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DE651056C - Elektrische Entzerrungsschaltung - Google Patents

Elektrische Entzerrungsschaltung

Info

Publication number
DE651056C
DE651056C DEL80895D DEL0080895D DE651056C DE 651056 C DE651056 C DE 651056C DE L80895 D DEL80895 D DE L80895D DE L0080895 D DEL0080895 D DE L0080895D DE 651056 C DE651056 C DE 651056C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridge
resistance
generator
resistances
chosen
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL80895D
Other languages
English (en)
Inventor
Hanns Huebner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LINDSTROEM AG CARL
Original Assignee
LINDSTROEM AG CARL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LINDSTROEM AG CARL filed Critical LINDSTROEM AG CARL
Priority to DEL80895D priority Critical patent/DE651056C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE651056C publication Critical patent/DE651056C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/32Modifications of amplifiers to reduce non-linear distortion
    • H03F1/33Modifications of amplifiers to reduce non-linear distortion in discharge-tube amplifiers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Elektrische Entzerrungsschaltung Es ist bekannt, in elektrischen Übertragungseinrichtungen zur Übertragung von Tonfrequenzen Entzerrungsschaltungen anzuwenden, die eine Änderung der Frequenzcharakteristik des Übertragungssystems bewirken. Der Zweck kann dabei sein, die unvollkommene Frequenzkurve eines Teiles der Übertragungseinrichtung (z. B. eines Verstärkers) in sich auszugleichen oder aber die linearen Verzerrungen eines Teiles der Gesamteinrichtung durch eine entgegenwirkende künstliche Verzerrung der Frequenzkurve eines anderen Teiles auszugleichen.
  • Es sei im folgenden der Einfachheit halber der spezielle Fall angenommen, daß die Entzerrungsanordnung -zwischen zwei Röhren eines Verstärkers liegen soll. Die Entzer-. rungsanordnung kann aber natürlich in sinngemäßer Weise auch an einer anderen Stelle der Übertragungseinrichtung zwischen Generator und Verbraucher eingeschaltet sein.
  • Es sind Entzerrungseinrichtungen bekannt, die als Steuerimpedanzen parallel zum Generator (Röhre) liegen und von denen die Steuerspannung für den Verbraucher abgenommen wird. Diese Art der Entzerrung hat den Nachteil, daß der Scheinwiderstand, der als Belastung des Generators wirkt, sich für die verschiedenen Frequenzen in sehr weiten Grenzen ändert und dadurch den Wirkungsgrad des Generators verschlechtert. Wenn der Generator eine Röhre ist, kann dabei leicht eine Übersteuerung der Röhre eintreten.
  • Diesen Nachteil vermeidet eine andere Art von Entzerrungseinrichtungen, bei der der Eingangsscheinwiderstand für alle Frequenzen konstant ist. Diese Art der Entzer-. rung hat aber den Nachteil einer verhältnismäßig hohen Dämpfung.
  • Es sind auch bereits Entzerrungsschaltungen mit Vierpolen bekanntgeworden, welche aber entweder keine Wheatstoneschen Brücken darstellen oder eine solche Bemessung der Brückenwiderstände aufweisen, daß sich der Anpassungswiderstand mit der Änderung der Frequenz in sehr großem Maße ändert.
  • Die Erfindung bezweckt, in Übertragungseinrichtungen zur Übertragung von Tonfrequenzen die Nachteile der bekannten Entzerrungsschaltungen zu vermeiden. Dieser Zweck wird mit einer elektrischen Schaltanordnung, bei der die Generatorseite der Übertragungseinrichtung die Stromquelle einer Wheatstoneschen Brücke bildet, die Steuerspannung für die Verbraucherseite der Übertragungseinrichtung vom Nullpunktzweig der Brückenschaltung abgenommen wird, drei Brückenzweige nur Ohmsche Widerstände enthalten und nur ein Brückenzweig einen komplexen Widerstand enthält, nach der Erfindung dadurch erreicht, daß das Verhältnis der Biückenwiderstände so gewählt ist, daß die Änderungen des komplexen Widerstandes mit der Frequenz für den Gesamtwiderstand der Brückenanordnung von der Generatorseite aus gesehen praktisch ohne Bedeutung sind und daß die Absolutwerte der Brückenwiderstände so gewählt sind, daß der Eingangswiderstand der Brückenanordnung von der Generatorseite aus gesehen in der Größenordnung des Generatorwiderstandes selbst liegt: Auf der Zeichnung ist in Abb. i eine Ausführungsform der Entzerrungsschaltung schematisch dargestellt, während Abb.2 beispielsweise eine Ausführungsform des komplexen Widerstandes des einen Brückenzweiges darstellt.
  • Abb.3 zeigt das Prinzipschaltbild der Brücke, Abb.4 ein zahlenm4ßiges Beispiel der Brückenschaltung in einem Verstärker. Abb.5 zeigt die der Ausführung entsprechend Abb. 4. entsprechende Leistungskurve.
  • In Abb. i stellt der Generator (Röhre) i die Stromquelle einer Wheatstoneschen Brücke dar, welche aus den Ohmschen Widerständen :2, 3, 4 und dem komplexen Widerstand 5 besteht. Von den Nullpunkten der Brücke wird die Spannung für den Verbraucher 6 (z. B. folgende Röhre) gegebenenfalls über einen Transformator 7 abgenommen. Der komplexe Widerstand 5 wird dabei so gewählt, daß seine Änderung mit der Frequenz den Abgleich der Brückenschaltung so verändert, daß im Nullpunktzweig der Brücke der gewünschte Frequenzgang entsteht. Das Verhältnis der Brückenwiderstände ist so gewählt, daß sich der Widerstand der gesamten Brückenanordnung von der Stromquelle, also von der Generatorseite (Röhre i) aus gesehen, mit der Frequenz nur unwesentlich ändern
    Damit wird
    @a. für d = o
    r c.e c#2c 2c- 2
    Widerstand c : e = x c = c _f_ z c __=_C c
    1- e 3 c 3
    6
    Widerstand a -', x - y - ioo c + 3 c - 332 c
    kann. Die Änderungen des komplexen Widerstandes 5 übertragen sich also nur mit einem Bruchteil auf den Eingangswiderstand der Gesamtanordnung und sind daher praktisch ohne irgendeinen störenden Einfluß auf den Generator.
  • Der Absolutwert der Widerstände ist so gewählt, daß der 'Eingangswiderstand der Brückenschaltung von der Stromquelle i aus gesehen in der Größenordnung des Widerstandes der Stromquelle i selbst liegt. ,um eine günstige Anpassung zu erzielen.
  • Die in Abb.2 dargestellte beispielsweise Ausführungsform des komplexen Widerstandes 5 für die Schaltung gemäß Abb. i zeigt eine Anordnung, welche die Entzerrung einer Übertragungseinrichtung ermöglicht, die eine Resonanzstelle in Verbindung mit einem unstetig ansteigenden Verlauf der Frequenzcharakteristik aufweist. In der Abbildung bedeuten 8, g, 1o und i i Ohinsche Widerstände, z2 einen Kondensator und 13 und 14 einen Kondensator und eine Induktiv ität, weiche, auf die Resonanzstelle abgestimmt, in Reihe zueinander angeordnet sind.
  • Die Bemessung der Brückenwiderstände sei an dem grundsätzlichen Schaltbild der Abb. 3 näher erläutert. In diesem seien a, b und c die Ohmschen Brückenwiderstände, d sei der komplexe Widerstand, an dem Querwiderstaaide soll die Steuerspannung für den Verbraucher abgegriffen werden, an die Eckpunkte A B soll der Generator angelegt werden.
  • Nun werden die einzelnen Widerstände so bemessen, daß
    i. das Verhältnis c > b ist, z. B. C = io b ,
    2. a >bist, z. B: a = io b,
    3. der Widerstand b groß gegenüber e ist,
    z. B. b = 5 e.
    Bei dieser Bemessung sollen jetzt die bei-
    den Grenzfälle d = o und d = co in ihrem
    Einfluß auf den Gesamtwiderstand R zwi-
    schen A und B betrachtet werden.
    Aus der Bedingung i. C - io b folgt b = io c.
    Aus 2. folgt a = io b = ioo c.
    Aus 3. folgt e = 5 b = 2 c.
    und schließlich der Gesamtwiderstand
    b: für d = Widerstand b + e = x - 10 c + 2 c - 12 c
    a . x ioo c . i2 c 1200 CL
    Widerstand @r @@ x ===.-= y --- -- -- - --- - = 10,7 c
    a +x 100 c+12C 112c
    und damit der Gesamtwiderstand Ri ` -, = y -f- c'=- 1o.7 c -I- c -_.- 11,7 c. Der Gesamtwiderstand der Brückenanordnung ändert sich also nur im Verhältnis was noch als praktisch unwesentlich angesehen werden kann. . Die Absolutwiderstände werden dabei praktisch so gewählt, daB dex@ Wert i o c in der Größenordnung des Generatorwiderstandes liegt. In Spezialfällen wird natürlich- der komplexe Widerstand d erheblich weniger schwanken als zwischen o und 3o.
  • Ein Ausführungsbeispiel, bei dem die Brückenschaltung in einem Verstärker zur Erzielung einer bestimmten Verzerrung benutzt werden kann, zeigt die Abb. 4.. Der Querwiderstand e wird hier durch den Zwischentransformator zwischen zwei Röhren gebildet, dessen Scheinwiderstand nur für den tiefsten nicht zu verzerrenden Frequenzbereich der Bedingung 3 zu genügen braucht, da der Widerstand von d in diesem Fall nach höheren Frequenzen zu abnimmt. Die beigefügten Kurven (Fig. 3) zeigen, daß der Verstärkungsverlust 'in dem angeführten Beispiel im nicht verzerrten Bereich durch die Einfügung der Brückenschaltung nur gering isst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Entzerrungsschaltung in Übertragungseinrichtungen zur Übertragung von Tonfrequenzen, bei der die Generatorseite der Übertragungseinrichtung die Stromquelle einer Wheatstoneschen Brücke bildet, die Steuerspannung für die Verbraucherseite der Übertragungseinrichtung vom Nullpunktzweig der Brückenschaltung abgenommen wird, drei Brückenzweige nur Ohmsche Widerstände enthalten und nur ein Brückenzweig einen komplexen Widerstand enthält, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Brückenwiderstände so gewählt ist, daß die Änderungen des komplexen Widerstandes mit der Frequenz für den Gesamtwiderstand der Brückenanordnung von der Generatorseite aus gesehen praktisch ohne Bedeutung sind, und daß die Absolutwerte der Brückenwiderstände so gewählt sind, daß der Eingangswiderstand der Brückenanordnung von der Generatorseite aus gesehen in der Größenordnung des Generatorwiderstandes selbst liegt.
DEL80895D 1932-04-05 1932-04-05 Elektrische Entzerrungsschaltung Expired DE651056C (de)

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DEL80895D DE651056C (de) 1932-04-05 1932-04-05 Elektrische Entzerrungsschaltung

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DEL80895D DE651056C (de) 1932-04-05 1932-04-05 Elektrische Entzerrungsschaltung

Publications (1)

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DE651056C true DE651056C (de) 1937-10-06

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ID=7284937

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DEL80895D Expired DE651056C (de) 1932-04-05 1932-04-05 Elektrische Entzerrungsschaltung

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