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DE91426C - - Google Patents

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Publication number
DE91426C
DE91426C DENDAT91426D DE91426DA DE91426C DE 91426 C DE91426 C DE 91426C DE NDAT91426 D DENDAT91426 D DE NDAT91426D DE 91426D A DE91426D A DE 91426DA DE 91426 C DE91426 C DE 91426C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
yokes
expediently
rods
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT91426D
Other languages
English (en)
Publication of DE91426C publication Critical patent/DE91426C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/02Details
    • B60M1/08Arrangements for energising and de-energising power line sections using mechanical actuation by the passing vehicle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gas-Insulated Switchgears (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Fig. ι ist der Grundrifs eines Theiles eines Leitungskanals ohne Abdeckung,
Fig. 2 ein Längsschnitt einer ähnlichen Vorrichtung, wobei der Schnitt durch die Schlitz-Öffnung des Kanals gelegt gedacht ist;, ein Satz der Leiter ist in Seitenansicht dargestellt.
Fig. 3 ist eine Schnittdarstellung in einem gröfseren Mafsstabe als Fig. 2, wobei einzelne Theile fortgebrochen sind.
Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt durch die Leiter, um die Contactvorrichtungen sichtbar zu machen.
Fig. 5 ist ein Querschnitt durch den Leitungskanal, wobei die Theile auf der einen Seite des Kanals im Schnitt und auf der anderen theilweise im Schnitt, theilweise in Ansicht dargestellt sind; die Schnitte sind dabei nach verschiedenen Ebenen geführt.
Fig. 6 ist eine Einzeldarstellung der isolirenden Aufhängevorrichtung und
Fig. 7 und 8 veranschaulichen geänderte Ausführungen.
Mit α sind Jochträger bezeichnet, welche einen Theil des Leitungskanals bilden, der zwischen den Jochen durch Bohlen, Balken, Mauerwerk oder in irgend einer anderen Weise errichtet wird. Die Joche werden zweckmäfsig je mit einer mit Steg versehenen Fufsplatte a1 und oben mit nach innen vortretenden Armen d1 (Fig. 5) versehen, die im Querschnitt am besten eine U-förmige Gestalt mit Seitenrippen as erhalten. Die Decke des Leitungskanals wird durch Platten oder Abdeckungen b gebildet, die eine geeignete Länge erhalten, welche indessen zweckmäfsig gleich der Entfernung zwischen den Jochen ist, so dafs die Enden der Platte über den Jochen zusammenstofsen und von den nach innen gerichteten Armen derselben gestützt werden. Die Platten werden gut aufgepafst und können an den Jochen in irgend welcher zweckmäfsigen Weise befestigt werden; sie werden am besten durch nach unten vorstehende Flantsche b° bl gegen die Seitenverschiebung gestützt, die auf der inneren Seite angeschrägt sind und über die entsprechend angeschrägten Enden der Jocharme anpassen (Fig. 5). Bei dieser Ausbildung brauchen die Platten oder Abdeckungen keine weitere Befestigung zu erhalten und können danach leicht abgenommen und wieder aufgebracht werden.
Die Arme α2 an den Jochen erhalten eine derartige Länge, dafs, wenn die Deckel oder Platten eingelegt sind, eine Schlitzöffnung b'2 zwischen den Flantschen b1 der Abdeckungen bleibt, die durch die ganze Länge des Leitungskanals hindurchgeht; durch diesen Schlitz können die beweglichen Contactvorrichtungen hindurchtreten, die an dem Wagen befestigt sind, welchem der Strom zuzuführen ist.
Auf jeder Seite und unter der Schlitz-Öffnung b2 sind Contactstangen oder Platten c und c1 angebracht. Dieselben werden zweckmäfsig an den Armen d1 der Joche a, am besten durch Hängestangen c2 aufgehängt, welche mit Isolatoren c3 ausgestattet sind, so dafs
die unteren Theile der Hängestangen und die Contactstangen von den Jochen oder dem Leitungskanal vollkommen isolirt sind. Die so aufgehängten Contactstangen werden in geeigneten Längen, oder Theilen hergestellt, die von einander, unabhängig sind; werden sie verbunden, so geschieht dies durch Isolatoren, um sie von einander elektrisch getrennt zu halten.
Die eigentlichen Leitungen sind vollständig von Röhren oder Kästen d und dl eingeschlossen, die ebenfalls zweckmäfsig in Stücken geeigneter Länge hergestellt werden. Diese Kästen bestehen aus gewöhnlichen Metallrohren, welche in geeigneten Entfernungen Oeffnungen oder T-förmige Anschlüsse d2 erhalten. Die Hauptoder Speiseleitung e führt durch die verschiedenen Theile der Rohreinkleidung und wird in ihrer ganzen Länge isolirt. Das Ende jedes Kastentheiles wird durch einen Deckel e3 aus isolirendem, Material geschlossen, durch welchen die Speiseleitung e treten kann; die Einrichtung ist dabei derart, dafs die Enden des Gehäuses wasser- und luftdicht geschlossen sind. In der Auslafsöffnung jedes der T-förmigen Anschlüsse if2 ist ein isolirendes Verschlufsstückii4 vorgesehen, das in diesen Anschlufsstutzen eingeschraubt werden kann, um einen wasser- und luftdichten Verschlufs zu bilden. Durch die Mitte jedes Verschlufsstückes tritt ein Metallbolzen rf5, der eine elektrische Verbindung des Gehäuses von innen nach aufsen herstellt. In Verbindung mit den schwingenden Contactstangen c1 tritt ein federnder Contactstreifen <fe, der zweckmäfsig von halbelliptischer Form ist, mit dem Bolzen d6 verbunden ist und gegen das Isolirstück d* anliegt; die Enden des federnden Contactstreifens <f6 liegen dabei neben der Contactstange c\ sind aber von derselben getrennt. Mit jedem dieser Contactbolzen d5 wird eine elektrische Verbindung von der Speiseleitung e in dem Gehäuse zweckmäfsig durch einen Draht e1 hergestellt, welcher mit der Leitung e durch eine abnehmbare Verbindung oder einen Schalter e'2 verbunden ist, der an oder nahe dem des zugehörigen Gehäusetheiles angeordnet ist. Ein Schalterkasten e5 mit abnehmbarem Deckel e4 wird zweckmäfsig am Ende jedes Gehäusetheiles zu diesem Zwecke angeordnet. Diese Schalterkästen und die Enden der bezüglichen Rohre oder Gehäuse werden am besten bei einem Mannloch oder Einsteigschacht g (Fig. 3) angeordnet, das ausreichend grofs sein mufs, um einen Arbeiter bis unter die Gehäusetheile gelangen zu lassen; ein solcher Einsteigeschacht wird zweckmäfsig zwischen zwei Joche α gelegt, so dafs durch Abnehmen der Abdeckungen b zwischen diesen Jochen das Mannloch erreichbar gemacht wird.
Durch diese Anordnung können alle Contactvorrichtungen in irgend einem Gehäusetheil von dem Hauptleiter e durch Oeffnen des Schalterkastens und Unterbrechung der Verbindung zwischen der Speiseleitung e und der Hülfsleitung e1 mit Hülfe des Schalters e2 (Fig. 3) getrennt werden. Die einzelnen Gehäusetheile, welche die Leiter und Contactvorrichtungen enthalten, werden durch Isolatoren d1 von den Armen a2 der Joche getragen. Diese Isolatoren d1 erhalten zweckmäfsig zwei nach entgegengesetzten Seiten gerichtete Ansätze ds d9, z. B. aus in den Isolator eingegossenem Metall; die Isolatoren können aus Gummi oder dergl. bestehen. Der Zapfen oder Ansatz d9 wird in den T-förmigen Stutzen des Gehäuses eingeschraubt, während der Zapfen ds durch den Arm α2 treten kann und an demselben durch eine Mutter d10 befestigt wird; der Arm ist oben zweckmäfsig mit einer Aussparung versehen (Fig. 5), um die Mutter nicht vortreten zu lassen. Um die Enden der schwingenden Contactstreifen c1 zu tragen (die irgend eine geeignete Länge erhalten und eine beliebige Anzahl der federnden Contactstreifen rf6 einschliefsen können), wird zweckmäfsig ein doppelt isolirender Hängearm angeordnet, wie aus Fig. 5 ersichtlich. Die Isolatoren c3 sind in diesem Falle mit zwei nach unten ragenden Stangen oder Ansätzen c^c1 versehen, von denen jeder durch Flantsche ca c7 an der schwingenden Contactstange c1 tritt. Diese Stangen sind dabei zweckmäfsig in den Flantschen drehbar, um eine freie bezw. schwingende Bewegung.der Stange c1 auf denselben zu gestatten. Es ist zu bemerken, dafs die Zwischenhängestangen nur einen Ansatz c4 zu erhalten brauchen, während die Stangen an den Enden der bezüglichen Theile zwei Ansätze haben, um benachbarte Enden der bezüglichen Theile zu tragen.
In manchen Fällen könnte es ausreichend sein, die Contactstangentheile unmittelbar auf isolirende Verschlüsse rf4 (Fig. 5) zu stützen, in welchem Falle die isolirenden Hängestangen e2 in Fortfall kommen können. Die Stangentheile werden dabei mit den Isolatoren durch geeignete Träger c8 verbunden, welche an den Isolatoren durch Bolzen d5 befestigt sind.
Bei Benutzung dieser Construction kann eine elektrische Verbindung von der Speiseleitung nach der Contactstange c nur an einem Punkte anstatt an jedem Isolirverschlufs hergestellt werden, wie dies der Fall ist, wenn die federnden Zwischencontactstreifen d6 in Verbindung mit der schwingenden Stange angewendet werden. Erforderlichenfalls können die Contactstangentheile c, anstatt sie direct mit dem Hülfsleiter e1 zu verbinden, durch biegsame Gehäuse d2, die auf den Isolatorstücken rf4 befestigt sind, getragen werden, um die federnden Contactstreifen d6 einzuschliefsen. Beim Ein-
drücken der Seitenwände des Gehäuses wird eine Verbindung zwischen dem Contactstreifen und dem Stangentheil c hergestellt. Es kann irgend eine geeignete, mit dem Wagen fortbewegte Contactvorrichtung oder ein Contactwagen angewendet werden, um eine elektrische Verbindung zwischen den Contactstreifen c und c1 und dem Wagen zu bewirken; es empfiehlt sich indessen, die Bürsten oder Contactvorrichtungen f nachgiebig und elastisch mit ihrem Träger zu verbinden.
Bei dieser Einrichtung sind alle Contactvorrichtungen doppelt isolirt. Die tragenden und einschliefsenden Rohre sind selbst isolirt und alle Leitungsvorrichtungen sind wiederum von den Rohren und Einschliefsungsgehäusen isolirt, so dafs die Möglichkeit von Stromverlust infolge mangelhafter Isolirung so gut wie ausgeschlossen ist.
Natürlich kann irgend eine Anzahl von Speiseleitungen in den Rohren oder Gehäusen angeordnet werden; in der Zeichnung ist der Deutlichkeit wegen nur eine angegeben.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Stromzuführungseinrichtung für elektrische Bahnen mit unterirdischem Theilleiterbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dafs aufserhälb der die Speiseleitung (e) mit den Theilleitercontacten aufnehmenden, an Glocken isolirt aufgehängten Gehäuse (ddl) Contactstreifen fd''') vorgesehen sind, mit welchen schwingende Contactsfangen (c c1) durch die am Wagen sitzende, in den Kanalschlitz reichende Contactvorrichtung ff) in Berührung gebracht werden.
  2. 2. Ausführungsform der unter i. genannten Einrichtung, bei welcher die schwingenden Contactplatten (cc1) von getheilten, durch ein Isolirstück (c3) verbundenen und an den Jochstegen angelenkten Stangen (c2 c^) getragen werden (Fig. 5).
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT91426D Active DE91426C (de)

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