DE931176C - Verfahren zum Synchronisieren der Bilder bei Fernsehuebertragungen od. dgl. - Google Patents
Verfahren zum Synchronisieren der Bilder bei Fernsehuebertragungen od. dgl.Info
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- H04N5/00—Details of television systems
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- H04N5/06—Generation of synchronising signals
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- H04N5/0675—Arrangements or circuits at the transmitter end for mixing the synchronising signals with the picture signal or mutually
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Verfahren zum Synchronisieren der Bilder bei Fernsehübertragungen
od. dgl., wobei zum Synchronisieren der Abtastung der Zeilen und der Bilder beim Empfang
Synchronisierungszeichen, die der Bildmodulation zugeordnet sind, gesandt werden.
Die Erfindung stellt es sich dabei vor allem zur Aufgabe, derartige Verfahren den praktischen Bedürfnissen
besser anzupassen, als dies bisher der Fall war.
Zu diesem Zweck werden erfindungsgemäß bei dem Verfahren der in Rede stehenden Art die verschiedenen
Arten von Synchronisierungszeichen, das heißt die Zeilen- und Bildsynchronisierungszeichen,
anders als durch Unterschiede der Amplitude und Dauer auseinandergehalten, und zwar
wird namentlich diese Unterscheidung der Zeichenarten durch eine Änderung der Trägerfrequenz
während der Sendung der Bildwechselzeichen erzielt. Dadurch können insbesondere die Zeilenwechselzeichen
während der Sendung der Bildwechselzeichen aufrechterhalten werden, was wiederum zur Folge hat, daß die Genauigkeit des
Abtastens beim Empfang erhöht wird.
Abgesehen von diesem allgemeinen Merkmal richtet sich die Erfindung noch auf eine Reihe
weiterer Merkmale, die in Verbindung mit ersterem Anwendung finden, und von denen weiter
unten mehr im einzelnen die Rede sein wird.
Die Erfindung soll nachstehend an Hand der lediglich als Beispiel dienenden Zeichnung näher
erläutert werden.
Fig. ι veranschaulicht schematisch ein Verfahren
zum Senden von Synchronisierungszeichen
für Fernsehübertragungen unter Anwendung des Hauptmerkmals der Erfindung;
Fig. 2 zeigt das Schema einer erfindungsgemäß ausgebildeten Anlage zur Ausführung des an Hand
der Fig. ι veranschaulichten Verfahrens.
Handelt es sich beispielsweise darum, bei einer Fernsehübertragung die Synchronisierung des Abtastens
zwischen Sender und Empfänger durch Sendung von Zeilen- und Bildsynchronisierungszeichen
zu bewirken, so verfährt man gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in
der nachstehend angegebenen oder in ähnlicher Weise.
Bekanntlich verwendet man bei den bisher üblichen Synchronisierungsverfahren zwei Arten
von Zeichen, das heißt Zeilen- und Bildwechselzeichen, die im allgemeinen 30% der größten
Amplitude der Gesamtmodulation einnehmen, während lediglich die Bildmodulation sich
zwischen 30 und 100% ändert. Außerdem unterscheiden sich bei diesen bekannten Verfahren die
Synchronisierungszeichen der Zeilen lediglich durch ihre Dauer von den Synchronisierungszeichen
der Bilder, indem diese letzteren Zeichen wesentlich länger sind. Beim Empfang verwendet
man Stromkreise mit verschiedenen Zeitkonstanten, um nach Abschneiden der Bildmodulation
durch einen Detektor oder Begrenzer die beiden Arten von Zeichen zu trennen. Die Erfahrung zeigt, daß man mit Hijfe dieser
Verfahren keine genügende Genauigkeit beim Abtasten erzielen kann, und zwar vor allem nicht bei
Verwendung des Zeilensprungverfahrens zum Abtasten. Denn in diesem Falle muß die Genauigkeit
äußerst groß sein, wenn man einen einwandfreien Zeilensprung erhalten will.
Dieser Nachteil einer unzureichenden Genauigkeit ist namentlich darauf zurückzuführen, daß
einerseits die Zeilenwechselzeichen während der Dauer der Sendung des Bildwechselzeichens aufgehoben
sind, und daß andererseits der Beginn des Bildwechselzeichens ziemlich undeutlich durch die
bisher bekannten Stromkreise mit verschiedenen Zeitkonstanten bestimmt ist.
Um diese Mängel zu beheben, verfährt man erfindungsgemäß in der Weise, daß die Bildsynchronisierungszeichen
mit anderen Charakteristiken übertragen werden als die Zeilensynchronisierungszeichen
derart, daß die Zeilenwechselzeichen während der Dauer der Sendung der Bildwechselzeichen
aufrechterhalten werden können.
So genügt es beispielsweise, zu diesem Zweck entweder die Bildwechselzeichen als eine Frequenzmodulation
der Trägerfrequenz der Fernseh-Sendung auszubilden oder einfacher, wie in den
nachstehenden Ausführungen angenommen werden soll, die Bildwechselzeichen durch eine bestimmte
Verlagerung oder Änderung der genannten Trägerfrequenz während der jedem Bildwechselzeichen
zugeordneten Zeitdauer zu schaffen.
Vorzugsweise wird die Frequenzänderung dieser Trägerfrequenz verhältnismäßig klein, z. B. in der
Größenordnung von 500 000 Hz, gehalten, so daß man bequem innerhalb des für die Bildmodulation
am Empfänger erforderlichen Frequenzbandes von mehreren Megahertz bleiben kann.
Eine solche Frequenzänderung erzeugt keinen Strom in dem normalen Detektor und ändert
außerdem nichts an der Arbeitsweise der zum Empfang der Zeilenwechselzeichen dienenden
Kreise.
Natürlich wird der Empfänger mit beliebigen zum Empfangen der Spezialfrequenz der Bildwechselzeichen
geeigneten Organen oder ganz allgemein mit Mitteln ausgerüstet, die dazu dienen, in
dem Empfänger, ausgehend von den in der oben angegebenen Weise gesandten Bildwechselzeichen,
die üblichen oder irgendwelche sonstigen Bildwechselsteuerimpulse auszulösen, die geeignet sind,
das Abtasten und Synchronisieren der Bilder in einwandfreier Weise zu bewirken.
Unter den zahlreichen Ausführungsformen, die den Fachmann zur praktischen Verwirklichung des
erfindungsgemäßen Verfahrens zur Verfügung stehen, kann man beispielsweise folgende wählen:
Gemäß einer bevorzugten Anordnung werden an der Sendestation zwei Schwingungserzeuger /
und /' (vgl. Fig. 1) vorgesehen, von denen der erstere mit einer während der Bildwechsel zu benutzenden
Frequenz η und der zweite mit einer während der Übertragung der Bilder zu benutzenden
Frequenz n' senden kann; oder es können auch beliebige andere Mittel angewandt
werden, die zur Erzielung desselben Ergebnisses dienen. Um den Übergang von der einen zu der
anderen dieser beiden Sendeweisen bewirken zu können, wird ferner eine Steuervorrichtung vorgesehen, die ihrerseits durch das in üblicher Weise
erzeugte Bildwechselzeichen beeinflußt wird. Diese Steuervorrichtung wirkt augenblicklich, das heißt
praktisch ohne Zeitkonstante, und kann beispielsweise in geeigneter Weise die Polarisierung der
Röhren der Schwingungserzeuger I und /' steuern. In Fig. ι ist das Schema einer gemäß den Merkmalen
der Erfindung arbeitenden Sendestation dargestellt. Die verschiedenen Verstärkerstufen des
Senders sind bei E1, Ez, E3 dargestellt. Das BiIdmodulierungszeichen
wird von einem Iconoskop Ic erzeugt. Die üblichen Zeilen- und Bildwechselzeichen
werden durch Multivibratoren oder Kippgeräte/ und i üblicher Bauart geliefert, die in geeigneter
Weise derart synchronisiert sind, daß das Verhältnis der Sendefrequenzen der Zeilenwechsel-
bzw. der Bildwechselzeichen aufrechterhalten wird.
Die Wechselzeichen werden in die Bildmodulation bei M eingeführt, und das Ganze moduliert beispielsweise
die letzte Verstärkerstufe E3. Außerdem beeinflussen die bei / erzeugten Wechselzeichen
gemäß der Erfindung die Steuervorrichtung .S" derart, daß diese den Übergang von der
Frequenz η zur Frequenz n' oder umgekehrt steuert.
Was nun jene Steuervorrichtung S anbelangt, so wird sie z. B. mit einem starken Potentiometer oder
Spannungsteiler, das heißt einem Instrument, das einen starken Strom durchläßt bzw. einen geringen
Widerstand besitzt, und mit einer gewissen
Anzahl von Röhren versehen, welch letztere in der in Fig. 2 gezeigten Weise oder in irgendeiner
anderen Art geschaltet sind, die es gestattet, am Austritt aus der Vorrichtung eine den einen
Schwingungserzeuger in Tätigkeit setzende Polarisierungsspannung und eine den anderen
Schwingungserzeuger außer Tätigkeit setzende Sperrspannung zu erhalten. Diese beiden Spannungen
tauschen sich beim Durchgang eines ίο Wechselzeichens aus, um sofort wieder ihre
früheren Werte anzunehmen usf.
Gemäß dem schematisch in Fig. 2 dargestellten Beispiel enthält diese Steuervorrichtung vier
Röhren 2, 3, 4, 5. Die Röhre 2 empfängt das Signal in Form einer Spannung V, die als Funktion der
Zeit T veränderlich ist, wobei die Wechselzeichen z. B. mit einer Periodenzahl von 50 Zeichen pro
Sekunde gesandt werden. Normalerweise wird diese Röhre 2 durch eine hohe Polarisierung gesperrt,
wobei der Punkte/ sich auf demselben Potential wie der Punkt B des Spannungsteilers,
und zwar auf einem hohen Potential, befindet.
Das Steuergitter der Röhre 3 ist mit dem Austritt A der Röhre 2 verbunden. Das gleiche gilt für
das Steuergitter der Röhre 4. Wenn die Röhre 2 gesperrt ist, fließt also ein normaler Strom durch
die Röhren 3 und 4.
Das Steuergitter der Rohres ist schließlich bei C
mit dem Austritt aus der Röhre 4 verbunden.
Mittels eines Widerstandes r2 wird dieser Punkt C
auf eine stark negative Spannung bei Stromdurchgang durch die Röhre 4 gebracht, so daß jene
Röhre 5 in diesem Falle gesperrt wird.
Die am Austritt der Röhren 3 und 5 befindlichen Punkte C und D sind mit einem Punkt O von der
Spannung Null (oder einer mittleren oder gar positiven Spannung) durch Widerstände r3 und rl verbunden.
Beim normalen Arbeiten, das heißt während der zwei Wechselzeichen voneinander trennenden
Zeitspanne erhält man einerseits bei C eine stark negative Spannung und andererseits bei D eine
Spannung Null (oder auf jeden Fall die Spannung des Punktes O).
Mit Hilfe der zum Polarisieren derSchwingungserzeuger
I und /' benutzten Spannungen kann der Schwingungserzeuger/' zum Übertragen der Bilder
in Tätigkeit gesetzt werden, während der Schwingungserzeuger / gesperrt bleibt.
Es läßt sich leicht feststellen, daß unter der Einwirkung eines Wechselzeichens 1 die Röhre 2 entsperrt
wird und daß der Punkt A unter dem Einfluß eines Widerstandes r1 stark negativ wird.
Dies hat zur Folge, daß die Röhren 3 und 4 gesperrt werden, während dagegen die Röhre 5 Strom
zu liefern beginnt. Die oben angegebenen Bedingungen werden also umgekehrt, das heißt daß
jetzt der Schwingungserzeuger / während der kurzen Zeitdauer jenes Wechsels in Tätigkeit gesetzt
wird, wogegen der Schwingungserzeuger Γ in diesem Augenblick gesperrt wird.
Was die Schwingungserzeuger / und /' anbelangt, so können sie in irgendeiner geeigneten
Weise ausgebildet sein. Bei dem Beispiel der Fig. 2 enthalten diese Schwingungserzeuger je zwei
Röhren 6 und 7 bzw. 6' und 7', wobei das Gitter der jeweils zweiten Röhre 7 oder 7' durch die genannte
Steuervorrichtung polarisiert wird und mit dem Punkt C bzw. D, vorzugsweise unter Zwischenschaltung
von Mitteln zur Spannungsregelung, verbunden ist.
Bei 8 ist schematisch der Eintritt des eigentlichen Senders dargestellt, der durch Verstärkung,
Frequenzmultiplizierung und Modulierung mit Hilfe an sich bekannter Mittel die Bildmodulation
zusammen mit ihren Synchronisierungszeichen zu senden vermag.
Was schließlich die Empfänger anbelangt, mit denen die durch Einrichtungen der beispielsweise
vorstehend angegebenen Art erhaltenen Sendungen empfangen werden können, so enthalten ihre Bildwiedergabekreise
und ihre zum Trennen der Zeilensynchronisierungszeichen dienenden Kreise beliebige
Mittel üblicher Bauart. Zum Empfang der Bildsynchronisierungszeichen sind ferner Mittel
zum Trennen der Frequenzen vorgesehen. Bei diesen Mitteln finden beispielsweise die für Empfänger
mit Frequenzmodulation üblichen Schaltungen Anwendung, das heißt, sie enthalten z. B. einen
Begrenzer, der die Amplitude auf eine von der Frequenz unabhängige konstante Höhe zu bringen go
vermag, und ein Frequenzfilter, das eine andere Amplitude austreten läßt, je nachdem die
Frequenz η oder n' ist.
Man braucht dann nur noch eine Trennvorrichtung mit polarisierter Zweielektrodenröhre od. dgl.
zu Hilfe zu nehmen, um ein Zeichen lediglich für diejenige Amplitude zu erhalten, die der während
des Bildwechsels benutzten Frequenz η entspricht. Mittels einer beliebigen klassischen Schaltung kann
man dann die üblichen Bildwechselzeichen nach dem Ergebnis dieses Empfangs erhalten.
Man erhält so, unabhängig davon, welche besondere Ausführungsform gewählt wird, ein
System, das im Vergleich zu den bisher bekannten Verfahren und Einrichtungen der in Rede stehenden
Art zahlreiche Vorteile bietet, von denen namentlich folgende zu nennen sind: man kann die Zeilenwechselzeichen
während der Übertragung des Bildwechselzeichens aufrechterhalten; man erzielt
ein scharfes Auslösen der Bildsynchronisierung am Empfänger, da die bei diesem Vorgang auftretende
Zeitkonstante höchstens gleich derjenigen eines Filters ist, das die einander sehr benachbarten
Frequenzen η und n' zu trennen vermag, oder gleich der eines Detektorkreises für Frequenzmodulation.
Auf jeden Fall können alle diese Zeitkonstanten viel kleiner als die Dauer eines Zeilenzeichens
gehalten werden.
Natürlich ist die Erfindung nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungs- und
Anwendungsformen beschränkt, sondern kann in allen Einzelheiten vielfach abgewandelt werden.
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Verfahren zur Synchronisierung von Bildern bei Fernsehübertragungen, bei welchemdie Synchronisierungszeichen auf derselben Trägerwelle wie die Bildzeichen übertragen werden, wobei die Unterscheidung zwischen denBildsynchronisierungszeichen und den Bildsendezeichen durch Einwirkung auf die Frequenz der Trägerwelle beim Sender geschieht, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar bei Einsetzen des Bildsynchronisierungszeichens die Frequenz der Trägerwelle gegenüber dem Wert während der Bildübertragung um einen Wert geändert wird, der bis zum Ende dieses Bildsynchronisierungszeichens konstant bleibt und daß dieses. Zeichen beim Empfänger mittels eines Frequenzfilters mit kleiner Zeitkonstante aufgenommen wird, und daß die Zeilensynchronisierungszeichen mit der Frequenz der Bildsendezeichen übertragen werden, von der sie sich in bekannter Weise durch die Amplitude unterscheiden.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilensynchronisierungszeichen während der Dauer der Bildsynchronisierungszeichen durchlaufen und die Frequenzänderung der Trägerfrequenz während des Auftretens der Zeilensynchronisierungszeichen gegenüber der Bandbreite klein ist (z. B. etwa 500 kHz), so daß die während der Bildsynchronisierungszeichen ausgesendeten Zeilensynchronisierungszeichen ohne wesentliche Schwächung empfangen werden können.
- 3. Sender zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei Schwingungserzeuger (J, /') aufweist, von denen der eine zum Senden der während der Bildwechsel zu benutzenden Frequenz (n) und der andere zum Senden der während der Bildübertragung zu benutzenden Frequenz (ri) dienen, und daß ferner eine von den in üblicher Weise erzeugten Bildwechselzeichen beeinflußte und augenblicklich, das heißt praktisch ohne Zeitkonstante wirkende Vorrichtung (S) zum Steuern des Überganges von einer Frequenz zu anderen vorgesehen ist.
- 4. Sender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzsteuervorrichtung (S) einen Spannungsteiler, der einen starken Strom durchläßt bzw. einen geringen Widerstand besitzt, und eine gewisse Anzahl von Schwingungsröhren enthält, welch letztere derart geschaltet sind, daß am Austritt aus der Vorrichtung eine den einen Schwingungserzeuger (7 oder /') in Tätigkeit setzende Polarisierungsspannung und eine den anderen Schwingungserzeuger außer Tätigkeit setzende Sperrspannung erhalten wird, wobei diese beiden Spannungen sich bei Durchgang eines Wechselzeichens austauschen, um sofort wieder ihre früheren Werte anzunehmen.
- 5. Ausführungsform einer Steuervorrichtung für einen Sender nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie vier Röhren (2, 3, 4, 5) enthält, von denen die erste (2) das Signal oder Zeichen in Form einer mit der Zeit veränderlichen Spannung empfängt und normalerweise durch eine hohe Polarisierung gesperrt ist, während die Steuergitter der zweiten und dritten Röhre (3, 4) an einen bei Sperrung der ersten Röhre auf hohem Potential befindlichen Punkt (A) am Ausgang dieser ersten Röhre (2) angeschlossen sind und das Steuergitter der vierten Röhre (5) mit dem Ausgang der dritten Röhre (4) an einem Punkt (O) .verbunden ist, der durch einen Widerstand (r2) bei Stromdurchgang durch diese dritte Röhre auf einem stark negativen Potential gehalten wird.
- 6. Ausführungsform eines Senders nach Anspruch 4 mit einer Steuervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingungserzeuger je zwei Röhren (6, 7 und 6', 7') enthalten, und daß die Ausgänge der jeweils zweiten Röhre (7 oder 7') untereinander und mit dem Eingang (8) des Senders verbunden sind, während die Gitter dieser zweiten Röhren (7, 7') jedes Schwingungserzeugers durch die Frequenzsteuervorrichtung polari- 8g siert werden und zu diesem Zweck, vorzugsweise unter Zwischenschaltung von Mitteln zur Spannungsregelung, mit dem Ausgang der zweiten und vierten Röhre (3 und 5) der genannten Steuervorrichtung an Punkten (C, D) verbunden sind, die ihrerseits an einen Punkt (O) mit der Spannung Null oder einer mittleren oder gar positiven Spannung über Widerstände (r3, r4) angeschlossen sind.
- 7. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Empfänger der Frequenzsiebkreis ein Frequenzfilter enthält, welches den Durchgang einer Amplitudendifferenz erlaubt, wenn die Frequenz von η auf n' oder umgekehrt wechselt.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß man hinter dem Frequenzfilter einen Amplitudenbegrenzer mit polarisierter Diode oder Triode oder eine analoge Vorrichtung zur Trennung der Bildsynchronisierungszeichen von dem Bildsendezeichen anordnet.Angezogene Druckschriften:
Französische Patentschrift Nr. 855 820.
Electronics, Febr. 1940, S. 27 fr.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenI 509531 7.55
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF2628D DE931176C (de) | 1941-03-12 | 1941-06-18 | Verfahren zum Synchronisieren der Bilder bei Fernsehuebertragungen od. dgl. |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR621484X | 1941-03-12 | ||
| DEF2628D DE931176C (de) | 1941-03-12 | 1941-06-18 | Verfahren zum Synchronisieren der Bilder bei Fernsehuebertragungen od. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE931176C true DE931176C (de) | 1955-08-01 |
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ID=25973676
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEF2628D Expired DE931176C (de) | 1941-03-12 | 1941-06-18 | Verfahren zum Synchronisieren der Bilder bei Fernsehuebertragungen od. dgl. |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE931176C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19918791A1 (de) * | 1999-04-26 | 2000-11-09 | Forschungszentrum Juelich Gmbh | Sinkkasten sowie für einen Sinkkasten geeignetes Ventil |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR855820A (fr) * | 1938-06-09 | 1940-05-21 | Hazeltine Corp | Procédé et dispositif pour l'émission ou la réception de signaux de télévision |
-
1941
- 1941-06-18 DE DEF2628D patent/DE931176C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR855820A (fr) * | 1938-06-09 | 1940-05-21 | Hazeltine Corp | Procédé et dispositif pour l'émission ou la réception de signaux de télévision |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19918791A1 (de) * | 1999-04-26 | 2000-11-09 | Forschungszentrum Juelich Gmbh | Sinkkasten sowie für einen Sinkkasten geeignetes Ventil |
| DE19918791B4 (de) * | 1999-04-26 | 2004-02-26 | Forschungszentrum Jülich GmbH | Sinkkasten sowie für einen Sinkkasten geeignetes Ventil |
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