DE3318344C2 - Hochspannungsschaltanlage - Google Patents
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Abstract
Zwei stromführende elektrische Leiter (Stromzuführung 22, Tragplatte 54), welche innerhalb eines isoliergasgefüllten Gehäuses einer metallgekapselten Hochspannungsanlage mit Abstand voneinander angeordnet sind, sollen miteinander durch außerhalb der Anlage tätiges Montagepersonal kontak tiert werden. Dies wird dadurch erreicht, daß einer dieser Leiter (Stromzuführung 22) ein von einer Welle (80) verschiebbares Kontaktstück (53) aufweist, welches in oder außer Eingriff mit einem am anderen der zwei Leiter (Tragplatte 54) vorgesehenen feststehenden Kontaktstück (52) gebracht werden kann. Die Welle (80) ist Teil eines bequem von außerhalb betätigbaren Getriebes.
Description
(a) daß die Stromzuführungen (22) jeweils zwei im Inneren des Gehäuses (20) befindliche Kontaktstücke
(52,53) aufweisen, von denen ein erstes (53) in einem hohlzylindrisch ausgebildeten Leiterstück
der Stromzuführung (22) geführt und mittels eines im Inneren des Gehäuses (20) befindlichen
Zahnradgetriebes in oder außer Eingriff mk einem zweiten (52) der beiden Kontaktstücke
(52,53) bringbar ist,
(b) daß das erste Kontaktstück (53) einen Konus und das hohlzylindrische ausgebildete Leiterstück
(Haltezylinder 86) eine an den Konus angepaßte konische Innenfläche (88) aufweist,
welche den Konus mit Kontaktkraft beaufschlagt, wenn beide Kontaktstücke (52,53) miteinander
in Eingriff sind, und
(c) daß an den Gehäuseansätzen (21) jeweils eine verschließbare öffnung (100) vorgesehen ist,
durch weVne das Zahnradgetriebe (Kegelräder 81, 91) mittels eines wellendrehenden Werkzeuges
(Kurbel 102) vor Verschließen der öffnung (100) betätigbar ist
2. Hochspannungsschaltanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wand des hohlzylindrisch
ausgebildeten Leiterstücks (Haltezylinder 86) ein axial erstreckter, der Führui-g des ersten
Kontaktstückes (53) dienender Schlitz (89) angebracht ist
3. Hochspannungsschaltanlage nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zahnradgetriebe eine nahe der Öffnung (100) angeordnetes und mit dem wellendrehenden Werkzeug
(Kurbel 102) in Eingriff bringbares Endteil (Mehrkantkopf 94) aufweist.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hochspannungsschaltanlage gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch
1.
Eine solche Hochspannungsschaltanlage ist beispielsweise aus der US-PS 38 86 336 bekannt Die bekannte
Anlage enthält mindestens einen Leistungs- und zwei Trennschalter, welche Trennschalter jeweils mit einem
der Stromanschlüsse des Leistungsschalters verbunden sind. Die Schaltstellen des Leistungs- sowie der beiden
Trennschalter sind je für sich in einem mit einem Isoliergas gefüllten Metallgehäuse angeordnet. Das Metallgehäuse
des Leistungsschalters weist zwei Gehäuseansätze auf, durch die jeweils eine Stromzuführung geführt
ist, welche die im Inneren des Gehäuses befindliche Schaltstelle mit einem der beiden außerhalb dieses Gehäuses
angeordneten Stromanschiüssen verbindet.
Die mechanische Verbindung dieser Stromzuführungen mit der Schaltstelle wird üblicherweise durch Bolzen
oder Klemmen hergestellt und läßt sich dann leicht und bequem ausführen, wenn das Metallgehäuse des
Leistungsschalters geräumig ausgebildet ist, so daß das Montagepersonal in das Gehäuse eintreten kann. Bei
kleinen Gehäusen hingegen sind nahe dem Verbindungsbereich große Öffnungen vorgesehen, durch weiche
das Montagepersonal seine Tätigkeit ausüben kann, und welche danach dichtend verschlossen werden.
Bei manchen Leistungsschaltern, insbesondere solchen mit einem sehr kompakten Aufbau und eim ro gestreckten Gehäuse, ist der direkte Zugang zu den innenliegenden Teilen jedoch sehr beengt Darüber hinaus verhindern die dielektrischen Eigenschaften von sehr kompaktem Zubehör häufig die Verwendung von öffnungen in der Kapselung, welche ausreichend groß oder geeignet angeordnet sind, um direkten Zugriff zum Verbinden der Schaltstellen mit den Durchführungsleitern zu haben. Bei sehr kompakten Vorrichtungen stellen daher große öffnungen im Gehäuse, weiche später mit einem Deckel dichtend verschlossen werden, unregelmäßige Flächen dar, die selbst dann, wenn sie von einer runden Abschirmung geschützt sind, die Spannungsbeanspruchung zwischen den stromführenden innenliegenden Teilen und dem geerdeten Gehäuse erheblich vergrößern können.
Bei manchen Leistungsschaltern, insbesondere solchen mit einem sehr kompakten Aufbau und eim ro gestreckten Gehäuse, ist der direkte Zugang zu den innenliegenden Teilen jedoch sehr beengt Darüber hinaus verhindern die dielektrischen Eigenschaften von sehr kompaktem Zubehör häufig die Verwendung von öffnungen in der Kapselung, welche ausreichend groß oder geeignet angeordnet sind, um direkten Zugriff zum Verbinden der Schaltstellen mit den Durchführungsleitern zu haben. Bei sehr kompakten Vorrichtungen stellen daher große öffnungen im Gehäuse, weiche später mit einem Deckel dichtend verschlossen werden, unregelmäßige Flächen dar, die selbst dann, wenn sie von einer runden Abschirmung geschützt sind, die Spannungsbeanspruchung zwischen den stromführenden innenliegenden Teilen und dem geerdeten Gehäuse erheblich vergrößern können.
Es ist Aufgabe der Erfindung bei Montagearbeiten das Verbinden oder Trennen der im Gehäuse des Leistungsschalters
der gfitungsgemäßen Hochspannungsschaltanlage
befindlichen Stromzuführungen durch außerhalb der Anlage tätiges Personal in raum- und kostensparender
Weise zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil von Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale gelöst
Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß zusätzliche Montageöffnungen für das Montagepersonal, welche so
groß bemessen sind, daß zv/ischen stromführenden Innenleitern und dem auf Erdpotential befindlichen Gehäuse
unerwünschte Spannungsverteilungen auftreten, entbehrlich sind. Da die Gehäuseöffnung zum Betätigen
des Getriebes äußerst klein sein kanr und in einem unkritischen Bereich gelegen ist, treten keine Oberspannungsprobleme
auf. Das vom Zahnradgetriebe bewegte Kontaktstück kann in eine Trennstellung zurückgezogen
werden, weiche das Herausführen des zugeordneten zweiten Kontaktstückes der Stromzuführung und
eines daran angeschlossenen Teils, etwa einer Schaltstelle, aus dem Gehäuse ermöglicht Die Ausbildung des
beweglichen Kontaktstückes begünstigt die Bewegbarkeit des manuell zu betätigenden Trennschalters.
Aus der US-PS 38 86 336 sowie der US-PS 41 07 498
sind bei Trennschaltern mit isoliergasgefüllten Metallgehäusen Kontaktanordnungen mit mindestens zwei
Kontaktstücken bekannt, bei denen ein in einem halbzylindrisch ausgebildeten Leiter geführtes, bewegliches
Kontaktstück mittels eines Zahnradgetriebes in oder außer Eingriff mit einem feststehenden beider Kontaktstücke
bringbar ist
Eine entsprechend wirkende und ebenfalls in einem isoliergasgefüllten Metallgehäuse befindliche Kontaklanordnung
ist auch bei einem Erdungsschalter nach der US-PS 39 87 260 bekannt, bei der jedoch im Gegensatz
zu den Kontaktanordnungen der Trennschalter der bewegliche Kontakt von einer Schubkurbel angetrieben
ist.
Bei allen diesen Kontaktanordnungen sind jeweils zwischen dem beweglichen Kontakt und dem ihn umgebenden
und als Stromzuführung dienenden, hohlzylindrischen Leiter Gleitkontakte vorgesehen, welche für
i O Jtt
eine ständige elektrische Verbindung der beweglichen
Kontakte mit der Stromzuführung sorgen. Darüber hinaus muß bei allen diesen Kontaktanordnungen der Antrieb
des beweglichen Kontaktes in gasdichter Weise durch das Metallgehäuse geführt sein, um die Trenn-
und Erdungsschalter vor dem öffnen der isoliergasgefüllten Metallgehäuses betätigen können.
Aus der DE-OS 27 06 447 ist ferner ein Steckverbinder
für zwei in einer gemeinsamen Metallkapselung vorgesehene Sammelschienen bekannt, welcher Steckverbinder
bei der Montage durch eine verschließbare öffnung ins Innere der Metallkapselung gebracht wird.
Steckverbinder und Sammelschiene bilden hierbei Schleifen. Ein solcher Steckverbinder ist daher für das
Verbinden und Trennen der in einer Metallkapselung befindlichen und geradlinig erstreckten Stromanschlüsse
eines Leistungschalters nicht geeignet
In der Zeichnung ist nachfolgend ein Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes vereinfacht wiedergegeben.
F i g. 1 stellt eine Aufsicht auf einen axialen Schnitt durch einen einzelnen Pol eines Leistungsschalters dar,
weicher geeignet ist, in einer gasisolierten Unterstation verwendet zu werden, und zeigt beide Anichlußleiter,
weiche mit erfindungsgemäß ausgebildeten Verbindungsmitteln versehen sind,
F i g. 2 zeigt eine Aufsicht auf den längs 2-2 geschnittenen
Leistungsschalter gemäß F i g. 1,
Fig.3 stellt eine vergrößerte Aufsicht auf einen
Schnitt durch den erfindungsgemäßen Leistungsschalter dar, bei dem Anschlußteile miteinander :n Eingriff
sind,
F i g. 4 zeigt eine der F i g. 3 entsprechende Aufsicht,
bei der jedoch die Anschlußteile außer Eingriff sind,
Fig.5 stellt eine Aufsicht auf einen längs 5-5 geschnittenen
Leistungsschalter gemäß Fig.3 dar und zeigt ein Werkzeug, welches zum Betätigen einer Welle
eines erfindungsgemäß ausgebildeten, getriebebewegten Mechanismus vorgesehen ist
In den F i g. J und 2 ist ein einzelner Pol eines gasisolierten
Leistungsschalters dargestellt, welcher mit Blaskolbenschatteinheiten
ausgerüstet sein kann und in Abhängigkeit von der Anzahl hintereinander geschalteter
Schaltstellen Nennspannungen von 145 oder 242 kV bei 63 kA aufweist Für einen dreiphasigen Leistungsschalter,
dessen Pole jeweils über eine eigene Trägereinheit (nicht dargestellt) verfugen, werden drei in den Fig. 1
und 2 dargestellten Anordnungen benötigt
Das Leistungsschaltergehäuse kann aus einem gestreckten Metallgehäuse 20 bestehen, dessen Durchmesser
beispielsweise 0,762 m und dessen Länge beispielsweise 2388 m betragen kann. Die Achse des Gehäuses
20 verläuft üblicherweise horizontal. An einander gegenüberliegenden Enden des Gehäuses 20 sind
Ansätze 21 vorgesehen, durch welche Stromzuführungen 22 in das Leistungsschaltergehäuse eintreten.
Die Stromzuführungen 22 können beispielsweise von konischen Stützisolatoren 23 getragen werden, welche
durch geeignete Bolzen 25 an mit den Ansätzen 21 verbundenen Flanschen 24 angebracht sein können. Die
Stromzuführungen 22 sind mit einem beliebigen äußeren Stromkreis verbunden und können beispielsweise in
einer gasisolierten Leitung angeordnet oder mit Freihiftleitungen verbunden sein oder in irgendeine beliebige
Form annehmen.
Jeder Ansatz 21 ist von einem zugehörigen Stromwandler 27 üblicher Bauweise umgeben. Es ist jedoch zu
beachten, daß bei der kompakten Bauweise des Leistungsschalters in einer Unterstation der Stromwandler
27 nahe dem Gehäuse 20 angeordnet ist Die lage des Stromwandlers 27 macht es unmöglich, die üblicherweise
vorgesehenen, ins Innere des Gehäuses 20 führenden Montageöffnungen anzubringen, mit deren Hilfe die
Verbindungen zwischen den Enden der Stromzuführungen 22 und der im Inneren des Gehäuses 20 vorgesehenen
Schaltstellen in manueller Weise hergestellt werden können.
ίο Am rechterhand gelegenen Ende des Gehäuses 20 ist
ein Kurbelgehäuse 30 befestigt welches beispielsweise mittels eines Ringes von Bolzen, wie etwa Bolzen 31,
angeflanscht ist Das Kurbelgehäuse 30 umfaßt eine Welle 32, welche mittels eines (nicht dargestellten) in
einem Gehäuse 40 vorgesehenen Antriebsmechanismus um ihre Achse gedreht werden kann. Die Welle 32 ist
über einen Kurbelarm 34 mit einer Betätigungsstange 33 verbunden. Der Kurbelarm 34 ist mit seinem einen
Ende ara der Welle 32 befestigt und ist mit seinem freien anderen Ende mittels eines drehbaren Stiftes 35 mit der
Betätigungsstange 33 gekoppelt Das Kurbelgehäuse 30 weist einen Deckel 36 auf, welche' mittels geeigneter
(nicht dargestellter) und in Öffnungen 37 fixierbarer Bolzen an seinem Platz gehalten werden kann, wodurch
der Zugang zum drehbaren Stift 35 ermöglicht wird und der Kurbelarm 34 mit der Zugstange 33 verbunden oder
von ihr gelöst werden kann.
Kurbelgehäuse 30 und das rechterhand gelegene Ende des Gehäuses 20 sind in dichtender Weise miteinander
verbunden, um auf diese Weise Schwefelhexafluorid im Gehäuse 20 halten zu können. Der Druck dieses
Gases ist vorzugsweise etwas höher als Atmosphärendmck.
Das linkerhand gelegene Ende des Gehäuses 20 ist in dichtender Weise durch einen Stahldeckel 31 abgeschlossen,
welcher mittels Bolzen 42 an einem am linken Ende des Gehäuses 20 vorgesehenen Flansch gehalten
ist Die Ansätze 21 sind — wie vorstehend beschrieben — durch Isolatoren 23 abgedichtet
Das Innere des Gehäuses 20 enthält eine Schaltstelle
mit Teilen 43, 44 und 45, welche ihrerseitr starr miteinander
verbunden sind und sich längs einer gemeinsamen Achse erstrecken.
Teil 43 enthält Unterbrecherkontakte und einen Blasmechanismus.
Teil 44 ist als hohles Isolierrohr ausgebildet und ist zum isolierenden Tragen des Teils 43 vorgesehen.
Teil 45 ist ein mechanisches Verbindungsstück zum Verbinden der Teile 43 und 44. Zubehör kann für
die Schaltstelle vorgesehen sein und von ihr getragen werden, so etwa spannungsteilende Kapazitäten oder
so Widerstände, Glättungskondensatoren und dergleichen. Die starre Anordnung der Teile 43,44 und 45 ist — wie
in F i g. 1 gezeigt ist — mittels Bolzen an einem vorspringenden Teil des Gehäuses 20 befestigt. Wenn eine
höhere Nennspannung des Leistungsschalters gefordert ist Irinnen zwischen den Stromzuführungen 22 zusätzliche
Schaltstellen, weiche mit den Teilen 43 und 45 identisch sind, in Serie verbunden vorgesehen bein.
Jedes Teil 45 und 44 hat jeweils einen eigenen feststehenden
Kontakt, weiche Kontakte in Serie mit den inneren Kontakten des Teils 43 angeordnet und mit de;i
beiden Stromzulührungen 22 verbunden sind. Daher weist das Teil 43 einen feststehenden Kontakt 50 auf,
welcher mit dem unteren Kontakt 51 der liokerhand gelegenen Stromzuführung 22 verbunden werden muß.
Hingegen weist das Teil 44 einen feststehenden Kontakt 52 auf, welcher mit dem unteren Kontakt 53 der rechterhand
gelegenen Stromzuführung 22 verbunden werden muß. Wie später noch beschrieben wird, können die
Kontakte 51 und 53 aus den in den F i g. 1 und 2 dargestellten Positionen entfernt werden, um auf diese Weise
den Ein- oder Ausbau der die Teile 43,44 und 45 umfassenden Schaltstelle in oder aus dem Gehäuse 20 zu ermöglichen, wobei die Schaltstelle über das linkerhand
gelegene Ende in axialer Richtung in oder aus dem Gehäuse 20 geschoben werden kann.
Bei der Einführung der Schaltstelle in das Gehäuse 2G
wird der Deckel 41 entfernt und die gesamte Anordnung mit den Teilen 43,44 und 45 durch das linkerhand
gelegene Ende des Gehäuses 20 in dieses Gehäuse eingeschoben. Die Schaltstelle mit den Teilen 43,44 und 45
wird dann auf der Gehäuseachse gehalten und durch einen Ring und Bolzen 46 am Gehäuse 30 befestigt und
freitragend gestützt. Danach wird der Deckel 41 befestigt und die Anordnung mit Schwefelhexafluoridgas
unter Überdruck gesetzt. Um die Schaltstelle in das Gehäuse 20 bringen zu können, ist es notwendig, daß die
Kontakte 51 und 53 sich in einer Stellung befinden, in der sie die axiale Bewegung der Schaltstelle nicht beeinträchtigen können.
Wenn die Schaltstelle an ihrem Platz befestigt ist, ist es einfach, die Kontakte 50 und 51 miteinander zu verbinden, da das Montagepersonal durch den geöffneten
Deckel 41 in das Gehäuse 20 gelangen und eine Bolzenoder irgendeine andere geeignete Verbindung machen
kann. Die Verbindung der Kontakte 52 und 53 wird hingegen sehr schwierig, da das Gehäuse so lang ist, daß
das Montagepersonal diesen Bereich vom linksseitig gelegenen Ende des Gehäuses 20 nicht erreichen kann.
Darüber hinaus ist es äußerst schwierig, ausreichend große Öffnungen im Gehäuse 20 vorzusehen, um den
Zugang zum Verbindungsbereich der Kontakte 52 und
53 zu ermöglichen, ohne gleichzeitig ernsthafte Störungen der dielektrischen Spannungsverteilung des Systems hervorzurufen und die Lage der Stromwandler 27
zu beeinflussen.
Erfindungsgemäß weisen die Kontakte 52 und 53 den in den F i g. 3,4 und 5 dargestellten Aufbau dar, welcher
es ermöglicht, daß sie durch einen entfernt angeordneten Getriebemechanismus geöffnet und geschlossen
werden. Falls erforderlich, kann die gleiche Anordnung auch für die Kontakte 50 und 51 vorgesehen sein, obwohl für die Kontakte 50 und 51 auch eine ebene Bolzenverbindung verwendet werden kann.
Wie insbesondere aus den F i g. 3 und 4 ersichtlich ist weist das Teil 44 einen Anschlag auf, welcher auf einer
leitfähigen Tragplatte 54 mittels einer Anzahl von Bolzen, wie etwa Bolzen 55, abgestützt ist. Die Tragplatte
54 weist in ihrem Zentrum ein vorspringendes Teil oder eine Nabe 56 auf, welche den unteren Teil jedes Kontaktes einer VielzaM von Kontakten 57 und 58 an seinem Platz hält und aufnimmt Die Kontakte 57 und 58
umgeben die Nabe 56. Jeder der Kontakte 57,58 weist Öffnungen zur Aufnahme von Druckfedern 59—60 und
61—62 auf, welche in einer leitfähigen äußeren Abschirmung 63 gehalten werden. Die Abschirmung 63 ist in
geeigneter Weise an der Tragplatte 54 — wie etwa durch Bolzen 64 — befestigt Die Federn 59—62 pressen
die zugehörigen Kontakte mit großer Kraft gegen die Nabe 56 und gegen die äußere Oberfläche 70 des beweglichen Kontaktes, welcher mit seinem Ende vom
Stromanschluß 22 aufgenommen ist. An den Kontakten 57 und 58 sind Anschläge angeformt welche am oberen
Teil der Abschirmung 63 anliegen, wenn der Kontakt 53
in die in F i g. 4 dargestellte Position bewegt wird.
Der bewegliche Kontakt 53 weist ein axial erstrecktes Innengewinde auf. welches mit einer mit einem Außengewinde versehenen koaxialen Welle 80 zusammenwirkt. Am oberen Ende der Welle 80 ist mittels eines
Stiftes 82 ein Kegelrad 81 angebracht, während das Ende der Welle 80 selber drehbar in einem Tragteil 83
gelagert ist. Das Tragteil 83 seinerseits ist an einer inneren Schulter 84 der Stromzuführung 22 befestigt und
wird gegen diese Schulter 84 durch ein Gehäuseteil 85 gedrückt, welches durch das obere Ende eines Haltezylinders 86 mit Kraft beaufschlagt wird. Der Haltezylin-
der 86 wirkt mit einem Innengewinde 87 der Stromzuführung 22 zusammen.
Der Boden des Haltezylinders 136 weist eine konische
Innenfläche 88 auf, welche mit einem entsprechenden Konus des Kontaktes 53 zusammenwirkt, sobald die
is Teile die in Fig.3 angegebene Stellung erreichen, wodurch zwischen der Stromzuführung 22 und dem Kontaktteil 53 ein hoher Kontaktdruck erreicht wird. Der
Haltezylinder 86 weist an seiner Wand einen sich axial erstreckenden Schlitz 89 auf, welcher ein am Kontakt 53
befestigtes Führungsteil 90 aufnimmt Dieses Führungsteil 90 verhindert die Drehung de» Kontaktes 53, wenn
dieser Kontakt durch Drehung der Welle 80 gehoben oder gesenkt wird.
trieben, welches mittels eines Stilites 93 an einer Welle 92 befestigt ist. Die Welle 92 führt durch eine Unterlegscheibe 96 und endet in einem Mehrkantkopf 94. Die
Scheibe 96 ist in einer in der Stromzuführung 22 vorgesehenen öffnung angeordnet. Der Mehrkantkopf 94 der
Um zu diesem Mehrkantkopf 94 des Getriebemechanismus zu gelangen, i-st im Gehäuseansatz 21 eine kleine
kreisförmige Öffnung 100 vorgesehen. Diese Öffnung ist gemäß F i g. 5 mit einem zylindrischen Flansch 101 ver-
stärkt Die Öffnung 100 hat einen äußerst geringen Durchmesser, zum Beispiel von 2,36 cm, und ist in einem
Bereich, welcher frei von großer elektrischer Beanspruchung ist, angeordnet Die öffnung 100 beeinflußt daher
die Spannungsverteilung im Gehäuse nur unerheblich.
Durch die Öffnung 100 kann ein geeignetes Werkzeug geführt werden, wie etwa die in F i g. 5 dargestellte
Kurbel 102 mit einer an die Form des Mehrkantkopfes 94 angepaßten Innenöffnung, um so den Getriebemechanismus von einem außerhalb von Gehäuse 20 und
Ansatz 21 gelegenen Bereich aus zu betätigen. Wird daher die Welle 92 in einer ersten Richtung gedreht so
wird die Welle 80 über die Getrieberäder 91 und 81 in einer solchen Richtung gedreht daß der Kontakt 53 in
die in F i g. 3 dargestellte Stellung bewegt wird, in wel
eher er sich in Eingriff befindet Bei Umkehr der Kurbel
bewegung wird auch die Drehrichtung der Welle 80 umgekehrt und der Kontakt 53 wird sich dann in o.v in
F i g. 4 angegebene Stellung bewegen, in welcher er außer Eingriff ist Befindet sich der Kontakt außer Eingriff,
so ist es möglich, die Schaltstelle gcimäß F i g. 1 ein- oder
auszubauen und — wenn die Anordnung vervollständigt
ist — mit dem feststehenden Kontakt 52 des Teils 44 zu
verbinden.
feststehenden Kontakt 50 des Teils 43 über einen ähnlichen Mechanismus hergestellt werden. Eine Verbindung kann aber auch über Bolzein hergestellt werden.
Geeignete Verschlüsse 110 (F i g. 1) können die Öffnungen 100 schließen.
Claims (1)
1. Hochspannungsschaltanlage mit einem Leistungsschalter, dessen mindestens eine Schaltstelle
(z. B. 43) in einem isoliergasgefülken, metallenen
Gehäuse (20) angeordnet ist und dessen Stromzuführungen (22) durch zwei Gehäuseansätze (21) ins
Innere des Gehäuses (20) geführt und mit der mindestens einen Schaltstelle (z. B. 43) in elektrisch leitender
Weise verbunden sind, dadurch gekennzeichnet,
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| Publication Number | Publication Date |
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Family Applications (1)
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-
1983
- 1983-05-19 CH CH273683A patent/CH658946A5/de not_active IP Right Cessation
- 1983-05-20 DE DE19833318344 patent/DE3318344C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3318344A1 (de) | 1983-12-08 |
| CH658946A5 (de) | 1986-12-15 |
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