DE2924430A1 - Metallgekapselte, sf tief 6 -gasisolierte schaltanlage - Google Patents
Metallgekapselte, sf tief 6 -gasisolierte schaltanlageInfo
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Description
2924A30
BROWN, BOVERI & CIE AKTIENGESELLSCHAFT
Mannheim 15. Juni 1979
Mp.Nr. 582/79 ZFE/P4-Ft/Hr
"Metallgekapselte, SF^-gasisolierte Schaltanlage"
Die Erfindung betrifft eine Schaltanlage nach dem Oberbegriff
des Anspruches 1.
5
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Mittelspannungsschaltanlagen sind im allgemeinen mit
ölarmen Leistungsschaltern ausgerüstet und in Schaltschränke eingebaut, wobei die Leistungsschalter in
einem abgeschotteten Gehäuseteil angeordnet und die ^- übrigen Komponenten der Schaltanlage in anderen Räumen
untergebracht sind. Die ölarmen Leistungsschalter sind meist in Gießharz eingegossen, um eine ausreichende
Isolation zu erzielen.
1-·* Schaltanlagen^ bei denen Schwefelhexafluorid als Isolationsgas verwendet wird, sind im wesentlichen im Hoch-
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Spannungsbereich bekanntgeworden. Neuerdings ist eine metallgekapselte, SFg-gasisolierte Schaltanlage bekanntgeworden,
die für Mittelspannung ausgerüstet ist und deren Kapselungsgehäuse aus Stahlblech hergestellt ist.
Es ist ferner eine SFg-gasisolierte Schaltanlage für Mittelspannung bekanntgeworden (DE-OS 2 733 777), deren
Kapselungsgehäuse mit Trenn- und Lastschaltern versehen und mit SF,.-Gas zur Isolierung angefüllt ist. Diese Schalt-
-JO anlage soll allerdings in der Hauptsache in Verteilernetzen eingesetzt werden. Sogenannte Zentralaufgaben werden mit
dieser Schaltanlage nicht erfüllt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine metallgekapselte •J5 SF,-gasisolierte Schaltanlage für den Mittelspannungsbereich
zu schaffen, welche im Vergleich zu der bekannten Schaltanlage gegen atmosphärische Einflüsse unempfindlich,
von dem Raumvolumen her deutlich kleiner und kostengünstig ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Leistungsschalter zusammen mit dem mindestens einen Trennschalter in einem einzigen Schottraum angeordnet
sind. Diese Kombination von Leistungsschalter und Trennschalter in einem Schottraum verringert den Raumbedarf
sehr.
Dabei ist vorteilhaft an einer Stirnseite der den Schottraum umfassenden Metallkapselung wenigstens ein Sammelschienensystem
angeschlossen, weil so eine noch bessere Raumaufteilung ermöglicht ist. Insbesondere dann ist
die Raumaufteilung günstig, wenn bei zwei parallel nebeneinander liegenden Sanunelschienensystemen ein T-förmiges
Gehäuse benutzt wird, in das die Sammelschienensysteme eingeführt sind, wobei innerhalb des T-förmigen Ge-
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häuses die beiden Sammelschxenensysteme mittels einer • Schottwand voneinander abgeschottet sind.
Um eine Abschottung von Metallkapselung und T-förmigem Gehäuse zu erreichen, wird vorteilhafterweise das
° T-förmige Gehäuse unter Zwischenfügung eines Schottisolators an der Stirnseite der Metallkapselung angeflanscht,
wobei die einzelnen Phasenleiter des wenigstens einen Sammelschienensystems gasdicht durch den Schottisolator
hindurchgeführt sind.
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Als Trenner kann vorteilhafterweise ein Drehtrenner vorgesehen sein, der der Anzahl der Phasenleiter entsprechende
Trennmesser aufweist, die an einem Ende in dem Bereich des Leistungsschalters drehbar gelagert sind und mit
ihrem anderen Ende mit den einzelnen Phasenleiter in Verbindung bringbar sind, wobei bei zwei Sammelschienensystemen
wahlweise das eine und das andere Sammelschi enensys tem mit dem Eingang des Leistungsschalters
in Verbindung bringbar ist.
Drehtrenner an sich sind relativ einfach herzustellen.
Innerhalb der Metallkapselung können auch Erdkontakte angeordnet sein, mit denen die Drehtrenner in der Trennstellung
verbunden sein können.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung kann dahin gehen, daß im Bereich des der Stirnfläche zum Sammelschienensystem
entgegengesetzten Endes ein quer zur Längs-
SQ achse der Metallkapselung und des Leistungsschalters verlaufender
Anschlußflansch vorgesehen ist, durch den eine Stromzu- bzw. Abführungsleitung zum Leistungsschalter
hindurchgeführt ist, wobei außerhalb der Metallkapselung ein Spannungswandler vorgesehen ist.
Dabei kann sich an den quer verlaufenden Flansch unter
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Zwischenfügung eines weiteren Schottisolators ein weiteres T-artiges Gehäuse anschließen, dessen parallel
zum weiteren Schottisolator verlaufendes Gehäuseteil mittels eines dritten Schottisolators abgeschlossen ist,
der Kabeldurchführungen trägt.
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Eine andere Ausgestaltung bzw. Variante der Anordnung kann dahingehen, daß der Leistungsschalter innerhalb
der Metallkapselung an seinem einen Ende den Trenner,
der den Leistungsschalter mit einem Sammelschienensystem
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verbindet und an seinem anderen Ende einen Leiterabgang
aufweist, der mit dem anderen Sammelschienensystem verbunden ist, wobei die Leitungszuführung vom Leiterabgang
zu den Sammelschienensystemen innerhalb der Metallkapselung verläuft.
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In einer noch weiteren Variante kann der Abgang zu dem anderen Sammelschienensystem außerhalb der den Leistungsschalter
aufnehmenden Metallkapselung in einem U-förmig ausgebildeten Kapselungsgehäuse verlaufen, wobei der eine
Schenkel des U über einen Flansch unter Zwischenfügung eines Schottungsisolators mit der den Leistungsschalter
aufnehmenden Metallkapselung und der andere Schenkel mit dem die Sammelschienensysteme unterhalb des Leistungsschalters aufnehmenden T-artigen Gehäuse, ebenfalls über
einen Flansch und einen vierten Schottungsisolator angeschlossen bzw. verbunden sind.
In vorteilhafter Weise kann das U-förmige Kapselungsgehäuse
in der Mitte durch einen weiteren Schottungsisola-30
tor unterteilt sein.
Der Vorteil dieser Anordnungen vom Leistungsschalter, Trenner und Sammelschienensystemen besteht in der
Hauptsache darin, daß aufgrund der Unterbringung von 35
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. Trenner und Leistungsschalter in einem und die Sammelschienenabgänge
in einem anderen Gehäuse eine optimale Raumaufteilung bei geringer Anzahl von Schott- bzw.
Kapselungsräumen erzielbar ist.
Anhand der Zeichnung soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.
Es zeigt 10
Fig. 1 eine erfindungsgemäße metallgekapselte
Schaltanlage in schematischer Darstellung im Schnitt,
-J5 Fig. 2 die Schaltanlage gemäß der Fig. 1 in
Seitenansicht,
Fig. 3 eine weitere Ausgestaltung der
erfindungsgemäßen Schaltanlage und
Fig. 4 eine dritte Ausgestaltung der erfindungs-
gemäßen Schaltanlage.
In der Figur 1 ist eine erste Ausführungsform der Schaltanlage
schematisch und im Schnitt dargestellt. Man erkennt ein senkrecht stehendes annähernd rohrförmiges Gehäuse
10, das die Metallkapselung bildet und an seinen beiden Enden einen Flansch 12 bzw. 14 aufweist, von denen
der obere Flansch 12 mittels einer Abschottung 16 und der untere Flansch 14 mittels eines Schottisolators 18
abgeschlossen ist. An den Schottisolator 18 schließt sich, wie aus der Figur 2 zu ersehen ist, ein annähernd T-förmiges
Gehäuse 20 an, welches ein quer zu dem Gehäuse 10 ver- · laufendes Gehäuseteil 22 und ein senkrecht dazu verlaufendes
Gehäuseteil 24 besitzt, wobei beidseitig an den Enden
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des Gehäuseteiles 22 Flansche 26 bzw. 28 angeformt
an die nicht weiter dargestellte Gehäuserohre von Sammelschienen angeschlossen sind. Der senkrecht zu den Flanschen
26 und 28 verlaufende Flansch 30 am Gehäuseelement bzw. Gehäuseteil 24 ist an den Schottisolator 18 angeschlossen.
Man erkennt in Figur 1, daß das T-förmige Gehäuse 20 mittels Fußelementen 32 auf dem Boden GND aufgestellt ist.
Das Gehäuse 20 ist in seiner Mitte unterteilt durch einen daran angepaßten Abschottungsisolator 34, der das
Gehäuse 20 in zwei Abschnitte unterteilt, nämlich einen ersten Abschnitt 36 und einen zweiten Abschnitt 38, in
denen je ein Sammelschienensystem mit drei Leitern R, S, T untergebracht sind. Das linke Sammelschienensystem besitzt
die Bezugsziffer I und das rechte ist mit II bezeichnet. Man erkennt, daß die einzelnen Phasenleiter
R, S, T an den Ecken eines gleichschenkligen Dreiecks angeordnet sind, wobei die Grundlinie der Dreiecke parallel
zu dem Abschottungsisolator bzw. der Abschottungswand 34 verlaufen und zueinander hinweisen. Die einzelnen
20
Phasenleiter sind über Abzweigungen nach oben hin zu dem Schottisolator 18 und durch diesen hindurch in das Innere
des Gehäuses ΙΟ, also der Metallkapselung 10 geführt. Diese
Abzweigungen besitzen die Bezugsziffer 40, 42 und 44 für
die Phase R, S bzw. T: der Übersichtlichkeit halber sind 25
die Verzweigungen des Sammelschienensysterns II nicht
weiter bezeichnet.
Im Gehäuse 10 befindet sich ein Leistungsschalter 46,
derart, daß an seiner hin zu den Sammelschienensystemen 30
weisenden Unterseite der eine Stromabgang und an seinem oberen Ende der andere Stromabgang angeordnet sind.
Der Leistungsschalter ist auf einem Tragisolator 48 befestigt bzw. an diesem gehalten; unterhalb des Tragisolators
sind Trennschalter für jedes der beiden Sammel-J
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Schienensysteme angeordnet, welche Trennschalter je einen drehbar auf zwei Isolierachsen 50,51 gelagerten
Arm 52 für das Sammelschienensystem I bzw. eine
Arm 54 für das Sammelschienensystem II aufweisen. Die elektrisch galvanische Verbindung zwischen den Armen
und den Trennschaltern erfolgt über Gleitkontakte. Die Verbindungen von den Phasenleitern hin ins Innere
des Gehäuses 10 besitzen an ihrem im Inneren befindlichen Ende Festkontaktstücke 56 bzw. 58, die im
eingeschalteten Zustand der beiden Trenner jeweils mit den Armen 52 und 54 in Eingriff gelangen. Der Trenner
für das Sammelschienensystem I befindet sich in seiner Einschaltstellung; der strichliert dargestellte Linienzug
zeigt die Ausschaltstellung des Armes 52. Ferner sind
Erdungskontakte 60 und 62 vorgesehen, mit denen die Trenn-15
arme 52 bzw. 54 in Eingriff gebracht werden können (siehe den strichpunktiert gezeichneten Linienzug A bzw. B).
In der Zeichnung sind die beiden Isolierachsen 50, 51
für die Arme parallel zueinander verlaufend dargestellt. 20
Dadurch wird erreicht, daß die beiden Arme 52 und 54 unabhängig voneinander betätigt werden können.
Am oberen Ende des Leistungsschalters 46 ist, wie erwähnt, ein Abgang 64 angebracht, der quer zum Leistungsschalter
46 bzw. zur Mittelachse des Gehäuses 10 nach außen verläuft
und zwar durch ein Rohrstück 66 mit einem Flansch 68, an den sich ein weiterer Schottungsisolator 70 anschließt.
An diesem Schottisolator 70 ist ein weiteres
T-artig ausgebildetes Gehäuseteil 72 befestigt, welches
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der Aufnahme von Kabelendverschlüssen 74 dient. Dabei
verlaufen die Kabelendverschlüsse im Inneren des Steges des Gehäuses 72 und durch einen Abschlußschottisolator 76
hindurch nach außen und setzen sich dort im Kabel 78 fort.
Im Bereich des Rohrstückes bzw. Rohrteilstücks 66 befindet 35
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. sich eine Drehachse 80 für einen nur schematisch dargestellten
Trenner 82. Die einzelnen Phasenleiter des Abganges 64, die die Bezugsziffer 84 besitzen, sind von
einem Stromwandler 86 umgeben, der außerhalb des Schottisolators 70 im Inneren des T-förmigen Gehäuses 72 liegt.
Der betreffende Trenner kann dann jeweils in seinen Ausschal tstellungen über Erdkontakte 88 bzw. 90 geerdet
werden.
Auf der oberen Fläche des Abschlußes 16 ist der Antrieb 92 für den Leistungsschalter 46 angeordnet, der über
ein Gestänge 94 die beweglichen Schaltkontakte des Leistungs schalters antreibt. Links vom Leistungsschalter ist
ein Spannungswandler 96 angeordnet, der ähnlich wie beim
■|5 Abgang 84 auf der rechten Seite durch ein Rohrstück 98
hindurch über eine Leitung 100 mit dem Leistungsschalter verbunden ist.
In der Figur 3 erkennt man eine elektrische Schaltanlage, die im Prinzip in ähnlicher Weise aufgebaut ist, wie die
in der Figur 1. Es soll daher nur auf die unterschiedlichen Ausgestaltungen eingegangen werden. Das Gehäuse,
welches den Leistungsschalter 46 aufnimmt, besitzt keinen Abgang über ein Rohrstück 66, sondern ein Abgang 110, der
über ein Kniestück (ohne Bezugsziffern) in einen parallel zum Leistungsschalter verlaufenden Leiter 112 übergeht.
Dieser Leiter verläuft im Inneren des Gehäuses 108, und verläuft durch den Schottungsisolator 18 hindurch zu
dem rechts befindlichen Sammelschienensystem. Das Gehäuse 108 besitzt ein Rohransatzstück 114, welches nach außen
hin mittels einer Platte 116 abgeschlossen ist, wobei die Platte 116 einen Stützisolator 118 für die Leitung
112 sowie einen Stromwandler 120 und einen Spannungswandler 122 trägt. Man erkennt weiterhin, daß auch nur
ein Trennschalter 5 2 vorhanden ist, der rechte Trenn-
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schalter ist weggelassen. Während somit in der Figur eine Schaltanlage mit Doppelsammelschienensystem dargestellt
ist, bei der mittels der beiden Trenner 52 und 54 das eine Sammelschienensystem I oder wahlweise das
andere Sammelschienensystem II mit dem Leistungsschalter verbunden werden kann, ist hier lediglich ein Sammelschienensystem
vorhanden und zwar eines für die Hinleitung, III, und eines für die Rückleitung, IV, so
daß der Stromfluß von dem Sammelschienensystem über die Abzweigungen 40,42,44, den Trenner 52, den Leistungsschalter
46, den Abgang 110 und den Leiter 112 auf das als Rückleitung dienende Sammelschienensystem IV geführt
ist.
Vom Prinzip her die gleiche Ausführungsform, wie die
der Figur 3, ist in der Figur 4 dargestellt. Nur ist hier das Gehäuse nicht so ausgebildet, wie in der
Figur 3, sondern besitzt die gleiche Form, wie in der Figur 1 und wird aus diesem Grunde auch mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet. Weiterhin ist der Abgang 64 mit
der Leitung 84 im T-förmigen Gehäuse 72 verbunden; lediglich die Kabelendverschlüsse 74 sind nicht mehr vorhanden.
Vielmehr ist das Sammelschienengehäuse 20 der Figur 1 dahingehend modifiziert, daß es ein Anschlußrohrstück
130 quer zu der Richtung, in der die Samme1schienen der Sy-
sterne III und VI verlaufen, mit einem Anschlußflansch
besitzt, an dem unter Zwischenfügung eines Schottisolators 134, der dem Schottisolator 70 entspricht, ein weiteres T-för
miges Gehäuse 72 angeflanscht ist, dessen "Steg" 73 zum Steg des obenliegenden Gehäuses 72 hinweist und mit diesem über
einen weiteren Schottisolator 13 6 verbunden ist. Die beiden T-förmig ausgebildeten Gehäuse 72 bilden im zusammenmontierten
Zustand ein U-förmiges Gehäuseelement, das insgesamt mit der Bezugsziffer 140 bezeichnet ist und das der
Leitungsführung von dem oberen Abgang 64 zu dem rechts
liegenden Sammelschienensystem IV dient. Man erkennt,
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daß der Stromfluß hierbei von dem rechts befindlichen Sammelschienensystem III über den Trenner 52 (in dessen
geschlossenem Zustand) zum Leistungsschalter 46 verläuft und von dort über den Trenner 82, die Leitungsführung
und die Leitung 85 über Kniestücke 87 durch den Schottisolator
134 hindurch zu der rechts liegenden Sammelschiene IV fließt.
Die erfindungsgemäße Schaltanlage, die auch in anderer •jO Weise zusammengeschaltet sein kann, bei der beispielsweise
die Leitungen 78 der Figur 1 auch nach oben oder nach vorne oder in Verlängerung der Leitung 84 abgeführt
werden können, kann mit einigen wenigen einzelnen Bauelementen zusammengebaut werden. Sie besitzt ein Gehäuse,
-J5 in dem sich ein oder mehrere Trenner sowie Leistungsschalter
befinden, dazu ein Sammelschienengehause, welches in einer Rohrschiene voneinander mittels der Schottwand 34 getrennte
Sanunelschienensysteme aufweist und ein T-förmiges Anschlußgehäuseteil 72 oder Gehäuse 72, welches mit einem
anderen Gehäuse zusammen auch der Leitungsführung von der
als Rückleitung dienenden Sammelschiene zum Leistungsschalter dienen kann.
Selbstverständlich kann jeder einzelne Pol für sich gekapselt sein; bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
sind jedoch in einem Gehäuse drei zu jeder Phase gehörige Leistungsschalterpole abgeordnet, sowie jeweils drei zu
jedem Pol zugehörige Trennschalterpole. Als Isoliermittel wird SFg-Gas benutzt, wobei der Gasraum nach Figur 1 in
vier, nach Figur 3 in drei und nach Figur 4 in fünf Schotträume unterteilt ist, die jeweils gasdicht voneinander
getrennt sind. Als Schottungsisolatoren können Gießharzisolatoren verwendet werden, deren äußere Form
bzw. Querschnittsform so ausgebildet sein kann, daß Oberflächenentladungen nicht -stattfinden; sie dienen zur Halte-
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rung der einzelnen Leiter und sind entsprechen ausgebildet. Das Gehäuse selbst kann aus Aluminium hergestellt sein; es
besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, als Gehäusematerial
Stahl zu verwenden.
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Claims (12)
- Mp.Nr. 582/79 * 15. Juni 1979ZFE/P4-Ft/Hr 2324Ansprüchef 1J Metallgekapselte SFg-gasisolierte Schaltanlage, insbesondere für Mittelspannungsschaltanlagen, mit einem Leistungsschalter, mindestens einem Trennschalter, mindestens einem Sammelschienensystem, Strom- und Spannungswandlern sowie einem Kabelabgang, dadurch gekennzeichnet, daß der Leistungsschalter (46) zusammen mit dein mindestens einem Trennschalter in einem einzigen Schottraum angeordnet sind.
- 2. Schaltanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Stirnseite der den Schottraum für den Leistungsschalter (46) umfassenden Metallkapselung wenigstens ein Sammelschienensystem (I,II,III,IV) angeschlossen ist.
- 3. Schaltanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei parallel nebeneinander liegende Sammelschienensysterne (I,II,III,IV) in ein T-förmiges Gehäuse (20) eingeführt sind, wobei innerhalb des T-förmigen Gehäuses die beiden Sammelschienensysteme mittels einer Schottwand (34) voneinander abgeschottet sind.'
- 4. Schaltanlage nach Anspruch 2 oder 3, dadurchgekennzeichnet, daß das T-förmige Gehäuse (20) unter Zwischenfügung eines Schottisolators (18) an der030051/0580Stirnseite der Metallkapselung angeflanscht ist, wobei die einzelnen Phasenleiter des wenigstens einen Sammel-ASchienensystems (I,II,III,IV) gasdicht durch den Schottisolator hindurchgeführt sind.
- 5. Schaltanlage nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Trenner ein Drehtrenner vorgesehen ist, der der Anzahl der Phasenleiter entsprechende Trennmesser (52,54) aufweist, die an einem Ende in dem Bereich des Leistungsschalters drehbar gelagert sind und mit ihrem anderen Ende mit den einzelnen Phasenleitern in Verbindung bringbar sind, wobei bei zwei Sammelschienensystemen (I,II) wahlweise das eine und das andere Sammelschienensystem ohne Abschaltung des Leistungsschalters (46) mit dem Eingang des Leistungsschalters in Verbindung bringbar ist.
- 6. Schaltanlage nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Metallkapselung auch Erdkontakte angeordnet sind, mit denen die Trenner und/oder die Sammelschienensysteme und/oder die Abgangsschlitze erdbar sind.
- 7. Schaltanlage nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des der Stirnfläche zum Sammelschienensystem (I,II) entgegengesetzten Endes ein quer zur Längsachse der Metallkapselung und des Leistungsschalters (46) verlaufender Anschlußflansch vorgesehen ist, durch den eine Stromzu- bzw. Abführungsleitung zum Leistungsschalter hindurch geführt ist, wobei außerhalb der Metallkapselung ein diese umgebender Stromwandler (86) vorgesehen ist.030051/0580
- 8. Schaltanlage nach einem der vorigen Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß sich an den quer verlaufenden Flansch unter Zwischenfügung eines weiteren Schottisolators (70) ein weiteres T-artiges Gehäuse (72) anschließt, dessen parallel zum weiteren Schottisolator verlaufendes Gehäuseteil mittels eines dritten Schottisolators (76) abgeschlossen ist, der Kabeldurchführungen (74) trägt.
- 9. Schaltanlage nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Leistungsschalter (46) innerhalb der Metallkapselung an seinem einen Ende den Trenner, der den Leistungsschalter mit einem Sammelschienensystem (1,11,III,IV) verbindet, und an seinem anderen Ende einen Leiterabgang aufweist, der mit dem anderen Sammelschienensystem verbunden ist, wobei die Leitungszuführung (112) zu den Sammelschxenensystemen innerhalb der Metallkapselung verläuft.
- 10.Schaltanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, er Spannungswandler ui
Kapselung angeordnet sind.daß der Spannungswandler und der Stromwandler innerhalb der - 11.Schaltanlage nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgang zu dem anderen Sammelschienensystem außerhalb der den Leistungsschalter aufnehmenden Metallkapselung in einem U-förmig ausgebildeten Kapselungsgehäuse (140) verläuft, wobei der eine Schenkel des U über einen Flansch unter Zwischenfügung eines Schottungsisolators mit der den Leistungsschalter aufnehmenden Metallkapselung und der andere Schenkel mit dem die Sammelschienensysteme unterhalb des Leistungsschalters aufnehmenden T-artigen Gehäuse, ebenfalls über einen Flansch und einen vierten Schottungsisolator angeschlossen bzw. verbunden sind.■030051/058 0
- 12.Schaltanlage nach An3pruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das U-förmige Kapselungsgehäuse (140) in der Mitte durch einen weiteren Schottungsisolator unterteilt ist.030051/0580
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