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DE820903C - Mehrfachtraeger-UEbertragungssystem - Google Patents

Mehrfachtraeger-UEbertragungssystem

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Publication number
DE820903C
DE820903C DEP49247D DEP0049247D DE820903C DE 820903 C DE820903 C DE 820903C DE P49247 D DEP49247 D DE P49247D DE P0049247 D DEP0049247 D DE P0049247D DE 820903 C DE820903 C DE 820903C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
components
group
oscillation
harmonic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP49247D
Other languages
English (en)
Inventor
William Ralph Bennett
Carl Brandt Henry Feldman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AT&T Corp
Original Assignee
Western Electric Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Western Electric Co Inc filed Critical Western Electric Co Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE820903C publication Critical patent/DE820903C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B19/00Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source
    • H03B19/06Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source by means of discharge device or semiconductor device with more than two electrodes
    • H03B19/08Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source by means of discharge device or semiconductor device with more than two electrodes by means of a discharge device
    • H03B19/12Generation of oscillations by non-regenerative frequency multiplication or division of a signal from a separate source by means of discharge device or semiconductor device with more than two electrodes by means of a discharge device using division only
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04JMULTIPLEX COMMUNICATION
    • H04J1/00Frequency-division multiplex systems
    • H04J1/02Details
    • H04J1/06Arrangements for supplying the carrier waves ; Arrangements for supplying synchronisation signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transmitters (AREA)
  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Trägerfrequenzübertragungssysteme und insbesondere auf Systeme, die zur Frequenzteilungsvervielfacherklasse gehören.
Das Hauptziel der Erfindung besteht darin, das Auftreten derjenigen Bedingungen zu verringern, unter welchen zwischen benachbarten Trägern Phasenübereinstimmung oder angenäherte Phasenübereinstimmung besteht.
Ein damit zusammenhängendes Ziel der Erfindung besteht darin, eine Möglichkeit zu schaffen, um die Leistungskapazität von Breitbandträgerfrequenzverstärkern wesentlich zu verringern, welche eine Mehrzahl nebeneinanderliegender Kanäle verstärken oder in anderer Weise umsetzen.
Ein anderes verwandtes Ziel besteht darin, die Erfordernisse hinsichtlich Isolation oder Trennung zwischen physikalisch benachbarten Übertragungswegen zu mildern.
Ein anderes, damit in Zusammenhang stehendes Ziel besteht in der Ermöglichung eines engeren Abstandes zwischen benachbarten Trägern, als es bisher möglich gewesen ist, ohne Gefahr zu laufen, daß ernste Spitzenstörungen auftreten. Ein weiteres Ziel besteht in der Erzeugung einer Gruppe benachbarter Träger, die auf der Frequenzskala gleichen Abstand haben, und deren Amplituden der Hauptsache nach gleichmäßig sind.
In Frequenzteilungsübertragungssystemen ist es üblich, eine Gruppe benachbarter Träger zu erzeugen als Harmonische oder Bruchteile von einer gemeinsamen Grundschwingung. Das hat den Vorteil, daß
die Frequenzen der einzelnen Träger und ihr Abstand auf der Frequenzskala rasch kontrollierbar sind. Andererseits hat jede solche bestimmte Frequenzbeziehung zwischen den Trägern zur Folge, daß zwischen ihnen periodisch eine Phasenbeziehung wiederkehrt; und wenn in irgendeinem Augenblick die Bedingung so ist, daß die Spannungen einer Anzahl der Träger in ihrer Phase der Hauptsache nach zusammentreffen, dann kehrt diese Bedingung bei jeder
ίο vollen Schwingung der Grundfrequenz wieder, von welcher die verschiedenen Träger Harmonische sind; und jedesmal, wenn das der Fall ist, ist die gesamte Trägerspannung in dem Gerät, das die gemeinsame Übertragung besorgt, das iV-fache derjenigen jedes einzelnen Trägers, wobei N die Anzahl der Träger bedeutet, d. h. viele Male so groß wie das quadratische Mittel. Eben deshalb ist die entsprechende Leistung das iV2-fache der Leistung eines einzelnen Trägers. Derartige Bedingungen machen es erforderlich, das
Gerät für die gemeinsame Übertragung zu befähigen, die Spannungsabweichung und die Leistungen, welche während der Phasenübereinstimmung auftreten, zu bewältigen, und zwar ebenso gut wie die viel kleinere Spannung und Leistung, welche zu anderen Zeiten auftreten. Eine Spannungsspitze, welche das Fassungsvermögen eines Apparats für die gemeinsame Übertragung überschreitet, bewirkt Kreuzmodelung und hat dadurch Zwischenkanalstörungen zur Folge. Selbst in einem System, welches für die verzerrungs-
freie Übertragung einer hohen Spitzenspannung bemessen ist, kann die Anwesenheit einer solchen Spitze noch unangenehme Störungen in anderen Übertragungssystemen hervorrufen, die in dem gleichen Frequenzbereich über angeblich unabhängige Kreise betrieben werden, die nichtsdestoweniger in enger physikalischer Nachbarschaft liegen, da eine geringe induktive oder kapazitive Kopplung zwischen diesen Kreisen sie einem linearen Übersprechen der Spitzenamplitude aussetzt, welches unmittelbar der Spitzenspannung der Mehrfachkanalträgerwelle proportional ist. Der Ausdruck Störung soll im Sinne dieser Beschreibung Störungen umfassen, die entweder durch Kreuzmodelung oder durch lineares Übersprechen hervorgerufen werden, und der Ausdruck Spitzenstörung wird dann den Wert solcher Störungen bezeichnen, welcher auftritt, wenn die Mehrfachkanalträgerwelle ihre Spitze erreicht. Die Verringerung der Größe der Mehrfachkanalspitzenspannung hat eine Verringerung der Spitzenstörung zur Folge.
Ein System, mit welchem angestrebt wurde, diese Schwierigkeit durch Einzeleinstellung der Phasen der verschiedenen Träger, so daß· sie niemals in Phasenübereinstimmung kommen, zu umgehen, ist bereits bekannt. Mit einem solchen System werden wesentliehe Energiegewinne erzielt mit einer verhältnismäßig einfachen Abweichung von der genauen Phasenübereinstimmung zwischen allen Trägern, z. B. durch Umkehr der Phasenrichtung irgendeines derselben. Mit jeder weiteren Einstellung wird es aber zunehmend schwieriger, zu bestimmen, ob die nächste Einstellung die Ergebnisse verbessern oder verschlechtern wird. Daher besteht die bevorzugte Phaseneinstellung des vorbekannten Systems einfach darin, daß die Phasen der verschiedenen Träger so weit wie möglich von j der systematischen Anordnung abweichen, bei welcher j volle Phasenübereinstimmung regelmäßig wiederkehrt. j Eine solche Phasenverteilung wird in Verbindung mit j den vorbekannten Systemen willkürlich genannt.
Die vorliegende Erfindung nähert sich dem Problem auf eine andere Weise. Anstatt zuerst die Frequenzen zuzuteilen und danach die Phaseneinstellung anzustreben, beginnt die Erfindung bereits mit der Erzeugung einer Gesamtspannungswellenform, deren Spektralkomponenten von Natur aus in solchen Phasenbeziehungen zueinander stehen, daß Spitzen-Störungen minimal ausfallen; die Erfindung benutzt dann jede dieser getrennten Spektralkomponenten als einen getrennten Signalträger. Die Hauptschwierigkeit ist somit in einer mühelosen Weise behoben. Der Abstand zwischen diesen Trägern wird dann getrennt und unabhängig eingestellt, wie das erwünscht sein mag. Die Ziele der Erfindung werden kurz in der folgenden Weise verwirklicht: Ein zentraler Hochfrequenzträger, der Sinusform haben mag, wird zuerst mittels einer Schwingung von niedrigerer Frequenz und von solcher Schwingungsform frequenzmoduliert, daß die resultierende, frequenzmodulierte Schwingung konstante Amplitude und eine Frequenz aufweist, welche sich linear mit der Zeit über jede volle Schwingung der Modulierwelle verändert und danach im wesentlichen momentan auf ihren Anfangswert zurückkehrt. Da die Hüllkurve einer solchen Schwingung konstante Amplitude hat, ist leicht ersichtlich, daß jeder Satz von Komponenten, in welche die Schwingung aufgelöst werden mag, solche Phasenbeziehungen aufweist, daß bei ihrer Zusammenfügung extreme Abweichungen von solcher Art, daß Zwischenträgerstörungen verursacht werden können, niemals auftreten. Mit anderen Worten: Das Verhältnis der Spitzenspannung zum quadratischen Mittel ist \'z ; ein kleineres Verhältnis ist nicht möglich.
Es kann nun vorkommen, daß das Fourierspektrum dieser Welle einen Satz von Komponenten umfaßt, welcher, wenn ihre Zahl groß ist, gleichmäßig um den zentralen Träger verteilt sind und Amplituden haben, die der Hauptsache nach gleich sind bis zu einem bestimmten Punkt auf der Frequenzskala, oberhalb welcher sie rasch verschwinden. Der Punkt auf der Frequenzskala, welcher das Spektrum in zwei Teile teilt, deren erster eine Anzahl von nahezu gleichen Komponenten und deren zweiter nur Komponenten von zunehmend kleineren Amplituden enthält, wird bequemerweise als der Punkt genommen, bei welchem die Endkomponenten der Reihe beiderseits des zentralen Trägers halb so groß sind wie die Amplitude des zentralen Trägers. Bis zu diesem Punkt ist die Spektrumhüllkurve der Hauptsache nach rechtwinklig. Die verschiedenen Komponenten innerhalb des im wesentlichen rechtwinkligen Teils der Spektrumhüllkurve können nunmehr aus der frequenzmodulierten Schwingung mittels einer Gruppe von Bandfiltern ausgewählt werden, worauf sie als selbständige, gleichmäßig verteilte und gleich große Amplitude aufweisende Träger behandelt werden können. Auf die Träger kann man getrennte Signale mit Hilfe üblicher Mittel aufmodulieren, und die verschiedenen,
so modulierten Träger können über ein gemeinsames Mittel übertragen werden, ohne daß die Gefahr ernster Verzerrung infolge Zwischenspitzenstörung besteht.
Die Spektrumkomponenten innerhalb des im wesentlichen rechtwinkligen Teils des Spektrums haben genau gleiche Amplituden nur in dem Idealfall, wo sie in sehr großer Zahl vorhanden sind. In einem mehr praktischen Fall, wobei die Zahl solcher Komponenten
ίο in der Größenordnung von io bis ioo liegt, können einzelne harmonische Komponenten innerhalb dieses Teils der Hüllkurve um einige Dezibel abweichen. Des weiteren hat die mittels der Bandfilter bewirkte Ausschaltung der sich verjüngenden Folge von Spektrumkomponenten, welche außerhalb des im wesentlichen rechtwinkligen Teils der Hüllkurve liegt, die Tendenz, die entsprechende, frequenzmodulierte Welle zu verändern, indem sie bewirkt, daß dieselbe eine geringe Amplitudenmodulation zusätzlich zu der erwünschten Frequenzmodulation erhält und so die erzielten, praktischen Ergebnisse unter den Idealwert zurückführt. Diese Minderung jedoch ist nicht so groß, daß sie als ernst anzusehen wäre.
Ein Weg, um die frequenzmodulierte Schwingung von gleichförmiger Frequenzänderung über die ganze Schwingung zu erzeugen, besteht darin, selbständig eine Spannung von Kippschwingungsform zu erzeugen und wie ein Moduliersignal an einen Frequenzmodulator anzulegen, dessen Charakteristik linear ist.
Wenn ein Frequenzmodulator mit nicht linearer Charakteristik vorgezogen wird, so kann die modulierende Spannung durch Vorverzerrung von der Kippschwingungsform abweichen, um die Abweichung der Modulatorcharakteristik von der Linearität zu kompensieren.
Der zentrale Hochfrequenzträger kann selbst eine nicht sinusförmige Schwingung mit im wesentlichen harmonischen Komponenten sein, in welchem Falle bei linearer Charakteristik des Modulators getrennte spektrale Komponentengruppen gebildet werden. Die erste Gruppe, die um die Grundfrequenz des zentralen Trägers liegt, ist so wie es eben beschrieben wurde. Die nächste Gruppe ist ähnlich, aber sie ist der zweiten Harmonischen des Trägers zugeordnet. Die dritte Gruppe ist wiederum ähnlich, aber sie ist auf die dritte Harmonische des Trägers eingestellt. Diese verschiedenen Komponentengruppen können auf der Frequenzskala weit auseinander gehalten werden, oder sie können im wesentlichen aneinanderliegen, wenn das gewünscht ist, was durch geeignete Einstellung des Modulatorindex oder der Frequenzpendelung der frequenzmodulierten Schwingung und der Frequenz der Modulationsschwingung geschehen kann.
Die Erfindung ist vollständig aus der folgenden, ins einzelne gehenden Beschreibung zu verstehen, die sich auf eine bevorzugte Ausführungsform bezieht, und zwar in Verbindung mit der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt
Fig. ι ein schematisches Blockschaltbild einer Form der der Erfindung entsprechenden Übertragungseinrichtung,
Fig. 2 ein schematisches Schaltbild einer alternativen Einrichtung, die an die Stelle des im Gehäuse II der Fig. r liegenden Teils treten kann,
Fig. 3 eine Gruppe von Schaubildern der verschiedenen Schwingungsformen, die die Erläuterung der Erfindung erleichtern sollen,
Fig. 4 ein Schaubild der Amplituden eines Satzes von hundert harmonisch zusammengehörigen Trägerwellen, die in Übereinstimmung mit einer Form der Erfindung erzeugt sind,
Fig. 5 ein Erläuterungsschaubild einer Mehrzahl getrennter, aber miteinander verwandter Spektren, von denen jedes dem Spektrum nach Fig. 4 ähnlich ist und die in Übereinstimmung mit einer anderen Form der Erfindung erzeugt sind.
Nach Fig. 1 speist der Schwingungserzeuger 1 mit einer Schwingung von der Frequenz f0 den Frequenzmodulator 2. Die Frequenz f0 wird in der Mitte der Hauptgruppe der gewünschten Trägerfrequenzen gewählt. Der Frequenzmodulator 2 kann in mannigfacher Art ausgeführt sein, beispielsweise als Phasenmodulator mit integrierendem Kreis in der Signalabzweigung zur Umwandlung von Phasen- auf Frequenzmodulation und einer Folge von Strombegrenzern und Frequenzvervielfachern in dem Ausgang, um die Frequenzänderung zu beschleunigen. An dem Modulationseingang des Frequenzmodulators 2 ist eine Kippspannung von Sägezahnwellenform und von der Frequenz ft gelegt.
Die Kippspannung wird von einem üblichen Kippspannungserzeuger 3 geliefert. An Stelle voneinander getrennter Schwingungserzeuger und Frequenzmodulatoren kann ein frequenzmodulierter Schwingungserzeuger verwendet werden, wie z. B. in Fig. 2 angegeben; es ist hierin gezeigt, daß die Kippspannung des Generators 3 vermittels eines Übertragers an die Anode 4 einer Oszillatorröhre angelegt ist. Somit kann die Einrichtung nach Fig. 2 an die Stelle der Elemente in dem Gehäuse II der Fig. 1 treten. In beiden Fällen erscheint die gewünschte frequenzmodulierte Schwingung an der Ausgangsleitung 5.
Am Ausgang des Frequenzmodulators 2 nach Fig. ι oder des frequenzmodulierten Schwingungserzeugers nach Fig. 2 erhält man eine frequenzmodulierte Schwingung, deren mittlere Frequenz f0 ist und die eine im wesentlichen konstante Amplitude aufweist. Die Schwingung ist zusammen mit ihrem Spektrum in Fig. 1 roh eingezeichnet. Sie ist an eine Gruppe von Bandfiltern 6, 7 usw. angelegt, deren Eingangskreise parallel zueinander liegen. Diese Filter sind so eingestellt, daß ihre zugehörigen Durchlaßbereiche um die Frequenz/\ voneinander abweichen. Jedes Filter trennt eine besondere Frequenzkomponente ab für den Träger des entsprechenden Kanals eines üblichen Mehrfachträger-Übertragungssystems. Das Filter 6 entnimmt eine Frequenzkomponente f0 -f- Mf1, das Filter 7 eine Frequenzkomponente f0 + (n—1) f1 usw. nach unten bis zum letzten Filter iao der Filtergruppe, welches eine Frequenzkomponente f0 nfi abscheidet; das ergibt eine Gesamtheit von 2 η +1 getrennter Träger, deren Frequenzen um gleiche Beträge voneinander abweichen und deren Amplituden wenigstens nominell gleich sind. Diese Träger werden einzeln in üblichen Amplituden-
modulatoren 8, 9 usw. moduliert, und zwar mittels einzelner Signalgeneratoren S1, S2 usw. Die in dieser Weise mittels der Signale modulierten Träger können nunmehr für die Übertragung über ein gemeinsames .Übertragungsmittel zusammengefaßt werden, welches Verstärker 11,12 usw. umfassen kann. Zur Darstellung dieser Kombination sind die Ausgänge der Modulatoren 8, 9 in parallelem Anschluß an einen gemeinsamen Leiter 10 gezeigt. Ein Empfänger 13 kann eine übliche Ausstattung aufweisen, um die Kanäle unter Frequenztrennschärfe voneinander zu scheiden.und die verschiedenen Signale aufzunehmen und wiederzugeben.
In Fig. 3 zeigt die Kurve A die von dem Schwingungserzeuger 1 nach Fig. 1 gelieferte Schwingung für den Fall einer konstanten Frequenz f0. Kurve B zeigt die Spannung oder den Strom, der von dem Kippschwingungsgenerator 3 geliefert wird, und zwar als Funktion der Zeit. Kurve C zeigt die entsprechende Frequenzänderung in dem Ausgang des Frequenzmodulators 2, und Kurve D veranschaulicht die resultierende Schwingungsform vom Modulator 2 als eine Funktion der Zeit. Die Schaubilder sind gezeichnet für eine lineare Änderung der Frequenz mit der Spannung und eine Kippmodulationsschwingung, welche linear ist, mit der Zeit. Nichtlineare Änderungen einer Größe können durch eine komplementäre, nichtlineare Änderung in der anderen kompensiert werden.
Die Schwingung, welche für die Erläuterung der Erfindung gewählt worden ist, ist eine, bei welcher, wie in Kurve D der Fig. 3 gezeigt ist, die Frequenz sich linear in einer Aufwärtsrichtung verändert und durch die zentrale Frequenz f0 von einem unteren Wert zu einem höheren Wert über eine Periode —
'1
verläuft; dann kehrt die Schwingung plötzlich zu dem unteren Wert zurück und durchläuft erneut die Veränderung, während ihre Amplitude konstant bleibt.
Eine Frequenzänderung, die linear nach abwärts verläuft, ist gleich gut dienlich. Es kann mathematisch nachgewiesen werden, daß das Spektrum einer solchen Schwingung aus einer großen Zahl von Komponenten besteht, welche symmetrisch um die zentrale Frequenz
♦5 f0 verteilt sind, und daß eine besondere Gruppe dieser Komponenten, deren Zahl 2»+i beträgt und die die Komponenten im Bereich f0 nft bis fo+nfi umfassen, angenähert gleichmäßige Amplituden aufweisen, wobei sämtliche Amplituden gleich oder größer als die Hälfte der Amplitude der zentralen Komponente der Gruppe sind, während alle anderen Komponenten, die außerhalb dieses Bereichs liegen, kleiner als die Hälfte der Amplitude der zentralen Komponente sind, wobei die meisten derselben sogar wesentlich kleiner ausfallen. Die Anzahl η der Komponenten, die in jeder Hälfte dieses Spektrums zwischen der mittleren Frequenz f0 und der kleineren Halbamplitudenfrequenz f0 nfx oder der oberen Halbamplitudenfrequenz f0+Hf1 liegt, ergibt sich aus Δ/
2 h
wobei Δ / den Betrag der gesamten Frequenzänderung vom tiefsten bis zum höchsten Wert und fi die Häufigkeit, mit welcher die Frequenzänderung sich wiederholt, bezeichnen. Die Kipperiode — und "*
die Frequenzänderung &f sind in den Kurven der Fig. 3 angegeben, wobei die resultierende Schwingungsform in der Kurve D veranschaulicht ist. Es kann weiterhin mathematisch nachgewiesen werden, daß die Amplituden der Komponenten in dem Bereich f0 nfx bis fo + nfi im wesentlichen umgekehrt proportional der Quadratwurzel ihrer Zahl sind, nämlich
yzn +
Die Sachlage ist in dem Spektrumbild der Fig. 4 veranschaulicht, und zwar für den Fall bei «=49.
In nichtmathematischen Ausdrücken kann die Verbesserung, die mit der Erfindung geschaffen ist, so verstanden werden, daß sie sich aus der Tatsache ergibt, daß bei der Frequenzänderung der Erfindung, wie sie in Kurve D der Fig. 3 angegeben ist, die momentane Frequenz des Modulators 2 gleiche Teile
der gesamten Kipgschwingungsperiode — verbraucht,
bei allen Frequenzen in dem Kippschwingungsbereich. Wenn dieser Bereich so gewählt ist, daß er von f0 Hf1 bis fo-\-nf1 sich erstreckt, so verbraucht die momentane Frequenz gleich große Zeitbeträge bei allen diesen Frequenzen; auf diese Weise wird jedem der einzelnen Filter, welche auf diese Frequenzen abgestimmt sind, eine gleich große Energiemenge zugeführt. Andererseits benötigt die Augenblicksfrequenz überhaupt keine Zeit bei Frequenzen, die außerhalb dieses Bereichs liegen, weshalb die Spektrumkomponenten außerhalb dieses Bereichs geringen Energiegehalt aufweisen. Wenn nur jene Komponenten (Fig. 4) der frequenzmodulierten Schwingung (Kurve D der Fig. 3), welche zwischen den Frequenzgrenzen f0 nfx und /Ό+W^1 liegen, d.h. in dem Teil des Spektrums (Fig. 4),-dessen Hüllkurve im wesentlichen rechtwinklig ist, als Träger verwendet und nach der Signalmodulation zusammen einem gemeinsamen Übertragungsmittel zugeführt werden, so weicht die resultierende Schwingung an dem gemeinsamen Übertragungsmittel in gewissem Maße von der reinen frequenzmodulierten Schwingung gemäß Kurve D der Fig. 3 ab. Da aber bei weitem der größte Teil der Energie der Originalschwingung und ihres ganzen Spektrums in dem rechtwinkligen Hüllkurventeil des Spektrums enthalten ist und demgemäß auch in der austretenden Schwingung, so sind die Abweichungen nicht groß. Das praktische Ergebnis ist daher, daß die Spitzeninterferenz zwischen benachbarten Trägern durch die vorliegende Erfindung auf einen Punkt zurückgeführt ist, wo sie in keiner Weise bedenklich ist.
Wenn der Schwingungserzeuger 1 nach Fig. 1 selbst ein Kippschwingungserzeuger von der Wiederholungsfrequenz f0 ist, an Stelle eines Erzeugers für sinusförmige Schwingungen, so erhält das Spektrum des Ausgangs des Frequenzmodulators 2 das in Fig. 5 veranschaulichte Aussehen. Die Grundfrequenz f0 und jede Harmonische 2 f0, 3 f0 usw. bilden die Mitten von einzelnen Gruppen benachbarter Komponenten.

Claims (2)

Der Abstand der Komponenten in jeder Gruppe ist fv aber die Zahl der im wesentlichen gleich großen Komponenten in der Gruppe nimmt mit der Größe der zentralen Frequenz zu. Der Grund für diese Zunähme besteht darin, daß, wenn die Grundfrequenz f0 des Schwingungserzeugers durch den Bereich δ f verschoben wird, die zweite Harmonische 2 ^0 eine Verschiebung durch den Bereich 2 Δ /und allgemein die wi-te Harmonische mf0 eine Verschiebung über den Bereich tn&f erfährt. Die Anzahl der Komponenten gleicher Amplitude in der zur Harmonischen mf0 gehörenden Gruppe beträgt deshalb 2«+i, wobei 2 »= ist. Die Anzahl ist daher pro- portional der Ordnung der Harmonischen, welche die Mitte der Gruppe bildet. Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß die größere Anzahl von Komponenten in der Gruppe höherer Frequenz zur Folge hat, daß der Zwischenraum zwischen den ao sich am nächsten kommenden großen Komponenten benachbarter Gruppen sich mit der Zunahme der mittleren Gruppenfrequenz verringert. Schließlich verringert sich der Abstand zwischen den Gruppen bis Null, und höhere benachbarte Gruppen überlappen 2$ sich. Die Interferenz zwischen den Komponenten von sich überlappenden Gruppen macht dieselben für die Verwendung als Trägerfrequenzen ungeeignet. Und daher sollte die Frequenzpendelung δ/", die die Grundfrequenz erfährt, genügend klein gehalten werden, um eine Überlappung an der höchsten zu verwendenden Frequenzgruppe zu verhindern. Paten ta ν s PR C CH E:
1. Mehrfachträger-Übertragungssystem mit einer Anordnung zur Erzeugung der Trägerfrequenzen, die durch gegenseitige Modulation einer Hochfrequenzschwingung und einer Schwingung niedriger Frequenz gewonnen sind, gekennzeichnet durch Mittel, um eine Hochfrequenzschwingung mit einer Kippschwingung niedriger Frequenz in der Frequenz zu modulieren und aus dem erhaltenen Frequenzgemisch die gewünschten Trägerwellen durch Verwendung geeigneter Frequenzunterscheidungsmittel auszusieben, auf welche mit Hilfe von den einzelnen Trägerwellen zugeordneten Signalmodulatoren die zu übertragenden Signale aufmoduliert werden.
2. Mehrfachträger-Übertragungssystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch als Hochfrequenzschwingung eine Kippschwingung benutzt ist.
Angezogene Druckschriften:
Ulbig, Fritz, Lehrbuch der Hochfrequenztechnik, Leipzig 1944, Bd. II, S. 226/27, Abb. 332.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2169 U. 5i
DEP49247D 1948-11-27 1949-07-19 Mehrfachtraeger-UEbertragungssystem Expired DE820903C (de)

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US62364A US2575993A (en) 1948-11-27 1948-11-27 Multiple carrier transmission system

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ID=22041989

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DEP49247D Expired DE820903C (de) 1948-11-27 1949-07-19 Mehrfachtraeger-UEbertragungssystem

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