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DE376133C - Baumschere - Google Patents

Baumschere

Info

Publication number
DE376133C
DE376133C DEB104141D DEB0104141D DE376133C DE 376133 C DE376133 C DE 376133C DE B104141 D DEB104141 D DE B104141D DE B0104141 D DEB0104141 D DE B0104141D DE 376133 C DE376133 C DE 376133C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
pruning shears
scissor
cutting
scissor part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB104141D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DEB104141D priority Critical patent/DE376133C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE376133C publication Critical patent/DE376133C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G3/00Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
    • A01G3/02Secateurs; Flower or fruit shears
    • A01G3/025Secateurs; Flower or fruit shears having elongated or extended handles
    • A01G3/0255Tree pruners, i.e. pruning shears carried at the end of a pole

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

S76133
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Baumschere, welche in bekannter Art aus zwei hakenförmigen Äiessern besteht, von denen das eine mit Hilfe eines Rohransatzes an einer Stange starr befestigt wird, während das andere, drehbar gelagerte Hakenmesser mit einem Hebelarm versehen ist, an dem eine, zweckmäßigerweise über eine Rolle geführte Zugschnur angreift, um den beweglichen ίο Scherenteil gegen den feststehenden zu bewegen.
Der Erfindung gemäß ist nun zwischen den beiden hakenförmigen Scherenteilen ein mehrschneidiges, flaches sternförmiges Organ drehbar gelagert, welches durch das Anziehen des Hebelarmes des beweglichen Scherenteiles derart gedreht wird, daß eine seiner Schneiden dem beweglichen Scheremnesser vorangeht und dessen Schneide verbreitert, indem das sternförmige Messer zuerst gegen den feststehenden Scherenteil in Wirksamkeit tritt. Durch geeignete Arretiervorrichtungen wird das Sternmesser an der Rückwärtsdrehung gehindert, so daß seine verschiedenen Schneiden nacheinander arbeiten.
Die neue Baumschere ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt, und : zwar zeigt
Abb. ι die erste Ausführungsform, wobei | Abb. ι die Ansicht von vorn, :
Abb. 2 die Ansicht von der Seite und Abb. 3 die Ansicht von hinten ist. Abb. 4 veranschaulicht eine Ansicht nach : Abb. ι bei fortgebrochenem beweglichem Hakenmesser.
Abb. 5 ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 2 und
Abb. 6 ein Schnitt ncah der Linie C-D der Abb. i. Schließlich stellt
Abb. 7 eine abgeänderte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Ansicht von vorn dar.
In den Abbildungen bedeutet 1 einen zweckmäßig aus Stahlblech hergestellten, hakenförmig gebogenen Scherenteil, dessen vordere Spitze das Scherenmesser ia bildet. Der Scherenteil 1 ist mit einer rippenförmigen Ausbuchtung 2 versehen und endet in einer Tülle 3, mit der der Scherenteil 1 auf einer geeigneten Stange befestigt wird. Im Seherenteil list eine als Bolzen dienende Schraube 4 angeordnet, um die sich das als Doppelhebel ausgebildete Scherenmesser 5 drehen kann, das ebenfalls mit einer rippenförmigen Ausbuchtung 6 versehen ist. Der hakenförmige Schenkel 7 des Messers 5 bewegt sich gegen den Scherenmesserteil I0, wenn an dem längeren Hebelarm 8 ein Zug mittels einer Schnur 9 ausgeübt wird, deren Ende an einer Ösenschraube 10 (welche gleichzeitig zur Verbindung der Tülle 3 mit der Baumscherenstange dient) befestigt und über eine im umgebördel- ! ten Ende des Hebelarmes 8 gelagerte Rolle 11 geführt ist.
Zwischen den beiden Scherenteilen 1 und 5 j ist auf dem Bolzen 4 ein flaches, sternförmiges j Organ 12 drehbar gelagert, welches im Ausführungsbeispiel drei Schneidwerkzeuge 13, 13', 13" besitzt. Jedes der letzteren ist auf seiner Hinterseite gradlinig ausgebildet, so daß sich eine am Hebelschenkel 8 mittels Zapfens 14 angelenkte Klinke 15 rückwärts gegen die Schneidwerkzeuge 13, 13' 13" legen kann. Die Klinke 15 besitzt einen vorstehenden Stift 16, gegen den das Ende einer Feder 17 drückt, welche an der Rückseite des Scherenteiles ι befestigt ist.
In der rippenförmigen Ausbuchtung 2 des Hakens 1 ist eine Blattfeder 18 (vgl. Abb. 4,5) angeordnet, welche durch die nach vorwärts gedrehten Schneidwerkzeuge 13, 13', 13" heruntergedrückt wird, die aber, sobald die Schneidwerkzeuge über sie hinweggegangen sind, hochspringt und so ein Zurückdrehen derselben verhindert.
Schließlich ist noch ein am unteren Teil des Scherenteiles 1 angebrachter Anschlagstift 19 zu erwähnen, welcher einerseits das Zurückgehen des Scherenteiles 5 entgegen der Wirkung der Feder 17 und anderseits dessen Vorwärtsbewegung entgegen der am Hebelarm 8 ausgeübten Zugwirkung begrenzt, indem sich dieser Anschlag 19 gegen den drehbaren Scherenteil 5 legt.
Die Ausführungsform nach Abb. 7 entspricht hinsichtlich der für die Erfindung charakteristischen Teile der oben beschriebenen Baumschere; geändert ist nur die Form
des Scherenteiles ι' in bezug auf die Befestigungstülle 3' und die Form des als Doppelhebel ausgebildeten Scherenteiles 5' zum Zwecke, die Baumschere auch zum Abschneiden von Ästen von oben her zu benutzen.
Die Wirkungsweise der Erfindung ist im übrigen für beide Ausführungsformen die folgende:
Wird die Schnur 9 an ihrem freien Ende ga angezogen, so bewegt sich die Schneide des hakenförmigen Schenkels 7 des Messerteiles 5, wie dies bekannt ist, gegen die Schneide ia des Scherenteiles 1, um den zwischen diesen Schneiden befindlichen Ast abzuschneiden. !5 Beim Nachlassen der Schnur 9 wird der Schenkel 7 durch die Feder 17 so weit zurückbewegt, als es der Anschlagstift 19 gestattet (vgl. Abb. 1). Unter der Wirkung der Feder 17 steht aber auch die Klinke 15, welche sich mit ihrem Anschlag i5a gegen den Hebelarm 8, an dem sie angelenkt ist, legt; die Klinke 15 drückt nun beim Herunterziehen des Armes 8 das sternförmige Organ 12 vorwärts, auf dessen Peripherie sie beim Zurückgehen gleitet, bis sie durch die Feder 17 an der gradlinigen Rückenseite der einzelnen Schneidwerkzeuge 13, 13', 13" heruntergedrückt wird.
Infolge der Einteilung des sternförmigen Organs 12 ist die Anordnung so getroffen, daß, wenn das eine Schneidwerkzeug 13 den Schneidprozeß vollendet hat, das nächste • Messer 13' so steht, daß das bis zum Anschlag 19 zurückgeführte Scherenmesser 7 unmittelbar dahinter steht (vgl. Abb. 1), so daß die Schneide des Messers 7 die Fortsetzung der Schneide 13' bildet (vgl. Abb. 1). Gleichzeitig hat sich die Klinke 15 hinter denRücken des Schneidwerkzeuges 13" gelegt, wodurch ein Zurückdrehen des sternförmigen Organs 12 verhindert wird. Um dieses Zurückdrehen auch während der Rückwärtsbewegung des Scherenteiles 5 und der Klinke 15 unmöglich zu machen, ist die Blattfeder 18 in die 4^ Rippe 2 des Scherenteiles 1 eingelegt; diese Feder 18 sichert das Sternmesser 12 gegen Rückwärtsdrehung, sobald eines der Schneidwerkzeuge an ihr vorbeigegangen ist.
Die vorteilhafte Wirkung der neuen Baumschere besteht im wesentlichen darin, daß die eigentliche Schneidwirkung von den Schneidwerkzeugen 13, 13', 13" gegen den hakenförmigen Scherenteil 1 ausgeübt wird, wobei der Schneidvorgang notwendigenfalls von dem nachfolgenden Scherenteil 7 unterstützt wird. Da das in einer gleichgerichteten Drehbewegung arbeitende Sternmesser 12 drei Schneiden besitzt, bleibt die neue Baumschere dreimal so lange scharf und gebrauchsfähig als die bekannten Werkzeuge. Da das Sternmesser 12 dicht über dem Scherenteil 1 arbeitet, ergibt sich der weitere Vorteil, daß die Äste mit der besten Schneidwirkung abgeschnitten werden, ohne daß der Scherenteil 7 der Gefahr des Verbogenwerdens ausgesetzt ist. Schließlich ist noch darauf hinzuweisen, daß man die Baumschere nach Art der bekannten Werkzeuge weiter benutzen kann, wenn es dauernd oder vorübergehend (z. B. zum Zwecke des Schleif ens) notwendig wird, das Sterrimesser 12 herauszunehmen.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Baumschere, bei der ein bewegliches Messer gegen ein feststehendes Messer bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Scherenteilen (1, 5) ein mehrschneidiges drehbares Messer (12) angeordnet ist, dessen einzelne Schneiden (13, 13', 13") bei der Vorwärtsbewegung des Scherenteiles (7) vor dem letzteren nacheinander gegen den feststehenden Scher enteil (1) schneiden.
2. Baumschere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Hebelarm (8) des beweglichen Scherenteiles (5) eine Klinke (15) drehbar gelagert ist, welche durch die für die Rückbewegung dieses Scherenteiles bekannte Feder (17) hinter den gradlinigen Rücken der Schneiden (1Sj !3'I !3") gedrückt wird, um bei der Vorbewegung des Armes (8) das sternförmige Messer (12) mitzunehmen.
3. Baumschere nach Anspruch 1 und 2,
. dadurch gekennzeichnet, daß in der rippenförmigen Ausbuchtung (2) des Scherenteiles (1) eine Feder (18) angeordnet ist, welche nach dem Vorbeigehen der Schneiden (13, 13', 13") das Zurückdrehen des Messers (12) verhindert.
4. Baumschere nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das sternförmige Messer (12) drei Schneiden (13, 13', 13") besitzt, von denen nach Vollendung eines Schneidvorganges das eine (13') vor der Schneide des beweglichen Scherenteiles (7) steht, während die Klinke (15) hinter den Rücken des nächstfolgenden Schneidwerkzeuges (13") greift.
5. Baumschere nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenteile (1, 7) so gegen die Tülle (3) versetzt sind, daß das Maul der Schere nach oben offen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEB104141D Baumschere Expired DE376133C (de)

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DEB104141D DE376133C (de) Baumschere

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DEB104141D DE376133C (de) Baumschere

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DE376133C true DE376133C (de) 1923-05-24

Family

ID=6990957

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DEB104141D Expired DE376133C (de) Baumschere

Country Status (1)

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DE (1) DE376133C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2871084A1 (fr) * 2004-06-08 2005-12-09 Polymonde Sarl Dispositif secateur a lame perfectionnee

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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