DE917949C - Rakete mit Leitflaechen - Google Patents
Rakete mit LeitflaechenInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B10/00—Means for influencing, e.g. improving, the aerodynamic properties of projectiles or missiles; Arrangements on projectiles or missiles for stabilising, steering, range-reducing, range-increasing or fall-retarding
- F42B10/02—Stabilising arrangements
- F42B10/04—Stabilising arrangements using fixed fins
- F42B10/06—Tail fins
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rakete, die mit Leitflächen
ausgestattet ist, von denen je zwei miteinander durch ein an der Rakete angeordnetes
Zwischenstück verbunden sind und eine Einheit bilden.
Die Rakete nach der Erfindung ist gekennzeichnet durch Teile, mittels deren die Einheiten je an
der Rakete anbringbar und von dieser abnehmbar sowie zentrierbar sind.
In der Zeichnung ist eine Auisführungsform der
Rakete nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt den rückwärtigen Teil einer Rakete,
die mit Leitflächen! gemäß der Erfindung ausgestattet iist, wobei die Leitflächen in ihrer Stellung,
in der säe gerade auf die Rakete aufgebracht werden, gezeigt sind.
Fig. 2 zeigt den rückwärtigen Teil einer Rakete mit /bereits aufgebrachten Leitflächen.
Fig. 3 zeigt auifeinandergestapdte Leitflächen- ao
paare.
In den Fig. 1 und 2 ist ein röhrenförmig ausgebildetes
Triebwerk einer Rakete mit 1 bezeichnet. An der inneren Wand des Triebwerks ist im einem
geringen Abstand vom rechten Ende derselben eine as
Düse 2 befestigt. Auf der Außenwand des Triebwerks sind an dessen rechtem Ende zwei Einheiten3
Ws 5 und 6 bis 8 angebracht. Diese Einheiten bestehen je aus einem einzelnen Blech, das
derart gebogen ist, daß ein Zwischenstück 4 bzw. 7 entsteht, das die Form eines Teiles einer ZyHhderwand
hat. Die Innenflädhe dieses Zwischenstückes hat einen Krümmungsradius, der gleich oder soweit alts möglich gleich dem Radius der Außenfläche
des Triebwerks ist. In einigen Fällen kann es vorteilhaft sein, den Krümmungsradius dieses
Stückes etwas kleiner zu wählen als den. Radius der Außenfläche. Die Einheit muß dann bis zu
einem gewissen Grad elastisch, sein. Das Blech, itet
ferner derart gebogen, daß je zwei ebene Flächen; 3 und 5 bzw. 6 und 8 entstehen, die sich, von beiden
Seiten des Zwischenstückes nach außen: erstrecken und als Leitflächen dienen. Für jede Einheit sind
ein zylindrischer Stift 9 und eine Schraube 10 an
der Wand des Tniebwerkgehäuses vorgesehen. Der Stift ist fest mit dem Gehäuse verbunden und hat
einen. Kopf du Form einer kreisförmigem Scheibe jo mit einem größeren Durchmesser als der Stift. Die
Schraube 10 ist mit einem Gewinde versehen, das in, eine Gewiindebohrung in der Gehäusewaind paßt.
Der Schraubenkopf hat ebenfalls einen größeren Durchmesser als die Schraube. In den Fig. 1 und 2
sind lediglich der mit der Einheit 3 bis 5 verbundene
Stift 9 und die entsprechende Schraube 10 dargestellt. Jede Einheit ist mit einem Schlitz zur
Aufnahme des Stiftes und einem weiteren Schlitz für die Schraube versehen. Der erste Schlitz, ist
birnenförmig, wobei sein unterer Teil soi groß ist, daß der Kopf des Stiftes durch dhn hindurchtreten
kann, während sein oberer Teil den Stift selbst aufnehmen kann, d. h. seine Breite· ist soweit als möglich
dem Durchmesser des Stiftes gleich. Der Schraubenschli'tz ist durch einen Einschnitt in der
einen Seite der Einheit gebildet. Der obere Teil dieses Schlitzes hat die Form einer Vertiefung,
deren Breite dem Durchmesser der Schraube gleich ist. Lediiglich die Schlitze für die Einheit 3 bis 5
sind in den Fig. 1 und 2 dargestellt und mit den Bezugszeichen 11 und; 12 versehen. Jede Einheit
ist außerdem mit zwei ausgestanzten Vorsprüngen versehen, die auf beiden Seiten der beiden Schlitze
und symmetrisch dazu angeordnet sind. Die Vor-Sprünge der Einheit 3 bis 5 sind mit den Bezugszeidhen
13 und 14 und der eine sichtbare Vorsprung
der Einheit 6 bis 8 mit dem Bezugszeichen! 15 versehen.
Im folgenden: wird beschrieben, in welcher Weise die Einheiten 3 bis 5 und 6 bis 8 aufgebracht und
abgenommen werden können. Da die beiden Einheiten hinsichtlich der Art und Weise der Anbringung
übereinstimmen, bezieht sich die folgende Beschreibung auf beide Einheiten; zur Erläuterung
wird jedoch die Einheit 3 bis 5 ausgewählt. Es wird
davon ausgegangen, daß der Krümmungsradius des Zwischenstückes dem äußeren Radius des Triebwerks
gleich oder soweit als möglich gleich ist. Um die Einheit anzubringen wird der Schlitz 12 derart
gegen die Schraube 10 bewegt, daß diese in ihre Vertiefung eingeführt wird. Die Einheit wird dann
so weit bewegt, bis der Schlitz 11 eine Stellung erreicht
hat, in der der Kopf des Stiftes 9 durch den Schlitz hindurchtreten kann. Wenn dies geschehen
ist, wird die Einheit weiter bewegt, bis das innere Ende des Schlitzes gegen die Schraube stößt. Das
obere Ende des Schlitzes 11 stößt zur gleichen Zeit
gegen den Stift. In dieser Stellung der Leitflächen rasten die Vorsprünge hinter die rückwärtige Kante
des Triebwerks ein und drücken gegen diese Kante. Die Vorsprünge sind bis zu einem gewissen Grade
elastisch. Nach Anziehen der Schraube ist die Einheit fest mit dem Triebwerk verbunden. Fig. 2 zeigt
die auf dem Triebwerk befestigten Einheiten 3 bis 5 und 6 bis 8. Wenn die Einheit abgenommen werden
soll, wird die Schraube gelockert und daraufhin das rückwärtige Ende der Einheit angehoben, bis die
Vorsprünge die Kante loslassen. Die Einheit wird dann nach links, d. h. nach vorn bewegt, bis sie
diejenige Stellung erreicht, in der der Kopf des Stiftes durch den Schlitz 11 geführt werden kann.
Wenn dies geschehen ist, kann die Einheit weiter nach links bewegt werden, bis die Schraube die Vertiefung
verlassen hat. Die Einheit ist jetzt vollständig von der Rakete abgenommen. Wenn davon
ausgegangen wird, daß der Krümmungsradius des Zwischenstückes geringer ist als der Radius des
Triebwerks, soi muß beim Aufbringen die Einheit gegen die Rakete gedrückt werden.
Auf Grund der Form der Schlitze werden diese in Verbindung mit dem Stift und der Schraube dazu
beitragen, die Einheit zu zentrieren. Auch die Vorsprünge wirken als zusätzlich zentrierende Teile,
da sie die Einheit in ihrer Stellung festhalten. Wenn die Vorspränge eingerastet sind, kann die
Einheit sich in axialer Richtung nicht mehr bewegen.
Die beschriebene Rakete hat zwei wesentliche Vorteile. Erstens ist die Befestigung der Leitflächen
vereinfacht, und sie kann stattfinden an dem Ort, an dem die Rakete verwendet werden soll, und
zweitens ist die Lagerung der Raketen leichter, da die Rakete und die Einheiten getrennt gestapelt
werden können. Die Rakete hat keine vorstehenden Teile, die beim Stapeln berücksichtigt
werden müssen, so daß weiterhin der Lagerraum geringer ist. Die Einheiten können besonders einfach
verpackt werden, da sie, wie in Fig. 3 gezeigt, zu Stapeln aufeinandergelegt werden, können.
Obgleich in der Beschreibung angegeben wurde, daß die Einheiten mittels eines Stiftes und einer
Schraube aufgebracht werden können, können doch auch entweder zwei Schrauben oder zwei Stifte verwendet
werden. Im letzteren Falle sollte der Abstand zwischen dem Kopf und der Raketenwand bei
beiden Stiften so klein wie möglich sein, jedoch nicht kleiner, als dies der Dicke der Einheit entspricht.
Zum Aufbringen der Einheit ist es in einem derartigen Falle erforderlich, daß das Material
elastisch ist. Das Ausschnappen der Vorsprünge no wird dann durch Zusammenbiegen der Leitflächen
bewirkt, wobei dem Zwischenstück ein größerer Krümmungsradius als der des Raketentriebwerks
gegeben wird.
Claims (10)
- Patentansprüche:i. Rakete, die mit Leitflächen ausgestattet ist, iao von denen je zwei miteinander durch ein an der Rakete angeordnetes Zwischenstück verbunden sind und eine Einheit bilden, gekennzeichnet durch Teile, mittels deren die Einheiten je an der Rakete anbringbar oder von dieser abnehmbar sowie zentrierbar sind.
- 2. Rakete nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile aus mindestens einem Schlitz an der Einheit und einer entsprechenden Anzahl von aus der Rakete vorstehenden Gliedern bestehen.
- 3. Rakete nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der vorstehenden Glieder aus einem Stift (9) mit einer Querschnittfläche von beliebiger Form und einem Kopf mit größerer Querschnittfläche als der Stift besteht.
- 4. Rakete nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Glieder aus einer Schraube (10) mit einem Kopf mit größerer Querschnittfläche als die Schraube besteht.
- 5. Rakete nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Schlitze einen Teil aufweist, der in seiner Breite dem Teil des Gliedes mit der kleineren Querschnittfläche entspricht, und einen anderen Teil, der dem Teil mit der größeren Querschnittfläche entspricht.
- 6. Rakete nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer (12) der beiden Schlitze als offener Schlitz vom Rande der Einheit ausgeht.
- 7. Rakete nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile zur Befestigung jeder Einheit aus zwei. Schlitzen (11, 12) und zwei vorstehenden Gliedern (9, 10) bestehen, wobei letztere einen solchen Abstand voneinander haben, daß das eine Glied (10) ein wenig in den ihm zugehörigen Schlitz eingeführt sein muß, bevor das andere Glied (9) in den anderen Schlitz eintreten kann.
- 8. Rakete nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zentrierende Teile, die mit den Teilen für die Befestigung der Einheiten zusammenwirken.
- 9. Rakete nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrierenden Teile aus Vorsprüngen, bestehen, die aus der Einheit ausgestanzt und abgebogen sind.
- 10. Rakete nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zentrierenden Teile als Rasten für die Endstellung dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 9546 9.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEA17735A DE917949C (de) | 1953-04-01 | 1953-04-01 | Rakete mit Leitflaechen |
Applications Claiming Priority (2)
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| DEA17735A DE917949C (de) | 1953-04-01 | 1953-04-01 | Rakete mit Leitflaechen |
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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