DE916454C - Vorrichtung zum Einwerfen von Saegespaenen, Hobelspaenen und sonstigen Holzabfaellen in Feuerungen - Google Patents
Vorrichtung zum Einwerfen von Saegespaenen, Hobelspaenen und sonstigen Holzabfaellen in FeuerungenInfo
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- DE916454C DE916454C DEH7876A DEH0007876A DE916454C DE 916454 C DE916454 C DE 916454C DE H7876 A DEH7876 A DE H7876A DE H0007876 A DEH0007876 A DE H0007876A DE 916454 C DE916454 C DE 916454C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K3/00—Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
- F23K3/16—Over-feed arrangements
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Description
- Vorrichtung zum Einwerfen von Sägespänen, Hobelspänen und sonstigen Holzabfällen in Feuerungen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Einwerfen bzw. Einführen von Sägespänen, Hobelspänen und sonstigen Holzabfällen in Kesselfeuerungen od.dgl.
- In Möbelfabriken, Tischlereien usw. werden die anfallenden, meistens mittels eines Exhaustors aus den Arbeitsräumen geförderten Holzabfälle, wie Sägespäne, Hobelspäne und kleinere Holzstücke, zur Beheizung von Kesseln verwendet, die zur Erzeugung des für die Fertigung oder für die Raumbeheizung erforderlichen Dampfes dienen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, die in der Lage ist, derartige, teils pulverförmige, teils sperrige und teils feste Holzabfälle der Feuerung betriebssicher zuzuführen und das Material gleichmäßig über die Feuerung zu verteilen. Dabei soll die Vorrichtung so ausgebildet sein, daß sie sich trotz des anfallenden, sehr verschiedenartigen Materials nicht verstopft, daß ein Eindringen von Nebenluft vermieden wird und daß ein Zurückschlagen der Flamme in die Zufuhrleitung mit Sicherheit ausgeschlossen ist.
- Zu diesem Zweck besteht die Vorrichtung nach der Erfindung darin, daß in die Zufuhrleitung der Holzabfälle zur Feuerung eine als Wurfförderer ausgebildete Einwurfvorrichtung eingeschaltet ist. Die Wurfschaufeln des zweckmäßig als Zentrifugalförderer ausgebildeten Wurfförderers sind dabei vorzugsweise um zur Antriebswelle parallele Achsen drehbar angeordnet. An den drehbar gelagerten Schaufeln des Wurfförderers können dabei Zug- bzw. Druckfedern angreifen, die nach einem durch ein Hindernis in der Förderbahn bewirkten Ausschwenken der Wurfschaufeln diese in ihre Normalstellung zurückführen.
- Oberhalb des Wurfförderers ist vorzugsweise ein Einleger angeordnet, der aus auf einer Antriebswelle angeordneten Zinken besteht. Die Zinken sind zweckmäßig fest auf zur Antriebswelle des Einlegers parallel angeordneten Wellen angebracht, auf denen zur Lageeinstellung der Zinken Drehfedern angeordnet sind. Auf der Antriebswelle des Einlegers ist ferner vorzugsweise eine auf der Welle freie drehbare Abschlußklappe gelagert, die durch ein Gegengewicht belastet ist und die Zufuhrleitung für gewöhnlich völlig absperrt, dagegen unter Belastung durch das Fördergut sowie unter Wirkung des Einlegers den Durchtritt von Fördergut zum Wurfförderer zeitweilig freigibt. An der Oberkante der Absperrklappe können dabei Abstreifer angeordnet sein, mit denen die Zinken der Einlegevorrichtung zusammenwirken.
- Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dar; es zeigt Fig. i eine Vorderansicht der Vorrichtung nebst ihrem Antrieb, Fig.2 einen senkrecht geführten Schnitt durch die Vorrichtung, Fig. 3 eine Einzeldarstellung des Wurfförderers, Fig.4 eine Einzeldarstellung des Einlegers.
- In der Zeichnung ist i eine Zufuhrleitung für die Holzabfälle, wie Staub, Sägemehl, Hobelspäne, Holzstücke od. dgl. Die Holzabfälle werden z. B. von einem üblichen Zyklon von oben her zugeführt. Das untere Ende der Leitung i mündet in eine Feuerung, beispielsweise in eine Kesselfeuerung 2. In den unteren Teil der Leitung i ist eine als Zentrifugalwurfförderer ausgebildete Einwurfv orrichtung eingeschaltet. Sie besteht aus einer Welle3, die mittels eines Keilriemens 4 über Riemenscheiben 5 und 6 von einem Motor 7 angetrieben wird. Die Welle ist in Lagern 8, 9 gelagert. Die Einwurföffnung der Feuerung ist mit io angedeutet.
- Auf der Welle 3 sind Arme i i, 12 befestigt, in denen Wellen 13, 14 drehbar gelagert sind. Auf den Wellen 13, 14 sind Wurfschaufeln 1.9, 16 angeordnet, die beim Auftreten von Hindernissen, z. B. bei Stauungen des Materials, beim Vorkommen von Holzstücken od. dgl., ausschwingen können. Auf der Welle 3 sind weiter Arme 17 befestigt, an denen Druckfedern 18 angebracht sind, die an den schwenkbar gelagerten Wurfschaufeln 15, 16 angreifen und die Wurfschaufeln nach erfolgtem Ausschwingen in ihre Normälstellung zurückführen. Statt der Druckfedern 18 könnten auch entsprechend angeordnete Zugfedern oder zusammen mit diesen verwendet werden.
- Auf der Welle 3 des Wurfförderers ist eine Riemenscheibe i9 angeordnet, die mittels eines Keilriemens 20 und einer Riemenscheibe 21 die Antriebswelle 22, die in Lagern 23, 24 gelagert ist, antreibt. Die Welle 22 ist die Antriebswelle eines Einlegers, der hauptsächlich aus Zinken 25 gebildet wird. Die Zinken 25 sitzen fest auf zwei Wellen 26, 27, die in mit der Welle 22 fest verbundenen Armen 28, 29 drehbar gelagert sind. Auf den Wellen 26, 27 befinden sich Drehfedern 30, 31, die beim Ausschwingen der Zinken diese in ihre Normalstellung zurückführen.
- Auf der Welle 22 sind frei drehbar zwei Arme 32, 33 gelagert, die an ihren unteren Enden eine AbschlußklapPe 34 tragen, die in Verbindung mit einem an der Rückseite der Klappe angebrachten Absperrblech 35 die Zufuhrleitung für gewöhnlich unter Wirkung von Gegengewichten 36 abschließt, wodurch das Eindringen von Nebenluft in die Feuerung verhindert wird. An der Oberkante der Klappe 34 sind Abstreifer 37 angebracht, die bei Drehung der Zinken 25 mit diesen zusammenwirken. Die Klappe 34 öffnet sich unter dem Gewicht der auf ihr ruhenden Holzabfälle bzw. unter der Druckwirkung der umlaufenden Zinken 25, sobald zwischen den Zinken 25 und den Abstreifern 37 Widerstände auftreten.
- Die Lager 8, 9 und 23, 24 sind an Schienen 38 angebracht, die mittels Abstandhaltern 39, 40 im Abstand von der Leitung i angeordnet sind.
- Die Vorrichtung gemäß der Erfindung entspricht, wie sich im Dauerbetrieb gezeigt hat, allen an sie zu stellenden Forderungen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Einwerfen von Sägespänen, Hobelspänen und sonstigen Holzabfällen in Kesselfeuerungen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Zufuhrleitung (i) der Holzabfälle zur Feuerung (2) eine als Wurfförderer ausgebildete Einwurfvorrichtung eingeschaltet ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wurfschaufeln (15, 16) des als Zentrifugalförderer ausgebildeten Wurfförderers um zur Drehhelle (3) parallele Achsen (13, 14) drehbar angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den drehbar gelagerten Schaufeln (15, 16) des Wurfförderers Zug- bzw. Druckfedern (18) angreifen, die nach einem durch ein Hindernis in der Förderbahn bewirkten Ausschwenken der Wurfschaufeln ,diese in ihre Normalstellung zurückführen.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Wurfförderers ein Einleger angeordnet ist, der aus auf einer Drehwelle (22) angeordneten Zinken (25) besteht.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Drehwelle (22) des Einlegers eine auf der Welle frei drehbare Abschlußklappe (34) gelagert ist, die durch ein Gegengewicht (36) belastet ist und unter Belastung durch das Fördergut sowie unter Wirkung des Einlegers den Durchtritt von Fördergut zum Wurfförderer zeitweilig freigibt, dagegen die Zufuhrleitung (i) für gewöhnlich völlig absperrt.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Oberkante der Absperrklappe (34) Abstreifer (37) angeordnet sind, mit denen die Zinken (25) der Einlegevorrichtung zusammenwirken.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche .a. bis 6, dadurch gekennzeichnet, da.B die Zinken (25) der Einlegevorrichtung fest auf zur Welle (22) des Einlegers parallel angeordneten Wellen (26, 27) angebracht. sind und zur Einstellung der Lage der Zinken (25) auf den Zinkendrehwellen (26, 27) Drehfedern (30, 31) angeordnet sind. B. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daB die Lager (8, 9, 21:24) der Antriebswellen (3, 22) für den Einwerfer und für den Einleger im Abstand von der Förderleitung (i) angeordnet sind. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daB die Wellen (3, 22) für den Wurfförderer und den Einleger miteinander gekoppelt sind und für beide ein gemeinsamer Antrieb vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
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| DE916454C true DE916454C (de) | 1954-08-12 |
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1951
- 1951-03-17 DE DEH7876A patent/DE916454C/de not_active Expired
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