DE1449317C - Schreibverstarker mit einer einstu figen Misch und Oszillatorschaltung - Google Patents
Schreibverstarker mit einer einstu figen Misch und OszillatorschaltungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schreibver- ein Hochfrequenzsignal mit minimaler Verzerrung
stärker mit einer einstufigen Misch- oder Oszillator- und maximaler Amplitudenstabilität zu liefern. Diese
schaltung. , . erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, daß
Bei der Bandaufzeichnung von Nutzsignalen, bei- der verbesserte Oszillator wirtschaftlicher herstellbar
spielsweise von Hörsignalen, wurde gefunden, daß 5 ist und nur wenige Einzelteile benötigt. '.
die Qualität der Aufzeichnung erheblich verbessert Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben
und das Störgeräusch während des Aufzeichnens be- sich aus den Unteranspriichen. Es folgt die Beschrei-
trächtlich vermindert wird, wenn dem Nutzsignal ein bung von Ausführungsbeispielen an Hand der Figuren.
Hochfrequenzsignal überlagert wird. Ferner kann die F i g. 1 zeigt in einem schematischen Diagramm
Qualität der Aufzeichnung dadurch verbessert wer- io ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
den, indem die harmonische Verzerrung innerhalb Schreibverstärkers, bei dem eine Vakuumröhre ver-
des Hochfrequenzsignals vermindert und seine Am- wendet ist;
plitude stabilisiert wird. F i g. 2 zeigt ein schematisches Diagramm eines
Bisher wurden Oszillatorschaltungen gebraucht, weiteren Ausführungsbeispiels eines Schreibverstärdie
das HF-Signal liefern, die jedoch den Nachteil 15 kers, der noch, einen weiteren Verstärker mit einer
haben, daß das Hochfrequenzsignal einen großen Vakuumröhre zur Verstärkung des Nutzsignals verAnteil
harmonischer Verzerrungen aufwies. Ein wei- wendet;
terer Nachteil dieser Schaltung liegt darin, daß die F i g. 3 zeigt einen Schreibverstärker nach F i g. 1,
Amplitude des Hochfrequenzsignals sich mit Schwan- jedoch mit einem Transistor;
kungen in der Speisespannung veränderte. Außerdem ao Fig. 4 zeigt einen Schreibverstärker nach Fig. 2,
waren die bekannten Oszillatorschaltungen sehr jedoch unter Verwendung von Transistoren,
komplex und kostspielig, da zwei oder mehrere Ver- Der Schreibverstärker nach Fig. 1 besteht aus Stärkungsvorrichtungen verwendet wurden. Deshalb einer Verstärkerröhre 10 mit einer Kathode 11, einem waren die bekannten Oszillatoren für gewisse Ver- Gitter 12 und einer Anode 13. Die Verstärkerröhre wendungszwecke ungeeignet; insbesondere trifft dies as 10 ist als Kathodenverstärker geschaltet, d. h., die für die Aufzeichnung von Niederfrequenzsignalen Anode 13 ist mit dem positiven Pol der Spannungshoher Qualität zu, wobei es wesentlich ist, HF-Signale quelle 14 verbunden. Die Kathode 11 der Verstärkermit geringster Verzerrung und maximaler Amplitu- röhre 10 ist über den Vorspannungswiderstand 16 denstabilität zu verwenden. und den Belastungswiderstand 17 am Punkt 9 geer-
komplex und kostspielig, da zwei oder mehrere Ver- Der Schreibverstärker nach Fig. 1 besteht aus Stärkungsvorrichtungen verwendet wurden. Deshalb einer Verstärkerröhre 10 mit einer Kathode 11, einem waren die bekannten Oszillatoren für gewisse Ver- Gitter 12 und einer Anode 13. Die Verstärkerröhre wendungszwecke ungeeignet; insbesondere trifft dies as 10 ist als Kathodenverstärker geschaltet, d. h., die für die Aufzeichnung von Niederfrequenzsignalen Anode 13 ist mit dem positiven Pol der Spannungshoher Qualität zu, wobei es wesentlich ist, HF-Signale quelle 14 verbunden. Die Kathode 11 der Verstärkermit geringster Verzerrung und maximaler Amplitu- röhre 10 ist über den Vorspannungswiderstand 16 denstabilität zu verwenden. und den Belastungswiderstand 17 am Punkt 9 geer-
Ziel der Erfindung ist es daher, einen einfachen 30 det. Der Widerstand 16 liefert die Vorspannung für
und wirtschaftlichen Schreibverstärker zu entwickeln, die Verstärkerröhre 10.
der die genannten Nachteile und Begrenzungen der Ein Parallel-Resonanzkreis 18 besteht aus einer
bisher bekannten Misch- und Oszillatorschaltungen Induktionsspule 19 und einem Kondensator 23. Die
nicht aufweist. Gemäß der Erfindung wird dies bei Spule 19 des Resonanzkreises besteht aus hintereineinem
Schreibyerstärker mit einer einstufigen Misch- 35 andergeschalteten Wicklungen 20-21 und 21-22. Das
und Oszillatorschaltung dadurch erreicht, daß der eine Ende des Parällel-Resonanzkreises 18 ist mit
Schreibkopf parallel zum Kathodenwiderstand einer dem Gitter 12 der Verstärkerröhre 10 verbunden, das
Misch- und Oszillatorröhre bzw. parallel zum Emit- andere Ende ist über den Kondensator 24 und den
terwiderstand eines Misch- und Oszillatortransistors Eingangswiderstand 25 am Punkt 9 geerdet. Der Abgeschaltet
ist und ein Eingangssignalstromkreis in 40 griff 21 an der Spule 19 ist mit dem gemeinsamen
Serie mit einem die HF^Schwingungen bestimmenden Punkt 15 zwischen den Widerständen 16 und 17 über
Schwingkreis liegt. : . einen einregelbaren Widerstand 26 verbunden. Durch
Der Schwingkreis ist positiv rückgekoppelt, um - den Abgriff der Spule 19 des Resonanzkreises wird
eine Hochfrequenzschwingung des Verstärkers her- eine positive Rückkopplung zwischen der Kathode 11
beizuführen. Die relativ große negative Rückkopp- 45 und dem Gitter 12 der Verstärkerröhre 10 und da-
lung des Kathoden- bzw. Emitterkreises vermindert durch eine Schwingung der Verstärkerröhre 10 be-
sowphl die harmonische Verzerrung des Oszillator- wirkt. Da die Spannungsverstärkung der Kathodenver-
signals als auch Änderungen seiner Amplitude, die Stärkerrohre 10 kleiner als eins ist, ist der Abgriff der
durch Spannungsschwankungen in der Speisespan- Spule 19 so eingestellt, daß die Stufe ungedämpfte
nung bewirkt werden. Ein aufzuzeichnendes Signal 30 Schwingungen liefert. Die Schwingungsfrequenz wird
wird an das Steuergitter der Verstärkervorrichtung durch die Werte der Komponenten 19 und 23 des
über den Resonanzkreis gegeben. Das Oszillator- ParalleJ-Resonanzkreises 18 festgelegt, ihre Ampli-
signal wird diesem Nutzsignal überlagert, während es tude wird durch den regelbaren Widerstand 26 ein-
in der Verstärkeranordnung verstärkt wird, und dann gestellt.
gelangen beide Signale gleichzeitig an einen Magnet- 55 Die Verstärkerröhre 10 ist als Kathodenverstärker
kopf; der an die Ausgangselektrode der Verstärker- geschaltet, damit erhält man eine relativ große nega-
vorrichtung angekoppelt ist. Auf diese Weise wird tive Rückkopplung (Gegenkopplung) zwischen der
dv, Qualität der Aufzeichnung beträchtlich verbessert, Kathode 11 und dem Gitter 12. Die Harmonischen
da von dieser Oszillatorschaltung ein Hochfrequenz- der HF-Schwingung, die in der Verstärkerröhre 10
signal mit minimaler Verzerrung und mit einer Am- 60 erzeugt werden, werden durch diese große negative
plitude, die von Spannungsschwankungen unabhängig Rückkopplung des Kathodenverstärkers vermindert,
ist, geliefert wird. Ferner vermindert diese außerdem Änderungen der
Die vorliegende Erfindung stellt somit einen ein- Amplituden der Hochfrequenzsignale, die durch
fachen und wirtschaftlichen Schreibverstärker dar, der Schwankungen in der Speisespannung verursacht
für hochwertige Niederfrequenzaufzeichnungen, ins- 65 sind. Auf diese Weise liefert der als Oszillator arbeibesondere
für magnetische Bandaufzeichnungen, ge- tende Teil des Schreibverstärkers ein Hochfrequenzeignet
ist. Sie besteht aus einer Verstärkeranordnung, signal mit minimaler Verzerrung und maximaler
bei der der Schreibverstärker dazu verwendet wird, Amplitudenstabilität.
Die Wicklung 29 des Magnetkopfes wird am Ausgaag der Verstärkerröhre 10 angekoppelt, indem ihr
eines Ende mit der Kathode 11 über den Widerstand 30, der mit dem Kondensator 31 in Reihe geschaltet
ist, verbunden wird und das andere Ende an Erde liegt. Der Widerstand 30 verbessert die Aufzeichnung
der Niederfrequenzsignale, und der Kondensator 31 blockt die Gleichstromkomponenten gegen die Magnetkopfwicklung
29 ab. Ein Nutzsignal, das aufgezeichnet werden soll, wird an die Eingänge 27 und 28
gegeben, die von einem Eingangswiderstand 25 über-. brückt sind. Das HF-Signal wird dem Nutzsignal
überlagert, während es in der Verstärkerröhre 10 verstärkt wird, und dann werden beide Signale gleichzeitig
an die Wicklung 29 des Magnetkopfes geliefert. Auf diese Weise wird die Verstärkerröhre 10 des
Schreibverstärkers dazu verwendet, Nutzsignale zu verstärken und gleichzeitig ein Hochfrequenzsignal
zu liefern. .';'
Während des Betriebs liegt die Spannungsquelle 14 ao
an der Anode 13 der Verstärkerröhre 10. Die Größe ' der- Komponenten 19 und 23 des Parallel-Resonanzkreises
18 sind so gewählt, daß die Frequenz der Schwingungen der Verstärkerröhre 10 beträchtlich
höher sind als die obere Grenzfrequenz des Nutz- as signals. Das Oszillatorsignal dient als Hochfrequenzvormagnetisierung
während der Aufzeichnung des Nutzsignals.
In der Schaltung nach F i g. 2 wird das Nutzsignal noch durch eine Verstärkerröhre 35 verstärkt, bevor
es an die Verstärkerröhre 10 gelangt. Das Nutzsignal
wird an die Zuleitungen 41 und 42, die von einem Spannungsteiler 43 überbrückt sind, gegeben. Der
Abgriff des Spannungsteilers 43 ist mit dem Gitter 37 der Verstärkerröhre 35 verbunden. Das Nutzsignal
wird durch die Verstärkerröhre 35 verstärkt und dann über den Koppelkondensator 44 und den Parallel-Resonanzkreis
an das Gitter 12 der Verstärkerröhre. 10 geliefert. Der Schreibverstärker der Fig.2 arbeitet
ähnlich wie die Schaltung, die in F i g. 1 dargestellt ist.
. In Fig. 3 ist ein Schreibverstärker, der mit Transistoren
bestückt ist, dargestellt. Seine Wirkungsweise ) entspricht im wesentlichen der der Schaltung nach
F i g. 1. Diese Schaltung enthält einen PNP-Transistor 50. Der Abgriff eines Spannungsteilers, bestehend
aus den Widerständen 54 und 55, liegt an der Basis 52, um die Vorspannung für den Transistor 50 zu
liefern. Das Nutzsignal wird an die Basis 52 des Transistors 55 über den Parallel-Resonanzkreis 18 und
den Koppelkondensator 56 geliefert.
In Fig.4 ist eine mit Transistoren bestückte
Schaltung dargestellt, deren Wirkungsweise im wesentlichen dem in Fig. 2 dargestellten Schaltkreis
entspricht. Bevor das Nutzsignal an den PNP-Transistor 50 gelangt, wird es durch einen PNP-Transistor
60 verstärkt. Ein Spannungsteiler, bestehend aus den Widerständen 64 und 65 bestimmt
die Vorspannung für den Transistor 60. Das Nutzsignal wird an die Basis 62 des Transistors 60 über ·
den Kondensator 66 gegeben. Das Nutzsignal wird daher durch den Transistor 60 verstärkt und sodann
an die Basis 52 des Transistors 50 über die Koppelkondensatoren 44 und 56 und den Parallel-Resonanzkreis
18 gegeben.
Obwohl die in den F i g. 3 und 4 ausgeführten Ausführungsbeispiele mit Transistoren 50 und 60
bestückt sind, die als PNP-Transistoren dargestellt sind, können auch NPN-Transistoren verwendet
werden, wenn entsprechende Änderungen im Schaltkreis angebracht werden.
Claims (6)
1. Schreibverstärker, mit einer einstufigen Misch- und Oszillatorschaltung, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schreibkopf (29) parallel zum Kathodenwiderstand (16,17) einer
Misch- und Oszillatorröhre (10) bzw. parallel zum Emitterwiderstand (17) eines Misch- und
Oszillatortransistors (50) geschaltet ist und ein Eingangssignalstromkreis (27,25, 28, bzw. 35,39;
bzw. 60, 39) in Serie mit einem die HF-Schwingung bestimmenden Schwingkreis (18) liegt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Parallel-Resonanzkreis
(18) eine Induktionsspule (19) enthält, deren Abgriff mit dem Gitter (12) verbunden und mit
der Kathode (11) gekoppelt ist.
3. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Verstärkervorrichtung
(35) mit einer Triode zur Verstärkung eines auf den Eingang (41,42) gegebenen
Nutzsignals vorgesehen ist, die über einen Kopplungskondensator (44) mit dem Resonanzkreis
(18) der ersten Verstärkervorrichtung gekoppelt ist.
4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß als Verstärkervorrichtung ein Transistc. (50) verwendet ist, wobei der positive
Rückkopplungskreis (18) zwischen dem Emitter (51) und der Basis (52) liegt, um den Transistor
(50) zur Erzeugung eines Hochfrequenzsignals zu veranlassen, das einem der Basis (52) zugeführten
Nutzsignal überlagert und mit diesem zusammen dem Magnetkopf, der mit dem Emitter (51) gekoppelt ist, zugeführt wird.
5. Schaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rückkopplungskreis (18) eine Induktionsspule (19) enthält, deren Abgriff
mit der Basis (52) verbunden und mit dem Emitter (51) gekoppelt ist.
6. Schaltung nach einem der Ansprüche 4
oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Transistor (60) über den Resonanzkreis (18) mit
dem ersten Transistor (50) verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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