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DE903011C - Verfahren zur Erzeugung einer UEberzugsschicht aus feinkoernigen Pulverstoffen auf den Glasgefaessen elektrischer Lampen - Google Patents

Verfahren zur Erzeugung einer UEberzugsschicht aus feinkoernigen Pulverstoffen auf den Glasgefaessen elektrischer Lampen

Info

Publication number
DE903011C
DE903011C DEP3669A DE0003669A DE903011C DE 903011 C DE903011 C DE 903011C DE P3669 A DEP3669 A DE P3669A DE 0003669 A DE0003669 A DE 0003669A DE 903011 C DE903011 C DE 903011C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gel
fine
substances
added
phosphates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP3669A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Schaefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH filed Critical Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
Application granted granted Critical
Publication of DE903011C publication Critical patent/DE903011C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09KMATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • C09K11/00Luminescent, e.g. electroluminescent, chemiluminescent materials
    • C09K11/02Use of particular materials as binders, particle coatings or suspension media therefor
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J5/00Details relating to vessels or to leading-in conductors common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J5/02Vessels; Containers; Shields associated therewith; Vacuum locks
    • H01J5/08Vessels; Containers; Shields associated therewith; Vacuum locks provided with coatings on the walls thereof; Selection of materials for the coatings
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/20Manufacture of screens on or from which an image or pattern is formed, picked up, converted or stored; Applying coatings to the vessel

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Luminescent Compositions (AREA)
  • Formation Of Various Coating Films On Cathode Ray Tubes And Lamps (AREA)

Description

  • Verfahren zur Erzeugung einer Uberzugsschicht aus feinkörnigen Pulverstoffen auf den Glasgefäßen elektrischer Lampen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung einer Überzugsschicht aus feinkörnigen Pulverstoffen auf den Glasgefäßen elektrischer Lampen u. dgl., wobei in an sich bekannter Weise die Glaswandung mit einer die feinkörnigen Pulverstoffe enthaltenden, gelbildenden Suspension beschlämmt und nach dem Ablauf der überschüssigen Suspension die zurückbleibende überzugsschicht getrocknet wird. Das Verfahren nach der Erfindung eignet sich insbesondere, um auf die Innenwandung von elektrischen Glühlampen oder Entladungslampen lichtstreuende, färbende, opalisierende, getternde oder strahlungstransformierende, feinkörnige Pulverstoffe einzeln oder in Gemischen, gleichmäßig verteilt, in dünner Schicht aufzubringen, beispielsweise um innenmattierte Glühlampen oder um Leuchtstofflampen herzustellen. Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird von einem vorzugsweise aus Wasser bestehenden Lösungsmittel ausgegangen, dem als gelbildende Stoffe anorganische, basische oder neutrale Phosphate zugesetzt werden. Dieser kolloidalen Lösung werden die feinkörnigen Überzugspulverstoffe zugemischt. Es wird so eine Suspension erzielt, die beim Beschlämmen der Glaswandung und anschließendem Trocknen unter meist glasartigem Erstarren des nassen Überzugsfilms eine hervorragend gute, gleichmäßige und genügend fest haftende Überzugsschicht ergibt. Die Trocknung der Suspension kann durch Zuhilfenahme eines vorzugsweiseerhitztenGasstromes oder durch Erhitzung der Suspension selbst wesentlich beschleunigt werden.
  • Da die gelbildenden Stoffe nach der Erfindung ausschließlich anorganischer Natur sind, ergeben sich weseptliche Vorteile gegenüber den in der Praxis meist verwendeten organischen Lösungs-bzw. Bindemitteln, für die gewöhnlich eine Lösung von Nitrocellulose in Butylacetat oder Amylacetat benutzt wird, die beim Ausheizen der fertig überzogenen Glasgefäße wegbrennt. Die dabei unvermeidlich zurückbleibenden kohlenstoffhaltigen Verbrennungsprodukte wirken sich überaus schädlich auf die aufzuschlämmenden Pulverstoffe, insbesondere auf Leuchtstoffe, aus und beeinträchtigen im Laufe der Lampenlebensdauer die Lichtwirkung erheblich.
  • Als gelbildende Stoffe haben sich die Phosphate des Aluminiums, Titans oder Zirkoniums- besonders bewährt. Gute Ergebnisse werden erzielt, wenn dem Lösungsmittel nur weniger als io, vorzugsweise weniger als 5 Gewichtsprozent der Phosphate zugesetzt werden. Es empfi°hlt sich, nur so wenige Phosphate zu verwenden, daß ihr Gewichtsanteil kleiner ist als das Leuchtstoffgewicht, nveckmäßig weniger als 30% desselben beträgt. Gut bewährt hat sich hier beispielsweise eine Suspension, die auf Zooo cm3 Wasser 9o g Aluminiumphosphat als den Gelzustand herbeiführenden anorganischen Stoff, ferner, wenn Leuchtstofflampen hergestellt werden sollen, 5oo g Leuchtstoffpulver, z. R. bestehend aus 6o Olo Zinkberylliumsilikat und 40'/0 Magnesiumwolframat, enthält. Es können aber auch andere Leuchtstoffe oder deren Gemische verwendet werden. Handelt es sich um die Herstellung von lichtstreuenden Überzügen, insbesondere für Glüh- lampen, so werden der kolloidalen Phosphatlösung als lichtstreuende Stoffe z. B. Kieselsäure, Magnesiumoxyd, Zinkoxyd, Titanoxyd oder Aluminiumoxyd einzeln oder in Gemischen zugesetzt und auf die Glaswandung aufgeschlämmt. Zur Erhaltung der erforderlichen Viskosität der Suspension auf längere Zeit können ihr zusätzliche .Stoffe, wie z. B. Spiritus, Borsäure oder Alkalisalze, zugemischt werden.
  • Die guten Erfolge des Verfahrens nach der Erfindung hei Anwendung auf Leuchtstofflamp:n dürften auch darauf zurückzuführen sein, daßt die erwähnten anorganischen Stoffe, die in feiner Verteilung in der fertigen Leuchtstoffschicht noch vorhanden sind, eine gewisse Schutzwirkung gegen den schädlichen Einfluß der elektrischen Entladung ausüben sowie eine günstige Getterwirkung zeigen. Der letzte Umstand wirkt sich auch bei Verwendung für lichtstreuende oder färbende Überzüge in Glühlampen günstig aus.
  • Mit dem neuen Verfahren lassen sich bei sparsamstem Verbrauch an feinkörnigen Überzugsstoffen überaus feine und gleichmäßige Schichten herstellen, insbesondere Leuchtstoffschichten, die gut aussehende Leuchtstofflampen mit hoher Lichtausbeute und überraschend geringem Lichtabfall ergeben. Das neue Verfahren eignet sich auch vorzugsweise zur Erzeugung von:Leuchtstoffüberzügen, die nur aus einer einzigen Leuchtstoffkomponente bestehen, insbesondere zum Aufbringen von Halogenphösphatleuchtstoffen, da hierbei der Schwebezustand der Leuchtstoffteilchen im Gel in gleichmäßiger Verteilung längere Zeit erhalten bleibt. Die nach der Erfindung verwendeten gelbildenden Phosphate können mit Vorteil auch in Verbindung mit gelbildenden Fluoriden, z. B. Magnesiumfluorid, gemeinsam kolloidal gelöst werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Erzeugung einer Überzugsschicht aus feinkörnigen Pulverstoffen auf den Glasgefäßen elektrischer Lampen u. dgl. durch Beschlämmen der Glaswandung mit einer die feinkörnigen . Pulverstoffe enthaltenden, gelbildenden ;Suspension, insbesondere zur Herstellung elektrischer Glüh- und Entladungslampen, mit die Lichtstrahlung beeinflussendem Innenüberzug, dadurch gekennzeichnet, da3 als gelbildende Stoffe dem vorzugsweise aus Wasser bestehenden Lösungsmittel anorganische, basische oder neutrale Phosphate zugesetzt werden. :2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Phosphate des Aluminiums, Titans oder Zirkoniums verwendet werden. 3. Verfahren nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß. die gelbildenden Phosphate in einer Menge von weniger als io, vorzugsweise weniger als 5 Gewichtsprozent hinzugesetzt werden. q.. Verfahren nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der kolloidalen Lösung bzw. dem Gel noch zusätzlich Stoffe, wie z. B. Spiritus, Borsäure oder Alkalisalze, zugemischt werden, die die erforderliche Viskosität der Suspension länger aufrechterhalten bzw. die Ausbildung eines dünnen und gleichmäßigen, gut haftenden Überzuges begünstigen. 5. Verfahren nach Anspruch i bis 4 zur Herstellung von innenmattierten Glühlampen, dadurch gekennzeichnet; daß der kolloidalen Lösung bzw. dem aufgeschlämmten. Gel als lichtstreuende Stoffe Kieselsäure, Magnesiumoxyd, Zinkoxyd, Titanoxyd oder Aluminiumoxyd einzeln oder in Gemischen zugesetzt und auf dieKolbeninnenwandung aufgeschlämmt werden. 6. Verfahren nach Anspruch i bis 4 zur Herstellung von Leuchtstofflampen, insbesondere von Quecksilberniederdruck-Leuchtstoffröhren, dadurch gekennzeichnet, daß der kolloidalen Lösung bzw. dem aufgeschlämmten Gei feinkörniges Leuchtstoffpulver, insbesondere aus Halogenphosphaten, zugemischt wird. 7. Verfahren nach Anspruch i bis 4 und 6. dadurch gekennzeichnet, daß die Menge der die kolloidale Lösung bzw. das aufgeschlämmte Gel herbeiführenden anorganischen Stoffe, in Gewichtsprozent berechnet, kleiner ist als die Leuchtstoffmenge, vorzugsweise weniger als 30% des Leuchtstoffgewichtes beträgt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 699 096e 722 349.
DEP3669A 1949-09-22 1950-09-22 Verfahren zur Erzeugung einer UEberzugsschicht aus feinkoernigen Pulverstoffen auf den Glasgefaessen elektrischer Lampen Expired DE903011C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO903011X 1949-09-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE903011C true DE903011C (de) 1954-02-01

Family

ID=19907637

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP3669A Expired DE903011C (de) 1949-09-22 1950-09-22 Verfahren zur Erzeugung einer UEberzugsschicht aus feinkoernigen Pulverstoffen auf den Glasgefaessen elektrischer Lampen

Country Status (1)

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DE (1) DE903011C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006081B (de) * 1954-12-01 1957-04-11 Lorenz C Ag Leuchtschirm fuer Elektronenstrahlroehren niedriger Betriebsspannung und Verfahren zur Herstellung eines solchen Leuchtschirmes
US2846601A (en) * 1955-05-06 1958-08-05 Harnischfeger Corp Bonding copper to steel in a rotor bar winding
DE1121232B (de) * 1955-04-30 1962-01-04 Standard Elektrik Lorenz Ag Verfahren zur Herstellung eines Leuchtschirmes fuer elektrische Entladungsroehren auf nichtmetallischer Unterlage
DE1142661B (de) * 1960-06-08 1963-01-24 Pintsch Licht G M B H Verfahren zum Beschirmen von Leuchtstofflampen
DE1764781B1 (de) * 1968-08-05 1971-10-28 Egyesuelt Izzolampa Verfahren zur herstellung von halophosphat leuchtstoff fuer leuchtstofflampen
DE29613383U1 (de) * 1996-08-02 1996-10-10 Leuchtstoffwerk GmbH, 69123 Heidelberg Lichtwerbe-Anlage mit Hochspannungs-Kaltkathoden, Leuchtstoffröhren deren Emissionsfarbe bei Nacht als auch ihre Körperfarbe gleich oder ähnlich sind

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DE699096C (de) * 1937-04-16 1940-11-22 Patra Patent Treuhand Elektrische Entladungslampe oder Leuchtroehre mit einer Fuellung aus Edelgasen und Quecksilber und einer durch die Quecksilberstrahlung angeregten Luminophorschicht
DE722349C (de) * 1939-07-19 1942-07-08 Patra Patent Treuhand Elektrische Entladungslampe oder Leuchtroehre mit einer Fuellung aus Edelgasen und Quecksilber und einer durch die Quecksilberstrahlung angeregten Luminophorschicht

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