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DE1449317C - Schreibverstarker mit einer einstu figen Misch und Oszillatorschaltung - Google Patents

Schreibverstarker mit einer einstu figen Misch und Oszillatorschaltung

Info

Publication number
DE1449317C
DE1449317C DE1449317C DE 1449317 C DE1449317 C DE 1449317C DE 1449317 C DE1449317 C DE 1449317C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
amplifier
transistor
oscillator
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Erling Peter San Mateo Calif Skov (V St A )
Original Assignee
Ampex Corp , Redwood City, Calif (V St A)
Publication date

Links

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Schreibver- ein Hochfrequenzsignal mit minimaler Verzerrung
stärker mit einer einstufigen Misch- oder Oszillator- und maximaler Amplitudenstabilität zu liefern. Diese
schaltung. , . erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, daß
Bei der Bandaufzeichnung von Nutzsignalen, bei- der verbesserte Oszillator wirtschaftlicher herstellbar
spielsweise von Hörsignalen, wurde gefunden, daß 5 ist und nur wenige Einzelteile benötigt. '.
die Qualität der Aufzeichnung erheblich verbessert Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben
und das Störgeräusch während des Aufzeichnens be- sich aus den Unteranspriichen. Es folgt die Beschrei-
trächtlich vermindert wird, wenn dem Nutzsignal ein bung von Ausführungsbeispielen an Hand der Figuren.
Hochfrequenzsignal überlagert wird. Ferner kann die F i g. 1 zeigt in einem schematischen Diagramm
Qualität der Aufzeichnung dadurch verbessert wer- io ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
den, indem die harmonische Verzerrung innerhalb Schreibverstärkers, bei dem eine Vakuumröhre ver-
des Hochfrequenzsignals vermindert und seine Am- wendet ist;
plitude stabilisiert wird. F i g. 2 zeigt ein schematisches Diagramm eines
Bisher wurden Oszillatorschaltungen gebraucht, weiteren Ausführungsbeispiels eines Schreibverstärdie das HF-Signal liefern, die jedoch den Nachteil 15 kers, der noch, einen weiteren Verstärker mit einer haben, daß das Hochfrequenzsignal einen großen Vakuumröhre zur Verstärkung des Nutzsignals verAnteil harmonischer Verzerrungen aufwies. Ein wei- wendet;
terer Nachteil dieser Schaltung liegt darin, daß die F i g. 3 zeigt einen Schreibverstärker nach F i g. 1,
Amplitude des Hochfrequenzsignals sich mit Schwan- jedoch mit einem Transistor;
kungen in der Speisespannung veränderte. Außerdem ao Fig. 4 zeigt einen Schreibverstärker nach Fig. 2, waren die bekannten Oszillatorschaltungen sehr jedoch unter Verwendung von Transistoren,
komplex und kostspielig, da zwei oder mehrere Ver- Der Schreibverstärker nach Fig. 1 besteht aus Stärkungsvorrichtungen verwendet wurden. Deshalb einer Verstärkerröhre 10 mit einer Kathode 11, einem waren die bekannten Oszillatoren für gewisse Ver- Gitter 12 und einer Anode 13. Die Verstärkerröhre wendungszwecke ungeeignet; insbesondere trifft dies as 10 ist als Kathodenverstärker geschaltet, d. h., die für die Aufzeichnung von Niederfrequenzsignalen Anode 13 ist mit dem positiven Pol der Spannungshoher Qualität zu, wobei es wesentlich ist, HF-Signale quelle 14 verbunden. Die Kathode 11 der Verstärkermit geringster Verzerrung und maximaler Amplitu- röhre 10 ist über den Vorspannungswiderstand 16 denstabilität zu verwenden. und den Belastungswiderstand 17 am Punkt 9 geer-
Ziel der Erfindung ist es daher, einen einfachen 30 det. Der Widerstand 16 liefert die Vorspannung für
und wirtschaftlichen Schreibverstärker zu entwickeln, die Verstärkerröhre 10.
der die genannten Nachteile und Begrenzungen der Ein Parallel-Resonanzkreis 18 besteht aus einer bisher bekannten Misch- und Oszillatorschaltungen Induktionsspule 19 und einem Kondensator 23. Die nicht aufweist. Gemäß der Erfindung wird dies bei Spule 19 des Resonanzkreises besteht aus hintereineinem Schreibyerstärker mit einer einstufigen Misch- 35 andergeschalteten Wicklungen 20-21 und 21-22. Das und Oszillatorschaltung dadurch erreicht, daß der eine Ende des Parällel-Resonanzkreises 18 ist mit Schreibkopf parallel zum Kathodenwiderstand einer dem Gitter 12 der Verstärkerröhre 10 verbunden, das Misch- und Oszillatorröhre bzw. parallel zum Emit- andere Ende ist über den Kondensator 24 und den terwiderstand eines Misch- und Oszillatortransistors Eingangswiderstand 25 am Punkt 9 geerdet. Der Abgeschaltet ist und ein Eingangssignalstromkreis in 40 griff 21 an der Spule 19 ist mit dem gemeinsamen Serie mit einem die HF^Schwingungen bestimmenden Punkt 15 zwischen den Widerständen 16 und 17 über Schwingkreis liegt. : . einen einregelbaren Widerstand 26 verbunden. Durch
Der Schwingkreis ist positiv rückgekoppelt, um - den Abgriff der Spule 19 des Resonanzkreises wird
eine Hochfrequenzschwingung des Verstärkers her- eine positive Rückkopplung zwischen der Kathode 11
beizuführen. Die relativ große negative Rückkopp- 45 und dem Gitter 12 der Verstärkerröhre 10 und da-
lung des Kathoden- bzw. Emitterkreises vermindert durch eine Schwingung der Verstärkerröhre 10 be-
sowphl die harmonische Verzerrung des Oszillator- wirkt. Da die Spannungsverstärkung der Kathodenver-
signals als auch Änderungen seiner Amplitude, die Stärkerrohre 10 kleiner als eins ist, ist der Abgriff der
durch Spannungsschwankungen in der Speisespan- Spule 19 so eingestellt, daß die Stufe ungedämpfte
nung bewirkt werden. Ein aufzuzeichnendes Signal 30 Schwingungen liefert. Die Schwingungsfrequenz wird
wird an das Steuergitter der Verstärkervorrichtung durch die Werte der Komponenten 19 und 23 des
über den Resonanzkreis gegeben. Das Oszillator- ParalleJ-Resonanzkreises 18 festgelegt, ihre Ampli-
signal wird diesem Nutzsignal überlagert, während es tude wird durch den regelbaren Widerstand 26 ein-
in der Verstärkeranordnung verstärkt wird, und dann gestellt.
gelangen beide Signale gleichzeitig an einen Magnet- 55 Die Verstärkerröhre 10 ist als Kathodenverstärker
kopf; der an die Ausgangselektrode der Verstärker- geschaltet, damit erhält man eine relativ große nega-
vorrichtung angekoppelt ist. Auf diese Weise wird tive Rückkopplung (Gegenkopplung) zwischen der
dv, Qualität der Aufzeichnung beträchtlich verbessert, Kathode 11 und dem Gitter 12. Die Harmonischen
da von dieser Oszillatorschaltung ein Hochfrequenz- der HF-Schwingung, die in der Verstärkerröhre 10
signal mit minimaler Verzerrung und mit einer Am- 60 erzeugt werden, werden durch diese große negative
plitude, die von Spannungsschwankungen unabhängig Rückkopplung des Kathodenverstärkers vermindert,
ist, geliefert wird. Ferner vermindert diese außerdem Änderungen der
Die vorliegende Erfindung stellt somit einen ein- Amplituden der Hochfrequenzsignale, die durch fachen und wirtschaftlichen Schreibverstärker dar, der Schwankungen in der Speisespannung verursacht für hochwertige Niederfrequenzaufzeichnungen, ins- 65 sind. Auf diese Weise liefert der als Oszillator arbeibesondere für magnetische Bandaufzeichnungen, ge- tende Teil des Schreibverstärkers ein Hochfrequenzeignet ist. Sie besteht aus einer Verstärkeranordnung, signal mit minimaler Verzerrung und maximaler bei der der Schreibverstärker dazu verwendet wird, Amplitudenstabilität.
Die Wicklung 29 des Magnetkopfes wird am Ausgaag der Verstärkerröhre 10 angekoppelt, indem ihr eines Ende mit der Kathode 11 über den Widerstand 30, der mit dem Kondensator 31 in Reihe geschaltet ist, verbunden wird und das andere Ende an Erde liegt. Der Widerstand 30 verbessert die Aufzeichnung der Niederfrequenzsignale, und der Kondensator 31 blockt die Gleichstromkomponenten gegen die Magnetkopfwicklung 29 ab. Ein Nutzsignal, das aufgezeichnet werden soll, wird an die Eingänge 27 und 28 gegeben, die von einem Eingangswiderstand 25 über-. brückt sind. Das HF-Signal wird dem Nutzsignal überlagert, während es in der Verstärkerröhre 10 verstärkt wird, und dann werden beide Signale gleichzeitig an die Wicklung 29 des Magnetkopfes geliefert. Auf diese Weise wird die Verstärkerröhre 10 des Schreibverstärkers dazu verwendet, Nutzsignale zu verstärken und gleichzeitig ein Hochfrequenzsignal zu liefern. .';'
Während des Betriebs liegt die Spannungsquelle 14 ao an der Anode 13 der Verstärkerröhre 10. Die Größe ' der- Komponenten 19 und 23 des Parallel-Resonanzkreises 18 sind so gewählt, daß die Frequenz der Schwingungen der Verstärkerröhre 10 beträchtlich höher sind als die obere Grenzfrequenz des Nutz- as signals. Das Oszillatorsignal dient als Hochfrequenzvormagnetisierung während der Aufzeichnung des Nutzsignals.
In der Schaltung nach F i g. 2 wird das Nutzsignal noch durch eine Verstärkerröhre 35 verstärkt, bevor es an die Verstärkerröhre 10 gelangt. Das Nutzsignal wird an die Zuleitungen 41 und 42, die von einem Spannungsteiler 43 überbrückt sind, gegeben. Der Abgriff des Spannungsteilers 43 ist mit dem Gitter 37 der Verstärkerröhre 35 verbunden. Das Nutzsignal wird durch die Verstärkerröhre 35 verstärkt und dann über den Koppelkondensator 44 und den Parallel-Resonanzkreis an das Gitter 12 der Verstärkerröhre. 10 geliefert. Der Schreibverstärker der Fig.2 arbeitet ähnlich wie die Schaltung, die in F i g. 1 dargestellt ist. . In Fig. 3 ist ein Schreibverstärker, der mit Transistoren bestückt ist, dargestellt. Seine Wirkungsweise ) entspricht im wesentlichen der der Schaltung nach F i g. 1. Diese Schaltung enthält einen PNP-Transistor 50. Der Abgriff eines Spannungsteilers, bestehend aus den Widerständen 54 und 55, liegt an der Basis 52, um die Vorspannung für den Transistor 50 zu liefern. Das Nutzsignal wird an die Basis 52 des Transistors 55 über den Parallel-Resonanzkreis 18 und den Koppelkondensator 56 geliefert.
In Fig.4 ist eine mit Transistoren bestückte Schaltung dargestellt, deren Wirkungsweise im wesentlichen dem in Fig. 2 dargestellten Schaltkreis entspricht. Bevor das Nutzsignal an den PNP-Transistor 50 gelangt, wird es durch einen PNP-Transistor 60 verstärkt. Ein Spannungsteiler, bestehend aus den Widerständen 64 und 65 bestimmt die Vorspannung für den Transistor 60. Das Nutzsignal wird an die Basis 62 des Transistors 60 über · den Kondensator 66 gegeben. Das Nutzsignal wird daher durch den Transistor 60 verstärkt und sodann an die Basis 52 des Transistors 50 über die Koppelkondensatoren 44 und 56 und den Parallel-Resonanzkreis 18 gegeben.
Obwohl die in den F i g. 3 und 4 ausgeführten Ausführungsbeispiele mit Transistoren 50 und 60 bestückt sind, die als PNP-Transistoren dargestellt sind, können auch NPN-Transistoren verwendet werden, wenn entsprechende Änderungen im Schaltkreis angebracht werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Schreibverstärker, mit einer einstufigen Misch- und Oszillatorschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß der Schreibkopf (29) parallel zum Kathodenwiderstand (16,17) einer Misch- und Oszillatorröhre (10) bzw. parallel zum Emitterwiderstand (17) eines Misch- und Oszillatortransistors (50) geschaltet ist und ein Eingangssignalstromkreis (27,25, 28, bzw. 35,39; bzw. 60, 39) in Serie mit einem die HF-Schwingung bestimmenden Schwingkreis (18) liegt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Parallel-Resonanzkreis (18) eine Induktionsspule (19) enthält, deren Abgriff mit dem Gitter (12) verbunden und mit der Kathode (11) gekoppelt ist.
3. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Verstärkervorrichtung (35) mit einer Triode zur Verstärkung eines auf den Eingang (41,42) gegebenen Nutzsignals vorgesehen ist, die über einen Kopplungskondensator (44) mit dem Resonanzkreis (18) der ersten Verstärkervorrichtung gekoppelt ist.
4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verstärkervorrichtung ein Transistc. (50) verwendet ist, wobei der positive Rückkopplungskreis (18) zwischen dem Emitter (51) und der Basis (52) liegt, um den Transistor (50) zur Erzeugung eines Hochfrequenzsignals zu veranlassen, das einem der Basis (52) zugeführten Nutzsignal überlagert und mit diesem zusammen dem Magnetkopf, der mit dem Emitter (51) gekoppelt ist, zugeführt wird.
5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückkopplungskreis (18) eine Induktionsspule (19) enthält, deren Abgriff mit der Basis (52) verbunden und mit dem Emitter (51) gekoppelt ist.
6. Schaltung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Transistor (60) über den Resonanzkreis (18) mit dem ersten Transistor (50) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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