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DE902857C - Verstaerker fuer Zweidrahtleitungen in Fernsprechanlagen - Google Patents

Verstaerker fuer Zweidrahtleitungen in Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE902857C
DE902857C DET5025A DET0005025A DE902857C DE 902857 C DE902857 C DE 902857C DE T5025 A DET5025 A DE T5025A DE T0005025 A DET0005025 A DE T0005025A DE 902857 C DE902857 C DE 902857C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
amplifier
forks
input
attenuation
outputs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET5025A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hans Maurer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET5025A priority Critical patent/DE902857C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE902857C publication Critical patent/DE902857C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/36Repeater circuits
    • H04B3/38Repeater circuits for signals in two different frequency ranges transmitted in opposite directions over the same transmission path

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Verstärker für Zweidrahtleitungen in Fernsprechanlagen Die Verstärker zur Entdämpfung von Z,#veidrahtverbindungen sind richtungsabhängig. Eine Verstärkung beider Gesprächsrichtungen einer Zweidrahtverbindung ist daher nur möglich, nachdem die Zweidrahtverbindung unter Zwischenschaltung von Gabeln in eine Vierdrahtverbindung umgebildet ist. Bei den bekannten Gesprächsverstärkern liegt in jedem der beiden Äste der Vierdrahtverbindung ein Verstärker für die betreffende Richtung. Aus Gründen der Pfeifsicherheit muß bei derartigen Zweidrahtverstärkern, bei welchen die in jedem der beiden Vierdrahtäste eingeschalteten Verstärker in Reihe mit den Fehlerdämpfungen der beiden Gabeln liegen, die Summe der Entdämpfung kleiner als die Summe der Fehlerdämpfungen beider Gabeln sein.
  • Es ist ferner bekannt, für die beiden Sprechrichtungen einen gemeinsamen Verstärker vorzusehen, dessen Eingang mit den Ausgängen der Gabeln der beiden Leitungsabschnitte und dessen Ausgang mit den Eingängen jeder dieser Gabeln verbunden ist. Auch bei diesen Querverstärkern muß die Forderung der Pfeifsicherheit erfüllt sein. Da hierbei die infolge geringer Fehlerdämpfung beider Gabeln verursachten Rückkopplungsspannungen am gleichen Eingangsglied des Verstärkers auftreten, richtet sich die Grenzverstärkung nach der schlechtesten Gabel, also nach dem größten Dämpfungsfehler. Bei einem Vergleich der Pfeifsicherh:eit besitzt also ein solcher Querverstärker gegenüber dem üblichen Zweidrahtverstärker den Nachteil, daß sich bei ungleichen Gabeln seine Entdämpfung nach der schlechtesten Fehlerdämpfung richten muß, während die gesamte Zweidrahtverstärkung nur kleiner als die halbe Summe der Fehlerdämpfungen zu sein braucht.
  • Dieses Ergebnis der Gegenüberstellung gilt indessen nur, solange die Überlagerung der beiden am Eingang des Querverstärkers auftretenden Wechselspannungen ohne Berücksichtigung der Phase erfolgt. Erfindungsgemäß kann man aber die Wechselspannungen, welche über die Fehlerdämpfungen der beiden Gabeln am gleichen Eingangsglied des Verstärkers auftreten und gleiche Frequenz besitzen, in Größe und Phase weitgehend bei ihrer Überlagerung am Eingang des Verstärkers kompensieren und somit die Gefahr der Rückkopplung erheblich herabsetzen. Diese Kompensation ist deshalb möglich, da im Gegensatz zu den bekannten Zweidrahtverstärkern mit zwei in den Vierdrahtästen liegenden einzelnen Verstärkern in dem Rückkopplungsweg kein Verstärker liegt und somit keine unkontrollierbaren Phasendrehungen auftreten. Der Verstärkungsgrad kann nunmehr in entsprechender Weise heraufgesetzt werden. Grundsätzlich lassen sich somit zwischen Gabeln mit geringer Fehlerdämpfung große Entdämpfungen verwenden, da die Kompensation der Eingangsspannungen immer geringere Werte liefert, als eine der einzelnen Federdämpfung entsprechende Rückkopplungsspannung.
  • Werden die von den Gabeln gelieferten gleichphasigen Wechselspannungen, deren Größe bei gleichartigen Gabeln gleich groß ist, am Eingang des Verstärkers durch besondere Schaltmittel, wie z. B. einen Differentialtransformator oder durch Kreuzen der Zuleitungen, gegen einandergeschältet, so ist die resultierende Bedämpfung des Rückkopplungskreises wesentlich größer als die Fehlerdämpfurig einer Gabel. Annähernd die gleiche Wirkung kann man durch ein Phasenschieberglied oder ein den Betrag der Spannung veränderndes Element, aber auch durch Verändern der Nachbildurig erreichen, wenn dafür gesorgt wird, daß die .erstrebten Phasendrehungen oder Betragsänderungen des Spannungsvektors für den in Frage kommenden Frequenzbereich wirksam sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. i ein Prinzipschaltbild der Verstärkeranordnung, Fig. z eine Kopplungsanordnung zur Verringerung des Einflusses von Rückkopplungen, Fig.3 eine Schaltungsanordnung zur Verringerung des Einflusses von Rückkopplungen, Fig.4 ein Prinzipschaltbild mit Mitteln zur Verhinderung des Einflusses von Rückkopplungen.
  • Bei der in Fig. i dargestellten Anordnung endet ein Leitungsabschnitt LA in einer Gabel GA und ein Leitungsabschnitt LB in einer Gabel GB. Beide Leitungsabschnitte LA und LB können je durch eine Teilnehmerstelle T abgeschlossen sein. Die Ausgänge der Gabeln GA und GB sind mit dem Eingang E eines Verstärkers V verbunden. Der Ausgang A dieses Verstärkers V ist mit den Eingängen der Gabeln GA und GB verbunden. Die Sprechströme in den verschiedenen Richtungen verlaufen, wie dies durch Pfeile in der Zeichnung angedeutet ist: Jede der Gabeln GA und GB besitzt eine gewisse Fehlerdämpfung, d. h. ein Teil der dem Eingang der Gabeln aufgedrückten, verstärkten Gesprächsspannungen werden auch wieder dem Ausgang der Gabeln und damit dem Eingang E des Verstärkers V zugeleitet. Das Ausmaß dieser Fehlerdämpfung hängt ab von der Genauigkeit der Abstimmung der Nachbildung N jeder Gabel auf den zugeordneten Leitungsabschnitt LA bzw. LB. Bezeichnet man die durch den Verstärker hervorgerufene Entdämpfung mit ED! und die Fehlerdämpfung der Gabel mit D, dann darf die durch den Verstärker hervorgerufene Entdämpfung ED nicht größer sein als die Fehlerdämpfung D. Es richtet sich also der Verstärkungsgrad des gemeinsamen Verstärkers nach der Fehlerdämpfung der schlechtesten Gabel. Sind die Fehlerdämpfungen beider Gabeln gleich groß, dann ist der Grenzwert für die Entdämpfung EL, gleich der Fehlerdämpfung D jeder der beiden Gabeln. Dieser Grenzwert entspricht dann dem Grenzwert der Entdämpfung des üblichen Zweidrahtverstärkers, bei welchem in jedem der beiden Vierdrahtäste eingeschaltete Verstärker in Reihe mit den Fehlerdämpfungen der beiden Gabeln liegen und somit die Summe der Entdämpfungen höchstens gleich der Summe der Fehlerdämpfungen sein darf. .Bei gleich abgeglichenen Gabeln ist also die dargestellte Verstärkeranordnung hinsichtlich Pfeifsicherheit als gleichwertig der bekannten Verstärkeranordnung anzusehen, bei ungleichen Gabeln aber schlechter.
  • Zur Kompensation der rückgekoppelten Spannungen ist der Eingang E des Verstärkers V mit der Sekundärwicklung S eines Transformators (Fig. z) verbünden, welche mit zwei Primärwicklungen P1 und P2 gekoppelt ist. Diese beiden Primärwicklungen P1 und P2 sind mit den Ausgängen der Gabeln GA und GB verbunden und wirken gegeneinander. Die von ihnen in den SekundärwicklungenS induzierten Wechselspannungen heben sich also auf, sofern sie gleich groß sind und in gleicher Phase liegen.
  • Die gleiche Wirkung wird mit der in Fig. 3 dargestellten Anordnung erreicht, bei welcher die Ausgänge der Gabeln GA und C'zB durch Leitungskreuzung gegeneinandergeschaltet und so mit dem Eingang E des Verstärkers V verbunden sind.
  • Auch durch Einsetzen eines besonderen Phasenschiebergliedes PS (Fig. 4) in den Ausgang einer der Gabeln GA und GB kann ein Kompensationseffekt erwirkt werden. In gewissem Ausmaß läßt sich eine solche Veränderung der Phase oder der Spannung auch durch eine Veränderung der Nachbildung N einer der Gabeln erreichen.
  • Grundsätzlich lassen sieh somit durch die Anordnung nach der Erfindung zwischen Gabeln mit schlechter Fehlerdämpfung große Entdämpfungen verwenden, da die Kompensation der Eingangsspannungen immer besser ist als eine einzelne Fehlerdämpfung. Voraussetzung hierfür ist, daß die Gabelwerte konstant bleiben, d. h. der Widerstand der angeschlossenen Leitungsabschnitte in möglichst engen Grenzen schwankt. Diese Forderung gilt in gleicher Weise auch für die üblichen Zweidrahtverstärker, die mit je einem Verstärker in jedem der beiden Vierdrahtäste ausgerüstet sind. Der Abschluß der Leitungsabschnitte LA und LB mit einer üblichen Fernsprechstation T ist keine notwendige Bedingung für die Wirksamkeit der Erfindung. Die Verstärkeranordnung nach der Erfindung läßt sich auch anwenden, wenn an dem einen oder beiden Leitungsabschnitten ein Schallwandler angeschlossen ist, welcher unmittelbar die Umsetzung der Schallschwingungen in elektrische Ströme wie auch umgekehrt die Umsetzung elektrischer Ströme in Schallschwingungen ermöglicht.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verstärker für gemeinsame Verstärkung beider Sprechrichtungen einer Zweidrahtleitung in Fernsprechanlagen, dessen Eingang mit den Ausgängen jeder Gabel der beiden Leitungsabschnitte und dessen Ausgang mit den Eingängen jeder dieser Gabeln verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die infolge geringer Fehlerdämpfung beider Gabeln (GA und GB) verursachten, am gleichen Eingangsglied des Verstärkers auftretenden Rückkopplungsspannungen nach Größe und Phase kompensiert sind.
  2. 2. Verstärker nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der beiden Gabeln (GA und GB) mit den Primärwicklungen (lal, P2) eines Transformators verbunden sind, welche in entgegengesetztem Sinn auf eine mit dem Eingang des Verstärkers verbundene Sekundärwicklung (S) einwirken.
  3. 3. Verstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgänge der beiden Gabeln unter Kreuzung einer der Zuleitungen mit dem Eingang des Verstärkers verbunden sind.
  4. 4. Verstärker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindung einer Gabel mit dem Eingang des Verstärkers Glieder (PS) zur Veränderung der Phase und/oder der Spannung eingeschaltet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 373 44 473039, 4690i4.
DET5025A 1951-10-14 1951-10-14 Verstaerker fuer Zweidrahtleitungen in Fernsprechanlagen Expired DE902857C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET5025A DE902857C (de) 1951-10-14 1951-10-14 Verstaerker fuer Zweidrahtleitungen in Fernsprechanlagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET5025A DE902857C (de) 1951-10-14 1951-10-14 Verstaerker fuer Zweidrahtleitungen in Fernsprechanlagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE902857C true DE902857C (de) 1954-01-28

Family

ID=7544842

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET5025A Expired DE902857C (de) 1951-10-14 1951-10-14 Verstaerker fuer Zweidrahtleitungen in Fernsprechanlagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE902857C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE373141C (de) * 1919-06-03 1923-04-07 Daumann W Schaltungsweise von mit zwei Kathodenroehren bzw. zwei Verstaerkern arbeitenden Zwischenverstaerkern
DE469014C (de) * 1923-10-06 1928-12-03 Aeg Zwischenverstaerkerschaltung mit einem fuer beide Gespraechsrichtungen gemeinsamen Verstaerker fuer Fernsprechanlagen
DE473039C (de) * 1926-08-05 1929-03-09 Siemens & Halske Akt Ges Verstaerkeranordnung mit zwei oder mehreren Verstaerkerroehren fuer Fernmeldeleitungen

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE373141C (de) * 1919-06-03 1923-04-07 Daumann W Schaltungsweise von mit zwei Kathodenroehren bzw. zwei Verstaerkern arbeitenden Zwischenverstaerkern
DE469014C (de) * 1923-10-06 1928-12-03 Aeg Zwischenverstaerkerschaltung mit einem fuer beide Gespraechsrichtungen gemeinsamen Verstaerker fuer Fernsprechanlagen
DE473039C (de) * 1926-08-05 1929-03-09 Siemens & Halske Akt Ges Verstaerkeranordnung mit zwei oder mehreren Verstaerkerroehren fuer Fernmeldeleitungen

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