DE917815C - Schaltungsanordnung, insbesondere fuer magnetische Schallaufzeichnungsverfahren - Google Patents
Schaltungsanordnung, insbesondere fuer magnetische SchallaufzeichnungsverfahrenInfo
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- DE917815C DE917815C DEB12603D DEB0012603D DE917815C DE 917815 C DE917815 C DE 917815C DE B12603 D DEB12603 D DE B12603D DE B0012603 D DEB0012603 D DE B0012603D DE 917815 C DE917815 C DE 917815C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B5/00—Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
- G11B5/02—Recording, reproducing, or erasing methods; Read, write or erase circuits therefor
- G11B5/027—Analogue recording
- G11B5/03—Biasing
Landscapes
- Amplifiers (AREA)
Description
- Schaltungsanordnung, insbesondere für magnetische Schallaufzeichnungsvexfahren Bei magnetischen Schallaufzeichnungsverfahren läßt sich durch Anwendung von Hochfrequenzvormagnetisierung an Stelle von Gleichstromvormagnetisierung eine überraschende Qualitätssteigerung erreichen. Die erzielte Verbesserung betrifft sowohl den Umfang des übertragbaren Frequenzbandes, die Senkung des Störgeräusches und die Verringerung der nichtlinearen Verzerrungen.
- Zur Ausübung des magnetischen Schallaufzeichnungsverfahrens unter Benutzung von Hochfrequenz ist naturgemäß ein zusätzlicher Aufwand durch den hochfrequenten Schwingungserzeuger erforderlich. Bei Geräten für höchste Wiedergabequalität spielt dieser Aufwand besonders im Hinblick auf die erreichbare sprunghafte Qualitätsverbesserung keine Rolle. Er kann jedoch von Einfluß werden bei Geräten besonders preiswerter Ausführung, z. B. für Diktierzwecke, Konferenzaufnahmen usw. Bei derartigen Geräten strebt man zur Herabsetzung der Betriebskosten und zur Erhöhung der Aufnahmedauer eine möglichst geringe Bandgeschwindigkeit an. Diese wird vorzugsweise begrenzt durch die mit abnehmender Bandgeschwindigkeit sich vermindernde obere Grenzfrequenz des tonfrequenten Wiedergabebereiches. Obwohl also bei derartig wohlfeilen Geräten der Verwendungszweck keine höchstwertige Qualität erfordert, und insbesondere bezüglich des dynamischen Umfanges und des aufgezeichneten Frequenzbereiches gewisse Einschränkungen zuläßt, ist auch für sie die Anwendung des hochfrequenten Aufsprechverfahrens von besonderem Vorteil, und zwar in bezug auf die nichtlinearen Verzerrungen. Während nämlich bei hohen Bandgeschwindigkeiten der Hauptverzerrungsbereich in einem solchen Frequenzgebiet liegt, in dem laut Ausweis der Amplitudenstatistik natürlicher Klangbilder nur relativ schwache Komponenten auftreten, die wegen ihrer geringen Stärke keine störenden nichtlinearen Verzerrungen hervorrufen, rückt mit sinkender Bandgeschwindigkeit der Verzerrungsbereich in ein Frequenzgebiet, bei dem gemäß der Amplitudenstatistik starke Komponenten vorhanden sind, die zu starken nichtlinearen Verzerrungen Anlaß geben. Aus diesem Grunde ist die Anwendung des Aufzeichnungsverfahrens mit Hochfrequenz, bei dem die nichtlinearen Verzerrungen grundsätzlich stark herabgesetzt sind, besonders vorteilhaft.
- Es ist daher wünschenswert, auch für preiswerte Geräte eine Anordnung zu besitzen, «-elche bei minimalem Aufwand die Anwendung des Hochfrequenzverfahrens ermöglicht. Am naheliegendsten war es, wie bereits vorgeschlagen worden ist, die ohnehin zur Niederfrequenzverstärkung meist vorhandene Röhre gleichzeitig zur Erzeugung des Hochfrequenzstroms auszunutzen. Ohne besondere Vorsichtsmaßnahme besteht der Nachteil einer solchen Anordnung darin, daß die Hochfrequenzerzeugung und Niederfrequenzverstärkung nicht unabhängig voneinander sind. Bei einer normalen Rückkopplungsschaltung wird die Selbsterregung durch den Gitterstromeinsatz begrenzt. Eine so ausgenutzte Röhre ist nicht mehr in der Lage, einen am Gitter liegenden Niederfrequenzstrom verzerrungsfrei zu verstärken. Vielmehr erfolgt in diesem Fall eine Modulation der Hochfrequenz im Rhythmus der Niederfrequenz. Diese Schaltung ist ja gerade zur Grundlage einer Modulationsart geworden.
- Der beschriebene Nachteil kann erfindungsgemäß dadurch beseitigt werden, daß die Begrenzung der Selbsterregung durch ein gesondertes Element, und zwar einen nichtlinearen Widerstand, z. B. einen Trockengleichrichter, bewirkt wird, der sich im Schwingungskreis befindet und welcher so angeschaltet ist, daß er eine Begrenzung der Selbsterregung bewirkt, wobei die Begrenzungswirkung so bemessen wird, daß die Kennlinie der Röhre nur innerhalb ihres geradlinigenTeiles ausgenutzt wird.
- Die Regelung des Begrenzungseinsatzes kann durch die Bemessung des Gleichrichters selbst oder auch durch Anwendung einer Vorspannung erfolgen. Es ist unter Umständen empfehlenswert, zur Erzielung eines möglichst ausgedehnten linearen Aussteuerungsbereiches der Röhre, diese in einer Gegenkopplungsschaltung zu verwenden.
- Als ein Beispiel unter vielen möglichen Anordnungen ist in der Figur eine Schaltung gemäß Erfindung dargestellt. i ist die Verstärkerröhre, welche gleichzeitig zur Verstärkung der Aufsprechströme und zur Erzeugung der Hochfrequenzströme dient. z ist die Induktivität und 3 die Kapazität des hochfrequenten Schwingkreises, welcher über die Rückkopplungsspule4 angefacht wird. Der nichtlineare Widerstand 5 begrenzt die im Schwingkreis auftretende Hochfrequenzspannung und damit die auf das Gitter zurückgeführte Rückkopplungsspannung auf ein Maß, welches der Aussteuerungsfähigkeit der Röhre entspricht. 6 stellt eine Gleichstromquelle dar, mit deren Hilfe der Einsatzpunkt der Begrenzerwirkung, wie bekannt, dimensioniert werden kann. Die Hochfrequenz ist über die Wicklung 7 eines Hochfrequenztransformators mit der Hochfrequenzwicklung 8 des Sprechkopfes 9 verbunden. Die verstärkte Niederfrequenz-Spannung wird über den Transformator io der Niederfrequenzwicklung i i des Sprechkopfes 9 zugeführt. Die Schaltung selbst kann in der verschiedensten Weise unter Aufrechterhaltung der erfinderischen Wirkung abgewandelt werden. Insbesondere können z. B. Hochfrequenz- und Niederfrequenzstrom der gleichen Sprechkopfwicklung zugeführt werden.
- Die vorgeschlagene Anordnung erlaubt also, die Erzeugung der für hochwertige Schallaufzeichnung erforderlichen Hochfrequenz mit den gleichen Mitteln durchzuführen, die ohnehin für die Niederfrequenzverstärkung erforderlich sind. Wenn durch geeignete Wahl des Sprechkopfmaterials die aufzuwendende Hochfrequenzleistung gering gehalten werden kann, genügen für die beschriebene Anordnung schon Röhren geringer Leistung.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung, insbesondere für magnetische Schallaufzeichnungsverfahren unter Benutzung von Hochfrequenz an Stelle von Gleichstrom zur Vormagnetisierung, bei der die Erzeugung des hochfrequenten Vormagnetisierungstroms und die Verstärkung des tonfrequenten Aufsprechstroms unter Benutzung einer einzigen Verstärkerröhre vorgenommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung einer gegenseitigen Beeinflussung der Hochfrequenz und der Tonfrequenz die hochfrequente Selbsterregung durch einen im Schwingungskreis liegenden nichtlinearen Widerstand begrenzt ist. a. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als nichtlinearer Widerstand ein gegebenenfalls zwecks Regelung des Begrenzungseinsatzes mit einer Gleichvorspannung versehener Gleichrichter dient. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung eines möglichst ausgedehnten linearen Aussteuerungsbereiches der Röhre diese in einer Gegenkopplungsschaltung betrieben ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 743 411; Die Telefunkenröhre, Heft 15, April 1939, S. .43.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB12603D DE917815C (de) | 1941-03-30 | 1941-03-30 | Schaltungsanordnung, insbesondere fuer magnetische Schallaufzeichnungsverfahren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB12603D DE917815C (de) | 1941-03-30 | 1941-03-30 | Schaltungsanordnung, insbesondere fuer magnetische Schallaufzeichnungsverfahren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE917815C true DE917815C (de) | 1954-09-13 |
Family
ID=6957188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB12603D Expired DE917815C (de) | 1941-03-30 | 1941-03-30 | Schaltungsanordnung, insbesondere fuer magnetische Schallaufzeichnungsverfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE917815C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE743411C (de) * | 1940-07-28 | 1943-12-24 | Dr Hans Joachim Von Braunmuehl | Verfahren zur magnetischen Schallaufzeichnung |
-
1941
- 1941-03-30 DE DEB12603D patent/DE917815C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE743411C (de) * | 1940-07-28 | 1943-12-24 | Dr Hans Joachim Von Braunmuehl | Verfahren zur magnetischen Schallaufzeichnung |
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