjenigen den Beginn der Belegung in Impulse umsetzenden Schalteinrichtungen verbunden ist, welche den zu der Gruppe zusammengefaßten Nachrichtenübertragungsorganen zugeordnet sind. i9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung ein im während der Dauer des Belegungszustandes durch den Signalkontakt (c) geschlossenen Stromkreis liegendes Relais (O) enthält, welches mit einem Arbeitskontakt (o2) ein Relais (H) einschaltet und außerdem mit einem Arbeitskontakt (o1) über einen Ruhekontakt (h,) des Relais (H) die Impulsspannung an die Zuleitung (A3) anlegt. 2o. Prüfschaltung für eine Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 17 bis i9, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei den Signalgebern entsprechende Stromzweige mit Anschlußklemmen (Y3, Y4) enthält, welche je an die Signalklemme (X,) eines Nachrichtenübertragungsorgans anschaltbar sind, und in beide Stromzweige; von denen einer einen Ruhekontakt (es) eines gegebenenfalls regelbar verzögerten Prüfrelais (E) enthält, ein beiden gemeinsamer Arbeitskontakt (f4) eines anderen Prüfrelais (F) geschaltet ist, wobei das eine Prüfrelais (E) auf dem Wege über einen Schalter (S2) und die Ruheseite eines Wechselkontaktes (f3) des anderen Prüfrelais (F) erregt wird und dieses Prüfrelais (F) auf dem Wege über den Schalter (S2) und die Arbeitsseite des Wechselkontaktes (f3), welche durch eine Taste (T) überbrückbar ist, einschaltbar ist. 21. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1q. in Anwendung auf die Registrierung von Belegungen bzw. angebotenen Belegungen (erster Vorgang) eines Nachrichteriübertragungsorgans, welche innerhalb des festgelegten Zeitraumes nach einer Auslösung bzw. dem Ende eines Angebotes (zweiter Vorgang) dieses Nachrichtenübertragungsorgans beginnen, wobei der Zustand der die Belegung des Nachrichtenübertragungsorgans übermittelnden Leitung (L,) durch bestimmte, an einer ihr zugeordneten Signalklemme (X2) auftretende Potentiale, welche von einem Signalgeber geliefert werden, angezeigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an die Signalklemme (X2) eine Schalteinrichtung angeschlossen ist, welche auf die bestimmten Potentiale anspricht und dabei auf der Zuleitung (<44) einen Impuls erzeugt, dessen Vorderfront den Beginn der Belegung bzw: des Angebotes und dessen Rückfront den Augenblick der Auslösung bzw. das Ende des Angebotes darstellt. 22. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung ein gegebenenfalls über einen Gleichrichter (G1) an die Signalklemme (X2) angeschlossenes Relais (D) enthält, welches während der Dauer des Belegungszustandes durch ein vom Signalgeber geliefertes entsprechendes Potential erregt wird und mit einem Arbeitskontakt (d1) die Impulsspannung an die Zuleitung (A4) anlegt. 23. Schaltungsanordnung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (D) eine hohe Ansprechgeschwindigkeit und geringe Verzerrung besitzt. 2q.. Prüfschaltung für eine Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 21 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei dein Signalgeber entsprechende Stromzweige mit einer gemeinsamen Anschlußklemme (Y5) enthält, welche an die Signalklemme (X2) des Nachrichtenübertragungsorgans anschaltbar ist, und der eine Stromzweig über einen Ruhekontakt (f4) eines Prüfrelais (F) und die Arbeitsseite eines Wechselkontaktes (e4) eines anderen; gegebenenfalls regelbar verzögerten Prüfrelais (E) an die Anschlußklemme (Y5) ansehaltbar ist und der andere Stromzweig über einen Arbeitskontakt (f5) des Prüfrelais (F) und die Ruheseite des Wechselkontaktes (e4) an die gleiche Anschlußklemme (Y5) anschaltbar ist, wobei das Prüfrelais (E) auf dem Wege über einen Schalter (S2) und die Ruheseite eines Wechselkontaktes (f3) des Prüfrelais (F) erregt wird und dieses Prüfrelais (F) auf dem Wege über den Schalter (S2) und die Arbeitsseite des Wechselkontaktes (f3), welche durch eine Taste (T) überbrückbar ist, einschaltbar ist. 25. Prüfschaltung nach einem der Ansprüche 12, 18 und 2i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Verzögerung des einen Prüfrelais (E) dieses eine zweite, vorzugsweise niederohmige Wicklung besitzt, welche über einen geeichten regelbaren Widerstand (R12) kurzgeschlossen ist. 26. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die im Anodenstromkreis liegende Schaltvorrichtung durch ein Relais (K) gebildet ist, welches bei Durchlässigwerden der Entladungsröhre (Rö) erregt wird und dabei mit einem Arbeitskontakt (k) ein gegebenenfalls verzögertes Relais (M) einschaltet, welches mit einem Ruhekontakt (m1) den Anodenstromkreis auftrennt und mit einem Arbeitskontakt (m.) ein Zählrelais (Zk) einschaltet. 27. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 2i bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß in den Anodenstromkreis der Entladungsröhre (Rö) ein Wechselschalter (S3) gelegt ist, welcher in seiner einen Schaltstellung an dem Ruhekontakt (in,) des Relais (M) hängt und in seiner anderen Schaltstellung diesen Ruhekontakt (m1) über einen Arbeitskontakt (c2) eines Belegungsrelais (C) überbrückt, welches während der Dauer des Belegungszustandes des zugehörigen Nachrichtenübertragungsorgans erregt ist. 28. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Entladungsröhre (Rö) durch ein Stromtor gebildet ist, welches mit zwei, die Steuerelektroden darstellenden Gittern (G1, G2) ausgerüstet ist. 29. Schaltungsanordnung nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß das Stromtor eine indirekt geheizte, aus der Anodenspannungsquelle mit Strom versorgte Kathode besitzt, deren Heizfaden ein die Anodenspannung auf die Heizspannung herabsetzender Widerstand (R13) vorgeschaltet ist, und der Spannungsabfall am Heizfaden zur Erzeugung der Gittervorspannung ausgenutzt ist. 30. Schaltungsanordnung nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen das jeweilige Gitter (G1; G2) und die Kathode ein gegenüber der betreffenden Gitter-Anoden-Kapazität großer Kondensator (C4, C5) geschaltet ist. 31. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 28 bis 3o, dadurch gekennzeichnet, daß zwischenden Abgriff der an den Steuerelektroden liegenden Widerstände (R1, R2/R3, R4/R8, R9) und die jeweilige Steuerelektrode ein hochohmiger Widerstand (R14, R") (etwa ioo kOhm) geschaltet ist. 32. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß als Anodenspannungsquelle die Amtsbatterie einer Nachrichtenübertragungsstelle verwendet ist, welche gleichzeitig die durch die Schalteinrichtungen an die Zuleitungen angelegte Impulsspannung liefert. 33. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 7 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgriffe an den mit den Steuerelektroden (G1, G2) verbundenen Widerständen (R1, R2/ R3, R4/R8, R9) derart gewählt sind, daß die Impulsspannung in bezug auf die jeweilige Steuerelektrode ausreichend herabgesetzt ist. 34.. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche ii bis 20 und 25 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe zum Relais (H) ein Zählrelais (Z) geschaltet ist, welches die Belegungen eines einzelnen Nachrichtenübertragungsorgans zählt, sowie ein in Belegungsminuten geeichter Amperestundenzähler (Ah) und ein in Zahlen gleichzeitig belegter Nachrichtenübertragungsorgane geeichter Stromschreiber (Sr) vorgesehen sind, welche in Reihe liegen und über vielfach geschaltete Arbeitskontakte (o3) derjenigen Relais (O), welche den zu einer Gruppe zusammengefaßten Nachrichtenübertragungsorganen zugeordnet sind, gespeist werden, wobei zusätzlich eine Speisung des Stromschreibers (Sr) über einen Arbeitskontakt (m3) des Relais (11l) erfolgt, über welchen zwecks Festhaltung des Zeitpunktes einer Registrierung eine derartige Spannung an den Stromschreiber (Sr) anlegbar ist, daß dieser einen über die Anzeige der Belegung der gesamten Gruppe hinausgehenden Ausschlag ausführt. 35. Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 22 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Zählung des Belegungsangebotes und der tatsächlich geleisteten Belegungen zwei Zählrelais (Za, Z6) vorgesehen sind, von denen das eine (Za) über die Ruheseite eines Wechselkontaktes (cl) des Belegungsrelais (C) und das andere (Z6) über die Arbeitsseite des Wechselkontaktes (c1), welcher in Reihe zu einem Arbeitskontakt (d2) des Relais (D) geschaltet ist, erregt wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1061836B (de) * 1957-07-25 1959-07-23 Siemens Spa Italiana Verfahren und Vorrichtung zur Zaehlung der Belegungen von Schalteinrichtungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprech- und Fernschreibanlagen

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