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DE803687C - Haeckselmaschine mit Maschinenantrieb - Google Patents

Haeckselmaschine mit Maschinenantrieb

Info

Publication number
DE803687C
DE803687C DEP21433A DEP0021433A DE803687C DE 803687 C DE803687 C DE 803687C DE P21433 A DEP21433 A DE P21433A DE P0021433 A DEP0021433 A DE P0021433A DE 803687 C DE803687 C DE 803687C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
drawer
haeckselmaschine
machine drive
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP21433A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Bode
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP21433A priority Critical patent/DE803687C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803687C publication Critical patent/DE803687C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

Bei Häckselmaschinen mit Maschinenantrieb tritt der Nachteil auf, daß nach verhältnismäßig kurzer Zeit der Benutzung die Messer geschärft oder ausgewechselt werden müssen, ehe eine leistungsfähige Weiterbenutzung der Maschine möglich ist. Dieser Nachteil ist dann besonders groß, wenn es sich um eine Häckselmaschine handelt, die unmittelbar hinter einer Dreschmaschine und vor einem das Häcksel weiterfördernden Gebläse in den Arbeitsgang
ίο eingeschaltet ist, da für die Zeit des Stillsetzens der Häckselmaschine nicht nur die Dreschmaschine, sondern auch das Fördergebläse stillgesetzt werden muß.
Dieser erhebliche Nachteil wird vermieden, wenn man eine Häckselmaschine in den Arbeitsgang einschaltet, bei der gemäß der Erfindung in der Lade eine in zwei Förderrichtungen umsteuerbare Fördervorrichtung (endloses Lattentuch), an dem vorderen und hinteren Ende dieser Lade je eine Schneidvorrichtung nebst Vorschubvorrichtung zum Zuführen und Festhalten der Halme und zwischen den beiden Schneidvorrichtungen und dem Einlauf des Fördergebläses eine Überführungseinrichtung vorgesehen ist, durch die das geschnittene Häcksel von beiden Erzeugungsstellen aus in das Gebläse eingeführt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Vorderansicht (Fig. 1) und Grundriß (Fig. 2) dargestellt.
In einem Gestell ο ist ein von einem Vorgelege oder einem eingebauten Elektromotor aus angetriebenes Fördergebläse c angeordnet, dessen Welle b über wechselweise einschaltbare Kupplungen d, dl mit Riemenscheiben e, e1 in Bewegungs-Zusammenhang gebracht werden kann, die über offene Riemen /, f1 Messerräder oder -scheiben g, g1 wahlweise antreiben. Vor diesen Messerscheiben g, gx sind einander zugekehrt am Ende der Lade i der Häckselmaschine durch Blechhauben o. dgl. abgedeckte Vorschubvorrichtungen h, h1 angeordnet, die je aus an sich bekannten geriffelten oder gezahnten übereinandergelagerten Walzen bestehen, von denen die jeweils obere Walze entgegen der Wirkung eines Gewichts oder einer Feder bei zu starkern Anlegen nachgeben kann. Der Antrieb der Walzen erfolgt von den Messerscheiben g, g1 aus durch Schnecken- oder Kegel- und Stirnradgetriebe. In der Lade i befindet sich ein über zwei angetriebene Endwalzen ausgespanntes endloses Lattentuch k als Fördervorrichtung für das zu häckselnde Gut, das über einen der Einfachheit halber nicht dargestellten, in zwei Förderrichtungen umsteuerbaren Antrieb von der Fördergebläsewelle b oder den Schneidscheiben aus angetrieben werden kann.
Das z. B. von einer Dreschmaschine kommende und über einen Lattenrost m vorgeschobene Stroh fällt in die Lade i, in der es je nach der Einstellung des umsteuerbaren Antriebes des Lattentuches k von diesem entweder der rechten oder der linken Schneidscheibe g oder g1 zugeführt wird. Nach dem Durchgang des Strohes durch die Schneidvorrichtung gelangt das Häcksel unter der Wirkung seiner Schwerkraft und des Soges des Gebläses über eine Überführungsvorrichtung, die aus.sich verjüngenden Rohren« oder n1 besteht, in die öfFnung des Fördergebläses c und wird von diesem über ein Förderrohr 0 einem beliebigen Lagerraum o. dgl. zugeführt. Sind die Messer der gerade benutzten Schneidscheibe g oder ,^1 stumpf geworden, so werden die Kupplungen d, d1 und der umsteuerbare Antrieb des Lattentuches umgeschaltet, so daß dann die bisher benutzte Schneidscheibe g oder g1 stillgesetzt und die bisher nicht benutzte Schneidscheibe g1 oder g in Betrieb genommen wird. Das in die Förderrichtung umgeschaltete Lattentuch k versorgt dann die im Umlauf befindliche Schneidscheibe mit zu häckselndem Gut. Von der stillgesetzten Schneidscheibe können die Messer abgenommen und durch geschärfte ersetzt werden, ohne daß der Betrieb der Dreschmaschine, der angeschlossenen Häckselmaschine und des Fördergebläses eine Unterbrechung zu erfahren braucht.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Häckselmaschine mit Maschinenantrieb, da-
    durch gekennzeichnet, daß in der Lade (i) der Maschine eine in zwei Förderrichtungen umsteuerbare Fördervorrichtung (k), an dem vorderen und hinteren Ende dieser Lade (1) je eine Schneidvorrichtung (g, g1) nebst Vorschubvorrichtung (h, h1) und zwischen den beiden Schneidvorrichtungen (g, g1) und dem Einlauf des Fördergebläses (c) eine Überführungseinrichtung (n, n1) vorgesehen ist, durch die das Häcksel von beiden Erzeugungsstellen aus in das Gebläse (c) eingeführt werden kann.
DEP21433A 1948-11-11 1948-11-11 Haeckselmaschine mit Maschinenantrieb Expired DE803687C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP21433A DE803687C (de) 1948-11-11 1948-11-11 Haeckselmaschine mit Maschinenantrieb

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP21433A DE803687C (de) 1948-11-11 1948-11-11 Haeckselmaschine mit Maschinenantrieb

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE803687C true DE803687C (de) 1951-04-09

Family

ID=7368245

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP21433A Expired DE803687C (de) 1948-11-11 1948-11-11 Haeckselmaschine mit Maschinenantrieb

Country Status (1)

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DE (1) DE803687C (de)

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