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DE916726C - Luftkompressor - Google Patents

Luftkompressor

Info

Publication number
DE916726C
DE916726C DES31158A DES0031158A DE916726C DE 916726 C DE916726 C DE 916726C DE S31158 A DES31158 A DE S31158A DE S0031158 A DES0031158 A DE S0031158A DE 916726 C DE916726 C DE 916726C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
air compressor
rubber block
armature
compressor according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES31158A
Other languages
English (en)
Inventor
George Szekely
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE916726C publication Critical patent/DE916726C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B45/00Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids
    • F04B45/04Pumps or pumping installations having flexible working members and specially adapted for elastic fluids having plate-like flexible members, e.g. diaphragms
    • F04B45/047Pumps having electric drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Luftkompressor Es ist bereits verschiedentlich versucht worden, die für Kolben- und Membranverdichter notwendige hin und her gehende Antriebsbewegung durch den Anker eines Elektromagneten zu bewerkstelligen. Hierzu hat sich die Anordnung von elektrischen Umschaltkontakten als unbrauchbar erwiesen, und es kommt nur jene ursprüngliche Bewegung in Betracht, welche vom Anker eines Wechselstrommagneten ausgeführt wird. In diesem Falle treten naturgemäß Schwingungen in beträchtlicher Zahl und mit großer Geschwindigkeit auf, welche nicht ohne weiteres geeignet sind, nützliche Kompressionsarbeit zu leisten.
  • Die vorteilhafteste Anordnung ergibt sich, wenn der Anzug des Ankers des Wechselstrommagneten den Saughub und die Entfernung des Ankers von seinen Polen den Druckhub der Kompression ausführt. Beim Anzug des Ankers wird die überschüssige Kraft in einer Feder gespeichert, deren Rückstellkraft den darauffolgenden Druckhub leistet. Die Anziehung des Ankers und seine Rückführung erfolgen nach der Periodizität des Wechselstromes, so daß z. B. bei Wechselstrom von fünfzig Perioden hundert Saug- und Druckhübe stehen. Die Arbeitsleistung derartiger Kompressoren ist prinzipiell abhängig von der Dimensionierung des Wechselstrommagneten, der Höhe der Schwingungsamplitude, der Kraft-Weg-Charakteristik der Schwingfeder und der Ausbildung des Verdichterorgans, d. h. der Membran oder des Kolbens. Eine eingehende Prüfung dieser Faktoren hat ergeben, daß der Dimensionierung des Wechselstrommagneten praktisch bestimmte Grenzen gesetzt sind, da dem magnetischen Schwingsystem im Wechselfeld eine starke Phasenverschiebung anhaftet, welche den Leistungsfaktor cos p sehr niedrig hält. Bei kleineren elektrischen Maschinen ist dies wohl bedeutungslos, hingegen müssen Schwingkompressoren mit einer Leistung von etwa 6 atü und etwa roo 1/min Ansaugleistung übermäßig groß dimensioniert sein, und der beträchtliche Blindstrom erfordert zu seiner Korrektur zusätzliche Einrichtungen.
  • Die Größe des Wechselstrommagneten ist im wesentlichen von der Strommenge abhängig, welche durch seine Spule fließt, und die Strommenge von der Wegstrecke zwischen den Magnetpolen und dem Anker, die den aktiven Arbeitshub bildet. Vom Standpunkt der Kompressionsleistung wäre es daher vorteilhaft, den Luftspalt zwischen den Magnetpolen und dem Anker möglichst groß zu halten, was aber die baulichen Verhältnisse und den Wirkungsgrad wesentlich verschlechtert und außerdem das Betriebsgeräusch erhöht. Die Schwingungsbewegung des Ankers bei einer Amplitude von z. B. z bis 3 mm würde eine enorme Geschwindigkeit annehmen und so die Dauerhaftigkeit aller beweglichen Teile gefährden.
  • Die Lage der Schwingungsbahn des Ankers, deren Endpunkte durch keinerlei mechanische Mittel bestimmt sind, hängt vom jeweiligen Druck ab, auf welchen das Medium komprimiert wird. Mit wachsendem oder sinkendem Gegendruck verschiebt sich die Schwingungsmittellage des Ankers, ohne daß im allgemeinen die Amplitude der Schwingung eine Veränderung erfährt. Die Verschiebung der Schwingungsmittellage beeinflußt die magnetischen Verhältnisse des Antriebes derart, daß bei einer Steigerung bzw. Abnahme des Gegendruckes selbsttätig eine Verringerung bzw. Erhöhung der aufgenommenen elektrischen Energie eintritt. Somit wird die Kompressionsarbeit durch das elektromagnetische Antriebssystem selbst reguliert, ohne daß eine der sonst üblichen Steuervorrichtungen, wie Maximalventile, Druckschalter od. dgl., vorgesehen werden müssen.
  • Die Erfahrung hat gelehrt, daß nur relativ kleine Schwingungen des Ankers im Wechselfeld einen zweckentsprechenden Antrieb bilden können. L' 'm die sich daraus ergebenden kleinen Arbeitshübe nutzbar zu machen, muß die Kraftspeicherung in einer Feder mit nichtlinearer Kraft-Weg-Charakteristik erfolgen. Da nämlich im allgemeinen die Krümmung der Kompressionslinie des Arbeitsmediums das Zustandekommen harmonischer Schwingungen verhindert, mußte der verzerrende Einfluß der Kompression durch die vorgesehene Federung des schwingenden Systems kompensiert werden, und zwar so, daß der Federung eine hierfür geeignete nichtlineare Kraft-Weg-Charakteristik gegeben wurde.
  • Es gelingt mit federnden Körpern, deren Charakteristik von der geradlinigen nach oben abweicht, den im allgemeinen bei diesen Kompressoren auftretenden pseudoharmonischen Schwingungsvorgang dem harmonischen näher zu bringen, als dies durch Verwendung von Federn mit linearem Federgesetz möglich ist. Bei Förderung auf verschieden hohe Drücke ergeben sich Keimlinien, deren Steigung im Arbeitsbereich sich weniger ändert, als dies bei Verwendung von federnden Körpern mit linearer Charakteristik der Fall ist. Verwendet man also federnde Körper mit nichtlinearer Charakteristik, so wird sich demnach bei Förderung auf verschieden hohe Drücke die Eigenfrequenz des schwingenden Systems weniger verändern als bei Verwendung von linearen Federn. Außerdem bleibt die Größe der Schwingungsamplituden annähernd konstant, so daß nur ein geringes Absinken der Fördermenge bei Druckänderungen die Folge ist.
  • Die Zweckmäßigkeit solcher Federn mit nicht linearer Charakteristik wurde auch durch theoretische Untersuchungen bestätigt. Praktisch war es jedoch schwierig, für minimale Hubbewegungen entsprechende Federn mit nichtlinearer Kraft-Weg-Charakteristik zu bestimmen.
  • Nach dem Vorausgesagten ist es für den zweckentsprechenden Bau von Schwingungskompressoren erforderlich, eine Feder zu verwenden, welche geeignet ist, die magnetische Anzugskraft durch kürzeste Wegstrecken aufzuspeichern und abzugeben, wobei die nichtlineare Kraft-Weg-Charakteristik solcher Federn einerseits den magnetischen Kraftverhältnissen, andererseits dem Gegendruck des komprimierten Mediums angepaßt wird. Dies wird erreicht durch ein starres System der Kraftübertragung, welches die minimalen hin und her gehenden Bewegungen, d. h. Schwingungen des Ankers des Wechselstrommagneten, durch einen Membran- oder Kolbenverdichter in nützliche Kompressionsarbeit umsetzt.
  • Dies ist bereits früher angestrebt worden, und es sind zu diesem Zweck Konstruktionen vorgeschlagen worden, bei welchen ein Luftkompressor mit einem durch einen Wechselstrommagneten in Schwingung versetzbaren Gummiblock als Verdichtungsorgan versehen ist. Hierbei bewirkt ein Teil der jeweiligen Anzugskraft des Ankers des Wechselstrommagneten den Saughub, und der restliche Teil dient zum Zusammendrücken des Gummiblocks. Die Rückstellkraft des letzteren bewirkt dann den Druckhub.
  • Die Erfindung hat nun eine Verbesserung dieser bekannten Einrichtung zum Gegenstand, die darin besteht, daß ein ringförmiger, federnder Gummiblock mit seinen Endflächen zwischen zwei zueinander einstellbaren Platten eingespannt ist, von dessen Endflächen mindestens eine konisch nach innen verläuft.
  • Durch diese Ausbildung des Luftkompressors werden eine weitgehende, leichte Feineinstellung der Vorspannung des federnden Gummiblocks und möglichst geringe Hubbewegungen erzielt.
  • Ringförmige Gummiblöcke sind zwar als Verdichtungsorgane bei Schwingungsverdichtern bereits vorgeschlagen worden, sind aber bei den bekannten Ausführungen weder gemäß der vorliegenden Erfindung gestaltet, noch dienen sie dem hier angestrebten Zweck.
  • Der konische Verlauf der einen oder auch beider Endflächen des als Feder dienenden Gummiblockes kann nach einer geraden oder gekrümmten Linie erfolgen.
  • Die Ringfeder dieser Art, zwischen zwei starre Platten gespannt, erhält zunächst durch Zusammenpressen eine angemessene fixe Vorspannung, welche (las System in die Nullstellung bringt, von welcher aus erst der aktive Arbeitshub, d. h. die Schwingungsamplitude, beginnt. In allen Fällen entspricht die Höhe des konischen Teiles dem Bereich der Vorspannung. Die vorerst grob bemessene ringförmige Gummifeder kann in einfacher Weise adjustiert werden, indem durch Feineinstellung der Einspannplatten die Vorspannung (mit Hilfe der Konizität) nach Wunsch feinstens verändert wird lind so die Feder in den richtigen Arbeitsbereich gelangt.
  • Der Durchmesser der Gummifeder soll der Länge des Ankers annähernd gleichkommen, wodurch dieser vor Kippschwingungen gesichert ist und in jeder Arbeitsstellung seine zu den Magnetpolen parallele Lage beibehält..
  • Diese Schwingfederanordnung erweist sich schon bei Amplituden von o,i min aufwärts wirksam. Diese kleinen Hubbewegungen in der Größe von etwa o,i bis i inin werden zu ihrer höchsten Ausmitzung auf das Verdichterorgan. vorzugsweise eine -Membran, übertragen, indem durch die Öffnung der Ringfeder eine zentral liegende Stange geführt ist, welche an ihrem unteren Ende den Anker in seiner -Mitte faßt und am oberen Ende die -Membran trägt.
  • Die -Membran ans weichem und biegsamem -Material, wie z. B. Gummi, einem Kunststoff o(-, dgl., ist an ihrem mittleren Teil zweckmäßig verdickt und umschließt mit diesem verdickten Teil das plattenartige Ende der Stange, welches auf diese Weise in die Membran eiligebettet ist. Hierdurch erhält die Membran die Steifheit eines Kolbens, welcher mit seinem verjüngten Ende membranartig eingespannt ist.
  • Die Vorspannkraft der Feder preßt die glatte Oberfläche der versteiften Membran an eine Gegenplatte, welche das Saug- und das Druckventil trägt. Die satte Anpressulig der Kolbenmembran all diese Gegenplatte verhindert die Bildung von schädlichen Räumen, welche natürlich bei so kleinen Arbeitshüben ganz besonders vermieden werden müssen. Da auch bei längerer Beanspruchung einer solchen versteiften Membran eine schädliche Deformation nicht auftreten kann, ist ein gleichbleibender Betriebszustand gesichert. Diese -Membran bietet als Verdichterorgan die Vorteile eines Kolbens, ohne daß, wie bei einem solchen, Schmierung erforderlich ist, und die Einfachheit einer Membran, ohne deren im geringen Hubvolumen und der Deformationsgefahr zu erblickenden Nachteile. Eine derartige Membran, z. B. von einem aktiven Durchmesser voll 8o mm, ergibt bei einem Hub voll o,5 mm ein Hubvolumen voll etwa 2,5 ein-" und bei Wechselstrom von fünfzig Perioden, d. h. fünfzig Schwingungen in der Sekunde, eine Ansaugleistung von etwa 7,5 -/min. Die Kompressionsdruckleistung ist von der Stärke des @4'echselstrommagneten abhängig, welcher z. B. seinen Anker in einer Entfernung von etwa o,5 mm mit einer Kraft von etwa ioo kg anzieht, in welchem Falle bei Verwendung der vorerwähnten Membran ein Druck von 2 atü erreicht wird.
  • Es ist selbstverständlich, daß auch in den Ventilen tunlichst schädlicher Raum vermieden werden muß, weshalb diese nach der vorbeschriebenen Bauart in unmittelbarer Nähe der Membran angeordnet sind. Die Ventile selbst bestehen aus Plättchen, welche in der Frequenz des pulsierenden Luftstromes von diesem geöffnet und geschlossen werden.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. i einen senkrechten Mittelschnitt durch einen Luftkompressor, Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A in Fig. i bis zur Mitte und eine Draufsicht auf die andere Hälfte des Luftkompressors und Fig.3 eine vergleichsweise graphische Darstellung der Leistung dieses Luftkompressors bei Verwendung einer linearen, einer nichtlinearen und einer erfindungsgemäßen Schwingfeder.
  • Zinn besseren Verständnis der Erfindung wird zunächst auf Fig. 3 hingewiesen. In dieser Fig. 3 zeigt die gestrichelte Linie I die Leistung bei Verwendung einer linearen und die Linie II die Leistung bei Verwendung einer nichtlinearen Feder. Es ist ersichtlich, daß die nichtlineare Feder (1I) bereits erheblich günstiger wirkt, weil hierbei bei zunehmendem Druck die geförderte Menge nicht so rasch abfällt. Demgegenüber veranschaulicht die Linie III den Leistungsverlauf des nachstehend beschriebenen Luftkompressors. Die Kennlinie verläuft zum Teil geradlinig und horizontal, und zwar über den nutzbaren Druckbereich (von o,6 bis 1,2 atü), innerhalb welchem die geförderte Luftmenge somit konstant bleibt. Praktisch bedeutet dies, z. B. bei Anwendung der Druckluft zur Zerstäubung von Flüssigkeiten, daß unabhängig vom erforderlichen Luftdruck eine stets gleichbleibende Menge Luft gefördert wird.
  • Der Aufbau des Luftkompressors ist in seinen Einzelheiten aus Fig. i und 2 erkennbar. Auf einer viereckigen Grundplatte i ist ein doppelt-U-förmiger Wechselstrommagnet 2 befestigt. Nahe den Ecken der Grundplatte i und des Wechselstrommagneten 2 sind Löcher vorgesehen, in welche vier senkrechte Bolzen 3 eingesetzt sind. Diese Bolzen 3 tragen in einer gewissen Entfernung vom oberen Ende des Wechselstrommagneten 2 eine horizontale Platte i o, welche eine zentrale Öffnung besitzt. Auf dieser Platte io sitzt ein ringförmiger Gummikörper 9, welcher von einer gleich großen Metallplatte 8, die ebenfalls ein zentrales Loch aufweist, überdeckt ist. Oberhalb des Wechselstrommagneten 2 und unterhalb der Platte io ist ein Anker ,4 angeordnet. In ein Gewinde in der Mitte des Ankers 4. ist das mit einem entsprechenden Gewinde versehene untere Ende eines Stiftes $ eingeschraubt, welcher an seinem oberen Ende eine starre, runde Platte 6 trägt. Diese Platte 6 ist in einen gleichfalls runden, verdickten zentralen Ansatz 7' einer Gummimembran 7 eingebettet. Bevor der Stift 5 in den Anker 4 eingeschraubt wird, werden die Metallplatte 8 und die Metallplatte io, zwischen welchen der Gummikörper 9 gehalten ist, aufgeschoben und die Schraubenmuttern i i, i i' und 12 auf das Gewinde aufgeschraubt. Die Gummimembran 7 liegt nun mit der Unterseite ihres verdickten, zentralen Teiles 7' auf der Platte 8 auf, wobei der Stift 5 frei durch die zentralen Öffnungen der Platte io und des ringförmigen Gummikörpers 9 hindurchtritt,wodurch derAnker 4 frei in seiner oberen Grenzlage gehalten wird. Die Muttern i i und i i' dienen dazu, die Platte 8 satt an den zentralen Ansatz 7' der Gummimembran 7 anzudrücken, und die Mutter 12 dazu, den Anker am Stift 5 zu fixieren. Die Platte io wird an den Bolzen 3, welche mit einem Gewinde versehen sind, durch Muttern 3' und 3" gehalten. Durch Verstellen dieser Muttern 3' und 3" kann die Platte io auf dem Bolzen 3 verschoben und dadurch die auf dem Gummikörper 9, welcher auf dieser Platte io aufsitzt, aufliegende Platte 8 mehr oder weniger an den zentralen Ansatz 7' der Gummimembran 7 angepreßt werden. Die obere Fläche des Gummikörpers 9 ist nach innen etwas abgeschrägt, bildet also eine Konusfläche, so daß die Metallplatte 8 in ihrer Ruhestellung nur auf dem äußeren Rand dieses Gummikörpers 9 aufliegt. Durch Anpressen des Gummikörpers 9 an diese Metallplatte 8, mit Hilfe der Muttern 3' und 3", wird die Auflagefläche des Gummikörpers 9 an der Metallplatte 8 nach innen zu vergrößert und dem Gummikörper 9 durch Zusammenpressen die gewünschte Vorspannung erteilt, welche infolge der erwähnten Abschrägung der oberen Fläche des Gummikörpers 9 sehr genau bemessen werden kann. Der Anker 4., der Stift 5, die Metallplatte 8 und die Gummimembran 7, 7' bewegen sich, abgesehen vom schmalen Rand der Gummimembran 7, zwischen deren Ansatz 7' und einer Platte 13 als Einheit, wie ein starrer Kolben. Die Platte 13 besitzt eine zentrale, runde Öffnung, durch welche der Ansatz 7' der Gummimembran 7 nach unten hindurchtritt.
  • Der Rand der Gummimembran 7 ist zwischen der an den Bolzen 3 befestigten Platte 13 und einer oberen, ebenfalls an den Bolzen 3 befestigten :4etallplatte 14 eingespannt. In dieser Metallplatte 14 sind ein Saugventil 15 und ein Druckventil 16 angeordnet. Diese beiden Ventile bestehen aus dünnen, leichten Plättchen. Auf der Metallplatte 14 ist eine die Zuleitung 17 und die Ableitung i8 tragende schmale Platte ig mittels Schrauben 2o befestigt. Die vier Bolzen 3 halten somit die Teile i, 10, 13 und 14 zusammen. Der äußere Durchmesser des Gummikörpers 9 ist zweckmäßigerweise mindestens so groß wie die Länge des Ankers ¢ zu wählen. Dadurch wirkt sich eine etwaige Schrägstellung des Ankers 4 auf die Gummimembran 7 nicht so ungünstig aus, als wenn der Durchmesser des Gummikörpers 9 kleiner wäre. Die Weite des Spaltes zwischen dem Anker und den Polen des Wechselstrommagneten 2 kann im Bedarfsfalle mittels Muttern, welche unterhalb der Grundplatte i auf die Bolzen 3 aufgeschraubt sind, durch Heben oder Senken des auf dieser Grundplatte i befestigten Wechselstrommagneten eingestellt werden.
  • Die wesentlichsten Vorteile des beschriebenen Luftkompressors sind in seiner großen Leistungsfähigkeit und seiner Dauerhaftigkeit zu erblicken. Die Rückstellkraft wird in einem den magnetischen und den Kompressionsverhältnissen angepaßten federnden Gummikörper aufgespeichert, und die kleinsten Hubbewegungen werden durch ein starres System einer zentral versteiften Gummimembran zugeführt.
  • Statt der oberen könnte auch die untere Fläche oder die obere und die untere Fläche des Gummikörpers 9 eine Konusfläche sein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Luftkompressor mit einem durch einen Wechselstrommagneten in Schwingung versetzten, als Schwingorgan dienenden ringförmigen Gummiblock, wobei ein Teil der jeweiligen Anzugskraft des Ankers den Saughub bewirkt und der restliche Teil zur Spannung des Gummiblocks dient, dessen Rückstellkraft dann den Druckhub bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummiblock (9) mit seinen Endflächen zwischen zwei zueinander einstellbaren Platten (8, io) eingespannt ist, von dessen Endflächen mindestens die eine konisch nach innen verläuft.
  2. 2. Luftkompressor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Verdichterorgan aus einer Membran (7) besteht, deren Rand zwischen einer oberen, die Ventile (15, 16) enthaltenden Platte (14) und einem unteren Ring (13) eingespannt ist, wobei die Membran (7) an ihrer Unterseite einen zentralen Ansatz (7') besitzt, welcher auf der oberen (8) der beiden Platten (8, io), zwischen welchen der Gummiblock (9) gehalten ist, aufsitzt.
  3. 3. Luftkompressor nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im zentralen Ansatz (7') der Membran (7) eine diesen versteifende Platte (6) eingebettet ist, derart, daß die Membran (7, T) wie ein starrer Kolben wirkt.
  4. 4. Luftkompressor nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im zentralen Ansatz (7') der Membran (7) eingebettete, versteifende Platte (6) durch einen zentralen Bolzen (5) und auf ein Gewinde desselben aufgeschraubte Muttern (i i, 11", 12) mit der einen (8) der beiden Platten (8, io), zwischen welchen der Gummiblock (9) gehalten ist, und mit dem Anker (4) des Wechselstrommagneten (2) einstellbar verbunden ist.
  5. 5. Luftkompressor nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Durchmesser des Gummiblockes (9) mindestens der Länge des Ankers (4) des Wechselstrommagneten (2) entspricht. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 638 340, 849 7o6.
DES31158A 1951-11-22 1952-11-22 Luftkompressor Expired DE916726C (de)

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AT916726X 1951-11-22

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DES31158A Expired DE916726C (de) 1951-11-22 1952-11-22 Luftkompressor

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE638340C (de) * 1934-02-26 1936-11-13 Georg Szekely Elektromagnetisch betriebener Verdichter
DE849706C (de) * 1940-04-09 1952-09-18 Teves Kg Alfred Schwingungsverdichter

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