DE1038108B - Elektrische Signaluebertragungsanlage fuer impulscodemodulierte Signale - Google Patents
Elektrische Signaluebertragungsanlage fuer impulscodemodulierte SignaleInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft elektrische Signalübertragungsanlagen, bei denen ein Signal oder eine Anzahl
Signale zwischen einem Sender und einem Empfänger über einen Übertragungsweg als Impulscodemodulationssignal
verläuft, wobei jedes Signal durch eine Aufeinanderfolge von Codeimpulsgruppen dargestellt
wird und beim Vorhandensein einer Anzahl Signale die die verschiedenen Signale darstellenden Codeimpulsgruppen
miteinander zeitlich verflochten sind.
In einer solchen Anlage können durch Nebenkopplungen verursachte, am Empfänger aufgenommene
Impulse die Wirkung haben, einen falschen Signalimpuls einzufügen oder einen Signalimpuls zu unterdrücken,
so daß eine falsche Nachricht an den Emp-■ fänger gegeben wird. Bei den meisten Ausführungsformen von Signalübertragungsanlagen der obigen
Art würde dies zu einer Verzerrung oder Störung des empfangenen Signals führen. Bei einer Fernmeß- oder
Zählanlage mit Impulscodemodulation wirkt sich dies so aus, daß ein falscher Meß- oder Zählwert ohne
einen Hinweis auf ein solche Beeinträchtigung gegeben wird. Beispielsweise kann in einer Anlage mit
einfacher zusätzlicher Binärcodierung der Fehler besonders schwerwiegend sein, wenn der unerwünschte
Störimpuls gleichzeitig mit dem sogenannten »Schwerpunktimpuls« einer Codeimpulsgruppe auftritt.
Unter Schwerpunktimpuls wird hierbei der Impuls verstanden, der die Hälfte der vollen Skalenablesung
des Meß- oder Zählgerätes darstellt.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer elektrischen Signal Übertragungsanlage der obigen Art,
die eine Überwachung des genauen Empfangs der übertragenen Signale und Rückmeldung bei Übertragungsfehlern
ermöglicht.
Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch Verwendung einer Mithör- oder Überwachungsanlage zur
Kontrolle der Wiedergabegenauigkeit der übertragenen Signale, wobei die Überwachungsanlage am Sender
Zählvorrichtungen zum Zählen der Anzahl der während jedes einer Reihe von Zeitintervallen im
Betrieb ausgesandten Impulse sowie Vorrichtungen enthält, um am Ende jedes solchen Intervalls ein
Prüfsignal abzuleiten, das die Anzahl der in diesem Intervall gezählten Impulse darstellt, und um das
Prüfsignal über den Verbindungsweg zu übertragen, und wobei die Überwachungsanlage am Empfänger
Zählvorrichtungen zum Zählen der Anzahl der in den Zeitintervallen empfangenen Impulse aufweist, die
den Intervallen entsprechen, während denen das Zählen am Sender bewirkt wird, und eine Vergleichsvorrichtung,
die nach dem Empfang eines Prüfsignals an den Empfänger betätigt wird, um die Anzahl der
in dem vorhergehenden Intervall am Empfänger aufgenommenen Impulse mit der Anzahl der durch das
Elektrische Signalübertragungsanlage
für impulscodemodulierte Signale
für impulscodemodulierte Signale
Anmelder:
The General Electric Company Limited,
Wembley, Middlesex (Großbritannien)
Wembley, Middlesex (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Schmitzdorff,
Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau, Lauterstr. 37,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 27,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien 18. Januar 1952
Großbritannien 18. Januar 1952
Prüfsignal dargestellten Impulse zu vergleichen und einen Schalter, eine Anzeigeeinrichtung oder eine entsprechende
andere Vorrichtung zu steuern, falls die beiden Anzahlen zu irgendeiner Zeit ungleich sind.
Erfindungsgemäß kann in jedem von aufeinanderfolgenden Zeitintervallen eine gleiche Anzahl von
Codeimpulsgruppen ausgesandt bzw. übertragen werden. Falls die Anlage eine Mehrkanalanlage ist, bei
welcher die Zeitteilmultiplextechnik angewendet wird, kann die Anzahl der Codeimpulsgruppen gleich der
Anzahl der Signalkanäle der Anlage sein.
Teile einer elektrischen Fernzähl- oder Meßanlage mit Impulscodemodulation nach der Erfindung werden
jetzt als Beispiel im Zusammenhang mit den Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Anlage,
Fig. 1 ein Blockschaltbild der Anlage,
Fig. 2 ein im einzelnen ausgeführtes Schaltbild eines Teiles des in Fig. 1 dargestellten Blockschaltbildes
und
Fig. 3 ein im einzelnen ausgeführtes Schaltbild anderer Teile des in Fig. 1 gezeigten Blockschaltbildes.
In einer bereits vorgeschlagenen Mehrkanal-Fernzähl-
oder -Meßanlage mit Impulscodemodulation sind zehn getrennte Fernzähl- oder Meßkanäle und
ein weiterer Kanal vorgesehen, der zur Übertragung
£09 600/203
der Synchronisierzeichen von dem Sender zu dem Empfänger benutzt wird. Die Anlage wendet die
Zeitteilmultiplextechnik an, und die den verschiedenen Kanälen zugeteilten Intervalle haben alle gleiche
Dauer und sind miteinander in regelmäßiger Reihenfolge verflochten, wobei der Anfang eines Intervalls
mit dem Ende des vorhergehenden zusammenfällt. Am Sender sowie am Empfänger ist ein Kanalverteiler
vorhanden, der an jedem der elf getrennten Ausgänge eine regelmäßig wiederkehrende Impulsfolge
erzeugt, welche die Kanalwiederholungsfrequenz hat, wobei die Impulsfolgen jeweils die Intervalle bestimmen,
die einem anderen Kanal dieser Kanäle zugeteilt sind, und sie deshalb relativ zueinander zeitlich so
bemessen sind, daß zwischen irgend zwei Impulsen einer Folge ein Impuls von jeder der anderen Folgen
eingeordnet auftritt.
Es wird Binärverschlüsselung angewandt, und die über die Fernzähl- oder Meßkanäle übertragenen
Codeimpulsgruppen haben jeweils acht Zeitstellungen, bei denen ein kurzer Impuls auftreten kann, wobei
eine Codeimpulsgruppe während jedes Kanalintervalls übertragen werden kann. Die acht Zeitstellungen in
jeder Gruppe sind in regelmäßigen Abständen über das Kanalintervall verteilt, währenddem sie übertragen
wird, und die Anordnung ist praktisch so getroffen, daß die Zeitstellungen aller Kanäle zusammen
mit den Zeitstellungen, bei denen die Kanalintervallgrenzen auftreten, eine vollständige, regelmäßig wiederkehrende
Folge von Zeitstellungen bilden. Ein Impuls wird immer bei der ersten Zeitstellung in jeder
Gruppe ausgesandt, der praktisch einen Nullwert darstellt und hauptsächlich vorgesehen wird, um zu gewährleisten,
daß die Wiederholungsfrequenz eines Impulsgenerators an dem Empfänger genau synchronisiert
ist mit der Wiederholungsfrequenz des Hauptoder Steuergenerators, der die Impulswiederholungsfrequenz
der Senderverteiler steuert. Während der Synchronisierkanalintervalle werden Impulse bei
jeder der ersten sechs Zeitstellungen ausgesandt, und diesen folgt ein längerer Impuls, der bei der siebenten
Zeitstellung beginnt und bis zum Ende des Kanalintervalls dauert. Abgesehen von dem längeren Synchronisierimpuls
bilden die Impulse, die bei den entsprechenden Zeitstellungen in aufeinanderfolgenden
Kanalintervallen auftreten können, einen Teil einer regelmäßig wiederkehrenden Impulsfolge. Die Anlage
weist deshalb an dem Sender eine als Ziffern- oder Stellenverteiler bekannte Einrichtung auf, die unter
der Steuerung des Hauptimpulsgenerators eine regelmäßig wiederkehrende Impulsfolge an jedem der
neun getrennten Ausgänge erzeugt, wobei eine Folge zeitlich so bemessen wird, daß die Impulse an den
Grenzen der Kanalintervalle auftreten; die anderen acht als Ziffern- oder Stellenimpulsfolgen bekannten
Folgen sind zeitlich so bemessen, daß die Impulse einer jeden Folge bei derselben Zeitstellung in aufeinanderfolgenden
Kanalintervallen auftreten, wobei diese Stellung für jede Folge verschieden ist. Die genannte
Impulsfolge wird an den Kanalverteiler angelegt, um seine Arbeitsweise zu synchronisieren.
Jeder Kanal hat ein Verschlüsselungsgerät, das während eines Yerschlüsselungsvorganges den Betriebszustand
von acht Relais einstellt, so daß ein jedem Relais zugeordneter Kontakt gemäß einem als
Muster oder Probe dosierten Wert der fernzuzählenden oder fernzumessenden Menge oder Größe geschlossen
oder offen gelassen wird, wobei eine Binärskala benutzt wird. Diese Relaiskontakte sind in
jedem Kanal acht Torkreisen zugeordnet, durch welche die Impulse nur verlaufen können, falls der
entsprechend zugehörige Kontakt der acht Kontakte geschlossen ist. Die Impulse von dem Kanalverteiler
steuern auch die Torkreise und werden so angelegt, daß die Torkreisgruppe irgendeines Kanals nur während
der Intervalle öffnen kann, die dem Kanal zugeteilt sind, zu dem die Gruppe gehört. Die Ziffernoder
Stellenimpulsfolgen werden an den entsprechenden Torkreis in jeder Gruppe über den zugeordneten Konto
takt des Verschlüsselungsgerätes angelegt. Eine besondere Torkreisgruppe kann jedoch nur Impulse hindurchlassen,
wenn ein Impuls von dem Kanalverteiler während der Intervalle des Kanals angelegt wird, dem er
zugeordnet ist. Während der zugehörigen Kanalintervalle
werden deshalb die Ziffern- oder Stellenimpulse durch einige oder alle Torkreise der zu diesem
Kanal gehörenden Torkreisgruppe in Abhängigkeit von dem Betriebszustand der Relaiskontakte hindurchgelassen,
die vorher abhängig von einem Muster der auf dem Kanal zu signalisierenden Menge oder
Größe eingestellt werden.
Die Ausgänge aller Torkreise, die zusammen eine verflochtene Folge von Codeimpulsgruppen bilden,
werden an eine gemeinsame Ausgangseinheit angelegt, welche die Impulse umformt und an einen Übertragungsweg,
beispielsweise eine Leitung oder eine Hochfrequenzverbindung, weiterleitet.
An dem Empfänger werden die empfangenen Impulse zur Synchronisierung der Frequenz eines
Impulsgenerators benutzt, der dem Haupt- oder Steuerimpulsgenerator an dem Sender entspricht und
eine Folge von Impulsen erzeugt, die an den Grenzen aller Kanalintervalle und bei allen Ziffernimpulszeitstellungen
in jedem Kanalintervall wiederkehren.
Ziffern- und Kanalverteiler sind identisch mit den am Sender vorhandenen Verteilern vorgesehen, wobei
ihre Frequenz von dem Empfangsimpulsgenerator gesteuert wird und die langen Synchronisierimpulse getrennt
werden und gewährleisten, daß die Betriebsphase des Kanalverteilers an dem Empfänger mit der
Betriebsphase des Kanalverteilers an dem Sender synchronisiert ist. Jede Codeimpulsgruppe wird beim
Empfang mittels von dem Zifferm'erteiler gesteuerter
Kreise auf einer Gruppe von acht Ziffernnachweisröhren in Form von Trioden mit kalter Kathode gespeichert,
die leitend werden, wenn in irgendeiner empfangenen Codeimpulsgruppe ein Impuls in der
entsprechenden Zeitstellung vorhanden ist. Die Ziffernnachweisröhren werden alle wieder am Ende
jeder Codeimpulsgruppe zur Bereitschaft für die nächste Gruppe sperrend gemacht. Bevor dies aber
geschieht, wird der Zustand der Ziffernnachweisröhren unter der Steuerung des Verteilers auf einen
Entschlüsselungskreis übertragen, der dem Kanal zugeordnet ist, zu dem die Gruppe gehört.
Nach der Erfindung wird die obige Anlage durch Hinzufügung einer Zähleinrichtung abgeändert, die
mit dem Ausgang des Senders verbunden ist und die Anzahl der Impulse zählt, die in jedem Satz von zehn
Zeichenkanalintervallen ausgesandt werden, die zwischen aufeinanderfolgenden Synchronisierkanalintervallen
auftreten. Die fünf kurzen Impulse, die normalerweise bei den zweiten bis sechsten Zeitstellungen
in den Synchronisierkanalintervallen auftreten, werden dann verschlüsselt, um eine fünfstellige Codeimpulsgruppe
zu übertragen, welche die Anzahl der von der Zähleinrichtung in den vorhergehenden zehn
Kanalintervallen gezählten Impulse darstellt. An dem Empfänger ist eine ähnliche Zähleinrichtung mit dem
Eingang des Übertragungsweges verbunden, über den
die Impulse zu dem Empfänger von dem Sender hindurchgelassen werden. Beim Empfang der Codeimpulsgruppe
in einem Synchronisierkanalintervall, welche die Anzahl der an dem Sender gezählten Impulse
verkörpert, wird die während der vorhergehenden zehn Kanalintervalle empfangene Impulsanzahl
mit der ausgesandten Anzahl verglichen und, falls beispielsweise infolge des Empfanges einiger Störimpulse
ein Unterschied vorhanden ist, eine Meldeoder Anzeigeeinrichtung betätigt, um dies anzuzeigen.
In dieser besonderen Anlage kann ein Maximum von 80 Impulsen während zehn Zeichenkanalintervallen
ausgesandt oder übertragen werden, so daß bei Anwendung einer Binärverschlüsselung eine Codeimpulsgruppe
mit sieben Zeitstellungen benötigt wird, um die vollständig gezählten Anzahlen darzustellen. Andererseits
könnte man Einstufenbinärzähleinrichtungen sowohl an dem Sender als auch an dem Empfänger
verwenden, und es würde dann die Anzeige eines Fehlers erfolgen, wenn die von einer Zähleinrichtung
gezählte Anzahl ungerade und die von der anderen Zähleinrichtung gezählte gerade ist. Dies
würde nur eine teilweise Prüfung der Genauigkeit der Anlage ergeben, da sich ein Fehler auch aus Zählungen
ergeben kann, die sich um eine gerade Zahl unterscheiden. Diese Prüfung könnte aber in Fällen angängig
sein, in denen Einfachheit wesentlich ist. In dem weiter unten beschriebenen Beispiel werden fünfstufige
Binärzähleinrichtungen im Zusammenhang mit den fünf Reserveimpulsstellungen in den Synchronisierkanalintervallen
verwendet, wodurch eine zwischengradige Genauigkeitsprüfung ermöglicht wird, die zwischen den beiden erörterten Extremfällen liegt.
Fig. 1 der Zeichnungen zeigt ein Blockschaltbild der Anlage. Die den Sender 1 und den Empfänger 2
der grundsätzlichen Anlage darstellenden Blockeinheiten, die durch einen als gestrichelte Linie gezeichneten
Übertragungsweg 3 verbunden sind, umschließen verschiedene kleinere Blockeinheiten, welche die
Teile enthalten, die zur Ausführung der Erfindung benutzt werden. Die normale Arbeitsweise der bereits
vorgeschlagenen Anlage wurde oben auseinandergesetzt und ist im einzelnen anderweitig beschrieben.
An dem Sender 1 werden die Ausgangsimpulse von der Ausgangseinheit 4 dem Übertragungsweg 3 und
einem Torkreis 5 zugeführt. Der Torkreis 5 wird von dem Synchronisierkanalausgang von der Klemme CS
des Kanalverteilers 6 so gesteuert, daß er die an ihn angelegten Impulse zu dem Eingang einer fünfstufigen
Binärzähleinrichtung 7 zu allen Zeitpunkten außer während der Synchronisierkanalintervalle hindurchläßt.
Gleichzeitig werden die Ausgänge von den Klemmen Dl bis D 5 des Ziffern- oder Stellenverteilers 8
an die Eingänge der fünf entsprechenden Torkreise 9 bis 13 angelegt. Die an diese Torkreise 9 bis 13 angelegten
Impulse sind die Impulse, die entsprechend bei den zweiten bis sechsten Zeitstellungen jeder
Codeimpulsgruppe auftreten. Die Torkreise 9 bis 13 werden jeweils von einer entsprechenden Stufe der
fünf Stufen der Zähleinrichtung 7 so gesteuert, daß die angelegten Impulse zu ihren Ausgängen hindurchgelassen
werden, falls die Steuerstufe der Zähleinrichtung 7 »eingeschaltet« ist. Die Ausgänge der Torkreise
9 bis 13 sind zusammengeschaltet und an einen weiteren Torkreis 14 angelegt, der von einem Ausgang
der Klemme CS des Kanalverteilers 6 so gesteuert wird, daß die an seinem Ausgang auftretenden
Impulse nur während der Synchronisierkanalintervalle hindurchgelassen werden. Der Ausgang des
Torkreises 14 wird an den Eingang der Ausgangseinheit 4 zusammen mit den Ausgängen der Ziffernimpulstorkreise
des Senders 1 gelegt. In diesem sind die Stellen- oder Ziffernimpulstorkreise für die
zweiten bis sechsten Ziffern- oder Stellenimpulse in dem Synchronisierkanal weggelassen. Einige oder
alle der fünf Impulse in den Synchronisierkanalgruppen werden deshalb abhängig von der Impulsanzahl
übertragen, die von der Zähleinrichtung 7 in
ίο den vorhergehenden zehn Kanalintervallen gezählt
wird.
Es ist auch ein Rückstellkreis 15 vorhanden, dem Impulse von den Klemmen D 6 und D 7 des Ziffernverteilers
8 über getrennte Leitungen sowie auch Impulse von der Klemme CS des Kanalverteilers 6 zugeführt
werden. Die letztgenannten Impulse steuern den Rückstellkreis 15, so daß er nur während der
Synchronisierkanalintervalle arbeiten kann. Wenn ein Impuls an den Rückstellkreis 15 von der
Klemme 6 des Ziffernverteilers 8 während eines Synchronisierkanalintervalls angelegt wird, arbeitet der
Rückstellkreis 15 in der Weise, daß er die Zähleinrichtung 7 in ihren Grund- oder Nullzustand zurückstellt
und in diesem hält. Die Impulse, die nachfolgend von der Klemme D 7 des Ziffernverteilers 8 angelegt
werden, bringen den Rückstellkreis in seinen normalen Betriebszustand zurück, wodurch die Zähleinrichtung
7 ausgelöst wird und wieder, von ihrem Grund- oder Nullszustand aus beginnend, arbeiten
kann. Dies geschieht, nachdem die Codeimpulsgruppe, welche die Anzahl der während der vorhergehenden
zehn Kanalintervalle ausgesandten Impulse darstellt, zu der Eingangseinheit 4 hindurchgelassen worden
ist, wodurch der Zählkreis in Bereitschaft gesetzt wird, die Anzahl der während der nachfolgenden zehn
Kanalintervalle übertragenen Impulse zu zählen.
Abgesehen davon, daß die von dem Übertragungsweg 3 kommenden Impulse an den Empfänger 2 angelegt
werden, verlaufen sie auch durch einen Torkreis 20 zu einer fünfstufigen Binärzähleinrichtung
21; die der dem Sender 1 zugeordneten Zähleinrichtung
7 entspricht. Wie am Sender 1 wird der Torkreis 20 durch den Ausgang der Klemme CS des Empfangskanalverteilers
22 so gesteuert, daß die empfangenen Impulse zu der Zähleinrichtung 21 zu allen Zeitpunkten mit Ausnahme der Synchronisierkanalintervalle
hindurchgelassen werden.
Die fünf Stufen der Zähleinrichtung 21 sind jeweils mit dem entsprechenden Kreis der fünf Vergleichskreise
23 bis 27 verbunden, ebenso wie die zweiten bis sechsten Ziffernnachweiskreise 28 bis 32 des
Empfängers 2. Impulse von der Klemme D 6 des Empfangsziffern- oder -Stellenverteilers 33 werden
über einen Torkreis 34 an die Vergleichskreise 23 bis 27 angelegt. Der Torkreis 34 wird von Impulsen, die
an ihn von der Klemme CvS" des Kanalverteilers 22 gelangen,
so gesteuert, daß die an ihn angelegten Impulse nur während der Synchronisierkanalintervalle
von ihm durchgelassen werden. Wie vorher erwähnt, wird der Ausgang des Torkreises 34 an die Vergleichskreise
23 bis 27 angelegt, die gleichzeitig bei Anlegung eines Impulses den Zustand der Röhren in
den Ziffernnachweiskreisen 28 bis 32 mit dem Röhrenzustand in den entsprechenden Stufen der Zähleinrichtung
21 vergleichen. Falls die Zustände der beiden Röhrensätze nicht derselben Anzahl entsprechen,
wird der Meldekreis 35 von einem Ausgang eines oder mehrerer der Vergleichskreise 23 bis 27
zwecks Anzeige dieses Betriebszustandes betätigt.
Falls sie andererseits mit derselben Zahl überein-
7 8
stimmen, tritt keine Wirkung auf. Es wird bemerkt, der Zähleinrichtung 7 angelegt wird, die im Neben-
daß dieser Vergleich bei der siebenten Zeitstellung in Schluß an den Widerstand 53 angeschaltet ist. Wäh-
jedem Synchronisierkanalintervall auftritt, wenn die rend eines Synchronisierkanalintervalls reicht je-
Ziffernnachweiskreise 28 bis 32 in Übereinstimmung doch die an die Kathode der Diode 51 angelegte posi-
mit der während dieses Intervalls empfangenen Code- 5 tive Vorspannung aus, um zu verhindern, daß sie
impulsgruppe, d. h. in Übereinstimmung mit der An- durch Anlegung eines Impulses an die Klemme 52
zahl der am Sender gezählten Impulse, eingestellt gezündet wird. Infolgedessen gelangt der Impuls nicht
sind. an die Auslöseelektrode der Triode 50, die dann nicht
In dem Empfänger 2 ist ein Synchronisationsrelais- durch den an ihre Anode angelegten Spannungsimpuls
kreis 36 vorgesehen, der auf die längeren Impulse io gezündet wird. Auf diese Weise treten positive Spananspricht,
die am Ende jedes Synchronisierkanal- nungsimpulse an den Enden des Belastungswiderintervalls
übertragen werden. Der Relaiskreis 36 ist Standes 53 auf, die allen ausgesandten oder überso
eingerichtet, daß ein Relais kurz nach der sieben- tragenen Impulsen entsprechen, mit Ausnahme derten
Zeitstellung in den Synchronisierkanalintervallen jenigen, die während der Synchronisierkanalintervalle
bis zum Ende dieser Intervalle betätigt wird. Die 15 auftreten.
Kontakte dieses Relais werden benutzt, um die Die an dem Widerstand 53 des Torkreises 5 auf-Anodenspannungszuführung
zu der Zähleinrichtung tretende Ausgangsspannung wird an die erste Stufe 21 und zu den Vergleichskreisen 23 bis 27 zu unter- der fünfstufigen Binärzähleinrichtung 7 angelegt, wobrechen
und diese dadurch in ihre Grund- oder Null- bei jede Stufe ein Paar Trioden mit kalter Kathode
betriebszustände zurückzustellen. 20 aufweist, die in einen bistabilen Triggerkreis geschal-
Die Fig. 2 zeigt ein im einzelnen ausgeführtes tet sind. So sind in der ersten Stufe die beiden Tri-
Schaltbild gewisser der dem Sender 1 zugeordneten öden 60,4 und 61^4 vorhanden, deren Anoden zusam-
Teile des Blockschaltbildes der Fig. 1, wobei ver- mengeschaltet und mit der Klemme 62 verbunden
schiedene Blockeinheiten der Fig. 1 durch gestrichelte sind, an die im Betrieb eine positive Anodenspannung
Außenlinien in Fig. 2 markiert und mit denselben Be- 25 angelegt wird. Die aus zwei hintereinandergeschalte-
zugszeichen wie in Fig. 1 versehen sind. ten Widerständen 63,4 und 64,4 oder 65,4 und 66^4
Der Torkreis 5 weist eine Kaltkathodentriode 50 jeweils bestehenden Belastungswiderstände sind zwi-
und eine Kaltkathodentriode 51 auf. Die Klemme 52 sehen die Kathoden der Trioden 60,4 bzw. 61,4 und
ist mit dem Ausgang des Senders 1 verbunden, so daß Erde geschaltet, und ein Kopplungskondensator 67^4
positive Impulse mit einer Amplitude von 150 V an 30 liegt zwischen ihren Kathoden. Bei jeder Triode ist
den Torkreis 5 bei der Klemme 52 angelegt werden, ein Steuerelektrodenbelastungswiderstand 68,4 mit
die direkt mit der Anode der Triode 50 verbunden ist. der Steuer- und Auslöseelektrode verbunden, wobei
Ein Kathodenbelastungswiderstand 53 ist zwischen die anderen Enden der Widerstände 68,4 über Dämpdie
Kathode der Triode 50 und Erde geschaltet, wobei fungswiderstände 69 an die gemeinsamen Enden der
der Ausgang des Torkreises 5 parallel von dem 35 Widerstände 70 und 71 angeschlossen sind, die eine
Widerstand 53 abgegriffen wird. Eine aus den zwischen die Klemme 62 und Erde geschaltete Poten-Widerständen
54 und 55 bestehende Potentiometer- tiometerkette bilden. Außerdem befinden sich Koppkette
ist zwischen die Klemme 52 und Erde geschaltet, lungskondensatoren 72 zwischen der Kathode der
wodurch ein Teil der an die Klemme 52 angelegten Triode 50 und den von den Steuer- oder Auslöseelek-Spannungsimpulse
an die Anode der Diode 51 ge- 40 troden abgewandten Enden der Auslöseelektrodenlangt,
die mit den gemeinsamen Enden der Wider- belastungswiderstände 68,4.
stände 54 und 55 verbunden ist. Ein Kopplungs- Die an der Kathode der Triode 50 auftretenden
kondensator 56 und ein Auslöseelektrodenbelastungs- Impulse gelangen infolgedessen an die Steuer- oder
widerstand 57 sind in Reihe zwischen die Kathode Auslöseelektroden der Trioden 60^4 und 61,4, die
der Diode 51 und die Steuer- oder Auslöseelektrode 45 mit einer positiven Spannung vorgespannt sind, so
der Triode 50 geschaltet. daß diese Impulse die Trioden 60^4 und 61^4 zünden
Die Klemme 58 in Fig. 2 ist mit der Klemme CS können. Die Zündung einer der Trioden 60,4 oder
des Kanalverteilers 6 (Fig. 1) verbunden, so daß 61^4 bewirkt, daß ein positiver Impuls an die Kathode
positive Spannungsimpulse, die während der Syn- der anderen Triode über den Kondensator 67^4 gechronisierkanalintervalle
andauern, an die Klemme 58 50 langt, dessen Amplitude ausreicht, um die Löschung
angelegt werden und die Kathode der Diode 51, die der anderen Triode zu bewirken. Infolgedessen wermit
dieser Klemme verbunden ist, deshalb für die den die Trioden 60,4 und 61 A abwechselnd durch die
Dauer der Synchronisierkanalintervalle positiv vor- Impulse gezündet, die an sie durch den Torkreis 5 angespannt
wird. gelegt werden, wobei jede Röhre leitend bleibt, bis die
In Betrieb wird deshalb zu jedem Zeitpunkt, aus- 55 andere Röhre durch einen nachfolgenden Impuls ge-
genommen während eines Synchronisierkanalinter- zündet wird, wenn der durch den Kopplungskonden-
valls, wenn ein Impuls an die Klemme 52 gelangt, sator 67^4 verlaufende Impuls beim Zünden der einen
eine ausreichende positive Spannung an die Anode Triode die andere löscht. Die Spannung an dem ge-
der Diode 51 angelegt, um diese zu zünden, wodurch meinsamen Ende der Widerstände 65,4 und 66,4 in
ein positiver Spannungsimpuls zu der Steuer- oder 60 dem Kathodenkreis der Triode 61,4 wird an die
Auslöseelektrode der Triode 50 verläuft, der zur zweite Stufe der Zähleinrichtung 7 angelegt. Sie
Zündung der Entladungsstrecke zwischen Auslöse- nimmt die Form eines stationären Potentials an,
elektrode und Kathode ausreicht. Gleichzeitig wird während die Triode 61 A leitend ist, und wird von
die Impulsspannung von 150 V an die Anode der einem positiven Impuls gefolgt, wenn die Triode 60^4
Triode 50 angelegt, und auch die Hauptentladungs- 65 gezündet ist, wobei die Spannung langsam von dem
strecke der Triode 50 wird gezündet, wobei die Tri- Spitzenimpulspotential absinkt, bis die Triode 61,4
ode 50 für die Dauer des an die Klemme 52 angeleg- wieder gezündet wird, wenn das stationäre Potential
ten Impulses leitend bleibt. Daraus ergibt sich ein wiederhergestellt ist.
positiver Spannungsimpuls, der an dem Kathoden- Die übrigen Stufen der Zähleinrichtung 7, von
belastungswiderstand 53 auftritt und an den Eingang 70 denen in Fig. 2 nur die zweite und fünfte dargestellt
und die nach außen führenden Verbindungen zu der dritten und vierten Stufe durch Pfeile angedeutet
sind, unterscheiden sich von der ersten Stufe geringfügig dadurch, daß keine getrennte Anordnung zum
Vorspannen der Kaltkathodentrioden 60 und 61 vorhanden ist. Die Elemente in den übrigen Stufen,
welche die gleichen Anschlüsse wie die entsprechenden Elemente in der ersten Stufe haben, sind mit denselben
Bezugsziffern mit verschiedenen Zusatzbuchstaben B, C, D oder £ in Übereinstimmung mit der
Stufe bezeichnet, zu der sie gehören. Man erkennt, daß in der zweiten. Stufe beispielsweise die Steuerelektrodenbelastungswiderstände
75 5 und 765, die von zwei in Reihe liegenden Widerständen gebildet
werden, mit den gemeinsamen Enden der Widerstände 65 A und 66^4 in der ersten Stufe verbunden sind.
Das positive Potential, das an die Steuer- oder Auslöseelektroden der Trioden 60 B und 615 angelegt
wird, wenn die Triode 61A stromdurchlässig ist,
reicht aus, daß der nachfolgende positive Impuls, der auftritt, wenn die Triode 61^4 gelöscht ist, die Triode
605 oder 615 zünden kann, die nicht bereits leitend ist. Von diesen Unterschieden abgesehen, sind die
übrigen Stufen der Zähleinrichtung 7 genau so ausgebildet wie die erste Stufe und arbeiten auch in derselben
Weise. Beispielsweise werden die Trioden 605 und 615 in der zweiten Stufe abwechselnd bei
jeder Löschung der Triode 61A gezündet, d.h. bei
abwechselnder Anlegung eines Impulses an die erste Stufe. In gleicher Weise werden die positiven Impulse
an dem gemeinsamen Ende der Widerstände 655 und 665 in dem Kathodenkreis der Triode 61B, die bei
jeder Löschung der Triode 615 auftreten, an die dritte Stufe der Zähleinrichtung usw. angelegt.
Eine Kaltkathodendiode 77-4 ist zwischen die Leitung 78 und die gemeinsamen Enden der der Röhre
61^4 zugeordneten Widerstände 69 und 68.4 geschaltet,
und ähnliche Dioden· 77-4 bis 77 £ sind zwischen die Leitung 78 und das dazwischen befindliche Ende
der entsprechenden Widerstände 765 bis 76 £ geschaltet. Die Leitung 78 ist an einen einer Relaiswicklung
in dem Rückstellkreis 15 zugeordneten Kontakt 79 angeschlossen, der geschlossen wird, wenn es
erforderlich ist, die Zähleinrichtung 7 in ihren Grundoder Nullbetriebszustand zurückzustellen, wobei alle
Trioden 61.4 bis 61E leitend sind. Wenn der Kontakt
79 geschlossen ist, ist die Leitung 78 mit der Klemme 62 verbunden, so daß eine Anodenspannung
an die Anoden der Dioden 77^4 bis 77 £ angelegt
wird, so daß diese zünden und dadurch ein positives Potential an die Steuer- oder Auslöseelektroden der
Trioden 61.4 bis 61 £ angelegt wird. Diese Wirkung
tritt in jeder der Trioden 61^4 bis 61 £ auf, die nicht
bereits leitend sind, und diese werden gezündet.
Die Torkreise 9 bis 13 weisen jeweils eine entsprechend zugeordnete Kaltkathodendiode 80 A bis 80 £
auf, deren Kathoden gemeinsam an das eine Ende eines Widerstandes 81 gelegt sind, dessen anderes
Ende geerdet ist. Eine Ausgangsklemme 82 ist auch mit den Kathoden der Dioden SOA bis 80 £ verbunden.
Die Anoden der Dioden 80 A bis 80 £ sind über die Widerstände 83 an die gemeinsamen Enden der
Widerstände 63.4 bis 63 £ und 64.4 bis 64£ in der
entsprechenden Stufe der Zähleinrichtung 7 angeschlossen. Kopplungskondensatoren 84 sind zwischen
die Anoden der Dioden 80.4 bis 80 £ und die Ziffernoder Stellenimpulseingangsklemmen 85.4 bis 85 £ geschaltet.
Jede dieser Klemmen 85 A bis 85 £ ist mit einer entsprechenden Ausgangsklemme Dl bis D5 in
dem Ziffernverteiler 8 des Senders 1 (Fig. 1) verbunden. Die Amplitude der an die Klemmen 85 A bis
85 £ angelegten Impulse reicht nicht aus, um die Dioden 80A bis 80 £ zu zünden, falls nicht die Triode
60^4 bis 60 £ in der zugeordneten Stufe der Zähleinrichtung
7 leitend ist. Deshalb wird eine positive Vorspannung an die Anode der Diode 80-4 bis 80 £
angelegt. Während jeden Kanalintervalls bewirken infolgedessen die Ziffern- oder Stellenimpulse, die in
den zweiten bis sechsten Zeitstellungen auftreten und
ίο an die Klemmen 85^4 bis 85 £ angelegt werden, daß
die Dioden SOA bis 80 £ leitend werden, wenn sich
die entsprechende Stufe der Zähleinrichtung 7 in dem Zustand befindet, in dem die Triode 60-4 bis 60 £
leitend ist. Beim Zünden einer der Dioden 80 A bis 80£ ergibt der in dem gemeinsamen Belastungswiderstand
81 fließende Entladestrom einen positiven Impuls, der an Klemme 82 auftritt.
Die an der Klemme 82 auftretenden positiven Impulse werden an den Torkreis 14 angelegt, der aus
ao einer Kaltkathodentriode 90 besteht, deren Anode mit der Klemme 91 verbunden ist. An diese wird eine
positive Anodenspannung angeschlossen, wobei ein Kathodenbelastungswiderstand 92 zwischen Kathode
und Erde geschaltet ist. Eine an die Kathode der Trias ode 90 angeschlossene Ausgangsklemme 93 ist mit
dem Eingang der Ausgangseinheit 4 des Senders 1 (Fig. 1) verbunden. Das von der Steuer- oder Auslöseelektrode
abgewandte Ende des SteuerelektrodenbelastungsWiderstandes 94 ist mit einem Ende eines
Kopplungskondensators 95 verbunden, dessen anderes Ende an der Klemme 82 liegt. Ein Widerstand 96 ist
zwischen die gemeinsamen Enden des Widerstandes 94 und des Kondensators 95 und eine Klemme 97 geschaltet,
die mit der Synchronisierkanalausgangsklemme CS des Kanalverteilers 6 verbunden ist. Die
Anordnung ist so getroffen, daß die von der Klemme 82 an den Torkreis 14 angelegten Impulse die Triode
90 nur zünden können, wenn eine positive Vorspannung an die Steuer- oder Auslöseelektrode durch Anlegung
eines Impulses an die Klemme 97 von dem Kanalverteiler 6 während der Synchronisierkanalintervalle
angelegt wird. Auf diese Weise treten die einzigen an der Ausgangsklemme 93 des Torkreises
14 auftretenden Impulse während der Synchronisier-
kanalintervalle bei einigen oder allen der zweiten bis sechsten Zeitstellungen auf. Diese Impulsgruppe stellt
den Zustand der Zähleinrichtung 7 dar, welcher der Anzahl der während der vorhergehenden zehn Signaloder
Zeichenkanalintervalle ausgesandten Impulse entspricht. Diese Codeimpulsgruppe wird zu der Aus
gangseinheit 4 zwecks Übertragung an den Empfänger 2 durchgelassen.
Der Rückstellkreis 15 weist zwei Kaltkathodentrioden 100 und 101 auf, die in einen bistabilen
Triggerkreis geschaltet sind. Die Steuer- oder Auslöseelektrodenkreise
der Trioden 100 und 101 sind mit der Klemme 58 verbunden, so daß eine positive Vorspannung an die Steuer- oder Auslöseelektroden
nur während der Synchronisierkanalintervalle angelegt wird. Die Impulseingangsklemme 102, die an die
Steuer- oder Auslöseelektrode der Triode 100 gekoppelt ist, ist mit der Klemme D 6 an dem Ziffernverteiler
8 (Fig. 1) verbunden, so daß in dem Synchronisierkanalintervall, wenn die Steuer- oder Auslöseelektrode
der Triode 100 positiv vorgespannt ist, der bei der siebenten Zeitstellung auftretende Impuls
die Triode 100 zündet, wodurch bewirkt wird, daß Strom durch die Wicklung 103 des Relais fließt, dessen
Kontakt 79 einen Teil in der Zähleinrichtung 7 bildet. Zu diesem Zeitpunkt ist die Triode 101 nor-
«09 6OO/2OS
11 12
malerweise leitend und wird durch den negativen Form einer Kaltkathodentriode auf, die in einem geImpuls
gelöscht, der an ihre Anode über den Kopp- gebenen Kanalintervall gezündet wird, falls der entlungskondensator
104 gelangt. Die an die Steuer- sprechende Ziffern- oder Stellenimpuls in der emp-
oder Auslöseelektrode der Triode 101 angekoppelte fangenen Codeimpulsgruppe vorhanden ist. Die
Impulseingangsklemme 105 ist mit der KlemmeD7 5 Ziffernnachweisröhren haben Kathodenbelastungsan
dem Ziffernverteiler 8 verbunden. Deshalb werden widerstände, so daß eine positive Spannung von ihrer
positive Impulse an die Steuer- oder Auslöseelektrode Kathode abgeleitet werden kann, wenn eine Röhre
der Triode 101 bei der achten Zeitstellung in jedem gezündet wird. Die Ziffernnachweiskreise 28 bis 32
Kanalintervall angelegt, und in den Synchronisier- sind jeweils mit dem entsprechenden Kreis der Verkanalintervallen,
wenn die Triode 101 bei der vorher- io gleichskreise 23 bis 27 gekoppelt. Auf diese Weise ist
gehenden Zeitstellung gelöscht worden ist, zündet beispielsweise die Kathode der Triode in dem Zifferndieser
Impuls die Triode 101 wieder, wobei ein nega- oder Stellennachweiskreis 28 mit den Klemmen 115 a
tiver Impuls an die Anode der Triode 100 angelegt in dem Vergleichskreis 23 verbunden, wobei die Ver-
und die Erregung der Relaiswicklung 103 beendet bindungen der anderen Kreise entsprechend ausgebilwird.
Die Impulse von den Ziffernverteilerklemmen 15 det sind. Die Einzelheiten der Vergleichskreise 24 bis
D6 und D 7 haben auf die Trioden 100 und 101 nur 26 sind in der Fig. 3 weggelassen, da sie ebenso ausin
den Synchronisierkanalintervallen Wirkung, da gebildet sind wie in den beiden dargestellten Kreisen
dann die Steuer- oder Auslöseelektroden dieser Roh- 23 und 27, wobei die Außenverbindungen zu den
ren nicht positiv vorgespannt sind. Die Relaiswick- Kreisen 24 bis 26 durch Pfeile gekennzeichnet sind,
lung 103 wird deshalb von der siebenten bis zur 30 Entsprechende Elemente in den Vergleichskreisen
achten Zeitstellung in jedem Synchronisierkanalinter- sind mit gleichen Bezugsziffern und entsprechenden
vall erregt, wobei der Kontakt 79 betätigt und die Zusatzbuchstaben α bis e bezeichnet.
Zähleinrichtung 7 auf ihren Grund- und Nullzustand Der Torkreis 34 weist zwei Kaltkathodentrioden in Bereitschaft für den nächsten Zählkreislauf zu- 116 und 117 auf, an deren Steuer- oder Auslöseelekrückgestellt wird. Eine positive Anodenspannung ist 25 trode eine positive Vorspannung angelegt wird, wenn an die Klemme 106 angeschlossen. ein Synchronisierkanalimpuls an die Klemme 111 ge-
Zähleinrichtung 7 auf ihren Grund- und Nullzustand Der Torkreis 34 weist zwei Kaltkathodentrioden in Bereitschaft für den nächsten Zählkreislauf zu- 116 und 117 auf, an deren Steuer- oder Auslöseelekrückgestellt wird. Eine positive Anodenspannung ist 25 trode eine positive Vorspannung angelegt wird, wenn an die Klemme 106 angeschlossen. ein Synchronisierkanalimpuls an die Klemme 111 ge-
Fig. 3 der Zeichnungen zeigt ein im einzelnen aus- langt. Die Impulse von der Klemme D6 des Empgeführtes
Schaltbild der dem Empfänger 2 zugeord- fangsziffernverteilers 33 (Fig. 1) werden an die
neten Teile des Blockschaltbildes der Fig. 1, wobei Klemmen 118 angelegt, die an die Steuer- oder Ausverschiedene
Blockeinheiten durch gestrichelte Um- 30 löseelektroden der Trioden 116 und 117 gekoppelt
randungslinien markiert sind, die mit denselben Be- sind. Eine positive Anodenspannung ist von dem
zugszeichen wie in Fig. 1 versehen sind. Synchronisierrelais 36 in dem Empfänger 2
Der Torkreis 20 entspricht dem Torkreis 5 der an die Klemme 119 angeschlossen. Diese Spannung
Fig. 2 und wird deshalb nicht ausführlich beschrie- wird kurz nach Einsetzen des langen Synchronisierben.
Die positiven Leitungsimpulse mit einer Ampli- 35 impulses, d. h. kurz nach der siebenten Zeitstellung
tude von 150 V werden an die Klemme 110 gelegt, in den Synchronisierkanalintervallen durch Betäti-
und der Synchronisierkanalausgang von der Klemme gung des Relais in dem Synchronisierrelaiskreis 36
CS" des Empfangskanalverteilers 22 (Fig. 1), die mit abgetrennt, der vorher beschrieben wurde. Dadurch
der Klemme 111 in Fig. 3 verbunden ist, liegt eben- werden die Trioden 116 und 117 gelöscht, falls eine
falls an dem Torkreis 20. Die Ausgangsimpulse an 40 von ihnen leitend ist, wobei die Spannung zu Beginn
der Kathode der Kaltkathodenröhre 112 gelangen an des nächsten Kanalintervalls in Bereitschaft für die
die erste Stufe der Zähleinrichtung 21, wobei die Im- nächste Betriebsperiode wiederhergestellt wird. Die
pulse allen Impulsen entsprechen, die zu allen Zeit- an die Steuer- oder Auslöseelektroden der Trioden
punkten mit Ausnahme der Synchronisierkanalinter- 116 und 117 angelegten Ziffern- oder Stellenimpulse
valle empfangen werden. 45 können diese Röhren nur zünden, wenn auch eine
Die Zähleinrichtung 21 ist im allgemeinen mit der positive Vorspannung an die Steuer- oder Auslöse-Zähleinrichtung
7 identisch. Der einzige Unterschied elektroden während der Synchronisierkanalintervalle
besteht darin, daß der Kontakt 79 weggelassen ist, angelegt wird. Wenn dies geschieht, tritt ein positiver
wobei die Leitung 78 direkt an eine Klemme 113 an- Impuls an der Kathode der Triode 116 und ein negageschlossen
ist, die mit dem Synchronisierrelaiskreis 50 tiver Impuls an der Anode der Triode 117 auf. Diese
36 in dem Empfänger 2 verbunden ist, wo kurz nach Impulse treten bei der siebenten Zeitstellung in den
der siebenten Zeitstellung in den Synchronisierkanal- Synchronisierintervallen und infolgedessen auf, nachintervallen
ein Relais betätigt und bis zum Ende des dem die Ziffernnachweiskreise 28 bis 32 in Überein-Intervalls
betätigt gehalten wird. Dieses Relais hat Stimmung mit der Codeimpulsgruppe gebracht worden
einen Kontakt, der bei Betätigung eine positive 55 sind, welche die zweiten bis sechsten Zeitstellungen
Anodenspannung an die Klemme 113 anlegt, wodurch in diesen Intervallen einnimmt. Gleichzeitig wird die
die mit der Leitung 78 verbundenen Dioden gezündet Zähleinrichtung 21 in Übereinstimmung mit der An-
und die Zähleinrichtung 21 auf ihren Grund- oder zahl der während der vorhergehenden zehn Zeichen-Xullzustand
zurückgestellt wird. Wie vorher erwähnt, kanalintervalle empfangenen Leitungsimpulse einist
der Eingang an die Zähleinrichtung 21 eine Folge 60 gestellt.
von Impulsen, die den während der Zeichenkanal- Jeder der Vergleichskreise 23 bis 27 ist so angeord-
intervalle empfangenen Impulsen entspricht, und diese net, daß er den Zustand der »0«-Triode (das ist die
wird deshalb während der Synchronisierkanalinter- rechte Triode in jeder Stufe in Fig. 3) in der ent-
valle bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Zähleinrich- sprechenden Stufe der Zähleinrichtung 21 mit dem
tung auf ihren Grund- oder Nullzustand zurückgestellt 65 Zustand der Röhre in dem entsprechenden Kreis der
wird, in der Zähleinrichtung aufgebaut, um die An- Ziffernnachweiskreise 28 bis 32 vergleicht. Falls die
zahl der während der vorhergehenden zehn Zeichen- Anlage einwandfrei arbeitet, müssen sich alle »0«-
kanalintervalle empfangenen Impulse darzustellen. Trioden in dem entgegengesetzten Zustand, verglichen
Wie vorher beschrieben, weist jeder Ziffernnach- mit den Ziffern- oder Stellennachweisröhren, befinden,
weiskreis 28 bis 32 eine Ziffernnachweisröhre in 70 und die Vergleichskreise 23 bis 27 müssen den Melde-
13 U
kreis 35 betätigen, falls beide Röhren irgendeines der Zähleinrichtung 21 verbunden ist. Die Anoden
entsprechenden Paares entweder beide leitend oder aller Dioden 131 α bis 131 e sind zusammen an ein
beide stromundurchlässig sind. Jeder Vergleichskreis Ende eines gemeinsamen Belastungswiderstandes 139
23 bis 27 besteht aus zwei Teilen, von denen der eine geschaltet, dessen anderes Ende mit der Klemme 132
Teil den Meldekreis 35 betätigt, falls beide Röhren 5 verbunden ist. Wenn die »0«-Triode sperrt, kann die
sperren, und der andere, falls beide leitend sind. Nur Diode 131 α von dem an ihre Kathode angelegten negader
Vergleichskreis 23 wird beschrieben, da die ande- tiven Impuls gezündet werden, wobei ein negativer
ren Kreise in genau derselben Weise ausgebildet und Spannungsimpuls an der Anode erzeugt wird. Dieser
mit dem übrigen Teil des Gerätes verbunden sind. verläuft über den gemeinsamen Kondensator 140 zu
Der Teil des Vergleichskreises 23, der den Melde- io der Kathode der Triode 125, zündet diese und betäkreis
35 betätigt, falls beide Röhren stromdurch- tigt dadurch den Meldekreis 35. Falls sich die »0«-
lässig sind, weist ein Paar Kaltkathodendioden 120a Triode in der ersten Stufe der Zähleinrichtung 21 und
und 121a auf. Falls die Röhre in dem Ziffernnach- die Röhre in dem Ziffern- oder Stellennachweiskreis
weiskreis 28 leitend ist, wird ein positives Potential 28 nicht in demselben Zustand befinden, wie es der
an die Klemmen 115 a von der Kathode dieser Röhre 15 Fall sein muß, wenn sich der Betrieb einwandfrei und
angelegt. Wenn infolgedessen ein positiver Impuls genau vollzogen hat und die Zähleinrichtungen 7 und
an der Kathode der Triode 116 in dem Torkreis 34 21 dieselbe Zahl speichern, läßt das Potential, das an
erzeugt wird, wird die Diode 120a durch den Impuls den Vergleichskreis 23 von den Kathoden der »0«-
gezündet, der an ihre Anode über den Kopplungs- Triode und der Röhre in dem Ziffernnachweiskreis
kondensator 122 α zusätzlich zu der positiven Vor- 20 28 angelegt ist, nicht zu, daß ein Impuls an den
spannung von der Klemmell5 α angelegt wird, die mit Meldekreis 35 gelangt, wenn die Trioden 116 und 117
der Anode der Diode 120 a verbunden ist. Der in dem in dem Torkreis 34 gezündet sind. Der Meldekreis
Widerstand 123a fließende Entladestrom legt einen wird deshalb unter diesen Bedingungen nicht in
positiven Impuls an die Anode der Diode 121 α über Tätigkeit gesetzt.
den Kopplungskondensator 124a. Falls die »0«-Tri- 25 Dieselben Betriebsbedingungen herrschen in den
ode in der ersten Stufe der Zähleinrichtung 21 leitend anderen Vergleichskreisen 24 bis 27, und der Meldeist,
wird ein positives Potential von ihrer Kathode an kreis 35 wird nur betätigt, wenn die Zähleinrichtundie
Anode der Diode 121a angelegt, die gezündet gen 7 und 21 unterschiedlich am Ende der entsprewird,
falls der Impuls und die Spannung beide gleich- chenden Zählungen speichern.
zeitig angelegt werden. Die Kathoden aller Dioden 30 Es wird bemerkt, daß auch eine andere Ausfüh-121a
bis 121 e sind mit der Steuer- oder Auslöse- rungsart des Vergleichskreises verwendet werden
elektrode der Kaltkathodentriode 125 in dem Melde- kann, die den Zustand der »1 «-Triode in jeder Stufe
kreis 35 zusammengeschaltet. Ein positives Vor- der Zähleinrichtungen 21 mit dem Zustand der Röhre
Spannungspotential wird an die Steuer- oder Aus- in dem entsprechenden Kreis der Ziffernnachweislöseelektrode
der Triode 125 durch Anschluß einer 35 kreise 28 bis 32 vergleicht und der den Meldekreis 35
positiven Spannung an die Klemme 126 angelegt, wo- betätigt, falls ihre Betriebszustände verschieden sind,
bei ein Paar in Reihe geschalteter Widerstände 127 In dem Meldekreis 35, der, wie vorher erwähnt, die
und 128 zwischen die Klemme 126 und Erde und ein Triode 125 aufweist, ist die Wicklung 145 eines
Widerstand 129 zwischen die gemeinsamen Enden Relais zwischen die Klemme 146 und die Anode der
der Widerstände 127 und 128 und die Steuer- oder 40 Triode 125 geschaltet, wobei die positive Anoden-Auslöseelektrode
der Triode 125 geschaltet sind. Falls Spannungsquelle für die Triode 125 an die Klemme
eine der Dioden 121a bis 121 <? gezündet wird, fließt 145 angeschlossen ist. Es ist auch ein Kathodenein
Stromimpuls durch die Widerstände 129 und 128 belastungswiderstand 147 vorhanden. Ein Folgekonnach
Erde, wobei eine zusätzliche positive Spannung takt 14g der bei Erregung der Wicklung 145 betätigt
an die Steuer- oder Auslöseelektrode der Triode 125 45 wird, ist zwischen die Wicklung 145 und die Anode
angelegt wird, die zu deren Zündung ausreicht, wo- der Triode 125 geschaltet. Bei Anlegung eines positidurch
der Meldekreis 35 betätigt wird. ven Impulses an die Steuer- oder Auslöseelektrode
Der andere Teil des Vergleichskreises 23, der den der Triode 125 oder eines negativen Impulses an
Meldekreis 35 betätigt, falls die Röhre in dem Ziffern- ihre Kathode von einem der Vergleichskreise 23 bis 27
nachweiskreis 28 und die »0«-Triode in der ersten 50 wird die Triode 125 gezündet und somit die Wicklung
Stufe der Zähleinrichtung 21 beide sperren, ist in 145 erregt. Der Schließ-oder Arbeitsteil des Kontakgleicher
Weise ausgebildet und weist die Kaltkatho- tes 148 schließt einen Haltekreis für die Wicklung
dendioden 130 a und 131a auf. Ein positives Potential 145 über den Widerstand 149 nach Erde, während
wird gemeinsam an alle Vergleichskreise 23 bis 27 der Unterbrechungsteil des Kontaktes den Entladevon
der Klemme 132 angelegt, welche die gemein- 55 kreis der Triode 125 unterbricht. Das Relais hat
same Klemme der in Reihe zwischen die Klemme 135 einen weiteren Kontakt 150, der geschlossen wird,
und Erde geschalteten Widerstände 133 und 134 ist, wenn die Wicklung 145 erregt ist, und der einen
wobei ein positives Potential im Betrieb an der Stromkreis zwischen der Klemme 151 und Erde über
Klemme 135 liegt. In dem Vergleichskreis 23 wird die Kaltkathodendiode 152 schließt. Ein positives
dieses Potential an die Anode der Diode 130 a ange- 60 Potential wird an die Klemme 151 angeschlossen, so
legt, und falls die Röhre in dem Ziffernnachweiskreis daß die Diode 152 zündet, wenn der Kontakt 150 ge-28
nichtleitend ist, d.h., falls die Klemmen 115a an schlossen wird. Die Zündung der Diode 152 wird als
Erdpotential liegen, wird: die Diode 130 a gezündet, visuelle Anzeige verwendet, daß ein ungenauer Bewenn
ein negativer Impuls an ihre Kathode über den trieb aufgetreten ist. Falls erforderlich, kann der
Kopplungskondensator 136 a von der Anode der Tri- 65 Meldekreis 35 durch Betätigung des Druckknopfode
117 in dem Torkreis 34 gelangt. Beim Zünden der schalters 153 zurückgestellt werden, der den Halte-Diodel30a
wird ein negativer Impuls über den Kopp- kreis für die Wicklung 145 unterbricht. Es wird belungskondensator
137 a an die Kathode der Diode merkt, daß der hier beschriebene Meldeindikator in
131a angelegt, die auch über den Widerstand 138 a einfacher Form ausgebildet ist, und die Erregung der
mit der Kathode der »0«-Triode in der ersten Stufe 70 Wicklung 145 verwendet werden kann, um gegebenen-
Claims (8)
1. Elektrische Signalübertragungsanlage, bei der ein Signal oder eine Anzahl Signale zwischen
einem Sender und einem Empfänger über einen Übertragungsweg als Impulscodemodulationssignal
verläuft, wobei jedes Signal durch eine Aufeinanderfolge von Codeimpulsgruppen dargestellt
wird und beim Vorhandensein einer Anzahl Signale die die verschiedenen Signale darstellenden
Codeimpulsgruppen miteinander zeitlich verflochten sind, gekennzeichnet durch eine Mithör-
oder Überwachungsanlage zur Kontrolle der Wiedergabegenauigkeit der übertragenen Signale,
wobei die Überwachungsanlage am Sender Zählvorrichtungen zum Zählen der Anzahl der während
jedes einer Reihe von Zeitintervallen im Betrieb ausgesandten Impulse sowie Vorrichtungen
enthält, um am Ende jedes solchen Intervalls ein Prüfsignal abzuleiten, das die Anzahl der in
diesem Intervall gezählten Impulse darstellt, und um das Prüfsignal über den Verbindungsweg zu
übertragen, und wobei die Überwachungsanlage am Empfänger Zählvorrichtungen zum Zählen der
Anzahl der in den Zeitintervallen empfangenen Impulse aufweist, die den Intervallen entsprechen,
während denen das Zählen am Sender bewirkt wird, und eine Vergleichsvorrichtung, die nach
dem Empfang eines Prüfsignals an dem Empfänger betätigt wird, um die Anzahl der in dem vorhergehenden
Intervall am Empfänger aufgenommenen Impulse mit der Anzahl der durch das Prüfsignal dargestellten Impulse zu vergleichen
und einen Schalter, eine Anzeigeeinrichtung oder eine entsprechende andere Vorrichtung zu steuern,
falls die beiden Anzahlen zu irgendeiner Zeit ungleich sind.
2. Elektrische Signalübertragungsanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem
von aufeinanderfolgenden Zeitintervallen eine gleiche Anzahl von Codeimpulsgruppen ausgesandt
bzw. übertragen wird.
3. Elektrische Signalübertragungsanlage nach Anspruch 2, wobei die Anlage eine Mehrkanalanlage
ist, bei welcher die Zeitteilmultiplextechnik angewendet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl der Codeimpulsgruppen gleich der Anzahl der Signalkanäle der Anlage ist.
4. Elektrische Signalübertragungsanlage nach Anspruch 3, bei der Synchronisierkanalintervalle
zwischen jeder Periode der Signalkanalintervalle wiederkehren, dadurch gekennzeichnet, daß das
Prüfsignal, das die Anzahl der in der vorhergehenden Periode von Signalkanalintervallen ausgesandten
oder übertragenen Impulse darstellt, wie sie durch die Zählvorrichtung am Sender gezählt
worden sind, während jedes Synchronisierkanalintervalls ausgesandt bzw. übertragen wird.
5. Elektrische Signalübertragungsanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Prüfsignal selbst durch Codeimpulsgruppen dargestellt wird.
6. Elektrische Signalübertragungsanlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zählvorrichtungen sowohl am Sender als auch am Empfänger auf eine Binärskala arbeiten und die
Codeimpulsgruppen binär verschlüsselte Impulsgruppen sind, welche dieselbe Anzahl Zeitstellungen
haben, wie Stufen in den Zählvorrichtungen vorhanden sind.
7. Elektrische Signalübertragungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie am
Sender eine Gruppe Torkreise aufweist, deren Anzahl gleich der Zahl der Zeitstellungen in einer
Prüfsignalcodeimpulsgruppe ist, wobei jeder Torkreis von einer entsprechenden Stufe in den Zählvorrichtungen
so gesteuert wird, daß an seinen Eingang angelegte Impulse zu einem gemeinsam zu der Gruppe gehörenden Ausgangskreis nur hindurchgelassen
werden, falls sich diese Stufe in einem von ihren zwei möglichen Betriebszuständen
befindet, und daß sie ferner Vorrichtungen zur Anlegung der Impulse an den Eingang jedes Torkreises
aufweist, die bei der Zeitstellung in den Prüfsignalcodeimpulsgruppen auftreten, die der
Stufe der Zählvorrichtung entspricht, die diesen Torkreis steuert, so daß eine Codeimpulsgruppe
zu dem gemeinsamen Ausgangskreis hindurchgelassen wird, der in Übereinstimmung mit den
Betriebsbedingungen der Stufen der Zählvorrichtung arbeitet, wenn die Impulse an die Torkreise
angelegt werden.
8. Elektrische Signalübertragungsanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß am
Empfänger jede Prüfsignalcodeimpulsgruppe in einer Gruppe (deren Anzahl gleich der Zahl der
Zeitstellungen in einer Prüfsignalcodeimpulsgruppe ist) von Ziffern- oder Stellennachweiskreisen
gespeichert wird, wobei in jedem dieser Kreise beim Empfang einer Gruppe eine Röhre
leitend gemacht wird, falls ein besonderer entsprechender Impuls in der Gruppe vorhanden ist,
und daß die Anlage auch eine Gruppe Vergleichskreise aufweist, von denen ein jeder mit einem der
Ziffernnachweiskreise und der entsprechenden
Stufe der Empfangszählvorrichtung gekoppelt ist und nach Empfang einer Prüfsignalcodeimpulsgruppe
so betätigt wird, daß der Schalter, die Anzeigeeinrichtung oder die entsprechende andere
Vorrichtung betätigt wird, falls die empfangene Codeimpulsgruppe eine Anzahl darstellt, die sich
von der Anzahl unterscheidet, die von der Empfangszählvorrichtung gespeichert worden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 988 021.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 600/203 9.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1520/52A GB714094A (en) | 1952-01-18 | 1952-01-18 | Improvements in or relating to electric pulse code modulation signalling systems |
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|---|---|
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Family
ID=9723394
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEG10761A Pending DE1038108B (de) | 1952-01-18 | 1953-01-17 | Elektrische Signaluebertragungsanlage fuer impulscodemodulierte Signale |
Country Status (3)
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| US (1) | US2689950A (de) |
| DE (1) | DE1038108B (de) |
| GB (1) | GB714094A (de) |
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