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DE945137C - Auswerfer fuer Foerdervorrichtungen von Platten, insbesondere Faserstoffplatten - Google Patents

Auswerfer fuer Foerdervorrichtungen von Platten, insbesondere Faserstoffplatten

Info

Publication number
DE945137C
DE945137C DEN8065A DEN0008065A DE945137C DE 945137 C DE945137 C DE 945137C DE N8065 A DEN8065 A DE N8065A DE N0008065 A DEN0008065 A DE N0008065A DE 945137 C DE945137 C DE 945137C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
conveyor
swivel arm
drive
bevel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEN8065A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Bauch
Rolf Claussen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Neumuenstersche Maschinen und Apparatebau GmbH
Original Assignee
Neumuenstersche Maschinen und Apparatebau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Neumuenstersche Maschinen und Apparatebau GmbH filed Critical Neumuenstersche Maschinen und Apparatebau GmbH
Priority to DEN8065A priority Critical patent/DE945137C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE945137C publication Critical patent/DE945137C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G59/00De-stacking of articles
    • B65G59/02De-stacking from the top of the stack
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21JFIBREBOARD; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM CELLULOSIC FIBROUS SUSPENSIONS OR FROM PAPIER-MACHE
    • D21J1/00Fibreboard

Landscapes

  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Auswerfer für Fördervorrichtungen von Platten, insbesondere Faserstoffplatten Die Erfindung betrifft einen Auswerfer sfür Fördervorrichtungen von Platten, insbesondere Faserstoffplatten. Er soll vor allen Dingen bei der Viscoseaufbereitung zur gleichmäßigen Zuführung der Zellstoffplatten oder -blätter in den Zellstoffauflöser Verwendung finden, ist aber hierauf nicht beschränkt.
  • Derartige Auswerfer sind an sich bekannt. Sie bestehen beispielsweise aus einem Schwenkarm, der an seinem einen Ende eine drehbar gelagerte Welle trägt, die vorzugsweise als Zahnscheiben ausgebildete Förderscheiben besitzt, welche während des Arbeitens immer das jeweils oberste Zellstoffblatt von dem Stapel abziehen und in den Einwerferschacht des Zellstoffauflösers befördern. Die die Förderscheiben tragende Welle ist bei dieser Ausführung starr, d. h. nicht kipp- oder verschwenkbar in dem Schwenkarm angeordnet, so daß nicht die Möglichkeit besteht, daß sich der Auswerfer Unebenheiten oder Abweichungen von der Horizontalen anpassen kann. Es kommt nämlich vor, daß die Zellstoffplatten nicht gleichmäßig auf der Bodenplatte der Tragvorrichitung liegen oder aber auch in sich verworfen sind und demzufolge keine genau waagerechte Lage besitzen.
  • Infolge der starren Verbindung der Förderscheibenwelle mit dem Ende des Schwenkarmes besteht dann die Gefahr, daß die jeweils oberste Platte des Stapels nicht gleichmäßig von sämtlichen Förderscheiben erfaßt wird, wodurch erhebliche Betriebsstörungen auftreten können. So kann z.B., wenn' nur die an dem einen Ende der Förderwelle sitzenden Förderscheiben zum Angriff gelangen, das betreffende Blatt verkantet werden und die ganze Förderung sperren.
  • Gemäß der Erfindung sollen die Nachteile einer derartigen Fördervorrichtung vor allen Dingen dadurch beseitigt werden, daß die die Förderscheiben tragende Welle um ihre Querachse drehbar bzw. versenkbar ist, so daß sie sich selbsttätig den Abweichungen von der Waagerechten anpassen, kann.
  • Blei einer bevorzugten Ausführuugsform der Erfindung ist der Schwenkarm oder der Teil desselben, der die Lagerung für die Förderscheibenwelle trägt, um seine Längsachse drehbar, wodurch die Anpassung an jeweils auftretende Abweichungen von der Waagerechten ermöglicht wird. Vorteilhaft ist der Schwenkarm hohl ausgebildet und dient als Gehäuse für den Antrieb der Förderscheiben,welle.
  • Dieser Antrieb ist vor1ugsweise als Kettenantrieb ausgebildet und besteht aus einem auf der Antriebs-und Schwenkwelle des Schwenkarmes sitzenden Tettenrad, das über eine endlose Kette, beispielsweise Rollenkette, mit einem auf der Förderwelle befindlichen Kettenrad in Verbindung steht.
  • Nähere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung des auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigt Fig. I eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Vorderansicht einer mit einem Auswerfer gemäß der Erfindung versehenen Förderanlage, während F.ig. 3 eine Ansicht des Auswerfers, in Richtung gegen das freie Ende des. Schwenkarmes gesehen, und Fig. 4 einen Längsschnitt durch den Schwenkarm nebst Antrieb und Förderwelle wiedergeben.
  • Wie die Fig. I und 2 erkennen lassen, werden die Zellstoffblätter zu Ballen I zusammengefaßt, die etwa 200 kg wiegen und auf einer Grund- oder Tragplatte 2 ruhen, welche abhebbar auf einem Förderwagen 3 liegt. Dieser Förderwagen 3 wird in die Förderanlage eingefahren. In dieser Anlage arbeiten zwei sich gegenüberstehende, endlose Gliederketten 4, 5, die oben und unten über Kettenräder 6, 7, 8, 9 laufen und mit Förderpratzen 10 od. dgl. versehen sind. Diese Förderpratzen greifen unter die Tragplatte 2 und nehmen diese sowie den darauf liegenden Blattstapel mit nach oben, wie es Fig. 2 erkennen läßt.
  • Am Kopf der Förderanlage befindet sich der Auswerfer II, der an seinem Ende I2 auf- und abschwenkbar gelagert -ist und die Form eines Schwenkarmes hat. Am freien Ende dieses Schwenkarmes sitzt eine Forderscheibenivelle I3, die mehrere, vorzugsweise als. Zahnscheiben ausgebildete, Förderscheiben 14 aufweist. Der Schwenkarm II wird durch sein Eigengewicht nach unten gezogen, so daß er mit den Förderscheiben 14 auf den Blattstapel I iu liegen kommt. Er kann aber auch durch eine zusätzliche Kraft, z. B. eine Feder od. dgl., nach unten gedrückt .oder gezogen werden.
  • Die Förderscheiben erhalten ihren Antrieb vom Motor 23. Sie erfassen das jeweils oben liegende Zeilstoffblatt des Stapels und ziehen oder schieben es in den Einwerferschacht des Zellstoffauflösers.
  • Die Auswerfergeschwindigkeit, !d. h. die Arbeitsgeschwindigkeit der Förderscheiben I4, ist regelbar. Mit abnehmender Höhe des Blattstapels I senkt sich der Schwenkarm II immer tiefer in Richtung auf die Bodenplatte 2, bis schließlich eine Elektromagnetkupplung den Antrieb des Auswerfers abschaltet.
  • Die vorstehend in großen Zügen beschriebene Anlage ist bekannt. Hierbei ist die Förderscheibenwelle I3 im Schwenkarm 11 so gelagert, daß sie nicht aus der waagerechten Lage herausschwenkbar ist. Sie kann sich also nicht entsprechend den Abweichungen der Lage der Blätter des Blattstapels I von der Waagerechten einstellen, so daß in einem solchen Falle nur entweder die linken oder rechten Förderscheiben zum Angriff gelangen und die Gefahr des Verkantens des erfaßten Blattes besteht. wodurch Störungen im Arbeitsgang eintreten.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß die Förderscheibenwelle I3, die die Förderscheiben 14 trägt, um,ihre Querachse verschwenkbar in dem Schwenkarm II gelagert ist.
  • Bei dem in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist zu diesem Zweck der Schwenkarm II in einem Gehäuse 15 um seine Längsachse drehbar gelagert, während das Gehäuse um die Antriebswelle r6 auf- und abschwenkbar ist. Der Schwenkarm II ist hohl ausgebildet und dient als Gehäuse für die Antriebskette I7, die das auf der Schwenk-und Antriebswelle I6 spitzende Kettenrad 18 mit dem auf der Förderwelle 13 befindlichen Kettenrad 19 verbindet. Die Antriebskette I7 ist dabei vorteilhaft als endlose Rollenkette ausgebildet.
  • Der Schwenkarm ii ist in dem Gehäuse 15 durch eine Kappe 20 gesichert, die mittels einer Schraube 21 mit dem Gehäuse 15 verbunden ist und einen Gleitring 22 umgibt.
  • Die beschriebene Ausführung gestattet ein Verschwenken der Förderwelle 13 in eine Stellung, -in der sie geneigt liegt. Die Fig. 3 zeigt strichpunktiert eine derartige Lage. Infolge der Verwendung eines Kettentriebes ist ein solches Verschwenken oder Drehen ohne Beeinträchtigung des Antriebes möglich, da es im allgemeinen nicht mehr als 3 bis 40 beträgt und größere Unebenheiten oder Abweichungen der Blätter des Blattstapels von der Waagerechten in der Praxis nicht zu verzeichnen sind.
  • Die Erfindung ist nicht auf. die dargestellte und beschriebene Ausführung beschränkt. So kann die Neigbarkeit der Förderscheibenwelle aus der waagerechten Ebene heraus auch in -anderer Welse erreicht werden. Es ist z. B. denkbar, daß statt eines Kettenantriebes ein Zahnräderantrieb vorgesehen wird. Das kann z. B-. in der Weise geschehen, daß in dem Schwenkarm II eine starre Welle drehbar gelagert ist, die an beiden Enden je ein Kegel- oder Tellerrad besitzt, das mit je einem auf der Antriebswelle I6 -und der Förderwelle I3 sitzenden Kegel- oder Tellerrad im Eingriff ist. Ferner kann die Förderscheibenwelle I3 in zwei VVellenhälften aufgeteilt werden, von denen jede an ihrem im Kopf des Armes II sitzenden Ende ein Teller- oder Kegelrad trägt, das mit einem am Ende der Verbindungswelle befindlichen Tellerrad im Eingriff ist. Bei dieser Ausbildung braucht das Gehäuse II nicht um seine Längsachse drehbar zu sein, sondern es kann jede Förderwellenhälfte unabhängig von der anderen im Kopf des Schwenkarmes ii nach oben oder unten verschwenkbar sein.
  • Es besteht ferner die Möglichkeit, den Schwenkarm II starr mit dem Gehäuse 15 ZU verbinden und nur seinen die Förderscheibenwelle I3 tragenden Kopf drehbar um die Längsachse des Schwenkarmes II anzuschließen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Auswerfer für Fördervorrichtungen von Platten, insbesondere Faserstoffplatten, bestehend aus einem um eine horizontale Antriebs welle verschwenkbaren Arm, der an seinem freien Ende eine quer gelagerte, mit vorzug weise als Zahnscheiben ausgebildeten Förderscheiben versehene Welle trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die die Förderscheiben (14) tragende Welle (I3) um die Längsachse des Schwenkarmes (II) verschwenkbar ist.
  2. 2. Auswerfer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der die Förderscheibenwelle (I3) tragende Schwenkarm' (i 1) um seine Längsachse drehbar ist.
  3. 3. Auswerfer nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (I I) hohl ist und als Gehäuse für die die Antriebswelle (I6) mit der Förderscheibenwelle (I3) verbindende Ubersetzung dient.
  4. 4. Auswerfer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Übersetzung als Kettentrieb ausgebildet ist und aus je einem auf der Antriebswelle (I6) und der Förderscheibenwelle (I3) sitzenden Kettenrad (I-8, 19) besteht, die durch eine endlose Kette (I7) mliteinander verbunden sind.
  5. 5. Auswerfer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Schwenkarm (I) in seiner Längsrichtung eine Welle drehbar gelagert ist, die an beiden Enden über je ein Kegelrad oder Tellerrad mit entsprechenden, auf der Antriebswelle (I6) und der Förderscheibenwelle (I3) sitzenden Kegel- oder Tellerrädern im, Eingriff steht.
  6. 6. Auswerfer nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderscheibenwelle (I3) aus zwei Wellenhälften besteht, die im Kopf des Schwenkarmes (11) drehbar gelagert sind und auf ihren im Kopf liegenden Enden je ein Kegel- oder Tellerrad aufweisen, über das sie mit einem am Ende einer im Schwenkarm (11) in dessen Längsrichtung gelagerten Welle befindIichen Kegel- oder Tellerrad im Eingriff stehen, die über ein an ihrem anderen Ende sitzendes Kegel- oder Tellerrad in ein auf der Antriebswelle (I6) befindliches Kegel- oder Tellerrad eingreift.
  7. 7. Auswerfer nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß. der Kopf des Schwenkarmes (im), der die Förderscheibeiiwelle (I3) trägt, um die Längsachse des Schwenkarmes (11) drehbar ist.
DEN8065A 1953-11-22 1953-11-22 Auswerfer fuer Foerdervorrichtungen von Platten, insbesondere Faserstoffplatten Expired DE945137C (de)

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DEN8065A DE945137C (de) 1953-11-22 1953-11-22 Auswerfer fuer Foerdervorrichtungen von Platten, insbesondere Faserstoffplatten

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DE945137C true DE945137C (de) 1956-06-28

Family

ID=7338937

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DEN8065A Expired DE945137C (de) 1953-11-22 1953-11-22 Auswerfer fuer Foerdervorrichtungen von Platten, insbesondere Faserstoffplatten

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