DE7017315U - Motor mit schwingeden antriebselementen. - Google Patents
Motor mit schwingeden antriebselementen.Info
- Publication number
- DE7017315U DE7017315U DE7017315U DE7017315U DE7017315U DE 7017315 U DE7017315 U DE 7017315U DE 7017315 U DE7017315 U DE 7017315U DE 7017315 U DE7017315 U DE 7017315U DE 7017315 U DE7017315 U DE 7017315U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- deflection
- piston
- drive
- motor
- drive element
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 11
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 11
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 11
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 5
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 4
- 239000013078 crystal Substances 0.000 claims description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 11
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 11
- 239000000919 ceramic Substances 0.000 description 8
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 description 6
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 5
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 4
- 239000000314 lubricant Substances 0.000 description 4
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 3
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 3
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 3
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 description 3
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 2
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 description 2
- -1 polytetrafluoroethylene Polymers 0.000 description 2
- 229920001343 polytetrafluoroethylene Polymers 0.000 description 2
- 239000004810 polytetrafluoroethylene Substances 0.000 description 2
- 238000005057 refrigeration Methods 0.000 description 2
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 2
- 229910001030 Iron–nickel alloy Inorganic materials 0.000 description 1
- 101100269843 Mus musculus Ankar gene Proteins 0.000 description 1
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000002745 absorbent Effects 0.000 description 1
- 239000002250 absorbent Substances 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 239000004568 cement Substances 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 1
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 1
- 238000010835 comparative analysis Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 1
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 1
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
- 238000005476 soldering Methods 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B9/00—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
- F04B9/02—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical
- F04B9/06—Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical the means including spring- or weight-loaded lost-motion devices
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B35/00—Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for
- F04B35/04—Piston pumps specially adapted for elastic fluids and characterised by the driving means to their working members, or by combination with, or adaptation to, specific driving engines or motors, not otherwise provided for the means being electric
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K33/00—Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
- Compressor (AREA)
Description
PATENTANWALT
DIPL-ING. LEO FLEUCHAUS
β München 7i. S. hai 1970
Mein Zeichen: M102G-JG6
Motorola, Ine«
9401 West Grand Avenue
Franklin Park,, Illinois
V.Sfc.A.
g en üblichen Preisen geliefert.
«sit
Dio Erfindung betrifft einen Motor mit "bei bestimmter Betriebsfrequenz
schwingenden Antriebselemente^ wobei das erste Antriebseiement ait einer bestimmten ersten Auslenkung
hin und her geht.
Es ist allgemein bekannt, hin und her gehende Kolbenmechanieai
en mit Hilfe sich drehender Antriebselemente * z.B. mit einem
Induktionsmotor,; anzusteuern. Bei einsss solchen Antriebssystem
ist es erforderlich, die Drehbewegung des Motors in eine hin und her gehende Bewegung rait Hilfe eines geeigneten übertraguagsmechanieiaus
umzuwandeln, welcher mehrere aufeinander reibende
Gleitflächen besitzt. Zur Überwindung der sich dadurch ergebenden Reibung müssen derartige Kotore entsprechend
grosser dimensioniert werden. Für aine Vielzahl von Anwendungs«
Fe/wi fällen
7O1731529.io.7P
fällen sind derartige Antriebssysteme zu kompliziert aufgebaut
und daher auch verhältnlsxaässig teuer. In einem speziellen Anwendungsgebiet, und zwar beim Bau von Kühleinrichtungen,.werden
derartige Motore für Kompressoren benötigt, die sehr einfach
und kostensparend aufgebaut sein sollen und überdies im Betrieb nur einen geringen elektrischen Energiebedarf haben, so dass
derartige Kühleinrichtungen auch aus Gleichstrombatterien mit
Hilfe von Wechselrichtern betrieben werden können, wenn dies bei der Verwendung von Induktionsmotoren wegen des hohen Energiebedarfs
praktisch nicht mehr der Fall ist.
Es ist bereits bekanntt anstelle eines Induktionsmotors zum
Antrieb eines Kompressors einen Elektromagneten zu verwenden, dessen Anker direkt mit dem Kompressorkolben verbunden ist.
Der Elektromagnet wird mit einem Wechselstrojüsignal angesteu^· :
crt und besitzt einen federnd aufgehängten Anker. Die hin und
her gehende Bewegung des Ankers aufgrund der Wechselstromansteuerung wird somit direkt sur hin und her gehenden Ver»?
Schiebung des Kompressorkolbens benutzt. Ein Antriebssystem dieser Art besitzt einen ganz wesentlichen Nachteil darin,
dass der Anker immer über den gesamten Kolbenhub verschoben werden und ausserdein eine verhältnismässig grosse Masse aufweisen
muss, damit eine ausreichende Leistung auf den Kolben übertragen wird. Aufgrund der grossen Masse des Ankers ergibt
sich auch ein verhältnisaässig grosser Luftspalt, so dass ein
derart aufgebauter Magnetkolbeniaotor verhältnisoäesig unwirtschaftlich
ist.
Ein weiterer bekannter Motor mit hin und her gehendem Antriebesystem
besteht aus einer Spule, die in dem Luftspalt eines Permanentmagneten angeordnet ist und von einem Wechselstromsignal
durchflossen wird. Die Spule ist über einen Bolzen direkt mit dem hin und her gehenden Kolben des Kompressors
- 2 - verbunden
701731529.10.7Π
Federaufhängung vorgesehen. Ferner ist es möglich, eine weitere
.Feder mit der Spule z>u vex-ulüden, die aufgx-uud ihrer Pe
verbunden. Um die Spule innerhalb des Luftspaltes der Permanentmagneten
zu zentrieren bzw. freibeweglioh zu haltern, 1st eine
konstante dafür sorgt, dass die Resonanzfrequenz der von der I
Spule ausgeführten Schwingung mit der Frequenz des angelegten WechselBtromsignals übereinstimmt. Dadurch wird der Wirkungsgrad
des Motors verbessert. Ein derartiges Antriebssystem findet z.B. bei dynamischen Lautsprechern Verwendung. Da der Luftspalt,
in dem sich die Spule bewegt, verhältnismässig gross sein
muss, und da die Auslenkung der Spule genau so gross ist wie
die Auslenkung eines daran befestigten Kolbens, ist der Wirkungsgrad eines solchen Motors verhältnismässig gering. Ein
derart aufgebauter Motor ist wegen seines groseen erforderlichen Magneten auch verhältnismässig schwer und teuer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Motor mit einem mit bestimmter Betriebefrequenz schwingenden Antriebselement zu schaffen, wobei ein mit verhältniamäesig grosser
Auslenkung hin und her gehender Kolben von einem AntriebseltOont
aus angesteuert wird, das nur eine geringe Auslenkung benötigt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass ein
zweites schwingendes Antriebselement mit einer bestimmten zweiten Auslenkung his und her geht, wobei die zweite Auslenkung
grosser 1st als die erste Auslenkung, und dass ein federndes Koppelelement das erste und zweite Ai'.triebselement zu einem
gekoppelten Schwingungssystem vorbindet, dessen Resonanzfrequenz mit der Betriebsfrequenz zusammenfällt, so dass die Auslenkung
des zweiten Antriebselementes über das Koppelelement auf ein Vielfaches der Auslenkung des ersten Antriebselements
vergrössert wird.
- 5 - Weitere
701731529.10.70
Weitere iierkmale der Erfindung 3ind Gegenstand von Unteraneprüehen.
In besonders vorteilhafter \,e*ris lässt sich die Erfindmg bei
einem Hagne ^Kolbenmotor bsw. einem Piezo-Kolbenmotor verwirklichen,
bei welchen das erste Antriebselement entweder «us dem
Anker eines «'schselstromangesteuerten Elektromagneten oder aus
einem wechselstromangesteuerten piezoelektrischen Doppelkristall besteht. Bei jedem der speziellen Anwendungsfälle
schwingt das Antriebselement mit einer begrenzten Amplitude bsw. Auslenkung hin und her, wogegen das federnden angekoppelte
zweite Antriebselement in Fora eines Kolben eine hin und her gehende Bewegung mit einer um ein Vielfaches grosseren Amplitude
baw. Auslenkung ausführt. Bei dem erfindungsgemässen
Motor läset sich eine sehr hohe Wirtschaftlichkeit aufgrund <3er Tatsache erreichen, dass bei dem elektromagnetischen System
zwischen dem Anker und dem Kern des Elektromagneten nur ein
sehr schmaler Luftspalt benötigt wird. Bei der Verwendung eines piezoelektrischen Systems lässt sich der günstige Wirkungsgrad
derartiger Systeme in vollem Umfang ausnützen«
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung hervor. Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf das Mocot gehäuset in dem ein
Motor gemäss der Erfind\ ag :aont*ert ist?
Pig. 2 einen Schnitt längs der Linie 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie 3-3 der Fig. 1;
- 4 - Fig. 4
7017 3 'i 5 /9.10.7Γ-
Fig. 4 eine geschnittene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsfora
der Erfindung;
Fig. 5 sins gs schnitt bus Teilensicfet einer «eiteren Ausführung
s form der Erfindung;
Fig. 6 eine geschnittene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsfora
der Erfindung, die eine Ahänderung des Motortyps gemäss Fig. 5 darstellt.
In den einzelnen Figuren der Zeichnung sind gleiche !Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen*
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Magnet-Kolbenmotor gemäss der Erfindung
dargestellt, wie er vorzugsweise als Kompressormotor
Verwendung findet. Der Motor ist in einem zylindrischen Gehäuse 13 montiert, das an seinein oberen Ende mit einem Deckel
10 verschlossen ist. Mit dem Gehäuse ist ein Ansaugrohr 11 verbunden,
über welches dem Kompressor ein Arbeitsgas zugeführt wird, das nach der Verdichtung durch den Motor über ein im Gehäuse
montiertes Auslaserohr 12 austritt. Das Gehäuse 13 ist gasdicht,und entsprechend sind die durch den Deckel geführten
Ansaug- und Auslassrohre 11 und 12 durch Dichtringe geführt, die ein Auslecken des Gases aus dem Gehäuse 13 verhindern.
Der Kompressormotor gemäss der Erfindung ist ferner in einem zweiten inneren Gehäuse 16 angeordnett welches am unteren und
oberen Ende durch je ein Paar nachgiebiger Däinpfungsfedern
und 18 bzw. 19 und 20 gehaltert ist. Diese Däiapfungefedern ermöglichen,
dass das innere Gehäuse 3 6 im äusaeren Gehäuse
schwebt und einer Übertragung von Schwingungen von Motor auf das äussere Gehäuse 13 ontg>
;£nwirkt. Wie aus den Fig.l und
5 - erkennbar
701731529.10.70
erkennbar, ist der Motor elektromagnetisch angetrieben und "oe-
:-»■··*/, einen lemellierten Ε-Kern, der am oberen Ende im Gehäuse
'.'. -λ der Weise befestigt ist, dass die äusseren Schenkel dee
K- irnes mit ή eis inneren Gehäuse 16 ans oberen Ende befestigt
sind ο Die einzelnen Scheiben des laxnellierten Kernes 22 worden
mit Nieten 21 zusammengehalten. Es wird ein lameliierter Kern
verwendet, um die Verlustleistung zu erniedrigen, d.h. die Erzeugung
von Wärme möglichst gering zu halten. Zum Antrieb des
Motors ist eine Wickj ~'<g 23 auf dem inneren Schenkel 32 des
Kernes angeordnet, die Εit einem Wechselstromsign&l über die
Leitungen 24 und 25 beaufschlagt wird, welche mit den durch
die Ringdichtung 15 verlaufenden Anschlusstiften 2? und 28
verbunden sind. Die Anschlusstifte 27 und 28 können mit einer geeigneten» nicht dargestellten Wechselstromquelle verbunden
sein, die im vorliegenden Beispiel eine Spannung von 120 Volfe
bei 60 Hz liefert. Es ist selbstverständlich auch möglich, den Motor mit Hilfe einer Batterie über einen Wechselrichter anzutreiben.
Die äusseren Schenkel 30 und 31 des E-Kernes 22 sind länger als
der innere Schenkel 32, wodurch eich der Arbeitsluftspalt
praktisch auf den Luftspelt zwischen dem inneren Schenkel und
dem Anker 35 beschränkt und die Luftupalte zwischen dem Anker
und den beiden äusseren Schenkeln auf die Betriebsfunktion keinen Einfluss haben. Der ebenfalls lamellierte Anker 35
liegt unterhalb des mittleren Schenkels 32 und erstreckt sich über die gesamte Breite zwischen den beiden äusseren Schenkeln
30 und 31. Dadurch wird für den Betrieb des Elektromagneten ein geschlossener Magnetfluss gewährleistet. Der Anker 35 ist
ferner iai Zentrumsbereich mit einem Ansatz 36 versehen und besitzt
dadurch die Form eines T. Der Ansatz 36 wird im inneren
Gehäuse 16 von zwei verhältnismäseig *teifen Blattfedern 38
und 39 gehalten, die in öinom gewisse α Aö-rbar.d voneinander
- 6 - angeordnet
7017315 z9.io.7P
angeordnet und durch Schrauben 40 und 41 am inneren Gehäuse 16
befestigt sind. Diese Blattfedern 38 und 39 sind an Ansät« 36
mit Hilfe von zwei Abstandsecheiben 43 und 44 befestigt, welche
in ihrer Position ait Hilfe yen auf des. Ansa*? 36 aufgeeehPÄiib—
ten Klemmsehranben 46 fixiert sind. Die Blattfedern 38 und 39
besitzen eine korn'! inier te Federkonstante von ungefähr 67,5 kp
für eine Auslenkung dee Ankers 35 von etwa 1 mm. In entspannter
Lage wird der Anker 35 durch die Blattfedern in einer Position
etwa in der Kitte zwischen den beiden in. Fig. 2 und 3 dargestellten
Positionen gehalten. Die freie Resonanzfrequenz des Antriebsmechanismus einschliesslich der Blattfedern 38 und 39
liegt bei ungefähr 250 Hz.
Dieser Antriebsmechanismus für den Anker ist auf der einen
Seite mit einer Schraubenfeder 50 verbunden, die in einer Bohrung
des Ansatzes 36 sit Hilfe eine1" rts.denschrau'oe 51 festgehalten
ist. Das andere Ende der Schraubenfeder 50 wird in einem Ansatz ti ines Kolbenverbindungsstückes 53 ebenfalls nit
einer Madenschraube 56 festgehalten. Das Kolbenverbindungestück
53 ist seinerseits mit einem hohlen Kolben 5* verlötet
oder verschweißet, der in einem aus eines Teil des inneren Gehäuses 16 gebildeten Zylinder 55 verschiebbar gehaltert ist.
Die Federeigenschaften der Schraubenfeder 50 slxtt :art ausgewählt,
dass sie zusammen mit der Masse *·* «■ /j-oenverbindungsstückes
53 sowie des Kolbens 54 ein Resonanzsystem bilden, das
eine Resonanzfrequenz bei 120 Hz aufweist. Da der Anker 35 von
dem Elektromagneten bei einer, an die Spule 23 angelegten 60 Es
Wechselstromsignal mit einer Frequenz von 120 Hz angezogen und abgestossen wird, verursacht die durch den Elektromagneten dem
Anker 35 aufgezwungene Bewegung dio Feder 50 und den Kolben 5*
sich mit einer Frequenz von 120 Hz hin und her zu bewegen. Da die Resonanzfrequenz dea Systems mit der Feder 50 sorgfältig
- 7 - an
701731529.10.70
an die Frequenz angepasst ist, alt welcher der Anker 35 angetrieben
wirdρ ergibt sich eine mechanische Impedanzanpassung
zwischen dem Anker· 35 und dem Kolben 5^» die eine Vergrösserung
der Schwingamplitude des Ankers 35 in der Weise bewirkt, dass
der angetriebene Kolben y± mit einer im Verhältnis wesentlich
grosseren Schwingamplitude schwingt. Es ist z.B. möglich, den
Kolben 54 derart anzusteuern, dass er eine etwa 12-fach grössere
Auslenkung aufweist als der Anker 35·
Di© Blattfedern 38 und 39 dienen bei dem Motor geniäss den Fig.
2 und 3 einer Vielzahl von Funktionen. Sie geben zunächst eine mechanische Halterung und Ausrichtung des gesamten sich bewegenden
Systems, wie es zuvor beschrieben wurde. Ferner epeichern
die Blattfedern 38 und 39 die unsymmetrische mechanische
Energie, Vielehe vom Ankor 35 herrührt ,und setzen diese in eine
sjechonische sowie symmetrisch sinusförmig« Antriebskraft für
daa ochviing3ystom aus der Schraubenfeder und dem Kolbenverbindungsstück
aovie dein Kolben 53 bzw. 5^ um· Durch das Vorsehen
einer steifen Antriebsqueile für die die Resonanzfrequenz koppelnde
Schraubenfeder 50 v.'ird durch die Blattfedern 38 und 39
verhindert, dass d&3 System von einer 90° Phasenverschiebung beeinflusst wird, v/elcho zwischen den zwei mechanischen Hälften
eines unter dynamischen Bedingungen sich bewegenden Systems existiert.
Der hohle Kolben 5^ wird innerhalb des Zylinders 55 in einer
für Kompressoren von Kühlaggregaten herkömmlichen Weise hin und her bewegt. In Pig. 2 ist der Zylinder in seiner untersten Lage
dargestellt, in welcher ein Anseugventil 57 am unteren Ende des
Kolbens 5^ geschlossen und ein Auslassventil 58 am unteren Ende
des Zylinders 55 geöffnet ist. Am Boden das inneren Gehäuses
ist eine Druckkammer 59 vorgesehen, die an de» inneren Gehäuse
16 mit Hilfe geeigneter Befestigungsmittel, s.B» mit Bolzen-
- 3 - schrauben
7Ο17315^9.1Ο.7Γ
schrauben 60 befestigt ist. Das komprimierte Gas wird aus dem
Zylinder 55 durch d&s offene Auslassventil 58 in die Druckkammer
59 verdrängt und schliesslich über das Auelassrohr 12
ausgestoasen. Um den gewünschten Druck aufzuhauen, bositzt das
Auslassventil 5-9 eine verhä.ltnisnjässig steife Ventilfeder 62.
gegen deren Kraft das Ventil aufgedrückt werden muse. Diese
Feder wird bezüglich ihrer Eigenschaften entsprechend den ge^
wünschten Druck ausgewählt. Der konstruktive Aufbau der Kompressionskaatsier
59 sowie des Kolbens 54 und des Zylinders 55 kann in herkömmlicher Weise wie bei Kompressoren für Kühleinrichtungen
ausgeführt sein«
Das dem Kompressor über aas Ansaugrohr 11 zugefübrte Gas tritt
durch eine öffnung 65 im oberent direkt über dem Kern 22 und
der WiCkI1HIg 23 liegenden Teil des ixineren Gehäuses 16 in die=
sas ein,. Dieses Gas fliesst an dein Kern des Elektromagneten
und der Wicklung vorbei und bewirkt für diese Teile eine Kühlung.
Aus Fig. 5 ist zu entnehmen, dass das Gas dabei zwischen
der Wicklung 2J und den äusseren Begrenzungen des inneren Gehäuses
16 beiderseits der Spule hindurchtritt. Die Blattfedern 38 und 39 sind seit öffnungen 66 versehen, durch welche das Gas
hindurchßtrömen kann und damit indan grosseren Teil des inneren
Gehäuses gelangt, in welchem die Resonanz-Schraubenfeder 50
untergebracht ist. Von diesem Gehäuseteil aus dringt das Gas dann in den Kolben 54 von oben her ein und flieset während des
surüeklaufenden Hubs des Kolbens, wie er in Fig. 3 dargestellt
ist, durch das offene Ansaugvöntil 57 in einen Hohlraum, der
swisehen dem unteren finde des Solbens 5^ und dem nunmehr geschlossenen
Auslassventil 58 3ich ausbildet.
Wie aus Fig. 3 zu entnehraeu ist, befindet sich ein Ansaugstutzen
6? in der Wandung des inneren Gehäuses 16, welcher das
Innere des Gehäuses 16 eI'c deic Inneren des Gehäuses 13
verbindet
verbindet. Auf dem in den Raum ζ wie eben den beiden Gehäusen verlaufenden
Ende des Ansaugstutzens befindet sieh ein Netzfilter 69t 4*8 auch mit einem saugfähigen Teil versehen sein kann, der
ηit einem Schmiermittel getränkt ist. Auf diese Weise wird von
dsr durch Cl SH AnS£US£t;U.1iS2Ii ^^ cm&mnn-ntr+.&n T.iif·*: ieweils eine
geringe Menge d«s Schmiermittels in das Innere des Gehäuses 16 mitgenommen, was für die Schmierung des Kolbens 54 ausreicht. Einen derartigen Ansaugstutzen für das Schmiermittel
bei einem Kompressormotor vorzusehen ist üblich, wobei das Schmiermittel aus einem Vorratsbehälter entnommen werden kann,
der sich in dem Hauta syrischen dem Gehäuse 13 und dem Gehäuse
16 befindet und am Boden dieser Gehäuse angeordnet ist.
In Pig. 2 ist dsr Kolben 54- und der Anker 35 jeweils in der
untersten Lage dargestellt, wogegen in Fig. 3 der Kolben 54
und der Anker 35 ia der obersten Lage dargestellt ist, damit
die unterschiedliche relative Auslenkung der beiden aus der vergleichenden Betrachtung leicht zu entnehmen ist. Es soll
jedoch darauf hingewiesen werden, dass im praktischen Betrieb eine 90° Phasenverschiebung zwischen der Auslenkung dieser
beiden Teile besteht, so dass au keiner Zeit während des dynamischen Betriebs der Anordnung der Anker 35 und de* Kolben
yv gleichzeitig die oberste und unterste Extremlage einnehmen.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform eines elektromagnetisch
angetriebenen Kompressormotors dargestellt, der im Prinzip dem Hotor geaäss den Fig. 1 bis 3 entspricht. Der einzige unterschiedliche Aufbau besteht in der Ausbildung der
verwendeten Ankaranordnung. Es wird daher auch im wesentlichen
nur diese beschriebeno
^ 10 - Der
701731529.10.70
Der Anker des ttagnet-Kolbeneotors genäse Fig· 4 besitst dl«
Form eines Hohleylinders 70, der aus magnetischen Material
hergestellt ist und einen oberen Teil 71 aufweist, der In
wesentlich^., -sn inneren Schenkel 32 des Elektromagneten
in derseit Ie 4er Anker 35 gemäss Fig. 2 -and 3 enge»
passt ist. sere Ende 71 des Hohlzylinders 70 ist ebenfalls mechani ?ch eine steife Blattfeder 72 gehaltert,
die von derselben Art ist wie die Blattfedern 38 und 39* Die
Seiten des Hohlzylinders 70 verlaufen nach unten und umgeben
die Schraubenfeder 50, welche am unteren Ende mit dem Hohlzylinder
70 entlang der untersten Windung verklemmt ist, wobei diese Windung zwischen dem Hohlzylinder 70 und einem auf»
geschrertbten Klemmstück 75 verspannt wird.
Das untere Ende des Hohl Zylinders 70 und das Klemmstück 73 werden vom Zylinder 55 der Kompressor pumpe mit Hilfe von zwei
weiteren steifen Blattfedern 74 und 75 gehaltert, welche auf
der Auseenseite des Zylinders 75 mit Hilfe von zwei Abstandsscheiben
77 und 73 festgelegt sind und entlang ihrem äusseren
Umfang durch eine Absfcandsscheibe 79 arf einem gewissen Abstand
voneinander gehalten werden. Ein aia Boden der Anordnung
angebrachter Klemmring 80 hält den gesamten Aufbau zusammen»
Im Innern wird der Aufbau von zwei Schraubmuttern gehalten, die auf den Zylinder 55 aufgeschraubt sind und die Blattfedern
74 und 75 zwischen den Schraubauttern und dem Klemmring 80
verspannen. Auf öiase Weise werden dje drei Blattfedern 72,
74 und ?5 fest lit dem inneren Gehäuse 16 verbunden, um den
hohl zylindrischen Anker 70 zu halten und zu zentrieren» Das
obere Ende der Schraubenfeder 50 wird dann gemäss Fig. 4 mit
dem oberen Ende des Kolbens 5^ verbunden, wofür ein Klemmstück
82 Verwendung findet, das mit dem Kolbenverbindungsatück 53 übsr geeignete Befestigungsmittelf a.B. Schrauben od. dgl.,
Il - verbunden
verbunden ist. Der Kolben 5^ kann sich frei innerhalb des
Zylinders 55 in derselben w>V*e bewegen, wie dies vorausgehend anhand von Fig. 2 -u.:. ■·, aaechrieben ist.
Der Aufbau des Magnet-Kolbenmotors gemäss Fig. 4· biett ' die
Moglichkait, einen wesentlich kompakteren Motor zu bautu,.,
da die öchraubenfeder 50 auf der Unterseite des hohlzylindrischen
Ankers befestigt ist und um die Zylinder- und Kolbenanordnung
herum verläuft, während der Hohlzylinder 70 die Schraubenfeder 50 umgibt.
Bei den beiden zuvor beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung
ist die Hasse des Ankers und der Blattfedern derart ausgewählt, dass sie eine um mehrere Grössenordnungen grosser«
mechanische Energie speichern können, als für den Antrieb der
Resonanzpumpenanordnung aus der Schraubenfeder 50 und dem Kolben 5A- no-cig ist. Dies stellt sicher, dass nur eine minimale
Änderung der Resonanzfrequenz unter den Bedingungen ßich ändernden
Druckes entsprechend der Betriebsweise des Kompressormotors auftritt.
In Fig. 5 ist eine weitere Ausführungeform der Erfindung dargestellt,
wobei die Elektromagnetanordnung durch ein piezoelektrisches Antriebssystem ersetzt ist. Dieses piezoelektrische Antriebssystem besteht aus einer Metallplatte 90,
welche innerhalb des inneren Gehäuses 16 montiert und mit diesem in einer ähnlichen Weise verklemmt ist, wie dies bei
den zuvor beschriebenen Ausführungsformen mit Hilfe der Blattfedern
38, 39 bzw. 72, 74,75 erfolgt ist. Diese Metallplatte
besteht vorzugsweise aus einer Stahlsorte mit einer bestimmten Eisen-Nickel-Legierung und einem niederen linearen Ausdehnungskoeffizienten.
Die Metallplatte 90 besteht aus einer Kreiaecheibe und zwei nickelplattierten piezoelektrischen
Keramikscheiben 91 und 92 in ein im Zwei-Elementen-Aufbau, die
- 12 - mit
nit der Metallplatte verklebt sind. Die eine Keramikscheibe
91 befindet sich auf der Oberseite und die andere Keramikscheibe 92 auf der Unterseite der Metallplatte 90· Mi. den
piezoelektrischen Keramikscheiben sind Leitungen 24 und 25
in herkömmlicher Weise verbunden, über welche mit Hilfe eines
Wechselstromsignals der Zwei-Elementen-Aufbau angesteuert
wird.
Sowohl in der Metallplatte 90 als auch in den piezoelektrischen Keramikscheiben 91 und 92 sind öffnungen 93 bzw. 94-vorgesehen,
in welchen ein Yerbindungestab 96 befestigt ist« Dieser Verbindungsstab 96 ist in geeigneter Weise, z.B. durch
Schweisaen oder Loten, oder auch durch Verschrauben mit der
Metallplatte 90 verbunden. Das andere Ende des Verbindungsstabes 96 ist in eine Federverbindungsplatte 97 eingeschraubt,
die einen Ansatz 98 aufweist, mit welchem die Feder 50 unter
Verwx-mdung einer Madenschraube 99 befestigt ist. Der übrige
Teil des in Fig. 5 dargestellten Kompressormotors ist in derselben Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäsa den Fig.
2 und 3 aufgebaut und wird daher nicht weiter beschrieben.
Wenn an die piezoelektrischen Keramikscheiben 91 und 92 über
die Leitungen 24 und 25 eine 60 Hz Wechselstromspannung in
geeigneter Phase angelegt wird, ändert sich der Durchmesser dieser Scheiben. Die Scheiben sind derart ausgewählt und
einander phasenmässig zugeordnet, dass sich die eine Scheibe
im Durchmesser vergrössert, während die andere Scheibe ihren
Durchmesser verkleinert, wenn eine Halbwelle des Wechselstromsignals angelegt wird. Während der anderen Halbwelle
des Wechselstromsignale ändert sich der Durchmesser der jeweiligen Scheibe entgegengesetzt, so dass die Metallplatte
in beiden Richtungen durchgewölbt wird.
Bei dieser Durchwölbung der Metallplatte verschiebt sich das Zentrum der Platte ungefähr um 0,7 bis 1 mm, so dass der
~ 13 - Kolben
7017315 29.io.7o
K-T.bee 5^- entsprechend hin und her geht, wenn die
pi *>,:■:» 90 über die Schraubenfeder 50 mit diesem verbunden
ux. : ix.· eine Resonanz bei 60 Hz entsprechend ausgelegt ist*
Thiy*. ■ die Anpassung d»B Hoannongarataiiia niia de? SehT*anben»
feder 50 und dem Kolben 54- an die 60 Hz Frequenz wird eine
mechanische Impedanzanpassung zwischen dtn antreibenden piezoelektrischen Keramikscheiben und dem Kolben bewirkt, woraus
sich die bereits beschriebene mechanische Vervielfachung der Auslenkung in der Grö.· β Anordnung von 12 : 1 ergibt. Somit
wird die geringe Auslenkung der piezoelektrischen Kn amik-Scheiben
in eine entsprechend grosse Auslenkung transformiert, welche ausreicht, um einen Kompressormotor, z.B. für Kühlanlagen,
anzutreiben.
In Fig. 6 ist eine weitere Ausführungaform der Erfindung dargestellt,
bei der ein piezoelektrisches Antriebssystem dazu verwendet wird, um zwei Kolben gleichzeitig im Gegentakt anzusteuern,
so dass mit jeder Halbwelle ein Kompressionshub entweder mit dem einen oder dem anderen Kolben ausgeführt wird.
Jede der beiden Hälften der Ausführungsform gemäsa Fig. 6
entspricht im wesentlichen der Ausführungsform gemäss Fig. 5»
so dass entsprechend eine Schraubenfeder 50 zwischen dem piezoelektrischen Zwei-Elomenten-Antrieb und einem Kompreasionssystem,
wie es anhand der Fig. 2 und Z beschrieben wurde, Verwendung findet. Aus -diesem Grund kann auch auf eine weitere
Erläuterung der Wirkungsweise der beiden Hälften verzichtet werden, für welche die Bezugszeichen zur Unterscheidung mit
"a" und "b" versehen sind.
Um den Motor gemäss Fig. 5 derart abzuändern, dass der Motor
gemäss Fig. 6 entsteht, muss lediglich ein weiterer Verbindungsstab 96b vorgesehen werden, der vom Zentrum der Metallplatte
90 aus entgegengesetzt zum Verbindungsstab 96a verläuft. Die Resonanzfrequenz für die beiden Schwingsysteme aus der
Schraubenfeder 50 und dem Kolben ist dieselbe und entspricht
7O1731529.io.7P
der Frequenz, bei welcher die Metallplatte und die piezoelektrischen
Keramikscheiben schwingen. Die Ansaugrohre der beiden
Hälften werden in einem T-Stück 100 zusammengeführt, dme an
öiüö ÄüoäLügleituug 101 sugveCulvSsss ist* E&tspffediead ve^dfts
auch die Ausiaearohre jeder HaMfte in einem T-Stück 103 verbunden, das mit dm Auslassrohr 104 in Verbindung steht. Die
Wirkungsweise der beiden Hälften des Piezo-Kolbenmotors entspricht
der der Ausführungsform gemäss Fig. 5» jedoch arbeiten
die beiden Hälften mit einer Phasenverschiebung von 180° zueinander.
Die voraus stehend beschriebenen Kotore verwenden ein auf der
Resonanzüberhöhung beruhendes Koppelsystem, um die geringe Auslenkung eines Antriebsmechanismus, z.B. des piezoelektrischen
Antriebs mit Hilfe von Zwei-Elemente-Scheiben oder des elektromagnetischen Antriebs über eiaes, Yunnan Luftspalt in
einen verhältnismassig langen Kolbe nVib des Kompressorkolbens
umzuwandeln. Beim Hagnet-Kolbemsi-tor mit dem elektromagnetischen
System ergibt sich aus der Verwendung des sehr kleinen Luftspaltes ein sehr guter Wirkungsfaktor, so dass nur eine
sehr geringe Eingangsleistung benötigt wird. Auch bei dem Piezo-Kolbenmotor 1st die Eingangsleistung niedrig genug, um
diesen von einer Gleichstromquelle über einen Wechselrichter anzusteuern, so dass ein derartiger Piezo-FWrhe.nnoV sonders für tragbare Einheiten geeignet ist. Die BIm ;+*. ..era,
welche beim Hagnet-Kolbemaotor zur Ausrichte*-' -r.d Halterung
der Ankeranordnung Verwendung finden, kÖ;^.an eine nicht lineare
Charakteristik zur besseren Anpassung der Kraft-Abstandskurve des Elektromagneten aufweisen.
Da es nicht notwendig ist, grosse bzw. teure und schwere
Elektromagneten in den beschriebenen Motoren zu verwenden, lassen sich die Kosten für derartige Motore erheblich reduzieren
und auch die Grösaenabmessungen bei gleichbleibender Kapazität gegenüber anderen Kolbenmotoren erheblich verringern.
- 15 - Da
Da bei diesem Motor nur zwischen dem Kolben und dem Zylinder
eine Reibung auftritt, ist es auch möglich, den Kolben mit
Kolbenringen aus Polytetraxluoratnylen oder einem Polytetrafluoräthylen-überzug
zu versehen, so daes der Motor bzw. Kompressor ohne Schmierung, d.h. trocken gefahren wer den kann.
Dies ist für tragbare Einheiten besonders vorteilhaft.
Obwohl vorausstehend als Anwendungsgebiet für den Kompressormotor
die Verwendung in Kühleinrichtungen angegeben wurde, ist
es selbstverständlich, dass sich für die beschriebene Einheit au3 einem Motor und Kompressor auch viele andere Anwendungsgebiet®
ergeben, bei denen verhältnismässig preiswerte Kompressoren
benötigt werden. So ergibt sich als weiteres Anwendungsgebiet z.B. die Verwendung bei pneumatischen Regelsystemen,
die Verwendung als Flüsaigkeitspumpen und andere.
Es iet selbstverständlich, dass die in den vorausstehenden Ausführungsbeispieiea. angegebenen Frequenzen entsprechend den
Verwendungszwecken beliebig geändert werden können.
- 16 -
VG i 16 i ό 29.10.7η
Claims (1)
- K102G-36oρ r ü c h eMotor ait boi bestisnnter Betri^bsfrequenz schwingenden Antriebselemente^ wobei das orate Antriebseleiaent ait airier bsscisnstsn ersten Auslenkung hin und her gehtf uadurcb. gekiennze ichnetf dass ein zweites schwingendes AutriebseleiStint (5*0 siit einer bestimmten κ vjQ it en Auß3,Qziloing hin und her gebt,, wobei die zweite Aüslenirar.fc gröesar i3t als die erste Auslenkung, und dass üia federndes Koppelelement (50) das erste und zweite An.triebseleiaen'1" au einem gekoppelten Scluiingungsaystem verbindet, dessen Resonansfröquenz it der Betriebsfrequenz zusammenfällt,, so dass die Auslenkung des aweiten Antriobsfi3.önients über das Koppelelement auf ein Vielfaches der Auslenkung dea eisten Antrieb sei esseats (35t 36) veröt wird.2. Motor nach Anspruch lr dadurch gekennzei chn β tt dass das federnde Koppel el esnent eine Schraubenfeder (50) ist.5" 7Iotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, οί?.£ΐε das iweit'j Autri&bsslGJseuA; vor. einea Kolben. (54)7017315yg.io.7ngebildet ist, der in einem Zylinder (55) verschiebbar gehalten ist«c Motor nach. Anspruch 3t dadurch gekennzeichnet, dass der hohl ausgebildete Kolben (54) Teil einer Kompressor pumpe ist und in seinem Innern ein Anaaugventil (57) umfasstf das mit einem Auslassventil (58) am Zylinder (55) zusammenwirkte5· Motor nach eines oder mehreren der Ansprüche 1 bla 4,dadurch gekennzeichnet, dass das erste Antriebselement (96) über ein weiteres federndes Koppelelement (50b) ait einem dritten Antriebseleoent (5^b) au einem gekoppelten SchKingungssyst^js verbunden ist, dessen Resonanzfrequenz mit der Betriebtirequeaz zusammenfallt, so dass die durch Energieübertragung mittels des Koppelelementes vergrösserte Auslenkung des dritten Antriebselementes gleich der Auslenkung des zweiten Antriebselemente bei der Betriebsfrequenz ist.6. Motor nach Anspruch 5» dadurch g e k e ν <i r β α ~ -net, dass das zweite und dritte Antriebselen * t jxä entsprechend die beiden federnden Koppale1«~ *vr-e auf gegenüberliegenden Seiten des ersten i^«riebselementes angeordnet sind.7· Motor nach einem oder melireren der Ansprüche 1 bis 6,dadurch gekennzeichnet, dass das erste Antriebselement aus einer piezoelektrischen Schwinganord- nung besteht (90, 91, 92), deren Resonanzfrequenz bei der Betriebsfrequenz liegt.8. Motor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,, dass die piezoelektrische Schwinganordnung eine flexible Platte (90) umfasst. an welcher piezoelektrische Doppelkristalle befestigt aind, die derart auegelegt sind, dass beim Anlegen eines Wechselstromsignals das Zentrum der Platte mit einer Amplitude auslenkbar ist, die der ersten Auslenkung entspricht,Motor nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bia 6, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Antriebseiement aus einem Elektromagneten besteht, dessen Wicklung mit einem Wechselstromsignal beaufschlagt ist, und der einen Anker (35) umfasst, welcher federnd, vorzugsweise mit Hilfe von Blattfedern (38, 39)» benachbart zum Kern des Elektromagneten derart gehalten ist, dass der Anker mit der Betriebsfrequenz schwingt, und dass der Anker mit dem federnden Koppelelement verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US82391869A | 1969-05-12 | 1969-05-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7017315U true DE7017315U (de) | 1970-10-29 |
Family
ID=25240111
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702022547 Pending DE2022547A1 (de) | 1969-05-12 | 1970-05-08 | Motor mit schwingenden Antriebselementen |
| DE7017315U Expired DE7017315U (de) | 1969-05-12 | 1970-05-08 | Motor mit schwingeden antriebselementen. |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702022547 Pending DE2022547A1 (de) | 1969-05-12 | 1970-05-08 | Motor mit schwingenden Antriebselementen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3573514A (de) |
| CA (1) | CA921092A (de) |
| DE (2) | DE2022547A1 (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3900327A1 (de) * | 1989-01-07 | 1990-07-12 | Bosch Gmbh Robert | Vorrichtung fuer ein antiblockiersystem |
| US6121697A (en) * | 1998-01-09 | 2000-09-19 | Sunbeam Products, Inc. | Reciprocating motor with internal pivot point |
| JP2000161213A (ja) * | 1998-12-01 | 2000-06-13 | Matsushita Refrig Co Ltd | 振動式圧縮機 |
| JP2002374653A (ja) * | 2001-04-13 | 2002-12-26 | Namu:Kk | 電動式アクチュエータ |
| JP4065769B2 (ja) * | 2002-11-29 | 2008-03-26 | アルプス電気株式会社 | 振動発生装置 |
| KR100529933B1 (ko) * | 2004-01-06 | 2005-11-22 | 엘지전자 주식회사 | 리니어 압축기 |
| US7823403B2 (en) * | 2005-08-26 | 2010-11-02 | Itzhak Sapir | MEMS cooling device |
| WO2008048250A1 (en) * | 2006-10-16 | 2008-04-24 | Irvine Sensors Corporation | Mems cooling device |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2045058A (en) * | 1933-11-10 | 1936-06-23 | Teves Kg Alfred | Grinding mill |
| US2931925A (en) * | 1952-07-26 | 1960-04-05 | Sofix A G | Oscillatory drives more particularly for small refrigerating machines |
| US2721453A (en) * | 1953-01-30 | 1955-10-25 | Reutter Jean Leon | Synchronous oscillating compressor for alternating current |
| US2949909A (en) * | 1957-05-22 | 1960-08-23 | Macchioni Pietro Aurelio | Electromagnetic hammer |
| US3093760A (en) * | 1960-06-15 | 1963-06-11 | Bosch Arma Corp | Composite piezoelectric element |
| US3250219A (en) * | 1964-05-11 | 1966-05-10 | Controls Co Of America | Pump |
-
1969
- 1969-05-12 US US823918A patent/US3573514A/en not_active Expired - Lifetime
-
1970
- 1970-04-22 CA CA080823A patent/CA921092A/en not_active Expired
- 1970-05-08 DE DE19702022547 patent/DE2022547A1/de active Pending
- 1970-05-08 DE DE7017315U patent/DE7017315U/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2022547A1 (de) | 1971-03-04 |
| US3573514A (en) | 1971-04-06 |
| CA921092A (en) | 1973-02-13 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69833137T2 (de) | Linearverdichterantriebsstruktur | |
| EP1171711B1 (de) | Schwingkolbenantrieb | |
| DE3540957C2 (de) | ||
| DE3926348C2 (de) | ||
| DE69413038T2 (de) | Verdichter | |
| EP0725897B1 (de) | Kolbenverdichter für gasförmige medien | |
| DE3918753C1 (de) | ||
| DE19542216A1 (de) | Hydraulikpumpe | |
| DE1963745A1 (de) | Kompensiertes elektromechanisches Regelventil | |
| WO2007098970A1 (de) | Linearverdichter und antriebsaggregat dafür | |
| EP2347498A2 (de) | Elektrodynamischer linearschwingmotor | |
| DE102005045977A1 (de) | Linearkompressor | |
| DE7017315U (de) | Motor mit schwingeden antriebselementen. | |
| DE102006058821A1 (de) | Kolbenkompressor | |
| DE102013013252B4 (de) | Linearverdichter für Kältemaschinen | |
| DE102008030258A1 (de) | Resonantes magnetisches Aktorsystem zur Verwendung in der Industriepneumatik | |
| DE2509598C3 (de) | Membranpumpe | |
| AT141756B (de) | Elektrisch angetriebener Kompressor. | |
| DE2426748A1 (de) | Magnetventil fuer aggressive medien | |
| DE3921084C2 (de) | ||
| DE102013000765B4 (de) | Membranpumpe | |
| DE2143839A1 (de) | Schwing verdichter bzw. Vakuumpumpe mit elektromagnetischem Antrieb für Gase oder gashaltige Medien | |
| DE69202495T2 (de) | Motorverdichtereinheit mit dem Zylinderkopf zusammengesetzt aus Teilen verschiedener Materialien. | |
| DE3442325A1 (de) | Ventillose elektromagnetische fluessigkeitspumpe | |
| EP1426651B1 (de) | Bypass-schaltbares Hydrolager |