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DE915357C - Schaltstation - Google Patents

Schaltstation

Info

Publication number
DE915357C
DE915357C DES6616D DES0006616D DE915357C DE 915357 C DE915357 C DE 915357C DE S6616 D DES6616 D DE S6616D DE S0006616 D DES0006616 D DE S0006616D DE 915357 C DE915357 C DE 915357C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chassis
switching
busbars
busbar
insulating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES6616D
Other languages
English (en)
Inventor
Albinus Dehn
Dipl-Ing Erhard Gerstner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES6616D priority Critical patent/DE915357C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE915357C publication Critical patent/DE915357C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B5/00Non-enclosed substations; Substations with enclosed and non-enclosed equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)

Description

  • Schaltstation Die Erfindung betrifft eine Schaltstation. Es sind bereits Schaltstationen bekanntgeworden, beispielsweise Schaltstationen für Freiluftschaltanlagen, die auf Fahrzeugen angeordnet sind. Diesen bekannten fahrbaren Schaltstationen haftet der Mangel an, daß sie nicht in stationäre Anlagen verhandelbar sind. Außerdem sind die Fahrzeuge, auf denen sie montiert sind, verhältnismäßig teure Spezialfahrzeuge. Solche fahrbaren Schaltstationen sind daher in Fällen, in denen man sie vorwiegend stationär betreiben will, viel zu teuer und unwirtschaftlich. Den stationären bekannten Schaltstationen wiederum haftet der Mangel an, daß zu ihrer Errichtung verhältnismäßig viel Arbeit und Zeit erforderlich ist. Die stationären Schaltstationen werden daher ebenfalls verhältnismäßig kostspielig, namentlich auch deshalb, weil zu ihrem Zusammenbau und zu ihrer Aufstellung teure Spezialisten und Spezialarbeiter erforderlich sind.
  • Gemäß der Erfindung werden nun Schaltstationen, insbesondere solche Schaltstationen, die im wesentlichen durch Schaltmaschinen gebildet sind, dadurch wesentlich verbessert und vereinfacht, daß man die in gas- oder druckluftgefüllten Rohren gekapselten, Schaltmaschinen unmittelbar als Bestandteile eines Fahrgestells verwendet, auf welchem die übrigen Schaltgeräte, Wandler u. dgl., aufgesetzt sind.
  • Die neue Schaltstation kann als Universalgerät für Innenraumanlagen und für Freiluftschaltanlage ausgebildet sein. Die Schaltgeräte, Wandler u. dgl. s.inid vorteilhaft auf :dem Fahrgestell- selbstfahrbar angeordnet. Es empfiehlt sich, die Schaltstation als überall anschlußfertige Schaltmaschine auszubilden. Die neue Schaltstation kommt vorteilhaft als fertige Einheit, also als Ganzes, zum Versand und kann als Ganzes von dem Transportwagen auf den ihr zugedachten Standort gefahren werden, eine Arbeit, die mühelos, schnell und billig von ungeschulten Kräften ausgeführt werden kann, da sie nach Anlage und Aufbau in jeder Hinsicht vollkommen narrensicher ausgebildet ist.
  • Während die früher vorgeschlagenen Schaltmaschinen für etwa ioo kV eine volle gasgefüllte Kapselung aller Teile aufweisen, wird bei der neuen Schaltstation eine anschlußfertige Schaltmaschine mit nur teilweiser Kapselung verwendet. Ein weiteres 1lerkmal bei der neuen Schaltstation ist die bereits erwähnte universelle Verwendbarkeit der Schaltmaschine sowohl für Freiluft- als auch für Inn.enraumanlagen. Bei der neuen Schaltstation werden die bisherigen Vorteile vollständig gekapselter Schaltmaschinen beibehalten, aber die Herstellungskosten auf ein Mindestmaß herabgesetzt. Besonders groß ist bei der neuen Schaltstation die Materialersparnis. Die Schaltmaschine erhielt eine Bauform, die in ihren Abmessungen -so klein und in der Formgebung so gehalten ist, daß sie universell verwendbar ist, d. h. sowohl für Freiluftschaltanlagen als auch für Innenraumanlagen. Auf diese Weise ist der Verwendungsbereich der Schaltmaschine erheblich vergrößert worden. Da die Schaltmaschinen unter diesen Umständen auch in größerer Stückzahl hergestellt und geliefert werden, wird ihr Preis günstiger. Hinzu kommt, daß ein großer Anteil an Projektierungsarbeiten und an Konstruktionsarbeiten bei der Ausführung solcher Anlagen in Fortfall kommt, da die Form der Maschinen universell verwendbar ist und weder die Fundamente der Freiluftanlagen noch die Schalthäuser der Innenraumanlagen nennenswerte konstruktive und bauliche Angaben benötigen. Auch diese Vorteile der Schaltmaschine sind bei der Feststellung ihrer Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen.
  • Durch Verwendung der neuen Schaltmaschine werden auch bedeutende luftschutztechnische Vorteile erreicht, da die ioo-kV-Schalthäuser in bisher unbekannter Weise klein werden und dadurch ein baulicher Schutz gegen Fliegerangriffe und gegen direkten Beschuß in wirtschaftlich vertretbarer Form erzielt wird. Im Gegensatz hierzu können die Schalthäuser in den bisherigen großen Abmessungen nur einen bedingten baulichen Luftschutz erhalten. Das erheblich verkleinerte Schalthaus gibt bei Verwendung von Schaltmaschinen die 1-Iöglichkeit, die Schalträume teilweise oder ganz in der Erde, in Berghängen und ähnlichen luftschutzmäßig günstigen Lagen unterzubringen, was bei Schalthäusern der bisherigen großen Abmessungen aus wirtschaftlichen Gründen unmöglich ist. Trotz der teilweisen Kapselung der Schaltmaschine sind die anerkannten Vorteile einer montagefertigen Herstellung im Herstellerwerk, wo alle Spezialeinrichtungen und Facharbeiter zur Verfügung stehen, in vollem Umfang vorhanden. Auch bei diesen teilweise gekapselten Geräten ist ein montagefertiger Transport gegeben und ein geringer Montageaufwand am Aufstellungsort gesichert. Die nur teilweise Kapselung der Schaltmaschine bringt dazu noch den außerordentlichen Vorteil, daß der Metallbedarf für dieses Gerät kaum größer ist als der einer Freiluftstation der bisherigen Ausführung.
  • Bei der neuen Schaltstation bilden die Satnmeisch:ienen und das - Fahrgestell eine konstruktiv tragende Einheit für die auf ihnen aufgefahrenen Geräte und bilden mit ihren Trageeisen für die Wanddurchführung der Leitungsführung zurr Leistungsschalter und der Trennschalter eine versandfertige Einheit. Dabei sind die Sammelschienen so untereinander verbunden und derart in ihrer Längsrichtung abgeflacht, daß ein jedes Sammelschienensystem aus dem Fahrgestell zur Vornahme von Merholungsarbeiten als Ganzes herausgezogen werden kann.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine Schaltmaschine für zwei Sammelschienensy steme, Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. i, Fig.3 eine andere Ausführungsform, Fig.4 eine ansch4ußferbige Freiluftsclraltmascliine mit gekapselten Sammelschienen, Fi;g. 5 zwei normale Innenraumschalltanlagen und zwei mit der neuen Schaltmaschine, Fig. 6 eine Innenraumschaltanlage der bisherigen Bauweise im Vergleich mit einer neuen Innenraumschaltanlage mit Schaltmaschine.
  • In Fig. i ist eine Schaltmaschine für zwei Sammelschienensysteme dargestellt. Man kann ohne Änderung der Schaltmaschine beliebig viele weitere Sammelschienensysteme hinzufügen. Die Rohranlage für die Sammelschienen ist so durchgebildet, daß jedes weitere Sammelschienensystern durch Hinzufügen des Einfachsammelschienensystems hergestellt wird.
  • Um das Fahrgestell der Schaltmaschine leicht halten zu. können, kann es auch vier Fahrschienen besitzen an Stelle von zwei Fahrschienen, wie es sonst üblich und in der Zeichnung dargestellt ist. Das Fahrgestell für den Leistungsschalter und für die Meßwandler besitzt je Stützpunkt zwei Räder, die nach Art einer Waage gelagert sind, um eine gleichmäßige Verteilung des Auflagedrucks zu erzwingen und Bauungenauigkeiten auszugleichen. Das Fahrgestell trägt gleichzeitig ein Portal zur Aufnahme der Trennschalter für die Leitungsabgänge, dessen seitliche Stützen aus Isolierrohr i i bestehen, um die Breite des Portals unabhängig von den spannungführenden Teilen möglichst klein halten zu können. Die Leitungsverbindungen zwischen den Sammelschienen und dem Leistungsschalter sind in Fig. i in einer besonderen Zusatzskizze dargestellt. Die Stromleitung von der Sammelschiene zum i4Ießwandler wird in geringem Abstand um den Leistungsschalter herumgeführt oder liegt an dem Leistungsschalter unter Zwischenfügen einer Isolation an, da hier als Leistungsschalterspannungsdifferenz nur der geringe Spannungsabfall des Meßwandlers berücksichtigt werden muß. Von dem Meßwandler wird die Leitungsführung zum Leistungsschalter in gleicher Weise gegen den Wandler isoliert. Wie man aus der Zeichnung ersieht, ist das Portal zum Tragen der Trennschalter niedriger gehalten als der Leistungsschalter 8, da dessen Kopf beim Verfahren abgenommen wird.
  • Zwischen den Leitungsanschlüssen zur Sammelschiene sind wetterfeste Kästen für Relais, Meßin.strumente, Reihenklemmen od. dgl. vorgesehen. Die Hilfsleitungen innerhalb der Schaltmaschine sind in wetterfestem Rohr lichtbogensicher geführt und enden an den Geräten in beweglichen Verbindungen mit wetterfesten unverwechselbaren Steckern. Im Meßinstrumentenschrank sind die Hilfsleitungen fest an den Reihenklemmen angeschlossen. Die von außerhalb zur Schaltmaschine geführten Hilfskabel enden ebenfalls in unverwechselbaren wetterfesten Steckkontakten, während am Meßinstrumentenschrank dazu passende Steckkontakte angebracht sind. Es können aber auch die Hilfsleitungen am Ende des Hilfskabels in einem Isolierkamm festgehalten werden, um eine unverwechselbare Schraubverbindung mit den Reihenklemmen zu erhalten. Für die erforderlichen Querverbindungen von Hilfsleitungen zwischen den nebeneinander aufgestellten Schaltmaschinen werden ebenfalls isolierte Leitungen verwendet. Diese sind innerhalb der Schaltmaschine fest verlegt und enden an beiden Seiten in unverwechselbaren wetterfesten Steckkontakten, während die Verbindung zwischen den Maschinen durch kurze .flexible Leitungen mit unverwechselbaren Steckern hergestellt werden.
  • In Fig. i ist das Fahrgestell bei i angedeutet, sind die Sammelschienen, 3 die Trennschalter. Bei .4 ist der Handantrieb bzw. Fernantrieb dargestellt. Der Relais- und Meßinstrumentensohrank ist bei 5 angedeutet und der- Strom- und Spannungswandler bei 6. Die Richtung für das Herausfahren der Geräte ist durch den Pfeil 7 angedeutet. Der abnehmbare Kopf des Leistungsschalters trägt das Bezugszeichen B.
  • In Fig.2 sind die Sammelschienen wiederum mit 2 bezeichnet. Der Trennschalter 3 entspricht dem bei Behandlung der Fig. i genannten Trennschalter. Das Fahrgestell ist mit 9 bezeichnet, und die zur Sammelschiene führende Leitung ist bei 1o angedeutet. Die Isolierrohre ii, die durch das Rohr 12 miteinander verbunden sind, führen zu den Trennschaltern 13.
  • Bei der Aufstellung von Schaltmaschinen nebeneinander muß auf den Phasenabstand der anzuschließenden Freileitungen Rücksicht genommen werden. Da nach Fig.2 die Länge der Sammelschienen nur der Schaltmaschinenbreite entspricht, werden zwischen den Geräten Sammelschienenabschnitte mit federnden Zwischenstücken zum Ausgleich von Längenänderungen bei Temperaturänderungen und zum Ausgleich von Bauungenauigkeiten eingefügt. Fig. i zeigt die Ausführung eines fahrbaren Untergestells für die Schaltmaschine mit Sammelschienen untereinander. Fig. 3 hingegen zeigt ein niedrig gehaltenes Untergestell für die Schaltmaschine mit nebeneinander angeordneten Sammelschienen. In jedem Fall kann die Betätigung der Trennschalter von Hand oder durch Fernantrieb geschehen. Die Anordnung der gekapselten Sammelschienen und der zugehörige Trennschalter ist skizzenhaft in Fig. 3 a angedeutet. Fig.2 zeigt die Vorderansicht einer Schaltmaschine. In der Längsrichtung sind die ' Sammelschienen durch schrägliegende Flansche verbunden, damit die Sammelschienenstücke einer jeden Schaltmaschine aus dem Fahrgestell herausgezogen «-erden können. Zu diesem Zweck ist das Eisengerüst des Fahrgestells an den in Frage kommenden Stellen auftrennbar. Nach Lösen der schrägliegenden Flansche im Zuge der Sammelschienenrohre können diese Stücke ohne ein Lösen der stromführenden Schienen herausgezogen werden, da die Stromschienen an diesen Stellen Schalt-und Gegenschaltstücke besitzen, die so ausgebildet sind, daß geringe Bauungenauigkeiten beim Verschrauben der Rohre ohne Einfluß auf einen guten Kontakt der Stromleitung sind. Die Behandlung der Isoliergase in den Rohren bzw. der Druckluft in den Rohren, die Einrichtungen für die Kontrolle und Überwachung derselben werden in üblicher Weise durchgeführt.
  • Fig. 4 zeigt den Vergleich einer anschlußfertigen Freiluftschaltmaschine mit einer Freiluftstation in Rohr. Sowohl materialmäßig als auch baumäßig fällt der Vergleich derartig stark zugunsten der Schaltmaschine aus (vgl. die Anlage mit Schaltmaschine bei 1.4 mit der Anlage ohne Schaltmaschine bei 15), daß sich besondere Erörterungen erübrigen. Auch der raummäßige Unterschied ist offensichtlich. Der Metallaufwand der Anlage mit Schaltmaschine ist gegenüber dein Aufwand bei Freiluftschaltanlagen außerdem offensichtlich geringer.
  • Bei 16 und 17 der Fig. 5 sind zwei normale lnnenraumschaltanlagen in raumsparender Anordnung dargestellt, bei 18 und i9 entsprechende Innenraumschaltanlage unter Verwendung von Schaltmaschinen. Bei den Anlagen nach 16 und 17 der Fig.5 werden weitere Verkleinerungen des Schaltraumes bei blanken Verbindungen und Sammelschienen nicht mehr erreicht. In offensichtlichem Gegensatz dazu ist der Raumbedarf eines Schalthauses für die gleiche Spannung und Anzahl von Sammelschienen unter Verwendung von Schaltmaschinen (vgl. Ziffer 18 und i9) auffallend kleiner. Da die Schaltmaschiilen lose in das Schalthaus hineingetragen werden, erübrigen sich auch beim Bau derartiger Häuser genauere konstruktive Durcharbeitungen und Maßangaben für das Unterbringen einzelner Schaltgeräte und für ihre Befestigung gegen das Gebäude. Etwaige Bauungenauigkeiten solcher Häuser wirkest nicht mehr wie bisher störend auf den elektrischen Teil der Anlage. Auch die Projektierung derartiger Schalthäuser wird wesentlich einfacher, da das Schalthaus in verkleinerten Abmessungen überall ohne Änderung verwendbar ist und die Schaltmaschine auch in Räumen aufgestellt werden kann, die bisher für die Aufstellung von Schaltanlagen überhaupt nicht in Frage kamen. Soweit für die Leitungsabführung aus den Schalthäusern Portale benötigt werden, sind diese für die Schalthäuser mit Schaltmaschinen, wie sich ebenfalls aus den in Fig. 5 dargestellten Anlagen ergibt, erheb lieh niedriger als für Schalthäuser mit offenen spannungführenden Leitungen. Dazu sind die luftschutzmäßigen Vorteile kleiner Schalthäuser für Schaltmaschinen in bezug auf Schutz gegen Splitter, Beschuß durch Bordwaffen und Luftabwurfmunition bedeutend. Auch eine Tarnung läßt sich wesentlich leichter durchführen.
  • Fig. 6 zeigt den Vergleich einer Innenraumschaltanlage 2o der bisherigen Bauweise mit einer luftschutzgemäßen Innenraumschaltanlage 21 mit Schaltmaschinen. Bei gleichem Umfang der enthaltenen Geräte ist das Schalthaus für Anlagen mit Schaltmaschinen außergewöhnlich viel kleiner gegenüber den bisherigen Innenraumschaltanlagen und läßt sich infolgedessen leichter schützen und sicher unterbringen.
  • Den Sammelschienen werden, wie das z. B. in Fig. i gezeigt ist, seitlich liegende Schubtrennschalter 3, 4. zugeordnet.
  • Die vorzugsweise rohrgekapselten Sammelschienentrennschalter bilden mit den zugehörigen Sammelschienen und den horizontalen Querverbindungen eine konstruktive Einheit, wie in der rechten Nebenzeichnung der Fig. i gezeigt ist.
  • Zur Ermöglichung der Längstrennung der Sammelschienen können im Zuge derselben Schubtrennschalter eingebaut sein.
  • Bei der bevorzugten Ausführung werden alle Strom- und spannungführenden Schienen: blank ausgeführt, und es wird durch ein Isoliergas, Druckluft, 01 oder eine sonstige Isolierflüssigkeit ohne Druck oder unter statischem Druck die volle Isolation übernommen.
  • Die Isolation kann auch unterteilt werden, derart, daß die vorerwähnten Isoliermittel einen Teil der Betriebsspannung aufnehmen und daß die spannjung- und stromführenden Teile für den übrigen Teil der Betriebsspannung mit einem festen Isoliermittel umgeben werden.
  • Das Ende der Rohranlage für die Leitungsführung zum Leistungsschalter kann in eine Wanddurchführung ausmünden, deren Hälfte mit normaler Schlagweite in Freiluft und deren andere Hälfte mit verkürzter Schlagweite im Isolierrohr untergebracht ist.
  • Wie in Fig. i, 2 und 3 gezeigt ist, trägt das fahrbare Untergestell für die Schaltmaschine zwei Isolierrohre ii zur Aufnahme eines Befestigungseisens für die Trennschalter vor den Leitungsabführungen. Diese Isolierrohre i i dienen gleichzeitig für die Zuführung der Druckluft zu den Schaltkolben der auf das Befestigungseisen aufgebauten Trenn- und Erdungsschalter.
  • Die druckluftisolierten Sammelschienen bzw. die zu diesen gehörenden Ummantelungsrohre können gleichzeitig für die Verteilung der Druckluft innerhalb der Anlage zidm Antrieb der druckluftbetätigten Leistungsschalter mitbenutzt werden.
  • Es empfiehlt sich, die Leitungsverbindungen der Schaltmaschine zwischen den Geräten aus einheitlichen Formstücken herzustellen.
  • Die Leitungsverbindungen können über flexible Verbindungsleitungen mit beiderseitig unverwechselbaren wetterfesten Steckkontakten mit den Leitungen des Fahrgestells verbunden werden.
  • Bei der bevorzugten Ausführung sind am Fahrgestell der Schaltmaschine die Radfüße abschraubbar, und es ist alsdann Vorsorge getroffen, daß das Fahrgestell durch ein Hilfswerkzeug abstützbar ist. Ferner empfiehlt es sich, die Sammelschienensysteme nach vorn herausziehbar zu machen.

Claims (39)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltstation, dadurch gekennzeichnet, daß die in gas- oder druckluftgefüllten Rohren gekapselten Sammelschienen Bestandteile eines Fahrgestells bi'tden, auf welchem die übrigen Schaltgeräte, Wandler u. dgl., aufgesetzt sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstation als Universalgerät für Innenraumanlagen und für Freiluftschaltanlagen ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltgeräte, Wandler u. ,dgl. auf dem Fahrgestell selbst fahrbar angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltstation als überall anschlußfertige Schaltmaschine ausgebildet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die offenen Leistungsschalter und Meßwandler auf ein fahrbares, die gekapselten Sammelschienen und Trennschalter enthaltendes Untergestell herauffahrbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in Rohren gekapselten Sammelschienen und das Eisengerüst des Fahrgestells eine konstruktive Einheit bilden.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelschienen und das Eisengerüst des Fahrgestells sich gegenseitig im Tragen der aufgefahrenen Geräte unterstützen. B.
  8. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelschienen eines Systems untereinander angeordnet sind. g.
  9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelschienen seitlich liegende Schubtrennschalter besitzen. io.
  10. Vorrichtung nach Anspruch c), dadurch gekennzeichnet, daß die Schubtrennschalter außerhalb der Kapselung mittels eines Handrades oder mittels Fernantriebs betätigbar sind. i i.
  11. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelschienen eines Systems, bestehend aus rohrgekapselten Sammelschienentrennschalter und horizontalen Querverbindungen eine konstruktive Einheit bilden.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Sammelschienensystem von außen als Ganzes in das Fahrgestell der Schaltmaschine einschiebbar und aus dem Fahrgestell herausziehbar ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch i, ii und i2, dadurch gekennzeichnet, daß aus den Sammelschieneneinheiten Schaltmaschinen mit beliebig vielen Sammelschienen zusammensetzbar sind.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Eisengerüst des Fahrgestells so ausgebildet ist, daß .die Sammelschieneneinheiten lediglich durch Lösen von Eisenstreben aus dem Gestell herausziehbar sind.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Fahrgestell für die Schaltmaschine zwei Fahrschienenpaare zugeordnet sind.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrgestell des Leistungsschalters und das Fahrgestell des Meßwandlers für jedes Fahrschienenpaar ein Radpaar besitzt, welches auf einer Achse zum Erzwingen gleichen Auflagedruckes und zum Ausgleich von Bauungenauigkeiten waagebalkenartig gelagert ist.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß alle Meßwandler auf einem besonderen Fahrgestell vereinigt sind.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gasisolierten Sammelschienen in der Längsrichtung durch schräge Flansche geteilt sind, derart, daß die einzelnen Sammelschienenabschnitte unter den Schaltmaschinen nach Lösen der Flanschverbindungen aus dem Fahrgestell der Maschine herausziehbar und nach Bedarf wieder hineinschiebbar und verschraubbar sind. _ i9.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß neben der schrägen Flanschverbindung die stromführenden Sammelschienen an diesen Stellen Schalt- und Gegenschaltstücke erhalten, derart, daß die Sammelschienenabschnitte nach Lösen der Flanschverbindungen ohne Lösen der Sammelschienen aus- und einfahrbar sind.
  20. 20. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge der Sammelschienen Schubtrennschalter eingebaut sind.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge der Sammelschienenrohre federnde Zwischenstücke zum Ausgleich von Temperaturänderungen und Bauungenauigkeiten eingebaut sind.
  22. 22. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß alle Strom- und spannungführenden Schienen blank sind und daß ein Isoliergas, Druckluft, C51 oder eine Isolierflüssigkeit ohne Druck oder unter statischem Druck die volle Isolation übernimmt.
  23. 23. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die spannurig- und ,stromführenden Teile der Sammelschienen für eine Teilspannung der Betriebsspannung isoliert sind.
  24. 24. Vorrichtung nach Anspruch 18 und 23, dadurch gekennzeichnet, daß die isolierenden Medien Isoliergas, Druckluft, C51 oder Isolierflüssigkeit anderer Art die Isolation des restlichen Teiles der Betriebsspannung übernehmen.
  25. 25. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Rohranlage für die Leitungsführung zum Leistungsschalter in eine Wanddurchführung ausmündet, deren Hälfte mit normaler Schlagweite in Freiluft und deren andere Hälfte mit verkürzter Schlagweite im Isolierrohr untergebracht ist.
  26. 26. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das fahrbare Untergestell für die Schaltmaschine zwei Isolierrohre zum Tragen. eines Befestigungseisens für die Trennschalter vor den Leitungsabführungen trägt und daß diese Rohre gleichzeitig für die Zuführung der Druckluft zu den Schaltkolben der aufgebauten Trenn- und Erdungsschalter dienen.
  27. 27. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die druckluftisolierten Sammelschienen gleichzeitig für die Verteilung der Druckluft innerhalb der Anlage zum Antrieb der druckluftbetätigten Leistungsschalter dienen.
  28. 28. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelschienen in dem fahrbaren Untergestell für die Schaltmaschine nebeneinander unter den Fahreisen für die Geräte angeordnet sind.
  29. 29. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsverbindungen der Schaltmaschine zwischen den Geräten aus einheitlichen Formstücken bestehen.
  30. 30. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das fahrbare Unterteil und die fahrbaren Geräte einzeln transportierbar, am Montageort aufeinanderfahrbar und mit genormtenLeitungsverbindungen versehbar sind.
  31. 31. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß alle Hilfsleitungen innerhalb der Schaltmaschine am Fahrgestell in Rohren verlegbar sind.
  32. 32. Vorrichtung nach Anspruch i und 31, dadurch gekennzeichnet, daß alle Hilfsleitungen im Relais- und Meßinstrumentenschrank fest an den Reihenklemmen anschließbar sind.
  33. 33. Vorrichtung nach Anspruch 1, 3i und 32, dadurch gekennzeichnet, daß alle Hilfsleitungen an den Geräten mit wetterfesten Steckkontakten in Verbindung stehen.
  34. 34. Vorrichtung nach Anspruch i und 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsr verbindungen innerhalb der Geräte bis an wetterfeste Steckkontakte geführt sind.
  35. 35. Vorrichtung nach Anspruch 34., dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsverbindungen über flexible Verbindungsleitungen mit beiderseitig unverwechselbaren wetterfesten Steckkontakten mit den Leitungen des Fahrgestells verbindbar sind.
  36. 36. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das fahrbare Untergestell der Schaltmaschine einen wetterfesten Schrank für Relais, Meßinstrumente, Reihenklemmen, Zähler u. dgl. trägt.
  37. 37. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern der von außen kommenden Hilfskabel in einen unverwechselbaren Steckkontakt münden und durch Stecken in einen Steckkontakt mit den Leitungen des Meßschrankes verbindbar sind.
  38. 38. Vorrichtung nach Anspruch i und 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Adern der von außen ankommenden Hilfskabel in einem Isolierkamm enden und unverwechselbar mit den Reihenklemmen im Meßschrank verbindbar sind.
  39. 39. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Fahrgestell der Schaltmaschine die Radfüße abschraubbar sind, daß das Fahrgestell durch ein Hilfswerkzeug abstützbar ist und daß die Sammelschienensysteme nach vorn herausziehbar sind.
DES6616D 1943-07-17 1943-07-17 Schaltstation Expired DE915357C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191457B (de) * 1960-09-29 1965-04-22 Licentia Gmbh Trennschalterlose Hochspannungs-Innenraum-schaltanlage fuer hohe Betriebsspannungen
WO1986004462A1 (fr) * 1985-01-29 1986-07-31 Bbc Aktiengesellschaft Brown, Boveri & Cie. Sous-station electrique

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