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DE917470C - Synchronisationsvorrichtung fuer elektrische Musikinstrumente - Google Patents

Synchronisationsvorrichtung fuer elektrische Musikinstrumente

Info

Publication number
DE917470C
DE917470C DES27202A DES0027202A DE917470C DE 917470 C DE917470 C DE 917470C DE S27202 A DES27202 A DE S27202A DE S0027202 A DES0027202 A DE S0027202A DE 917470 C DE917470 C DE 917470C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
synchronizing
synchronized
generator
tilting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES27202A
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Sala
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES27202A priority Critical patent/DE917470C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE917470C publication Critical patent/DE917470C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10HELECTROPHONIC MUSICAL INSTRUMENTS; INSTRUMENTS IN WHICH THE TONES ARE GENERATED BY ELECTROMECHANICAL MEANS OR ELECTRONIC GENERATORS, OR IN WHICH THE TONES ARE SYNTHESISED FROM A DATA STORE
    • G10H5/00Instruments in which the tones are generated by means of electronic generators
    • G10H5/10Instruments in which the tones are generated by means of electronic generators using generation of non-sinusoidal basic tones, e.g. saw-tooth

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)

Description

  • Synchronisationsvorrichtung für elektrische Musikinstrumente Die Erfindung betrifft eine Synchronisationsvorrichtung für elektrische Musikinstrumente zur gleichzeitigen Erzeugung mehrerer Frequenzen in subharmonischen Teilungsverhältnissen, bei welcher ein. synchronisierender und ein oder mehrere synchronisierte Kippgeneratoren mit gittergesteuerten iGasentladungsröhren verwendet werden.
  • Um bei elektrischen Musikinstrumenten, die zur Erzeugung der elektrischen Schwingungen gittergesteuerte Gasentladungsröhren verwenden, gleichzeitig mehrere Töne zu gewinnen, die in einem harmonischen Verhältnis zueinander stehen, ist vorgeschlagen worden, aus einer gegebenen Frequenz durch Frequenzteilung die Subharmonischen abzuleiten und zu der Frequenzteilung Gasentladungsröhren in Verbindung mit Widerstand und Kondensator zu verwenden, wobei die Eigenfrequenz dieser der sogenannten Blinkschaltung ähnlichen Anordnung etwa der Frequenz der gewünschten Subharmonischen entspricht. Durch die Synchronisation dieses Kippgenerators mit der vorgegebenen Frequenz erzeugt dieser eine Frequenz, die in einem streng konstanten Teilungsverhältnis zur vorgegebenen Frequenz steht.
  • Zweckmäßig ist es, auch die vorgegebene Frequenz in einem Kippgenerator mit Gasentladungsröhre zu gewinnen. Man hat dann eine Schaltung, in der mehrere !Kippgeneratoren mit je einer Gasentladungsrö'hre so miteinander gekoppelt sind, daß einer von ihnen als synchronisierender Generator den anderen Generatoren subharmonische Frequenzen aufzwingt. Bei einer Frequenzänderungdes
    synchronisierenden Generators über größere kon-
    tinuierliche Frequenzbereiche gelingt mit dieser
    Anordnung jedoch eine Synchronisation in einem
    gleichbleibenden subharmonischen Teilungsverhält-
    nis nicht. Der synchronisierte Generator schlägt
    vielmehr immer wieder in einen bestimmten Fre-
    quenzbereich zurück, welcher ungefähr demjenigen
    entspricht, den er .ohne die synchronisierende Kipp-
    frequenz haben würde.
    .Deshalb ist auch schon vorgeschlagen worden,
    mehreren gleichartigen Kippgeneratoren, .die ent-
    sprechend dem gewünschten Teilungsverhältnis ab-
    gestimmt sind, das frequenzbestimmende Element
    in der Weise gemeinsam zu machen, daß alle durch
    dasselbe schon ohne Einwirkung der synchronisie-
    renden Frequenz etwa im gleichen relativen Fre-
    quenzum.fang verändert werden. Der synchronisie-
    renden Frequenz fällt dann nur noch die Aufgabe
    zu, diese annähernd dem gewünschten subharmoni-
    schen Teilungsverhältnis schon entsprechenden, par-
    allel laufenden Kippfrequenzen streng zu synchroni-
    sieren. Hierdurch ist der Frequenzbereich der syn-
    chronen .Mitnahme in einem gleichbleibenden sub-
    harmonischen Teilungsverhältnis wesentlich er-
    weitert worden, wenn das Teilungsverhältnis klein
    gehalten werden kann. Bei wachsendem Teilungs-
    verhältnis nimmt dieser Frequenzbereich jedoch
    schnell ab. Der synchronisierte Generator schlägt
    leicht in ein anderes Teilungsverhältnis um, wobei
    an der Umschlagstelle kratzende Geräusche ent-
    stehen. Da die Kennlinien der Gasentladungsröhren
    bdkanntlich erheblich streuen, kann es leicht vor-
    kommen, daß nicht nur an den Grenzen des Mit-
    nahmebereichs solche Instabilitäten auftreten, son-
    dern auch innerhalb des Mitnahmebereichs. Man muß
    daher die Gasentladungsröhren für die Kippgenera-
    toren sorgfältig auswählen.
    Der naheliegende Ausweg, höhere subharmonische
    Teilungsverhältnisse durch Seriensynchronisation,
    also durch Synchronisation in mehreren Stufen mit
    kleinen Teilungsverhältnissen, herzustellen, hat sich
    ebenfalls nicht bewährt. Denn abgesehen davon, daß
    musikalisch wichtige Intervalle, wie die Terz und
    die Septime, auf diesem Wege nicht erreichbar wer-
    den, weil dazu die Teilungsverhältnisse 1 : 5 bzw.
    1 : 7 gebraucht werden, addieren sich alle Instabili-
    täten .der in Reihe geschalteten Kippgeneratoren,
    und die Zahl der Bedienungselemente wächst in
    einer -für die Praxis nicht mehr tragbaren Weise
    an. Ist beispielsweise ein subharmonisches Teilungs-
    verhältnis i : 16 durch vier Seriensynchronisationen
    in den Stufen 1 : 2 : 4. : S : 16 erreicht, so ergibt das
    bei zwei Bedienungselementen für jeden Kippgene-
    rator nicht weniger als acht Bedienungselemente, an
    welchen der Spieler des Instruments eine etwa auf-
    tretende Instabilität suchen muß. Man kann es
    daher nicht wagen, etwa mehrere gleichzeitig er-
    klingende subharmonische Teiltöne mit hohen Tei-
    lungsverhältnissen vorzusehen. Gerade die Serien-
    synchronisation verlangt eine maximale Stabilität
    der Synchronisationsvorrichtung. Im allgemeiner.
    scheinen somit Kippgeneratoren, deren Frequenzen
    auf die beschriebene bekannte Weise gemeinsam
    gittergesteuert werden, für stabile Synchronisations-
    v orrichtungen wenig geeignet.
    Im Gegensatz zu dieser bekannten Vorrichtung
    wird gemäß der Erfindung eine Schaltung vorge-
    schlagen, bei welcher der synchronisierende Gene-
    rator in an sich bekannter Weise durch eine mittels
    eines frequenizibestimmenden Elementes v eränder-
    ,bare negative Gitterspannung frequenzveränderlich
    ist und die von dem Kippschwingungsgenerator er-
    zeugte Kippfrequenz dem synchronisierten Kipp-
    schwingungsgenerator über eine phasenumkehrende,
    gittergesteuerte Hochvakuumröhre zugeführt wird.
    deren Steuergitter ebenfalls mit dem frequen:zbe-
    stimmenden Element gekoppelt ist.
    Es ist der Grundgedanke der vorliegenden Erfin-
    dung, die erläuterten Nachteile der bekannten Syn-
    chronisationsvorrichtungen grundsätzlich dadurch
    zu vermeiden, daß die synchronisierten Kippgene-
    ratoren nicht, wie früher vorgeschlagen wurde, an
    das frequenzbestimmende, kontinuierlich veränder-
    liche Element, nämlich das Bandmanual, des syn-
    chronisierenden Kippgenerators angeschlossen sind,
    sondern eine davon unabhängige feste Gittervor-
    spannung erhalten. Es wird also nur ein spezieller,
    leicht reproduzierbarer Wert der Charakteristik der
    synchronisierten Gasentladungsröhren verwendet.
    Es ist nun für die Synchronisationsfrequenz eine
    solche Form zu suchen, daß durch sie allein der
    synchrone Gleichlauf in konstantem subharmoni-
    schem Teilungsverhältnis im synchronisierten Kipp-
    generator erzwungen wird. Das geschieht erfin-
    dungsgemäß dadurch, daß die Kippfrequenz des syn-
    chronisierenden Kippgenerators über eine Phasen-
    umkebrröhre auf das Gitter des synchronisierten
    Kippgenerators übertragen wird und daß dem
    Steuergitter dieser Phasenumkehrröhre zugleich die
    negative Steuerspannung vom Gitter des synchroni-
    sierenden Kippgenerators zugeführt und der Ar-
    b,-itspunkt .der Phasenumkehrröhre in das untere
    gekrümmte Gebiet ihrer Ia-Ug-Kennlinien gelegt
    wird. Hierdurch entsteht am Gitter des synchroni-
    sierten Kippgenerators eine mit der Frequenz an-
    steigende Amplitude der synchronisierenden Kipp-
    frequenz, welche eine überraschend stabile Fre-
    quenzmitnahme über den gesamten, auf dem Band-
    manual spielbaren Tonhöhenbereich bis zu subhar-
    monischen Teilungsverhältnissen von etwa i : 12 er-
    zwingt und auch für höhere Teilungsverhältnisse
    nur wenig eingeengt wird, dabei so genau reprodu-
    zierbar ist, daß die verschiedenen subharmonischen
    Teilungsverhältnisse an Festwiderständen einge-
    stellt werden können, so daß beispielsweise für die
    Wahl der ersten zwölf Teilungsverhältnisse eines
    synchronisierten Kippgenerators nur ein 12stufiger
    Umschalter am Instrument erforderlich ist.
    Das Wesen der Erfindung sowie einige ihrer An-
    wendungsmöglichkeiten seien an Hand der Zeich-
    nung erläutert. Fig. i :beschreibt ein Ausführungs-
    beispiel der Erfindung. Kippgenerator i ist der syn-
    chronisierende, Kippgenerator 2o der synchroni-
    sierte Generator. Die Kippschwingungen werden bei
    beiden in der bekannten Weise mittels der Anoden-
    widerstände 5, 19 und der Kondensatoren 6, 21
    erzeugt. Im Gitterkreis des Generators i liegt als frequenzbestimmendes Element ein Bandmanual q., mit welchem über die Einstimmwiderstände 2 und 3 und die Widerstandskombination 8, 9 eine variable negative Vorspannung am Gitter des Generators i erzeugt wird. Das Gitter des synchronisierten Generators 2o liegt dagegen über die Widerstandskombination r6, 117, r8 an einer bestimmten, an 17 einstellbaren negativen Vorspannung, welche beim Synchronisationsvorgang unverändert konstant bleiben muß.
  • Die synchronisierende, vom Generator i erzeugte Kippfrequenz wird über das Entkopplungsglied io, i i dem. Gitter einer flochvakuumröhre 12 zugeführt. Das Steuergitter der Hochvakuumröhre 12 ist über einen Widerstand 13 mit dem Gitter des synchronisierenden Kippgenerators i gekoppelt. Der Kondensator 7 dient zur Verflachung plötzlicher Gleichspannungssprünge, welche an d. bei stufenweiser Variation des Kurzschlusses zwischen dem Manualwiderstand und der geerdeten Unterlage auftreten können, und bewirkt außerdem, daß im Gitterkreis die Gittereigenimpulse, des Generators i unterdrückt werden. Die im Anodenkreis der Hochvakuumröhre 12 entstehende synchronisierende Kippfrequenz ist phasenumgekehrt und zugleich frequenzabhängig amplitudenmoduliert, wenn der Arbeitspunkt der Phasenumkehrröhre durch geeignete Wahl des Anodenwiderstandes 14. in das untere gekrümmte Gebiet der Ia-Ug-Kenniinien verlegt wird. Über den gleichstromsperrenden Koppelkondensator 15 wird die synchronisierende Kippfrequenz von der P'hasenumkehrröhre 1'2 auf das Gitter des synchronisierten Kippgenerators 20 übertragen. Die verschiedenen subharmonischen Teilungsverhältnisse werden durch den variablen Widerstand 1,9 eingestellt.
  • Die Wirkungsweise der Schaltung wird an Fig. 2 erläutert. Die Oszillogramme a, b, c zeigen verschiedene Kippfrequenzen des synchronisierenden Generators i am Gitter der Phasenumkehrröhre 12. Es sind aus einer kontinuierlich veränderlichen Folge von Kippfrequenzen die speziellen Frequenzwerte F (bei a), 2 F (bei b), q. F (bei c) herausgegriffen. Die Amplitude der Kippfrequenz fällt in bekannter Weise mit der Frequenz ab. Die Oszillogramme d, e, f, denen in dieser Reihenfolge wiederum dieselben Frequenzen F, 2 F, 4 F der synchronisierenden Kippfrequenz entsprechen, sind am Gitter des synchronisierten Kippgenerators 2o aufgenommen. Die Wirkungsweise der Phasenumikehrrö'hrebesteht 'hiernach darin, daß sie die Richtung der Spannungssprünge p1 aus a umkehrt zu p3 in d und dadurch in die .gleiche Richtung mit den Eigenimpulsen p2 in d des synchronisierten Generators bringt. Das muß als ein wichtiges stabilisierendes Element der Synchronisationsvorrichtung angesehen werden. Außerdem bewirkt die P'hasenumkehrröhre, daß die Amplitude der synchronisierenden Kippfrequenz am Gitter des synchronisierten Generators mit der Frequenz zunimmt. Das wird dadurch erreicht, daß am Gitter der Phasenumkehrröhre 12 die vom Bandmanual .4 erzeugte negative Vorspannung liegt, welche mit steigender Frequenz ab-
    nimmt. Wenn nun der Arbeitspunkt der Phasen-
    umkeh.rröhre 12 in dem Gebiet der unteren Krüm-
    mung der Ia-Ug-Kennlinien liegt, so verursachen
    die Änderungen der Gittervorspannung durch das
    Bandmanual ,4 eine große Änderung der Steilheit
    der Phasenumkehrröhre 12. Man kann auf diese
    Weise erreichen, daß die Steilheit der Phasenum-
    kehrröhre r2 mit steigender Frequenz so stark zu-
    nimmt, daß derAmplitudenabfall der Kippfrequenz
    a, b, c mit der Frequenz am Gitter der Phasenum-
    kehrröhre 12 in einen Amplitudenanstieg d, e, f mit
    der Frequenz im Anodenkreis der Phasenumkehr-
    röhre 12 umgewandelt wird.
    Sobald dieser überkompensierende Zustand her-
    gestellt ist, gelingt es, bei Feineinstellung des
    Anodenwiderstandes 1q., des Gitterwiderstandes 17
    und des Koppelwiderstandes 13 ein Optimum der
    synchronen Mitnahme zu erreichen, welche sich
    über den gesamten Spielbereich des Bandmanuals
    von maximal etwa 3'/2 Oktaven erstreckt und Ibis
    zu Teilungsverhältnissen von i : 12 von deren Ord-
    nungszahl unabhängig ist. Ein mathematisch for-
    mulierbarer Zusammenhang zwischen Synchronisa-
    tionsfrequenz und Amplitude 'konnte bisher nicht
    ermittelt werden. Obgleich das in der Empfindlich -
    #keit der Einstellung und dem überraschend ein-
    setzenden hohen Wirkungsgrad einer scharf ein-
    stellbaren Resonanz ähnliche Phänomen vermutlich
    auf einem Zusammenhang zwischen der exponen
    bellen Ladungskurve der Kippkondensatoren 6, 21
    und dem gekrümmten Verlauf der Arbeitskenn linie
    der Phasenumikehrröhre r2 beruht, spielen jeden-
    falls noch andere, weniger übersichtliche Vorgänge
    mit, wie z. B. die Verzerrungen der Schwingungs-
    form durch die nichtlineare Kennlinie und die
    Eigenarten der Charakteristik des,Kippge.nerators i.
    'Das zeigt sich unter anderem darin, daß man
    zwar die Gasentladungsröhren der synchronisierten
    Kippgeneratoren einfach auswechseln und nur durch
    Nachstellen der Widerstände 14. und 17 leicht wieder
    in dieselbe synchrone Arbeitsweise bringen kann,
    ohne daß der fWiderstan.d i9 geändert zu werden
    braucht. Dagegen ist .ein Röhrenwechsel im Kipp-
    generator i in beliebiger Weise auch jetzt nicht
    möglich, sondern müß, wie bisher, eine Auswahl
    von Typen mit ähnlichen Charakteristiken erfolgen.
    Während diese sorgfältige Auswahl aber bei den
    bekannten V erfahren für sämtliche Kippgeneratoren
    erforderlich war, ist hier durch die Erfindung inso-
    fern eine wesentliche Verbesserung erreicht, als es
    bei einem zweimanualigen Instrument nur zwei
    synchronisierende Kippgeneratoren gibt und alle
    für diese nicht geeigneten Typen der Gasentladungs-
    röhren ohne weiteres für die viel zahlreicheren
    synchronisierten Generatoren verwendet werden
    'können.
    Das schließliche Ergebnis des Synchronisations-
    vorganges, die synchronisierte Kippfrequenz, zeigt
    Fig.2g, 2h, 2i hinter dem Koppelglied 22, 23 auf-
    genommen. Während die Frequenzintervalle denen
    der Reihen a-c und d-f entsprechen, sind die abso-
    luten Werte in diesem Falle durch 7 dividiert. Ob-
    gleich also der Kippgenerator 20 nur eine einmal
    fest eingestellte Zündspanriungbesitzt, kann in ihm ein kontinuierliches Frequenzgebiet in der geforderten streng subharmonischen Zuordnung erzwungen werden, indem die jeweils fehlende Differenz zur vorgegebenen Zündspannung durch .die synchronisierende Frequenz geliefert wird, deren Amplitude ja mit der Frequenz zunimmt. Es hat sich gezeigt, daß diese neue Art .der Synchronisation sicherer arbeitet als .die bekannte Schaltung, bei der das frequenzbestimmende Element auch die Zündspannung des synchronisierten Generators verändert, weil nun vermieden wird, daß die Eigenheiten der Röhrencharakteristik als instabiles Moment in den Synchronisationsvorgangeingehen.
  • Die Schaltung der Fig. i läßt sich in verschiedenster Weise für Vielfachsynchronisationen erweitern. Einige Beispiele seien hier erläutert. Fig. 3 zeigt eine Schaltung für Parallelsynchronisation, bei welcher .die hinter der Phasenumkehrröhre 12 entstehende synchronisierende Kippfrequenz mehreren synchronisierten Kippgeneratoren 20, 20' . . . über Entkopplungsröhren 25, 25'. . . zugeführt wird, welche dazu dienen, Rückwirkungen der Gittereigenimpulse zwischen den synchronisierten Kippgeneratoren zu verhindern. Die Schaltelemente 24 bis 29, 24' bis 29' sollen so bemessen sein, daß eine unverfälschte Übertragung der synchronisierenden Kippfrequenz erfolgt; die Entkopplungsröhren arbeiten daher in einer der übliehen Triodenschaltungen im normalen Kennlinienbereich. An i9, i9' . . . können dann verschiedene subharmonische Intervalle voneinander unabhängig eingestellt werden.
  • Fig. 4 und 5 zeigen Verfahren zur Parallel- und Seriensynchronisation, bei welchen die synchronisierten Generatoren 2o, 2o' . . . j e eine Phasenumkehrröhre 12, 12' ... erhalten, deren Gitter über getrennte Widerstände 13, 13' . . . mit dem Gitter des synchronisierenden Kippgenerators i gekoppelt sind und an deren Gitter über getrennte Koppelelemente io, i i, ro', i i' . . . die synchronisierende Kippfrequenz zugeführt wird. Bei Fig. 4 wird die Kippfrequenz des Kippgenerators i über jedes der Koppelglieder io, i i, iö , i i' . . . als synchronisierende Kippfrequenz verwendet und über je eine Phasenumkehrröhre 12, 12' . . . den synchronisierten Generatoren 20, 20' . . . zugeführt (Parallelsynchronisation). Bei Fig.5 wird dagegen nicht nur die Kippfrequenz des Kippgenerators i als synchronisierende benutzt, sondern jede synchronisierte Kippfrequenz synchronisiert ihrerseits einen weiteren Kippgenerator; es entsteht Seriensynchronisation. Praktisch wird man natürlich Kombinationen beider Arten verwenden müssen, was in naheliegender und sehr mannigfacher Weise geschehen kann. Eine freie Wahl der Subharmonischen ibei Seriensynchronisation besteht naturgemäß nicht, so .daß für zahlreiche gewünschte Subharmonische der Aufwand groß wird. Es ist daher von erheblicher praktischer Bedeutung, daß eine Parallelsynchronisation auch für große subharmonische Intervalle stabil gelingt, da hiermit schon ein kleiner Aufwand an Kippgeneratoren und Koppelröhren zu sehr verschiedenartigen und zahlreichen Kombinationen führt. :Auch ist es hierfür sehr wichtig, -daß sich deiSubharmonischen durch Einknopfbedienung wechseln lassen.
  • Um die Möglichkeiten, die die erfindungsgemäße Synchronisationsvorrichtung bietet, klarzumachen, sei schließlich noch auf eine interessante Erweiterung der bisher beschriebenen Schaltungen hingewiesen, welche eigentümliche und klanglich sehr überraschende Schwingungsformen zustande bringt. Hierbei werden einem synchronisierten Kippgenerator 32 über eine Phasenumkehrröhre 35 mehrere synchronisierte Kippfrequenzen, die entweder nach einer der bereits beschriebenen Schaltungen oder auch auf sonst eine bekannte Weise erzeugt worden sind, über getrennte Koppelelemente 33, 34 33', 34 ... zugeführt. Beispielsweise können diese synchronisierenden Kippfrequenzen den Kippgeneratoren 2o, :2o'. . . der Fig. 3 bis 5 ,entnommen sein. Wirken. diese unter sich harmonischen Frequenzen gleichzeitig auf die Phasenumkehrröhre 35, so bewirkt deren nichtlineare Arbeitsweise, daß Differenzschwingungen sehr starker Amplitude entstehen, welche natürlich wieder in einem streng harmonischen Verhältnis zu den einwirkenden Kippfrequenzen stehen müssen. Diese Differenzschwingungen entstehen nun auch als Teile .der synchronisierten Kippfrequenz im Generator 32, so daß ein subjektiver Klang entsteht, der ungefähr mit dem einer Orgelmixtur verglichen werden kann: man hört vorherrschend den tiefen Grundton, daneben aber auch die Tonhöhen der Kippfrequenzen der Generatoren 2o, 2ö . . . und weitere, schwächere, harmonische Komponenten, .die insgesamt ein sehr vielseitiges Klangbild ergeben. Erstaunlicherweise bleibt auch :bei dieser Mehrfachsynchronisation der Mitnahmebereich unverändert derselbe, auch wenn die einwirkenden synchronisierten 'Kippfrequenzen der Generatoren 2o, 2ö ... hohe subharmonische Teilungsverhältnisse z u der diesen zugeführten synchronisierenden Kippfrequenz haben. Durch regelbare Koppelwiderstände 34, 34' . . . kann ,das Mischungsverhältnis im hörbaren Klang in mannigfacher Weise noch beeinflußt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Synchronisationsvorrichtung für elektrische Musikinstrumente zur gleichzeitigen Erzeugung mehrerer Frequenzen in subharmonischen Verhältnissen, bei welcher zur Erzeugung einer synchronisierenden und einer oder mehrerer synchronisierter Schwingungen Kippschwingungsgeneratoren mit gittergesteuerten Gasentladungsröhren verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß .der synchronisierende Kippschwingungsgenerator (i) in an sich bekannter Weise durch eine mittels eines frequenzbestimmenden Elementes (4) veränderbare negative Gittervorspannung frequenzveränderbar ist und die von dem Kippschwingungsgenerator (i) erzeugte Kippfrequenz dem synchronisierten Kippsch-wingungsgenerator (2o) über eine phasenumkehrende, gittergesteuerte Hochvakuumröhre (i2) zugeführt wird, deren Steuergitter ebenfalls mit dem frequen@zbestimmenden Element ,gekoppelt ist.
  2. 2. Synchronisationsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß der Arbeitspunkt derphasenum:kehrenden Hochvakuumröhre (i2) im unteren gekrümmten Teil der Steuerkennlinie liegt und das frequenzbestimmende Element (4) eine Abnahme der negativen Gittervorspannung mit der Frequenz bewirkt, so daß am Gitter des synchronisierten Kippgenerators eine mit der Frequenz ansteigende Amplitude der synchronisierenden Kippfrequenz vorhanden ist.
  3. 3. Synchronisationsvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter der Phasenu.mkehrröhre (i2) mit dem frequenzbestimmenden Element (4) über einen zweckmäßigerweise veränderbaren Widerstand (i3) gekoppelt ist.
  4. 4. Synchronisationsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, .daß die synchronisierende Kippfrequenz mehreren synchronisierten Kippgeneratoren (2o, 2o' . . .) über Entkopplungsröhren (25, 25'. . .) zugeleitet wird, welche gitterseitig an die P'hasenumkehrröhre (i2) über Koppelkondensatoren (i5, i5'. . .) angeschlossen sind.
  5. 5. Synchronisationsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch mehrere Phasenumkehrröhren (i2, 12' . . .), deren Gitter über getrennte Widerstände (i3, 13' . . .) mit dem frequenzbestimmenden Element (4) gekoppelt sind und über .die die synchronisierende Kippfrequenz .mehreren synchronisierten Kippgeneratoren (2o, 2o'. . .) zugeführt wird. b.
  6. Synchronisationsvorrichtung nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch getrennte Koppelelemente (io, i I ; io', i i' . . .), über die die,Kippfrequenz des synchronisierenden Kippgenerators (i) den Gittern der Phasenumkehrröhren (i2, 12' . . .) zugeführt wird.
  7. 7. Synchronisationsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet durch eine Phasenum'kehrröhre (i2'), über die die Kippfrequenz des synchronisierten Generators (20) als synchronisierende Kippfrequenz einem weiteren synchronisierten Kippgenerator (2o') zugeführt wird. B. Synchronisationsvorrichtung nach Anspruch i bis 3, gekennzeichnet :durch eine solche Anordnung der einzelnen Teile, daß die Kippfrequenz des synchronisierenden Generators (i) als synchronisierende Kippfrequenz über eine Phasenumkehrröhre (i2) beliebig vielen hintereinandergeschalteten synchronisierten Kippgeneratoren (20, 2o', 2o" . . .) derart zugeführt wird, daß sich zwischen je zwei synchronisierten Kippgeneratoren eine Phasenumkehrröhre (i2, i2', 12" . . .) befindet. g. Synchronisationsvorrichtung nach Anspruch i bis 8, gekennzeichnet durch einen Kippgenerator (32), dem die von mehreren zueinander in harmonischen Frequenzverhältn.issen schwingenden, auf beliebige Weise synchronisierten Kippgeneratoren (20, 20' . . .) erzeugten Kippfrequenzen .über eine gemeinsame Phasenumkehrröhre (35) als synchronisierende Frequenzen zugeführt werden. io. Synchronisationsvorrichtung nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Kippgeneratoren (20, ZO' ...) und dem Gitter der Phasenum!k.ehrröhre (35) Koppelglieder (33, 34; 33', 34' . . .) vorgesehen sind, die veränderbare Widerstände (34, 34' usw.) enthalten.
DES27202A 1952-02-15 1952-02-15 Synchronisationsvorrichtung fuer elektrische Musikinstrumente Expired DE917470C (de)

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DES27202A DE917470C (de) 1952-02-15 1952-02-15 Synchronisationsvorrichtung fuer elektrische Musikinstrumente

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DES27202A DE917470C (de) 1952-02-15 1952-02-15 Synchronisationsvorrichtung fuer elektrische Musikinstrumente

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE917470C true DE917470C (de) 1954-09-02

Family

ID=7478993

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DES27202A Expired DE917470C (de) 1952-02-15 1952-02-15 Synchronisationsvorrichtung fuer elektrische Musikinstrumente

Country Status (1)

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DE (1) DE917470C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1203583B (de) * 1960-07-16 1965-10-21 Berlin Messelektronik Verfahren zur Erzeugung subharmonischer Frequenzen fuer elektronische Klang- und Geraeuscherzeuger

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1203583B (de) * 1960-07-16 1965-10-21 Berlin Messelektronik Verfahren zur Erzeugung subharmonischer Frequenzen fuer elektronische Klang- und Geraeuscherzeuger

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