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Verfahren und Vorrichtung zum Trennen und Sichten von im wesentlichen
sphärischen Körpern in verschiedene Größengruppen Die Erfindung bezieht sich auf
ein Verfahren zum Trennen und Sichten von im wesentlichen sphärischen Körpern in
verschiedene Größengruppen und besonders auf das Trennen einer Mischung von im wesentlichen
sphärischen Körpern von verschiedenen Größen in zwei oder mehr Gruppen, die jede
aus Körpern besteht, die Durchmesser in einem vorbestimmten Größenbereich haben.
Die Erfindung bezieht sich weiter auf eine Vorrichtung zum Ausführen dieser Methode.
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Nach dem bis jetzt üblichen Verfahren zum Trennen von Material in
verschiedene Größen ließ man dieses Material durch Gitter oder Siebe, die Öffnungen
von verschiedener Größe haben, hindurchgehen. Dies ist für einige Fälle sehr passend
gewesen, wenn man eine Trennung nach der Größe von verschiedenen Materialien vornehmen
wollte, aber es ist im Großen auf fabrikatorischer Grundlage unwirtschaftlich, wenn
man das Material verschiedener Größen trennt, wobei die Materialkörper, die zu trennen
sind, aus feinen, verhältnismäßig harten Teilchen bestehen, die lose aneinanderhaften,
und wobei dieses Material, wenn es durch ein übliches Sieb geht, bis zu einem gewissen
Ausmaß zerkleinert wird und Anteile des Materials auf dem Sieb hängenbleiben. Dies
verursacht verschiedene praktische Schwierigkeiten.
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i. Das weiche, anhaftende Material baut sich auf dem Sieb auf und
dies verändert die wirksame Größe der Sieböffnungen, so daß ein Sieb oder Gitter,
welches Körper einer bestimmten Größe durchlassen soll, nur kleinere Körper hindurchläßt.
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a. Es verursacht das Zerbrechen von einigen der verhältnismäßig weichen
Körper in Körper
kleinerer Größe. Dies ist aus gewissen Gesichtspunkten
zumindest unerwünscht, und besonders aus dem Gesichtspunkt einer besonderen Verwendung,
für welche die vorliegende Erfindung geeignet ist.
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Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann in tlbereinstimmung mit dem
Verfahren zur Trennung und Sichtung von im wesentlichen sphärischen Körpern verwendet
werden. Unter den Zusammensetzungen solcher Körper, welche in bezug auf die Größe
getrennt und gesichtet werden sollen, sind Körper aus Eisenerzkonzentraten, z. B.
Konzentraten von Takonit- und Magnetiterzen. Bei einigen metallurgischen Prozessen
können diese Erze, wenn gewünscht, in Knöllchen oder Kügelchen mit oder ohne einer
kleinen Menge entzündlichen Materials geformt werden, und es mag erwünscht sein,
solche Knöllchen oder Kügelchen nach der Größe zu trennen und zu sichten. Das vorliegende
Verfahren ist anwendbar für den Zweck, irgendwelche Körper von in wesentlicher sphärischer
Form zu trennen und zu sichten, welche in ihren physikalischen Eigenschaften verschieden
sind, im wesentlichen einzig in bezug auf die Größe, und welche alle im wesentlichen
die gleiche Dichte und die gleichen Oberflächenreibungseigenschaften haben.
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Die Vorrichtung der Erfindung ist besonders geeignet, im wesentlichen
sphärische Körper von feuchtem Pyrit in verschiedene Größengruppen zu trennen und
zu. sichten. Diese Körper bestehen aus Pyritfeingut, welches mit Wasser angefeuchtet
ist. Sie sind so weich, daß man sie durch Druck zwischen den Fingern zerdrücken
kann. Die Pyritteilchen selbst sind außerordentlich klein, z. B. als Flotationskonzentrat,
während sie einzeln die Härte und andere Eigenschaften des Pyrits haben. Die Körper,
die getrennt und gesichtet werden sollen, können ganz verschiedene Größen haben;
so ist z. B. ein bevorzugter Größenbereich für den besonderen handelsüblichen Zweck
in dem Fall, daß die Klümpchen aus Pyritfeingut bestehen, der Bereich von ungefähr
o,q.8 bis o,635 cm im Durchmesser. Der Pyrit selbst ist recht hart und nicht zusammendrückbar,
so daß die harten und abschleifenden Eigenschaften des Pyrits dazu neigen, das Sieb
in verhältnismäßig kurzer Zeit abzunutzen, wenn man diese Körper durch solch ein
übliches Sieb gehen läßt. Dies tritt zu den oben festgestellten Schwierigkeiten
hinzu, die alle in der Praxis festgestellt wurden.
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Es wurde gefunden, daß im wesentlichen sphärische Körper dieser Art
gebildet werden können, wenn man Pyritfeingut, das mit einer bestimmten Menge Wasser
angefeuchtet ist, in das Innere einer rotierenden Trommel einfüllt. In dieser Trommel
rollt das Material übereinander, so daß Klumpen oder im wesentlichen sphärische
Körper nach dem Schneeballsystem gebildet werden können. Um diese Klümpchen oder
im wesentlichen sphärischen Körper in einen gewünschten Größenbereich von kleineren
und/oder größeren Maßen zu trennen, wurde früher zeitweise zu einer Reihe von Sieben
Zuflucht genommen. Es wurde jedoch gefunden, daß dabei alle die verschiedenen Schwierigkeiten,
die oben erwähnt wurden, eintraten.
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Die Vorrichtung, die bei der Ausführung des Verfahrens der Erfindung
verwendet wird, mag kurz iusammengefaßt werden als ein rotierendes Glied, das zumindest
eine innenseitige Fläche hat, welche im wesentlichen kegelstumpfförmig ist und wobei
dieses Glied um die Symmetrieachse dieser Fläche gedreht wird. Dieses Glied ist
während seiner Drehung so gestützt und angeordnet, daß diese Achse annähernd horizontal
oder zumindest in solch einer Stellung ist, daß das Einfüllende der Fläche mit dem
kleineren Durchmesser in seinem untersten Teil etwas über der Ebene des untersten
Teils des Austragendes mit dem größeren Durchmesser liegt. Das Ende mit dem kleineren
Durchmesser dieser Fläche kann entweder offen oder geschlossen sein. Die Mischung
verschiedener Größen von im wesentlichen sphärischen Körpern oder Klümpchen, die
nach der Größe getrennt werden sollen, wird in einer brauchbaren Art auf diese rotierende
Fläche in der Nähe des Endes mit kleinerem Durchmesser eingefüllt. Vorzugsweise
wird dort nahe dem Einfüllpunkt ein Schild angebracht, dessen Bodenteil so geformt
ist, daß er im wesentlichen mit dem unteren Teil der rotierenden Fläche übereinstimmt,
und welches benachbart dieser letzteren so aufgestellt ist, daß die im wesentlichen
sphärischen Körper, die auf der Rückseite dieses Schildes .eingefüllt werden, durch
dieses in der Drehungsrichtung der Fläche abgelenkt werden. Die gemischten Größen
dieser Körper bewegen sich von dort im allgemeinen zum Austragende mit dem größeren
Durchmesser dieser rotierenden Fläche. Dadurch bewegt die Drehung der Fläche die
im wesentlichen sphärischen Körper aus ihrem niedrigsten Teil zu einer höheren Ebene,
so daß diese Körper durch die Schwerkraft entgegengesetzt der Drehungsrichtung des
rotierenden Gliedes, besonders ihrer kegelstumpfförmigen inneren Fläche, rollen.
Es wurde festgestellt, daß die Körper mit größerem Durchmesser weiter und schneller
rollen als die mit kleinerem, da es für sie nicht erforderlich ist, auf solch eine
hohe Umdrehungsgeschwindigkeit (Spinn) zu kommen. Wenn deshalb angrenzend an das
offene Ende mit größerem Durchmesser der rotierenden, konischen Fläche Mittel angebracht
sind, um an verschiedenen Abnahmepunkten die im wesentlichen sphärischen Körper,
welche an das offene Ende mit größerem Durchmesser abrollen, selektiv abzuziehen,
und zwar an verschiedenen Winkelbereichen in bezug auf ihre Rotationsachse, wird
eine praktische und wirksame Trennung, die brauchbar für viele handelsübliche Zwecke
ist, bewirkt.
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Die Vorrichtungen für das Abziehen von Körpern mit verschiedener Größe
an verschiedenen Abnahmepunkten kann so in Stellung gebracht werden, daß sie verschiedene
Teilungen von Größen auswählt, und kann so angeordnet sein, daß sie zwischen zwei
oder mehr verschiedenen Größengruppen unterscheidet.
Andere Merkmale
und Vorteile der Erfindung werden durch die folgende Beschreibung einer ihrer Verkörperungen
deutlich, besonders beschrieben in der folgenden Patentbeschreibung. Verschiedene
Äquivalente der Konstruktion werden in der folgenden Beschreibung besonders erläutert.
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In den Zeichnungen zeigt Fig. i eine etwas diagrammatische Ansicht,
in der Hauptsache im Aufriß, aber mit dem rotierenden Glied im vertikalen Schnitt,
und erläutert eine Ausführungsform der Erfindung; Fig. 2 ist eine detaillierte Ansicht
im wesentlichen im horizontalen Schnitt der Linie 2-2 der Fig. i ; Fig.3 ist eine
Ansicht des rotierenden Gliedes und des Ablenkeschildes, von der rechten Seite der
Fig. i gesehen.
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Die Vorrichtung, die in den Zeichnungen besonders erläutert und hierin
später im Detail beschrieben wird, ist besonders erfolgreich bei der Trennung von
Klümpchen aus Pyritfeingut verwendet worden, um Pyritklümpchen in verschiedene Größengruppen
oder -bereiche für die nachfolgende Behandlung zu trennen.
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Wie in den Zeichnungen besonders gezeigt wird, ist das drehbare Glied,
im allgemeinen mit i o bezeichnet, so geformt, daß eine undurchbohrte, im wesentlichen
kegelstumpfförmige innere Fläche geschaffen wird. In Übereinstimmung mit der Erfindung
betrachtet kann die innere Fläche des Gliedes i o als eine einzige kegelstumpfförmige
oder konische Fläche gestaltet sein; es wird besonders eine Vorrichtung erläutert,
in welcher die innere Fläche aus zwei konischen Teilen i i und 12 gebildet wird,
von denen jede kegelstumpfförmig ist und welche konzentrisch um eine gemeinsame
Achse Ende an Ende angeordnet sind, so daß das größere Ende der Fläche i i an das
kleinere Ende der Fläche 12 in einer Kreislinie 13 anstößt.
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Wie gezeigt, ist das Glied i o aus verhältnismäßig dünnem Blechmaterial,
z. B. Metall in irgendeiner brauchbaren Art, hergestellt. Die Gestaltung der Außenseite
dieses Gliedes ist unwesentlich.
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Das Glied i o ist zur Drehung um eine gemeinsame Symmetrieachse der
einzelnen Flächen oder der Flächen i i und 12 montiert. Die innere Fläche oder diese
Flächen, wenn dies der Fall ist, können so angeordnet und gelagert sein, daß das
Ende mit dem kleineren Durchmesser, bezeichnet mit 14, auf einer höheren Ebene oder
Erhöhung ist als das Ende 15 mit größerem Durchmesser, in bezug auf den untersten
Teil jedes Endes. Mit anderen Worten, die Teile dieser Flächen, welche das zu behandelnde
Material tragen, sind so angeordnet, daß das Material dazu neigt, sich durch die
Schwerkraft von dem kleineren Durchmesser- oder Einfüllende 14 zu dem größeren Durchmesser-
oder Austragende 15 zu bewegen.
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Es sind Mittel vorgesehen, um das Glied io so zu befestigen, daß der
unterste Teil des Endes 14 über dem des Endes 15 ist und auch, um das Glied i o
während seiner normalen Arbeitsweise zu drehen. Es ist leicht verständlich, daß
getrennte und besondere Mittel vorgesehen sein können, um das Glied io zur Drehung
zu montieren, z. B. kreisförmig laufende Flansche am Glied i o konzentrisch mit
seiner Achse, die auf zweckmäßigen Walzen laufen, ähnlich der Art, in der Drehöfen
gestützt sind. Es wurde jedoch zur Erläuterung in den Zeichnungen eine Anordnung
gewählt, durch welche das Glied i o durch Treibriemen sowohl gestützt oder aufgehängt
als auch gedreht wird. Für diesen Zweck ist deshalb das Glied io mit einem Paar
kreisförmiger Riemenscheiben 16 und 17 versehen, welche vorzugsweise denselben Teilkreisdurchmesser
haben und welche passend an das Glied i o durch dazwischenliegende strukturelle
Mittel befestigt sind, im allgemeinen mit 18 und i 9 bezeichnet, so daß sie konzentrisch
mit der Symmetrieachse der konischen Flächen i i und 12 sind. Diese Riemenscheiben
sind so angeordnet, daß sie durch passende endlose Treibriemen gestützt und gedreht
werden, hier als V-Treibriemen 2o und 21 gezeigt, welche entsprechend um die antreibenden
Riemenscheiben 22 und 23 gehen. Die Riemenscheiben 22 und 23 sind beide fest an
einer gemeinsamen Treibwelle 24 befestigt, welche in irgendwelchen passenden Trägern
25 verzapft ist; diese Träger 25 gehören zu einem tragenden Gefüge, das allgemein
mit 26 bezeichnet ist. Irgendwelche brauchbare Mittel können vorgesehen sein, um
die Welle 24 mit einer gewünschten und vorzugsweise einstellbaren Geschwindigkeit
anzutreiben. Die hier gezeigten Mittel sind eine konische Gruppe von Riemenscheiben
27, von denen jede so angeordnet ist, daß sie durch eine entsprechende der entgegengesetzten
Gruppe Riemenscheiben 28 durch den Treibriemen 29 angetrieben wird. Die Riemenscheibengruppe
28 kann durch ein primäres Antriebsorgan, z. B. einen Elektromotor 3o, angetrieben
werden.
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Bei der hier gezeigten Ausführung der Erfindung ist die gemeinsame
Achse der Flächen i i und 12 im wesentlichen horizontal angeordnet. Diese Anordnung
ist jedoch nicht absolut notwendig, da es nur erforderlich ist, daß die konische
Fläche des Gliedes i o um ihre gemeinsame Symmetrieachse zu drehen ist und daß diese
Achse so angeordnet ist, daß das Austragende niedriger als das Einfüllende liegt,
so daß das nach der Größe zu sichtende Material sich durch die Schwerkraft nach
und nach vom Einfüllende zum Austragende bewegt.
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Es können irgendwelche passende Mittel für das Einfüllen des Materials,
welches nach der Größe gesichtet werden soll, vorgesehen sein. Das Einfüllen geschieht
vorzugsweise im wesentlichen kontinuierlich auf das Innere der rotierenden Fläche
oder Flächen, z. B. die Flächen i i und 12, und an einem Punkt oder Ort, der nahe
an ihrem Ende mit dem kleineren Durchmesser liegt. Wie in den Zeichnungen gezeigt
wird, ist ein Fördermittel vorgesehen, im allgemeinen mit 31 bezeichnet, welches
in irgendeiner passenden Art (nicht gezeigt) angetrieben wird und welches, wie gezeigt,
an seinem dem Glied i o benachbarten Ende durch ein herabhängendes Stützgefüge 32
gestützt wird, welches von dem Hauptstützgefüge 26 getragen wird. Wie gezeigt, wird
durch dieses Fördermittel das Material,
auf dem Fördermittel 3 i
mit 33 bezeichnet, auf das Innere der Oberfläche i i in der Nähe des Endes 14 mit
dem kleineren Durchmesser eingefüllt.
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Wenn es jedoch gewünscht ist, könnte das Material in diesen Teil der
Fläche i i durch andere anwendbare Mittel und von jedem Ende des Gliedes i o aus
eingefüllt werden. So würde z. B. die Vorrichtung in genau der gleichen Art arbeiten,
wenn eine passende geneigte Rinne oder Fördermittel vorgesehen wären, die in das
Innere des Gliedes i o durch den Endteil 15 mit dem größeren Durchmesser
eintreten. Unter diesen Umständen wäre es möglich, das Ende des Gliedes i o mit
dem kleineren Durchmesser zu schließen, entweder indem man die Fläche i i bis zu
einem Scheitelpunkt ihrer konischen Fläche fortsetzt, oder indem man eine Querplatte
oder einen Verschluß anwendet. Das Fördermittel 3 i ist deshalb nur ein Beispiel
für die Mittel zum Einfüllen des Materials 33, welches aus im wesentlichen sphärischen
Körpern gemischter Größe besteht, in das Innere des Gliedes io während seiner Drehung
an einen Punkt oder Platz, der nahe dem Ende dieses Gliedes mit dem kleineren Durchmesser
liegt, und ganz besonders auf seine konische innere Fläche.
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Es wird bei den meisten handelsüblichen Ausführungen dieser Erfindung
vorgezogen, ein Schild 34 vorzusehen, welches zwischen dem Einfüllpunkt, das ist
der Punkt, an welchem das Material 33 in das Innere des Gliedes to eingefüllt
wird, und ihrem Austragende angeordnet ist. Dieses Schild 34 ist in seinem Bodenteil35
so geformt, daß es sich im wesentlichen dem unteren Teil der rotierenden Fläche
i i angleicht, und ist angrenzend an diese letztere angeordnet, wie in Fig. i und
3 gezeigt. Auf diese Art wird durch die Drehung des Gliedes io das Material 33 seitwärts
von dem Schild bewegt, gezeigt bei 36 (Fig.3), und so dies Material allmählich und
stufenweise hinter das Schild 34 geführt. Das Schild 34 kann, wie gezeigt, in feststehender
Stellung durch irgendwelche passende Stützmittel gestützt sein; z. B. können Arme
37 vorgesehen sein, die das Schild an einem feststehenden Teil der Fördermittel
3 i befestigen oder an irgendeinem anderen feststehenden Träger, welcher anwendbar
ist.
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Während die Verwendung des Schildes, gezeigt als 34, nicht absolut
notwendig für die 'Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Apparatur ist, wurde gefunden,
daß unter den handelsüblichen Arbeitsbedingungen bessere Resultate erhalten werden,
wenn solch ein Schild verwendet wird, da das Material gleichmäßiger durch das Glied
io geführt und die Selektivität der Trennung des Materials in verschiedene Größen
verbessert wird.
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Es wird aus dem Vorhergehenden klar. daß die Drehung des Gliedes io
darauf gerichtet ist, alles Material33 in dessen unterstem Teil aufwärts im Verhältnis
zu diesem untersten Teil zu bewegen. Dieses Material, welches im wesentlichen aus
sphärischen Körpern von verschiedener Größe besteht, wird dann dazu neigen, in einer
Richtung, die im allgemeinen entgegengesetzt der Drehrichtung des Gliedes i o ist,
abwärts- zu rollen, um seine Lage in ihrem untersten Teil wiederzugewinnen. Dies
tritt ein, weil das Glied io mit einer Geschwindigkeit gedreht wird, bei der die
Zentrifugalkraft, die auf das Material 33 wirkt, nicht genügt, um die Schwerkraft
zu überwinden, die das Material in die unterste Stellung der inneren Fläche, die
dieses Material trägt, hinabbewegen will. Während dieser Bewegung der im wesentlichen
sphärischen Materialkörper entgegengesetzt der Drehungsrichtung des Gliedes i o
und seiner Flächen i i und i z «erden die einzelnen Körper gezwungen, zu rollen.
Es wurde gefunden, daß dieses Rollen eine Umdrehungsgeschwindigkeit (Spinn) für
jeden der im wesentlichen sphärischen Körper entwickelt, welche natürlich für Körper
mit kleinerem Durchmesser höher ist als für Körper mit größerem Durchmesser, die
sich in derselben Entfernung längs der Flächen i i und i a bewegen. Weiter wurde
festgestellt, daß die Körper mit größerem Durchmesser sich durch die Tatsache, daß
ihre Umdrehungsgeschwindigkeit (Spinn) nicht so hoch zu sein braucht, weiterbewegen,
so daß zu der Zeit, bei der sich die Körper axial in dem Glied i o nach dem Ende
15
mit dem größeren Durchmesser der konischen Oberflächen i a zu bewegt haben,
die Körper mit größerem Durchmesser näher an einem vertikalen Punkt unterhalb der
Symmetrieachse der konischen Flächen i i und i z sind als die Körper mit kleinerem
Durchmesser. Diese Wirkung ist im allgemeinen proportional den Durchmessern der
einzelnen Körper. Wenn dann ein Mittel vorgesehen ist, um sie an verschiedenen Abnahmepunkten
selektiv abzuziehen, rollen die im wesentlichen sphärischen Körper entsprechend
an verschiedenen Winkelsektoren des Endes 15 mit dem größeren Durchmesser
der Fläche i a ab, und dadurch wird eine wirksame Trennung zwischen Körpern verschiedener
Größe erreicht.
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Solch ein selektives Abnahmemittel ist z. B. bei 38 gezeigt.
Dieses gezeigte Mittel besteht aus einer Platte, die in einer feststehenden Stellung
in einer vertikalen Ebene im wesentlichen parallel zur Drehungsachse des Gliedes
io angeordnet ist und deren einer Rand dicht an den größeren Umkreis der Fläche
i z bei 15 angrenzt. Das Mittel 38 wirkt in Verbindung mit einem Paar geneigter
Bahnen 39 und 40, um die Körper verschiedener Größenbereiche zu verschiedenen Abnahmepunkten
zu führen. Die Mittel 38 können andere Formen, als im einzelnen gezeigt,
haben, aber es ist wichtig, Mittel zum mechanischen Trennen der im wesentlichen
sphärischen Körper, die aus verschiedenen Winkelzonen des Austragendes der Fläche
i z herausfallen, anzuwenden. Die Winkeldimensionen dieser Zonen werden in einer
Ebene senkrecht zur Drehungsachse des Gliedes io gemessen.
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Es ist erklärlich, daß das selektive Abziehmittel 38 in irgendeiner
passenden Art (nicht gezeigt) befestigt sein kann, und es ist vorzugsweise in irgendeiner
üblichen Art (nicht gezeigt) einstellbar, um an einem ausgewählten Punkt eine Scheidung
zwischen den Körpern, die von dem Ende 15 mit dem
größeren
Durchmesser der Fläche 12. an verschiedenen Winkelzonen abrollen, zu bewirken. Es
können zwei oder mehr dieser selektiven Abziehmittel, gezeigt bei 38, angewendet
werden, um drei oder mehr verschiedene Größengruppen der im wesentlichen sphärischen
Körper zu geben. In den Zeichnungen ist nur ein Mittel 38, das zwei solche
Gruppen ergibt, vorgesehen.
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Wie z. B. in Fig. 3 gezeigt wird, rollen die Körper mit größerem Durchmesser
weiter zum Zentrum hin und werden links durch die geneigte Rinne 39 abgezogen, während
die kleineren Körper nicht so weit rollen und rechts durch die Mittel
38 und die geneigte Rinne 4o abgezogen werden. Diese zwei Größengruppen des
Materials (oder mehr Gruppen, wenn eine Vorrichtung für mehr als zwei getroffen
ist) werden dann durch brauchbare Mittel an verschiedenen Punkten abgezogen. Die
Details der geneigten Rinne oder anderer Mittel zum Abziehen dieser Körper an verschiedenen
Abnahmepunkten bilden für sich keinen Teil der Erfindung und sind hierin nicht weiter
beschrieben.
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Als erstes Beispiel einer Vorrichtung, die in Übereinstimmung mit
der Erfindung konstruiert ist und welche zur Ausführung des Verfahrens zur Trennung
verhältnismäßig weicher sphärischer Körper von knöllchenförmigem Pyrit, wie hierin
beschrieben, verwendet wurde, wurde im wesentlichen, wie in den Zeichnungen gezeigt,
konstruiert und arbeitet, wie hierin beschrieben. Die Vorrichtung hatte einen Innendurchmesser
am Einfüllende von 6o,96 cm, einen Durchmesser am Austragende von 121,92 cm, eine
Gesamtlänge entlang der gemeinsamen Achse des Gliedes io von 121,92 cm; eine Neigung
für die ersten 6o,96 cm (die Fläche 1I) von 17°, eine Neigung für die letzten 6o,96
cm (die Fläche 12) von 27°; die Vorrichtung arbeitete mit einer Geschwindigkeit
von 18 UpM und diente zum Sichten von feuchten Pyritknöllchen in dem Maß von 6 t
je Stunde.
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Das Folgende ist eine Tabelle, die die Größenverteilung der im wesentlichen
sphärischen Knöllchen oder Kügelchen, die für eine Verwendung brauchbar sind, zeigt
und die sich aus der Sichtung durch das Verfahren dieses ersten Beispiels in Übereinstimmung
mit der Erfindung ergibt:
| Größe der Körper Gewicht |
| Tyler Masche °;f o |
| 3 8,8 |
| --- 4 78,5 |
| 9>4 |
| -1- 8 2,0 |
| +. 10 0,3 |
| - Io I,0 |
| Gesamt I oo |
Als zweites Beispiel einer Apparatur, die die Erfindung verkörpert und zum Ausführen
des Verfahrens im Großen dient, kann die Vorrichtung mit einem Durchmesser des kleineren
Endes von 182,88 cm hergestellt werden; der Durchmesser des größeren Endes hiervon
ist 264,16 cm, die axiale Länge 12I,92 cm; die Neigung des Endteils mit dem kleineren
Durchmesser (die Fläche I 1) ist 14° 32' (dieser Teil erstreckt sich
68,58
cm entlang der gemeinsamen Drehachse des Gliedes 1o); die Neigung der letzten 52,34
cm entlang der Drehachse (Fläche 12) ist 23° 1o'; die Drehgeschwindigkeit ist ioUPM;
sie hat eine Kapazität von ungefähr 2o bis 25t je Stunde. Im allgemeinen wurde gefunden,
daß eine äußere Geschwindigkeit für die Peripherie des Austragendes von ungefähr
1,27 m je Sekunde eine befriedigende Wirksamkeit ergibt, wenn eine Sichtung der
Pyritknöllchen oder -klümpchen der hierin betrachteten Art ausgeführt wird.
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Andere Typen von Material, die ein verschiedenes spezifisches Gewicht
haben, erfordern verschiedene Neigungswinkel für die einzelnen zu verwendenden kegelstumpfförmigen
Flächen oder für jede dieser Flächen, z. B. 11 oder 12. Die Drehgeschwindigkeit
kann auch oder wahlweise variiert werden, um das verschiedene durchschnittliche
spezifische Gewicht des zu behandelnden Materials zu kompensieren. Solche gewünschten
Merkmale können durch Versuche bestimmt werden, um die besten Resultate für ein
besonderes Material zu erhalten.
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Es wird weiter betrachtet, daß mehr als zwei Flächen da sein können,
die jede kegelstumpfförmig ist, wie i I und 12, oder daß die innere Fläche des Gliedes
1o nur annähernd kegelstumpfförmig sein und tatsächlich eine allmählich ansteigende
Neigung oder eine Glockenform haben kann; die Neigung hat ein Maximum am Austragende
und ein Minimum am oder benachbart dem Einfüllende. Es ist weiter klar, daß eine
Vorrichtung, die im wesentlichen erfindungsgemäß konstruiert ist und zum Ausführen
dieses Verfahrens dient, als starrer Teil einer Trommel ausgebildet sein kann, in
welcher Knöllchen durch Rollen des feuchten Materials gebildet werden, indem sich
die Knöllchen nach dem Schneeballsystem bilden.
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Während hierin nur eine besondere Ausführung der Vorrichtung der Erfindung
gezeigt und beschrieben ist, wurden verschiedene Äquivalente in der Beschreibung
gezeigt und einige besondere Beispiele in bezug auf Größenmaße von verschiedenen
Ausführungen der Erfindung gegeben. Weiter wurde aufgezeigt, welche Merkmale wichtig
sind und welche nicht. Andere Äquivalente sowohl für das Verfahren als auch für
die Apparatur werden dem Sachverständigen aus der vorhergehenden Beschreibung klarwerden
und gehören zum Schutzumfang der angefügten Ansprüche, welche so breit und gültig
abgefaßt sind, wie es der Stand den Technik erlaubt.